ESP Seat Arona 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2017, Model line: Arona, Model: Seat Arona 2017Pages: 324, PDF-Größe: 6.81 MB
Page 196 of 324

Bedienung
●
Bei l auf
endem Motor ist es in allen Wählhe-
belstellungen (außer P) erforderlich, das
Fahrzeug mit dem Bremspedal zu halten, weil
auch bei Leerlaufdrehzahl die Kraftübertra-
gung nicht ganz unterbrochen wird (das Fahr-
zeug „kriecht“). Ist bei stehendem Fahrzeug
ein Fahrbereich eingelegt, darf auf gar keinen
Fall unachtsam Gas gegeben werden. Das
Fahrzeug setzt sich sonst sofort in Bewegung
- unter Umständen auch, wenn die Parkbrem-
se gezogen ist - Unfallgefahr!
● Geben Sie kein Gas, wenn Sie bei stehen-
dem Fahrz
eug und laufendem Motor einen
Gang auswählen. Andernfalls besteht Unfall-
gefahr!
● Verlassen Sie als Fahrer niemals Ihr Fahr-
zeug mit l
aufendem Motor und eingelegter
Fahrstufe. Wenn Sie bei laufendem Motor Ihr
Fahrzeug verlassen müssen, ziehen Sie die
Handbremse an und legen Sie die Parksperre
(P) ein.
● Bevor die Motorraumklappe geöffnet und
am laufenden Mot
or gearbeitet wird, ist der
Wählhebel in Stellung P zu bringen und die
Handbremse zu betätigen. Andernfalls be-
steht Unfallgefahr! Die Warnhinweise müssen
unbedingt beachtet werden ››› Seite 283, Ar-
beiten im Motorraum. Hinweis
● Fa l
ls Sie während der Fahrt versehentlich
auf N geschaltet haben, sollten Sie das Gas
wegnehmen und die Leerlaufdrehzahl des Motors abwarten, bevor Sie wieder in die
Fahr
s
tufe D bzw. S schalten.
● Bei einer Unterbrechung der Stromversor-
gung läs
st sich der Wählhebel in Stellung P
nicht mehr bewegen. In diesem Fall kann der
Wählhebel notentriegelt werden ›››
Sei-
te 49. Wählhebelsperre
Abb. 178
Wählhebelsperre Die Wählhebelsperre verhindert, dass verse-
hentlic
h ein G
an
g eingelegt wird und sich da-
durch das Fahrzeug unbeabsichtigt in Bewe-
gung setzt.
Die Wählhebelsperre wird wie folgt gelöst:
– Zündung einschalten.
– Treten Sie das Bremspedal und h
alten Sie
gleichzeitig die Sperrtaste in Pfeilrichtung
gedrückt ››› Abb. 178. Automatische Wählhebelsperre
Bei eing
eschalteter Zündung ist der Wählhe-
bel in den Stellungen P und N gesperrt. Wenn
sich der Wählhebel in Stellung P befindet,
zum Lösen der Wählhebelsperre das Brems-
pedal betätigen und gleichzeitig die Sperr-
taste drücken. Zur Erinnerung für den Fahrer
erscheint bei Stellung P oder N des Wählhe-
bels folgende Meldung im Display:
Beim Einlegen eines Gangs bei
stehendem Fahrzeug die Bremse
betätigen.
Die Wählhebelsperre wirkt nur bei stehen-
dem Fahrzeug und bei Geschwindigkeiten bis
5 km/h (3 mph). Bei Geschwindigkeiten über
5 km/h (3 mph) wird die Wählhebelsperre in
der Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N
(z. B. von R nach D) wird der Wählhebel nicht
gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Heraus-
schaukeln“ bei festgefahrenem Fahrzeug er-
möglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht
getretenem Bremspedal länger als etwa 2 Se-
kunden in der Stellung N, rastet die Wählhe-
belsperre ein.
Sperrtaste
Die Sperrtaste des Wählhebels verhindert
das versehentliche Schalten in einige Wähl-
hebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste
drücken, wird die Wählhebelsperre aufgeho-
ben.
194
Page 197 of 324

Fahren
Abziehsperre für Zündschlüssel
D er
Zünd
schlüssel lässt sich nach dem Aus-
schalten der Zündung nur abziehen, wenn
sich der Wählhebel in der Stellung P befin-
det. Solange der Zündschlüssel abgezogen
ist, ist der Wählhebel in Stellung P gesperrt. Hinweis
● Fa l
ls die Wählhebelsperre nicht einrastet,
liegt eine Störung vor. Um ein unbeabsichtig-
tes Anfahren zu verhindern, ist der Antrieb
unterbrochen. Um die Wählhebelsperre wie-
der einrasten zu lassen, gehen Sie wie folgt
vor:
–Mit 6-Gang-DSG: Betätigen Sie das
Bremspedal und lassen Sie es wieder los.
– Mit 7-Gang-DSG: Betätigen Sie das
Bremspedal. Stellen Sie den Wählhebel
in die Position P oder N und legen Sie an-
schließend eine Fahrstufe ein.
● Bewegt sich das Fahrzeug trotz eingelegter
Fahrs
tufe weder vorwärts noch rückwärts, ge-
hen Sie wie folgt vor:
–Wenn sich das Fahrzeug nicht in die ge-
wünschte Richtung bewegt, kann die
Fahrstufe systemseitig nicht korrekt ein-
gelegt sein. Das Bremspedal treten und
die Fahrstufe erneut einlegen.
– Wenn sich das Fahrzeug immer noch
nicht in die gewünschte Richtung be-
wegt, liegt eine Systemstörung vor. Fach-
männische Hilfe in Anspruch nehmen und
System prüfen lassen. Mit der Tiptronic schalten*
Abb. 179
Mittelkonsole: Schalten mit Tiptro-
nic Abb. 180
Lenkrad: Hebel für Automatikgetrie-
be. Mit Tiptronic kann der Fahrer die Gänge auf
W
u
n
sch auch manuell schalten. Mit dem Wählhebel manuell schalten
Sie können sow
ohl im Stand als auch wäh-
rend der Fahrt in den Tiptronic-Betrieb schal-
ten.
– Um in den Tiptronic-Betrieb zu schalten,
drücken
Sie den Wählhebel aus der Stel-
lung D/S nach rechts. Sobald das Getriebe
umgeschaltet hat, wird im Display des
Kombiinstruments die Wählhebelstellung M
angezeigt ( M4 z. B. bedeutet, dass der 4.
Gang eingelegt ist).
– Ziehen Sie den Wählhebel nach vorn + um
einen G an
g hoc
hzuschalten ››› Abb. 179.
– Ziehen Sie den Wählhebel nach hinten + um einen Gang herunterzuschalten.
Mit den
Sc
haltwippen manuell schalten*
Die Schaltwippen können mit dem Wählhebel
in der Stellung D/S bzw. M bedient werden.
– Tippen Sie die Schaltwippe + , um einen
G an
g hoc
hzuschalten ››› Abb. 180.
– Tippen Sie die Schaltwippe – , um einen
G an
g heru
nterzuschalten.
– Wenn Sie in der Wählhebelstellung D/S
kurzz
eitig keine Schaltwippe betätigen,
schaltet die Getriebesteuerung in den Auto-
matikbetrieb zurück. Um mit den Schalt-
wippen dauerhaft manuell zu schalten, drü-
cken Sie den Wählhebel aus der Stel-
lung D/S nach rechts. »
195
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 200 of 324

Bedienung
(Benzinmotor) bzw. etwa 2.000 U/min (Die-
selmot or).
– Nehmen Sie den link
en Fuß vom Bremspe-
dal. ACHTUNG
● Pa s
sen Sie Ihre Fahrweise stets dem fließ-
enden Straßenverkehr an.
● Benutzen Sie die Launch-Control nur, wenn
die Straßen- u
nd Verkehrsverhältnisse dies
zulassen und andere Verkehrsteilnehmer
durch Ihre Fahrweise und das Beschleuni-
gungsvermögen des Fahrzeugs nicht beläs-
tigt oder gefährdet werden.
● Achten Sie darauf, dass ESC eingeschaltet
bleibt
. Bitte beachten Sie, dass bei abge-
schaltetem ASR und ESC die Räder durchdre-
hen können und das Fahrzeug ausbrechen
kann. Unfallgefahr!
● Wenn der Anfahrvorgang beendet ist, soll-
ten Sie den E
SC „Sportmodus“ durch kurzes
Drücken der Taste OFF wieder deaktivieren.
Hinweis
● Nach dem B enutz
en des Launch-Control-
Programms kann die Getriebetemperatur
stark angestiegen sein. Das Programm steht
dann eventuell für einige Minuten nicht zur
Verfügung. Nach einer Abkühlphase ist das
Programm wieder verfügbar.
● Beim Beschleunigen mit dem Launch-Con-
trol-Pr
ogramm werden alle Fahrzeugteile stark beansprucht. Dies kann zu höherem
Ver
s
chleiß führen. Bergabunterstützung*
Die Bergabunterstützung hilft dem Fahrer
beim Bef
ahr
en von Gefällstrecken.
In der Wählhebelstellung D/S wird beim Tre-
ten der Bremse die Bergabunterstützung ak-
tiviert. Das Automatikgetriebe schaltet auto-
matisch in einen für das Gefälle geeigneten
Gang herunter. Im Rahmen der physikali-
schen und antriebstechnischen Grenzen ver-
sucht die Bergabunterstützung, die zum Zeit-
punkt des Bremsens gewählte Geschwindig-
keit zu halten. In bestimmten Fällen kann es
erforderlich sein, die Geschwindigkeit zusätz-
lich mit der Bremse zu korrigieren. Da die
Bergabunterstützung maximal in den 3. Gang
herunterschalten kann, kann es bei sehr stei-
len Gefällen erforderlich sein, in den Tiptro-
nic-Modus zu wechseln. Wechseln Sie in die-
sem Fall im Tiptronic-Modus manuell in den
2. oder 1. Gang, um die Bremswirkung des
Motors zu nutzen und die Bremsen zu entlas-
ten.
Sobald das Gefälle nachlässt oder das Gas-
pedal getreten wird, schaltet sich die Berga-
bunterstützung wieder ab.
Bei Fahrzeugen mit Geschwindigkeitsregel-
anlage* ››› Seite 209 wird mit dem Setzen der Geschwindigkeit auch die Bergabunter-
stütz
u
ng aktiviert. ACHTUNG
Die Bergabunterstützung kann die physika-
lis c
h vorgegebenen Grenzen nicht überwin-
den. Daher kann die Geschwindigkeit nicht in
allen Situationen konstant gehalten werden.
Bleiben Sie zu jeder Zeit bremsbereit! Freilaufmodus
Mit dem Freilaufmodus können Sie die Bewe-
gu
n
g
senergie des Fahrzeugs nutzen und ge-
wisse Streckenabschnitte zurücklegen, ohne
Gas zu geben. Dadurch kann Kraftstoff ein-
gespart werden. Nutzen Sie den Freilaufmo-
dus z. B., um das Fahrzeug vor einer Ort-
schaft frühzeitig „ausrollen“ zu lassen.
Freilaufmodus einschalten
Voraussetzung: Wählhebel in Stellung D, Ge-
fälle kleiner als 12 %.
– Wählen Sie einmalig im SEAT Drive Profile*
den Modus Eco ›
›› Seite 237.
– Nehmen Sie den Fuß vom Gaspedal.
Der Fahr
erhinweis Freilauf erscheint. Das
Getriebe kuppelt ab Fahrgeschwindigkeiten
über 20 km/h (12 mph) automatisch aus und
das Fahrzeug kann ohne Motorbremse frei
198
Page 202 of 324

Bedienung
Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt eingeschränkt mög-
lich. Rückwärtsgang nicht funk-
tionsfähig
F ahr
en
Sie unverzüglich zu einem Fachbe-
trieb, um die Störung zu beheben.
Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt im Modus D bis zum
Abstellen des Motors möglich
Fahren Sie Ihr Fahrzeug aus dem fließenden
Verkehr und stellen Sie es sicher ab. Fach-
männische Hilfe in Anspruch nehmen. Getriebe: überhitzt. Fahrwei-
se anpassen.
Fahren Sie moderat weiter. Wenn die Kon-
trollleuchte erloschen ist, können Sie die
Fahrt normal fortsetzen. Getriebe: Bitte Bremse betä-
tigen und Fahrstufe erneut ein‐
legen
War das Getriebe wegen zu hoher Temperatu-
ren gestört, erscheint der Fahrerhinweis,
wenn das Getriebe wieder abgekühlt ist. Gangempfehlung
Optimal en Gang wählen. Je nach Ausstattung des Fahrzeugs wird im
Dis
p
lay des Kombiinstruments während der
Fahrt eine Empfehlung für die Wahl eines
Kraftstoff sparenden Gangs angezeigt.
