ABS Seat Altea Freetrack 2011 Betriebsanleitung (in German)
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Sitzen und Verstauen
140Sitzen und VerstauenWarum ist die Sitzeinstellung so wichtig? Die richtige Sitzeinstellung ist unter anderem wichtig für die
optimale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte und des
Airbag-Systems.Ihr Fahrzeug verfügt über fünf Sitzplätze, zwei Sitzplätze vorne und drei Sitz-
plätze hinten. Jeder Sitzplatz ist mit einem Dreipunkt-Automatikgurt ausge-
stattet.
Der Fahrer- und der Beifahrersitz können in vielfältiger Weise an die körperli-
chen Gegebenheiten der Insassen angepasst werden. Die richtige Einstellung
der Sitze ist besonders wichtig für:•ein einfaches und schnelles Erreichen aller Bedienelemente der Instru-
mententafel,•eine entspannte, ermüdungsarme Körperhaltung,•ein sicheres Fahren ⇒Seite 7,•ein Gewährleisten der maximalen Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
und des Airbag-Systems ⇒Seite 19.ACHTUNG!
•Eine falsche Sitzhaltung des Fahrers und der Insassen kann zu lebens-
gefährlichen Verletzungen führen.•Nehmen Sie niemals mehr Personen mit, als Sitzplätze im Fahrzeug
vorhanden sind.•Jeder Insasse im Fahrzeug muss den zum Sitzplatz gehörenden Sicher-
heitsgurt richtig anlegen und tragen. Kinder müssen mit einem geeigneten
Kinderrückhaltesystem geschützt sein ⇒Seite 48, „Sicherheit von
Kindern“.
•Die Vordersitze und alle Kopfstützen müssen immer der Körpergröße
entsprechend eingestellt sowie die Sicherheitsgurte immer richtig ange-
legt sein, um Ihnen und Ihren Mitfahre rn einen optimalen Schutz bieten zu
können.•Die Füße müssen während der Fahrt immer im Fußraum gehalten
werden – legen Sie die Füße niemals auf die Instrumententafel, aus dem
Fenster heraus oder auf die Sitzflächen! Das gilt auch für die Mitfahrer.
Durch eine falsche Sitzposition setzen Sie sich im Falle eines Bremsmanö-
vers oder Unfalles einem erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Airbag-
auslösung können Sie sich durch eine falsche Sitzposition lebensgefähr-
liche Verletzungen zuziehen.•Für den Fahrer und Beifahrer ist es wichtig, einen Abstand von mindes-
tens 25 cm zum Lenkrad bzw. zur Instrumententafel einzuhalten. Wenn Sie
den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System nicht
schützen – Lebensgefahr! Der Abstan d zwischen Fahrer und dem Lenkrad
bzw. zwischen dem Beifahrer und der Instrumententafel sollte immer so
groß wie möglich sein.•Stellen Sie den Fahrer- oder Beifahrersitz nur bei stehendem Fahrzeug
ein. Das gilt auch für di e Längsverstellung der Rücksitze. Ihr Sitz könnte
sich sonst während der Fahrt unerwartet verstellen und das kann zu einer
gefährlichen Verkehrssituation un d damit zu Verletzungen führen.
Außerdem nehmen Sie während der Sitzeinstellung eine falsche Sitzposi-
tion ein – Lebensgefahr!•Für das Installieren eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz gelten
ganz besondere Vorschriften. Beachten Sie beim Einbau eines Kindersitzes
unbedingt die Warnhinweise auf ⇒Seite 48, „Sicherheit von Kindern“.ACHTUNG! Fortsetzung
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Sitzen und Verstauen155
Sicher ist sicher
Hinweise zur Bedienung
Rat und Tat
Te c h n i s c h e D a t e n
Zusätzliche Mehrzweckablage*- Allgemeines
Diese Ablage kann nur am mittleren Rücksitz eingebaut
werden.
Öffnen
– Die Klappe im Bereich ⇒Abb. 113 anheben.
Schließen
– Die Klappe nach unten drücken, bis sie einrastet.Funktionen der zusätzlichen Ablage•Das vordere offene Fach kann zum Aufbewahren kleinerer Gegenstände
verwendet werden, die, wenn sie durch den Innenraum geschleudert werden,
die Insassen nicht verletzen können.•Die Getränkehalter werden zum Abstellen von Dosen und Getränkebe-
chern verwendet.•Das Spannband auf der Seite dient zur Ablage von Papieren oder Zeit-
schriften.•Die Tische können als Schreibunterlage verwendet werden.
Für die Benutzung des Tischs ⇒Abb. 114 muss er aus seiner Aufnahme
an der Seite der zusätzlichen Ablage herausgenommen und in seiner Halte-
rung ⇒Abb. 114 auf der Frontseite der zusätzlichen Ablage eingehängt
werden.
Der Tisch in der rechten Aufnahme wird in der Halterung vorne links an der
zusätzlichen Ablage und der Tisch in der linken Aufnahme in der Halterung
vorne rechts eingesetzt.
Die Tische haben zwei Gebrauchsstellungen und können nicht vertauscht
werden.ACHTUNG!
•Die zusätzliche Ablage darf mit ma ximal 5 kg belastet werden. Diese
Last bitte nicht überschreiten.•Achten Sie darauf, dass die Klappe der zusätzlichen Ablage während
der Fahrt geschlossen ist.
Abb. 113 Zusätzliche
Ablage. ÖffnenAbb. 114 Zusätzliche
Ablage. Funktionen
AB
AA
AC
AD
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Sitzen und Verstauen
156•Die Tische dürfen sich während der Fahrt nicht in Gebrauchsstellung
befinden.•Während der Fahrt und wenn sie nicht benutzt werden, müssen die
Tische im Innern der zusätzlichen Ablage bei geschlossener Klappe aufbe-
wahrt werden.•Stellen Sie keine heißen Getränke in die Getränkehalter. Bei einem
Fahrmanöver kann das Getränk auslaufen und Verbrühungen verursachen.•Bei fahrendem Fahrzeug keine Dosen im Getränkehalter abstellen. Sie
könnten durch den Innenraum geschleudert werden und Verletzungen der
Insassen verursachen.•Achten Sie bitte darauf, dass die Halteplatte fest im Sitzrahmen einge-
hängt ist.•Wenn die Halteplatte nicht benutzt wird, bewahren Sie sie in der Ablage
auf.•Wenn die zusätzliche Ablage nicht gebraucht wird, befestigen Sie diese
bitte sicher mit dem Netz im Gepäckraum.Hinweis
•Achten Sie darauf, dass die zusätzliche Ablage fest eingebaut ist. Ziehen
Sie die Ablage am vorderen Fach nach vorne und überprüfen Sie, dass die
beiden Halteelemente fest in den beiden Ringen eingehängt sind.
Aschenbecher*, Zigarettenanzünder* und
SteckdosenAschenbecher* Aschenbecher öffnen und schließen
– Zum Öffnen des Aschenbechers den Deckel anheben ⇒Abb. 115 .
– Zum Schließen den Deckel nach unten drücken.
Aschenbecher leeren
– Den Aschenbecher herausnehmen und leeren.
ACHTUNG! Fortsetzung
Abb. 115 Aschenbecher
im Getränkehalter vorne
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Klima
176Allgemeine Hinweise Der Schadstofffilter
Der Schadstofffilter (Partikel- und Aktivkohlefilter) sorgt dafür, dass Verunrei-
nigungen der Außenluft (z.B. Staub oder Pollen) im Fahrzeuginneren
beträchtlich reduziert bzw. zurückgehalten werden.
Der Schadstofffilter muss entsprechend den im Service-Plan angegebenen
Abständen gewechselt werden, damit die Leistung der Klimaanlage nicht
beeinträchtigt wird.
Lässt die Wirkung des Filters durch den Betrieb des Fahrzeugs in stark schad-
stoffbelasteter Außenluft vorzeitig nach, muss der Schadstofffilter auch
zwischen den angegebenen Zeitabständen gewechselt werden.
Kühlanlage
Bei eingeschalteter Kühlanlage wird im Fahrzeuginneren nicht nur die Tempe-
ratur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit abgesenkt. Dadurch wird bei hoher
Außenluftfeuchtigkeit das Wohlbefinden der Fahrzeuginsassen erhöht und
ein Beschlagen der Scheiben verhindert.
