lock Seat Alhambra 2013 Betriebsanleitung (in German)
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KlimaMenüein-
trägeBeschreibung
Aktivierung
Deaktivieren
Einstellen, ob und wann die Standhei-
zung automatisch einschalten soll. Dafür
eine Vorwahlzeit wählen:
– Die Vorwahlzeit ist dann mit einem
.
gekennzeichnet.– Es kann immer nur ei-
ne Vorwahlzeit gewählt werden. Wenn
eine Vorwahlzeit aktiviert ist, erscheint
auf dem Display Programm. EIN. Falls kei-
ne Vorwahlzeit aktiviert ist, erscheint im
Display des Kombiinstruments Pro-
gramm. AUS. – Um eine aktivierte Vorwahlzeit zu än-
dern, muss entweder eine andere Vor-
wahlzeit aktiviert oder Deaktivieren ge-
wählt werden.
Vorwahl-
zeit 1
Vorwahl-
zeit 2
Vorwahl-
zeit 3Drei verschiedene Startzeiten (hh.mm)
einstellen, die dann im Menüpunkt Akti-
vierung ausgewählt werden können.
Wenn die Standheizung nur an einem
bestimmten Wochentag eingeschaltet
werden soll, ist zusätzlich zur Startzeit
der Wochentag zu wählen.
LaufzeitDie Länge der Laufzeit beträgt etwa 10
bis 60 Minuten und kann in 5-Minuten-
Schritten eingestellt werden.
BetriebsartEinstellen, ob der Fahrzeuginnenraum
beim Einschalten der Standheizung ge-
heizt oder gelüftet werden soll.
TagDen aktuellen Wochentag einstellen.
Werksein-
stell.Die Funktionen in diesem Menü auf die
Werkseinstellungen zurücksetzen.
Menüein-
trägeBeschreibung
zurückSprung zurück in das Hauptmenü. Programmierung prüfen
Wenn eine Vorwahlzeit aktiviert ist, leuchtet
n ac
h dem Ausschalten der Zündung die Kon-
trollleuchte in der Sofortheiztaste für etwa
10 Sekunden auf. ACHTUNG
Niemals so programmieren, dass sich die
Standheizung in unbelüfteten oder geschlos-
senen Räumen einschaltet und läuft. Abgase
der Standheizung enthalten unter anderem
das geruch- und farblose giftige Gas Kohlen-
monoxid. Kohlenmonoxid kann zur Bewusst-
losigkeit und zum Tod führen. Betriebshinweise
Die Abgasanlage der Standheizung, die sich
unter dem Fahrzeug befindet, darf nicht
durch Schnee, Matsch oder andere Gegen-
stände blockiert oder verstopft sein. Die Ab-
gase müssen ungehindert austreten können.
Die bei eingeschalteter Standheizung entste-
henden Abgase entweichen durch ein Abgas-
rohr an der Fahrzeugunterseite.
Beim Aufheizen des Fahrzeuginnenraums
wird die warme Luft in Abhängigkeit von derUmgebungstemperatur erst auf die Front-
scheibe, danach über die Luftaustrittsdüse in
den Fahrzeuginnenraum gelenkt. Durch das
Einstellen der Luftaustrittsdüsen, z. B. in
Richtung der Seitenfenster, kann Einfluss auf
die Luftverteilung genommen werden.
Die Temperatur, mit der die Standheizung
den Fahrzeuginnenraum aufheizt, kann ab-
hängig von der Umgebungstemperatur etwas
höher sein, wenn vor dem Einschalten der
Standheizung der Temperaturregler der Hei-
zungs- oder Klimaanlage auf höchster Stufe
stand.
Je nach Motorisierung kann bei Fahrzeugen
mit Standheizung eine zweite Fahrzeugbatte-
rie im Gepäckraum eingebaut sein, die die
Standheizung mit Strom versorgt.
Wann wird die Standheizung nicht
eingeschaltet?
● Die Standheizung benötigt etwa so viel
Strom wie das Abblendlicht. Wenn der Lade-
zustand der Fahrzeugbatterie zu stark abge-
sunken ist, schaltet sich die Standheizung
automatisch aus oder lässt sich gar nicht erst
einschalten. Dadurch werden Probleme beim
Motorstart vermieden.
● Die Aktivierung gilt immer nur für einen
Heizvorgang. Die Vorwahlzeit muss für jeden
Start neu aktiviert werden. »
139Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Page 148 of 322

Bedienung
ACHTUNG
Niemals den Motor abstellen, solange das
Fahrzeug in Bewegung ist. Das kann Unfälle,
schwere Verletzungen und den Verlust der
Fahrzeugkontrolle verursachen.
● Die Airbags und Gurtstraffer sind außer
Funktion, wenn die Zündung ausgeschaltet
ist.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht bei
ausgeschaltetem Motor. Es muss zum Anhal-
ten mehr Druck auf das Bremspedal aufgew-
endet werden.
● Die Servolenkung arbeitet nicht bei ausge-
schaltetem Motor und es muss mehr Kraft
zum Lenken des Fahrzeugs aufgewendet wer-
den.
● Wenn der Fahrzeugschlüssel aus dem
Zündschloss abgezogen wird, kann die Lenk-
ungssperre einrasten und das Fahrzeug nicht
mehr gelenkt werden. VORSICHT
Wenn das Fahrzeug mit längerer hoher Mo-
torbelastung gefahren wurde, kann der Motor
nach dem Abstellen überhitzen. Um eine Mo-
torbeschädigung zu vermeiden, den Motor et-
wa zwei Minuten in der Neutralstellung lau-
fenlassen, bevor er abgestellt wird. Hinweis
● Bei Fahrzeugen mit automatischem Getrie-
be kann der Fahrzeugschlüssel nur in Wähl-
hebelstellung P herausgenommen werden.
● Nach dem Ausschalten des Motors kann der
Kühlerventilator im Motorraum auch bei aus-
geschalteter Zündung oder abgezogenem
Fahrzeugschlüssel noch einige Minuten wei-
terlaufen. Der Kühlerventilator schaltet sich
selbsttätig ab. Elektronische Wegfahrsicherung
Die Wegfahrsicherung hilft zu verhindern,
dass der Motor nicht mit einem unberechtig-
ten Fahrzeugschlüssel gestartet und das
Fahrzeug dadurch bewegt werden kann.
Der im Schlüssel vorhandene Chip deaktiviert
automatisch die elektronische Wegfahrsper-
re, sobald der Schlüssel in das Zündschloss
gesteckt wird.
Sobald Sie den Schlüssel aus dem Zünd-
schloss herausziehen, wird die Wegfahrsper-
re wieder automatisch aktiviert. Bei Fahrzeu-
gen mit Keyless Access, muss sich der Fahr-
zeugschlüssel außerhalb des Fahrzeuges be-
finden
›››
Seite 62 .
D e
shalb kann der Motor nur mit einem pas-
send codierten SEAT Original Fahrzeug-
schlüssel angelassen werden. Codierte Fahr- zeugschlüssel sind bei einem SEAT-Betrieb
erhältlich
››› Seite 57.
Fal
ls ein nicht berechtigter Fahrzeugschlüssel
verwendet wurde, erscheint im Display des
Kombiinstruments die Anzeige SAFE oder
Wegfahrsperre aktiv!. Das Fahrzeug kann
dann nicht in Betrieb genommen werden. Hinweis
Nur mit SEAT Original Fahrzeugschlüsseln ist
ein einwandfreier Betrieb des Fahrzeugs ge-
währleistet. Bremsen und parken
Einleitung zum Thema Die
bremsunterstützenden Systeme
s
ind d
as
Antiblockiersystem (ABS), der Bremsassis-
tent (BAS), die elektronische Differenzialsper-
re (EDS), die Antriebsschlupfregelung (ASR)
und das elektronische Stabilisierungspro-
gramm (ESC). ACHTUNG
Das Fahren mit abgenutzten Bremsbelägen
oder einer gestörten Bremsanlage kann Un-
fälle und schwere Verletzungen verursachen.
● Wenn einzeln oder zusammen mit einer
Textmeldung im Display des Kombiinstru-
ments aufleuchtet, sofort einen Fachbetrieb 146
Page 150 of 322

BedienungLeuch-
tet aufMögliche Ursa-
cheAbhilfe
(gelb)
ESC systembedingt
abgeschaltet.Zündung aus- und
einschalten. Gegebe-
nenfalls eine kurze
Wegstrecke fahren.
Abweichung im
ESC.Fachbetrieb aufsu-
chen.
Zusammen mit
ABS-Kontrollleuch-
te
: ABS Störung.
Fachbetrieb aufsu-
chen. Das Fahrzeug
kann ohne ABS ge-
bremst werden.
Fahrzeugbatterie
wurde wieder ange-
klemmt.›››
Seite 244
(gelb)ASR manuell aus-
geschaltet.
ASR einschalten
››› Seite 166. Auto-
matisches Einschal-
ten der ASR durch
Ein- und Ausschalten
der Zündung.
(gelb)
Zusammen mit
ESP-Kontrollleuchte
: ABS Störung.Fachbetrieb aufsu-
chen. Das Fahrzeug
kann ohne ABS ge-
bremst werden.
Zusammen mit
Warnleuchte oder : ABS aus-
gefallen.
Leuch-
tet aufMögliche Ursa-
cheAbhilfe
(gelb)
Zusammen mit
blinkender Warn-
leuchte
: elektro-
nische Parkbremse
gestört.Fachbetrieb aufsu-
chen.
(grün)Bremspedal nicht
getreten.
Zum Einlegen einer
Fahrstufe Bremspedal
treten.
Zum Lösen der elekt-
ronischen Parkbrem-
se Bremspedal treten
››› Seite 149.
BlinktMögliche Ursa-
cheAbhilfe
(rot)
Elektronische Park-
bremse gestört.
Gleichzeitig kann
die Kontrollleuch-
te
leuchten oder
die Kontrollleuch-
te
in der Taste
blinken.
Fachbetrieb aufsu-
chen, weil das Fahr-
zeug möglicherweise
nicht sicher geparkt
werden kann.
(gelb)ESC bzw. ASR re-
gelt.Fuß vom Gas neh-
men. Fahrweise den
Fahrbahnverhältnis-
sen anpassen.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
ge Warn- und Kontrollleuchten zur Funktions-prüfung kurz auf. Sie erlöschen nach weni-
gen Sekunden. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ››› in
Warn- und Kontrollleuchten auf Seite 49. ACHTUNG
Das Fahren mit schlechten Bremsen kann Un-
fälle und schwere Verletzungen verursachen.
● Wenn die Bremsanlagen-Warnleuchte
nicht erlischt oder während der Fahrt auf-
leuchten sollte, ist entweder der Bremsflüs-
sigkeitsstand im Vorratsbehälter zu niedrig
oder es liegt eine Störung in der Bremsanlage
vor. Umgehend anhalten und fachmännische
Hilfe in Anspruch nehmen ››› Seite 242,
Bremsflüssigkeitsstand prüfen.
● Wenn die Bremsanlagen-Warnleuchte
zusammen mit der ABS-Kontrollleuchte
aufleuchtet, kann die Regelfunktion des ABS
ausgefallen sein. Dadurch können die Hinter-
räder beim Bremsen relativ schnell blockie-
ren. Blockierende Hinterräder können zum
Verlust der Fahrzeugkontrolle führen! Wenn
es möglich ist, die Geschwindigkeit reduzie-
ren und vorsichtig mit geringer Geschwindig-
keit bis zum nächsten Fachbetrieb fahren, um
die Bremsanlage überprüfen zu lassen. Auf
dem Weg dorthin plötzliche Brems- und Fahr-
manöver vermeiden.
● Wenn die ABS-Kontrollleuchte nicht aus-
geht oder während der Fahrt angehet, funkti-
oniert das ABS nicht richtig. Das Fahrzeug 148
Page 166 of 322

Bedienung
Fahrerassistenzsysteme Brems- und Stabilisierungs-
Systeme Bremsunterstützende Systeme Die bremsunterstützenden Systeme ESC,
ABS, BAS, ASR und EDS arbeiten nur bei lau-
fendem Motor und tragen wesentlich zur akti-
ven Fahrsicherheit bei.
Elektronisches Stabilisierungsprogramm
(ESC)
Das ESC hilft das Risiko einer Schleuderge-
fahr zu reduzieren und die Fahrstabilität
durch das Abbremsen einzelner Räder in be-
stimmten Fahrsituationen zu verbessern.
Fahrdynamische Grenzsituationen wie z. B.
Übersteuern und Untersteuern des Fahrzeugs
oder Durchdrehen der Antriebsräder werden
vom ESC erkannt. Durch gezielte Bremsein-
griffe oder eine Reduzierung des Motordreh-
moments unterstützt das System das Fahr-
zeug zu stabilisieren.
ESC hat Grenzen. Es ist wichtig zu wissen,
dass ESC nicht die physikalischen Gesetze
außer Kraft setzen kann. ESC wird nicht in al-
len Situationen helfen können, mit denen der
Fahrer konfrontiert wird. Beispielsweise wird
ESC nicht jedes Mal unterstützen können,
wenn ein plötzlicher Wechsel der Fahrbahn- beschaffenheit stattfindet. Wenn ein Ab-
schnitt einer trockenen Straße plötzlich mit
Wasser, Matsch oder Schnee bedeckt ist,
kann ESC nicht auf die gleiche Art und Weise
unterstützen wie auf einer trockenen Straße.
Wenn das Fahrzeug aufschwimmt, d.h. auf ei-
nen Wasserfilm statt auf dem Fahrbahnbelag
fährt („Aquaplaning“) ist ESC nicht in der La-
ge dem Fahrer beim Lenken des Fahrzeugs zu
helfen, weil der Kontakt zum Fahrbahnbelag
unterbrochen ist und das Fahrzeug dadurch
nicht brems- und lenkbar ist. Bei schneller
Kurvenfahrt, insbesondere auf kurvenreichen
Strecken, kann ESC nicht immer so effektiv
mit schwierigen Fahrsituationen umgehen,
wie bei geringerer Geschwindigkeit. Beim An-
hängerbetrieb ist ESC nicht in der Lage den
Fahrer dabei zu unterstützen, die Kontrolle
über sein Fahrzeug wiederzuerlangen, als
wenn kein Anhänger gezogen wird.
Immer die Geschwindigkeit und den Fahrstil
den Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsverhält-
nissen anpassen. ESC kann nicht die physi-
kalischen Grenzen außer Kraft setzen, die
verfügbare Kraftübertragung verbessern oder
das Fahrzeug auf der Fahrbahn halten, wenn
das Abkommen von der Straße durch die Un-
achtsamkeit des Fahrers verursacht wurde.
Stattdessen verbessert ESC die Möglichkeit
das Fahrzeug unter Kontrolle zu bekommen
und es unterstützt in extremen Fahrsituatio-
nen auf der Straße durch Ausnutzen der
Lenkbewegung des Fahrers, dass das Fahr-
zeug in die beabsichtigte Richtung weiter-fährt. Wenn mit einer Geschwindigkeit gefah-
ren wird, die das Fahrzeug von der Straße ab-
bringt, bevor ESC irgendeine Unterstützung
geben kann, wird ESC keine Unterstützung
ermöglichen können.
In das ESC sind die Systeme ABS, BAS, ASR
und EDS integriert. Das ESC ist immer einge-
schaltet. Wenn in einigen Fahrsituationen
kein ausreichender Vortrieb mehr erreicht
wird, kann das ESC durch Drücken der ASR-
Taste ausgeschaltet werden
››› Abb. 134
. Da-
r auf
achten, dass das ASR immer wieder ein-
geschaltet wird, wenn der Vortrieb wieder
vorhanden ist.
Antiblockiersystem (ABS)
Das ABS kann ein Blockieren der Räder beim
Bremsen bis kurz vor Fahrzeugstillstand ver-
hindern und unterstützt den Fahrer das Fahr-
zeug zu lenken und die Kontrolle zu behal-
ten. Das bedeutet, dass das Fahrzeug auch
bei einer Vollbremsung weniger dazu neigt
zu schleudern:
● Das Bremspedal kräftig treten und halten.
Den Fuß nicht vom Bremspedal nehmen oder
die Kraft auf das Bremspedal reduzieren!
● Nicht das Bremspedal „pumpen“ oder den
Druck auf das Bremspedal verringern!
● Fahrzeug lenken, während das Bremspedal
kräftig getreten wird.
164
Page 167 of 322

Fahrerassistenzsysteme
● Beim Loslassen des Bremspedals oder
beim Reduzieren der Kraft auf das
Bremspedal schaltet sich das ABS ab.
Der Regelvorgang des ABS macht sich durch
eine pulsierende Bewegung des Bremspe-
d a
ls sowie Geräusche bemerkbar. Es darf
nicht erwartet werden, dass das ABS unter al-
len
Umständen den Bremsweg verkürzt. Der
Bremsweg kann auf Kies oder bei Neuschnee
auf eisigem oder rutschigem Untergrund so-
gar länger werden.
Bei losem Untergrund wird bei Vorwärtsfahrt
automatisch ein speziell auf Gelände abge-
stimmtes ABS aktiviert. Hierbei können die
Vorderräder kurzzeitig blockieren. Damit wird
im Gelände der Bremsweg verkürzt , weil sich
die Räder in den losen Untergrund eingra-
ben. Diese Abstimmung steht nur bei Gera-
deausfahrt zur Verfügung. Wenn die Vorder-
räder eingeschlagen sind, ist das normale
ABS in Funktion.
Bremsassistent (BAS)
Der Bremsassistent kann helfen, den Brems-
weg zu reduzieren. Der Bremsassistent ver-
stärkt die Bremskraft, wenn der Fahrer in Not-
bremssituationen das Bremspedal schnell
tritt. In folge dessen wird sehr schnell der vol-
le Bremsdruck aufgebaut, die Bremskraft ver-
stärkt und der Bremsweg verkürzt. Dadurch
wird das ABS schneller und effektiver akti-
viert. ¡Nicht den Druck auf das Bremspedal verrin-
gern! Beim Loslassen des Bremspedals oder
beim Reduzieren der Kraft auf das Bremspe-
dal schaltet der Bremsassistent die Brems-
kraftverstärkung von selbst aus.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die ASR verringert die Antriebskraft des Mo-
tors bei durchdrehenden Rädern und passt
die Antriebskraft den Fahrbahnverhältnissen
an. Durch die ASR wird selbst bei ungünsti-
gen Fahrbahnverhältnissen das Anfahren,
Beschleunigen und Bergauffahren erleichtert.
Die ASR kann manuell ein- oder ausgeschal-
tet werden
››› Seite 166.
Elektr
onische Differenzialsperre (EDS und
XDS)
Die EDS steht bei normalen Geradeausfahr-
ten zu Verfügung. EDS bremst ein durchdre-
hendes Rad ab und überträgt die Antriebs-
kraft auf die anderen Antriebsräder. Damit
die Scheibenbremse des abgebremsten Rads
nicht überhitzt, schaltet sich die EDS bei un-
gewöhnlich starker Beanspruchung automa-
tisch aus. Sobald die Bremse abgekühlt ist,
schaltet sich die EDS automatisch wieder ein.
Das System XDS ist eine Erweiterung der
Elektronischen Differenzialsperre. Das XDS
reagiert nicht auf den Antriebsschlupf der An-
triebsräder, sondern auf die Entlastung des
kurveninneren Vorderrades bei schneller Kur- venfahrt. Das XDS gibt Druck auf das kurven-
innere Rad, um es am Durchdrehen zu hin-
dern. Damit wird die Traktion verbessert und
die Neigung zum Untersteuern vermindert.
ACHTUNG
Schnelles Fahren auf eisigen, rutschigen oder
nassen Straßen kann zum Verlust der Fahr-
zeugkontrolle und schwere Verletzungen des
Fahrers und der Mitfahrer führen.
● Geschwindigkeit und Fahrweise den Sicht-,
Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnis-
sen anpassen. Das erhöhte Sicherheitsange-
bot durch die bremsunterstützenden Systeme
ABS, BAS, EDS, ASR und ESC darf nicht dazu
verleiten, ein Sicherheitsrisiko einzugehen.
● Bremsunterstützende Systeme können die
physikalisch vorgegebenen Grenzen nicht
überwinden. Rutschige und nasse Straßen
bleiben auch mit ESC und den anderen Syste-
men sehr gefährlich.
● Zu schnelles Fahren auf nassen Fahrbahnen
kann dazu führen, dass die Räder den Kon-
takt zur Fahrbahn verlieren und „aufschwim-
men“. Ein Fahrzeug kann nicht gebremst, ge-
lenkt und kontrolliert werden, wenn es den
Kontakt zur Fahrbahn verloren hat.
● Bremsunterstützende Systeme können ei-
nen Unfall nicht verhindern, wenn bspw. zu
dicht aufgefahren oder zu schnell für die je-
weiligen Fahrsituation gefahren wird.
● Obwohl die bremsunterstützenden Syste-
me sehr wirksam sind und in schwierigen
Fahrsituationen helfen das Fahrzeug zu » 165
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Page 168 of 322

Bedienung
kontrollieren, immer bedenken, dass die
Fahrstabilität von der Haftung der Reifen ab-
hängt.
●
Beim Beschleunigen auf glatter Fahrbahn
(z.B auf Eis oder Schnee) vorsichtig Gas ge-
ben. Auch mit bremsunterstützenden Syste-
men können Räder durchdrehen, was zum
Verlust der Fahrzeugkontrolle führen kann. ACHTUNG
Die Wirksamkeit von ESC kann maßgeblich
reduziert sein, wenn andere Komponenten
und Systeme, die die Fahrdynamik betreffen
nicht ordnungsgemäß gewartet wurden oder
funktionsfähig sind. Dies bezieht sich auch,
aber nicht nur auf die Bremsen, Reifen und
andere zuvor genannte Systeme.
● Immer daran denken, dass Umbauten und
Veränderungen am Fahrzeug sich auf Funkti-
on von ABS, BAS, ASL EDL und ESC auswirken
können.
● Änderungen an der Federung des Fahrzeugs
oder der Einsatz von nicht freigegebenen
Räder-Reifen-Kombinationen können sich auf
Funktion von ABS, BAS, ASL EDL und ESC aus-
wirken und ihre Wirksamkeit reduzieren.
● Die Wirksamkeit von ESC wird ebenso fest-
gelegt durch einen geeigneten Reifen ››› Sei-
te 248 . Hinweis
● Nur wenn alle vier Räder gleich bereift sind,
kann das ESC bzw. die ASR störungsfrei ar- beiten. Unterschiedliche Abrollumfänge der
Reifen können zu einer unerwarteten Redu-
zierung der Motorleistung führen.
● Bei einer Störung des ABS fallen auch ESC,
ASR und EDS aus.
● Bei Regelvorgängen der beschriebenen
Systeme können Betriebsgeräusche auftre-
ten. ASR ein- und ausschalten
Abb. 134
Detail der Mittelkonsole: Taste zum
manuellen Aus- und Einschalten der ASR-
Funktion (Fahrzeuge mit ESC). Das elektronische Stabilisierungsprogramm
(ESC) arbeitet nur bei laufendem Motor und
beinhaltet ABS, EDS und ASR.
Die ASR kann durch Drücken der Taste
OFF ›››
Abb. 134 bei laufendem Motor ausge-
s c
haltet werden. Nur in Situationen, in denen kein ausreichender Vortrieb erreicht wird, die
ASR ausschalten (u. a.):
● Beim Fahren in Tiefschnee oder auf locke-
rem Grund (Kies, usw.)
● Beim „Freischaukeln“ des festgefahrenen
Fahrzeugs.
Anschließend die ASR durch Drücken der Tas-
te OFF
››› Abb. 134 wieder einschalten.
Anf ahr
assistenzsysteme
Einleitung zum Thema ACHTUNG
Die intelligente Technik der Anfahrassistenz-
systeme kann die physikalisch vorgegebenen
Grenzen nicht überwinden. Das erhöhte Kom-
fortangebot durch die Anfahrassistenzsyste-
me darf niemals dazu verleiten, ein Sicher-
heitsrisiko einzugehen.
● Unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen
können schwere Verletzungen verursachen.
● Die Anfahrassistenzsysteme können die
Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
● Geschwindigkeit und Fahrweise immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Ein Anfahrassistenzsystem kann nicht unter
allen Umständen das Fahrzeug an der Stei-
gung halten oder in Gefällestrecken 166
Page 200 of 322

Bedienung
Gespanngewicht
Das Gespanngewicht setzt sich zusammen
aus den tatsächlichen Gewichten des belade-
nen Zugfahrzeugs und des beladenen An-
hängers.
Anhänger beladen
Das Gespann sollte ausbalanciert sein. Dazu
die maximal zulässige Stützlast ausnutzen
und den Anhänger weder hecklastig noch
frontlastig beladen:
● Zuladung auf dem Anhänger so verteilen,
dass sich schwere Gegenstände möglichst
nahe an oder über der Achse befinden.
● Ladung auf dem Anhänger ordnungsgemäß
sichern.
Reifenfülldruck
Der Reifenfülldruck für die Räder des Anhän-
gers richtet sich nach der Empfehlung des
Anhängerherstellers.
Die Räder des Zugfahrzeugs bei Anhängerbe-
trieb mit dem maximal zulässigen Reifenfüll-
druck befüllen ››› Seite 248 . ACHTUNG
Wenn die maximal zulässige Achs- und Stütz-
last sowie das maximal zulässige Gesamt-
oder Gespanngewicht des Fahrzeugs und des
Anhängers überschritten werden, können Un- fälle und schwere Verletzungen die Folge
sein.
●
Die angegebenen Werte niemals über-
schreiten.
● Niemals mit dem aktuellen Gewicht an der
vorderen und hinteren Achse die maximal zu-
lässige Achslast überschreiten. Niemals mit
dem vorderen und hinteren Gewicht des Fahr-
zeugs das maximal zulässige Gesamtgewicht
überschreiten. ACHTUNG
Eine rutschende Ladung kann die Fahrstabili-
tät und die Fahrsicherheit des Gespanns er-
heblich beeinträchtigen und dadurch Unfälle
und schwere Verletzungen verursachen.
● Anhänger immer ordnungsgemäß beladen.
● Ladung immer mit geeigneten und unbe-
schädigten Verzurrleinen oder Spannbändern
sichern. Mit einem Anhänger fahren
Scheinwerfereinstellung
Bei angekuppeltem Anhänger kann sich der
vordere Teil des Fahrzeugs anheben und das
eingeschaltete Abblendlicht andere Verkehrs-
teilnehmer blenden. Die Lichtkegel mit der
Leuchtweitenregulierung entsprechend ab-
senken. Wenn keine Leuchtweitenregulierung
vorhanden ist, die Scheinwerfer von einem
Fachbetrieb einstellen lassen. Fahrzeuge mitGasentladungslampen passen sich automa-
tisch an und brauchen nicht eingestellt zu
werden.
Besonderheiten beim Fahren mit einem
Anhänger
●
Bei einem Anhänger mit Auflaufbremse zu-
erst sanft bremsen, dann zügig. So werden
Bremsstöße durch blockierende Anhängerr-
äder vermieden.
● Auf Grund des Gespanngewichts verlängert
sich der Bremsweg.
● Vor Gefällestrecken herunterschalten, um
den Motor zusätzlich als Bremse zu nutzen.
Die Bremsanlage könnte sonst überhitzen
und ggf. ausfallen.
● Der Schwerpunkt des Fahrzeugs und da-
durch die Fahreigenschaften haben sich
durch die Anhängelast und das erhöhte Ge-
samtgewicht des Gespanns verändert.
● Bei leerem Zugfahrzeug und beladenem
Anhänger ist die Gewichtsverteilung sehr un-
günstig. In dieser Kombination ganz beson-
ders vorsichtig und entsprechend langsam
fahren.
Anfahren mit einem Anhänger an Steigungen
Abhängig von der Steigung und dem Ge-
samtgewicht des Gespanns kann ein gepark-
tes Gespann beim Anfahren leicht zurückrol-
len.
198
Page 214 of 322

Empfehlungen
können nur mit einem Spezialreiniger oder
Reinigungstüchern entfernt werden. Wachs-
rückstände auf der Frontscheibe können ein
Rubbeln der Wischerblätter verursachen.
SEAT empfiehlt, nach jeder Autowäsche die
Wachsrückstände auf der Frontscheibe mit ei-
nem Reinigungstuch zu entfernen.
Durch Einfüllen eines Scheibenreinigers mit
wachslösenden Eigenschaften in den Schei-
benwaschwasserbehälter kann das Abreiben
mit einer Bürste umgangen werden. Beim
Einfüllen der Reinigungsmittel das entspre-
chende Mischungsverhältnis einhalten. Fett-
lösende Reiniger können solche Wachsrück-
stände nicht beseitigen ››› .
Spezialreiniger oder Scheibenreinigungstü-
cher können beim SEAT Partner erworben
werden. SEAT empfiehlt zum Entfernen der
Wachsrückstände folgende Reinigungsmittel:
● Für die wärmere Jahreszeit: Scheibenklar
für den Sommer G 052 184 A1. Mischungs-
verhältnis 1:100 (1 Teil Konzentrat, 100 Teile
Wasser) im Scheibenwaschwasserbehälter.
● Ganzjährig: Scheibenklar G 052 164 A2;
Mischungsverhältnis im Winter bis -18 °C
(-0,4 °F) etwa 1:2 (1 Teil Konzentrat, 2 Teile
Wasser), ansonsten ein Mischungsverhältnis
von 1:4 im Scheibenwaschwasserbehälter.
● Scheibenreinigungstücher G 052 522 A1
für alle Glasscheiben und Außenspiegel. Schnee entfernen
Schnee von allen Fensterscheiben und Au-
ßenspiegeln mit einem Handfeger entfernen.
Eis entfernen
Zum Entfernen von Eis am besten ein Entei-
sungsspray verwenden. Beim Verwenden ei-
nes Eiskratzers diesen
nicht vor- und zurück-
bew e
gen, sondern nur in eine Richtung
schieben. Beim Zurückbewegen kann
Schmutz die Scheibe zerkratzen. ACHTUNG
Verschmutzte und beschlagene Fensterschei-
ben reduzieren die Sicht und erhöhen das Ri-
siko von Unfällen und schweren Verletzun-
gen.
● Nur fahren, wenn eine klare Sicht durch alle
Fensterscheiben besteht.
● Eis, Schnee und Beschlag von allen Fenster-
scheiben innen und außen entfernen. VORSICHT
● Keinesfalls die empfohlenen Reinigungs-
mittel mit anderen Reinigungsmitteln im
Scheibenwaschwasserbehälter vermischen.
Es kann sonst zu einer Ausflockung der Be-
standteile und damit zur Verstopfung der
Scheibenwaschdüsen kommen.
● Schnee oder Eis von Fensterscheiben und
Spiegeln nicht mit warmem oder heißem Wasser entfernen. Das Glas kann sonst rei-
ßen!
● Die Heizfäden der Heckscheibenbeheizung
befinden sich auf der Innenseite der Heck-
scheibe. Keine Aufkleber über die Scheiben-
antenne aufkleben und niemals die Antennen
mit ätzenden oder säurehaltigen Reinigungs-
mitteln sowie anderen Chemikalien reinigen.
● Antennen, die sich auf der Innenseite der
Fensterscheiben befinden, können durch
scheuernde Gegenstände oder durch ätzende
und säurehaltige Reinigungsmittel sowie an-
dere Chemikalien beschädigt werden. Keine
Aufkleber über die Scheibenantenne aufkle-
ben und niemals die Antennen mit ätzenden
oder säurehaltigen Reinigungsmitteln sowie
anderen Chemikalien reinigen. Fahrzeuglack konservieren und
polieren
Konservieren
Eine gute Konservierung schützt den Fahr-
zeuglack. Spätestens dann, wenn auf dem
sauberen
Lack das Wasser nicht mehr deut-
lic h
abperlt, sollte das Fahrzeug mit einem
guten Hartwachs-Konservierer erneut ge-
schützt werden.
212
Page 232 of 322

Empfehlungen
● Warten, bis der Inhalt der Nachfüllflasche
in den AdBlue-Tank geflossen ist. Nachfüllfla-
sche nicht zusammendrücken oder beschädi-
gen!
● Die Nachfüllflasche entgegen dem Uhrzei-
gersinn abschrauben und vorsichtig nach
oben herausnehmen ››› .
● Ein vollständig gefüllter AdBlue-Tank ist da-
ran zu erkennen, dass kein AdBlue mehr aus
der Nachfüllflasche fließt.
Tankeinfüllstutzen schließen
● Verschluss des Tankeinfüllstutzens
››› Abb. 161 1 im Uhrzeigersinn hineindre-
hen, bis er eingerastet ist.
● Abdeckung einsetzen und Schnellver-
schluss gegen den Uhrzeigersinn drehen, um
die Abdeckung zu schließen.
Handlungen vor der Weiterfahrt
● Nach dem Auffüllen nur
die Zündung ein-
s
chalten.
● Zündung mindestens 30 Sekunden einge-
schaltet lassen, damit die Nachbetankung
vom System erkannt wird.
● Erst nach Ablauf der 30 Sekunden den Mo-
tor starten! ACHTUNG
AdBlue nur im verschlossenen Originalbehäl-
ter und an einem sicheren Platz aufbewahren. ●
Niemals leere Lebensmitteldosen, Flaschen
oder andere Behälter zum Aufbewahren von
AdBlue benutzen, da Personen das enthalte-
ne AdBlue nicht immer erkennen können.
● AdBlue immer außerhalb der Reichweite
von Kindern aufbewahren. VORSICHT
● Nur das von SEAT ausdrücklich freigegebe-
ne AdBlue verwenden. Die Verwendung eines
anderen AdBlue kann ein Motorschaden ver-
ursachen!
● Niemals Wasser oder Zusatzstoffe dem
AdBlue beimischen. Schäden, die durch die
Beimischung entstehen, sind von der Ge-
währleistung ausgeschlossen.
● Niemals AdBlue in den Diesel-Kraftstoff-
tank füllen! Andernfalls kann ein Motorscha-
den die Folge sein!
● Nachfüllflasche nicht permanent im Fahr-
zeug mitführen. Durch Temperaturschwan-
kungen und Beschädigungen kann die Fla-
sche undicht werden und das AdBlue den
Fahrzeuginnenraum beschädigen. Umwelthinweis
Nachfüllflasche umweltgerecht entsorgen. Hinweis
Geeignete AdBlue-Nachfüllflaschen sind bei
einem SEAT-Betrieb erhältlich. Vorbereitungen zu Arbeiten im
Motorraum
Einleitung zum Thema Vor allen Arbeiten im Motorraum das Fahr-
zeug immer auf einem waagerechten und
tragfähigen Untergrund sicher abstellen.
Der Motorraum eines Fahrzeugs ist ein ge-
fährlicher Bereich. Niemals Arbeiten am Mo-
tor und im Motorraum durchführen, wenn
man nicht mit den notwendigen Handlungen
und den allgemein gültigen Sicherheitsvor-
kehrungen vertraut ist und wenn falsche Be-
triebsmittel und Betriebsflüssigkeiten sowie
ungeeignete Werkzeuge zur Verfügung ste-
hen
››› ! Andernfalls alle Arbeiten bei ei-
nem Fachbetrieb durchführen lassen. Schwe-
re Verletzungen können durch unsachgemä-
ße Arbeiten verursacht werden. ACHTUNG
Unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen wäh-
rend der Wartungsarbeiten können schwere
Verletzungen verursachen.
● Niemals unter dem Fahrzeug arbeiten,
wenn es nicht gegen Wegrollen gesichert ist.
Wenn unter dem Fahrzeug gearbeitet wird,
während die Räder den Boden berühren,
muss das Fahrzeug auf einer Ebene stehen,
die Räder müssen blockiert und der Fahr-
zeugschlüssel aus dem Zündschloss abgezo-
gen sein. 230
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Pannenhilfe
Wagenheberkurbel. Bevor der Wagenhe-
ber wieder in die Werkzeugbox zurückge-
legt wird, muss die Kurbel eingeklappt
werden.
Wagenheber. Bevor der Wagenheber wie-
der in die Werkzeugbox zurückgelegt
wird, Wagenheberklaue ganz zurückdre-
hen.
Schraubendreher mit Innensechskant im
Griff zum Heraus- oder Hineindrehen der
gelockerten Radschrauben. Die Schrau-
bendreherklinge ist umsteckbar. Der
Schraubendreher befindet sich ggf. unter
dem Radschlüssel.
Drahtbügel zum Abziehen der Radmitten-
blenden, Radvollblenden oder der Abde-
ckungen für die Radschrauben. Hinweis
Der Wagenheber muss im Allgemeinen nicht
gewartet werden. Falls erforderlich, mit All-
zweckfett einfetten. 4
5
6
7 Klappkeile*
Abb. 182
Klappkeile ausklappen. Die Klappkeile befinden sich beim Bordwerk-
zeug
››› Abb. 181 .
Kl ap
pkeile ausklappen
● Stützplatte anheben ››› Abb. 182 1 .
● Beide „Nasen“ der Fixierungsplatte ganz in
die Langlöcher der Stützplatte stecken 2 .
Richtige Verwendung
Die Klappkeile können zum Blockieren des
Rads verwendet werden, das dem zu wech-
selnden Rad diagonal gegenüberliegt.
Klappkeile müssen direkt vor und hinter dem
Rad platziert werden und sind nur auf festem
Untergrund zu verwenden. ACHTUNG
Ein unsachgemäßes Ausklappen und Verwen-
den der Klappkeile kann Unfälle und schwere
Verletzungen zur Folge haben.
● Verwenden Sie niemals Klappkeile, die sich
nicht in einem einwandfreien Zustand befin-
den.
● Niemals Klappkeile zum Sichern des Fahr-
zeugs an Steigungen oder Gefällestrecken
verwenden. Radwechsel*
Einleitung zum Thema Das Fahrzeug ist mit Mobilitätsreifen ausge-
stattet. Einen Radwechsel nur durchführen,
wenn z. B. von Sommer- auf Winterreifen ge-
wechselt werden soll. Siehe
›››
Seite 254
Nur Fahrzeuge, die werksseitig mit Winterrei-
fen ausgestattet sind, verfügen über die für
einen Reifenwechsel notwendigen Werkzeu-
ge. Andernfalls sollte der Reifenwechsel in ei-
nem Fachbetrieb durchgeführt werden.
Einen Radwechsel nur dann selbst durchfüh-
ren, wenn das Fahrzeug sicher abgestellt ist,
die notwendigen Handlungen und Sicher-
heitsvorkehrungen vertraut sind und geeig-
netes Werkzeug zur Verfügung steht! Sonst
fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. »
263
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit