ABS Seat Ateca 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Grundsätzliches
Temperatur durch Abstrahlungswärme vom
Mot or etw
a
s höher sein als die tatsächliche
Außentemperatur.
Der Messbereich beträgt -40°C bis +50°C
(-40°F +122°F).
Motoröltemperaturanzeige Fahrzeuge ohne Multifunktionslenkrad
● Wipptaste ››› Abb . 43
2 drücken, bis das
Hauptmenü ers c
heint. Fahrdaten aufrufen.
Mit Taste 2 bis zur Anzeige der Motoröltem-
per at
ur b
lättern.
Fahrzeuge mit Multifunktionslenkrad
● Rufen Sie das Untermenü Reisedaten auf
und drehen
Sie das Rädchen, bis die Öltem-
peratur angezeigt wird.
Der Motor hat seine Betriebstemperatur er-
reicht, wenn bei normaler Fahrweise die Mo-
toröltemperatur zwischen 80°C und 120°C
liegt. Bei starker Motorbelastung und hohen
Außentemperaturen kann sich die Motoröl-
temperatur weiter erhöhen. Dies ist unbe-
denklich, solange die Kontrollleuchten
››› Tab. auf Seite 50 oder ›››
Tab. auf
Seite 50 im Display nicht erscheinen. Zusatzverbraucher ●
Bedienung mit dem Scheibenwischerhe-
bel*: Drüc
ken Sie auf die Wipptaste
››› Abb. 43 2 bis das Hauptmenü erscheint.
Abs c
hnitt Fahrdaten aufrufen. Mit der
Wipptaste bis zur Anzeige Komfortgeräte
blättern.
● Bedienung mit dem Multifunktionslenk-
rad*: Mit
den Tasten oder
bis
Fahrdaten blättern u
nd mit OK aufrufen.
Das rechte Rädchen drehen, bis die Anzeige
Komfortgeräte erscheint.
Darüber hinaus informiert eine Skala über
die aktuelle Summe aller Zusatzgeräte.
Sparhinweise Bei Bedingungen, in denen sich der Kraft-
s
t
off
verbrauch erhöht, werden Sparhinweise
angezeigt. Werden diese befolgt, kann man
den Verbrauch senken. Die Anzeigen werden
automatisch und nur mit dem Sparprogramm
angezeigt. Nach einiger Zeit werden die Hin-
weise automatisch ausgeblendet.
Um einen Sparhinweis unmittelbar nach dem
Erscheinen auszublenden, drücken Sie eine
beliebige Taste am
Scheibenwischerhebel*/Multifunktionslenk-
rad*. Hinweis
● Wenn Sie einen
Sparhinweis ausgeblendet
haben, erscheint dieser erst wieder, wenn Sie
die Zündung erneut einschalten.
● Die Sparhinweise werden nicht in jedem
Fal
l, sondern gezielt in größeren zeitlichen
Abständen angezeigt. Geschwindigkeitswarnanlage
Die Geschwindigkeitswarnanlage weist den
F
ahr
er d
arauf hin, dass er die zuvor einge-
stellte Höchstgeschwindigkeit um 3 km/h (2
mph) überschreitet. Es ertönt ein akustisches
Warnsignal und auf dem Display des Kombi-
instruments erscheinen gleichzeitig die Kon-
trollleuchte und der Fahrerhinweis Warn-
schwelle überschritten! Die Kontroll-
leuchte erlischt, wenn die Geschwindigkeit
wieder unter die gespeicherte Höchstge-
schwindigkeit verringert wird.
Die Programmierung der Warnschwelle wird
empfohlen, wenn Sie an eine bestimmte
Höchstgeschwindigkeit beim Fahren in einem
Land mit unterschiedlichen Höchstgeschwin-
digkeiten oder Höchstgeschwindigkeit für
Winterreifen erinnert werden möchten.
Warnschwelle einstellen
Die Warnschwelle wird im Radio oder in Easy
Connect* gesetzt, verändert und gelöscht. 44
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Grundsätzliches
Bedienung über den Blinkerhebel
● Die GRA anschließen: den Schalter
› ›
›
Abb. 49 1 in die Stellung
sc
hie ben.
Das System ist eingeschaltet. Da noch keine
Geschwindigkeit gespeichert ist, erfolgt noch
keine Regelung.
● GRA aktivieren: drücken Sie die Taste
›››
Abb. 49 2 im Bereich . Die akt
uel
l e
Geschwindigkeit wird gespeichert und gere-
gelt.
● GRA vorübergehend abschalten: Schieben
Sie den Sch
alter ››› Abb. 49 1 bis
oder
tr et
en Sie auf die Bremse. Regelung wird vo-
rübergehend abgeschaltet.
● GRA wieder einschalten: Drücken Sie die
Tas
te ››› Abb. 49 2 in
. Die gespeicherte
Ge
schwindigkeit wird erneut gespeichert und
eingestellt.
● Gespeicherte Geschwindigkeit während
GRA-Reg
elung erhöhen: Taste 2 in
drü- c ken. Das Fahrzeug beschleunigt bis zum Er-
reichen der neu g
espeicherten Geschwindig-
keit.
● Gespeicherte Geschwindigkeit während
GRA-Reg
elung verringern: Taste 2 in
drüc k
en, um die Ge
schwindigkeit um 1 km/h
(1 mph) zu verringern. Die Geschwindigkeit
wird bis zum Erreichen der neu gespeicherten
Geschwindigkeit reduziert.
● GRA abschalten: Schalter ›››
Abb. 49 1 auf
s c
hie
ben. Das System wird abgeschaltet
und die gespeicherte Geschwindigkeit ge-
löscht.
Bedienung über dritten Hebel
● GRA einschalten: dritten Hebel in Stellung
›››
Abb. 50 bringen. System wird einge-
schaltet, jedoch erfolgt noch keine Regelung,
da noch keine
Geschwindigkeit gespeichert ist. ●
GRA aktivieren: Drüc
ken Sie die Taste
››› Abb. 50. Die aktuelle Geschwindigkeit wird
gespeichert und geregelt.
● GRA vorübergehend abschalten: Den Hebel
in die Stel
lung ››› Abb. 50 bringen und
loslassen oder das Bremspedal betätigen.
Regelung wird vorübergehend abgeschaltet.
● GRA wieder einschalten: Den Hebel in die
Stellu
ng ››› Abb. 50 bringen und loslas-
sen. Die gespeicherte Geschwindigkeit wird
erneut gespeichert und eingestellt.
● GRA abschalten: Den dritten Hebel in die
Stellu
ng ››› Abb. 50 bringen. Das System
wird abgeschaltet und die gespeicherte Ge-
schwindigkeit gelöscht.
››› in Funktionen auf Seite 223
››› Seite 223 47
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Grundsätzliches
Gelbe Warn- und Kontrollleuchten Mittlere Warnleuchte: Zusatzinfor-
mationen im Display des Kombi-In-
struments–
Vordere Bremsbeläge verschlissen.›››
Sei-
te 198
leuchtet auf:
ESC-Störung bzw. vom
System herbeigeführte Abschal-
tung.
››› Sei-
te 199
Blinkt: ESC bzw. ASR aktiv.
ASR manuell ausgeschaltet.›››
Sei-
te 199ESC im Sportmodus.
ABS gestört oder ausgefallen.
Nebelschlussleuchte eingeschal-
tet.›››
Sei-
te 151
leuchtet auf oder blinkt:
Störung
des Abgaskontrollsystems.››› Sei-
te 215
Leuchtet auf:
Vorglühen Dieselmo-
tor.
››› Sei-
te 216
blinkt: Störung in der Dieselmotor-
steuerung.
Störung in der Ottomotorsteue-
rung.›››
Sei-
te 216
leuchtet oder blinkt:
Lenkung ge-
stört.››› Sei-
te 210
Geringer Reifenfülldruck oder Stö-
rung der Reifenfülldruckanzeige.›››
Sei-
te 328
Kraftstoffbehälter fast leer.›››
Sei-
te 124
Airbag- und Gurtstraffersystem ge-
stört.›››
Sei-
te 92
Spurhalteassistent (Lane Assist)
eingeschaltet aber nicht aktiv.›››
Sei-
te 243 Weitere Kontrollleuchten
Blinklicht links oder rechts.›››
Sei-
te 152
Warnblinkanlage eingeschaltet.››› Sei-
te 157
Anhängerblinkanlage.›››
Sei-
te 288
Leuchtet grün auf:
Auto Hold akti-
viert.››› Sei-
te 221
Leuchtet grün auf:
Bremspedal be-
tätigen!
blinkt grün: Die Sperrtaste im Aus-
wahlhebel ist nicht eingerastet.››› Sei-
te 203
Leuchtet grün:
Geschwindigkeitsre-
gelanlage im Betrieb oder Ge-
schwindigkeitsbegrenzer einge-
schaltet und aktiv.
››› Sei-
te 223
Blinkt grün: Die im Geschwindig-
keitsbegrenzer eingestellte Ge-
schwindigkeit ist überschritten
worden.
Leuchtet grün auf:
Spurhalteassis-
tent (Lane Assist) eingeschaltet
und aktiv.››› Sei-
te 243
Fernlicht eingeschaltet oder Licht-
hupe betätigt.›››
Sei-
te 152
››› in Warn- und Kontrollleuchten auf
Seite 125
››› Seite 125 Im Display des Kombiinstruments
Abb. 52
IM Display des Kombiinstruments » 49
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Grundsätzliches
Nicht weiterfahren!
Mit der entsprechenden Anzei-
ge: Tür(en), Heckklappe oder
Motorraumklappe geöffnet
oder nicht richtig geschlos-
sen.››› Sei-
te 131
››› Sei-
te 143
››› Sei-
te 314
Leuchtet: Nicht weiterfah-
ren! Motor-Kühlmittelstand zu
niedrig, Kühlmitteltemperatur
zu hoch
››› Sei-
te 319
Blinkt: Störung im Motorkühl-
mittelsystem.
Nicht weiterfahren!
Der Motoröldruck ist zu nied-
rig. Blinkt die Kontrollleuchte,
obwohl der Ölstand in Ord-
nung ist, fahren Sie nicht wei-
ter. Der Motor darf auch nicht
im Leerlauf laufen.
››› Sei-
te 316
Störung der Batterie.›››
Sei-
te 321
Fahrbeleuchtung ganz oder
teilweise ausgefallen.›››
Sei-
te 111
Kurvenfahrlicht (Cornering)
gestört.››› Sei-
te 155
Dieselpartikelfilter mit Ruß zu-
gesetzt.›››
Sei-
te 215
Scheibenwaschwasserstand
zu niedrig.›››
Sei-
te 160
Blinkt: Ölstandsmessung ge-
stört. Manuell überprüfen.
››› Sei-
te 316
Leuchtet: Motorölstand zu
niedrig.
Getriebestörung.›››
Sei-
te 210
Fernlichtassistent (Light As-
sist) eingeschaltet.›››
Sei-
te 153
leuchtet weiß:
Der Bergabfah-
rassistent (HDC) ist einge-
schaltet.
leuchtet grau: Der Bergabfah-
rassistent (HDC) ist nicht ein-
geschaltet. Das System ist ein-
geschaltet, reguliert jedoch
nicht.
››› Sei-
te 220
Gangverriegelung aktiviert.›››
Sei-
te 139
Service-Intervall-Anzeige.›››
Seite 45
Ein Mobiltelefon ist über Blue-
tooth mit dem Original Tele-
fongerät verbunden.
›››
Buch Au-
dio- oder
Navigati-
ons-System
Lademesser der Mobiltelefon-
batterie. Nur für werksseitig
vorinstallierte Apparate ver-
fügbar.
Glatteiswarnung. Außentem-
peratur unter +4°C (+39°F).›››
Seite 43
Start-Stopp-System einge-
schaltet
›››
Sei-
te 218
Start-Stopp-System nicht ver-
fügbar.
Kraftstoffspargang-Status›››
Sei-
te 123
›››
Seite 121 In der Instrumententafel
Abb. 53
Kontrolllämpchen für Abschaltung
de s u
nd Beifahrerairbags.
Der Beifahrer-Frontairbag ist ab-
geschaltet (
).
››› Sei-
te 92
Der Beifahrer-Frontairbag ist
eingeschaltet (
).
››› Sei-
te 92 50
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Grundsätzliches
››› in Beifahrer-Frontairbag ein- und
abschalten* auf Seite 92
››› Seite 91 Schalthebel
Sc h
a
ltgetriebe Abb. 54
Schaltschema bei einem 5-Gang
b zw
. 6-G
ang Schaltgetriebe Auf dem Schalthebel sind die Positionen der
ein
z
elnen F
ahrgänge dargestellt ››› Abb. 54.
● Kupplungspedal vollständig treten und hal-
ten.
● Sch
althebel in die gewünschte Position
bringen.
● K
upplungspedal loslassen. Rückwärtsgang einlegen
●
Kupplungspedal vollständig treten und hal-
ten.
● Sch
althebel auf Leerlauf stellen und nach
unten drüc
ken, ganz nach links und dann
nach vorne schieben um den Rückwärtsgang
››› Abb. 54 R einzulegen.
● Kupplungspedal loslassen.
››› in Schalten auf Seite 203
››› Seite 202 Automatisches Getriebe*
Abb. 55
Automatisches Getriebe: Wählhebel-
s t
el
lungen. Parksperre
Rüc
k
wär
tsgang
P
R Neutralstellung (Leerlauf)
Dauerst
ellung für Vorwärtsfahrt
Tiptronic-Modus: Ziehen Sie den Wähl-
hebel nach vorn ( +) um einen Gang
hochzuschalten oder nach hinten (–),
um einen Gang herunterzuschalten.
››› in Anzeigefeld für Wählhebelstel-
lungen auf Seite 204
››› Seite 203
››› Seite 51 Notentriegeln der Wählhebelsperre
Abb. 56
Wählhebel: Notentriegeln aus der
P ark
s
tellung Für den Ausfall der Stromversorgung ist eine
Not
entrie
g
elungsvorrichtung vorgesehen, die »
N
D/S
+/–
51
Page 67 of 364

Grundsätzliches
Vorgehensweise im Pannenfall V or
arbeit
en●
Stellen Sie das Fahrzeug auf einer horizon-
tal en Fläc
he und an einem sichern Ort ab,
möglichst weit weg vom fließenden Verkehr.
● Ziehen Sie die Handbremse an.
● Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
● Handgetriebe: Leg
en Sie den 1. Gang ein.
● Automatikgetriebe: Stell
en Sie den Wählhe-
bel auf P.
● Bei Anhängerbetrieb, kuppeln Sie den An-
häng er
von Ihrem Fahrzeug ab.
● Legen Sie das Bordwerkzeug ›››
Sei-
te 99 und das Reserverad bereit*
››› Seite 331.
● Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmun-
gen einz
elner Länder (Warnweste, Warndrei-
eck, usw.).
● Lassen Sie alle Insassen des Fahrzeugs
auss
teigen, diese sollten sich außerhalb des
Gefahrenbereiches aufhalten (z.B. hinter ei-
ner Leitplanke). ACHTUNG
● Be ac
hten Sie die genannten Schritte und
schützen Sie damit sich selbst und andere
Verkehrsteilnehmer.
● Wenn Sie ein Rad auf einer abschüssigen
Fahrbahn w
echseln, blockieren Sie das ge- genüberliegende Rad mit einem Stein oder
dergl
eic
hen, um das Fahrzeug gegen Wegrol-
len zu sichern. Reifen mit Pannenset reparieren
Abb. 69
Prinzipdarstellung: Bestandteile des
P annen
sets Das Pannenset befindet sich im Gepäckraum
u
nt
er der Gepäc
kraumboden.
Reifen abdichten
● Ventilkappe und Ventileinsatz vom Reifen-
ventil
abschrauben. Verwenden Sie den Ven-
tileinsatzdreher ›››
Abb. 69 1 zum Heraus-
s c
hr
auben des Ventileinsatzes. Legen Sie
den Ventileinsatz auf einem sauberen Unter-
grund ab. ●
Reifendic
htmittelflasche kräftig schütteln
››› Abb. 69 10 .
● Schrauben Sie den Einfüllschlauch
› ›
›
Abb. 69 3 auf die Dichtmittelflasche. Die
F o
lie am
Verschluss wird automatisch durch-
stoßen.
● Verschlussstopfen vom Einfüllschlauch
›››
Abb. 69 3 entfernen und das offene Ende
g an
z
auf das Reifenventil stecken.
● Flasche mit dem Boden nach oben halten
und den ge
samten Inhalt der Dichtmittelfla-
sche in den Reifen füllen.
● Dichtmittelflasche vom Reifenventil abneh-
men.
● Ventileinsatz mit dem Ventileinsatzdreher
›››
Abb. 69 1 wieder in das Reifenventil
s c
hr
auben.
Reifen aufpumpen
● Reifenfüllschlauch ›››
Abb. 69 5 des Luft-
k ompr
e
ssors fest auf das Reifenventil schrau-
ben.
● Prüfen, ob die Luftablassschraube
›››
Abb. 69 7 zugedreht ist.
● Fahrzeugmotor starten und laufen lassen.
● Stecker ››
› Abb
. 69 9 in die 12 Volt-Steck-
do se de
s
Fahrzeugs stecken ›››
Sei-
te 170.
● Luftkompressor mit dem EIN- und AUS-
Schalt
er ››› Abb. 69 8 einschalten.
» 65
Page 68 of 364

Grundsätzliches
● Luf
tk
ompressor so lange laufen lassen, bis
2,0 -2,5 bar (29-36 psi / 200-250 kPa) er-
reicht sind. Maximale Laufzeit 8 Minuten .
● Luftkompressor ausschalten.
● Wenn der genannte Luftdruck nicht erreicht
wird, den R
eifenfüllschlauch vom Reifenventil
abschrauben.
● Das Fahrzeug 10 Meter bewegen, damit
sich d
as Dichtungsmittel im Reifen verteilen
kann.
● Reifenfüllschlauch des Luftkompressors er-
neut auf d
as Reifenventil schrauben.
● Aufpumpvorgang wiederholen.
● Wenn auch jetzt nicht der erforderliche Rei-
fenfüll
druck erreicht wird, ist der Reifen zu
stark beschädigt. Nicht weiterfahren und
fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen .
● Luftkompressor ausschalten. Reifenfüll-
sch
lauch vom Reifenventil abschrauben.
● Wenn ein Reifenfülldruck von 2,0-2,5 bar
erreicht
ist, fahren Sie mit maximal 80 km/h
(50 mph) weiter.
● Reifenfülldruck nach 10 Minuten Fahrt er-
neut prüfen ›
›› Seite 101.
››› in Pannenset TMS (Tyre Mobility
System)* auf Seite 99
››› Seite 99 Rad wechseln
Bor dw
erkz
eug Abb. 70
Im Gepäckraum unter dem Gepäck-
r aumboden: Bor
dw
erkzeug. Adapter für die Radschraubensicherung*
Ab
s
c
hleppöse.
Radschlüssel*
Wagenheberkurbel
Wagenheber*
Haken zum Herausziehen der Radvoll-
blenden*
Klammer für Radschraubenkappen.
››› in Vorarbeiten auf Seite 65
››› Seite 99 1
2
3
4
5
6
7 Radvollblende*
Abb. 71
Korrekte Anbringung der Radvoll-
b l
ende für
Stahlfelgen. Die Radvollblenden müssen entfernt werden,
um
Z
ug
ang zu den Radschrauben zu erhal-
ten.
Demontieren
● Haken Sie den Drahthaken (Bordwerkzeug)
in eine der Ausnehmu
ngen der Radvollblen-
de ein.
● Schieben Sie den Radschlüssel durch den
Drahtbüg
el, nutzen Sie den Reifen als Hebel
und ziehen Sie die Radvollblende ab.
Anbringen
● Legen Sie die Radvollblende an die Felge.
Die Unterseit
e des Buchstabens „S“ des
SEAT-Emblems muss mit dem Reifenventil
übereinstimmen ››› Abb. 71 1 .
66
Page 72 of 364

Grundsätzliches
Beim Befahren schneefreier Strecken müssen
Sie die K ett
en abnehmen. Die F
ahreigen-
schaften werden beeinträchtigt und die Rei-
fen schnell beschädigt, so dass sie sogar zer-
stört und unbrauchbar gemacht werden kön-
nen.
Fahrzeug im Notfall abschlep-
pen
Absc
hleppen Abb. 77
Vorderer Stoßfänger rechts: Einge-
s c
hr
aubte Abschleppöse Abb. 78
Hinterer Stoßfänger rechts: Einge-
sc hr
aubte Abschleppöse Abschleppösen
B
ef
e
stigen Sie die Stange oder das Seil an
den Abschleppösen.
Die Abschleppösen befinden sich im Gepäck-
raum, unter der Ladebodenabdeckung und
neben dem Bordwerkzeug ›››
Seite 99.
Schrauben Sie die Abschleppöse in das Ge-
winde ››› Abb. 77 oder ››› Abb. 78 ein und zie-
hen Sie sie fest mit dem Radschlüssel an.
Abschleppseil oder -stange
Die Abschleppstange bietet mehr Sicherheit
und geringeres Risiko von Beschädigungen.
Die Verwendung eines Abschleppseils wird
empfohlen, wenn keine Stange zur Verfügung
steht. Das Abschleppseil muss elastisch sein,
um Beschädigungen am Fahrzeug zu vermei-
den. Fahrer des ziehenden Fahrzeugs
● Fahren Sie erst richtig an, wenn das Seil
straff
ist.
● Kuppeln Sie beim Anfahren besonders
weich ein (Sc
haltgetriebe) bzw. geben Sie be-
sonders vorsichtig Gas (Automatikgetriebe).
Fahrweise
Das Abschleppen erfordert eine gewisse
Übung , insbesondere bei der Verwendung
eines Abschleppkabels. Beide Fahrer sollten
mit den Schwierigkeiten des Abschleppvor-
gangs vertraut sein. Ungeübte sollten weder
an- noch abschleppen.
Achten Sie bei Ihrer Fahrweise stets darauf,
dass keine unzulässigen Zugkräfte und keine
stoßartigen Belastungen auftreten. Bei
Schleppmanövern abseits der befestigten
Straße besteht die Gefahr, dass die Befesti-
gungsteile überlastet werden.
Schalten Sie die Zündung ein, damit die Blin-
ker, sowie die Frontscheibenwisch- und -
waschanlage funktionieren. Vergewissern Sie
sich, dass das Lenkrad entriegelt und frei be-
weglich ist.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe, den
Schalthebel in Neutralstellung bringen. Bei
Automatikgetrieben, legen Sie die Wählhe-
belstellung N. 70
Page 78 of 364

Sicherheit
Sicherheitsausstattungen Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Mit-
fahr
er so
llten Sie nicht aufs Spiel setzen. Im
Falle eines Unfalls können Sicherheitsauss-
tattungen die Verletzungsgefahr reduzieren.
Die folgenden Punkten enthalten einen Teil
der Sicherheitsausstattung in Ihrem SEAT-
Fahrzeug: 1)
● optimierte Dreipunkt-Sicherheitsgurte
● Gurtkraftbegrenzer an den Vorder- und den
äußeren Rück
sitzen
● Gurtstraffer für die Vordersitze und äußeren
Rück s
itze,
● Frontairbags
● Knieairbags
● Seitenairbags an den Vordersitzlehnen
● Kopfairbags
● „ISOFIX“-Verankerungspunkte für „ISOFIX“-
Kindersitz
e für die seitlichen Rücksitze
● höhenverstellbare Kopfstützen vorne
● hintere Kopfstützen mit Gebrauchs- und
Außerge
brauchsstellung
● einstellbare Lenksäule.
Die genannt
en Sicherheitsausstattungen die-
nen dazu, Sie und Ihre Mitfahrer in Unfallsitu-
ationen bestmöglich zu schützen. Diese Si- cherheitsausstattungen nützen Ihnen oder
Ihren Mitfahr
ern nichts, wenn Sie oder Ihre
Mitfahrer eine falsche Sitzposition einneh-
men oder diese Ausstattungen nicht richtig
einstellen oder anwenden.
Sicherheit geht jeden etwas an!
Richtige Sitzposition der Insas-
sen
Die richtige
Sitzposition des Fahrers Abb. 84
Der richtige Abstand des Fahrers
z um L
enk
rad. Abb. 85
Die richtige Kopfstützeneinstellung
des F
ahrers. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Ver-
l
etz
u
ngsgefahr im Falle eines Unfalles zu ver-
ringern, empfehlen wir für den Fahrer die fol-
gende Einstellung:
– Stellen Sie das Lenkrad so ein, dass der
Abst
and zwischen Lenkrad und Brustkorb
mindestens 25 cm beträgt ››› Abb. 84.
– Stellen Sie den Fahrersitz in Längsrichtung
so ein, das
s Sie das Gas-, Brems- und
Kupplungspedal mit leicht angewinkelten
Beinen ganz durchtreten können ››› .
– Stellen Sie sicher, dass Sie den obersten
Pu
nkt
des Lenkrades erreichen können.
– Stellen Sie die Kopfstützen so ein, dass die
Oberkant
e der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Linie mit dem oberen Teil Ihres
Kopfes befindet ››› Abb. 85. 1)
Modell-/marktabhängig.
76
Page 79 of 364

Fahrsicherheit
– St el
l
en Sie die Rückenlehne in eine auf-
rechte Position, so dass Ihr Rücken voll-
ständig an der Rückenlehne anliegt.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt
antritt richtig an ››› Seite 81 .
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum, damit
Sie jederz
eit das Fahrzeug unter Kontrolle
haben.
Einstellung des Fahrersitzes ››› Seite 164. ACHTUNG
● Eine fa l
sche Sitzhaltung des Fahrers kann
zu schweren Verletzungen führen.
● Stellen Sie den Fahrersitz so ein, dass zwi-
schen Ihr
em Brustkorb und der Lenkradmitte
ein Abstand von mindestens 25 cm vorhan-
den ist ››› Abb. 84. Beträgt der Abstand weni-
ger als 25 cm, kann Sie das Airbag-System
nicht richtig schützen.
● Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenhei-
ten einen Mindes
tabstand von 25 cm nicht
einhalten können, setzen Sie sich mit einem
Fachbetrieb in Verbindung. Dort berät man
Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.
● Halten Sie während der Fahrt das Lenkrad
immer so, da
ss Sie es mit beiden Händen
seitlich am äußeren Rand festhalten (9-Uhr-
und 3-Uhr-Position). Dadurch wird die Verlet-
zungsgefahr bei Auslösung des Fahrerairbags
reduziert. ●
Halt en
Sie niemals das Lenkrad in der 12-
Uhr-Position oder in einer anderen Art und
Weise fest (z.B. in der Lenkradmitte). In sol-
chen Fällen können Sie sich bei Auslösung
des Fahrerairbags Verletzungen an Armen,
Händen und Kopf zuziehen.
● Um die Verletzungsgefahr für den Fahrer
beim plötzlic
hen Bremsmanöver oder Unfall
zu reduzieren, fahren Sie niemals mit stark
nach hinten geneigter Rückenlehne! Die opti-
male Schutzwirkung des Airbag-Systems und
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
sich die Rückenlehne in einer aufrechten Po-
sition befindet und der Fahrer den Sicher-
heitsgurt richtig angelegt hat.
● Stellen Sie die Kopfstütze richtig ein, um
die optimal
e Schutzwirkung zu erzielen. Lenkradposition einstellen
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 21. ACHTUNG
● Stel l
en Sie das Lenkrad nur bei stehendem
Fahrzeug ein – Unfallgefahr!
● Drücken Sie den Hebel fest nach oben, da-
mit sic
h die Lenkradposition nicht während
der Fahrt unbeabsichtigt verändert: Unfallge-
fahr! ●
Ver s
ichern Sie sich, dass Sie den oberen
Teil des Lenkrads erreichen und fest greifen
können: Unfallgefahr!
● Wenn Sie das Lenkrad mehr in Richtung Ih-
res
Gesichtes einstellen, schränken Sie damit
die Schutzwirkung des Fahrerairbags im Falle
eines Unfalles ein. Stellen Sie sicher, dass
das Lenkrad in Richtung des Brustkorbes
zeigt. Richtige Sitzposition des Beifahrers
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Ver-
l
etz
u
ngsgefahr im Falle eines Unfalles zu ver-
ringern, empfehlen wir für den Beifahrer die
folgende Einstellung:
– Schieben Sie den Beifahrersitz soweit wie
möglich nac
h hinten ››› .
– Stellen Sie die Rückenlehne in eine auf-
rec
ht
e Position, so dass Ihr Rücken voll-
ständig an der Rückenlehne anliegt.
– Stellen Sie die Kopfstützen so ein, dass die
Oberkant
e der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Linie mit dem oberen Teil Ihres
Kopfes befindet ››› Seite 79.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Beifahr
ersitz.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt
antritt richtig an ››› Seite 81. »
77
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit