USB Seat Ibiza 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Page 193 of 332

Fahren
ist die Wirkung der Bremsen wegen feuchter
oder im W
int
er vereister Bremsscheiben
schlechter: Die Bremsen müssen erst „tro-
ckengebremst“ werden. ACHTUNG
Längere Bremswege oder Beeinträchtigungen
der Brems an
lage erhöhen die Unfallgefahr.
● Neue Bremsbeläge müssen sich einschlei-
fen und h
aben auf den ersten 200 km (124
Meilen) noch nicht die optimale Reibkraft. Die
etwas verminderte Bremswirkung kann durch
einen erhöhten Druck auf das Bremspedal
ausgeglichen werden. Das gilt auch für spä-
ter, wenn die Bremsbeläge ausgetauscht wer-
den müssen.
● Bei nassen bzw. vereisten Bremsen und bei
Fahrt
en auf salzgestreuten Straßen kann die
Wirkung der Bremsen verzögert einsetzen.
● An Gefällen werden die Bremsen stark be-
anspruc
ht und erhitzen sehr schnell. Bevor
Sie eine längere Strecke mit starkem Gefälle
befahren, verringern Sie die Geschwindigkeit,
schalten Sie in einen niedrigeren Gang bzw.
wählen Sie eine niedrigere Fahrstufe. Damit
nutzen Sie die Wirkung der Motorbremse und
entlasten die Bremsen.Damit nutzen Sie die
Wirkung der Motorbremse und entlasten die
Bremsen.
● Lassen Sie die Bremsen nicht durch leich-
ten Druck
auf das Bremspedal „schleifen“. Ei-
ne Dauerbremsung führt zum Überhitzen der
Bremsen und damit zu einem längeren Bremsweg. Bremsen Sie statt dessen in Inter-
va
l
len.
● Lassen Sie das Fahrzeug nie mit abgestell-
tem Motor r
ollen. Der Bremsweg verlängert
sich erheblich, wenn der Bremskraftverstär-
ker nicht wirkt.
● Bei zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei
sehr stark
er Beanspruchung der Bremse zu
Dampfblasenbildung in der Bremsanlage
kommen. Dadurch wird die Bremswirkung be-
einträchtigt.
● Nicht serienmäßige oder beschädigte
Fronts
poiler können die Belüftung der Brem-
sen beeinträchtigen und zum Überhitzen der
Bremsen führen. Vor dem Kauf von Zubehör-
teilen sollten Sie die entsprechenden Hinwei-
se ››› Seite 263, Technische Änderungen be-
achten.
● Wenn ein Bremskreis ausgefallen ist, ver-
länger
t sich der Bremsweg erheblich! Suchen
Sie umgehend einen Fachbetrieb auf und ver-
meiden Sie unnötige Fahrten. Kontrollleuchte
Wann leuchtet die Kontrollleuchte auf?
*
● Bei zu niedrigem Bremsflüssigkeitsstand
› ›
›
Seite 288.
● Bei einer Störung in der Bremsanlage.
Diese W
arnleuchte kann auch zusammen mit
der ABS-Kontrollleuchte aufleuchten. ACHTUNG
● Wenn die K ontr
ollleuchte der Bremsanlage
nicht erlischt oder während der Fahrt auf-
leuchtet, bedeutet dies, dass der Bremsflüs-
sigkeitsstand zu niedrig ist - Unfallgefahr!
››› Seite 288, Bremsflüssigkeit. Halten Sie
an, fahren Sie nicht weiter. Nehmen Sie fach-
männische Hilfe in Anspruch.
● Leuchtet die Bremsanlagen-Warnleuchte
zus
ammen mit der ABS-Kontrollleuchte
auf, kann die Regelfunktion des ABS ausge-
fallen sein. Dadurch können die Hinterräder
beim Bremsen relativ schnell blockieren. Dies
kann unter Umständen zum Ausbrechen des
Fahrzeughecks führen – Schleudergefahr!
Halten Sie das Fahrzeug bitte an und wenden
Sie sich an einen Fachbetrieb. Handbremse
Abb. 180
Handbremse zwischen den Vorder-
s itz en. » 191
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 194 of 332

Bedienung
Eine fest angezogene Handbremse verhin-
der t
ein u
nbeabsichtigtes Wegrollen des
Fahrzeuges. Ziehen Sie immer die Handbrem-
se fest an, wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen
oder parken.
Handbremse anziehen
– Ziehen Sie den Hebel der Handbremse fest
nach o
ben ››› Abb. 180.
Handbremse lösen – Ziehen Sie den Hebel etwas nach oben,
drücken
Sie die Entriegelungstaste in Pfeil-
richtung ››› Abb. 180 und führen Sie den
Handbremshebel ganz nach unten ››› .
Die Handbr emse so
l
lte stets fest angezogen
werden, damit nicht versehentlich mit leicht
angezogener Handbremse gefahren wird
››› .