Wenn sich die Kühlanlage nicht einschalten lässt, kann dies folgende Ursa-
chen haben:•Der Motor läuft nicht.•Die Taste ist ausgeschaltet.•Die Außentemperatur liegt unter +3 °C.•Der Kompressor der Kühlanlage wurde aufgrund einer zu hohen Tempe-
ratur des Motorkühlmittels vorübergehend abgeschaltet.•Die Sicherung der Klimaanlage ist defekt.•Es liegt ein anderer Fehler am Fahrzeug vor. Lassen Sie die Klimaanlage
bei einem Fachbetrieb überprüfen.
Vo rsi ch t!
•Wenn Sie den Verdacht haben, dass die Klimaanlage defekt ist, sollten
Sie die Klimaanlage zur Vermeidung von Folgeschäden mit der Taste
ausschalten und von einem Fachbetrieb überprüfen lassen.•Reparaturarbeiten an der Klimaanlage erfordern besondere Fachkennt-
nisse und Spezialwerkzeuge. Bei Störungen empfehlen wir deshalb, einen
Fachbetrieb aufzusuchen.Hinweis
•Bei hoher Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit ist es möglich, dass
Kondenswasser aus dem Verdampfer des Kühlsystems nach unten tropft.
Dies ist normal und ist kein Anzeichen für ein Leck.•Um die Heiz- bzw. Kühlleistung nicht zu beeinträchtigen und das
Beschlagen der Scheiben zu verhindern, muss der Lufteinlass vor der Wind-
schutzscheibe frei von Eis, Schnee oder Blättern sein.•Die aus den Düsen austretende und durch den ganzen Innenraum strö-
mende Luft wird über die zu diesem Zweck vorhandenen Schlitze angesaugt.
Achten Sie deshalb darauf, dass diese Schlitze nicht durch Kleidungsstücke
usw. verdeckt werden.•Die Klimaanlage arbeitet am wirkungsvollsten, wenn die Fenster und das
Schiebe-/Ausstelldach* geschlossen si nd. Ist jedoch der Innenraum durch
Sonneneinstrahlung stark aufgeheizt, kann das kurzzeitige Öffnen der
Fenster den Abkühlvo rgang beschleunigen.•Wenn der Umluftbetrieb eingeschaltet ist, sollte nicht geraucht werden,
da sich der angesaugte Rauch auf dem Verdampfer der Klimaanlage absetzt
und zu dauerhaften Geruchsbelästigungen führt.•Es wird empfohlen, die Klimaanlage mindestens einmal im Monat einzu-
schalten, damit die Dichtungen und Verbindungsstellen der Anlage
geschmiert werden und somit dem Auftreten von Undichtigkeiten vorgebeugt
wird. Sollten Sie eine Minderung der Kälteleistung feststellen, wenden Sie
sich an einen Fachbetrieb, um die Anlage überprüfen zu lassen.
AC
AC
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Fahren
178•Stellen Sie den Fahrersitz oder das Lenkrad so ein, dass der Abstand
zwischen Lenkrad und Brustbein mindestens 25 cm beträgt ⇒ Seite 177,
Abb. 135. Wenn Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das
Airbag-System nicht schützen – Lebensgefahr!•Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenheiten einen Mindestabstand
von 25 cm nicht einhalten können, setzen Sie sich mit einem Fachbetrieb in
Verbindung. Dort berät man Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.•Wenn Sie das Lenkrad mehr in Richtung Ihres Gesichtes einstellen,
schränken Sie damit die Schutzwirkung des Fahrerairbags im Falle eines
Unfalles ein. Stellen Sie sicher, dass das Lenkrad in Richtung des Brust-
korbes zeigt.•Halten Sie während der Fahrt das Lenkrad immer so, dass Sie es mit
beiden Händen seitlich am äußeren Rand festhalten (9-Uhr- und 3-Uhr-
Position). Halten Sie niemals das Lenkrad in der 12-Uhr-Position oder in
einer anderen Art und Weise fest (z.B. in der Lenkradmitte oder am inneren
Rand des Lenkrades). In solchen Fällen können Sie sich bei Auslösung des
Fahrerairbags schwere Verletzungen an Armen, Händen und am Kopf
zuziehen.
SicherheitElektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP)*
Mithilfe des ESP wird die Fahrsicherheit in fahrdynamischen
Grenzsituationen erhöht.Das Elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP) beinhaltet die Elektroni-
sche Differenzialsperre (EDS) und die Antriebsschlupfregelung (ASR). Das
ESP arbeitet mit dem ABS zusammen. Bei Ausfall des ESP oder des ABS
leuchten beide Kontrollleuchten auf.
