ESP Seat Ateca 2016 Betriebsanleitung (in German)
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Bedienung
Mit Hilfe der Tiptronic
können die Gänge auf
Wunsch auch manuell geschaltet werden
››› Seite 190, Mit der Tiptronic schalten*.
Wählhebelstellungen Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen durch ›››
Seite 43.
Die eingelegte Wählhebelstellung wird im
Display des Kombi-Instruments durch Hervor-
hebung des entsprechenden Zeichens ange-
zeigt. Zusätzlich wird im Display in den Wähl-
hebelstellungen im manuellen Betrieb M und
den Stellungen D, E und S der aktuell einge-
legte Gang angezeigt.
P – Parksperre
In dieser Wählhebelstellung sind die An-
triebsräder mechanisch gesperrt. Die Park-
sperre darf nur bei stehendem Fahrzeug ein-
gelegt werden ››› .
Z um Ein
legen und Herausnehmen der Wähl-
hebelstellung P muss die Sperrtaste (Taste
im Wählhebelgriff) gedrückt und gleichzeitig
das Bremspedal getreten werden.
R – Rückwärtsgang
Der Rückwärtsgang darf nur bei stehendem
Fahrzeug und Leerlaufdrehzahl des Motors
eingelegt werden ››› .Zum Einlegen der Wählhebelstellung R müs-
sen
Sie die
Sperrtaste drücken und gleichzei-
tig das Bremspedal treten. In der Wählhebel-
stellung R leuchtet bei eingeschalteter Zün-
dung der Rückfahrscheinwerfer.
N – Neutral (Leerlaufstellung)
In dieser Wählhebelstellung ist das Getriebe
im Leerlauf.
D/S – Dauerstellung für Vorwärtsfahrt
In der Wählhebelstellung D/S kann das Ge-
triebe entweder im Normalmodus D oder im
Sportmodus S betrieben werden. Um den
Sportmodus S auszuwählen, ziehen Sie den
Wählhebel nach hinten. Durch erneutes Ver-
stellen wird wieder der Normalmodus D aus-
gewählt. Das Display des Kombi-Instruments
zeigt den gewählten Fahrmodus an.
Im Normalmodus D wählt das Getriebe auto-
matisch das optimale Übersetzungsverhält-
nis. Es ist abhängig von Motorbelastung,
Fahrgeschwindigkeit und dynamischem Re-
gelprogramm (DRP).
Der Sportmodus S sollte für sportliches Fah-
ren gewählt werden. Die Leistungsreserven
des Motors werden voll ausgenutzt. Beim Be-
schleunigen machen sich Schaltvorgänge be-
merkbar.
Zum Schalten aus der Stellung N auf D/S
muss bei einer Geschwindigkeit unter 3 km/h (2 mph) bzw. bei stehendem Fahrzeug das
Brems
pedal betätigt werden ››› .
Unt er be
stimmten Gegebenheiten (z. B. bei
Fahrten im Gebirge) kann es vorteilhaft sein,
vorübergehend in den Tiptronic-Betrieb zu
schalten ››› Seite 190, um das Übersetzungs-
verhältnis den Fahrbedingungen manuell an-
zupassen. ACHTUNG
● Bei s
tehendem Fahrzeug darf auf gar kei-
nen Fall unachtsam Gas gegeben werden. Das
Fahrzeug setzt sich sonst sofort in Bewegung
- unter Umständen auch, wenn die Parkbrem-
se geschlossen ist - Unfallgefahr!
● Schalten Sie niemals während der Fahrt
den W
ählhebel in die Stellung R oder P. An-
dernfalls besteht Unfallgefahr!
● Bei laufendem Motor ist es in allen Wählhe-
bels
tellungen (außer P) erforderlich, das
Fahrzeug mit dem Bremspedal zu halten, weil
auch bei Leerlaufdrehzahl die Kraftübertra-
gung nicht vollständig unterbrochen wird (der
Wagen „kriecht“). Ist bei stehendem Fahr-
zeug ein Fahrbereich eingelegt, darf auf gar
keinen Fall unachtsam Gas gegeben werden.
Das Fahrzeug setzt sich sonst sofort in Bewe-
gung - unter Umständen auch, wenn die Park-
bremse geschlossen ist - Unfallgefahr!
● Geben Sie kein Gas, wenn Sie bei stehen-
dem Fahr
zeug und laufendem Motor die
Wählhebelstellung verändern. Andernfalls
besteht Unfallgefahr! 188
Page 191 of 348

Fahren
●
Verl
assen Sie als Fahrer niemals Ihr Fahr-
zeug mit laufendem Motor und eingelegter
Fahrstufe. Wenn Sie bei laufendem Motor Ihr
Fahrzeug verlassen müssen, schließen Sie
die Handbremse und legen Sie die Parksperre
P ein.
● Bevor Sie oder andere Personen die Motor-
raumk
lappe öffnen und am laufenden Motor
arbeiten, ist der Wählhebel in Stellung P zu
bringen und die Handbremse zu betätigen -
Unfallgefahr! Beachten Sie unbedingt die
Warnhinweise ››› Seite 301, Arbeiten im Mo-
torraum. Hinweis
● Fa
lls Sie während der Fahrt versehentlich
auf N geschaltet haben, sollten Sie das Gas
wegnehmen und die Leerlaufdrehzahl des
Motors abwarten, bevor Sie wieder in die
Fahrstufe D bzw. S schalten.
● Bei einer Unterbrechung der Stromversor-
gun
g lässt sich der Wählhebel in Stellung P
nicht mehr bewegen. In diesem Fall kann der
Wählhebel notentriegelt werden ›››
Sei-
te 44. Wählhebelsperre
Abb. 166
Wählhebelsperre. Die Wählhebelsperre verhindert, dass verse-
hentlic
h eine F
ahrstufe eingelegt wird und
sich dadurch das Fahrzeug unbeabsichtigt in
Bewegung setzt.
Die Wählhebelsperre wird wie folgt gelöst:
– Zündung einschalten.
– Betätigen Sie das Bremspedal und
halten
Sie gleichzeitig die Sperrtaste in Pfeilrich-
tung gedrückt ››› Abb. 166.
Automatische Wählhebelsperre
Bei eingeschalteter Zündung ist der Wählhe-
bel in den Stellungen P und N gesperrt. Wenn
sich der Wählhebel in Stellung P befindet,
zum Lösen der Wählhebelsperre das Brems-
pedal betätigen und gleichzeitig die Sperr-
taste drücken. Zur Erinnerung für den Fahrer erscheint bei Stellung P oder N des Wählhe-
bels
folgende Meldung im Display:
Beim Einlegen einer Fahrstufe im
Stand Fußbremse betätigen.
Die Hebelsperre funktioniert nur bei stehen-
dem Fahrzeug oder bei einer Geschwindig-
keit bis 5 km/h (3 mph). Bei Geschwindigkei-
ten über 5 km/h (3 mph) wird die Sperre in
der Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N
(z. B. von R nach D) wird der Wählhebel nicht
gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Heraus-
schaukeln“ bei festgefahrenem Fahrzeug er-
möglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht
getretenem Bremspedal länger als etwa 2 Se-
kunden in der Stellung N, rastet die Wählhe-
belsperre ein.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert
das versehentliche Schalten in einige Wähl-
hebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste
drücken, wird die Wählhebelsperre aufgeho-
ben.
Zündschlüssel-Abzugssperre
Der Zündschlüssel lässt sich nach dem Aus-
schalten der Zündung nur abziehen, wenn
sich der Wählhebel in der Stellung P befin-
det. Solange der Zündschlüssel abgezogen
ist, ist der Wählhebel in Stellung P gesperrt. »
189
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 195 of 348

Fahren
– Tr
eten Sie mit dem rechten Fuß das Gaspe-
dal bis Vollgas oder Kickdown. Es stellt sich
dabei eine Motordrehzahl von ca.
3200 U/min (Benzinmotor) bzw. ca.
2000 U/min (Dieselmotor) ein.
– Nehmen Sie den linken Fuß vom Bremspe-
dal
. ACHTUNG
● Pa
ssen Sie Ihre Fahrweise stets dem fließ-
enden Straßenverkehr an.
● Benutzen Sie die Launch-Control nur, wenn
die Str
aßen- und Verkehrsverhältnisse dies
zulassen und andere Verkehrsteilnehmer
durch Ihre Fahrweise und das Beschleuni-
gungsvermögen des Fahrzeugs nicht beläs-
tigt oder gefährdet werden.
● Achten Sie darauf, dass ESC eingeschaltet
bl
eibt. Bitte beachten Sie, dass bei abge-
schaltetem ASR und ESC die Räder durchdre-
hen können und das Fahrzeug ausbrechen
kann. Unfallgefahr!
● Wenn der Anfahrvorgang beendet ist, soll-
ten
Sie den ESC „Sportmodus“ durch kurzes
Drücken der Taste OFF wieder deaktivieren.
Hinweis
● Nac h dem B
enutzen des Launch-Control-
Programms kann die Getriebetemperatur
stark angestiegen sein. Das Programm steht
dann eventuell für einige Minuten nicht zur
Verfügung. Nach einer Abkühlphase ist das
Programm wieder verfügbar. ●
Beim B
eschleunigen mit dem Launch-Con-
trol-Programm werden alle Fahrzeugteile
stark beansprucht. Dies kann zu höherem
Verschleiß führen. Bergabunterstützung*
Die Bergabunterstützung hilft dem Fahrer
beim B
ef
ahren von Gefällestrecken.
In den Wählhebelstellungen D/S wird beim
Treten der Fußbremse die Bergabunterstüt-
zung aktiviert. Das Automatikgetriebe schal-
tet automatisch in einen für das Gefälle ge-
eigneten Gang herunter. Im Rahmen der phy-
sikalischen und antriebstechnischen Grenzen
versucht die Bergabunterstützung, die zum
Zeitpunkt des Bremsens gewählte Geschwin-
digkeit zu halten. In bestimmten Fällen kann
es erforderlich sein, die Geschwindigkeit zu-
sätzlich mit der Fußbremse zu korrigieren. Da
die Bergabunterstützung maximal in den
3. Gang herunterschalten kann, kann es bei
sehr steilen Gefällen erforderlich sein, in den
Tiptronic-Modus zu wechseln. Wechseln Sie
in diesem Fall im Tiptronic-Modus manuell in
den 2. oder 1. Gang, um die Bremswirkung
des Motors zu nutzen und die Bremsen zu
entlasten.
Sobald das Gefälle nachlässt oder das Gas-
pedal getreten wird, schaltet sich die Berga-
bunterstützung wieder ab. Bei Fahrzeugen mit Geschwindigkeitsregel-
an
l
age* ››› Seite 204 wird mit dem Setzen
der Geschwindigkeit auch die Bergabunter-
stützung aktiviert. ACHTUNG
Die Bergabunterstützung kann die physika-
li s
ch vorgegebenen Grenzen nicht überwin-
den. Daher kann die Geschwindigkeit nicht in
allen Situationen konstant gehalten werden.
Bleiben Sie zu jeder Zeit bremsbereit! Freilaufmodus
Mit dem Freilaufmodus können Sie die Bewe-
gu
n
gsenergie des Fahrzeugs nutzen und ge-
wisse Streckenabschnitte zurücklegen, ohne
Gas zu geben. Dadurch kann Kraftstoff ein-
gespart werden. Nutzen Sie den Freilaufmo-
dus, z. B. um das Fahrzeug vor einer Ort-
schaft frühzeitig „ausrollen zu lassen“.
Freilaufmodus einschalten
Bedingung: Auswahlhebel in Position D,
Steigungen mit weniger als 12 %.
– Wählen Sie einmalig im SEAT Drive Profile*
den Modus
eco ›››
Seite 239.
– Fuß vom Gas nehmen.
Der F
ahrerhinweis Freilauf erscheint. Das
Getriebe kuppelt ab Fahrgeschwindigkeiten
> 20 km/h (12 mph) automatisch aus und das »
193
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 197 of 348

Fahren
Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt eingeschränkt mög-
lich. Rückwärtsgang nicht
funktionsfähig
F ahr
en Sie unverzüglich zu einem Fachbe-
trieb und lassen Sie die Störung beheben.
Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt im Modus D bis zum
Abstellen des Motors möglich.
Fahren Sie Ihr Fahrzeug aus dem fließenden
Verkehr und stellen sie es sicher ab. Fach-
männische Hilfe in Anspruch nehmen. Getriebe: überhitzt. Fahrwei-
se anpassen.
Fahren Sie moderat weiter. Wenn die Kon-
trollleuchte erloschen ist, können Sie die
Fahrt normal fortsetzen. Getriebe: Bitte Bremse betä-
tigen und Fahrstufe erneut ein‐
legen.
War das Getriebe wegen zu hoher Temperatu-
ren gestört, erscheint der Fahrerhinweis,
wenn das Getriebe wieder abgekühlt ist. Einfahren und wirtschaftlicher
Fahr
stil
Motor einfahren Ein neues Fahrzeug muss eingefahren wer-
den, die Einf
ahr
strecke sollte 1.500 km be-
tragen. Fahren Sie die ersten 1.000 Kilometer
mit max. 2/3 der zulässigen Höchstdrehzahl!
Treten Sie das Gaspedal nicht bis zum Boden
durch und fahren Sie nicht mit Anhänger! In-
nerhalb von 1.000 bis 1.500 km können Sie
die Drehzahl und damit die Geschwindigkeit
allmählich steigern.
Während der ersten Betriebsstunden weist
der Motor eine höhere innere Reibung auf als
später, wenn sich alle beweglichen Teile auf-
einander eingespielt haben.
Die Fahrweise der ersten 1500 Kilometer be-
einflusst auch die Motorqualität. Fahren Sie
auch danach, insbesondere solange der Mo-
tor noch kalt ist, mit moderaten Motordreh-
zahlen, dadurch verringern Sie den Motorver-
schleiß und steigern die mögliche Kilometer-
laufleistung.
Fahren Sie nicht mit zu niedriger Drehzahl.
Schalten Sie herunter, wenn der Motor nicht
mehr „rund“ läuft. Bei zu hohen Drehzahlen
wird die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen,
um den Motor zu schützen. Umweltverträglichkeit Bei der Konstruktion, Materialauswahl und
Her
s
tellung Ihres neuen SEAT spielt der Um-
weltschutz eine wichtige Rolle.
Konstruktive Maßnahmen zur Begünstigung
des Recyclings
● Demontagefreundliche Gestaltung der Ver-
bindu
ngen
● Vereinfachte Demontage durch Modulbau-
wei
se
● Verbesserte Sortenreinheit der Werkstoffe.
● Kennzeichnung von Kunststoffteilen und
El a
stomeren nach ISO 1043, ISO 11469 und
ISO 1629.
Materialauswahl
● Verwendung von wiederverwertbarem Ma-
teri
al.
● Verwendung von kompatiblen Kunststoffen
innerhal
b einer Gruppe, wenn deren Kompo-
nenten nicht leicht voneinander trennbar
sind.
● Verwendung von wiederverwertbarem
und/oder w
iederverwertetem Material.
● Verringerung von flüchtigen Bestandteilen
der Ku
nststoffe, einschließlich des Geruchs.
● Verwendung von FCKW-freien Kältemitteln. »
195
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 198 of 348

Bedienung
Verbot, abgesehen von den gesetzlich fest-
g el
egten Ausnahmen (Anhang II der Richtli-
nie 2000/53/EG über Altfahrzeuge), von
Schwermetallen: Cadmium, Blei, Quecksilber
und sechswertiges Chrom.
Herstellung
● Verringerung des Lösungsmittelanteils in
Hohlr
aumschutzwachsen.
● Verwendung von Kunststoffschutzfolien für
den T
ransport von Fahrzeugen.
● Verwendung lösungsmittelfreier Klebstoffe.
● Einsatz von FCKW-freien Kältemitteln in Käl-
teer
zeugungssystemen.
● Recycling und energetische Verwertung von
Abfäll
en (RDF).
● Verbesserung der Abwasserqualität.
● Einsatz von Wärmerückgewinnungssyste-
men (Wärmet
auscher, Enthalpierotoren
usw.).
● Verwendung wasserlöslicher Lacke.
Wirtschaftliches und umweltbewuss-
te
s Fahren Kraftstoffverbrauch, Umweltbelastung und
V
er
schleiß von Motor, Bremsen und Reifen
hängen im Wesentlichen von Ihrem Fahrstil
ab. Durch vorausschauende und ökonomi-
sche Fahrweise lässt sich der Kraftstoffver- brauch um 10-15% reduzieren. Nachfolgend
finden Sie
Tipps, die Umwelt und gleichzeitig
Ihren Geldbeutel zu entlasten.
Aktives Zylindermanagement (ACT ®
)*
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs kann die
aktive Zylinderverwaltung (ACT ®
) automa-
tisch einige Motorzylinder abschalten, wenn
die Fahrsituation keine übermäßige Leistung
erfordert. Während der Abschaltung wird kein
Kraftstoff in die entsprechenden Zylinder ge-
spritzt, wodurch der Gesamtkraftstoffver-
brauch gesenkt wird. Die Anzahl der aktiven
Zylinder kann auf dem Kombi-Instrument-Dis-
play angezeigt werden ›››
Seite 32.
Vorausschauend fahren
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug
den meisten Kraftstoff. Wenn Sie voraus-
schauend fahren, müssen Sie weniger brem-
sen und demzufolge auch weniger beschleu-
nigen. Lassen Sie den Wagen, wenn dies
möglich ist, mit eingelegtem Gang ausrollen -
beispielsweise wenn erkennbar ist, dass die
nächste Ampel auf rot steht. Die damit erziel-
te Bremswirkung des Motors schont Bremsen
und Reifen, Abgase und Kraftstoffverbrauch
gehen dabei auf Null zurück (Schubabschal-
tung). Energiesparend schalten
Eine wirk
same Art Kraftstoff zu sparen, ist
das frühe Hochschalten. Wer die Gänge aus-
fährt, verbraucht unnötig Kraftstoff.
Schaltgetriebe: Schalten Sie möglichst bald
vom ersten in den zweiten Gang. Wir empfeh-
len soweit möglich jeweils bei ca. 2.000 Um-
drehungen in den nächst höheren Gang zu
wechseln. Ein günstiger Kraftstoffverbrauch
ist auch eine Funktion des gewählten Gan-
ges. Wählen Sie den Gang der Fahrsituation
angepasst möglichst hoch und achten Sie
darauf, dass der Motor dabei noch rund läuft.
Automatikgetriebe: Treten Sie das Gaspedal
langsam und vermeiden Sie den „Kick-
down“.
Vollgas vermeiden
Die Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeuges
sollten Sie möglichst nie ganz ausnutzen.
Kraftstoffverbrauch, Abgasemission und
Fahrgeräusche nehmen bei hohen Geschwin-
digkeiten überproportional zu. Langsamer
fahren spart Kraftstoff.
196
Page 207 of 348

Fahrerassistenzsysteme
Kontrollleuchte
W enn die K
ontrollleuchte leuchtet, bedeu-
tet das, dass die Geschwindigkeitsregelanla-
ge aktiv ist.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
ge Warn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie erlöschen nach weni-
gen Sekunden.
Anzeige im GRA-Display
Zustand Abb. 171:
GRA vorübergehend abgeschaltet. Die ge-
speicherte Geschwindigkeit erscheint in
kleinen und verdunkelten Zahlen.
Systemfehler. Fachbetrieb aufsuchen.
GRA eingeschaltet. Speicher der Ge-
schwindigkeit ist leer.
GRA ist aktiv. Gespeicherte Geschwindig-
keit in großen Zahlen. ACHTUNG
Wenn es nicht möglich ist, sicher mit ausrei-
c hendem Ab
stand und konstanter Geschwin-
digkeit zu fahren, kann das Verwenden der
Geschwindigkeitsregelanlage Unfälle und
schwere Verletzungen verursachen.
● Niemals die GRA bei dichtem Verkehr, bei
zu g
eringem Abstand, auf steilen, kurvenrei-
chen, rutschigen Strecken, wie z. B. Schnee,
Eis, Nässe oder Rollsplitt, und auf überflute-
ten Straßen verwenden. A
B
C
D ●
Niem a
ls die GRA im Gelände oder auf nicht
befestigten Straßen benutzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zu
vorausfahrenden Fahrzeugen immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Um eine unbeabsichtigte Geschwindig-
keit
sregelung zu vermeiden, die GRA immer
nach der Benutzung ausschalten.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
sc
hwindigkeit wieder aufzunehmen, wenn die
Geschwindigkeit für die gerade bestehenden
Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-
nisse zu hoch ist.
● Bei Fahrten im Gefälle kann die GRA die
Fahr
zeuggeschwindigkeit nicht konstant hal-
ten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs
kann sich die Geschwindigkeit erhöhen. He-
runterschalten oder Fahrzeug mit der Fuß-
bremse abbremsen. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ››
› in
W arn- u
nd Kontrollleuchten auf Seite 113. Bedienung der Geschwindigkeitsre-
g
el
anlage* Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen durch ›››
Seite 39.
Der Wert in Klammen in der Tabelle (in mph,
Meilen pro Stunde) bezieht sich ausschließ- lich auf Kombi-Instrumente mit Anzeige der
Ges
chwindigkeit in Meilen.
Schalten mit GRA-Modus
Die GRA bremst, sobald Sie die Kupplung tre-
ten, und greift nach dem Schalten automa-
tisch wieder ein.
Bergabfahren mit der GRA
Wenn die GRA bergab die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs nicht konstant halten kann,
Fahrzeug mit der Fußbremse abbremsen und
ggf. herunterschalten.
Automatische Abschaltung
GRA-Regelung wird automatisch abgeschaltet
oder vorübergehend unterbrochen:
● Wenn vom System ein Fehler festgestellt
wir
d, der die Funktion der GRA beeinträchti-
gen könnte.
● Wenn über einen gewissen Zeitraum das
Ga
spedal betätigt und die gespeicherte Ge-
schwindigkeit überschritten wird.
● Wenn die dynamischen Fahrtregelungssys-
teme aktiv
werden (z. B. ASR oder ESC).
● Wenn der Airbag auslöst.
205
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 208 of 348

Bedienung
Geschwindigkeitsbegrenzer Di s
playanzeigen und Warn- und Kon-
trollleuchte Abb. 172
Im Display des Kombiinstruments:
St at
usanzeigen des Geschwindigkeitsbegren-
zers. Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist dabei be-
hi
lflic
h, in Vorwärtsfahrt eine bestimmte pro-
grammierte Geschwindigkeit ab ca. 30 km/h
(19 mph) nicht zu überschreiten. ››› Displayanzeigen des Geschwindigkeitsbe-
gr
en
zers
Zustand ››› Abb. 172:
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist aktiv.
Die letzte gespeicherte Geschwindigkeit
wird mit großen Zahlen angezeigt.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist nicht
aktiv. Die letzte gespeicherte Geschwin-
A B digkeit wird mit kleinen, verdunkelten
Z
ah
len angezeigt.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist aus-
geschaltet. Der Gesamtkilometerstand
wird angezeigt.
Warn- und Kontrollleuchte
Leuchtet grün
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist eingeschaltet und
aktiv.
Blinkt gelb
Die im Geschwindigkeitsbegrenzer gespeicherte Ge-
schwindigkeit wurde überschritten.
Leuchtet
Die automatische Distanzregelung (ACC) und der Ge-
schwindigkeitsbegrenzer sind aktiv.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
g
e
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie verlöschen nach weni-
gen Sekunden. ACHTUNG
Schalten Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer
n ac
h dessen Verwendung immer aus, um eine
ungewollte Geschwindigkeitsregelung zu ver-
meiden.
● Der Geschwindigkeitsbegrenzer entbindet
den Fahr
er nicht von seiner Verantwortung, C bei angemessener Geschwindigkeit zu fah-
r
en. F
ahren Sie nicht bei sehr hoher Ge-
schwindigkeit, wenn dies nicht nötig ist.
● Die Verwendung des Geschwindigkeitsbe-
gren
zers bei schlechten Witterungsverhält-
nissen ist gefährlich und kann zu schweren
Unfällen – beispielsweise durch Aquaplaning,
Schnee, Eis Laub usw. – führen. Benutzen Sie
den Geschwindigkeitsbegrenzer nur, wenn
die Fahrbahn- und Witterungsverhältnisse
dies zulassen.
● Bei Fahrten auf abschüssiger Fahrbahn
kann der Ge
schwindigkeitsbegrenzer die
Fahrzeuggeschwindigkeit nicht begrenzen.
Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs kann
sich die Geschwindigkeit erhöhen. Schalten
Sie in diesem Fall in einen niedrigeren Gang
oder bremsen Sie das Fahrzeug mit der Fuß-
bremse ab. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ››
› in
W arn- u
nd Kontrollleuchten auf Seite 113. Hinweis
● Es
gibt verschiedene Ausführungen des
Kombiinstruments, daher können die Anzei-
gen am jeweiligen Display unterschiedlich
sein.
● Wenn beim Ausschalten der Zündung die
Ges
chwindigkeitsregelanlage (GRA), die au-
tomatische Distanzregelung (ACC) oder der
Geschwindigkeitsbegrenzer eingeschaltet 206
Page 209 of 348

Fahrerassistenzsysteme
war, schaltet sich der Geschwindigkeitsbe-
gr
en
zer oder die automatische Distanzrege-
lung beim erneuten Einschalten der Zündung wieder automatisch ein. Es wird allerdings
k
eine Ge
schwindigkeit gespeichert sein. Die letzte im Geschwindigkeitsbegrenzer einge-
g
e
bene Geschwindigkeit bleibt gespeichert. Bedienung des Geschwindigkeitsbegrenzers
Abb. 173
Links an der Lenksäule: Schalter
u nd
Tasten zur Bedienung des Geschwindig-
keitsbegrenzers. Abb. 174
Links an der Lenksäule: dritter He-
bel
zur Bedienung des Geschwindigkeitsbe-
grenzers.
FunktionPosition des Blinkerhebels ››› Abb. 173 oder des dritten Hebels
››› Abb. 174Effekt
Einschalten des Geschwindigkeitsbegren-
zersDrücken Sie die Taste 2 des Blinkerhebels oder die Taste 2 des dritten
Hebels.Das System wird eingeschaltet. Die letzte im Geschwindig-
keitsbegrenzer eingegebene Geschwindigkeit ist gespei-
chert. Es erfolgt noch keine Regelung.
Wechseln zwischen dem Geschwindig-
keitsbegrenzer und der Geschwindigkeits-
regelanlage (GRA) oder der automati-
schen Distanzregelung (ACC) (bei einge-
schaltetem Geschwindigkeitsbegrenzer)
Drücken Sie die Taste 2 des Blinkerhebels oder die Taste 2 des dritten
Hebels.Es wird zwischen dem Geschwindigkeitsbegrenzer und der
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) oder der automatischen
Distanzregelung (ACC) gewechselt.
» 207
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 210 of 348

BedienungFunktionPosition des Blinkerhebels
››› Abb. 173 oder des dritten Hebels
››› Abb. 174Effekt
Aktivieren des Geschwindigkeitsbegren-
zersDrücken Sie die Taste 3 des Blinkerhebels oder die Taste 1 des drit-
ten Hebels.Die aktuelle Geschwindigkeit wird als Höchstgeschwindig-
keit gespeichert und der Begrenzer wird aktiviert.
Vorübergehendes Deaktivieren der Be-
grenzung des Geschwindigkeitsbegren-
zersStellen Sie den Schalter 1 des Blinkerhebels in die Stellung oder
bringen Sie den dritten Hebel in die Stellung .Die Regelung wird vorübergehend deaktiviert. Die Geschwin-
digkeit bleibt gespeichert.
Vorübergehendes Deaktivieren der Be-
grenzung des Geschwindigkeitsbegren-
zers durch völliges Durchtreten des Gas-
pedals (Kick-down)Treten Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus ganz durch (bei-
spielsweise zum Überholen). Bei Überschreitung der programmierten Ge-
schwindigkeit wird der Begrenzer vorübergehend deaktiviert.Die Regelung wird vorübergehend deaktiviert. Die Geschwin-
digkeit bleibt gespeichert. Die Regelung wird automatisch
wieder aktiviert, sobald die programmierte Geschwindigkeit
unterschritten wird.
Erneutes Aktivieren der Regelung des Ge-
schwindigkeitsbegrenzersDrücken Sie die Taste 3 des Blinkerhebels oder bringen Sie den dritten
Hebel in die Stellung .
Die Geschwindigkeit wird auf die gespeicherte Maximalge-
schwindigkeit begrenzt, sobald der gespeicherte Wert unter-
schritten wird.
Erhöhen der im Begrenzer gespeicherten
Geschwindigkeit
Drücken Sie kurz die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich oder drü-
cken Sie am dritten Hebel 1, um die Geschwindigkeit schrittweise um
jeweils 1 km/h (1 mph) zu erhöhen und umzuprogrammieren.
Die Fahrgeschwindigkeit wird auf den eingestellten Wert be-
grenzt.Drücken Sie am dritten Hebel , um die Geschwindigkeit schrittweise
um jeweils 10 km/h (5 mph) zu erhöhen und umzuprogrammieren.
Halten Sie die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich gedrückt oder
halten Sie gedrückt, um die Geschwindigkeit fortlaufend schrittwei-
se um jeweils 10 km/h (5 mph) zu erhöhen und zu programmieren.
Verringern der im Begrenzer gespeicher-
ten Geschwindigkeit
Drücken Sie kurz die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich oder
bringen Sie den dritten Hebel in die Stellung , um die Geschwindig-
keit in kleinen Schritten von jeweils 1 km/h (1 mph) zu verringern und um-
zuprogrammieren.
Die Fahrgeschwindigkeit wird auf den eingestellten Wert be-
grenzt.Drücken Sie am dritten Hebel , um die Geschwindigkeit schrittweise
um jeweils 10 km/h (5 mph) zu verringern und umzuprogrammieren.
Halten Sie die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich gedrückt oder
halten Sie gedrückt, um die Geschwindigkeit fortlaufend schrittwei-
se um jeweils 10 km/h (5 mph) zu erhöhen und zu programmieren. 208
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FahrerassistenzsystemeFunktionPosition des Blinkerhebels
››› Abb. 173 oder des dritten Hebels
››› Abb. 174Effekt
Ausschalten des Geschwindigkeitsbe-
grenzersStellen Sie den Schalter 1 des Blinkerhebels in die Stellung oder brin-
gen Sie den dritten Hebel in die Stellung .Das System wird ausgeschaltet. Die eingestellte Geschwin-
digkeit bleibt gespeichert. Die in der Tabelle in Klammen angegebenen
W
er
te in mph werden ausschließlich auf
Kombiinstrumenten mit Anzeige der Ge-
schwindigkeit in Meilen angezeigt.
Bergabfahren mit dem Geschwindigkeitsbe-
grenzer
Wenn die im Geschwindigkeitsbegrenzer ge-
speicherte Geschwindigkeit auf abschüssiger
Fahrbahn überschritten wird, blinkt die Warn-
und Kontrollleuchte ››› Seite 206 und es
kann ein Warnton ausgegeben werden.
Bremsen Sie in diesem Fall das Fahrzeug mit
der Fußbremse ab und schalten Sie ggf. in ei-
nen niedrigeren Gang.
Vorübergehend ausschalten
Wenn Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer –
beispielsweise zum Überholen – vorüberge-
hend deaktivieren möchten, bringen Sie den
Schalter ››› Abb. 173 1 des Blinkerhebels in
die St
ellung oder bringen Sie den drit-
ten Hebel zum Druckpunkt oder drü-
cken Sie die Taste 2 eines der beiden He-
bel .
Nac
h dem Überholmanöver kann der Ge-
schwindigkeitsbegrenzer wieder mit der zu- vor gespeicherten Geschwindigkeit aktiviert
wer
den, indem der Schalter 3 des Blinker-
he bel
s im Bereich gedrückt oder der
dritte Hebel zum Druckpunkt gebracht
wird.
Vorübergehendes Deaktivieren durch völl-
iges Durchtreten des Gaspedals (Kick-down)
Wenn das Gaspedal vollständig durchgetre-
ten (Kick-down) und die programmierte Ge-
schwindigkeit durch den Fahrer bewusst
überschritten wird, schaltet sich die Rege-
lung vorübergehend aus.
Zur Bestätigung der Deaktivierung ertönt ein-
malig ein Signalton. Solange die Regelung
deaktiviert ist, blinkt die Warn- und Kontroll-
leuchte .
Wenn das Gaspedal nicht mehr vollständig
durchgetreten wird und die Fahrzeugge-
schwindigkeit wieder unter den programmier-
ten Wert sinkt, wird die Regelung wieder akti-
viert. Die Kontrollleuchte leuchtet auf und
bleibt an.
Automatische Abschaltung
Die Regelung des Geschwindigkeitsbegren-
zers schaltet sich automatisch ab: ●
Wenn vom System ein Fehler festgestellt
wird, der die Funktion des Begrenzers beein-
trächtigen könnte.
● Wenn der Airbag auslöst. VORSICHT
Bei der automatischen Abschaltung aufgrund
einer S
ystemstörung wird der Begrenzer aus
Sicherheitsgründen nur dann komplett abge-
schaltet, wenn das Gaspedal nicht mehr ge-
drückt oder das System bewusst ausgeschal-
tet wird. 209
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