ABS Seat Exeo 2013 Betriebsanleitung (in German)
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Sitze und Ablage
Sitze und Ablage
Vordersitze manuell einstellen Bedienelemente Sitzeinstellung
Der Sitz hat mehrere Verstellfunktionen.
Abb. 104 Bedienele-
mente am Fahrersitz
Einige der genannten Bedienelemente sind nur in bestimmten Modellaus-
führungen verfügbar oder sind Mehrausstattungen.
Schalter Längsrichtung einstellen
Sitzhöhe einstellen
Lehnenneigung einstellen
Lendenwirbelstütze einstellen
1
234
Längsrichtung der Sitze einstellen
–
Den Hebel 1 ⇒ Abb. 104 hochziehen und den Sitz in die ge-
wünschte Position verschieben.
– Den Hebel 1
loslassen und den Sitz weiter schieben, bis die
Sitzverriegelung einrastet.
ACHTUNG
Die Verstellung der Längsrichtung des Fahrersitzes darf nur bei abgestell-
tem Fahrzeug vorgenommen werden. Andernfalls besteht Unfallgefahr!
Sitzhöhe einstellen*
Sitz anheben
– Den Hebel 2
⇒ Abb. 104 mehrmals nach oben ziehen, bis die
gewünschte Position erreicht ist.
Sitz absenken
– Den Hebel 2
mehrmals nach unten drücken, bis die gewünsch-
te Position erreicht ist.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
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144Sitze und Ablage
STOP
-Taste
Wird die STOP-Taste durch Drücken entrastet, ist das Sitzmemory außer
Funktion. Der Schriftzug neben der STOP-Taste leuchtet (nur bei einge-
schaltetem Licht sichtbar).
Die gespeicherten Einstellungen bleiben alle erhalten. Der Sitz und die Au-
ßenspiegel können jetzt nur noch auf herkömmliche Weise elektrisch einge-
stellt werden. Wir empfehlen, die STOP
-Taste zu drücken und somit das Me-
mory-System zu deaktivieren, wenn das Fahrzeug nur vorübergehend von
einem Fahrer benutzt wird, dessen Einstellungen nicht gespeichert werden
sollen.
Hinweis
Sie können die gespeicherten Einstellungen auch über die Funk-Fernbedie-
nung abrufen ⇒ Seite 145
Einstellungen speichern
Bevor Sie Ihre Einstellungen speichern können, muss die STOP-
Taste eingerastet (nicht erhaben) sein.
– Stellen Sie den Fahrersitz ein ⇒ Seite 141.
– Stellen Sie die beiden Außenspiegel ein ⇒ Seite 137.
– Drücken Sie die MEMO
-Taste und halten Sie sie gedrückt. Drü-
cken Sie zusätzlich eine der Speichertasten für mindestens eine
Sekunde.
– Lassen Sie die Tasten los. Die Einstellungen sind jetzt unter der
gewählten Speichertaste abgespeichert. Jede neue Speicherung auf der gleichen Speichertaste löscht die aktuellen
Einstellungen. Wir empfehlen, bei der Tastenbelegung mit 1 zu beginnen
und jedem weiteren Fahrer eine eigene Speichertaste zuzuweisen.
Beim Abschließen des Fahrzeugs mit der Funk-Fernbedienung (Funkschlüs-
sel) wird die letzte Sitz- und Spiegelposition gespeichert und der Funk-Fern-
bedienung zugeordnet. Beim
Aufschließen des Fahrzeugs stellen sich die
Außenspiegel und nach dem Öffnen der Fahrertür auch der Fahrersitz auto-
matisch auf die zuletzt eingestellte Sitzposition ein.
Dies führt aber nicht zu einer Löschung der unter den Speichertasten 1 bis 4
gespeicherten Einstellungen. Diese Einstellungen können jederzeit abgeru-
fen werden.
Einstellungen abrufen
Gespeicherte Einstellungen können sowohl mit den Spei-
chertasten als auch mit der Funk-Fernbedienung (Funk-
schlüssel) abgerufen werden. Abrufen über Speichertasten
– Ist die Fahrertür geöffnet, tippen Sie die entsprechende Spei-
chertaste kurz an.
– Ist die Fahrertür geschlossen, drücken Sie die gewünschte Spei-
chertaste so lange, bis Sitz und Außenspiegel die gespeicherte
Stellung erreicht haben.
Abrufen über die Funk-Fernbedienung
– Entriegeln Sie das Fahrzeug mit der Funk-Fernbedienung, und
öffnen Sie die Fahrertür innerhalb der nächsten 10 Minuten.
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151
Sitze und Ablage
Beladen
– Öffnen Sie die Heckklappe.
– Drücken Sie die Entriegelungstaste für den Deckel der Durchla-
deeinrichtung und schwenken Sie ihn nach unten ⇒ Abb. 116
(Pfeil).
– Klappen Sie die Mittelarmlehne im Fond nach vorn heraus.
– Drücken Sie die Entriegelungstaste für den Deckel der Durchla-
deeinrichtung im Fahrzeuginnenraum nach unten und schwen-
ken ihn heraus.
– Ziehen Sie den Durchladesack heraus und entfalten Sie ihn.
– Die Gegenstände vom Gepäckraum aus in den Durchladesack
⇒
schieben.
Absichern
– Den Sicherungsgurt A
⇒ Abb. 117 des Sackes in das mittlere
Gurtschloss B stecken.
– Ziehen Sie den Sicherungsgurt am freien Gurtende C
straff.
Verstauen
– Schließen Sie den Deckel der Durchladeeinrichtung im Gepäck-
raum.
– Falten Sie den Durchladesack sorgfältig zusammen.
– Schließen Sie den Deckel im Fahrzeuginnenraum.
ACHTUNG
Nach dem Beladen muss der Durchladesack mit dem Befestigungsgurt
gesichert werden.
Hinweis
Achten Sie darauf, den Sack nicht in feuchtem Zustand zusammenzufalten.
Dachgepäckträger Beschreibung
Mit einem Dachgepäckträger kann zusätzliches Ladegut
transportiert werden.
Wenn Gepäck oder Ladegut auf dem Dach transportiert werden soll, ist Fol-
gendes zu beachten:
● Ihr Fahrzeug hat strömungsgünstig eingeformte Regenrinnen im Fahr-
zeugdach. Deshalb können herkömmliche Dachgepäckträger nicht verwen-
det werden. Wir empfehlen Ihnen, die Grundträger aus dem Original-SEAT-
Zubehörprogramm zu verwenden.
● Diese Grundträger sind die Basis für ein komplettes Dachgepäckträger-
system. Für den Transport von Gepäck, Fahrrädern, Surfbrettern, Skiern und
Booten sind aus Sicherheitsgründen eigene Zusatzhalterungen notwendig.
All diese Systemkomponenten sind bei SEAT-Vertragswerkstätten erhältlich.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
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Sitze und Ablage
230-Volt-Eurosteckdose*
Die 230-Volt-Eurosteckdose an der Mittelkonsole kann auch
für den Anschluss elektrischen Zubehörs verwendet werden.
Abb. 125 Mitte der Mit-
telkonsole: 230-Volt-
Steckdose
Die 230-Volt-Eurosteckdose kann nur bei laufendem Motor betrie-
ben werden ⇒
.
Bei Fahrzeugen mit Abdeckkappe:
– Die Abdeckkappe der Steckdose an der unteren Aussparung
greifen.
– Die Kappe zum Öffnen anheben ⇒ Abb. 125.
Eurostecker anschließen
– Stecken Sie den Eurostecker in die Steckdose. Die Kindersiche-
rung wird dadurch entriegelt. –
Wenn erforderlich, den Eurostecker bis zum Anschlag in die
Steckdose stecken, damit er sicher sitzt und sich während der
Fahrt, z. B. durch Ruckeln, nicht lösen kann.
LED-Anzeige über der Steckdose
Grünes Dauer-
licht:Die Kindersicherung ist entriegelt. Die Steckdose ist be-
triebsbereit.
