sensor Seat Altea 2014 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2014, Model line: Altea, Model: Seat Altea 2014Pages: 331, PDF-Größe: 4.61 MB
Page 136 of 331

134Licht und Sicht
● Nach Betätigen der „Wisch-/Wasch-Automatik“ wird bei fahrendem Fahr-
zeug nach etwa fünf Sekunden noch einmal nachgewischt (Tropfen-Wi-
schen). Wenn innerhalb von drei Sekunden nach der Funktion des Tropfen-
Wischens erneut die Scheibenwaschfunktion betätigt wird, wird ein erneu-
ter Waschvorgang ohne das Nachwischen durchgeführt. Damit die Funktion
„Tropfen-Wischen“ erneut verfügbar ist, muss die Zündung aus- und wieder
eingeschaltet werden.
● Bei eingeschalteter Funktion „Intervall-Wischen“ werden die Intervalle in
Abhängigkeit von der Geschwindigkeit geregelt. Je höher die Geschwindig-
keit, desto kürzer die Wischpause.
● Bei einem Hindernis auf der Windschutzscheibe versucht der Wischer,
dieses Hindernis wegzuschieben. Wenn das Hindernis weiterhin den Wi-
scher blockiert, bleibt der Wischer stehen. Hindernis entfernen und Wischer
erneut einschalten.
● Bevor Sie den möglicherweise vorhandenen Schmutz auf den Seiten der
Frontscheibe entfernen, sollten Sie den Scheibenwischer in die Servicestel-
lung stellen.
● Die Heizleistung der beheizbaren Waschdüsen wird entsprechend der je-
weils herrschenden Außentemperatur beim Einschalten der Zündung auto-
matisch eingestellt. Regensensor*
Der Regensensor steuert das Scheibenwischer-Intervall in
Abhängigkeit von der Regenmenge.
Abb. 84 Regensensor*
Abb. 85 Scheibenwi-
scherhebel
Page 137 of 331

135
Licht und Sicht
Regensensor einschalten
– Bewegen Sie den Scheibenwischerhebel in Position 1
⇒ Abb. 85.
– Bewegen Sie den Schalter A
nach links oder rechts, um die ge-
wünschte Empfindlichkeit des Regensensors festzulegen.
Schalter nach rechts – hohe Empfindlichkeit. Schalter nach
links – niedrige Empfindlichkeit.
Der Regensensor ist Teil der Intervall-Wisch-Funktion. Nach dem Ausschal-
ten der Zündung muss der Regensensor neu eingeschaltet werden. Dazu
muss die Intervall-Wisch-Funktion aus- und wieder eingeschaltet werden.
Hinweis
● Kleben Sie keine Aufkleber im Bereich vor dem Regensensor auf die
Frontscheibe. Dies könnte Funktionsstörungen verursachen. Scheibenwischer für die Heckscheibe
Mit dem Scheibenwischerhebel werden der Scheibenwi-
scher und die Wisch-/Wasch-Automatik für die Heckscheibe
bedient.
Abb. 86 Scheibenwi-
scher- und Scheibenwa-
scherhebel: Scheibenwi-
scher für die Heckscheibe
Intervall-Wischen einschalten
– Drücken Sie den Hebel nach vorne in Raste 6
⇒ Abb. 86. Der
Wischer arbeitet etwa alle 6 Sekunden.
Intervall-Wischen ausschalten
– Ziehen Sie den Hebel aus der Raste 6
zurück zum Lenkrad.
Wenn Sie während des Wischvorgangs ausgeschaltet haben,
kann der Wischer noch etwas nachlaufen.
Wisch-/Wasch-Automatik einschalten
– Drücken Sie den Hebel ganz nach vorne in die Position 7
⇒ Abb. 86. Die Waschanlage arbeitet sofort, während der Wi-
scher etwas später zu wischen beginnt. Solange Sie den Hebel
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
Page 139 of 331

137
Licht und Sicht
Automatisch abblendbarer Innenspiegel*
Die automatische Abblendfunktion kann bei Bedarf ein- bzw.
ausgeschaltet werden.
Abb. 87 Automatisch ab-
blendbarer Innenspiegel
Automatische Abblendfunktion ausschalten
– Drücken Sie die Taste A
⇒ Abb. 87. Die Kontrollleuchte B er-
lischt.
Automatische Abblendfunktion einschalten
– Drücken Sie die Taste A
⇒ Abb. 87. Die Kontrollleuchte leuch-
tet auf.
