ABS Seat Leon 5D 2013 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2013, Model line: Leon 5D, Model: Seat Leon 5D 2013Pages: 300, PDF-Größe: 5.98 MB
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Prüfen und Nachfüllen
Warnhinweise für den Umgang mit
Batterien Alle Arbeiten an der Batterie erfordern fach-
männisches Wissen. Lassen Sie Arbeiten an
der Batterie bitte von einem SEAT Betrieb
oder einer Fachwerkstatt durchführen: Gefahr
von Verbrennungen und einer Explosion der
Batterie!
Die Batterie darf nicht geöffnet werden!
Ver-
suchen Sie nicht, den Flüssigkeitsstand der
Batterie zu ändern. Andernfalls entweicht
Knallgas aus der Batterie - Explosionsgefahr! Augenschutz tragen.
Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschu-
he und Augenschutz tragen. Säurespritzer mit
viel Wasser abwaschen.
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen sind
verboten!
Die Batterie nur in gut belüfteten Räumen aufla-
den – Explosionsgefahr!
Kinder von Säure und Batterie fernhalten.
ACHTUNG
● Bei Arbeiten oder Reparaturen an der elekt-
rischen Anlage wie folgt vorgehen:
– 1. Den Zündschlüssel abziehen. Das Mi-
nuskabel an der Batterie muss abge-
klemmt werden. –
2. Nach Abschluss der Arbeiten das Mi-
nuskabel wieder an die Batterie anklem-
men.
● Vor dem Wiederanklemmen der Batterie al-
le elektrischen Geräte ausschalten. Zuerst
das Pluskabel und dann das Minuskabel an-
klemmen. Die Anschlusskabel dürfen auf kei-
nen Fall vertauscht werden – Kabelbrandge-
fahr!
● Achten Sie darauf, dass der Entgasungs-
schlauch immer an der Batterie befestigt ist.
● Verwenden Sie keine beschädigten Batteri-
en – Explosionsgefahr! Erneuern Sie eine be-
schädigte Batterie umgehend. VORSICHT
● Klemmen Sie die Fahrzeugbatterie niemals
bei eingeschalteter Zündung oder bei laufen-
dem Motor ab, da sonst die elektrische Anla-
ge bzw. elektronische Bauteile beschädigt
werden. Batterie laden
Zum Laden der Batterie befinden sich An-
schlüsse im Motorraum.
– Lesen Sie die Warnhinweise ››› in Warn-
hinweise für den Umgang mit Batterien auf
Seite 221 und
›
›› .
– Schalten Sie alle stromverbrauchenden Ge-
räte aus. Ziehen Sie den Zündschlüssel ab. –
Öffnen Sie die Motorraumklappe ››› Sei-
te 213 .
– Klap
pen Sie die Batterieabdeckung auf.
– Klemmen Sie die Polzangen des Ladege-
räts vorschriftsmäßig an den Batterieplu-
spol (+) und ausschließlich an einen Ma
s-
sepunkt der Karosserie (–) an.
– Verwenden Sie ein Ladegerät, das mit Bat-
terien mit 12 V Nennspannung kompatibel
ist. Die Ladung darf eine Spannung von 15
V nicht überschreiten.
– Stecken Sie jetzt erst das Netzkabel des La-
degeräts in die Steckdose und schalten Sie
das Gerät ein.
– Am Ende des Ladevorgangs: Schalten Sie
das Ladegerät aus und ziehen Sie das
Netzkabel aus der Steckdose.
– Nehmen Sie jetzt erst die Polzangen des
Ladegeräts ab.
– Klappen Sie die Abdeckung wieder ord-
nungsgemäß zurück auf die Batterie.
– Schließen Sie die Motorraumklappe ››› Sei-
te 213.
Be
achten Sie vor dem Laden der Batterie un-
bedingt die Herstellerhinweise des Ladege-
räts! »
221
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
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Empfehlungen
ACHTUNG
Laden Sie niemals eine gefrorene Batterie
auf: Tauschen Sie sie aus! Ansonsten kann ei-
ne Explosion ausgelöst werden! Hinweis
Laden Sie die Batterie ausschließlich über die
Anschlüsse im Motorraum. Batterie ersetzen
Die neue Batterie muss die gleichen Spezifi-
kationen (Stromstärke, Ladung und Span-
nung) aufweisen wie die alte Batterie.