Rotes Blinklicht:Es liegt eine Störung vor, z. B. Überstrom- oder Über-
temperaturabschaltung
Anschließbare Geräte
An der 230-Volt-Eurosteckdose im Fahrzeug können elektrische Geräte mit
Eurostecker angeschlossen werden. Dabei darf die Leistungsaufnahme an
der Steckdose 150 Watt (300 Watt Spitzenleistung) nicht überschreiten.
Auch wenn Sie mehr als ein Gerät anschließen, darf die gesamte Leistungs-
aufnahme aller Geräte 150 Watt nicht überschreiten. Kontrollieren Sie gege-
benenfalls die Leistungsaufnahme der angeschlossenen Geräte auf deren
Typenschildern.
Die angeschlossenen Geräte müssen in einwandfreiem Zustand sein und
dürfen nicht fehlerhaft sein.
ACHTUNG
● Bei schweren Geräten oder Steckern (z. B. Netzgerät), die direkt an
der Eurosteckdose hängen, kann die Halterung beschädigt werden – Ver-
letzungsgefahr!
● Verstauen Sie alle angeschlossenen Geräte während der Fahrt sicher,
damit sie im Falle eines Bremsmanövers oder Unfalls nicht durch das
Fahrzeuginnere geschleudert werden können – Lebensgefahr ⇒ Seite 17,
Gepäckstücke verstauen!
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
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158Sitze und Ablage
ACHTUNG (Fortsetzung)
● Kippen Sie keine Flüssigkeiten über die Steckdose – Lebensgefahr!
Sollte doch einmal Feuchtigkeit in die Steckdose gelangt sein, sorgen Sie
vor dem nächsten Gebrauch der Steckdose dafür, dass die Feuchtigkeit
restlos abgetrocknet ist.
● Unsachgemäße Benutzung der Steckdose oder des elektrischen Zube-
hörs können zu ernsten Verletzungen führen bzw. einen Brand verursa-
chen – Verletzungsgefahr!
● Sie sollten niemals bei laufendem Motor Kinder unbeaufsichtigt im
Fahrzeug zurücklassen – Verletzungsgefahr!
● Angeschlossene Geräte verhalten sich anders als wenn sie im öffentli-
chen Stromnetz eingebunden sind. Daher können die angeschlossenen
Geräte während des Betriebes warm werden. – Verletzungsgefahr!
● Bei der Verwendung von Adaptern und Verlängerungskabeln ist die
Kindersicherung der 230-Volt-Eurosteckdose ausgeschaltet und die
Steckdose steht unter Strom – Verletzungsgefahr!
● Stecken Sie keine leitenden Gegenstände, z. B. Stricknadeln, in die
Kontakte der 230-Volt-Eurosteckdose – Lebensgefahr!
● Schalten Sie die angeschlossenen elektrischen Geräte aus, wenn sich
der Wechselrichter aufgrund von Überhitzung abgeschaltet hat. Sonst
besteht Verletzungsgefahr!
VORSICHT
● Beachten Sie auch die Bedienungsanleitungen der angeschlossenen
Geräte!
● Ist die Leistungsaufnahme der angeschlossenen Geräte über 150 Watt,
erwärmt sich der Wechselrichter in der Steckdose. Übersteigt die Tempera-
tur einen bestimmten Wert, schaltet sich der Wechselrichter ab. Das Ab-
schalten kann auch bei geeigneter Leistungsaufnahme aber heißen Außen-
temperaturen auftreten. Nach einer Abkühlphase schaltet sich der Wechsel-
richter automatisch wieder ein. Angeschlossene eingeschaltete Geräte akti-
vieren sich dann wieder ⇒
. ●
Schließen Sie keine Lampen an, die eine Neonröhre enthalten. Aus tech-
nischen Gründen kann es zum Defekt der Lampe kommen.
● Schließen Sie keine 115 Volt Geräte an die 230-Volt-Eurosteckdose an,
sonst könnten diese beschädigt werden. Überprüfen Sie gegebenenfalls die
zulässige Spannung des Gerätes anhand des Typenschilds.
● Bei einigen Netzteilen z. B. von Laptops verhindert die eingebaute Über-
stromabschaltung auf Grund eines zu hohen Anlaufstroms das Einschalten.
In diesem Fall bitte das Netzteil vom Verbraucher trennen und die Verbin-
dung nach ca. 10 Sekunden wiederherstellen.
Hinweis
● Nicht abgeschirmte Geräte können Störungen im Radio und in der Fahr-
zeugelektronik hervorrufen.
● Die Eurosteckdose verfügt über eine integrierte Kindersicherung, und
nur wenn der Eurostecker richtig angeschlossen ist, wird Strom übertragen.
● Bei manchen Geräten kann es aufgrund der geringeren Leistung (Watt-
zahl) zu Funktionsbeeinträchtigungen kommen.
● Die Steckdose kann auch mit 115 Volt betrieben werden, wie es in eini-
gen Ländern der Fall ist. Dafür muss werkseitig ein anderer Wechselrichter
eingebaut sein. Bei den Service-Werkstätten sind Nachrüstungssets erhält-
lich. Schließen Sie keine 115 Volt Geräte an der 230-Volt-Steckdose an.
● Es kann zu Empfangsstörungen im AM-Bereich des Radios kommen,
wenn elektrische Geräte in der Nähe der Heckscheibenantenne betrieben
werden.
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Sitze und Ablage
Ablagen
Übersicht
Sie finden eine Reihe von Ablagen an verschiedenen Stellen
im Fahrzeug. Die Ablagen in Ihrem Fahrzeug sind für folgende Zwecke bestimmt:
Verbandskasten* Warndreieck* Handschuhfach⇒ Seite 159Ablage in der Mittelkonsole Bordbuchablage* Ablage in den Türverkleidungen⇒ Seite 160Kleiderhaken⇒ Seite 160Hutablage⇒ Seite 150Ablage in der Seitenverkleidung des Gepäck-
raums
Einige der aufgeführten Ablagen gehören nur zu bestimmten Modellausfüh-
rungen bzw. sind Mehrausstattungen. Handschuhfach
Das Handschuhfach ist abschließbar und beleuchtet.
Abb. 126 Handschuh-
fach
Handschuhfach öffnen
– Ziehen Sie den Griff in der Klappe in Pfeilrichtung ⇒ Abb. 126
und schwenken Sie die Klappe nach unten.
Handschuhfach schließen
– Schwenken Sie die Klappe nach oben, bis sie einrastet.
Die Beleuchtung im Handschuhfach brennt, sobald das Stand- bzw. Fahr-
licht eingeschaltet und das Fach geöffnet wird.
In der Klappe finden Sie Halterungen für einen Schreibstift und Notizblock.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen sollte das Handschuhfach während der Fahrt im-
mer geschlossen sein. Andernfalls besteht Unfallgefahr!
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten
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162Klima
Klima
2C-Climatronic Beschreibung
Die Klimaanlage hält die gewählte Temperatur im Fahrzeu-
ginneren während jeder Jahreszeit automatisch konstant.Wir empfehlen Ihnen folgende Einstellung:
– Stellen Sie die Temperatur auf 22 °C (71 °F) ein.
– Drücken Sie die Taste AUTO
⇒ Abb. 129.
Bei der empfohlenen Einstellung wird am schnellsten ein behagliches Klima
im Fahrzeuginnenraum erreicht. Diese Einstellung sollte deshalb nur verän-
dert werden, wenn das persönliche Wohlbefinden oder bestimmte Umstän-
de dies erfordern.
Die Klimaanlage ist eine Kombination aus einer automatisch arbeitenden
Heizungs- und Belüftungsanlage und einer Kühlanlage, die für das Kühlen
und Entfeuchten der Luft im Fahrzeuginneren zuständig ist.
Die Klimaanlage hält eine einmal eingestellte Temperatur vollautomatisch
konstant. Dazu werden die Temperatur der ausströmenden Luft, die Geblä-
sedrehzahl (Luftmenge) und die Luftverteilung selbsttätig verändert. Auch
starke Sonneneinstrahlung wird durch die Anlage berücksichtigt, so dass
ein Nachregeln von Hand überflüssig ist. Deshalb bietet in fast allen Fällen
der Automatikbetrieb ⇒ Seite 165 die besten Voraussetzungen für das Wohlbefinden der Fahrzeuginsassen über alle Jahreszeiten hinweg.
Beachten Sie Folgendes: Bei Kühlbetrieb wird die Luftfeuchtigkeit im Fahrzeuginnenraum abgesenkt.
Dadurch wird ein Beschlagen der Scheiben weitestgehend verhindert.
Bei hoher Außenluftfeuchtigkeit und hohen Außentemperaturen kann
Kon-
denswasser vom Verdampfer der Kühlanlage tropfen und unter dem Fahr-
zeug eine Wasserlache bilden. Das ist normal und kein Zeichen von Undich-
tigkeit!
Bei niedrigen Außentemperaturen schaltet mit Ausnahme der Defrosterstel-
lung das Gebläse erst auf eine höhere Drehzahl, wenn das Kühlmittel eine
ausreichende Temperatur erreicht hat.
Beim Anfahren mit Vollgas wird der Kompressor der Klimaanlage kurzzeitig
ausgeschaltet, um die volle Motorleistung zu erhalten.
Damit die Motorkühlung bei extremer Motorbelastung gewährleistet ist,
wird der Kompressor bei zu hohen Kühlmitteltemperaturen abgeschaltet.
Schadstofffilter
Der Schadstofffilter (Partikel- und Aktivkohlefilter) sorgt dafür, dass Verun-
reinigungen der Außenluft (z.B. Staub, Pollen) beträchtlich reduziert bzw.
zurückgehalten werden.
Das Schadstofffilterelement muss entsprechend den im Service-Plan ange-
gebenen Abständen gewechselt werden, damit die Leistung der Klimaanla-
ge nicht beeinträchtigt wird.
Lässt die Wirkung des Filters durch den Betrieb des Fahrzeugs in stark
schadstoffhaltiger Außenluft vorzeitig nach, muss das Filterelement auch
zwischen den aufgeführten Serviceereignissen gewechselt werden.
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166Klima
–Drücken Sie zum Ausschalten erneut die Taste
, oder die Tas-
te AUTO.
Die Temperaturregelung erfolgt automatisch. Die maximale Luftmenge
strömt überwiegend aus den Düsen 1 und 2 ⇒ Seite 169.
Durch Drücken der Taste
wird der Umluft- und ECON-Betrieb ausgeschal-
tet.
Manueller Umluftbetrieb
Im Umluftbetrieb wird verhindert, dass verunreinigte Au-
ßenluft in das Fahrzeuginnere gelangt.
Umluftbetrieb einschalten
– Drücken Sie die Taste
⇒ Abb. 129 ⇒ .
Umluftbetrieb ausschalten
– Drücken Sie erneut die Taste
, oder
– Drücken Sie die Taste AUTO
, oder
– Drücken Sie die Taste
.
Im Umluftbetrieb wird die Luft aus dem Fahrzeuginnenraum angesaugt und
umgewälzt. Wir empfehlen, unter folgender Bedingung den Umluftbetrieb
zu wählen:
● Beim Durchfahren eines Tunnels oder im Stau, damit keine mit Abgasen
verschmutzte Luft in den Fahrzeuginnenraum gelangen kann.
ACHTUNG
Sie sollten den Umluftbetrieb nicht über einen längeren Zeitraum einge-
schaltet lassen, da keine Frischluft zugeführt wird und bei ausgeschalte-
ter Kühlanlage die Fensterscheiben beschlagen können - Unfallgefahr!
ECON-Betrieb (sparend) ECON
Der ECON-Betrieb dient zum Einsparen von Kraftstoff.
– Drücken Sie zum Einschalten die Taste ECON
⇒ Abb. 129.
– Drücken Sie zum Ausschalten erneut die Taste ECON
oder die
Taste AUTO.
Im ECON-Betrieb ist die Kühlanlage ausgeschaltet. Die Einstellung der Hei-
zung und der Lüftung erfolgt automatisch. „ECON“ bedeutet „Economy“.
