lock Seat Ateca 2018 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2018, Model line: Ateca, Model: Seat Ateca 2018Pages: 364, PDF-Größe: 7.48 MB
Page 137 of 364

Öffnen und schließen
●
Bei v
on außen verriegeltem Fahrzeug mit
eingeschalteter Einbruchsicherung ist der
Zentralverriegelungsschalter außer Funktion.
● Verriegelte Türen erschweren Helfern im
Notfal
l in das Fahrzeuginnere zu gelangen -
Lebensgefahr! Lassen Sie keine Person, vor
allem keine Kinder, im Fahrzeug zurück. Hinweis
Ihr Fahrzeug wird bei einer Geschwindigkeit
v on 15 km/h (9 mph) aut om
atisch verriegelt
(Auto Lock) ››› Seite 131. Mit der Taste im
Zentralverriegelungsschalter können Sie das
Fahrzeug wieder entriegeln. Video Keyless Access
Abb. 130
Rufann. bei
Entn. Fahrzeug entriegeln und verriegeln
mit
K
eyless Access* Abb. 131
Schlüsselloses Schließ- und Start-
sy s
t
em Keyless Access: Näherungsberei-
che. Heckklappe mit der sensorgesteuer-
ten Öffnung (Easy Open) öffnen. Abb. 132
Schlüsselloses Schließ- und Start-
sys t
em Keyless Access: Sensorfläche A zur
Entrieg elu
ng auf der Innenseite des Türgriffs
und Sensorfläche B zur Verriegelung auf der
Außen seit
e de
s Türgriffs. Je nach Ausstattung kann das Fahrzeug über
d
a
s
System Keyless Access verfügen.
Keyless Access ist ein schlüsselloses Start-
und Schließsystem, mit dem das Fahrzeug
ohne aktive Fahrzeugschlüsselbenutzung
ent- bzw. verriegelt werden kann. Dazu müs-
sen sich lediglich ein gültiger Fahrzeug-
schlüssel im Erfassungsbereich für den Zu-
gang zum Fahrzeug befinden ››› Abb. 131
und eine der Sensorflächen an den Türgriffen
››› Abb. 132 berührt oder der Softtouch/Hal-
tegriff der Heckklappe betätigt werden ››› Sei-
te 143 ››› .
Da s
F
ahrzeug kann nur über die Vordertüren
entriegelt und verriegelt werden. Der Funk-
schlüssel darf sich hierbei höchstens ca. 1,5
m entfernt vom Türgriff. »
135
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 139 of 364

Öffnen und schließen
Heckklappe entriegeln und verriegeln
W enn s
ic
h ein gültiger Fahrzeugschlüssel in
der Nähe ››› Abb. 131 der Heckklappe be-
findet, entriegelt die Heckklappe beim Öff-
nen des verriegelten Fahrzeugs automatisch.
Heckklappe normal öffnen oder schließen.
Heckklappe verriegelt automatisch nach dem
Schließen. Ist das Fahrzeug vollständig ent-
riegelt, verriegelt sich die Heckklappe nicht
automatisch, wenn sie geschlossen wird.
Heckklappe mit sensorgesteuertem Öff-
nen/Schließen (Easy Open)
Befindet sich ein gültiger Schlüssel in der Nä-
he ››› Abb. 131 der Heckklappe, kann die-
se durch Bewegung eines Fußes im Bereich
der unter dem Stoßfänger gelegenen Senso-
ren ››› Abb. 131 entriegelt und geöffnet
werden.
● Schalten Sie die Zündung aus.
● Stellen Sie sich vor den hinteren Stoßfän-
ger.
● Mit
einer schnellen Bewegung nähern Sie
einen Fuß und u
nteren Beinteil so weit wie
möglich dem Stoßfänger. Der untere Beinteil
muss sich dem oberen Sensorbereich, und
der Fuß dem unteren Sensorbereich
››› Abb. 131 1 nähern.
● Entfernen Sie den Fuß und den unteren
B eint
ei
l mit einer schnellen Bewegung aus dem Sensorbereich
›››
Abb. 131 2 . Die
Hec kk
l
appe öffnet sich selbsttätig.
● Wenn sich die Heckklappe nicht öffnet, wie-
derholen
Sie den Prozess nach einigen Se-
kunden nochmals.
Die Öffnung der Heckklappe mit Easy Open
wird durch einmaliges Aufleuchten der hoch-
gesetzten Bremsleuchte angezeigt.
Mit einer weiteren Fußbewegung analog zur
Öffnung wird die Heckklappe geschlossen
(sofern sich ein Fahrzeugschlüssel in der Nä-
he der Heckklappe befindet).
Bei verriegeltem Fahrzeug verriegelt die
Heckklappe automatisch nach dem Schlie-
ßen, sofern sich kein gültiger Fahrzeug-
schlüssel innerhalb des Fahrzeugs befindet.
Die Bewegung der Heckklappe (ob beim Öff-
nen oder Schließen) kann mittels einer weite-
ren, gleichen Fußbewegung angehalten wer-
den (sofern sich ein Fahrzeugschlüssel in der
Nähe der Gepäckraumklappe befindet).
Unter folgenden Bedingungen steht die Funk-
tion Easy Open nicht oder nur bedingt zur
Verfügung (Beispiele):
● Wenn der hintere Stoßfänger sehr ver-
schmutz
ist.
● Wenn der hintere Stoßfänger mit Salzwas-
ser bespritz
t ist, z.B. nach einer Fahrt über
salzbestreute Straßen. ●
Wenn der elektri
sch entriegelbare Kugel-
kopf nicht eingeschwenkt ist.
● Wenn Ihr Fahrzeug nachträglich mit einer
Anhängev
orrichtung ausgerüstet wurde.
Bei starken Niederschlägen ist es möglich,
dass die Funktion Easy Open die Heckklappe
etwas verzögert öffnet bzw. sich automatisch
deaktiviert, um eine unbeabsichtigte Öffnung
der Heckklappe, z. B. bei starkem Regen, zu
vermeiden.
Die Funktion Easy Open kann über das Info-
tainment-System permanent mittels der Tas-
te und den Funktionsflächen
S
ETUP und
Entrie g
eln u
nd Verriegeln ein- und ausgeschaltet
w er
den ›
›› Seite 34.
Was passiert, wenn das Fahrzeug mit einem
zweiten Schlüssel verriegelt wird
Wenn sich ein Fahrzeugschlüssel im Fahrzeu-
ginnenraum befindet und das Fahrzeug von
außen mit einem zweiten Fahrzeugschlüssel
verriegelt wird, blockiert sich der Schlüssel,
der sich im Fahrzeuginneren befindet und
kann nicht mehr zum Starten des Motors be-
nutzt werden ››› Seite 190. Um den Motor-
start zu ermöglichen, muss die Taste des
sich im Fahrzeuginnenraum befindlichen
Schlüssels gedrückt werden.
Automatisches Abschalten der Sensoren
Wird das Fahrzeug über einen längeren Zeit-
raum weder ent- noch verriegelt, schalten »
137
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 141 of 364

Öffnen und schließen
Hinweis
● Bei s c
hwacher oder entladener Fahrzeug-
batterie bzw. Batterie im Fahrzeugschlüssel
kann das Fahrzeug möglicherweise nicht über
das Keyless Access System ent- oder verrie-
gelt werden. Das Fahrzeug kann manuell ent-
oder verriegelt werden ››› Seite 101.
● Um die korrekte Verriegelung des Fahr-
zeugs
kontrollieren zu können, wird die Ent-
riegelungsfunktion für ca. 2 Sekunden entrie-
gelt.
● Wenn im Display des Kombiinstruments die
Meldu
ng Keyless-System defekt ange-
zeigt wird, können Funktionsstörungen im
Key Access-System auftreten. Fachbetrieb
aufsuchen. SEAT empfiehlt dazu einen SEAT-
Händler aufzusuchen.
● Je nach im Infotainment-System eingestell-
ter Fu
nktion für die Außenspiegel klappen
diese aus und die Orientierungsbeleuchtung
wird eingeschaltet, wenn das Fahrzeug über
die Sensorfläche am Fahrer- und Beifahrertür-
griff entriegelt wird ››› Seite 163.
● Wenn sich kein gültiger Schlüssel im Fahr-
zeug befindet b
zw. das System diesen nicht
erfasst, erscheint ein entsprechender Hinweis
im Display des Kombiinstruments. Dies wäre
möglich, wenn ein anderes Funksignal Inter-
ferenzen mit dem Schlüsselsignal verursacht,
(z.B. ein Anbauteil für mobile Geräte) oder
wenn der Schlüssel durch einen Gegenstand
verdeckt ist (z.B. einen Aluminium-Koffer).
● Die Funktion der Sensoren an den Türgrif-
fen kann dur
ch eine starke Verschmutzung der Sensoren, z. B. durch eine Salzschicht,
beeinträchtig
t
werden. In diesem Fall muss
das Fahrzeug gereinigt werden .
● Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
kann da
s Fahrzeug nur verriegelt werden,
wenn sich der Wählhebel in der Stellung P
befindet. Einbruchsicherung (Safelock)*
Als Erinnerung, dass beim Verriegeln des
Fahr
z
eugs von außen die Einbruchsicherung
eingeschaltet wird, erscheint im Display des
Kombi-Instruments der Fahrerhinweis Sa-
felock beachten. Siehe Bedie‐
nungsanleitung . Das Fahrzeug kann von
innen nicht geöffnet werden. Dadurch wer-
den Aufbruchversuche erschwert ››› in Be-
s c
hr
eibung auf Seite 131.
Die Einbruchsicherung kann bei jedem
Schließvorgang ausgeschaltet werden:
● Den Schlüssel im Türschloss innerhal
b von
2 Sekunden ein zweites Mal in Schließstel-
lung drehen. Schutzkappe in diesem Fall von
dem Fahrertürgriff abnehmen ›››
Seite 15
oder
● Die Taste am Funk
schlüssel innerhalb
von 2 Sekunden ein zweites Mal drücken.
Dieser Vorgang wird unmittelbar durch die
Blinkfrequenz der LED in der Türbrüstung quittiert. Anfangs blinkt die LED kurz und
schnel
l, danach erlischt sie für etwa 30 Se-
kunden und blinkt schließlich langsam wei-
ter.
Batterie wechseln Abb. 133
Fahrzeugschlüssel: Deckel des Bat-
t erief
ac
hs öffnen. Abb. 134
Fahrzeugschlüssel: Batterie heraus-
nehmen. » 139
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 145 of 364

Öffnen und schließen
●
Der V
ibrationsalarm eines im Fahrzeug zu-
rückgelassenen Mobiltelefons kann den
Alarm der Innenraumüberwachung auslösen,
da die Sensoren auf Bewegung und Erschütte-
rungen im Fahrzeug reagieren.
● Wenn bei Aktivierung der Diebstahlwarnan-
lage noc
h eine der Türen oder die Heckklappe
offen ist, wird nur die Alarmanlage aktiviert.
Nach Schließen aller Türen (einschließlich
Heckklappe), werden die Innenraumüberwa-
chung und der Abschleppschutz aktiviert. Innenraum- und Abschleppschutz-
über
w
ac
hung ausschalten*Bei verriegeltem Fahrzeug lösen Bewegun-
g
en im Innenr
aum (z. B.
Tiere) oder eine Ver-
änderung der Fahrzeugneigung (z. B. Fahr-
zeugtransport) Alarm aus. Sie vermeiden un-
gewollten Alarm, indem Sie die Innen-
raum-/Abschleppschutzüberwachung aus-
schalten.
● Um die Innenraumüberwachung und den
Absc
hleppschutz abzuschalten, schalten Sie
die Zündung aus und wählen Sie über das In-
fotainment-System: Taste > Funktionsflä-
c he S
ETUP > Öffnen und schließen > Zentral-
v errie
g
elung > Alarmabschaltung.
● Wenn Sie nun Ihr Fahrzeug verriegeln, ist
die Innenraum- und Ab
schleppschutzüberwa-
chung bis zum nächsten Türöffnen ausge-
schaltet. Wenn Sie die Einbruchsicherung (Safelock)*
auss
chalten ››› Seite 139, wird die Innen-
raum-/Abschleppschutzüberwachung auto-
matisch ausgeschaltet. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Be s
chreibung auf Seite 131. Heckklappe (Gepäckraum)
Video Abb. 136
Rufann. bei
Entn. Elektrisches Öffnen und Schließen der
Hec
kk
l
appe* Abb. 137
Heckklappe geöffnet: Taste für das
sof or
tig
e Schließen der Heckklappe. Abb. 138
Mittelkonsole: Taste zum Öffnen
u nd
Sc
hließen der Heckklappe. Heckklappe öffnen
● Entriegeln Sie das Fahrzeug ››
›
Seite 131
und drücken Sie kurz auf den Haltegriff der »
143
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 163 of 364

Licht und Sicht
Zündung nehmen die Scheibenwischer ihre
Fu
nktion bei gl
eicher Wischerstufe wieder
auf. Im Fall von Eis, Schnee und anderen Hin-
dernissen auf der Windschutzscheibe können
die Scheibenwischer bzw. deren zugehöriger
Motor beschädigt werden.
● Vor Fahrtbeginn ggf. Schnee und Eis von
den Scheiben
wischern entfernen.
● Angefrorene Scheibenwischerblätter vor-
sichtig
von der Frontscheibe lösen. SEAT
empfiehlt dafür ein Enteisungsspray.
● Scheibenwischer nicht bei trockener Schei-
be einsc
halten. Durch das trockene Wischen
der Wischerblätter über die Scheibe kann die
Scheibe beschädigt werden.
● Bei Frost vor dem Einschalten der Scheiben-
wis
cher prüfen, dass die Scheibenwischer-
blätter nicht angefroren sind! Wenn bei kal-
tem Wetter das Fahrzeug abgestellt wird,
kann die Servicestellung der Frontscheiben-
wischer hilfreich sein ›››
Seite 73
. Hinweis
● Die Sc heiben
wischer funktionieren sowohl
vorn als auch hinten nur bei eingeschalteter
Zündung und geschlossener Motorraumklap-
pe bzw. Heckklappe.
● Das Intervallwischen für die Frontscheibe
erfo
lgt in Abhängigkeit zur Fahrgeschwindig-
keit. Je schneller die Fahrt, desto öfter wi-
schen die Scheibenwischer.
● Der Heckscheibenwischer schaltet sich au-
tomati
sch ein, wenn die Scheibenwischer für die Frontscheibe eingeschaltet sind und der
Rück
wär
tsgang eingelegt wird. Scheibenwischerfunktionen
Verhalten des Scheibenwischers in unterschied-
lichen Situationen
Bei Fahrzeugstill-
standDie eingeschaltete Wischerstufe
schaltet vorübergehend auf die
nächste Stufe herunter.
Während der Wisch-
Wasch-Automatik
Die Klimaanlage schaltet für etwa
30 Sekunden auf Umluftbetrieb,
um Gerüche des Scheibenwa-
schwassers im Fahrzeuginnen-
raum zu vermeiden.
Beim Intervall-Wi-
schenDie Intervalle steuern geschwin-
digkeitsabhängig. Je höher die
Geschwindigkeit ist, desto kürzer
ist das Intervall.
Beheizbare Scheibenwaschdüsen*
Die B
eheiz
u
ng taut nur eingefrorene Schei-
benwaschdüsen auf, nicht jedoch die Wasser
führenden Schläuche. Die beheizbaren
Scheibenwaschdüsen regeln ihre Heizleis-
tung automatisch beim Einschalten der Zün-
dung abhängig von der Umgebungstempera-
tur. Scheinwerferreinigungsanlage*
Die Schein
werferreinigungsanlage reinigt die
Scheinwerfergläser.
Nach dem Anlassen und beim ersten und
fünften Anschalten der Scheibenwischer,
werden auch die Scheinwerfer gewaschen.
Dazu muss der Scheibenwischerhebel bei
eingeschaltetem Abblend- oder Fernlicht zum
Lenkrad gezogen werden. In regelmäßigen
Abständen, zum Beispiel beim Tanken, hart-
näckig festsitzenden Schmutz von den
Scheinwerfergläsern entfernen, wie z. B. In-
sektenreste.
Um die Funktion der Scheinwerferreinigungs-
anlage auch im Winter sicherzustellen, die
Waschdüsenhalterungen im Stoßfänger vor
der Benutzung von Schnee befreien. Eis ggf.
mit einem Enteisungsspray entfernen. Hinweis
Bei einem Hindernis auf der Windschutz-
sc heibe
versucht der Wischer, dieses Hinder-
nis wegzuschieben. Wenn das Hindernis wei-
terhin den Wischer blockiert, bleibt der Wi-
scher stehen. Hindernis entfernen und Wi-
scher erneut einschalten. 161
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 191 of 364

KlimaFunktionstaste:
Einschaltzeit 1,
Einschaltzeit 2, Einschaltzeit 3: Es kön-
nen drei verschiedene Einschaltzeiten (hh:mm)
eingestellt werden. Wenn die Standheizung nur
an einem bestimmten Wochentag eingeschaltet
werden soll, kann dies zusätzlich angegeben wer-
den.
Laufzeit: Die Laufzeit bestimmt die Betriebsdauer
der Standheizung, wenn diese mit der Taste So-
fortheiztaste
im Bedienfeld der Klimazeile ein-
geschaltet wird. Die Dauer wird auch verwendet,
um die Ausschaltzeit bei manueller Klimaanlage
zu berechnen. Sie kann in 10-Minuten-Schritten
auf 10 bis 60 Minuten eingestellt werden.
Sprung zurück in das Hauptmenü.
Die programmierte Ausschaltzeit bestimmt
den
Z
eitp
unkt, zu dem ungefähr die einge-
stellte Temperatur im Fahrzeug erreicht wird.
Die Standheizung schaltet automatisch in
Abhängigkeit von der Außentemperatur ein.
Programmierung prüfen
Wenn eine bestimmte Einschaltzeit einge-
stellt ist und die Zündung ausgeschaltet
wird, leuchtet die Kontrollleuchte des Heiz-
schnelltasters ungefähr 10 Sekunden ent-
riegelt. ACHTUNG
Die Standheizung niemals so programmieren,
da s
s sie in geschlossenen oder unbelüfteten
Räumen einschaltet und läuft. Die Abgase der Standheizung enthalten unter anderem das
geruc
hs- u
nd farblose giftige Gas Kohlenmo-
noxid. Kohlenmonoxid kann zur Bewusstlo-
sigkeit und zum Tod führen. Betriebshinweise
Das Abgassystem der Standheizung, das sich
unt
er dem F
ahrzeug befindet, darf nicht
durch Schnee, Matsch oder andere Gegen-
stände blockiert oder verstopft sein. Die Ab-
gase müssen ungehindert austreten können.
Die bei laufender Standheizung entstehen-
den Abgase entweichen durch ein Abgasrohr,
das an der Fahrzeugunterseite angebracht
ist.
Beim Aufheizen des Fahrzeuginnenraums
wird die warme Luft in Abhängigkeit von der
Umgebungstemperatur erst auf die Front-
scheibe, danach über die Luftaustrittsdüse in
den Fahrzeuginnenraum gelenkt. Wenn die
Düsen z.B. auf die Seitenfenster gerichtet
werden, kann das die Luftverteilung beein-
flussen.
Wann schaltet sich die Standheizung nicht
ein?
● Die Standheizung benötigt etwa so viel
Strom w ie d
as Abblendlicht. Wenn der Lade-
zustand der 12-V-Batterie zu stark fällt, schal-
tet die Standheizung entweder automatisch ab oder gar nicht erst ein. So vermeiden Sie
Prob
leme beim Starten des Fahrzeugmotors.
● Bei jeder Einschaltung muss die Heizung
aktiviert
werden. So muss auch die Aus-
schaltzeit jedes Mal neu aktiviert werden.
● Die Kontrollleuchte (Krafts
toffanzeige)
leuchtet auf. Hinweis
● Die eing e
schaltete Standheizung kann nor-
male Betriebsgeräusche verursachen.
● Bei erhöhter Luftfeuchte und niedriger Um-
geb
ungstemperatur kann bei laufender
Standheizung Kondenswasser aus dem Hei-
zungs- und Lüftungssystem verdunsten. In
diesem Fall kann Wasserdampf unter dem
Fahrzeug austreten. Dies bedeutet nicht, dass
ein Schaden am Fahrzeug vorliegt.
● Wenn das Fahrzeug geneigt ist, also z.B. an
einer Steigu
ng geparkt wurde, kann es sein,
dass die Funktion der Standheizung durch die
somit niedrigere Tankfüllung (kurz über dem
Reservestand) beeinträchtigt wird.
● Wenn die Standheizung häufig über länge-
re Z
eit in Betrieb ist, entlädt sich die 12-V-
Batterie. Um die Batterie wieder aufzuladen,
muss das Fahrzeug von Zeit zu Zeit einige Ki-
lometer zurücklegen. Zur Orientierung: Die
Fahrzeit muss in etwa der Laufzeit der Stand-
heizung entsprechen.
● Bei Temperaturen unter +5°C (+41°F) schal-
tet die
Standheizung möglicherweise auto-
matisch beim Starten des Motors ein. Nach » 189
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 193 of 364

Fahren
Bitte N oder P wählen
Die se An
z
eige erscheint beim Starten oder
Abstellen des Motors, wenn sich der Wählhe-
bel des Automatikgetriebes nicht in den
Wählhebelstellungen P oder N befindet. Der
Motor kann nur in diesen Stellungen gestar-
tet oder abgestellt werden.
P einlegen, Fahrzeug kann wegrol-
len. Türen nur in P abschließbar.
Dieser Fahrerhinweis erscheint aus Sicher-
heitsgründen zusammen mit einem akusti-
schen Warnsignal, wenn sich der Wählhebel
des Automatikgetriebes nach Abstellen des
Motors nicht in Stellung P befindet. Bringen
Sie den Wählhebel in Stellung P, da sonst
das Fahrzeug nicht gegen Wegrollen gesi-
chert ist.
Getriebe: Wählhebel in Fahrposi-
tion!
Dieser Fahrerhinweis erscheint, wenn sich
beim Öffnen der Fahrertür der Wählhebel
nicht in Stellung P befindet. Zusätzlich ertönt
ein Summer. Bringen Sie den Wählhebel in
Stellung P, da sonst das Fahrzeug nicht ge-
gen Wegrollen gesichert ist.
Zündung ein Dieser Fahrerhinweis erscheint und ein Sum-
mer ertönt, wenn Sie bei eingeschalteter Zün-
dung die Fahrertür öffnen. ACHTUNG
● Las sen
Sie den Motor niemals in geschlos-
senen Räumen laufen - Vergiftungsgefahr! VORSICHT
Vermeiden Sie hohe Motordrehzahlen, Voll-
ga s
und starke Motorbelastung, solange der
Motor seine Betriebstemperatur noch nicht
erreicht hat - Gefahr eines Motorschadens! Umwelthinweis
Lassen Sie den Motor nicht im Stand warm-
lauf en. F
ahren Sie sofort los. Dadurch vermei-
den Sie unnötigen Schadstoffausstoß. Hinweis
● Wenn s ic
h der Zündschlüssel schwer in
Stellung 2 drehen lässt, bewegen Sie das
Lenk r
ad etwas hin und her – die Lenkradsper-
re wird dadurch entlastet.
● Nach dem Anlassen des kalten Motors kann
es k
urzzeitig zu verstärkten Laufgeräuschen
kommen, weil sich im hydraulischen Ventil-
spielausgleich erst ein Öldruck aufbauen
muss. Das ist normal und unbedenklich.
● Wenn die Fahrzeugbatterie ab- und wieder
angek
lemmt wurde, müssen Sie in der Zünd-
schlüsselstellung 1 etwa 5 Sekunden war-
ten, bev or der Mot
or angelassen werden
kann.
● Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Länder-
abhängig, nac
h dem Ausschalten der Zün- dung können Sie den Zündschlüssel nur ab-
ziehen, w
enn s
ich der Wählhebel in der Stel-
lung „P“ (Parksperre) befindet. Danach ist
der Wählhebel blockiert. Motor mit dem Schlüssel abstellen
Motor abstellen
– Halten Sie das Fahrzeug an.
– Drehen Sie den Zündschlüssel auf Position
1
› ›
› Abb
. 177.
Lenkradsperre einlegen
Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe
kann der Fahrzeugschlüssel nur in Wählhe-
belstellung P herausgenommen werden. – Ziehen Sie den Zündschlüssel in Stel-
lung 1
› ›
› Abb
. 177 ab ››› .
– Drehen Sie das Lenkrad, bis die Lenkrad-
sperr
e hörb
ar einrastet.
Durch die gesperrte Lenkung wird ein mögli-
cher Diebstahl des Fahrzeugs erschwert. ACHTUNG
● Stel l
en Sie niemals den Motor ab, bevor
das Fahrzeug komplett zum Stillstand ge-
kommen ist. Die volle Funktionsfähigkeit des
Bremskraftverstärkers und der Servolenkung
ist nicht gewährleistet. Sie müssen ggf. mehr
Kraft zum Lenken oder Bremsen aufwenden. » 191
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 201 of 364

Fahren
VORSICHT
● Las sen
Sie niemals die Bremse durch leich-
ten Pedaldruck „schleifen“, wenn Sie nicht
wirklich bremsen müssen. Dies führt zum
Überhitzen der Bremsen und damit zu einem
längeren Bremsweg und zu größerem Ver-
schleiß.
● Bevor Sie eine längere Strecke mit starkem
Gefälle bef
ahren, verringern Sie bitte die Ge-
schwindigkeit, schalten Sie in den nächst
niedrigeren Gang. Dadurch nutzen Sie die
Bremswirkung des Motors aus und entlasten
die Bremsen. Müssen Sie trotzdem zusätzlich
bremsen, so tun Sie dies nicht anhaltend,
sondern in Intervallen. Hinweis
● Arbeitet der Br
emskraftverstärker nicht,
weil z. B. das Fahrzeug abgeschleppt werden
muss oder weil eine Störung des Bremskraft-
verstärkers vorliegt, müssen Sie das Brems-
pedal wesentlich kräftiger treten als norma-
lerweise.
● Wenn Sie nachträglich einen Frontspoiler
oder Radv
ollblenden oder dergleichen mon-
tieren lassen, müssen Sie sicherstellen, dass
die Luftzufuhr zu den Vorderrädern nicht be-
einträchtigt wird - andernfalls könnte die
Bremsanlage zu heiß werden. Bremsunterstützende Systeme
Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC)
Die ESC
träg
t zur Fahrsicherheit bei. Sie redu-
ziert die Schleudergefahr und verbessert die
Fahrstabilität. Fahrdynamische Grenzsituatio-
nen wie z. B. Übersteuern und Untersteuern
des Fahrzeugs oder Durchdrehen der An-
triebsräder werden von der ESC erkannt.
Durch gezielte Bremseingriffe oder eine Re-
duzierung des Motordrehmoments wird das
Fahrzeug stabilisiert. Sobald die ESC regelnd
eingreift, blinkt die Kontrollleuchte im
Kombi-Instrument.
Im ESC sind das Antiblockiersystem (ABS),
der Bremsassistent (HBA), die Antriebs-
schlupfregelung (ASR), die elektronische Dif-
ferenzialsperre (EDS), de elektronische Diffe-
renzialsperre (XDS) und das elektronische
Stabilisierungsprogramm (ESP)* integriert.
Die ESC unterstützt die Stabilisierung des
Fahrzeugs zusätzlich über eine Änderung des
Lenkmoments.
Antiblockiersystem (ABS)
Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder
beim Bremsen bis kurz vor Fahrzeugstill-
stand. Dadurch bleibt das Fahrzeug auch bei
einer Vollbremsung lenkbar. Treten Sie das
Bremspedal ohne Unterbrechung – nicht
pumpen! Das ABS macht sich durch ein Pul-
sieren des Bremspedals bemerkbar. Bremsassistent (HBA)
Der Br
ems
assistent kann den Bremsweg re-
duzieren. Die Bremskraft wird verstärkt, wenn
der Fahrer in Notbremssituationen schnell
auf das Bremspedal tritt. Dabei muss das
Bremspedal so lange betätigt werden, bis die
Gefahrensituation vorüber ist.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Die ASR verringert die Antriebskraft des Mo-
tors bei durchdrehenden Rädern und passt
die Antriebskraft den Fahrbahnverhältnissen
an. Dadurch wird das Anfahren, Beschleuni-
gen und Bergauffahren erleichtert.
Elektronische Differenzialsperre (EDS)
EDS bremst ein durchdrehendes Rad ab und
überträgt die Antriebskraft auf das andere
Antriebsrad. Diese Funktion steht bis zu einer
Geschwindigkeit von etwa 100 km/h (62
mph) zur Verfügung.
Damit die Scheibenbremse des abgebrems-
ten Rads nicht überhitzt, schaltet sich die
EDS bei ungewöhnlich starker Beanspru-
chung automatisch aus. Das Fahrzeug bleibt
weiterhin betriebsfähig. Sobald die Bremse
abgekühlt ist, schaltet sich die EDS automa-
tisch wieder ein. »
199
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 204 of 364

Bedienung
In folgenden außergewöhnlichen Situationen
k ann e
s
sinnvoll sein, den Offroad-Modus zu
aktivieren, damit die Räder schlupfen.
● Beim „Freischaukeln“ des festgefahrenen
Fahrz
eugs.
● Fahren im Tiefschnee oder auf lockerem
Untergru
nd.
● Befahren unebener Fahrbahnen mit stark
entlas
teten Rädern (Achsverschränkung).
● An steilen Gefällen mit Bremsung auf nicht
asph
altierten Fahrbahnen.
Zur eigenen Sicherheit empfehlen wir, den
Offroad-Modus auszuschalten, sofern er
nicht unbedingt erforderlich ist.
Offroad-Modus im ESC ausschalten
Mittels des Drehknopfs Driving Experience
button ein anderes Fahrprogramm wählen
››› Seite 256.
ESC mit „Snow-Modus“ 1)
Zum Einschalten mittels des Drehknopfes
Driving Experience button den Modus
„Snow“ wählen ››› Seite 256. Die Antriebs-
schlupfregelung passt sich der Haftung auf
verschneiten Fahrbahnen an. Modus „Snow“ im ESC ausschalten
Mittels
des Drehknopfs Driving Experience
button ein anderes Fahrprogramm wählen
››› Seite 256. ACHTUNG
Sie sollten ESC Sport nur einschalten, wenn
Fahrk önnen u
nd Verkehrssituation dies erlau-
ben. Schleudergefahr!
● Mit dem ESC im Sportmodus ist die Stabili-
sierun
gsfunktion eingeschränkt, um eine
sportlichere Fahrweise zu ermöglichen. Die
Antriebsräder können durchrutschen und das
Fahrzeug kann ins Schleudern geraten. ACHTUNG
Sie sollten den Offroad-Modus einschalten
bzw . ASR au
sschalten, wenn Fahrkönnen und
Verkehrssituation dies erlauben. Schleuder-
gefahr!
● Bei aktivierter Offroad-Funktion ist die Sta-
bilieru
ngsfunktion eingeschränkt. Insbeson-
dere bei glatten und rutschigen Fahrbahnen
können die Antriebsräder durchrutschen und
das Fahrzeug kann ins Schleudern geraten Hinweis
Wenn die ASR oder der ESC ausgeschaltet
wer den oder der
Sportmodus gewählt wird, erfolgt die Abschaltung der Geschwindig-
keit
sr
egelanlage*. Schaltgetriebe
Sch a
lten Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 51.
Bei einigen Länderausführungen muss das
Kupplungspedal vollständig niedergetreten
sein, damit der Motor startet.
Rückwärtsgang einlegen
● Legen Sie den Rückwärtsgang nur bei ste-
hendem Fahr z
eug ein.
Herunterschalten
Während der Fahrt müssen Sie schrittweise
Herunterschalten, d. h. auf den nächstniedri-
geren Gang und nur dann, wenn die Motor-
drehzahl nicht zu hoch ist ››› . Das Über-
s prin
g
en eines oder mehrerer Gänge beim
Herunterschalten bei hoher Geschwindigkeit
oder Motordrehzahl kann zu Kupplungs- und
Getriebeschäden führen, selbst dann, wenn
das Kupplungspedal getreten ist ››› .
1)
Nur für 4Drive-Modelle.
202
Page 222 of 364

Bedienung
Hinweis
Wenn Sie bei Fahrzeugen mit Automatikge-
triebe n ac
h dem Einlegen des Rückwärts-
gangs die Wählhebelstellung D, N oder S ein-
legen, muss das Fahrzeug über 10 km/h (6
mph) gefahren sein, damit das System den
Motor erneut abstellen kann. Start-Stopp-System manuell einschal-
ten/au
s
schalten Abb. 184
Mittelkonsole: Systemtaste Start-
St op
p
. Wenn Sie das System nicht nutzen möchten,
k
önnen
Sie e
s manuell ausschalten.
– Um das Start-Stopp-System manuell
aus-/einz
uschalten, drücken Sie die Taste
. Das Symbol in der Taste leuchtet bei
ausgeschaltetem System gelb. Hinweis
Das System wird jedes Mal eingeschaltet,
wenn Sie den Mot
or während eines Halts be-
wusst abstellen. Der Motor startet erneut au-
tomatisch. Fahrerhinweise auf dem Bildschirm
des
K
ombiinstruments Start-Stopp-System ausgeschaltet.
Starten Sie den Motor manuell.
Der F ahr
erhinweis erscheint, wenn bestimm-
te Bedingungen während der Stopp-Phase
nicht erfüllt sind und der Motor nicht wieder
durch das Start-Stopp-System gestartet wer-
den kann. Der Motor muss manuell angelas-
sen werden.
Start-Stopp-System: Störung!
Funktion nicht verfügbar
Es liegt eine Störung im Start-Stopp-System
vor. Fahren Sie demnächst in eine Werkstatt
und lassen Sie die Störung beheben. Bergabfahrassistent (HDC)
Be s
chreibung und Funktionsweise 3 Gültig für Fahr
z
euge: 4Drive
Der Bergabfahrassistent begrenzt die Ge-
schwindigkeit bei starken Gefällen, indem
die vier Räder automatisch gebremst werden,
sowohl im Vorwärtsgang als auch im Rück-
wärtsgang. Da das Antiblockiersystem weiter-
hin aktiv ist, wird ein Blockieren der Räder
verhindert. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetrie-
be passt der Bergabfahrassistent die theore-
tisch mögliche Geschwindigkeit an, so dass
der Motor nicht unterhalb der Leerlaufdreh-
zahl gebremst wird.
Wird ein Gefälle mit unter 30 km/h (18 mph)
befahren, wird die Geschwindigkeit zwischen
2 km/h (1 mph) und 30 km/h (18 mph) be-
grenzt. Der Fahrer kann nach belieben die
Geschwindigkeit innerhalb der genannten
Grenzen durch Betätigen des Gas- oder
Bremspedals erhöhen oder verringern. In die-
sem Moment wird die Funktion unterbrochen
und ggf. anschließend wieder aktiviert.
Voraussetzung ist jedoch, dass der Unter-
grund genügend Haftung aufweist. Aus die-
sem Grund kann der Bergabfahrassistent sei-
ne Funktion nicht erfüllen, wenn beispiels-
weise die Fahrbahn mit Gefälle vereist oder
rutschig ist.
220