Automatische Abblendfunktion
Die automatische Abblendfunktion wird bei jedem Einschalten der Zündung
aktiviert. Die grüne Kontrollleuchte im Spiegelgehäuse leuchtet auf.
Der Spiegel blendet in Abhängigkeit vom Lichteinfall von hinten automa-
tisch ab, wenn die Abblendfunktion aktiviert ist. Die automatische Abblend-
funktion wird bei Einlegen des Rückwärtsgangs abgeschaltet.
Hinweis
● Die automatische Spiegelabblendung funktioniert nur dann störungs-
frei, wenn das Sonnen(schutz)-Schott* nicht aufgestellt ist, bzw. der Licht-
einfall auf den Innenspiegel nicht durch andere Gegenstände beeinträchtigt
wird.
● Wenn Sie an der Windschutzscheibe Aufkleber anbringen müssen, dür-
fen die Sensoren nicht überklebt werden. Dies kann dazu führen, dass die
automatische Abblendfunktion des Innenspiegels nicht richtig bzw. über-
haupt nicht funktioniert.
Außenspiegel
Die Außenspiegel können mit dem Drehknopf in der Mittel-
konsole eingestellt werden.
Abb. 88 Drehknopf für
Außenspiegeleinstellung
Grundeinstellung der Außenspiegel
1. Drehen Sie den Drehknopf ⇒
Abb. 88 zunächst in Stellung L
(linker Außenspiegel).
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
Page 201 of 331

199
Fahren
Akustische Einparkhilfe* Allgemeine Hinweise
Je nach Fahrzeugausstattung werden Sie durch verschiedene Einparkhilfen
beim Einparken und Rangieren unterstützt.
Das SEAT Parking System* ist eine akustische Einparkhilfe, die Sie vor Hin-
dernissen hinter Ihrem Fahrzeug warnt.
Das SEAT Parking System Plus* unterstützt Sie beim Einparken, indem es
Hindernisse „vor“ und „hinter“ Ihrem Fahrzeug akustisch und optisch 1)
an-
zeigt.
Hinweis
Damit die Einparkhilfe funktionieren kann, müssen die Sensoren sauber so-
wie schnee- und eisfrei gehalten werden.
SEAT Parking System: Beschreibung
Das Parking System ist eine akustische Einparkhilfe. Im hinteren Stoßfänger befinden sich Sensoren. Wenn diese ein Hindernis
erkennen, werden Sie durch Warntöne darauf hingewiesen. Der Messbe-
reich der Sensoren beginnt etwa bei:
HintenSeite0,60Mitte1,60
Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto kürzer wird der zeitliche Ab-
stand zwischen den Warntönen. Bei einem Abstand von unter ca. 0,30 m er-
tönt ein Dauerton. Fahren Sie nicht weiter!
Bleibt der Abstand zu einem Hindernis konstant, wird die Lautstärke der Ab-
standswarnung nach etwa vier Sekunden nach und nach abgesenkt (dies
gilt nicht für den Dauerton).
Die Einparkhilfe wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch akti-
viert. Ein kurzer Quittierton ertönt.
ACHTUNG
● Die Einparkhilfe kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
Die Verantwortung beim Einparken und ähnlichen Fahrmanövern liegt
beim Fahrer.
● Sensoren haben tote Winkel, in denen Objekte nicht erfasst werden
können. Achten Sie insbesondere auf Kleinkinder und Tiere, da diese von
den Sensoren nicht in jedem Fall erkannt werden. Bei Unachtsamkeit be-
steht Unfallgefahr!
● Behalten Sie stets das Fahrzeugumfeld im Blick - auch mit Hilfe der
Rückspiegel.
VORSICHT
Niedrige Hindernisse, die bereits durch eine Warnung gemeldet wurden,
können beim Annähern aus dem Messbereich des Systems verschwinden
und deswegen nicht mehr gemeldet werden. Auch Gegenstände wie Ab-
sperrketten, Anhängerdeichseln, dünne, lackierte, senkrechte Stangen oder
Zäune werden unter Umständen von dem System nicht erfasst – Gefahr ei-
ner Beschädigung.
1)
Fahrzeuge mit Navigationssystem.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
Page 202 of 331

200Fahren
Hinweis
Beachten Sie die Hinweise zum Anhängerbetrieb auf ⇒ Seite 201.
SEAT Parking System Plus*: Beschreibung
Das Parking System Plus ist eine akustische und optische
Einparkhilfe.
Im vorderen und hinteren Stoßfänger befinden sich Sensoren. Diese Senso-
ren erkennen Hindernisse und melden diese durch akustische und optische
Signale. Der Messbereich der Sensoren beginnt etwa bei:
VornSeite0,90Mitte1,20
HintenSeite0,60Mitte1,60
Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto kürzer wird der zeitliche Ab-
stand zwischen den Warntönen. Bei einem Abstand von unter ca. 0,30 m er-
tönt ein Dauerton. Fahren Sie nicht weiter vorwärts/rückwärts!
Bleibt der Abstand zu einem Hindernis konstant, wird die Lautstärke der Ab-
standswarnung nach etwa vier Sekunden nach und nach abgesenkt (dies
gilt nicht für den Dauerton). Ein-/ausschalten
Abb. 153 Mittelkonsole:
Schalter für Einparkhilfe
Aktivieren
– Schalten Sie das Radio-Navigationssystem ein.
– Drücken Sie den Schalter an der Mittelkonsole ⇒ Abb. 153
bzw. an der Schaltkulisse. Ein kurzer Quittierton ertönt und die
LED im Schalter leuchtet auf.
Ausschalten
– Fahren Sie schneller als 10 km/h (6 mph) vorwärts oder
– Drücken Sie den Schalter oder
– Schalten Sie die Zündung aus.
Segmente der optischen Anzeige
Anhand der farbigen Anzeigen für vorne und hinten sowie durch die Warntö-
ne sind Sie in der Lage, den Abstand zu einem Hindernis abzuschätzen.
Page 203 of 331

201
Fahren
Gelb aufleuchtende Segmente in Verbindung mit einem in Intervallen ertön-
enden Warnton weisen Sie auf ein vorhandenes Hindernis hin. Sobald Sie
sich diesem Hindernis weiter nähern, ändert sich die Farbe der Segmente
auf rot und der Warnton ertönt kontinuierlich. Spätestens bei Aufleuchten
des vorletzten Segments haben Sie den Aufprallbereich erreicht. Fahren Sie
nicht weiter vor bzw. zurück! ⇒
.
ACHTUNG
● Die Einparkhilfe kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
Die Verantwortung beim Einparken und ähnlichen Fahrmanövern liegt
beim Fahrer.
● Sensoren haben tote Winkel, in denen Hindernisse nicht erfasst wer-
den können. Achten Sie insbesondere auf Kleinkinder und Tiere, da diese
von den Sensoren nicht in jedem Fall erkannt werden. Bei Unachtsamkeit
besteht Unfallgefahr!
● Behalten Sie stets das Fahrzeugumfeld im Blick - auch mit Hilfe der
Rückspiegel.
VORSICHT
Niedrige Hindernisse, die bereits durch eine Warnung gemeldet wurden,
können beim Annähern aus dem Messbereich des Systems verschwinden
und deswegen nicht mehr gemeldet werden. Auch Gegenstände wie Ab-
sperrketten, Anhängerdeichseln, dünne, lackierte, senkrechte Stangen oder
Zäune werden unter Umständen von dem System nicht erfasst – Gefahr ei-
ner Beschädigung.
Hinweis
● Beachten Sie die Hinweise zum Anhängerbetrieb ⇒ Seite 201.
● Die Anzeige im Display erscheint etwas zeitverzögert. Anhängevorrichtung
Beim Fahren mit einem Anhänger werden die hinteren Sensoren der Ein-
parkhilfe beim Einlegen des Rückwärtsgangs bzw. bei Betätigung des
Schalters
nicht aktiviert. Bei einer nicht werkseitig angebrachten Anhän-
gevorrichtung ist diese Funktion möglicherweise nicht gewährleistet. Da-
durch treten folgende Einschränkungen auf:
SEAT Parking System*
Es erfolgt keine Meldung
SEAT Parking System Plus*
Es erfolgt hinten keine Abstandswarnung. Die vorderen Sensoren sind wei-
terhin aktiv. Die optische Anzeige wechselt auf Anhängerbetrieb.
Störungsanzeigen
Wenn beim Einschalten der Einparkhilfe oder während ihres Betriebs ein
paar Sekunden lang ein kontinuierlicher Warnton ertönt und die LED des
Schalters aufblinkt, weist dies auf eine Störung im System hin. Bitte su-
chen Sie möglichst bald eine SEAT-Vertragswerkstatt bzw. einen Fachbetrieb
auf.
Hinweis
Wenn die Störung nicht vor dem Ausschalten der Zündung behoben worden
ist, wird sie erst wieder beim erneuten Einschalten der Einparkhilfe durch
Aufblinken der LED am Schalter angezeigt.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
Page 209 of 331

207
Intelligente Technik
Die ASR schaltet sich beim Anlassen des Motors automatisch ein. Sie kann
auch durch einen kurzen Druck auf den Knopf an der Mittelkonsole ein- oder
ausgeschaltet werden.
Bei ausgeschalteter ASR leuchtet die Kontrollleuchte OFF
auf. Normaler-
weise sollte die ASR immer eingeschaltet sein. Nur in bestimmten Ausnah-
mesituationen, wenn Schlupf erwünscht wird, ist es sinnvoll, die Anlage
auszuschalten, z.B.
● beim Fahren mit kleinerem Notrad;
● beim Fahren mit Schneeketten;
● bei Fahrten durch hohen Schnee oder auf weichem Untergrund;
● wenn das Fahrzeug feststeckt, um es „herauszuschaukeln“.
Anschließend sollte die ASR wieder eingeschaltet werden.
ACHTUNG
● Die Gesetze der Physik können auch durch die ASR nicht außer Kraft
gesetzt werden. Dies ist vor allem bei Fahrten auf rutschiger oder nasser
Straße oder beim Fahren mit Anhänger zu beachten.
● Die Fahrweise muss deshalb stets dem Fahrbahnzustand und der Ver-
kehrssituation angepasst werden. Das erhöhte Sicherheitsangebot durch
die ASR darf nicht dazu verleiten, ein Sicherheitsrisiko einzugehen!
VORSICHT
● Um die störungsfreie Funktion der ASR zu gewährleisten, müssen an al-
len vier Rädern die gleichen Reifen montiert sein. Eine unterschiedliche
Lauffläche an jedem Reifen kann zur Verringerung der Motorleistung führen.
● Änderungen am Fahrzeug (z.B. am Motor, an der Bremsanlage, am Fahr-
werk oder eine andere Räder-/Reifenkombination) können die Funktion des
ABS und der ASR beeinflussen. XDS*
Quersperr-Differential
Beim Befahren einer Kurve ermöglicht die elektronische Quersperre, dass
das Rad auf der Kurvenaußenseite schneller dreht als das Rad auf der In-
nenseite. Das sich schneller drehende Rad (Außenseite) wird weniger ange-
trieben als das Rad auf der Innenseite. Dies kann in bestimmten Situatio-
nen dazu führen, dass der auf das Rad an der Innenseite gegebene Antrieb
übermäßig hoch ist, was zu Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu er-
hält das Rad auf der Außenseite weniger Antrieb als es übertragen könnte.
Dieser Effekt führt zu einem Verlust der Seitenhaftung an der Vorderachse,
was sich als Untersteuern oder „Verlängerung“ des Fahrwegs darstellt.
Das System XDS kann dies über die Signale und Sensoren des ESC erken-
nen und diesen Effekt korrigieren.
Das XDS bremst das Rad auf der Kurveninnenseite über das ESC, das dem
zu hohem Antriebsmoment an diesem Rad entgegenwirkt. Dies führt dazu,
dass der vom Fahrer eingeschlagene Weg präziser zurückgelegt wird.
Das System XDS funktioniert in Verbindung mit dem ESC und ist immer ak-
tiv, auch wenn die Antriebsschlupfregelung ASR abgeschaltet wurde.
Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC)* Allgemeines
Die Elektronische Stabilisierungskontrolle erhöht die Fahr-
stabilität.Durch die Elektronische Stabilisierungskontrolle wird die Rutschgefahr ver-
ringert.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
Page 211 of 331

209
Intelligente Technik
Das System kontrolliert über die ABS-Sensoren die Umdrehungszahl der An-
triebsräder. (Bei einer Störung der EDS leuchtet die ABS-Kontrollleuchte auf
⇒ Seite 86).
Bei einer Fahrgeschwindigkeit von nicht über 80 km/h werden die Abwei-
chungen von ca. 100 U/Min. zwischen den Antriebsrädern aufgrund einer
teilweise glatten Fahrbahn ausgeglichen, indem das durchdrehende Rad
abgebremst, und die Antriebsleistung über das Differential an das andere
Rad übertragen wird.
Damit die Scheibenbremse des abgebremsten Rades nicht zu sehr erhitzt,
schaltet sich die EDS bei ungewöhnlich starker Beanspruchung automatisch
aus. Das Fahrzeug bleibt betriebsbereit und hat die gleichen Eigenschaften
wie ein Fahrzeug ohne EDS. Aus diesem Grund wird das Ausschalten der
EDS nicht angezeigt.
Sobald die Bremse abgekühlt ist, schaltet sich die EDS automatisch wieder
ein.
ACHTUNG
● Beim Beschleunigen auf glatter Fahrbahn, z.B. bei Eis und Schnee,
vorsichtig Gas geben. Die Antriebsräder können trotz EDS durchdrehen
und die Fahrstabilität beeinträchtigen – Unfallgefahr.
● Die Fahrweise muss stets dem Fahrbahnzustand und der Verkehrssi-
tuation angepasst werden. Die durch EDS erhöhte Fahrsicherheit darf Sie
nicht zu riskantem Fahrverhalten verleiten.
VORSICHT
Änderungen am Fahrzeug (z. B. am Motor, an der Bremsanlage, am Fahr-
werk oder eine andere Räder-/Reifenkombination) können die Funktion der
EDS beeinflussen ⇒ Seite 236. Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die Antriebsschlupfregelung verhindert das Durchdrehen der Antriebsräder
beim Beschleunigen ⇒ Seite 206.
Allradantrieb*
Beim Allradantrieb werden alle vier Räder angetrieben.
Allgemeine Hinweise
Der Allradantrieb funktioniert völlig automatisch. Die Verteilung der An-
triebskraft erfolgt auf alle vier Räder. Sie wird automatisch Ihrem Fahrverhal-
ten sowie den jeweiligen Fahrbahnverhältnissen angepasst.
Das Allrad-Antriebskonzept ist auf eine hohe Motorleistung zugeschnitten.
Ihr Fahrzeug ist außergewöhnlich leistungsfähig und hat sowohl bei norma-
len Fahrbahnverhältnissen als auch bei Schnee und Eis vorzügliche Fahre-
igenschaften.
Winterreifen
Durch den Allradantrieb hat Ihr Fahrzeug schon mit der serienmäßigen Be-
reifung bei winterlichen Straßenverhältnissen einen guten Vortrieb. Trotz-
dem empfehlen wir Ihnen, im Winter auf allen vier Rädern Winter- bzw. All-
wetterreifen zu verwenden, da hierdurch vor allem auch die Bremswirkung
verbessert wird.
Schneeketten
Wenn Schneekettenpflicht besteht, müssen Sie auch bei Fahrzeugen mit
Allradantrieb Schneeketten verwenden.
Reifen ersetzen
Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb dürfen nur Reifen mit gleichem Abrollum-
fang verwendet werden ⇒ Seite 269.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
Page 267 of 331

265
Räder und Reifen
2. Prüfen Sie den Reifenfülldruck immer an kalten Reifen. Reduzie- ren Sie nicht den bei warmen Reifen erhöhten Druck.
3. Passen Sie den Reifenfülldruck der Beladung entsprechend an.
Reifendruck
Der Reifenfülldruck ist bei hohen Geschwindigkeiten besonders wichtig. Der
Druck sollte deshalb mindestens einmal monatlich und zusätzlich vor jeder
längeren Fahrt überprüft werden.
Der Aufkleber mit den Reifenfülldruckwerten befindet sich auf der Innensei-
te der Tankklappe. Die angegebenen Reifenfülldruckwerte gelten für kalte
Reifen. Bei warmen Reifen erhöhten Reifenfülldruck ⇒
nicht verringern.
ACHTUNG
● Prüfen Sie mindestens einmal im Monat den Reifenfülldruck. Die kor-
rekten Reifenfülldruckwerte sind von großer Bedeutung. Wenn die Reifen-
fülldruckwerte zu niedrig oder zu hoch sind, besteht besonders bei ho-
hen Geschwindigkeiten Unfallgefahr!
● Bei zu geringem Reifenfülldruck kann ein Reifen besonders leicht
platzen – Unfallgefahr!
● Bei hoher Geschwindigkeit ist ein Reifen mit zu niedrigem Fülldruck
einem hohen Maß an Walkarbeit ausgesetzt. Dadurch erwärmt er sich zu
stark, was zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens
führen kann. Halten Sie stets die angegebenen Reifenfülldruckwerte ein.
● Zu geringer oder zu hoher Reifenfülldruck verkürzt die Lebensdauer
der Bereifung und verschlechtert das Fahrverhalten des Fahrzeugs – Un-
fallgefahr!
Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den Kraftstoffverbrauch. Reifenfülldruck-Kontrollsystem
Das Reifenfülldruckkontrollsystem überwacht während der
Fahrt automatisch den Reifenfülldruck an den vier Reifen.
Das System verwendet die Drehzahlsensoren des ABS an den Rädern. Es
analysiert die Drehzahl der einzelnen Räder und deren Frequenzspektrum.
Für eine optimale Funktion müssen SEAT-Originalreifen verwendet werden.
Weiterhin muss der Reifendruck regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf kor-
rigiert werden.
Nach jeder Korrektur des Reifendrucks und nach dem Wechsel eines oder
mehrerer Reifen muss durch Betätigung des Tasters SET an der Mittelkonso-
le ein Reset des Systems vorgenommen werden.
Der Fahrer wird bei einem Druckverlust durch Symbole und Hinweistexte im
Display des Kombiinstruments gewarnt. Das System funktioniert über das
ESC ⇒ Seite 207.
Bitte beachten Sie, dass der Reifenfülldruck auch von der Temperatur des
Reifens abhängig ist. Der Reifenfülldruck erhöht sich um ca. 0,1 bar
(2,9 psi / 10 kPa) pro +10 °C (+50 °F) erhöhter Reifentemperatur. Während
der Fahrt erwärmt sich der Reifen und der Reifenfülldruck steigt an. Korrigie-
ren Sie den Reifenfülldruck daher nur in kaltem Zustand, wenn die Tempera-
tur des Reifens in etwa der Umgebungstemperatur entspricht.
Damit das Reifenfülldruck-Kontrollsystem einwandfrei funktioniert, sollte
der Reifenfülldruck in regelmäßigen Abständen kontrolliert, ggf. korrigiert
und in richtigem Zustand abgespeichert werden.
Auf der Innenseite der Tankklappe befindet sich ein Aufkleber mit dem emp-
fohlenen Reifenfülldruck.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
Page 326 of 331

MotorkühlmitteltemperaturAnzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249 Nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251
Ölmerkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Ölstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Spezifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
Wechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
Motoröldruck Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69, 90
Motorraum Arbeiten im Motorraum . . . . . . . . . . . . . . . 245
Motorraumklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
Motorraum reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229
Motorraumübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308
Motorsteuerung Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Motorstörung Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Multifunktionsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
N
Nebelscheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Nebelscheinwerfer mit Cornering-Funktion . . 125
Nebelschlussleuchte Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85, 120
Notbremswarnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126, 205
Notlaufreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268
Notöffnung Türen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Notverriegelung der Türen . . . . . . . . . . . . . . . . 106 O
Öffnen und Schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 Individuelle Einstellungen . . . . . . . . . . . . . 105
Oktanzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Öl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
Ölmerkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Ölmessstab . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Ölstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Ölwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
P
Parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Parking System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
Parking System Plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Parklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Pedale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Pflege Airbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Pflegemittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Pflegen und Reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Physikalische Gesetze eines Frontalunfalls . . . 21
Pollenfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
Profiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
Prüfliste Sitzbezüge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Q
Quersperr-Differential XDS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207 R
Radabdeckungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Räder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264, 307
Radschrauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277, 307 Anzugsdrehmoment . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
Rad wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275
Regensensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Reifenfülldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264, 307 Undichtigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
Reifenfülldruck-Kontrollsystem . . . . . . . . . . . . 265
Reifenlebensdauer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
Reifenreparaturset . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274, 280
Reifen und Felgen Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
Reinigen und Pflegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Reparaturen Airbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Reserverad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
Richtige Einstellung der hinteren Kopfstützen Gebrauchs- und Außergebrauchsstellungder hinteren Kopfstützen . . . . . . . . . . . . . 14
Richtige Einstellung der vorderen Kopfstützen 13
Richtige Sitzposition des Beifahrers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Richtiges Schuhwerk tragen . . . . . . . . . . . . . . . 16
Rücksitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
Rückspiegel innen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Rückwärtsgang Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
324 Stichwortverzeichnis