B ei an
g
ezogener Handbremse und einge-
schalteter Zündung leuchtet die Warnleuchte
auf. Bei gelöster Handbremse erlischt die
Kontrollleuchte. ACHTUNG
● Benutz en
Sie niemals die Handbremse zum
Abbremsen des fahrenden Fahrzeugs. Der
Bremsweg ist um vieles länger, da nur die
hinteren Räder abgebremst werden. Unfallge-
fahr!
● Eine nur zum Teil gelöste Handbremse kann
zum Überhitzen der hint
eren Bremsen führen und somit die Funktion der Bremsanlage ne-
gativ
beeinflu
ssen - Unfallgefahr! Außerdem
führt es zum vorzeitigen Verschleiß der hint-
eren Bremsbeläge. VORSICHT
Immer wenn Sie das Fahrzeug verlassen, soll-
t en Sie die Handbr
emse fest anziehen. Legen
Sie zusätzlich den 1. Gang ein. Bei Fahrzeu-
gen mit Automatikgetriebe den Wählhebel in
die Position P stellen. Parken
Beim Parken sollte immer die Handbremse
f
e
s
t angezogen werden.
Wenn Sie parken, beachten Sie Folgendes:
– Halten Sie das Fahrzeug mit der Fußbremse
an.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Legen Sie den 1. Gang ein.
– Schalten Sie den Motor aus und ziehen Sie
den Zünds
chlüssel aus dem Zündschloss.
Drehen Sie etwas das Lenkrad, um die
Lenkungssperre einzurasten.
– Lassen Sie den Schlüssel nie im Fahrzeug
liegen ›
›› .Zusätzliche Hinweise zum Parken an Steig-
u
n
g
en und Gefällen:
Drehen Sie das Lenkrad so, dass das Fahr-
zeug gegen den Bordstein rollt, falls es sich
in Bewegung setzt.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergab
s
teht, drehen Sie die Vorderräder nach
rechts, so dass sie in Richtung des Bordst-
eins zeigen.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergauf
s
teht, drehen Sie die Vorderräder nach links,
so dass sie entgegen der Richtung des
Bordsteins zeigen.
● Sichern Sie das Fahrzeug wie gewöhnlich,
indem Sie die Handbremse f
est anziehen
und den 1. Gang einlegen. ACHTUNG
● Vermeiden Sie j
egliches Risiko, indem Sie
das Fahrzeug in diesen Fällen nie unbeauf-
sichtigt lassen.
● Parken Sie das Fahrzeug niemals in Umge-
bun
gen, in denen das heiße Abgassystem mit
trockenem Gras, Buschwerk, ausgelaufenem
Kraftstoff oder anderen leicht entzündbaren
Materialien in Berührung kommen kann.
● Gestatten Sie den Fahrgästen nicht, in ei-
nem abge
schlossenen Fahrzeug zu verblei-
ben, da diese die Türen und die Fenster nicht
von innen öffnen und dadurch im Notfall das
Fahrzeug nicht verlassen können. Außerdem 192
Page 195 of 332

Fahren
erschweren verschlossene Türen die Rettung
der Ins
a
ssen von außen.
● Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt
im Fahrz
eug. Diese könnten zum Beispiel die
Handbremse lösen und/oder den Schalthe-
bel/Wählhebel bewegen und somit das Fahr-
zeug unkontrolliert in Bewegung setzen.
● Abhängig von der Jahreszeit können in ei-
nem geparkt
en Fahrzeug lebensbedrohende
Temperaturen entstehen. Brems- und Stabilisierungs-
S
y
s
teme
Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC)* Das elektronisches Stabilisierungsprogramm
r
eduz
ier
t die Schleudergefahr und verbessert
die Fahrstabilität.
Die Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC) beinhaltet die Elektronische Differenzi-
alsperre (EDS) und die Antriebsschlupfrege-
lung (ASR). Das ESC arbeitet mit dem ABS zu-
sammen. Bei Ausfall der ESC oder des ABS
leuchten beide Kontrollleuchten auf.
Mit dem Anlassen des Motors wird das ESC
automatisch eingeschaltet.
Das ESC ist immer aktiviert. Eine Abschaltung
ist nicht möglich. Mit dem System Easy Con- nect kann nur die ASR ausgeschaltet bzw. der
Sportmodu
s ausgewählt werden.
Die ASR kann ausgeschaltet werden, wenn
ein Schlupf der Reifen erwünscht ist ››› Sei-
te 194.
Zum Beispiel:
● beim Fahren mit Schneeketten,
● beim Fahren in Tiefschnee oder auf locke-
rem Grund,
● beim Her
ausschaukeln des festgefahrenen
Fahrz
euges.
Anschließend sollte die ASR durch Drücken
der Taste wieder eingeschaltet werden.
Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC)*
Das ESC verringert die Rutschgefahr, indem
es die Räder einzeln bremst.
Durch die Lenkbewegung und die Fahrge-
schwindigkeit wird die vom Fahrer gewünsch-
te Fahrtrichtung bestimmt und fortlaufend
mit dem tatsächlichen Fahrzeugverhalten ver-
glichen. Bei kritischen Fahrsituationen, wie z.
B. wenn das Fahrzeug beginnt auszubrechen,
bremst das ESC das entsprechende Rad auto-
matisch ab.
Durch die Bremswirkung auf das Rad gewinnt
das Fahrzeug seine Fahrstabilität zurück.
Wenn das Fahrzeug zum Übersteuern neigt (Ausbrechen des Hecks), greift das System
am kurv
enäußeren Vorderrad regelnd ein.
Kontrollleuchte
Für die Elektronische Stabilisierungskontrolle
gibt es zwei Informationsleuchten. Die Kon-
trollleuchte zeigt einen Regeleingriff an
und die , dass das System abgeschaltet ist.
Beide leuchten beim Einschalten der Zün-
dung gleichzeitig auf und müssen nach un-
gefähr 2 Sekunden wieder ausgehen. In die-
ser Zeit wird die Funktionsfähigkeit über-
prüft.
ABS, EDS und ASR sind an dieses Programm
gekoppelt. Es umfasst auch den Bremsassis-
tenten (BAS).
Die Kontrollleuchte hat folgende Funktio-
nen:
● Sie blinkt während der Fahrt, wenn das ESC
oder das
ASR regelnd eingreift.
● Sie leuchtet bei einer Störung des ESC.
● Die ESC-Kontrollleuchte leuchtet auch bei
einer Störun
g des ABS auf, da die ESC-Anlage
zusammen mit dem ABS arbeitet.
Falls die Kontrollleuchte nach dem Starten
des Motors dauerhaft aufleuchtet, kann eine
systembedingte Abschaltung der Funktion
vorliegen. In diesem Fall die Zündung aus-
schalten und wieder einschalten, um das ESC
erneut einzuschalten. Erlischt die »
193
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 200 of 332

Bedienung
●
Wer den Änderu
ngen am Fahrwerk oder an
der Bremsanlage durchgeführt, kann das die
Funktion des ABS stark beeinträchtigen. ACHTUNG
● Bev or
Sie die Motorraumklappe öffnen, be-
achten Sie die Warnhinweise ››› Seite 280,
Arbeiten im Motorraum.
● Falls die Bremsanlagen-Kontrollleuchte
zus
ammen mit der ABS-Kontrollleuchte
aufleuchtet, halten Sie sofort an und prüfen
Sie den Bremsflüssigkeitsstand im Vorratsbe-
hälter ››› Seite 288, Bremsflüssigkeit. Ist der
Flüssigkeitsstand unter die „MIN“-Markie-
rung abgesunken, fahren Sie nicht weiter –
Unfallgefahr! Nehmen Sie fachmännische Hil-
fe in Anspruch.
● Ist der Bremsflüssigkeitsstand in Ordnung,
kann die Störu
ng in der Bremsanlage von ei-
ner Fehlfunktion des ABS verursacht worden
sein. Dadurch können die Hinterräder beim
Bremsen relativ schnell blockieren. Dies kann
unter Umständen zum Ausbrechen des Fahr-
zeughecks führen – Schleudergefahr! Halten
Sie das Fahrzeug bitte an und wenden Sie
sich an einen Fachbetrieb. Elektronische Differenzialsperre
(XD
S)* Beim Befahren einer Kurve ermöglicht die
el
ektr
oni
sche Quersperre, dass das Rad auf
der Kurvenaußenseite schneller dreht als das Rad auf der Innenseite. Das sich schneller
drehende Ra
d (Außenseite) wird weniger an-
getrieben als das Rad auf der Innenseite.
Dies kann in bestimmten Situationen dazu
führen, dass der auf das Rad an der Innensei-
te gegebene Antrieb übermäßig hoch ist, was
zu Schlupf führen kann. Im Gegensatz hierzu
erhält das Rad auf der Außenseite weniger
Antrieb als es übertragen könnte. Dieser Ef-
fekt führt zu einem Verlust der Seitenhaftung
an der Vorderachse, was sich als Untersteu-
ern oder „Verlängerung“ des Fahrwegs dar-
stellt.
Das System XDS kann dies über die Signale
und Sensoren des ESC erkennen und diesen
Effekt korrigieren.
Die XDS bremst über das ESC das kurvenin-
nere Rad ab, um es am Durchdrehen zu hin-
dern. Dadurch wird der vom Fahrer geforderte
Fahrverlauf des Fahrzeugs zielgenauer.
Das System XDS funktioniert in Verbindung
mit dem ESC und ist immer aktiv, auch wenn
die Antriebsschlupfregelung ASR abgeschal-
tet wurde oder das ESC im Sportmodus ist.