Durch das Abschalten der Kühlanlage (Kompressor) wird Kraftstoff gespart.
Bitte beachten Sie, dass im ECON-Betrieb die Innenraumtemperatur nicht
niedriger sein kann als die Außentemperatur. Es erfolgt keine Kühlung und
keine Entfeuchtung der Luft. Dadurch können die Scheiben beschlagen.
Bei Dieselfahrzeugen wird durch Wahl des ECON-Betriebs die Zusatzheizung
abgeschaltet und damit Kraftstoff gespart.
Hinweis
Leuchtet nach dem Ausschalten des ECON-Betriebs (= Einschalten der Kli-
maanlage) die Diode im Taster weiter, liegt ein Defekt in einem klimatechni-
schen Bauteil vor. Bei einer Betriebsstörung wenden Sie sich bitte an einen
Fachbetrieb.
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172Fahren
Fahren
Lenkung
Lenkradposition einstellen
Die Lenkradposition kann in Höhe und Längsrichtung stu-
fenlos eingestellt werden.
Abb. 133 Hebel unter
der Lenksäule
– Schwenken Sie den Hebel ⇒ Abb. 133 nach unten ⇒
.
– Bringen Sie das Lenkrad in die gewünschte Position.
– Drücken Sie dann den Hebel bis zum Einrasten nach oben ge-
gen die Lenksäule.
ACHTUNG
● Stellen Sie das Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug ein – Unfallge-
fahr!
● Aus Sicherheitsgründen muss der Hebel immer eingerastet sein, da-
mit das Lenkrad während der Fahrt seine Position nicht unbeabsichtigt
verändert - Unfallgefahr!
Sicherheit
Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC)
Mithilfe des ESC wird die Fahrsicherheit in fahrdynamischen
Grenzsituationen erhöht.
Abb. 134 Ausschnitt aus
der Mittelkonsole: ESC-
Taste.
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173
Fahren
Die Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) beinhaltet die Elektroni-
sche Differenzialsperre (EDS) und die Antriebsschlupfregelung (ASR). Das
ESC arbeitet mit dem ABS zusammen. Bei einem Ausfall des ABS leuchten
beide Kontrollleuchten auf; wenn das ESC ausfällt, leuchtet nur die ESC-
Kontrollleuchte auf.
Mit dem Anlassen des Motors wird das ESC automatisch eingeschaltet.
Das ESC ist immer aktiviert. Eine Abschaltung ist nicht möglich. Mit dem
ESC-Schalter kann nur die ASR deaktiviert werden.
Die ASR kann ausgeschaltet werden, wenn ein Schlupf der Reifen erwünscht
ist.
Zum Beispiel:
● beim Fahren mit Schneeketten,
● beim Fahren in Tiefschnee oder auf lockerem Grund,
● beim Herausschaukeln des festgefahrenen Fahrzeuges.
Anschließend sollte die ASR durch Drücken der Taste wieder eingeschaltet
werden.
Wann leuchtet oder blinkt die Kontrollleuchte
?
● Sie leuchtet beim Einschalten der Zündung zur Funktionskontrolle etwa
2 Sekunden lang.
● Sie blinkt schnell während der Fahrt, wenn das ESC oder die ASR re-
gelnd eingreifen.
● Sie leuchtet bei einer Störung des ESC.
ACHTUNG
● Bitte vergessen Sie nicht, dass die Elektronische Stabilisierungskon-
trolle ESC physikalische Gesetze nicht außer Kraft setzen kann. Dies ist
ganz besonders bei glatter und nasser Fahrbahn und bei Fahrten mit An-
hänger zu bedenken.
● Die Fahrweise muss deshalb stets dem Fahrbahnzustand und der Ver-
kehrssituation angepasst werden. Die durch ESC erhöhte Fahrsicherheit
sollte nicht zu riskantem Fahrverhalten verleiten.
● Beachten Sie auch die entsprechenden Warnhinweise zum ESC
⇒ Seite 196, Intelligente Technik.
Sicher ist sicherBedienungshinweiseRat und TatTechnische Daten