In Fahrzeugen mit Automatikgetriebe muss
sich der Wählhebel zu diesem Zweck in der
Position Tiptronic befinden ››› Seite 195.
Wenn der optimale Gang eingelegt ist, er-
scheint keine Empfehlung. Es wird der aktuell
eingelegte Gang angezeigt.
AnzeigeBedeutung
Optimaler Gang gewählt.
Es wird empfohlen, in einen höheren
Gang zu schalten.
Es wird empfohlen, in einen niedrig-
eren Gang zu schalten.
Informationen zur „Reinigung“ des Diesel-
p
ar
tik
elfilters
Die Abgasanlagensteuerung erkennt, dass
der Dieselpartikelfilter kurz vor der Sättigung
steht und unterstützt dessen Selbstreinigung
durch Empfehlung des optimalen Ganges.
Hierzu kann es erforderlich sein, ausnahms-
weise bei hoher Drehzahl zu fahren. ACHTUNG
Die Gangempfehlung ist lediglich eine Hilfs-
fu nktion u
nd kann in keinem Fall die Aufmerk-
samkeit des Fahrers ersetzen.
● Die Verantwortung, den jeweiligen Umstän-
den gemäß – beis
pielsweise beim Überholen,
beim Befahren einer Steigung oder eines Ge-
fälles sowie beim Fahren mit Anhänger – den
richtigen Gang zu wählen, liegt beim Fahrer. Umwelthinweis
Durch die Wahl des optimalen Ganges kann
Kraf t
stoff gespart werden. Hinweis
Die Anzeige des empfohlenen Gangs erlischt,
wenn in F ahr
zeugen mit Schaltgetriebe das
Kupplungspedal gedrückt oder wenn in Fahr-
zeugen mit Automatikgetriebe der Wählhebel
aus der Position Tiptronic bewegt wird. Einfahren und wirtschaftlicher
F
ahr s
til
Motor einfahren Ein neuer Motor muss während der ersten
1500 Ki
lomet
er (900 M
eilen) eingefahren
werden.
200
Page 203 of 324

Fahren
Bis 1.000 Kilometer (600 Meilen)
– Fahren Sie nicht schneller als mit 2/3 der
Höc hs
t
geschwindigkeit.
– Beschleunigen Sie nicht mit Vollgas.
– Vermeiden Sie hohe Drehzahlen.
– Nicht mit einem Anhänger fahren.
Ab 1.000 Kilometer (600 M
eilen) bis
1.500 Kilometer (900 Meilen)
– Steigern Sie die Fahrleistung allmählic
h auf
die Höchstgeschwindigkeit bzw. auf die
höchstzulässige Motordrehzahl.
Während der ersten Betriebsstunden weist
der Motor eine höhere innere Reibung auf als
später, wenn sich alle beweglichen Teile auf-
einander eingespielt haben. Umwelthinweis
Wird der neue Motor schonend eingefahren,
erhöht s ic
h die Lebensdauer des Motors bei
gleichzeitig geringerem Ölverbrauch. Reifen und Bremsbeläge einfahren
Neue Reifen müssen auf den ersten 500 km
(300 M
ei
l
en) und neue Bremsbeläge auf den
ersten 200 km (125 Meilen) vorsichtig einge-
fahren werden. Während der ersten 200 km (125 Meilen)
kann die v
erminderte Bremswirkung der neu-
en Bremsbeläge durch stärkeren Druck auf
das Bremspedal ausgeglichen werden. Bei
einer Vollbremsung mit neuen Bremsbelägen
kann jedoch der Bremsweg etwas länger sein
als mit eingefahrenen Bremsbelägen. ACHTUNG
● Neue Reif en müs
sen eingefahren werden,
denn sie haben zu Anfang noch nicht die opti-
male Haftfähigkeit. Es besteht Unfallgefahr!
Fahren Sie während der ersten 500 km
(300 Meilen) entsprechend vorsichtig.
● Neue Bremsbeläge müssen sich erst „ein-
sch
leifen“ und haben während der ersten 200
km (125 Meilen) noch nicht die optimale
Reibkraft. Die etwas verminderte Bremskraft
können Sie jedoch durch einen stärkeren
Druck auf das Bremspedal ausgleichen. Umweltverträglichkeit
Bei der Konstruktion, Materialauswahl und
Her
s
t
ellung Ihres neuen SEAT spielt der Um-
weltschutz eine wichtige Rolle.
Konstruktive Maßnahmen zur Begünstigung
des Recyclings
● Demontagefreundliche Gestaltung der Ver-
bindun
gen ●
Vereinf
achte Demontage durch Modulbau-
weise
● Verbesserte Sortenreinheit der Werkstoffe.
● Kennzeichnung von Kunststoffteilen und
Elas
tomeren nach ISO 1043, ISO 11469 und
ISO 1629.
Materialauswahl
● Verwendung von wiederverwertbarem Ma-
terial
.
● Verwendung von kompatiblen Kunststoffen
innerhalb einer Grup
pe, wenn deren Kompo-
nenten nicht leicht voneinander trennbar
sind.
● Verwendung von wiederverwertbarem
und/oder wieder
verwertetem Material.
● Verringerung von flüchtigen Bestandteilen
der Kun
ststoffe, einschließlich des Geruchs.
● Verwendung von FCKW-freien Kältemitteln.
Verbot, abg
esehen von den gesetzlich fest-
gelegten Ausnahmen (Anhang II der Richtli-
nie 2000/53/EG über Altfahrzeuge), von
Schwermetallen: Kadmium, Blei, Quecksilber
und sechswertiges Chrom.
Herstellung
● Verringerung des Lösungsmittelanteils in
Hohlraums
chutzwachsen.
● Verwendung von Kunststoffschutzfolien für
den T r
ansport von Fahrzeugen. »
201
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 204 of 324

Bedienung
● Ver
w
endung lösungsmittelfreier Klebstoffe.
● Einsatz von FCKW-freien Kältemitteln in Käl-
teerz
eugungssystemen.
● Recycling und energetische Verwertung von
Abfällen (RDF).
● V
erbesserung der Abwasserqualität.
● Einsatz von Wärmerückgewinnungssyste-
men (Wärmetau
scher, Enthalpierotoren
usw.).
● Verwendung wasserlöslicher Lacke.
Wirtschaftliches und umweltbewuss-
tes
Fahren Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelas-
t
u
n
g und der Verschleiß von Motor, Bremsen
und Reifen hängen im Wesentlichen von Ih-
rem Fahrstil ab. Durch vorausschauende und
ökonomische Fahrweise lässt sich der Kraft-
stoffverbrauch um 10 - 15 % reduzieren. Im
Anschluss präsentieren wir Ihnen einige Vor-
schläge, mit denen Sie sowohl die Umweltbe-
lastung reduzieren als auch Geld sparen kön-
nen.
Vorausschauendes Fahren
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug
den meisten Kraftstoff. Wenn Sie voraus-
schauend fahren, müssen Sie weniger brem-
sen und demzufolge auch weniger beschleu-
nigen. Lassen Sie das Fahrzeug mit einem eingelegten Gang rol
len, wenn Sie z. B. wei-
ter vorne eine rote Ampel erkennen. Diese Art
des Bremsens schützt die Bremsen und die
Reifen vor Verschleiß; keine Abgasemissio-
nen und kein Kraftstoffverbrauch sind die Fol-
ge (Schubabschaltung).
Energiesparend schalten
Eine wirksame Art Kraftstoff zu sparen ist das
frühe Hochschalten. Wer die Gänge ausfährt,
verbraucht unnötig Kraftstoff.
Schaltgetriebe: Schalten Sie so früh wie
möglich vom ersten in den zweiten Gang. Un-
sere Empfehlung ist, dass Sie bei einer Mo-
tordrehzahl von ca. 2.000 U/min in den
nächsthöheren Gang schalten. Halten Sie
sich an die im Kombiinstrument angezeigte
„Gangempfehlung“ ››› Seite 200.
Vollgas vermeiden
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit Ihres
Fahrzeuges sollten Sie möglichst nie ganz
ausnutzen. Kraftstoffverbrauch, Schadstoff-
emission und Fahrgeräusche nehmen bei ho-
hen Geschwindigkeiten überproportional zu.
Langsamer fahren spart Kraftstoff.
Leerlauf vermeiden
Im Stau, an Bahnschranken und Ampeln mit
längerer Rotphase lohnt es sich, den Motor
abzustellen. Schon nach 30-40 Sekunden
Motorpause ist die Kraftstoffersparnis größer als die extra Kraftstoffmenge, die für das er-
neute Anl
assen des Motors benötigt wird.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Mo-
tor betriebswarm wird. In der Warmlaufphase
sind jedoch Verschleiß und Schadstoffaus-
stoß besonders hoch. Deshalb sollten Sie so-
fort nach dem Anlassen des Motors losfah-
ren. Vermeiden Sie dabei hohe Drehzahlen.
Regelmäßige Wartung
Mit den regelmäßig und vor längeren Fahrten
ausgeführten Wartungsarbeiten stellen Sie
sicher, dass Sie nicht mehr Kraftstoff als not- wendig verbrauchen. Der Wartungszustand
Ihres Fahrzeugs wirkt sich nicht nur auf die
Verkehrssicherheit und Werterhaltung positiv
aus, sondern auch auf den Kraftstoffver-
brauch.
Ein schlecht eingestellter Motor kann zu ei-
nem Kraftstoffverbrauch führen, der 10 % hö-
her ist als normal!
Kurzstrecken vermeiden
Der Motor und die Abgasreinigungsanlage
müssen ihre optimale Betriebstemperatur er-
reicht haben, um den Verbrauch und die
Schadstoffemission wirkungsvoll zu verrin-
gern.
Bei kaltem Motor ist der Kraftstoffverbrauch
verhältnismäßig sehr viel höher. Erst nach et-
wa vier Kilometern ist der Motor betriebs-
warm und der Verbrauch hat sich
202
Page 211 of 324

Fahrerassistenzsysteme
Fahrerhinweise im Display des Kombi-
in s
trument
sStart-Stopp-System ausgeschaltet.
Starten Sie den Motor manuell
Der F ahr
erhinweis erscheint, wenn bestimm-
te Bedingungen während der Stopp-Phase
nicht erfüllt sind und der Motor nicht wieder
durch das Start-Stopp-System gestartet wer-
den kann. Der Motor muss manuell angelas-
sen werden.
Start-Stopp-System: Störung!
Funktion nicht verfügbar Es liegt eine Störung im Start-Stopp-System
vor. Fahren Sie demnächst in eine Werkstatt
und lassen Sie die Störung beheben. Geschwindigkeitsregelanlage
(GRA)*
Fu nktionen Abb. 183
Display des Kombiinstruments: Zu-
s t
and
sanzeigen der GRA. Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 44
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) hält
eine programmierte Geschwindigkeit ab etwa
20 km/h (15 mph) konstant.
Der GRA verringert die Geschwindigkeit, in-
dem er nicht mehr beschleunigt, nicht durch
Treten der Bremsen ››› .Kontrollleuchte
Leuchtet
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) ist eingeschaltet
und reguliert.
ODER: Die automatische Distanzregelung (ACC) ist ein-
geschaltet und regelt.
ODER: Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist eingeschaltet
und regelt.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
ge
W
arn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie erlöschen nach weni-
gen Sekunden.
Anzeige im GRA-Display
Zustand Abb. 183:
GRA vorübergehend abgeschaltet. Die ge-
speicherte Geschwindigkeit erscheint in
kleinen und verdunkelten Zahlen.
Systemfehler. Fachbetrieb aufsuchen.
GRA eingeschaltet. Speicher der Ge-
schwindigkeit ist leer.
GRA ist aktiv. Gespeicherte Geschwindig-
keit in großen Zahlen. ACHTUNG
Wenn es nicht möglich ist, sicher mit ausrei-
chendem Ab s
tand und konstanter Geschwin-
digkeit zu fahren, kann das Verwenden der » A
B
C
D
209
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 212 of 324

Bedienung
Geschwindigkeitsregelanlage Unfälle und
sc
h
were Verletzungen verursachen.
● Niemals die GRA bei dichtem Verkehr, bei
zu gerin
gem Abstand, auf steilen, kurvenrei-
chen, rutschigen Strecken, wie z. B. Schnee,
Eis, Nässe oder Rollsplitt, und auf überflute-
ten Straßen verwenden.
● Niemals die GRA im Gelände oder auf nicht
befes
tigten Straßen benutzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zu v
orausfahrenden Fahrzeugen immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Um eine unbeabsichtigte Geschwindig-
keitsr
egelung zu vermeiden, die GRA immer
nach der Benutzung ausschalten.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
sch
windigkeit wieder aufzunehmen, wenn die
Geschwindigkeit für die gerade bestehenden
Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-
nisse zu hoch ist.
● Bei Fahrten im Gefälle kann die GRA die
Fahrz
euggeschwindigkeit nicht konstant hal-
ten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs
kann sich die Geschwindigkeit erhöhen. He-
runterschalten oder Fahrzeug mit der Fuß-
bremse abbremsen. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Warn symbo
le auf Seite 122. Bedienung der Geschwindigkeitsre-
g
el
an
lage* Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 44
Der Wert in Klammen in der Tabelle (in mph,
Meilen pro Stunde) bezieht sich ausschließ-
lich auf Kombi-Instrumente mit Anzeige der
Geschwindigkeit in Meilen.
Schalten mit GRA-Modus
Die GRA bremst, sobald Sie die Kupplung tre-
ten, und greift nach dem Schalten automa-
tisch wieder ein.
Bergabfahren mit der GRA
Wenn die GRA bergab die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs nicht konstant halten kann,
Fahrzeug mit der Fußbremse abbremsen und
ggf. herunterschalten.
Automatische Abschaltung
GRA-Regelung wird automatisch abgeschaltet
oder vorübergehend unterbrochen:
● Wenn vom System ein Fehler festgestellt
wir d, der die F
unktion der GRA beeinträchti-
gen könnte.
● Wenn über einen gewissen Zeitraum das
Gas
pedal betätigt und die gespeicherte Ge-
schwindigkeit überschritten wird. ●
Wenn die dyn
amischen Fahrtregelungssys-
teme aktiv werden (z. B. ASR oder ESC).
● Wenn das Bremspedal betätigt wird.
● Wenn der Airbag auslöst.
● Wenn der Wählhebel des Doppelkup-
plun
gsgetriebes DSG ®
aus der Position D/S
bewegt wird. ACHTUNG
Schalten Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer
nac h de
ssen Verwendung immer aus, um eine
ungewollte Geschwindigkeitsregelung zu ver-
meiden.
● Der Geschwindigkeitsbegrenzer entbindet
den Fahrer nic
ht von seiner Verantwortung,
bei angemessener Geschwindigkeit zu fah-
ren. Fahren Sie nicht bei sehr hoher Ge-
schwindigkeit, wenn dies nicht nötig ist.
● Die Verwendung des Geschwindigkeitsbe-
grenz
ers bei schlechten Witterungsverhält-
nissen ist gefährlich und kann zu schweren
Unfällen – beispielsweise durch Aquaplaning,
Schnee, Eis, Laub usw. – führen. Benutzen
Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer nur,
wenn die Fahrbahn- und Witterungsverhält-
nisse dies zulassen.
● Bei Fahrten auf abschüssiger Fahrbahn
kann der Ges
chwindigkeitsbegrenzer die
Fahrzeuggeschwindigkeit nicht begrenzen.
Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs kann
sich die Geschwindigkeit erhöhen. Schalten
Sie in diesem Fall in einen niedrigeren Gang
oder bremsen Sie das Fahrzeug mit der Fuß-
bremse ab. 210
Page 213 of 324

Fahrerassistenzsysteme
Geschwindigkeitsbegrenzer Di s
p
layanzeigen und Warn- und Kon-
trollleuchte Abb. 184
Im Display des Kombiinstruments:
An z
eig
e des Zustands des Geschwindigkeits-
begrenzers. Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist dabei be-
hi
lflic
h, in
Vorwärtsfahrt eine bestimmte pro-
grammierte Geschwindigkeit ab ca. 30 km/h
(19 mph) nicht zu überschreiten ››› Displayanzeigen des Geschwindigkeitsbe-
gr
en
z
ers
Zustand ››› Abb. 184:
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist aktiv.
Die letzte gespeicherte Geschwindigkeit
wird mit großen Zahlen angezeigt.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist nicht
aktiv. Die letzte gespeicherte Geschwin-
A B digkeit wird mit kleinen, verdunkelten
Z
ah
l
en angezeigt.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist aus-
geschaltet. Der Gesamtkilometerstand
wird angezeigt.
Warn- und Kontrollleuchte
Leuchtet grün
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist eingeschaltet und
aktiv.
Blinkt gelb
Die im Geschwindigkeitsbegrenzer gespeicherte Ge-
schwindigkeit wurde überschritten.
Leuchtet
Die automatische Distanzregelung (ACC) und der Ge-
schwindigkeitsbegrenzer sind aktiv.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
g
e
W
arn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie verlöschen nach weni-
gen Sekunden. ACHTUNG
Schalten Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer
nac h de
ssen Verwendung immer aus, um eine
ungewollte Geschwindigkeitsregelung zu ver-
meiden.
● Der Geschwindigkeitsbegrenzer entbindet
den Fahrer nic
ht von seiner Verantwortung, C bei angemessener Geschwindigkeit zu fah-
ren. F
ahr
en Sie nicht bei sehr hoher Ge-
schwindigkeit, wenn dies nicht nötig ist.
● Die Verwendung des Geschwindigkeitsbe-
grenz
ers bei schlechten Witterungsverhält-
nissen ist gefährlich und kann zu schweren
Unfällen – beispielsweise durch Aquaplaning,
Schnee, Eis, Laub usw. – führen. Benutzen
Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer nur,
wenn die Fahrbahn- und Witterungsverhält-
nisse dies zulassen.
● Bei Fahrten auf abschüssiger Fahrbahn
kann der Ges
chwindigkeitsbegrenzer die
Fahrzeuggeschwindigkeit nicht begrenzen.
Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs kann
sich die Geschwindigkeit erhöhen. Schalten
Sie in diesem Fall in einen niedrigeren Gang
oder bremsen Sie das Fahrzeug mit der Fuß-
bremse ab. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Warn symbo
le auf Seite 122. Hinweis
● Es gibt
verschiedene Ausführungen des
Kombiinstruments, daher können die Anzei-
gen am jeweiligen Display unterschiedlich
sein.
● Wenn beim Ausschalten der Zündung die
Gesc
hwindigkeitsregelanlage (GRA), die au-
tomatische Distanzregelung (ACC) oder der
Geschwindigkeitsbegrenzer eingeschaltet » 211
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 214 of 324

Bedienung
war, schaltet sich der Geschwindigkeitsbe-
gren
z
er oder die automatische Distanzrege-
lung beim erneuten Einschalten der Zündung wieder automatisch ein. Es wird allerdings
keine Ge
s
chwindigkeit gespeichert sein. Die letzte im Geschwindigkeitsbegrenzer einge-
ge
bene Ge
schwindigkeit bleibt gespeichert. Geschwindigkeitsbegrenzer bedienen
Abb. 185
Links von der Lenksäule: Hebel und
Ta s
ten zur Bedienung des Geschwindigkeits-
begrenzers. Abb. 186
Auf der linken Seite der Lenksäule:
dritter He bel
für die Betätigung des Ge-
schwindigkeitsbegrenzers.
FunktionPosition des Blinkerhebels ››› Abb. 185
oder des dritten Hebels ››› Abb. 186Effekt
Einschalten des Geschwindigkeitsbegren-
zersStellen Sie den Schalter 1 in die Position und drücken Sie die Taste 2des Blinkerhebels oder drücken Sie den dritten Hebel nach vorne und drü-
cken Sie die Taste 2.
Das System wird eingeschaltet. Die letzte im Geschwindig-
keitsbegrenzer eingegebene Geschwindigkeit ist gespei-
chert. Es erfolgt noch keine Regelung.
Wechseln zwischen dem Geschwindig-
keitsbegrenzer und der Geschwindigkeits-
regelanlage (GRA) oder der automati-
schen Distanzregelung (ACC) (bei einge-
schaltetem Geschwindigkeitsbegrenzer)
Drücken Sie die Taste 2 des Blinkerhebels oder die Taste 2 des dritten
Hebels.Es wird zwischen dem Geschwindigkeitsbegrenzer und der
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) oder der automatischen
Distanzregelung (ACC) gewechselt. 212