Multikollisionsbremse Die Multikollisionsbremse kann den Fahrer
beim Unf
al
l
unterstützen, die Schleuderge-
fahr und die Gefahr weiterer Kollisionen wäh-
rend des Unfalls durch eine automatisch ein-
geleitete Bremsung zu reduzieren. Die Multikollisionsbremse funktioniert im Fall
eines Fr
ontal-, Seiten- und Rückfahrzusam-
menstoßes, wenn die Steuereinheit für Air-
bags die Aktivierungschwelle erkennt und
der Unfall bei einer Geschwindigkeit über
10 km/h (6 mph) stattfindet. ESC bremst das
Fahrzeug automatisch, sofern infolge des Un-
falls das ESC, die Bremshydraulik und das
Bordnetz nicht beschädigt worden sind.
Folgende Aktivitäten übersteuern beim Unfall
die automatische Bremsung:
● Wenn der Fahrer das Gaspedal tritt, wird
keine autom
atische Bremsung erzeugt.
● Wenn der Bremsdruck durch das getretene
Bremsped
al stärker ist, als der vom System
eingeleitete Bremsdruck, wird das Fahrzeug
manuell gebremst.
● Wenn das ESC gestört ist, steht die Multi-
kol
lisionsbremsung nicht zur Verfügung.
Bremskraftverstärker Der Bremskraftverstärker verstärkt den Druck,
den
Sie mit
dem Br
emspedal erzeugen. Er ar-
beitet nur bei laufendem Motor.
Arbeitet der Bremskraftverstärker nicht, weil
z. B. das Fahrzeug abgeschleppt wird oder
weil ein Schaden am Bremskraftverstärker
aufgetreten ist, müssen Sie das Bremspedal
wesentlich kräftiger treten als normalerwei-
se.
198
Page 204 of 332

Bedienung
– Zündu n
g ein
schalten.
– Betätigen Sie das Bremspedal und h
alten
Sie gleichzeitig die Sperrtaste in Pfeilrich-
tung gedrückt ››› Abb. 182.
Automatische Wählhebelsperre
Bei eingeschalteter Zündung ist der Wählhe-
bel in den Stellungen P und N gesperrt. Wenn
sich der Wählhebel in Stellung P befindet,
zum Lösen der Wählhebelsperre das Brems-
pedal betätigen und gleichzeitig die Sperr-
taste drücken. Zur Erinnerung für den Fahrer
erscheint bei Stellung P oder N des Wählhe-
bels folgende Meldung im Display: Beim Einlegen einer Fahrstufe im
Stand Fußbremse betätigen.
Die Hebelsperre funktioniert nur bei stehen-
dem Fahrzeug oder bei einer Geschwindig-
keit bis 5 km/h (3 mph). Bei Geschwindigkei-
ten über 5 km/h (3 mph) wird die Sperre in
der Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N
(z. B. von R nach D) wird der Wählhebel nicht
gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Heraus-
schaukeln“ bei festgefahrenem Fahrzeug er-
möglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht
getretenem Bremspedal länger als etwa 2 Se-
kunden in der Stellung N, rastet die Wählhe-
belsperre ein. Sperrtaste
Die Sperr
taste im Wählhebelgriff verhindert
das versehentliche Schalten in einige Wähl-
hebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste
drücken, wird die Wählhebelsperre aufgeho-
ben.
Zündschlüssel-Abzugssperre
Der Zündschlüssel lässt sich nach dem Aus-
schalten der Zündung nur abziehen, wenn
sich der Wählhebel in der Stellung P befin-
det. Solange der Zündschlüssel abgezogen
ist, ist der Wählhebel in Stellung P gesperrt. Hinweis
● Fa l
ls die Wählhebelsperre nicht einrastet,
liegt eine Störung vor. Um ein unbeabsichtig-
tes Anfahren zu verhindern, ist der Antrieb
unterbrochen. Um die Wählhebelsperre wie-
der einrasten zu lassen, gehen Sie wie folgt
vor:
–Bei 6-Gang-Schaltung: betätigen Sie das
Bremspedal und geben Sie es erneut frei.
– Bei 7-Gang-Schaltung: betätigen Sie das
Bremspedal. Stellen Sie den Wählhebel
in die Position P oder N und legen Sie an-
schließend eine Fahrstufe ein.
● Bewegt sich das Fahrzeug trotz eingelegter
Fahrs
tufe weder vorwärts noch rückwärts, ge-
hen Sie wie folgt vor:
–Wenn sich das Fahrzeug nicht in die ge-
wünschte Richtung bewegt, kann die
Fahrstufe systemseitig nicht korrekt ein- gelegt sein. Das Bremspedal treten und
die Fahr
s
tufe erneut einlegen.
