ABS Seat Leon 5D 2006 Betriebsanleitung (in German)
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Licht und Sicht
130
ACHTUNG!
•
Gewölbte Spiegelflächen (konvex oder asphärisch) vergrößern das
Blickfeld. Sie lassen jedoch Objekte im Spiegel kleiner und weiter weg
erscheinen. Wenn Sie diese Spiegel benutzen, um den Abstand zu nachfol-
genden Fahrzeugen bei einem Fahrbahnwechsel zu bestimmen, könnten
Sie sich verschätzen – Unfallgefahr!
•
Benutzen Sie nach Möglichkeit den inneren Rückspiegel, um den
Abstand zu nachfolgenden Fahrzeugen zu bestimmen.
•
Achten Sie beim Zurückklappen der Außenspiegel darauf, dass keine
Finger zwischen dem Spiegel und dem Spiegelfuß kommen – Verletzungs-
gefahr!Umwelthinweis
Die Außenspiegelbeheizung sollte nur so lange eingeschaltet bleiben, wie
sie benötigt wird. Andernfalls wird unnötig Kraftstoff verbraucht.
Hinweis
•
Sollte die elektrische Einstellung einmal ausfallen, können beide Außen-
spiegel von Hand durch Drücken auf den Rand der Spiegelfläche eingestellt
werden.
•
Bei Fahrzeugen mit elektrisch-ankla ppbaren Außenspiegeln gilt: Wenn
das Spiegelgehäuse durch äußere Krafteinwirkung (z. B. Anstoßen beim
Rangieren) verstellt wurde, müssen die Spiegel elektrisch bis zum Anschlag
angeklappt werden. Das Spiegelgehäuse darf keinesfalls von Hand zurückge-
stellt werden, da sonst die Spiegelfunktion beeinflusst wird.
•
Wie vorstehend beschrieben könne n die Außenspiegel einzeln und
zusammen (synchron) eingestellt werden.
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Sitzen und Verstauen131
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Sitzen und VerstauenWarum ist die Sitzeinstellung so wichtig?Die richtige Sitzeinstellung ist unter anderem wichtig für die
optimale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte und des
Airbag-Systems.Ihr Fahrzeug verfügt über fünf Sitzplätze, zwei Sitzplätze vorne und drei Sitz-
plätze hinten. Jeder Sitzplatz ist mit einem Dreipunkt-Automatikgurt ausge-
stattet.
Der Fahrer- und Beifahrersitz können in vielfältiger Weise an die körperlichen
Gegebenheiten der Insassen angepasst werden. Die richtige Einstellung der
Sitze ist besonders wichtig für:•
ein einfaches und schnelles Erreichen aller Bedieneleme nte der Instru-
mententafel,
•
eine entspannte, ermüdu ngsarme Körperhaltung,
•
ein sicheres Fahren ⇒Seite 7,
•
die maximale Schutzwirkung der Sicherheitsgurte und des Airbag-
Systems ⇒ Seite 19.
ACHTUNG!
•
Eine falsche Sitzhaltung des Fahrers und der Insassen kann zu lebens-
gefährlichen Verletzungen führen.
•
Nehmen Sie niemals mehr Personen mit, als Sitzplätze im Fahrzeug
vorhanden sind.
•
Jeder Insasse im Fahrzeug muss den zum Sitzplatz gehörenden Sicher-
heitsgurt richtig anlegen und tragen. Kinder müssen mit einem geeigneten
Kinderrückhaltesystem geschützt sein ⇒Seite 47, „Sicherheit von
Kindern“.
•
Die Vordersitze und alle Kopfstützen müssen immer der Körpergröße
entsprechend eingestellt sowie die Sicherheitsgurte immer richtig ange-
legt sein, um Ihnen und Ihren Mitfahrern einen optimalen Schutz zu bieten.
•
Die Füße müssen während der Fahrt immer im Fußraum gehalten
werden – legen Sie die Füße niemals auf die Instrumententafel, aus dem
Fenster heraus oder auf die Sitzflächen! Das gilt auch für die Mitfahrer.
Durch eine falsche Sitzposition setzen Sie sich im Falle eines Bremsmanö-
vers oder Unfalles einem erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Airbag-
auslösung können Sie sich durch eine falsche Sitzposition lebensgefähr-
liche Verletzungen zuziehen.