Mit dem Anlassen des Motors wird das ESP automatisch eingeschaltet.
Das ESP ist immer aktiviert. Eine Abschaltung ist nicht möglich. Mit dem ESP-
Schalter kann nur die ASR deaktiviert werden.
Die ASR kann ausgeschaltet werden, wenn ein Schlupf der Reifen erwünscht
ist.
Zum Beispiel:
ACHTUNG! Fortsetzung
Abb. 136 Ansicht der
Mittelkonsole: ESP-Taste
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Fahren
180Motor anlassen
In dieser Stellung wird der Motor angelassen. Dabei werden größere elektri-
sche Verbraucher vorübergehend abgeschaltet.
Bei jedem Neustart des Fahrzeugs müssen Sie den Zündschlüssel auf die
Position stellen. Die Anlass-Wiederholsperre des Zündschlosses verhin-
dert eine Beschädigung des Anlassermotors bei laufendem Motor.
ACHTUNG!
•Ziehen Sie den Zündschlüssel erst aus dem Zündschloss, wenn das
Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist! Die Lenkungssperre kann sofort
einrasten – Unfallgefahr!•Ziehen sie in jedem Fall den Zündschlüssel ab, wenn Sie das Fahrzeug
– auch nur vorübergehend – verlassen. Dies gilt besonders dann, wenn
sich im Fahrzeug Kinder oder hilfsbedürftige Personen befinden, da diese
den Motor starten oder elektrische Ausstattungselemente wie Fenster-
heber bedienen könnten, was zu Unfällen führen könnte.•Ein unbeaufsichtigtes Benutzen der Fahrzeugschlüssel kann dazu
führen, dass z.B. der Motor gestartet wird oder Systeme wie die elektri-
schen Fensterheber etc. benutzt werden, was zu ernsthaften Verletzungen
führen kann.Vo rsi ch t!
Der Anlassermotor kann nur bei stehendem Motor (Zündschlüssel steht auf ) betätigt werden.
Elektronische Wegfahrsperre
Die elektronische Wegfahrsperre verhindert die unbefugte
Inbetriebnahme Ihres Fahrzeugs.Der im Schlüssel vorhandene Chip deaktiviert automatisch die elektronische
Wegfahrsperre, sobald der Schlüssel in das Zündschloss gesteckt wird.
Sobald Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss herausziehen, wird die
Wegfahrsperre wieder automatisch aktiviert.
Deshalb kann der Motor nur mit einem korrekt codierten Originalschlüssel
von SEAT angelassen werden.
Hinweis
Nur mit SEAT-Originalschlüsseln ist ein einwandfreier Betrieb Ihres Fahrzeugs
gewährleistet.Motor anlassen und abstellen Benzinmotor anlassen
Der Motor kann nur mit einem passend codierten, zum Fahr-
zeug gehörenden SEAT-Ori ginalschlüssel angelassen
werden.– Bringen Sie den Schalthebel in Leerlauf-Stellung und treten Sie
das Kupplungspedal ganz durch und halten Sie es in dieser Stel-
lung – der Anlasser muss dann nur den Motor durchdrehen.
– Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung ⇒ Seite 179 zum
Anlassen des Motors.
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Fahren
182Nach dem Anlassen des kalten Motors kann es kurzzeitig zu verstärkten Lauf-
geräuschen kommen, weil sich im hydraulischen Ventilspielausgleich erst ein
Öldruck aufbauen muss. Das ist normal und deshalb unbedenklich.
Bei Problemen mit dem Anlassen des Fahrzeugs finden Sie weitere Hinweise
auf ⇒Seite 280.
Vorglühanlage beim Dieselmotor
Während vorgeglüht wird, sollten keine größeren elektrischen Verbraucher
eingeschaltet sein - die Fahrzeugbatterie wird sonst unnötig belastet.
Unmittelbar nachdem die Vorglühkontrollleuchte ⇒Seite 84 erloschen ist,
sollten Sie den Motor anlassen.
Anlassen des Dieselmotors nach leergefahrenem Kraftstoffbehälter
Wurde der Kraftstoffbehälter vollständig leergefahren, kann der Anlassvor-
gang nach dem Tanken von Dieselkraftstoff länger als gewohnt – bis zu einer
Minute – dauern. Ursache hierfür ist, dass sich die Kraftstoffanlage zuerst
entlüften muss.
ACHTUNG!
•Starten oder betreiben Sie den Motor niemals in unbelüfteten oder
geschlossenen Räumen. Die Abgase des Motors enthalten unter anderem
das geruch- und farblose Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas – Lebensgefahr!
Kohlenmonoxid kann zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.•Lassen Sie niemals Ihr Fahrzeug mit laufendem Motor unbeaufsichtigt.•Verwenden Sie keinesfalls „Starthilfesprays“, sie können explodieren
oder verursachen ein plötzliches Hochdrehen des Motors - Verletzungsge-
fahr!Vo rsi ch t!
•Vermeiden Sie bei kaltem Motor hohe Motordrehzahlen, Vollgas und
starke Motorbelastung – Gefahr eines Motorschadens!
•Das Fahrzeug sollte nicht über eine längere Strecke als 50 Meter zum
Starten des Motors angeschoben oder angeschleppt werden. Unverbrannter
Kraftstoff könnte in den Katalysato r gelangen und diesen beschädigen.•Bevor Sie versuchen das Fahrzeug durch Anschieben oder Anschleppen
zu starten, versuchen Sie es mit Hilfe einer Batterie eines anderen Fahr-
zeuges zu starten. Beachten Sie die Hinweise auf ⇒Seite 280, „Starthilfe“.Umwelthinweis
Lassen Sie den Motor nicht im Stand warmlaufen. Fahren Sie sofort los.
Dadurch hat der Motor schneller seine Betriebstemperatur erreicht und der
Schadstoffausstoß ist geringer. Motor abstellen–Halten Sie das Fahrzeug an.
– Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung ⇒ Seite 179,
Abb. 137 .Nach dem Abstellen des Motors und der Zündung kann der Kühlerlüfter noch
bis zu 10 Minuten weiterlaufen. Er kann sich aber auch nach einiger Zeit
wieder einschalten, wenn die Kühlmitteltemperatur durch Stauwärme
ansteigt oder wenn bei warmem Motor der Motorraum zusätzlich durch starke
Sonneneinstrahlung aufgeheizt wird.
ACHTUNG!
•Stellen Sie den Motor erst dann ab, wenn das Fahrzeug komplett zum
Stillstand gekommen ist.•Der Bremskraftverstärker arbeitet nur bei laufendem Motor. Sie
müssen bei abgestelltem Motor mehr Kraft zum Bremsen aufwenden. Da
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Fahren183
Sicher ist sicher
Hinweise zur Bedienung
Rat und Tat
Te c h n i s c h e D a t e n
Sie dabei nicht wie gewohnt stoppen können, kann es zu Unfällen und
ernsthaften Verletzungen kommen.
•Wenn der Zündschlüssel abgezogen wird, kann die Lenkungssperre
sofort einrasten. Das Fahrzeug kann nicht mehr gelenkt werden – Unfallge-
fahr!Vo rsi ch t!
Nach längerer hoher Motorbelastung entsteht nach dem Abstellen des
Motors ein Wärmestau im Motorraum – Gefahr eines Motorschadens! Lassen
Sie deshalb den Motor noch etwa 2 Minuten im Leerlauf laufen, bevor Sie ihn
abstellen.
Schaltgetriebe Fahren mit Schaltgetriebe
ACHTUNG! Fortsetzung
Abb. 138 Ansicht der
Mittelkonsole: Schalt-
schema eines 5-Gang-
SchaltgetriebesAbb. 139 Ansicht der
Mittelkonsole: Schalt-
schema eines 6-Gang-
Schaltgetriebes
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Fahren
186Wählhebelsperre
Die Wählhebelsperre verhinde rt, dass versehentlich eine
Fahrstufe eingelegt werden kann und sich dadurch das Fahr-
zeug unbeabsichtigt in Bewegung setzt.Wählhebelsperre lösen
– Lassen Sie das Fahrzeug an.
– Betätigen und halten Sie das Bremspedal, gleichzeitig drücken
Sie den Taster am Wählhebel.Die Sperre kann nur bei stehendem Fahrzeug oder bei einer Geschwindigkeit
unter 5 km/h aktiviert werden. Bei einer höheren Geschwindigkeit schaltet
die Sperre automatisch auf Position N.
Bei schnellen Positionsänderungen (z.B. von R auf D) wird der Wählhebel
nicht gesperrt. Verweilt der Wählhebel länger als eine Sekunde auf der Posi-
tion N wird er gesperrt. Mit der automatischen Sperre wird vermieden, dass der Wählhebel ohne Betätigung des Bremspedals von
P bzw. N auf einen
anderen Gang geschaltet werden kann.
Zum Abziehen des Zündschlüssels muss sich der Wählhebel in Position P
befinden.
Fahren mit Automatikgetriebe* / Direktschaltgetriebe DSG*
Die Vorwärtsgänge werden automatisch hoch - oder herun-
tergeschaltet.Fahren
– Betätigen Sie das Bremspedal und halten Sie es getreten.
– Drücken Sie den Taster am Wählhebel (links am Wählhebel ⇒Abb. 143 ).
– Stellen Sie den Wählhebel auf eine Gangstufe (R , D oder S ).
Abb. 142 Wählhebel-
sperre lösen
Abb. 143 Fahren
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Fahren
192
ACHTUNG!
•Wenn das Fahrzeug nicht sofort nach Lösen des Bremspedals ange-
fahren wird, kann es unter Umständen nach hinten rollen. Betätigen Sie in
diesem Fall sofort das Bremspedal oder ziehen Sie die Handbremse.•Wenn der Motor ausgeht, betätigen Sie sofort das Bremspedal oder
ziehen Sie die Handbremse.•Wenn Sie in dichtem Verkehr an einer Steigung fahren, und Sie verhin-
dern möchten, dass das Fahrzeug beim Anfahren nach hinten rollt, betä-
tigen Sie das Bremspedal ein paar Sekunden lang, bevor Sie anfahren.Hinweis
Ihr SEAT-Händler oder Ihr Fachbetrieb informiert Sie gerne darüber, ob Ihr
Fahrzeug mit diesem System ausgestattet ist.Akustische Einparkhilfe* Einparkhilfe Heck
Die Einparkhilfe meldet über ein akustisches Signal die Annä-
herung an ein Hindernis hinter dem Fahrzeug.Beschreibung
Die akustische Einparkhilfe misst den Abstand zwischen dem Fahrzeug und
einem möglichen Hindernis über 4 Ultraschallsensoren, die sich im hinteren
Stoßfänger befinden. Der Messbereich der Sensoren beginnt ungefähr und je
nach der Geometrie des Hindernisses bei folgenden Abständen:•seitlich am hinteren Stoßfänger: 0,8 m•in der Mitte am hinteren Stoßfänger: 1,5 m Einschalten
Das System schaltet sich beim Einlegen des Rückwärtsgangs ein. Ein kurzes
akustisches Signal mit hohem Ton bestätigt das Einschalten und die korrekte
Funktion des Systems.
Rückwärts rangieren
Die Abstandsmeldung beginnt, sobald im Wirkungsbereich des Systems ein
Hindernis erkannt wird. Mit der Verringerung des Abstandes verkürzt sich der
zeitliche Abstand zwischen den Tonimpulsen.
Ab einem Abstand von weniger als ca. 25 cm ertönt ein kontinuierlicher
Warnton (Stoppsignal). Ab diesem Moment sollten Sie nicht weiter rückwärts
fahren.
Fahren mit Anhänger
Bei Fahrzeugen mit werkseitig verbauter Anhängevorrichtung wird die
Einparkhilfe bei angekoppeltem Anhänger nicht durch Einlegen des Rück-
wärtsgangs eingeschaltet, wenn der elektrische Anschluss des Anhängers
am Fahrzeug angeschlossen ist.
Fehlermöglichkeiten
Sollte beim Einlegen des Rückwärtsgangs für einige Sekunden ein Warnton
mit tiefem Ton ertönen, liegt ein Systemfehler bei der Einparkhilfe vor.
Besteht der Fehler bis zum Ausschalten der Zündung fort, erfolgt bei einem
erneuten Aktivierungsversuch (Einlegen des Rückwärtsgangs) keine weitere
akustische Warnung. Ebenso wenig wird die Verfügbarkeitsmeldung des
Systems aktiviert. Lassen Sie die Störung von einem Fachbetrieb beheben.
Wenn die Verfügbarkeitsmeldung bzw. der Fehlerton nicht ertönt, hat der
Lautsprecher des Systems einen Fehler und kann somit den Warnton für die
Annäherung an ein Hindernis nicht ausgeben.
Damit die Einparkhilfe funktionieren kann, müssen die Sensoren sauber und
frei von Eis und Schnee gehalten werden.
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