sensor Peugeot Partner Tepee 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: PEUGEOT, Model Year: 2017, Model line: Partner Tepee, Model: Peugeot Partner Tepee 2017Pages: 292, PDF-Größe: 10.65 MB
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ACTIVE CITy BRAKE
Active City Brake ist eine
Fahrhilfefunktion, deren Ziel es ist, im
Fall des Nichteingreifens oder des zu
geringen e ingreifens des Fahrers (zu
leichtes
treten des Bremspedals) den
Frontalzusammenstoß zu vermeiden
oder die
Aufprallgeschwindigkeit zu
verringern.
Dieses System wurde entwickelt,
um die Fahrsicherheit zu
verbessern.
e
s obliegt dem Fahrer, ständig den
Verkehr im Auge zu haben und die
Abstände zu und
g eschwindigkeiten
der anderen Fahrer einzuschätzen.
Active City Brake kann in keinem
Fall die Aufmerksamkeit des Fahrers
ersetzen. Sehen Sie sich niemals den
Lasersensor mit einem Abstand
von weniger als 10 Zentimetern
mit einem optischen Instrument
(Lupe, Mikroskop,
...) an:
Verletzungsgefahr für die Augen.Prinzip
Mit Hilfe eines Lasersensors oben
an der Windschutzscheibe erkennt
dieses System ein Fahrzeug, das in
der gleichen Fahrtrichtung unterwegs
ist oder sich im Stillstand vor dem
Fahrzeug
befindet.
Falls erforderlich, wird der
Bremsvorgang automatisch ausgelöst,
um einen Zusammenstoß mit dem
Vorderfahrzeug zu vermeiden.
Das automatische Bremsen
erfolgt später als es ein Fahrer
vornehmen könnte, um nur bei
großer Aufprallgefahr einzugreifen.
Aktivierungsbedingungen
Active City Brake funktioniert, wenn die
folgenden Bedingungen erfüllt sind:
● die Zündung ist eingeschaltet,
● das
Fahrzeug fährt vorwärts,
● die
Geschwindigkeit beträgt
zwischen 5 und 30 km/h,
●
die Bremsassistenzsystem (ABS,
R
e F, BFN) sind nicht defekt,
● die
elektronischen
Stabilitätsprogramme (ASR, DSC)
sind weder deaktiviert noch defekt,
●
das Fahrzeug befindet sich nicht in
einer engen Kurve,
●
das System wurde nicht innerhalb
der letzten 10 Sekunden ausgelöst.
Fahrsicherheit
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Funktionsweise
Wenn Ihr Fahrzeug sich dem
Vorderfahrzeug zu sehr oder zu schnell
nähert, löst das System das Bremsen
aus, um den Aufprall zu vermeiden.
Sie werden mit der Anzeige einer
Meldung darüber informiert.
Die Bremsleuchten Ihres Fahrzeugs
leuchten auf, um die anderen
Verkehrsteilnehmer zu informieren.
Der Aufprall kann automatisch
vermieden werden, wenn der
g
eschwindigkeitsunterschied
zwischen Ihrem Fahrzeug und
dem Vorderfahrzeug 15 km/h nicht
überschreitet.
Oberhalb dieser Schwelle versucht
das System sein Möglichstes,
um den Aufprall zu vermeiden
oder zu verringern, indem es die
Aufprallgeschwindigkeit verringert.
Wenn es die Situation erfordert, kann
das automatische Bremsen den
vollständigen Stillstand des Fahrzeugs
nach sich ziehen.
In diesem Fall bleibt das Fahrzeug
einen Moment im Stillstand (ungefähr
1,5 Sekunden), um dem Fahrer
zu ermöglichen, durch
treten des
Bremspedals wieder die Konrolle über
das Fahrzeug zu übernehmen. Das
Auslösen des Systems
kann zum Abwürgen des Motors
führen, es sei denn, der Fahrer
tritt während des automatischen
Notbremsens ausreichend schnell die
Kupplung.
Während des automatischen
Notbremsens hat der Fahrer
weiterhin die Möglichkeit, eine
größere
e ntschleunigung als die vom
System gesteuerte vorzunehmen,
indem er das Bremspedal stärker tritt.
Nach einem Aufprall ist das
System nicht mehr funktionsfähig.
Sie müssen sich an einen
Vertreter des P
euge O t
-
Händlernetzes oder an eine
qualifizierte
Fachwerkstatt wenden,
um das System wieder funktionsbereit
schalten zu lassen.
Funktionsgrenzen
Das System erkennt ausschließlich
stehende oder fahrende Fahrzeuge in
der gleichen Fahrtrichtung.
e
s erkennt weder kleine
Fahrzeuge (Fahrräder,
Motorräder), Fußgänger oder
tiere noch unbewegliche nicht
reflektierende
Gegenstände.
Das System wird nicht ausgelöst oder
unterbricht, wenn der Fahrer:
-
fest auf das
g aspedal tritt
-
oder das Lenkrad herumreißt
(Ausweichmanöver). W
enn die Wetterbedingungen
schwierig sind (starker Regen,
Schnee, Nebel, Hagel,
...),
erhöhen sich die Bremswege, was
die Fähigkeit des Systems verringern
kann, einen Zusammenstoß zu
vermeiden.
Der Fahrer muss daher ganz
besonders vorsichtig sein.
Lassen Sie niemals Schnee
auf der Motorhaube oder
g
egenstände über die
Motorhaube oder die Vorderkante des
Daches herausragen: diese könnten
in das Sichtfeld des Sensors gelangen
und die
e rkennung einschränken.
Fahrsicherheit
SICHeRHeIt
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Funktionsstörung
Anomalie des Sensors
Die Funktionsweise des Lasersensors
kann durch Anhäufung von Schmutz oder
Beschlagbildung auf der Windschutzscheibe
gestört sein. In diesem Fall werden Sie
durch die Anzeige einer Meldung gewarnt.
Verwenden Sie die Beschlagentfernung
der Windschutzscheibe und reinigen
Sie regelmäßig den Bereich der
Windschutzscheibe, an dem sich der
Sensor befindet.
Kleben oder befestigen Sie
keine g egenstände auf der
Windschutzscheibe vor dem
Sensor. Anomalie des Systems
Im Fall einer Funktionsstörung des
Systems, werden Sie durch ein
akustisches Signal und die Anzeige
der Meldung "Fehler automatisches
Bremssystem" gewarnt.
Lassen Sie das System von
einem Vertreter des P
euge O t
-
Händlernetzes oder von einer
qualifizierten
Fachwerkstatt
überprüfen.
Im Fall eines
e inschlags auf der
Windschutzscheibe in Höhe des
Sensors deaktivieren Sie das
System und wenden Sie sich an
einen Vertreter des P euge O t
-
Händlernetzes oder an eine
qualifizierte
Fachwerkstatt, um die
Windschutzscheibe austauschen
zu lassen.
Nehmen Sie niemals selbstständig
den
Ausbau, e instellungen oder
tests am Sensor vor
.
e s dürfen nur Vertreter des
P
euge O t
-Händlernetzes oder
qualifizierte
Fachwerkstätten
eingreifen.
Beim Fahren mit
Anhänger oder
wenn das Fahrzeug abgeschleppt
wird, muss dass System
deaktiviert werden.
Fahrsicherheit
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SICHERHEITSGURTE
Höhenverstellung
Drücken Sie das gleitstück mit der gurtumlenkung an der Fahrer- und
Beifahrerseite (beim
e inzelsitz)
zusammen und verschieben Sie es.
Gurt anlegen
Ziehen Sie den gurt zu sich heran
und stecken Sie den Riegel ins
g
urtschloss.
Prüfen Sie, ob der
g urt richtig
eingerastet ist, indem Sie daran
ziehen.
Warnleuchte(n) für nicht
angelegte/n Gurt(e) Gurt öffnen
Drücken Sie den roten Knopf.
Beim Starten des Fahrzeugs
leuchtet diese Warnleuchte
auf, wenn ein Insasse vorne
seinen
g urt nicht angelegt hat.
Was Sie beachten sollten
Der Fahrer muss sich vor Beginn der
Fahrt vergewissern, dass alle Insassen
die Sicherheitsgurte korrekt angelegt
haben.
Schnallen Sie sich - auch auf kurzen
Strecken - immer an, gleichgültig auf
welchem Platz Sie sitzen.
Die Sicherheitsgurte haben einen
automatischen g urtaufroller, mit dem
die
g urtlänge automatisch an den
Körper angepasst wird.
Benutzen Sie kein Zubehör
(Wäsche- oder andere Klammern,
Sicherheitsnadeln,
...), wodurch die
g
urte Spiel haben könnten.
Vergewissern Sie sich nach dem
g
ebrauch, dass der g urt richtig
aufgerollt ist.
Achten Sie darauf, dass der
Sicherheitsgurt nach dem
u mklappen
oder Versetzen eines Rücksitzes oder
einer Rückbank richtig eingezogen ist
und das
g urtschloss frei liegt, um den
g
urt schließen zu können.
Je nach Art und Heftigkeit des Aufpralls
kann das pyrotechnische System
vor den Airbags und unabhängig
davon ausgelöst werden.
e s strafft
unverzüglich die
g urte, so dass diese
eng am Körper der Insassen anliegen.
Die Auslösung der
g urtstraffer ist
mit der Freisetzung einer leichten
unschädlichen Rauchfahne und einem
g
eräusch verbunden, verursacht
durch die Aktivierung der im System
eingebauten pyrotechnischen Patrone.
Die
Sitzfläche
des
Beifahrersitzes
kann
mit einem Belegungserkennungs-
Sensor ausgestattet sein. In diesem
Fall nichts ziemlich Schweres auf
diesen Sitz ablegen, wodurch der
Alarm ausgelöst werden kann.
Sicherheitsgurte
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AIRBAGS
Allgemeines
Die Airbags dienen dazu, die
Fahrzeuginsassen bei einem
starken Aufprall optimal zu
schützen. Sie ergänzen die
Wirkung der Sicherheitsgurte mit
g
urtkraftbegrenzer. Bei einem Aufprall registrieren die
elektronischen Sensoren die frontale
und seitliche Kollisionen in den
Aufprallerfassungsbereichen:
-
Bei einem heftigen
Aufprall
entfalten sich die Airbags sofort
und helfen, die Fahrzeuginsassen
besser zu schützen; unmittelbar
nach dem Aufprall entweicht das
g
as aus den Airbags, so dass
diese den Insassen weder die Sicht
nehmen noch sie beim Aussteigen
hindern. -
Bei einem nicht sehr heftigen
Aufprall, einem
Aufprall von
hinten und beim Überschlagen
des Fahrzeugs unter bestimmten
Bedingungen werden die Airbags
nicht ausgelöst. In diesen Fällen
hilft der Sicherheitsgurt, die
Fahrzeuginsassen zu schützen.
Die Stärke eines Aufpralls hängt
von der Art des Hindernisses und
der Fahrzeuggeschwindigkeit zum
Zeitpunkt des Aufpralls ab.
SICHeRHeIt
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Airbags
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MONTAGE DER ZIERKAPPE
AUF
DER F ELGE
Das Ventil des Rades muss zur Kerbe
der Zierkappe zentriert werden.
Diese Position ist wichtig für den
e inbau
der Zierkappe auf der Stahlblechfelge.
(Im Fall einer schlechten Ausrichtung
von Ventil und Kerbe bleibt das
Antirotationssystem auf Anschlag auf
den Bolzenköpfen und es besteht die
g
efahr, dass es sich abnutzt, wenn
die Zierkappe weiter in dieser Position
montiert werden soll).
-
V
ergewissern Sie sich, dass alle
Befestigungshaken außer dem
letzten zum
e inrasten richtig vor-
eingerastet sind (gegenüber der
Ventildurchführung).
- Schlagen
Sie mit der Handfläche
auf den Haken gegenüber dem
V
entil (dort, wo sich der letzte
Befestigungshaken
befindet; immer
in der Reihenfolge der
e inrastung).
-
V
ergewissern Sie sich, dass der
Rand des Zierkappenumfanges
nicht in die Felge eingedrückt oder
gesenkt wird:
● Position
des Zierkappenrandes
stimmt überein.
● Position
des Zierkappenrandes
stimmt nicht überein.
Siehe Abschnitt 3,
u
nterabschnitt
"Bedienungseinheit", Kapitel
"Reifendruckkontrolle" für
e
mpfehlungen nach dem Wechseln
eines Rads mit Reifendrucksensor. Siehe Abschnitt 9,
u
nterabschnitt
"Kenndaten" zur Lokalisierung des
Reifenetiketts.
6. Repariertes Rad montieren
Das reparierte Rad wird auf die gleiche
Weise montiert wie unter Punkt 5
beschrieben. Vergessen Sie nicht die
Radkappe wieder anzubringen.
PANNeNHILFe
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Radwechsel
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Sicherungen - Armaturenbrett
Klappen Sie den Deckel um, um an die
Sicherungen zu gelangen.
SicherungenFAmpere A Funktion
1 15 Heckscheibenwischer
2 - Nicht belegt
3 5 Airbag
4 10 Klimaanlage, Diagnoseanschluss,
Außenspiegelbetätigung, Scheinwerferleuchtweite
5 30 Fensterheber
6 30 Schlösser
7 5 Deckenleuchte hinten, Kartenleselampe vorne, Dach
8 20 Autoradio, Bildschirm, Reifendruckkontrolle,
Alarmanlage und Sirene
9 30 12V-Anschluss vorne und hinten
10 15 Mittelkonsole 11 15 Zündschloss Schwachstrom
12 15 Regen- und Helligkeitssensor, Airbag
13 5 Kombiinstrument
14 15
e
inparkhilfe, Bedienelemente Klimaautomatik,
Freisprecheinrichtung
15 30 Schlösser
16 - Nicht belegt
17 40
e
nteisung Heckscheibe/Außenspiegel
Austausch der Sicherungen
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Sicherungen - Motorraum
Rasten Sie nach dem Öffnen der
Motorhaube den entsprechenden
Sicherungskasten aus und kippen Sie ihn
an, um an die Sicherungen zu gelangen.
Sicherungen FAmpere
A Funktion
1 20 Motordiagnose
2 15 Signalhorn
3 10 Scheibenwaschpumpe vorne und hinten
4 - Nicht belegt
5 15 Motorbauteile
6 10 Lenkradwinkelsensor,
e SP
7 10 Bremsschalter, Kupplungsschalter
8 25 Anlasser
9 10 Motor Leuchtweitenregulierung, Fuhrparkmodul
10 30 Motorbauteile 11 40 Nicht belegt
12 30 Scheibenwischer
13 40 Zentralschalteinheit
14 30 Pumpe
15 10 Fernlicht rechts
16 10 Fernlicht links
17 15 Abblendlicht rechts
18 15 Abblendlicht links
Austausch der Sicherungen