•
Für den Fahrer und Beifahrer ist es wichtig, einen Abstand von mindes-
tens 25 cm vom Lenkrad bzw. von der Instrumententafel einzuhalten. Wenn
Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das Airbag-System nicht
schützen – Lebensgefahr! Der Abstand zwischen Fahrer und dem Lenkrad
bzw. zwischen dem Beifahrer und der Instrumententafel sollte immer so
groß wie möglich sein.
•
Stellen Sie den Fahrer- oder Beifah rersitz nur bei stehendem Fahrzeug
ein. Ihr Sitz könnte sich sonst während der Fahrt unerwartet verstellen und
das kann zu einer gefährlichen Verkehrssituation und damit zu Verlet-
zungen führen. Außerdem nehmen Sie während der Sitzeinstellung eine
falsche Sitzposition ein – Lebensgefahr!
•
Für das Installieren eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz gelten
ganz besondere Vorschriften. Beachten Sie beim Einbau eines Kindersitzes
unbedingt die Warnhinweise in ⇒Seite 47, „Sicherheit von Kindern“.ACHTUNG! Fortsetzung
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Sitzen und Verstauen
144HutablageHutablage abnehmen
–Die Streben ⇒ Abb. 105 aus den Aufnahmen aushängen.
– Die Ablage in Ruheposition und durch Ziehen nach außen abnehmen.
ACHTUNG!
Legen Sie keine schweren Gegenstände auf der Hutablage ab, da dies bei
einem plötzlichen Bremsmanöver eine Gefahr für die Insassen darstellt.
Hinweis
•
Wenn Sie auf der Hutablage Kleidungsstücke ablegen, achten Sie bitte
darauf, dass diese nicht die Sicht durch die Heckscheibe beeinträchtigen.
Dachgepäckträger*Wenn Gegenstände auf dem Dach transportiert werden sollen, ist folgendes
zu beachten:•
Aus Sicherheitsgründen dürfen nur die Dachgepäckträger und Zubehör-
teile verwendet werden, die bei den offiziellen SEAT-Betrieben erhältlich sind.
•
Die den Gepäckträger beiliegenden Montageanweisungen müssen strikt
eingehalten werden, wobei besonders darauf zu achten ist, dass der vordere
Träger in die dafür vorgesehenen Aufnahmen in der Karosserie und der
hintere Träger zwischen den Markierungen oben am Türrahmen angebracht
wird. Außerdem muss die in der Montageanweisung beschriebene Position
zur Fahrtrichtung eingehalten werden. Bei Nichtbeachtung dieser Anwei-
sungen können Lackschäden verursacht werden.
•
Besonders beachtet werden muss das Anzugsdrehmoment der Befesti-
gungsschrauben. Ziehen Sie die Schrauben nach einer kurzen Fahrstrecke
nach. Ziehen Sie die Befestigungsschrauben ggf. nach und überprüfen Sie
sie in den entsprechenden Zeitabständen.
•
Verteilen Sie die Last gleichmäßig auf dem Dach. Für jeden Träger des
Dachträgers ist eine Höchstlast von 40 kg zulässig, die gleichmäßig über die
gesamte Länge verteilt sein muss. Es darf in keinem Fall die zulässige Dach-
last von 75 kg (einschließlich des Dachträgers) und das zulässige Gesamtge-
wicht des Fahrzeugs überschritten werden. Siehe auch das Kapitel „Techni-
sche Daten“.
•
Bei der Beförderung schwerer oder großvolumiger Gegenstände auf dem
Dach muss berücksichtigt werden, dass sich das Fahrverhalten durch Verla-
gerung des Fahrzeugschwerpunkts bzw. der größeren Windangriffsfläche
verändert. Daher muss die Fahrweise und die Geschwindigkeit an die neuen
Gegebenheiten angepasst werden.
•
Achten Sie bei Fahrzeugen mit Schiebe-/Ausstelldach* darauf, dass
dieses beim Öffnen nicht gegen die Dachlast stößt.