In Ihrem Fahrzeug sorgt ein intelligentes
Energiemanagement für die Verteilung der
elektrischen Energie
›››
Seite 204 . Durch das
Ener giem
anagement wird die Batterie besser
geladen als bei Fahrzeugen ohne Energiema-
nagement. Damit die zusätzliche elektrische
Energie auch nach einem Batteriewechsel
wieder verfügbar ist, empfehlen wir, nur Bat-
terien des gleichen Typs und Herstellers (wie
sie bei der Auslieferung des Fahrzeugs ver-
baut waren) zu verwenden. Um die Funktio-
nen des Energiemanagements nach einem
Batteriewechsel wieder richtig nutzen zu kön-
nen, muss die Batterie im Energiemanage-
ment durch einen Fachbetrieb kodiert wer-
den. VORSICHT
● Fahrzeuge mit Start-Stopp-System* bei-
spielsweise sind mit einer Spezialbatterie
(Typ AGM oder EFB) ausgestattet. Durch Ein-
bau einer anderen Batterie kann die Start-
Stopp-Funktion schwer beeinträchtigt wer-
den, d. h. dass sich der Motor wiederholt
nicht abstellen lässt.
● Achten Sie darauf, dass der Entgasungs-
schlauch immer an der ursprünglichen Öff-
nung an der Batterieseite angeschlossen ist.
Andernfalls können Gase bzw. Batteriesäure
austreten.
● Batteriehalter und -klemmen müssen stets
korrekt befestigt sein.
● Vor allen Arbeiten an der Batterie, beachten
Sie die Warnhinweise unter ››› Seite 221,
Warnhinweise für den Umgang mit Batterien .
● Denken Sie daran, die Batterieabdeckung
anzubringen, sofern vorhanden. Dies ist eine
Schutz vor hohen Temperaturen. Die Lebens-
dauer des Fahrzeugs wird so verlängert. Umwelthinweis
Batterien enthalten schadstoffhaltige Sub-
s t
anzen wie Schwefelsäure und Blei. Sie müs-
sen daher vorschriftsmäßig entsorgt werden
und gehören auf keinen Fall in den Hausmüll!
Achten Sie darauf, dass die ausgebaute Bat-
terie nicht umkippen kann. Andernfalls könn-
te Schwefelsäure austreten! Räder
Räder und Reifen Allgemeines –
Fahren Sie mit neuen Reifen während der
er s
ten 500 km besonders vorsichtig.
– Überfahren Sie Bordsteine oder derglei-
chen nur langsam und möglichst im rech-
ten Winkel.
– Prüfen Sie Ihre Reifen von Zeit zu Zeit auf
Beschädigungen (Stiche, Schnitte, Risse
und Beulen). Entfernen Sie Fremdkörper
aus dem Reifenprofil.
– Lassen Sie defekte Räder oder Reifen sofort
ersetzen.
– Schützen Sie Ihre Reifen vor Öl, Fett und
Kraftstoff.
– Ersetzen Sie verlorengegangene Staubkap-
pen der Ventile umgehend.
– Kennzeichnen Sie die Räder, bevor sie ab-
montiert werden, damit sie bei einer Wie-
dermontage die Laufrichtung beibehalten
können.
– Lagern Sie abmontierte Räder bzw. Reifen
kühl, trocken und möglichst dunkel.
222
Page 226 of 300

Empfehlungen
mit den Reifendruckwerten auf der Innenseite
der Tankklappe.
Fahrweise
Schnelles Kurvenfahren, rasantes Beschleu-
nigen und scharfes Bremsen (quietschende
Reifen) erhöhen die Abnutzung der Reifen.
Räder auswuchten
Die Räder eines neuen Fahrzeuges sind aus-
gewuchtet. Im Fahrbetrieb kann aber durch
verschiedene Einflüsse eine Unwucht entste-
hen, die sich durch Vibrationen am Lenkrad
bemerkbar macht.
Da eine Unwucht auch erhöhten Verschleiß
von Lenkung, Radaufhängung und Reifen be-
wirkt, sollten die Räder in diesem Fall neu
ausgewuchtet werden. Außerdem muss ein
Rad nach der Montage eines neuen Reifens
und nach jeder Reifenreparatur neu ausge-
wuchtet werden.