– Wenn sich das Fahrzeug immer noch
nicht in die gewünschte Richtung be-
wegt, liegt eine Systemstörung vor. Fach-
männische Hilfe in Anspruch nehmen und
System prüfen lassen. 202
Page 206 of 332

Bedienung
– War
t
en Sie eine kurze Zeit, bis das Getriebe
geschaltet hat (leichter Einschaltruck spür-
bar).
– Lassen Sie das Bremspedal los und geben
Sie Gas
››› .
V orüber
g
ehend anhalten
– Halten Sie das Fahrzeug durch Betätigen
der Fußbremse f
est, z. B. vor Ampeln. Ge-
ben Sie dabei kein Gas.
Stoppen/Parken
Wenn Sie die Fahrertür öffnen und der Wähl-
hebel befindet sich nicht in Stellung P, könn-
te sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Der Fahrer erhält folgenden Hinweis: Ge-
triebe: Wählhebel in Fahrpositi‐
on! . Zusätzlich ertönt ein Summer.
– Treten und halten Sie das Bremspedal
›››
.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Legen Sie die Wählhebelstellung P ein.
Anh a
lt
en am Berg
– Bremsen Sie das Fahrzeug immer mit dem
Brems
pedal, um es am „Zurückrollen“ zu
hindern, betätigen Sie ggf. die Handbrem-
se ››› . V
ersuchen Sie nicht , da
s Fahrzeug
bei eingelegter Fahrstufe durch Erhöhen
der Motordrehzahl (Betätigen des Gaspe-
dals) am „Zurückrollen“ ››› zu hindern.An einer Steigung anfahren
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Geben Sie bei eingelegter Fahrstufe dosiert
Ga
s
und lösen Sie die Handbremse.
Fahren im Gefälle: Unter bestimmten Gege-
benheiten (z. B. Fahren im Gebirge oder bei
Anhängerbetrieb) kann es vorteilhaft sein,
vorübergehend in das manuelle Schaltpro-
gramm zu schalten, um das Übersetzungs-
verhältnis von Hand den Fahrbedingungen
anzupassen ››› .
B eim P
ark
en auf ebenem Untergrund genügt
es, die Wählhebelstellung P einzulegen. Bei
abschüssiger Fahrbahn sollten Sie jedoch zu-
erst die Parkbremse schließen und dann erst
die Wählhebelstellung P einlegen. Dadurch
erreichen Sie, dass der Sperrmechanismus
nicht zu stark belastet wird und sich der
Wählhebel leichter aus der Stellung P neh-
men lässt. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Anz eig
efeld für Wählhebelstellungen auf Sei-
te 201.
● Lassen Sie die Bremse nicht schleifen oder
treten
Sie das Bremspedal nicht zu oft oder
zu lange. Dauerndes Bremsen führt zu einer
Überhitzung der Bremsen. Dies verringert er-
heblich die Bremsleistung, erhöht den
Bremsweg oder führt zu einem Komplettaus-
fall der Bremsanlage. ●
Wenn Sie an
Steigungen anhalten müssen,
halten Sie das Fahrzeug immer mit der Fuß-
bzw. Handbremse fest, um ein Zurückrollen
zu verhindern. VORSICHT
● Beim Ha lt
en an Steigungen versuchen Sie
nicht, das Fahrzeug mit eingelegter Fahrstufe
und durch Gas geben am Wegrollen zu hin-
dern. Dadurch kann das automatische Getrie-
be überhitzen und beschädigt werden.
Schließen Sie die Handbremse fest an oder
treten Sie das Bremspedal, um ein Wegrollen
des Fahrzeugs zu verhindern.
● Wenn Sie das Fahrzeug mit abgestelltem
Motor und
Wählhebelstellung in Position N
rollen lassen, wird das Automatikgetriebe be-
schädigt, da es nicht geschmiert wird.
● Durch bestimmte Fahr- und Verkehrsbedin-
gung
en wie häufiges Anfahren, langes „Krie-
chen“ oder Stop-and-Go-Verkehr kann das
Getriebe überhitzen und beschädigt werden!
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, halten Sie das Fahrzeug bei nächster Gelegenheit an
und lassen Sie das Getriebe abkühlen ››› Sei-
te 207. Kick-down-Einrichtung
Der Kick-down ermöglicht eine maximale Be-
s
c
h
leunigung.
204
Page 207 of 332

Fahren
Wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt
hin au
s
ganz durchtreten, schaltet die Getrie-
beautomatik abhängig von der Geschwindig-
keit und Motordrehzahl in einen niedrigeren
Gang zurück. Das Hochschalten in den
nächsthöheren Gang erfolgt erst, sobald die
maximal vorgegebene Motordrehzahl jeweils
erreicht wird. ACHTUNG
Bitte beachten Sie, dass bei glatter, rutschi-
ger F ahrb
ahn die Antriebsräder beim Kick-
down durchdrehen können - Schleudergefahr! Launch-Control-Programm
3 Gilt
für Fahrzeuge: mit Launch Control / 6-Gang-
D
SG bei Dieselmotoren mit einer Leistung, die grö-
ßer als 125 kW und bei Benzinmotoren größer als
140 kW ist.