Abb. 105 Hutablage
AB
AA
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Klima
154Gebläse
Das Gebläse kann über die Tasten stufenlos eingestellt werden. Das
Gebläse sollte immer auf der untersten Stufe laufen, damit jederzeit Frischluft
ins Fahrzeug gelangt. Durch Drücken der Taste
bis auf das Minimum -1
wird die Climatronic abgeschaltet.
Luftverteilung
Mit den Tasten , und lässt sich die Luftverteilung regeln. Zusätzlich
können damit einige Luftaustrittsdüsen separat geöffnet oder geschlossen
werden.
Kühlanlage ein-/ausschalten
Mit der Taste kann die Kühlung zur Kraftstoffeinsparung abgeschaltet
werden. Die Temperatur wird weiterhin geregelt. Die eingestellte Temperatur
kann nur erreicht werden, wenn sie höher als die Außentemperatur ist.
Umluftbetrieb
Im Umluftbetrieb wird verhindert, dass verunreinigte Außen-
luft in das Wageninnere gelangt.– Drücken Sie die Taste ⇒Seite 153, Abb. 111 , um den
Umluftbetrieb ein- oder auszuschalten. Bei eingeschaltetem
Umluftbetrieb erscheint am Display das Symbol
.
Im Umluftbetrieb wird verhindert, dass starke Umweltgerüche in das Fahrzeu-
ginnere gelangen können, die beispielsweise beim Durchfahren eines
Tunnels oder in einem Stau auftreten.
Bei niedrigen Außentemperaturen erhöht der Umluftbetrieb die Heizleistung,
da die Luft aus dem Fahrzeuginnenraum und nicht die Luft von außen
erwärmt wird. Bei hohen Außentemperaturen erhöht de
r Umluftbetrieb die Kühlleistung, da
die Luft aus dem Fahrzeuginnenraum un d nicht die Luft von außen abgekühlt
wird.
Aus Sicherheitsgründen ist kein Umluftbetrieb möglich, wenn der Regler für
die Luftverteilung zur Windschutzscheibe
steht.
ACHTUNG!
Im Umluftbetrieb gelangt keine Außenluft in das Wageninnere. Zudem
können bei ausgeschalteter Kühlanlage die Fensterscheiben schnell
beschlagen. Lassen Sie deshalb den Umluftbetrieb nicht über einen
längeren Zeitraum eingeschaltet – Unfallgefahr!Allgemeine HinweiseDer Schadstofffilter
Der Schadstofffilter (Partikel- und Aktivkohlefilter) sorgt dafür, dass Verunrei-
nigungen der Außenluft (z. B. Staub oder Pollen) beträchtlich reduziert bzw.
zurückgehalten werden.
Der Schadstofffilter muss entspreche nd den im Serviceplan angegebenen
Abständen gewechselt werden, damit die Leistung der Klimaanlage nicht
beeinträchtigt wird.
Lässt die Wirkung des Filters durch den Betrieb des Fahrzeugs in stark schad-
stoffbelasteter Außenluft vorzeitig nach, muss der Schadstofffilter auch
zwischen den aufgeführten Serviceereignissen gewechselt werden.
Vorsicht!
•
Wenn Sie den Verdacht haben, dass die Klimaanlage beschädigt worden
ist, sollten Sie – um Folgeschäden zu vermeiden – die Klimaanlage mit der
Taste ausschalten und von einer Fachwerkstatt überprüfen lassen.
A10
ECON
A2
ECON
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Klima155
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
•
Reparaturarbeiten an der Klimaanlage erfordern besondere Fachkennt-
nisse und Spezialwerkzeuge. Bei Störungen empfehlen wir deshalb einen
Fachbetrieb aufzusuchen.Hinweis
•
Bei hoher Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit ist es möglich, dass
Kondenswasser aus dem Verdampfer der Kühlanlage nach unten tropft. Dies
ist normal und ist kein Anzeichen für ein Leck.
•
Um die Heiz- bzw. Kühlleistung nicht zu beeinträchtigen und das
Beschlagen der Scheiben zu verhinde rn, muss der Lufteinlass vor der Wind-
schutzscheibe frei von Eis, Schnee oder Blättern sein.
•
Die aus den Düsen austretende und durch den ganzen Innenraum strö-
mende Luft wird über die zu diesem Zweck vorhandenen Schlitze angesaugt.
Achten Sie deshalb darauf, dass diese Austrittsschlitze nicht durch Klei-
dungsstücke usw. verdeckt werden.
•
Die Klimaanlage arbeitet am wirkungsvollsten, wenn die Fenster und das
Schiebe-/Ausstelldach* geschlossen si nd. Ist jedoch der Innenraum durch
Sonneneinstrahlung stark aufgeheizt, kann das kurzzeitige Öffnen der
Fenster den Abkühlvorgang beschleunigen.
•
Wenn der Umluftbetrieb eingeschaltet ist, sollte nicht geraucht werden,
da sich der angesaugte Rauch auf dem Verdampfer der Kühlanlage absetzt
und zu dauerhaften Geruchsbelästigungen führt.
•
Es wird empfohlen, die Klimaanlage mindestens einmal im Monat einzu-
schalten, damit die Dichtungen und Verbindungsstellen der Anlage
geschmiert werden und somit dem Auft reten von Undichtigkeiten vorgebeugt
wird. Sollten Sie eine Minderung der Kä lteleistung feststellen, wenden Sie
sich an einen Fachbetrieb, um die Anlage überprüfen zu lassen.
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Fahren157
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
•
Stellen Sie den Fahrersitz oder das Lenkrad so ein, dass der Abstand
zwischen Lenkrad und Brustbein mindestens 25 cm beträgt ⇒Seite 156,
Abb. 113. Wenn Sie den Mindestabstand nicht einhalten, kann Sie das
Airbag-System nicht schützen – Lebensgefahr!
•
Wenn Sie wegen körperlichen Gegebenheiten ein Mindestabstand von
25 cm nicht einhalten können, setzen Sie sich mit einem Fachbetrieb in
Verbindung. Dort berät man Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.
•
Wenn Sie das Lenkrad mehr in Richtung Ihres Gesichtes einstellen,
schränken Sie damit die Schutzwirkung des Fahrerairbags im Falle eines
Unfalles ein. Stellen Sie sicher, dass das Lenkrad in Richtung des Brust-
korbes zeigt.
•
Halten Sie während der Fahrt das Lenkrad immer so, dass Sie es mit
beiden Händen seitlich am äußeren Rand festhalten (9-Uhr- und 3-Uhr-
Position). Halten Sie niemals das Lenkrad in der 12 Uhr Position oder in
einer anderen Art und Weise fest (z. B. in der Lenkradmitte oder am inneren
Rand des Lenkrades). In solchen Fällen können Sie sich bei Auslösung des
Fahrerairbags schwere Verletzungen an Armen, Händen und dem Kopf
zuziehen.
SicherheitElektronisches Stabilisierungs-Programm (ESP)*
Mit Hilfe des ESP wird die Fahrsicherheit in fahrdynamischen
Grenzsituationen erhöht.Das elektronische Stabilisierungs-Prog ramm (ESP) beinhaltet die elektroni-
sche Differenzialsperre (EDS) und die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR). Das
EPS arbeitet mit dem ABS zusammen. Bei Ausfall vom ESP oder ABS leuchten
beide Kontrollleuchten.
Mit dem Anlassen des Motors wird das ESP automatisch eingeschaltet.
Nur in bestimmten Situationen, wenn Schlupf erwünscht wird, sollte das ESP
durch Drücken der Taste ⇒Abb. 114 ausgeschaltet werden.
Zum Beispiel:•
beim Fahren mit Schneeketten,
•
beim Fahren in Tiefschnee oder auf lockerem Grund,
ACHTUNG! Fortsetzung
Abb. 114 Ausschnitt aus
der Mittelkonsole: ESP-
Ta s t e
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Fahren159
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Motor anlassen
In dieser Stellung wird der Motor an
gelassen. Dabei werden größere elektri-
sche Verbraucher vorübergehend abgeschaltet.
Bei jedem Neustart des Fahrzeugs müssen Sie den Zündschlüssel auf die
Position stellen. Die Anlass-Wiederholsperre des Zündschlosses verhin-
dert eine Beschädigung des Anlassermotors bei laufendem Motor.
ACHTUNG!
•
Ziehen Sie den Zündschlüssel erst aus dem Zündschloss, wenn das
Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist! Die Lenkungssperre kann sofort
einrasten – Unfallgefahr
•
Ziehen sie in jedem Fall den Zündschlüssel ab, wenn Sie das Fahrzeug
– auch nur vorübergehend – verlassen. Dies gilt besonders dann, wenn
sich im Fahrzeug Kinder oder hilfsbedürftige Personen befinden, da diese
den Motor starten oder elektrische Ausstattungselemente wie Fenster-
heber bedienen könnten, was zu Unfällen führen könnte.
•
Ein unbeaufsichtigtes Benutzen der Fahrzeugschlüssel kann dazu
führen, dass z. B. der Motor gestartet wird oder Systeme wie die elektri-
schen Fensterheber etc. benutzt werden, was zu ernsthaften Verletzungen
führen kann.Vorsicht!
Der Anlassermotor kann nur bei stehendem Motor (Zündschlüssel steht auf ) betätigt werden.
Elektronische Wegfahrsperre
Die Wegfahrsperre verhindert die unbefugte Inbetriebnahme
Ihres Fahrzeugs.Der im Schlüssel vorhandene Chip deaktiviert automatisch die Wegfahrsiche-
rung.
Sobald Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss herausziehen, wird die
Wegfahrsicherung wieder automatisch aktiviert.
Deshalb kann der Motor nur mit einem korrekt codierten SEAT Original-
schlüssel angelassen werden.
Hinweis
Nur mit SEAT-Originalschlüsseln ist ein einwandfreier Betrieb Ihres Fahrzeugs
gewährleistet.Motor anlassen und abstellenBenzinmotor anlassen
Der Motor kann nur mit einem passenden codierten, zum
Fahrzeug gehörenden SEAT-Originalschlüssel angelassen
werden.– Bringen Sie den Schalthebel in Leerlauf-Stellung und treten Sie das Kupplungspedal ganz durch und halten Sie es in dieser Stel-
lung – der Anlasser muss dann nur den Motor durchdrehen.
– Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung ⇒Seite 158 zum
Anlassen des Motors.
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Fahren161
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Nach dem Anlassen des kalten Motors ka
nn es kurzzeitig zu verstärkten Lauf-
geräuschen kommen, weil sich im hydraulischen Ventilspielausgleich erst ein
Öldruck aufbauen muss. Das ist normal und deshalb unbedenklich.
Bei Problemen mit dem Anlassen des Fahrzeug finden Sie weitere Hinweise
in ⇒ Seite 257.
Vorglühanlage beim Dieselmotor
Während vorgeglüht wird, sollten keine größeren elektrischen Verbraucher
eingeschaltet sein - die Fahrzeugbatterie wird sonst unnötig belastet.
Unmittelbar nachdem die Vorglühkontrollleuchte ⇒Seite 83 erloschen ist,
sollten Sie den Motor anlassen.
Anlassen des Dieselmotors nach leergefahrenem Tank
Wurde der Kraftstofftank vollständi g leergefahren, kann der Anlassvorgang
nach dem Tanken von Dieselkraftstoff länger als gewohnt – bis zu einer
Minute – dauern. Ursache hierfür ist, dass sich die Kraftstoffanlage zuerst
entlüften muss.
ACHTUNG!
•
Starten oder betreiben Sie den Motor niemals in unbelüfteten oder
geschlossenen Räumen. Die Abgase des Motors enthalten unter anderem
das geruch- und farblose Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas – Lebensgefahr!
Kohlenmonoxid kann zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
•
Lassen Sie niemals Ihr Fahrzeug mit laufendem Motor unbeaufsichtigt.
•
Verwenden Sie keinesfalls „Starthilfesprays“, sie können explodieren
oder verursachen ein plötzliches Hochdrehen des Motors – Verletzungsge-
fahr!Vorsicht!
•
Vermeiden Sie bei kaltem Motor hohe Motordrehzahlen, Vollgas und
starke Motorbelastung – Gefahr eines Motorschadens!
•
Der Motor sollte nicht über eine längere Strecke als etwa 50 Meter zum
Starten angeschoben oder angeschleppt werden. Unverbrannter Kraftstoff
könnte in den Katalysator gela ngen und diesen beschädigen.
•
Bevor Sie versuchen das Fahrzeug durch Anschieben oder Anschleppen
zu starten, versuchen Sie es mit Hilfe einer Batterie eines anderen Fahr-
zeuges zu starten. Beachten Sie die Hinweise in ⇒Seite 257, „Starthilfe“.Umwelthinweis
Lassen Sie den Motor nicht im Stand warmlaufen. Fahren Sie sofort los.
Dadurch hat der Motor schneller seine Betriebstemperatur und der Schad-
stoffausstoß ist geringer.Motor abstellen– Halten Sie das Fahrzeug an.
– Drehen Sie den Zündschlüssel in Stellung ⇒Seite 158,
Abb. 115 .Nach dem Abstellen des Motors und de r Zündung kann der Kühlerventilator
noch bis zu 10 Minuten weiterlaufen. Er ka nn sich aber auch nach einiger Zeit
wieder einschalten, wenn die Kühlmitteltemperatur durch Stauwärme
ansteigt oder wenn bei warmem Motor de r Motorraum zusätzlich durch starke
Sonneneinstrahlung aufgeheizt wird.
ACHTUNG!
•
Stellen Sie niemals den Motor ab, bevor das Fahrzeug komplett zum
Stillstand gekommen ist.
•
Der Bremskraftverstärker arbeitet nur bei laufendem Motor. Sie
müssen bei abgestelltem Motor mehr Kraft zum Bremsen aufwenden. Da
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Fahren
162Sie dabei nicht wie gewohnt stoppen können, kann es zu Unfällen und
ernsthaften Verletzungen kommen.•
Wenn der Zündschlüssel abgezogen wird, kann die Lenkungssperre
sofort einrasten. Das Fahrzeug kann nicht mehr gelenkt werden – Unfallge-
fahr!Vorsicht!
Nach längerer hoher Motorbelastung entsteht nach dem Abstellen des
Motors ein Wärmestau im Motorraum – Gefahr eines Motorschadens! Lassen
Sie deshalb den Motor noch etwa 2 Minut en im Leerlauf laufen, bevor Sie ihn
abstellen.
SchaltgetriebeFahren mit Schaltgetriebe
ACHTUNG! Fortsetzung
Abb. 116 Ausschnitt aus
der Mittelkonsole: Schalt-
schema vom 5-Gang-
SchaltgetriebeAbb. 117 Ausschnitt aus
der Mittelkonsole: Schalt-
schema vom 6-Gang-
Schaltgetriebe
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Fahren165
Sicher ist sicher
Bedienungshinweise
Rat und Tat
Technische Daten
Wählhebelsperre
Die Wählhebelsperre verhindert, dass versehentlich eine
Fahrstufe eingelegt werden kann und sich dadurch das Fahr-
zeug unbeabsichtigt in Bewegung setzt.Wählhebelsperre lösen
– Lassen Sie das Fahrzeug an.
– Betätigen und halten Sie das Bremspedal, gleichzeitig drücken
Sie den Taster am Wählhebel.Die Sperre kann nur bei stehendem Fahrzeug oder bei einer Geschwindigkeit
unter 5 km/h aktiviert werden. Bei einer höheren Geschwindigkeit schaltet
die Sperre automatisch auf Position N.
Bei schnellen Positionsänderungen (z. B. von R auf D) wird der Wählhebel
nicht gesperrt. Verweilt der Wählhebel länger als eine Sekunde auf der Posi-
tion N wird er gesperrt. Mit der automatischen Sperre wird vermieden, dass der Wählhebel ohne Betätigung des Bremspedals von
P bzw. N auf einen
anderen Gang geschaltet werden kann.
Zum Abziehen des Zündschlüssels muss sich der Wählhebel in der Position P
befinden.
Fahren mit Automatikgetriebe* / Direkt-Schalt-Getriebe*
Die Vorwärtsgänge werden automatisch hoch - oder herun-
tergeschaltet.Fahren
– Betätigen Sie das Bremspedal und halten Sie es getreten.
– Drücken Sie den Taster am Wählhebel (links am Wählhebel) ⇒Abb. 121 .
– Stellen Sie den Wählhebel auf eine Gangstufe ( R, D o S ).
Abb. 120 Wählhebel-
sperre lösen
Abb. 121 Fahren
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