Radstellungsfehler
Eine fehlerhafte Einstellung des Fahrwerks
bewirkt nicht nur erhöhten Reifenverschleiß,
sondern beeinträchtigt auch die Fahrsicher-
heit. Bei außergewöhnlichem Reifenver-
schleiß sollten Sie deshalb die Radstellung in
einem SEAT Betrieb überprüfen lassen. ACHTUNG
● Passen Sie den Reifendruck immer der ak-
tuellen Fahrzeugbeladung an.
● Bei hohen Fahrzeugbeladungen oder Ge-
schwindigkeiten muss ein Reifen mit zu ge-
ringem Druck mehr Walkarbeit leisten und er-
wärmt sich übermäßig. Dadurch könnte sich
die Laufstreifen ablösen, und der Reifen
könnte platzen. Unfallgefahr! Umwelthinweis
Ein zu geringer Reifenfülldruck erhöht den
Kraftstoffverbrauch. Verschleißanzeiger
Abb. 177
Reifenprofil: Verschleißanzeiger. Die Verschleißanzeiger zeigen an, ob ein Rei-
fen abgefahren ist.Im Profilgrund der Originalbereifung befin-
den sich quer zur Laufrichtung 1,6 mm hohe
„Verschleißanzeiger“. Diese Verschleißanzei-
ger sind (je nach Fabrikat) 6- bis 8-mal in
gleichen Abständen auf der Lauffläche ange-
ordnet. Markierungen an den Reifenflanken
(zum Beispiel die Buchstaben „TWI“ oder
Dreiecksymbole) kennzeichnen die Lage der
Verschleißanzeiger.
Bei 1,6 mm Restprofil – gemessen in den
Profilrillen neben den Verschleißanzeigern –
ist die gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe
erreicht. (In Exportländern können andere
Werte gelten.)
ACHTUNG
Spätestens wenn die Reifen bis auf die Ver-
schleißanzeiger abgefahren sind, müssen sie
ersetzt werden. Andernfalls besteht Unfallge-
fahr!
● Dies gilt insbesondere beim Fahren unter
schlechten Wetterbedingungen wie Regen
oder Frost. Eine große Profiltiefe der Reifen
und eine annähernd gleiche Profiltiefe der
Reifen auf der Vorder- und Hinterachse ist
hierbei wichtig.
● Die geringe Fahrsicherheit durch zu gerin-
ges Reifenprofil macht sich insbesondere im
Handling, bei „Aquaplaninggefahr“ durch tie-
fe Wasserpfützen, beim Durchfahren von Kur-
ven und im Bremsverhalten negativ bemerk-
bar.
● Nicht angepasste Geschwindigkeit kann
zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen. 224
Page 230 of 300

Empfehlungen
●
Vor jeder Fahrt alle Reifen immer mit dem
richtigen Reifenfülldruck befüllen.
● Bei zu geringem Reifenfülldruck muss der
Reifen mehr Walkarbeit leisten. Dadurch kann
der Reifen so stark erwärmt werden, dass es
zur Laufstreifenablösung und zum Platzen
des Reifens kommen kann.
● Hohe Geschwindigkeiten und ein Überladen
können einen Reifen so stark erwärmen, dass
es zum Platzen des Reifens und zum Verlust
der Fahrzeugkontrolle kommen kann.
● Ein zu hoher oder zu geringer Reifenfüll-
druck verkürzt die Lebensdauer der Reifen
und verschlechtert das Fahrverhalten des
Fahrzeugs.
● Wenn der Reifen nicht „platt“ ist und ein
Radwechsel nicht sofort erforderlich sein
sollte, mit niedriger Geschwindigkeit zum
nächstgelegenen Fachbetrieb fahren und den
Reifenfülldruck prüfen und korrigieren. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ››› in
Warn- und Kontrollleuchten auf Seite 74. Hinweis
● Wenn bei eingeschalteter Zündung ein zu
geringer Reifenfülldruck erkannt wird, ertönt
eine akustische Warnung. Bei einer System-
störung ertönt kein akustisches Warnsignal.
● Das Fahren auf unbefestigten Straßen für
einen längeren Zeitraum oder eine sportliche Fahrweise kann das TPMS vorübergehend
deaktivieren. Die Kontrollleuchte zeigt eine
Funktionsstörung an, verlischt jedoch, wenn
sich die Straßenverhältnisse oder die Fahr-
weise ändern.
Reifenkontrollanzeige
Abb. 179
Kombi-Instrument: Warnung Reifen-
druckverlust. Die Reifenkontrollanzeige vergleicht mithilfe
der ABS-Sensoren unter anderem die Dreh-
zahl und somit den Abrollumfang der einzel-
nen Räder. Eine Veränderung des Abrollum-
fangs an einem oder mehreren Rädern wird
durch die Reifenkontrollanzeige im Kombiin-
strument über die Kontrollleuchte angezeigt
und eine Warnung an den Fahrer übermittelt
››› Abb. 179 . Sofern nur ein Reifen betroffen
i s
t, wird dessen Position am Fahrzeug ange-
zeigt. Druckverlust: Reifendruck vorne links prü-
fen!
Veränderungen des Abrollumfangs
Der Abrollumfang des Reifens kann sich ver-
ändern:
● Wenn der Reifenfülldruck manuell verän-
dert wurde.
● Wenn der Reifenfülldruck zu gering ist.
● Wenn der Reifen Strukturschäden hat.
● Wenn das Fahrzeug einseitig belastet ist.
● Wenn die Räder einer Achse stärker belas-
tet sind, z. B. bei hoher Zuladung.
● Wenn Schneeketten montiert sind.
● Wenn ein Notrad montiert ist.
● Wenn ein Rad pro Achse gewechselt wurde.
Die Reifenkontrollanzeige kann unter be-
stimmten Bedingungen verzögert oder gar
nichts anzeigen, z. B. bei sportlicher Fahrwei-
se, auf winterlichen oder unbefestigten Stra-
ßen oder beim Fahren mit Schneeketten.
228
Page 231 of 300

Räder
Reifenkontrollanzeige kalibrieren Abb. 180
Handschuhfach: Schalter Reifen-
kontrollanzeige. Nach Änderung der Reifenfülldrücke oder
nach Wechsel eines oder mehrerer Räder
muss die Reifenkontrollanzeige neu kalibriert
werden. Das gilt auch nach dem Tausch der
Räder, z. B. von vorn nach hinten.
● Schalten Sie die Zündung ein.
● Speichern Sie den neuen Reifenfülldruck
im System Easy Connect mit der Taste und der Funktionstaste
Setup
›››
Seite 17
oder mit dem Schalter im Handschuhfach*
››› Abb. 180 .
Da s
System kalibriert sich im normalen Fahr-
betrieb selbstständig auf die vom Fahrer ein-
gefüllten Reifendrücke und die montierten
Reifen. Nach einer längeren Fahrt mit unter-
schiedlichen Geschwindigkeiten werden die angelernten Werte übernommen und über-
wacht.
Bei hoher Belastung der Reifen, z. B. auf
Grund von schwerem Ladegut, muss der Rei-
fenfülldruck vor der Kalibrierung auf den
empfohlenen Gesamtfülldruck erhöht werden
››› Seite 261. Hinweis
● Die Reifenkontrollanzeige funktioniert
nicht, wenn das ESC bzw. ABS eine Störung
hat ››› Seite 152.
● Bei
Schneekettenbetrieb kann es zu einer
Fehlanzeige kommen, weil die Schneeketten
den Radumfang vergrößern. Notrad
Benutzerhinweise Abb. 181
Notrad: hochgeklappter Ladeboden Das Notrad ist nur für den kurzzeitigen Ein-
satz bestimmt. Lassen Sie es so schnell wie
möglich bei einem SEAT Betrieb oder Fachbe-
trieb prüfen und ggf. ersetzen.
Für die Verwendung des Notrades bestehen einige Einschränkungen. Das Notrad ist spe-
ziell für Ihren Wagentyp entwickelt worden.
Es darf nicht mit dem Reserverad eines ande-
ren Fahrzeugtyps vertauscht werden.
Notrad herausnehmen
– Heben Sie den Ladeboden an und halten
Sie ihn in dieser Position, um das Notrad
herausnehmen zu können ››› Abb. 181 .
– Dr ehen
Sie das Handrad entgegen dem
Uhrzeigersinn heraus.
– Nehmen Sie das Notrad heraus.
Schneeketten
Die Benutzung von Schneeketten auf dem
Notrad ist aus technischen Gründen nicht zu-
lässig.
Falls Sie mit Schneeketten fahren müssen
und eine Reifenpanne an einem Vorderrad
haben, montieren Sie das Notrad anstelle ei-
nes Hinterrads. Das freiwerdende Hinterrad
versehen Sie dann mit Schneeketten und
montieren es anstelle des defekten Vorder-
rads. »
229
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
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Empfehlungen
ACHTUNG
● Nach Montage des Notrads müssen Sie so-
bald als möglich den Reifenfülldruck kontrol-
lieren. Anderenfalls besteht Unfallgefahr. Die
Reifendruckwerte sind auf der Innenseite der
Tankklappe angegeben.
● Fahren Sie mit dem Notrad niemals schnel-
ler als 80 km/h – Umfallgefahr!
● Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen
und rasante Kurvenfahrten vermeiden – Um-
fallgefahr!
● Fahren Sie niemals mit mehr als einem Not-
rad – Unfallgefahr!
● Auf die Felge des Notrads darf kein Normal-
oder Winterreifen montiert werden.
● Bei Fahren mit dem Notrad besteht die
Möglichkeit, dass sich die ACC während der
Fahrt selbsttätig abschaltet. Schalten Sie das
System vor Fahrtbeginn ab. Herausnehmen des Notrads in
Fahrzeugen mit dem System SEAT
SOUND 10 Lautsprecher (mit
Subwoofer
)*–
Entfernen Sie den Ladeboden (Matte) des
Subwoofers wie folgt:
– Mode
ll LEON / LEON SC: Erst die Matte in
Richt
ung Rückenlehne ziehen und anschlie- ßend nach oben herausnehmen. Modell LE-
ON ST:
Heben Sie den Gepäckraumboden
an und befestigen ihn laut Erklärung in
››› Seite 129.
– Ziehen
Sie das Subwoofer-Lautsprecherka-
bel her
aus.
– Drehen Sie das Befestigungshandrad ent-
gegen dem Uhrzeigersinn heraus.
– Entnehmen Sie den Subwoofer-Lautspre-
cher u
nd das Reserverad.
– Beim erneuten Einbau des Reserverads ist
der Subwoofer-Lautsprecher in Pfeilrich-
t
ung und mit der Anzeige „FRONT“ nach
vorn einzusetzen.
– Schließen Sie das Lautsprecherkabel wie-
der an und ziehen Sie das Handrad fest im
Uhrzeigersinn an, damit die Baueinheit
Subwoofer
und Rad sicher befestigt ist.
Winterbetrieb Winterreifen –
Verwenden Sie Winterreifen an allen vier
Rädern.
– Verwenden Sie nur solche Winterreifen, die
für Ihr Fahrzeug zugelassen sind. –
Beachten Sie, dass für Winterreifen niedrig-
ere Höchstgeschwindigkeiten gelten kön-
nen.
– Achten Sie darauf, dass die Winterreifen
ein ausreichendes Profil haben.
– Kontr
ollieren Sie nach der Radmontage den
Reifendruck. Beachten Sie dabei die Werte
auf der Innenseite der Tankklappe ››› Sei-
te 223.
Bei w
interlichen Straßenverhältnissen wer-
den die Fahreigenschaften des Wagens durch
Winterreifen deutlich verbessert. Sommerrei-
fen sind aufgrund ihrer Konstruktion (Breite,
Gummimischung, Profilgestaltung) auf Eis
und Schnee weniger rutschfest. Dies gilt be-
sonders für Fahrzeuge, die mit Breitreifen
bzw. Hochgeschwindigkeitsreifen ausgerüs-
t
et sind (Kennbuchstabe H, V oder Y auf der
Reifenflanke).
Sie dürfen nur solche Winterreifen verwen-
den, die für das Fahrzeug zugelassen sind.
Die Winterreifengrößen für Ihr Fahrzeug fin-
den Sie in Ihren Fahrzeugbegleitpapieren
(z. B. EWG-Übereinstimmungsbescheinigung
oder COC-Papier 1)
). Die Fahrzeugbegleitpa-
piere sind länderabhängig. Siehe auch
››› Seite 225. 1)
COC = Certificate of Conformity.
230
Page 234 of 300

Empfehlungen195/65 R15Ketten mit Gliedern von maximal 15 mm
205/55 R16Ketten mit Gliedern von maximal 15 mm
225/45 R17Ketten mit Gliedern von maximal 9 mm
225/40 R18Ketten mit Gliedern von maximal 9 mm
Bei Schneekettenbetrieb sollten Sie
Radvoll-
blenden und Felgenzierringe abnehmen.
B eim B
efahren schnee
freier Strecken müs-
sen Sie die Ketten abnehmen. Auf schneefrei-
er Fahrbahn beeinträchtigen Schneeketten
die Fahreigenschaften, beschädigen die Rei-
fen und sind schnell zerstört. Pannenhilfe
Radwechsel Vorarbeiten Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
formationen durch
›››
Seit
e 34.
– Stellen Sie das Fahrzeug bei einer Panne
möglichst weit vom fließenden Verkehr ab.
Bei einer Reifenpanne sollte die Stelle waa-
gerecht sein. Falls Sie sich auf einer ab-
schüssigen Fahrbahn befinden, seien Sie
besonders vorsichtig.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
– Handgetriebe: Legen Sie den 1. Gang ein.
– Automatikgetriebe: Stellen Sie den Wähl-
hebel auf P.
– Bei Anhängerbetrieb: kuppeln Sie den An-
hänger von Ihrem Fahrzeug ab.
– Legen Sie das Bordwerkzeug ›››
Seite 236
und das Reserverad bereit ›››
Seite 229.
– Be
achten Sie die gesetzlichen Bestimmun-
gen einzelner Länder (Warnweste, Warn-
dreieck, usw.).
– Lassen Sie alle Insassen aussteigen. Diese
sollten sich außerhalb des Gefahrenberei- ches aufhalten (z.B. hinter einer Leitplan-
ke). ACHTUNG
● Beachten Sie die oben genannten Schritte
und schützen Sie damit sich selbst und ande-
re Verkehrsteilnehmer.
● Wenn Sie ein Rad auf einer abschüssigen
Fahrbahn wechseln, blockieren Sie das ge-
genüberliegende Rad mit einem Stein oder
dergleichen, um das Fahrzeug gegen Wegrol-
len zu sichern. Radvollblenden*
Abb. 182
Die Radvollblende vom Rad abneh-
men. Die Radvollblenden müssen entfernt werden,
um an die Radschrauben heranzukommen.
232
Page 238 of 300

Empfehlungen
Reifenreparatur Bordwerkzeug, Reifenreparaturkit* Das Bordwerkzeug und das Reifenreparatur-
kit* befinden sich im Gepäckraum unter der
Ladebodenabdeckung.
Um an das Bordwerkzeug zu gelangen:
– Heben Sie den Ladeboden am Kunststoff-
griff an, bis er sich hinter den Rastnasen an
den beiden Seitenteilen verklemmt.
Je nach Ausstattung befindet sich das Reifen-
reparaturkit* und dem Ladeboden.
Das Bordwerkzeug besteht aus folgenden
Teilen:
● Wagenheber*.
● Haken zum Entfernen der Vollzierkappen* /
Zange für Abdeckkappen der Radschrauben.
● Radschlüssel*.
● Abschleppöse.
● Adapter für Radschraubensicherung*.
Einige der aufgeführten Werkzeuge gehören
nur zu bestimmten Modellausführungen bzw.
sind Mehrausstattungen. Hinweis
Der Wagenheber muss im Allgemeinen nicht
gewartet werden. Falls erforderlich, mit All-
zweckfett einfetten. Pannenset TMS (Tyre Mobility
System)*
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
formationen durch
›››
Seite 33
.
Mit dem Pannenset* (Tyre Mobility System)
können Reifenbeschädigungen zuverlässig
abgedichtet werden, die durch Fremdkörper
oder Stichverletzungen bis etwa 4 mm Durch-
messer verursacht wurden. Der Fremdkörper
(z.B.Schraube oder Nagel) darf nicht aus
dem Reifen entfernt werden!
Nachdem das Dichtmittel im Reifen eingefüllt
ist, etwa 10 Minuten nach Fahrtantritt den
Reifenfülldruck unbedingt wieder kontrollie-
ren.
Das Pannenset zum Befüllen eines Reifens
nur dann verwenden, wenn das Fahrzeug si-
cher abgestellt ist, die notwendigen Hand-
lungen und Sicherheitsvorkehrungen vertraut
sind und das richtige Pannenset zur Verfü-
gung steht! Sonst fachmännische Hilfe in An-
spruch nehmen.
Das Reifendichtmittel darf nicht verwendet
werden:
● Bei Schäden an der Felge.
● Bei Außentemperaturen unterhalb von -20
℃ (-4 °F).
● Bei Schnitten oder Einstichen im Reifen,
die größer als 4 mm sind. ●
Wenn mit sehr niedrigem Reifenfülldruck
oder luftleerem Reifen gefahren wurde.
● Wenn das Haltbarkeitsdatum auf der Rei-
fenfüllflasche abgelaufen ist. ACHTUNG
Das Verwenden des Pannensets kann gefähr-
lich sein, vor allem wenn der Reifen am Stra-
ßenrand aufgefüllt wird. Um das Risiko
schwerer Verletzungen zu reduzieren, folgen-
des beachten:
● Halten Sie das Fahrzeug an, sobald es mög-
lich und sicher ist. Das Fahrzeug in sicherer
Entfernung zum fließenden Verkehr abstel-
len, um den Reifen befüllen zu können.
● Sicherstellen, dass der Untergrund eben
und fest ist.
● Alle Mitfahrer und insbesondere Kinder
müssen sich immer in sicherer Entfernung
und außerhalb des Arbeitsbereichs aufhalten.
● Warnblinkanlage einschalten, um andere
Verkehrsteilnehmer zu warnen.
● Das Pannenset nur dann verwenden, wenn
man mit den notwendigen Handlungen ver-
traut ist. Sonst fachmännische Hilfe in An-
spruch nehmen.
● Das Pannenset ist nur für den Notfall bis
zum Erreichen des nächsten Fachbetriebes
gedacht.
● Einen mit dem Pannenset reparierten Rei-
fen umgehend ersetzen lassen. 236
Page 239 of 300

Pannenhilfe
●
Dichtungsmittel ist gesundheitsschädlich
und muss bei Kontakt mit der Haut sofort
entfernt werden.
● Pannenset außerhalb der Reichweite von
Kindern aufbewahren.
● Niemals einen Wagenheber verwenden,
auch wenn der Wagenheber für das Fahrzeug
zugelassen ist.
● Immer den Motor abstellen, die Handbrem-
se fest anziehen und beim Schaltgetriebe ei-
nen Gang einlegen, um das Risiko einer unbe-
absichtigten Fahrzeugbewegung zu reduzie-
ren. ACHTUNG
Ein mit Dichtungsmittel befüllter Reifen hat
nicht die gleichen Fahreigenschaften wie ein
herkömmlicher Reifen.
● Niemals schneller als 80 km/h (50 mph)
fahren.
● Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen
und rasante Kurvenfahrten vermeiden!
● Mit maximal 80 km/h (50 mph) nur 10 Mi-
nuten fahren, dann ist der Reifen zu kontrol-
lieren. Umwelthinweis
Gebrauchtes oder abgelaufenes Dichtungs-
mittel entsprechend den gesetzlichen Vor-
schriften entsorgen. Hinweis
Eine neue Flasche Reifendichtungsmittel ist
bei den SEAT-Händlern erhältlich. Hinweis
Separate Bedienungsanleitung des Herstel-
lers des Pannensets* beachten. Bestandteile des Pannensets*
Abb. 188
Prinzipdarstellung: Bestandteile
des Pannensets Das Pannenset befindet sich im Gepäckraum
unter dem Bodenbelag. Es besteht aus fol-
genden Bestandteilen
››› Abb. 188 :
V enti
leinsatzdreher
1 Aufkleber mit der Geschwindigkeitsanga-
be „max. 80 km/h“ oder „max. 50 mph“
Einfüllschlauch mit Verschlussstopfen
Luftkompressor
Reifenfüllschlauch
Reifenfülldruckanzeige (kann auch im
Kompressor integriert sein).
Luftablassschraube (stattdessen kann
auch eine Taste im Kompressor vorhan-
den sein).
EIN/AUS-Schalter
12-Volt-Kabelstecker
Reifenfüllflasche mit Dichtungsmittel
Ersatz-Ventileinsatz
Der Ventileinsatzdreher
1 hat am unteren
Ende einen Schlitz, in den der Ventileinsatz
passt. Nur so kann der Ventileinsatz aus dem
Reifenventil heraus- und wieder hineinge-
dreht werden. Das gilt auch für den Ersatz-
Ventileinsatz 11 .
ACHTUNG
Der Reifenfüllschlauch und der Luftkompres-
sor können beim Aufpumpen heiß werden.
● Hände und Haut vor heißen Teilen schüt-
zen.
● Heißen Reifenfüllschlauch und heißen Luft-
kompressor nicht auf brennbare Materialien
ablegen. » 2
3
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237
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 242 of 300

Empfehlungen
●
Führen Sie niemals eine Starthilfe durch,
wenn eine der Batterien gefroren ist – Explo-
sionsgefahr! Auch nach dem Auftauen be-
steht Verätzungsgefahr durch auslaufende
Batteriesäure. Ersetzen Sie eine gefrorene
Batterie.
● Halten Sie Zündquellen (offenes Licht,
brennende Zigaretten usw.) von den Batterien
fern. Anderenfalls besteht Explosionsgefahr!
● Beachten Sie die Gebrauchsanleitung des
Herstellers der Starthilfekabel.
● Schließen Sie das Minuskabel beim ande-
ren Fahrzeug nicht direkt an den Minuspol
der entladenen Batterie an. Durch Funkenbil-
dung könnte sich das aus der Batterie aus-
strömende Knallgas entzünden – Explosions-
gefahr!
● Klemmen Sie das Minuskabel beim ande-
ren Fahrzeug niemals an Teile des Kraftstoff-
systems oder an den Bremsleitungen an.
● Die nicht isolierten Teile der Polzangen dür-
fen sich nicht berühren. Außerdem darf das
an den Pluspol der Batterie angeklemmte Ka-
bel nicht mit elektrisch leitenden Fahrzeug-
teilen in Berührung kommen – Kurzschluss-
gefahr!
● Platzieren Sie die Starthilfekabel so, dass
sie nicht von sich drehenden Teilen im Motor-
raum erfasst werden können.
● Beugen Sie sich nicht über die Batterien –
Verätzungsgefahr! Hinweis
Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren, an-
dernfalls könnte bereits bei Verbindung der
Pluspole Strom fließen. Abschleppen und Anschleppen
Benutzerhinweise Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
formationen durch
› › ›
Seite 35
.
Beim An- und Abschleppen ist einiges zu be-
achten.
Bei Verwendung eines Abschleppseils beach-
ten Sie bitte:
Fahrer des ziehenden Fahrzeugs
– Fahren Sie erst richtig an, wenn das Seil
straff ist.
– Kuppeln Sie beim Anfahren besonders
weich ein (Schaltgetriebe) bzw. geben Sie
besonders vorsichtig Gas (Automatikgetrie-
be).
Fahrweise
Das Abschleppen erfordert eine gewisse
Übung – insbesondere bei Verwendung eines
A
bschleppseils. Beide Fahrer sollten mit den
Besonderheiten des Schleppvorgangs ver- traut sein. Ungeübte Fahrer sollten weder an-
noch abschleppen.
Achten Sie bei Ihrer Fahrweise stets darauf,
dass keine unzulässigen Zugkräfte und keine
stoßartigen Belastungen auftreten. Bei
Schleppmanövern abseits der befestigten
Straße besteht immer die Gefahr, dass die
Befestigungsteile überlastet werden.
ACHTUNG
Bei stromlosem Fahrzeug sind sämtliche Be-
leuchtungseinrichtungen wie Bremslicht und
Blinkleuchten außer Funktion. Schleppen Sie
Ihr Fahrzeug nicht ab. Andernfalls besteht
Unfallgefahr! VORSICHT
Falls aufgrund eines Defekts das Getriebe Ih-
res Fahrzeugs kein Schmiermittel mehr ent-
hält, darf das Fahrzeug nur mit angehobenen
Antriebsrädern bzw. auf einem speziellen
Transporter oder Anhänger abgeschleppt
werden. Hinweis
● Hierbei sind die gesetzlichen Bestimmun-
gen zu beachten.
● Schalten Sie an beiden Fahrzeugen die
Warnblinkanlage ein. Beachten Sie dabei
aber ggf. anderslautende Vorschriften. 240