Das Launch-Control-Programm ermöglicht ei-
ne maximale Beschleunigung.
Bedingung: der Motor hat seine Servicetem-
peratur erreicht und das Lenkrad wurde nicht
gedreht.
Die Motordrehzahl für Launch-Control ist bei
Benzinmotoren anders als bei Dieselmoto-
ren. Für die Nutzung der Launch-Control- Funktion muss die Antriebsschlupfregelung
(ASR) über da
s
Menü des Systems Easy Con-
nect ››› Seite 127 ausgeschaltet werden. Die
Kontrollleuchte bleibt erleuchtet oder
blinkt langsam, je nachdem, ob das Fahrzeug
über ein Fahrerinformationssystem verfügt*.
Bei Fahrzeugen mit Fahrerinformationssys-
tem erfolgt die Anzeige der Abschaltung
durch eine permanent leuchtende ESC-Lampe
und der Textanzeige im Kombi-Instrument
Stabilisierungskontrolle ausge-
schaltet (temporär).
– Deaktivieren Sie bei laufendem Motor die
Antriebs
schlupfregelung (ASR) 1)
.
– Legen Sie den Wählhebel in die Stufe „S“
bzw. in die
Tiptronic-Stellung oder wählen
Sie den Fahrmodus sport im SEAT Drive
Profile* ››› Seite 239.
– Treten Sie mit dem linken Fuß kräftig das
Bremsped
al und halten Sie dieses mindes-
tens 1 Sekunde vollständig gedrückt.
– Treten Sie mit dem rechten Fuß das Gaspe-
dal b
is Vollgas oder Kickdown. Es stellt sich
dabei eine Motordrehzahl von ca.
3200 U/min (Benzinmotor) bzw. ca.
2000 U/min (Dieselmotor) ein. –
Nehmen Sie den linken F
uß vom Bremspe-
dal. ACHTUNG
● Pa s
sen Sie Ihre Fahrweise stets dem fließ-
enden Straßenverkehr an.
● Benutzen Sie die Launch-Control nur, wenn
die Straßen- u
nd Verkehrsverhältnisse dies
zulassen und andere Verkehrsteilnehmer
durch Ihre Fahrweise und das Beschleuni-
gungsvermögen des Fahrzeugs nicht beläs-
tigt oder gefährdet werden.
● Achten Sie darauf, dass ESC eingeschaltet
bleibt
. Bitte beachten Sie, dass bei abge-
schaltetem ASR und ESC die Räder durchdre-
hen können und das Fahrzeug ausbrechen
kann. Unfallgefahr!
● Wenn der Anfahrvorgang beendet ist, soll-
ten Sie den E
SC „Sportmodus“ durch kurzes
Drücken der Taste wieder deaktivieren. Hinweis
● Nach dem B enutz
en des Launch-Control-
Programms kann die Getriebetemperatur
stark angestiegen sein. Das Programm steht
dann eventuell für einige Minuten nicht zur
Verfügung. Nach einer Abkühlphase ist das
Programm wieder verfügbar. »1)
Fahrzeuge ohne Fahrer-Informationssystem: die
Leuc ht
e blinkt langsam / Fahrzeuge mit Fahrer-Infor-
mationssystem: die Leuchte bleibt eingeschaltet. 205
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 208 of 332

Bedienung
●
Beim B e
schleunigen mit dem Launch-Con-
trol-Programm werden alle Fahrzeugteile
stark beansprucht. Dies kann zu höherem
Verschleiß führen. Bergabunterstützung*
Die Bergabunterstützung hilft dem Fahrer
beim Bef
ahr
en von Gefällestrecken.
In den Wählhebelstellungen D/S wird beim
Treten der Fußbremse die Bergabunterstüt-
zung aktiviert. Das Automatikgetriebe schal-
tet automatisch in einen für das Gefälle ge-
eigneten Gang herunter. Im Rahmen der phy-
sikalischen und antriebstechnischen Grenzen
versucht die Bergabunterstützung, die zum
Zeitpunkt des Bremsens gewählte Geschwin-
digkeit zu halten. In bestimmten Fällen kann
es erforderlich sein, die Geschwindigkeit zu-
sätzlich mit der Fußbremse zu korrigieren. Da
die Bergabunterstützung maximal in den
3. Gang herunterschalten kann, kann es bei
sehr steilen Gefällen erforderlich sein, in den
Tiptronic-Modus zu wechseln. Wechseln Sie
in diesem Fall im Tiptronic-Modus manuell in
den 2. oder 1. Gang, um die Bremswirkung
des Motors zu nutzen und die Bremsen zu
entlasten.
Sobald das Gefälle nachlässt oder das Gas-
pedal getreten wird, schaltet sich die Berga-
bunterstützung wieder ab. Bei Fahrzeugen mit Geschwindigkeitsregel-
anl
ag
e* ››› Seite 218 wird mit dem Setzen
der Geschwindigkeit auch die Bergabunter-
stützung aktiviert. ACHTUNG
Die Bergabunterstützung kann die physika-
lis c
h vorgegebenen Grenzen nicht überwin-
den. Daher kann die Geschwindigkeit nicht in
allen Situationen konstant gehalten werden.
Bleiben Sie zu jeder Zeit bremsbereit! Freilaufmodus
Mit dem Freilaufmodus können Sie die Bewe-
gu
n
g
senergie des Fahrzeugs nutzen und ge-
wisse Streckenabschnitte zurücklegen, ohne
Gas zu geben. Dadurch kann Kraftstoff ein-
gespart werden. Nutzen Sie den Freilaufmo-
dus, z. B. um das Fahrzeug vor einer Ort-
schaft frühzeitig „ausrollen zu lassen“.
Freilaufmodus einschalten
Bedingung: Auswahlhebel in Position D,
Steigungen mit weniger als 12 %.
– Wählen Sie einmalig im SEAT Drive Profile*
den Modus eco ›
›› Seite 239.
– Fuß vom Gas nehmen.
Der Fahr
erhinweis Freilauf erscheint. Das
Getriebe kuppelt ab Fahrgeschwindigkeiten
> 20 km/h (12 mph) automatisch aus und das Fahrzeug kann ohne Motorbremse frei rollen.
Während d
as Fahrzeug rollt, läuft der Motor
in Leerlaufdrehzahl.
Freilaufmodus unterbrechen
– Betätigen Sie das Brems- oder Gaspedal.
Um die Bremskr
aft und die Schubabschal-
tung des Motors wieder zu nutzen, reicht ein
kurzes Antippen des Bremspedals.
Die kombinierte Anwendung von Freilaufmo-
dus (= längeres Rollen mit geringem Energie-
aufwand) und Schubabschaltung (= kürzeres
Rollen ohne Kraftstoffbedarf) kann helfen,
den Kraftstoffverbrauch und die Emissionsbi-
lanz zu verbessern. ACHTUNG
● Wenn Sie den Fr
eilaufmodus eingeschaltet
haben, auf Hindernisse zufahren und das
Gaspedal loslassen, beachten Sie, dass das
Fahrzeug nicht wie gewohnt verzögert: Un-
fallgefahr!
● Bei Verwendung des Freilaufmodus im Ge-
fälle k
ann das Fahrzeug die Geschwindigkeit
erhöhen: Unfallgefahr!
● Falls Ihr Fahrzeug mehrere Nutzer hat, ma-
chen Sie s
ie auf den Freilaufmodus aufmerk-
sam. 206
Page 219 of 332

Fahrerassistenzsysteme
Schalten Sie zügig von D nach P, um einen
u n
g
ewollten Motorstart beim Schalten über R
zu vermeiden.
Zusatzinformationen zu Fahrzeugen mit
Adaptive Cruise Control (ACC)
Bei Fahrzeugen mit ACC-Funktion springt der
Motor unter bestimmten Betriebsbedingun-
gen erneut an, wenn der Radarsensor er-
kennt, dass das vorausfahrende Fahrzeug
wieder anfährt. Hinweis
● Bei F ahr
zeugen mit Automatikgetriebe kön-
nen Sie selbst steuern, ob der Motor abge-
stellt wird oder nicht, indem Sie die Brems-
kraft verringern oder erhöhen. Wenn Sie die
Bremse z. B. im Stop-and-Go-Verkehr oder
beim Abbiegen nur leicht treten, wird bei
Fahrzeugstillstand keine Stopp-Phase einge-
leitet. Sobald Sie die Bremse stärker treten,
wird der Motor abgestellt.
● Treten Sie bei Fahrzeugen mit Schaltgetrie-
be während einer St
opp-Phase die Fußbrem-
se, um das Fahrzeug gegen Wegrollen zu si-
chern.
● Wenn Sie bei Fahrzeugen mit Schaltgetrie-
be den Motor „abwür
gen“, können Sie ihn di-
rekt wieder starten, indem Sie das Kupp-
lungspedal sofort treten. Grundsätzlich gilt:
Der reguläre Start-Stopp-Betrieb kann aus
ver
s
chiedenen Gründen systemseitig abge-
brochen werden.
Motor wird nicht abgestellt
Das System überprüft vor jeder Stopp-Phase,
ob bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Der
Motor wird z. B. in den folgenden Situationen
nicht abgestellt.
● Der Motor hat die Mindesttemperatur für
den St ar
t-Stopp-Betrieb noch nicht erreicht.
● Die per Klimaanlage gewählte Innentempe-
ratur i
st noch nicht erreicht.
● Die Innentemperatur ist sehr hoch/tief.
● Die Defrostfunktion ist eingeschaltet
›››
Seite 52.
● Die Einparkhilfe* ist eingeschaltet.
● Der Ladezustand der Batterie ist zu niedrig.
● Das Lenkrad ist stark eingeschlagen oder
es findet
eine Lenkbewegung statt.
● Es besteht die Gefahr eines Beschlagens.
● Nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs.
● Bei starker Neigung.
Als
Hinweis erscheint im Display des Kombi-
Instruments , im Fahrerinformationssys-
tem* zusätzlich . Motor startet selbsttätig wieder
Während einer
Stopp-Phase wird z. B. in den
folgenden Situationen der reguläre Start-
Stopp-Betrieb abgebrochen. Der Motor star-
tet ohne Aktion des Fahrers wieder.
● Die Innentemperatur weicht von dem per
Klimaanl
age gewählten Wert ab.
● Die Defrostfunktion ist eingeschaltet
›››
Seite 52.
● Die Bremse wurde mehrmals nacheinander
getret
en.
● Der Ladezustand der Batterie wird zu nied-
rig.
● Hoher Stromverbrauch. Hinweis
Wenn Sie bei Fahrzeugen mit Automatikge-
triebe n ac
h dem Einlegen des Rückwärts-
gangs die Wählhebelstellung D, N oder S ein-
legen, muss das Fahrzeug über 10 km/h (6
mph) gefahren sein, damit das System den
Motor erneut abstellen kann. 217
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 221 of 332

Fahrerassistenzsysteme
Kontrollleuchte Leuchtet
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) ist eingeschaltet
und reguliert.
ODER: Die automatische Distanzregelung (ACC) ist ein-
geschaltet und regelt.
ODER: Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist eingeschaltet
und regelt.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
ge
W
arn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie erlöschen nach weni-
gen Sekunden.
Anzeige im GRA-Display
Zustand Abb. 187:
GRA vorübergehend abgeschaltet. Die ge-
speicherte Geschwindigkeit erscheint in
kleinen und verdunkelten Zahlen.
Systemfehler. Fachbetrieb aufsuchen.
GRA eingeschaltet. Speicher der Ge-
schwindigkeit ist leer.
GRA ist aktiv. Gespeicherte Geschwindig-
keit in großen Zahlen. ACHTUNG
Wenn es nicht möglich ist, sicher mit ausrei-
chendem Ab s
tand und konstanter Geschwin-
digkeit zu fahren, kann das Verwenden der A
B
C
D Geschwindigkeitsregelanlage Unfälle und
sc
h
were Verletzungen verursachen.
● Niemals die GRA bei dichtem Verkehr, bei
zu gerin
gem Abstand, auf steilen, kurvenrei-
chen, rutschigen Strecken, wie z. B. Schnee,
Eis, Nässe oder Rollsplitt, und auf überflute-
ten Straßen verwenden.
● Niemals die GRA im Gelände oder auf nicht
befes
tigten Straßen benutzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zu v
orausfahrenden Fahrzeugen immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Um eine unbeabsichtigte Geschwindig-
keitsr
egelung zu vermeiden, die GRA immer
nach der Benutzung ausschalten.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
sch
windigkeit wieder aufzunehmen, wenn die
Geschwindigkeit für die gerade bestehenden
Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-
nisse zu hoch ist.
● Bei Fahrten im Gefälle kann die GRA die
Fahrz
euggeschwindigkeit nicht konstant hal-
ten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs
kann sich die Geschwindigkeit erhöhen. He-
runterschalten oder Fahrzeug mit der Fuß-
bremse abbremsen. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Warn symbo
le auf Seite 127. Bedienung der GRA*
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 46
.
Der Wert in Klammen in der Tabelle (in mph,
Meilen pro Stunde) bezieht sich ausschließ-
lich auf Kombi-Instrumente mit Anzeige der
Geschwindigkeit in Meilen.
Schalten mit GRA-Modus
Die GRA bremst, sobald Sie die Kupplung tre-
ten, und greift nach dem Schalten automa-
tisch wieder ein.
Bergabfahren mit der GRA
Wenn die GRA bergab die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs nicht konstant halten kann,
Fahrzeug mit der Fußbremse abbremsen und
ggf. herunterschalten.
Automatische Abschaltung
GRA-Regelung wird automatisch abgeschaltet
oder vorübergehend unterbrochen:
● Wenn vom System ein Fehler festgestellt
wir d, der die F
unktion der GRA beeinträchti-
gen könnte.
● Wenn über einen gewissen Zeitraum das
Gas
pedal betätigt und die gespeicherte Ge-
schwindigkeit überschritten wird.
● Wenn die dynamischen Fahrtregelungssys-
teme aktiv w
erden (z. B. ASR oder ESC). »
219
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit