stop start Seat Leon 5D 2013 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2013, Model line: Leon 5D, Model: Seat Leon 5D 2013Pages: 300, PDF-Größe: 5.98 MB
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Bedienung
●
Im Bereich der Abgasanlage dürfen keine
Unterbodenschutzmittel aufgetragen werden:
Brandgefahr! Wasserdurchfahrten auf Straßen
Um Beschädigungen am Fahrzeug beim
Durchfahren von z. B. überfluteten Straßen zu
vermeiden, beachten Sie Folgendes:
● Das Wasser darf maximal bis zur Unterkan-
te der Karosserie reichen.
● Fahren Sie maximal mit Schrittgeschwin-
digkeit. ACHTUNG
Nach Fahrten durch Wasser, Schlamm,
Matsch usw. kann die Wirkung der Bremsen
wegen nasser Bremsscheiben und -beläge
verzögert einsetzen. Damit sich die volle
Bremswirkung wieder einstellt, müssen die
Bremsen erst vorsichtig trockengebremst
werden. VORSICHT
● Bei Wasserdurchfahrten können Teile des
Fahrzeugs wie z. B. Motor, Getriebe, Fahrwerk
oder Elektrik stark beschädigt werden.
● Schalten Sie bei Wasserdurchfahrten stets
das Start-Stopp-System* aus ››› Seite 156. Hinweis
● Vor einer Wasserdurchfahrt die Wassertiefe
feststellen.
● Bleiben Sie keinesfalls im Wasser stehen,
fahren Sie nicht rückwärts und stellen Sie
den Motor nicht ab.
● Bitte beachten Sie, dass entgegenkommen-
de Fahrzeuge Wellen erzeugen, die die zuläs-
sige Wasserhöhe für Ihr Fahrzeug überschrei-
ten können!
● Vermeiden Sie Fahrten durch Salzwasser
(Korrosion). Wirtschaftlich und umweltbewusst
richtig fahren
Kraftstoffverbrauch, Umweltbelastung und
Verschleiß von Motor, Bremsen und Reifen
hängen im Wesentlichen von Ihrem Fahrstil
ab. Durch vorausschauende und ökonomi-
sche Fahrweise lässt sich der Kraftstoffver-
brauch um 10-15% reduzieren. Nachfolgend
finden Sie Tipps, die Umwelt und gleichzeitig
Ihren Geldbeutel zu entlasten.
Aktive Zylinderverwaltung (ACT
®
)*
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs kann die
aktive Zylinderverwaltung (ACT ®
) automa-
tisch einige Motorzylinder abschalten, wenn
die Fahrsituation keine übermäßige Leistung
erfordert. Während der Abschaltung wird kein
Kraftstoff in die entsprechenden Zylinder ge- spritzt, wodurch der Gesamtkraftstoffver-
brauch gesenkt wird. Die Anzahl der aktiven
Zylinder kann auf dem Kombi-Instrument-Dis-
play angezeigt werden
››› Seite 77 .
V or
ausschauend fahren
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug
den meisten Kraftstoff. Wenn Sie voraus-
schauend fahren, müssen Sie weniger brem-
sen und demzufolge auch weniger beschleu-
nigen. Lassen Sie den Wagen, wenn dies
möglich ist, mit eingelegtem Gang ausrollen -
beispielsweise wenn erkennbar ist, dass die
nächste Ampel auf rot steht. Die damit erziel-
te Bremswirkung des Motors schont Bremsen
und Reifen, Abgase und Kraftstoffverbrauch
gehen dabei auf Null zurück (Schubabschal-
tung).
Energiesparend schalten
Eine wirksame Art Kraftstoff zu sparen, ist
das frühe Hochschalten. Wer die Gänge aus-
fährt,
verbraucht unnötig Kraftstoff.
Schaltgetriebe:
Schalten Sie möglichst bald
vom ersten in den zweiten Gang. Wir empfeh-
len soweit möglich jeweils bei ca. 2.000 Um-
drehungen in den nächst höheren Gang zu
wechseln. Ein günstiger Kraftstoffverbrauch
ist auch eine Funktion des gewählten Gan-
ges. Wählen Sie den Gang der Fahrsituation
angepasst möglichst hoch und achten Sie
darauf, dass der Motor dabei noch rund läuft.
150
Page 153 of 300

Fahren
Automatikgetriebe : Treten Sie das Gaspedal
l an
gsam und vermeiden Sie den „Kick-
down“.
Vollgas vermeiden
Die Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeuges
sollten Sie möglichst nie ganz ausnutzen.
Kraftstoffverbrauch, Abgasemission und
Fahrgeräusche nehmen bei hohen Geschwin-
digkeiten überproportional zu. Langsamer
fahren spart Kraftstoff.
Leerlauf reduzieren
Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-System wer-
den die Leerlaufphasen automatisch redu-
ziert. Bei Fahrzeugen ohne Start-Stopp-Sys-
tem lohnt es sich, den Motor z. B. an Bahn-
schranken und Ampeln mit längerer Rotpha-
se abzustellen. Je nach Motorisierung ist be-
reits bei einer Motorpause eines betriebswar-
men Motors, von etwa 5 Sekunden die Kraft-
stoffersparnis größer als die extra Kraftstoff-
menge, die für das erneute Anlassen des Mo-
tors benötigt wird.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Mo-
tor betriebswarm wird. In der Warmlaufphase
sind jedoch Verschleiß und Schadstoffaus-
stoß besonders hoch. Deshalb sollten Sie so-
fort nach dem Anlassen des Motors losfah-
ren. Vermeiden Sie dabei hohe Drehzahlen. Regelmäßige Wartung
Durch regelmäßige Wartung können Sie
schon vor Fahrtantritt eine Voraussetzung für
kraftstoffsparendes Fahren schaffen. Der
Wartungszustand Ihres Fahrzeugs wirkt sich
nicht nur auf die Verkehrssicherheit und Wer-
terhaltung positiv aus, sondern auch auf den
Kraftstoffverbrauch. Ein schlecht eingestell-
ter Mot
or kann zu einem Kraftstoffverbrauch
führen, der 10 % höher ist als normal!
Kurzstrecken vermeiden
Motor und Abgasreinigungsanlage müssen
ihre optimale
Betriebstemperatur erreicht ha-
ben, um Verbrauch und Abgasemission wir-
kungsvoll zu reduzieren.
Ein kalter Motor verbraucht überproportional
viel Kraftstoff. Erst nach etwa vier Kilometern
ist der Motor betriebswarm und der Ver-
brauch hat sich normalisiert.
Reifendruck beachten
Achten Sie immer auf den richtigen Reifen-
druck ››› Seite 223
, um Kraftstoff zu sparen.
Bereits ein halbes Bar zu wenig kann den
Kraftstoffverbrauch um 5% erhöhen. Zu nied-
riger Reifendruck führt außerdem durch den
erhöhten Rollwiderstand zu einem stärkeren
Verschleiß
der Reifen und verschlechtert das
Fahrverhalten.
Fahren Sie Winterreifen
nicht ganzjährig,
denn das kostet bis zu 10% mehr Kraftstoff. Unnötigen Ballast vermeiden
Da jedes Kilogramm mehr
Gewicht
den Kraft-
stoffverbrauch erhöht, lohnt sich ein Blick in
den Gepäckraum, um unnötigen Ballast zu
vermeiden.
Da ein Dachgepäckträger den Luftwiderstand
des
Fahrzeugs erhöht, sollte er bei Nichtge-
brauch abgenommen werden. Sie sparen bei
einer Geschwindigkeit von 100-120 km/h da-
durch etwa 12% Kraftstoff.
Strom sparen
Der Motor treibt den Generator an und er-
zeugt auf diese Weise Elektrizität. Das be-
deutet, dass mit steigendem Stromverbrauch
auch der Kraftstoffverbrauch zunimmt! Schal-
ten Sie deshalb elektrische Gerate wieder
aus, wenn Sie sie nicht mehr benötigen. Ge-
räte mit hohem Stromverbrauch sind z. B.
Lüftungsgebläse auf hoher Stufe, die Heck-
scheibenbeheizung und die Sitzheizung*. 151Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 158 of 300

Bedienung
●
Bevor Sie eine längere Strecke mit starkem
Gefälle befahren, verringern Sie bitte die Ge-
schwindigkeit, schalten Sie in den nächst
niedrigeren Gang. Dadurch nutzen Sie die
Bremswirkung des Motors aus und entlasten
die Bremsen. Müssen Sie trotzdem zusätzlich
bremsen, so tun Sie dies nicht anhaltend,
sondern in Intervallen. Hinweis
● Arbeitet der Bremskraftverstärker nicht,
weil z. B. das Fahrzeug abgeschleppt werden
muss oder weil eine Störung des Bremskraft-
verstärker vorliegt, müssen Sie das Bremspe-
dal wesentlich kräftiger treten als normaler-
weise.
● Wenn Sie nachträglich einen Frontspoiler
oder Radvollblenden oder dergleichen mon-
tieren lassen, müssen Sie sicherstellen, dass
die Luftzufuhr zu den Vorderrädern nicht be-
einträchtigt wird - andernfalls könnte die
Bremsanlage zu heiß werden. Berganfahrassistent*
Diese Funktion steht nur bei Fahrzeugen mit
ESC zur Verfügung.
Der Anfahrassistent für Steigungen hilft dem
Fahrer beim Anfahren am Berg und hält das
Fahrzeug an seiner Position.
Das System hält den Bremsdruck ungefähr
zwei Sekunden aufrecht, nachdem der Fahrer den Fuß vom Pedal genommen hat, sodass
verhindert wird, dass das Fahrzeug nach hin-
ten rollt. Während dieser zwei Sekunden hat
der Fahrer genügend Zeit, um das Kupp-
lungspedal freizugeben und zu beschleuni-
gen, ohne dass das Fahrzeug nach hinten
rollt und die Handbremse zum Einsatz
kommt, wodurch das Anfahren leichter, be-
quemer und sicherer wird.
Voraussetzungen für das Funktionieren des
Anfahrassistenten sind:
● sich auf einer Steigung zu befinden,
● geschlossene Türen,
● Fahrzeug vollständig angehalten,
● Motor eingeschaltet und Bremse getreten,
● außerdem muss im Fall eines Schaltgetrie-
bes der Gang eingelegt oder das Getriebe in
Neutralstellung sein und im Fall von Automa-
tikgetrieben muss sich der Wählhebel in den
Stellungen S
, D oder R befinden.
Der Berganfahrassistent wird auch bei der
Rückwärtsanfahrt am Berg aktiviert. ACHTUNG
● Wenn das Fahrzeug nicht sofort nach Lösen
des Bremspedals angefahren wird, kann es
unter Umständen nach hinten rollen. Betäti-
gen Sie in diesem Fall sofort das Bremspedal
oder ziehen Sie die Handbremse. ●
Wenn der Motor ausgeht, betätigen Sie so-
fort das Bremspedal oder ziehen Sie die
Handbremse.
● Wenn Sie in dichtem Verkehr an einer Stei-
gung fahren, und Sie verhindern möchten,
dass das Fahrzeug beim Anfahren nach hin-
ten rollt, betätigen Sie das Bremspedal ein
paar Sekunden lang, bevor Sie anfahren. Hinweis
Ihr SEAT-Händler oder Ihr Fachbetrieb infor-
miert Sie gerne darüber, ob Ihr Fahrzeug mit
diesem System ausgestattet ist. Start-Stopp-System*
Beschreibung und Funktionsweise Das Start-Stopp-System kann helfen, Kraft-
stoff zu sparen und den CO
2-Ausstoß zu ver-
ringern.
Im Start-Stopp-Betrieb wird der Motor bei ste-
hendem Fahrzeug, z. B. an einer Ampel, auto-
matisch abgestellt. Die Zündung bleibt wäh-
rend dieser Stopp-Phase eingeschaltet. Bei
Bedarf wird der Motor automatisch wieder
gestartet.
Sobald die Zündung eingeschaltet wird, ist
das Start-Stopp-System automatisch akti-
viert.
156
Page 159 of 300

Fahrerassistenzsysteme
Grundvoraussetzungen für den Start-Stopp-
Betrieb
● Die Fahrertür ist geschlossen.
● Der Fahrer ist angegurtet.
● Die Motorraumklappe ist geschlossen.
● Das Fahrzeug ist ab dem letzten Halt
4 km/h gefahren.
● Es ist kein Anhänger angekuppelt. ACHTUNG
● Stellen Sie niemals den Motor ab, bevor
das Fahrzeug komplett zum Stillstand ge-
kommen ist. Die volle Funktionsfähigkeit des
Bremskraftverstärkers und der Servolenkung
ist nicht gewährleistet. Sie müssen ggf. mehr
Kraft zum Lenken oder Bremsen aufwenden.
Da Sie dabei nicht wie gewohnt lenken und
bremsen können, kann es zu Unfällen und
ernsthaften Verletzungen kommen.
● Ziehen Sie niemals den Schlüssel aus dem
Zündschloss, solange das Fahrzeug in Bewe-
gung ist. Die Lenksperre könnte sonst plötz-
lich einrasten und Sie wären nicht mehr in
der Lage, das Fahrzeug zu lenken.
● Um Verletzungen zu vermeiden, stellen Sie
sicher, dass bei Arbeiten im Motorraum das
Start-Stopp-System ausgeschaltet ist ››› Sei-
te 158. VORSICHT
Schalten Sie bei Wasserdurchfahrten stets
das Start-Stopp-System aus ››› Seite 158. Motor abstellen/starten
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
– Schalten Sie bei Fahrzeugstillstand in den
Leerlauf und lassen Sie das Kupplungspe-
dal los. Der Motor wird abgestellt. Im Dis-
play des Kombi-Instruments erscheint die
Kontrollleuchte .
– W
enn Sie das Kupplungspedal treten, star-
tet der Motor wieder. Die Kontrollleuchte er-
lischt.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
– Bremsen Sie das Fahrzeug bis zum Still-
stand und bleiben Sie mit dem Fuß auf
dem Bremspedal. Der Motor wird abge-
stellt. Im Display erscheint die Kontroll-
leuchte .
– Wenn Sie den Fuß vom Bremspedal neh-
men, startet der Motor wieder. Die Kontroll-
leuchte erlischt.
Weitere Informationen zum
Automatikgetriebe
Der Motor wird in den Wählhebelstellungen P,
D, N und S sowie im manuellen Betrieb abge-
stellt. In der Wählhebelstellung P bleibt der
Motor auch dann aus, wenn Sie den Fuß von
der Bremse nehmen. Der Motor startet erst
wieder, wenn Sie das Gaspedal betätigen
oder eine andere Fahrstufe einlegen und die
Bremse lösen. Wenn Sie während einer Stopp-Phase die
Wählhebelstellung R wählen, startet der Mo-
tor wieder.
Schalten Sie zügig von D nach P, um einen
ungewollten Motorstart beim Schalten über R
zu vermeiden.
Hinweis
● Sie können selbst steuern, ob der Motor
abgestellt wird oder nicht, indem Sie die
Bremskraft verringern oder erhöhen. Wenn
Sie die Bremse z. B. im Stop-and-Go-Verkehr
oder beim Abbiegen nur leicht treten, wird bei
Fahrzeugstillstand keine Stopp-Phase einge-
leitet. Sobald Sie die Bremse stärker treten,
wird der Motor abgestellt.
● Treten Sie bei Fahrzeugen mit Schaltgetrie-
be während einer Stopp-Phase die Fußbrem-
se, um das Fahrzeug gegen Wegrollen zu si-
chern.
● Wenn Sie bei Fahrzeugen mit Schaltgetrie-
be den Motor „abwürgen“, können Sie ihn di-
rekt wieder starten, indem Sie das Kupp-
lungspedal sofort treten. Allgemeine Hinweise
Der reguläre Start-Stopp-Betrieb kann aus
verschiedenen Gründen systemseitig abge-
brochen werden.
»
157
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 160 of 300

Bedienung
Motor wird nicht abgestellt
Das System überprüft vor jeder Stopp-Phase,
ob bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Der
Motor wird z. B. in den folgenden Situationen
nicht abgestellt.
● Der Mot
or hat die Mindesttemperatur für
den Start-Stopp-Betrieb noch nicht erreicht.
● Die per Klimaanlage gewählte Innentempe-
ratur ist noch nicht erreicht.
● Die Innentemperatur ist sehr hoch/tief.
● Die Defrostfunktion ist eingeschaltet
››› Seite 26
.
● Die Einparkhilfe* ist eingeschaltet.
● Der Ladezustand der Batterie ist zu niedrig.
● Das Lenkrad ist stark eingeschlagen oder
es findet eine Lenkbewegung statt.
● Es besteht die Gefahr eines Beschlagens.
● Nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs.
● Bei starker Neigung.
Als Hinweis erscheint im Display des Kombi-
Instruments , im Fahrerinformationssys-
tem* zusätzlich .
Motor startet selbsttätig wieder
Während einer Stopp-Phase wird z. B. in den
folgenden Situationen der reguläre Start-
Stopp-Betrieb abgebrochen. Der Motor star-
tet ohne Aktion des Fahrers wieder. ●
Die Innentemperatur weicht von dem per
Klimaanlage gewählten Wert ab.
● Die Defrostfunktion ist eingeschaltet
››› Seite 26
.
● Die Bremse wurde mehrmals nacheinander
getreten.
● Der Ladezustand der Batterie wird zu nied-
rig.
● Hoher Stromverbrauch. Hinweis
Wenn Sie bei Fahrzeugen mit Automatikge-
triebe nach dem Einlegen des Rückwärts-
gangs die Wählhebelstellung D, N oder S ein-
legen, muss das Fahrzeug über 10 km/h ge-
fahren sein, damit das System den Motor er-
neut abstellen kann. Start-Stopp-System manuell
ein-/ausschalten
Abb. 147
Mittelkonsole: Systemtaste Start-
Stopp. Wenn Sie das System nicht nutzen möchten,
können Sie es manuell ausschalten.
– Um das Start-Stopp-System manuell
aus-/einzuschalten, drücken Sie die Taste
. Das Symbol in der Taste leuchtet bei
ausgeschaltetem System gelb. Hinweis
Das System wird jedes Mal eingeschaltet,
wenn Sie den Motor während eines Halts be-
wusst abstellen. Der Motor startet erneut au-
tomatisch. 158
Page 161 of 300

Fahrerassistenzsysteme
Fahrerhinweise im Display des Kombi-
Instruments Start-Stopp-System ausgeschaltet. Starten Sie
den Motor manuell.
Der Fahrerhinweis erscheint, wenn bestimm-
te Bedingungen während der Stopp-Phase
nicht erfüllt sind und der Motor nicht wieder
dur c
h das Start-Stopp-System gestartet wer-
den kann. Der Motor muss manuell angelas-
sen werden.
Start-Stopp-System Störung! Funktion nicht
verfügbar
Es liegt eine Störung im Start-Stopp-System
vor. Fahren Sie demnächst in eine Werkstatt
und lassen Sie die Störung beheben.
Geschwindigkeitsregelanlage
(GRA)* Funktion Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) hält
eine programmierte Geschwindigkeit ab etwa
20 km/h (15 mph) konstant.
Der GRA verringert die Geschwindigkeit, in-
dem er nicht mehr beschleunigt, nicht durch
Treten der Bremsen
››› . ACHTUNG
Wenn es nicht möglich ist, sicher mit ausrei-
chendem Abstand und konstanter Geschwin-
digkeit zu fahren, kann das Verwenden der
Geschwindigkeitsregelanlage Unfälle und
schwere Verletzungen verursachen.
● Niemals die GRA bei dichtem Verkehr, bei
zu geringem Abstand, auf steilen, kurvenrei-
chen, rutschigen Strecken, wie z. B. Schnee,
Eis, Nässe oder Rollsplitt, und auf überflute-
ten Straßen verwenden.
● Niemals die GRA im Gelände oder auf nicht
befestigten Straßen benutzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zu vorausfahrenden Fahrzeugen immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Um eine unbeabsichtigte Geschwindig-
keitsregelung zu vermeiden, die GRA immer
nach der Benutzung ausschalten.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
schwindigkeit wieder aufzunehmen, wenn die
Geschwindigkeit für die gerade bestehenden
Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-
nisse zu hoch ist.
● Bei Fahrten im Gefälle kann die GRA die
Fahrzeuggeschwindigkeit nicht konstant hal-
ten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs
kann sich die Geschwindigkeit erhöhen. He-
runterschalten oder Fahrzeug mit der Fuß-
bremse abbremsen. Warn- und Kontrollleuchte
Abb. 148
Display des Kombiinstruments: Zu-
standsanzeigen der GRA. Kontrollleuchte
Wenn die Kontrollleuchte
leuchtet, bedeu-
tet das, dass die Geschwindigkeitsregelanla-
ge aktiv ist.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
ge Warn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie erlöschen nach weni-
gen Sekunden.
Anzeige im GRA-Display
Zustand
Abb. 148
:
GRA vorübergehend abgeschaltet. Ge-
speicherte Geschwindigkeit in kleinen
Zahlen. »
A
159
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 168 of 300

Bedienung
● Wenn ESC die Regelung durchführt.
● Wenn der Fahrer keinen Sicherheitsgurt an-
gelegt hat.
● Wenn mehrere Bremslichter des Fahrzeugs
oder des angehängten Anhängers eine elekt-
rische Störung aufweisen.
● Wenn das Fahrzeug rückwärts fährt.
● Geschwindigkeit ist schneller als etwa 160
km/h (100 mph). ACHTUNG
Es besteht Gefahr des Zusammenstoßes we-
gen Auffahrens, wenn der Mindestabstand in
Bezug auf das vor Ihnen fahrende Fahrzeug
und wegen der unterschiedlichen Geschwin-
digkeit zwischen beiden Fahrzeugen so groß
ist, dass die Verringerung der Geschwindig-
keit seitens des ACC nicht ausreichend ist. In
diesem Fall muss sofort mit dem Bremspedal
gebremst werden.
● Es ist möglich, dass die ACC nicht alle Situ-
ationen richtig erkennen kann.
● Das „Abstellen“ des Fußes auf dem Gaspe-
dal kann dazu führen, dass die ACC keine
Bremsung durchführt. Die Beschleunigung
des Fahrers hat Priorität gegenüber dem Ein-
griff des Geschwindigkeitsreglers oder der
Geschwindigkeitsregelung.
● Seien Sie immer darauf vorbereitet. das
Fahrzeug zu jedem Zeitpunkt abzubremsen.
● Halten Sie stets die jeweiligen Vorgaben ei-
nes jeden Landes in Bezug auf den obligatori- schen Mindestabstand zu vor Ihnen fahren-
den Fahrzeugen ein.
Hinweis
● Die programmierte Geschwindigkeit wird
gelöscht, wenn die ACC ein- bzw. ausgeschal-
tet wird.
● Wenn die Anti-Rusch-Regulierung bei der
Beschleunigung (ASR) bzw. ESC im Betrieb
Sport* ( ››› Seite 85
) ausgeschaltet wird,
s c
haltet sich die ACC automatisch ab.
● Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-System
schaltet sich der Motor automatisch während
er Stopp-Phase des ACC aus und schaltet au-
tomatisch nach dem Start wieder ein. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
Wenn das Fahrzeug mit Automatikgetriebe
und automatischer Distanzregelung (ACC)
ausgestattet ist, können Sie es abbremsen,
bis es vollständig zum Halten kommt, falls
das vor Ihnen fahrende Fahrzeug anhält.
Die ACC ist während eines kurzen Zeitraums
verfügbar. Das Fahrzeug setzt sich erneut auf
autonome Weise in Betrieb, wenn sich das
davor fahrende Fahrzeug in Bewegung setzt
(Kolonnenassistent).Abschaltkriterien
Die ACC schaltet sich ab, wenn der Fahrer auf
das Bremspedal tritt oder die Fahrertür geöff-
net wird.
Wenn das davor fahrende Fahrzeug mehr als
3 Sekunden stehen bleibt, schaltet sich die
ACC aus Sicherheitsgründen ab.
In diesem
Fall muss der Fahrer die Kontrolle überneh-
men und auf die Bremse treten.
In diesem letzten Fall, wenn die ACC bei an-
gehaltenen Fahrzeug ausgeschaltet wird, ist
es notwendig, dass das Fahrzeug durch Betä-
tigung des Bremspedals gebremst wird; weil
ein Wagen mit eingelegtem Grang das Fahr-
zeug selbst bei Stillstand bewegen kann.
Neustart mit ACC auf manuelle Weise
Es ist möglich, die ACC erneut zu aktivieren,
indem Sie den Hebel auf Position 2 ›››
Abb. 154 stellen. ACHTUNG
Ihr Fahrzeug kann starten, obwohl ein Hinder-
nis zwischen dem Fahrzeug und dem vor Ih-
nen fahrenden Fahrzeug vorhanden ist. Un-
fallgefahr! VORSICHT
● Sollte Ihr Fahrzeug mit ACC wie zu erwarten
nicht anfahren, können Sie die Fahrt durch
kurzes Treten des Gaspedals beginnen. 166
Page 169 of 300

Fahrerassistenzsysteme
●
Das Start-Stopp System greift auf her-
kömmliche Weise ein, wenn Sie mit ACC fah-
ren. Regelung unterbrechen
Abb. 154
Auf der linken Seite der Lenksäule:
dritter Hebel für die Betätigung der automati-
sche Distanzregelung. Voraussetzung: ACC ist eingeschaltet.
Regulierung während des Fahrvorgangs
unterbrechen
● Stellen Sie den Hebel auf die Position 3 .
Dem Fahrer wird die Angabe ACC Standby
an-
g ez
eigt. Oder
● Bremsen Sie!
● Zur Wiederaufnahme der programmierten
Geschwindigkeit den Hebel auf Position 2stellen. Unterbrechen Sie die Regelung bei
stehendem Fahrzeug
Gilt für Fahrzeug mit Automatikgetriebe:
●
Stellen Sie den Hebel auf die Position 3 .
Dem Fahrer wird die Angabe ACC Standby
an-
g ez
eigt.
● Zum erneuten Start der der Regelung die
Bremse treten und den Hebel auf die Position 2 stellen.
ACHTUNG
Es ist gefährlich, die Regelung zu aktivieren
und die programmierte Geschwindigkeit er-
neut zu starten, wenn die Straßen-, Verkehrs-
oder Wetterbedingungen dieses nicht zulas-
sen. Unfallgefahr! Distanz einstellen
Abb. 155
Bedienhebel: Abstand einstellen. ●
Zur Angabe des aktuell programmierten
Abstands, bitte den Kippschalter drücken
››› Abb. 155 .
● Um den Ab s
tand eine Stufe zu erhöhen/re-
duzieren den Kippschalter nach rechts/links
drücken. Auf dem Bildschirm des Kombiinst-
ruments wird der Abstand zwischen beiden
Fahrzeugen geändert.
Wenn sich das Fahrzeug einem anderen vor
Ihnen fahrenden Fahrzeug nähert, reduziert
die ACC die Geschwindigkeit, bis es mit der-
selben Geschwindigkeit fährt und regelt da-
nach den eingestellten Abstand. Wenn das
vor Ihnen fahrende Fahrzeug beschleunigt,
führt die ACC ebenfalls eine Beschleunigung
durch, bis maximal zu der programmierten
Geschwindigkeit.
Je höher die Geschwindigkeit, um so größer
ist der Abstand in Metern ››› . Wir empfeh-
len die Einstellung Abstand 3. ACHTUNG
In Bezug auf die Einstellung des Abstands ist
der Fahrer für die Einhaltung der Vorgaben je-
des Landes verantwortlich. Hinweistexte
ACC nicht verfügbar
Das System kann keine sichere Erkennung
von Fahrzeugen garantieren und schaltet sich »
167
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Grundsätzliches
Page 182 of 300

Bedienung
Hinweis
● Vor Fahrtantritt prüfen, dass das Kamera-
sichtfenster nicht abgedeckt ist ››› Abb. 164.
● Da s
Kamerasichtfenster stets sauber hal-
ten. Spurhalteassistent in folgenden
Situationen ausschalten:
In folgenden Situationen Spurhalteassistent
aufgrund der Grenzen des Systems ausschal-
ten:
●
Wenn eine höhere Aufmerksamkeit des
Fahrers gefordert ist.
● Bei sportlicher Fahrweise.
● Bei ungünstigen Wetterbedingungen.
● Bei schlechten Straßen.
● In Baustellenbereichen. Hinweis
Der Spurhalteassistent schaltet sich bei einer
Geschwindigkeit unter 60 km/h ab. SEAT Fahrmodi (SEAT Drive
Profile)*
Einführung Im SEAT Drive Profile können Sie zwischen
vier Profilen oder Modi wählen: Normal,
Sport, Eco und Individual. Je nach gewähltemModus werden einige Funktionen unter-
schiedlich ausgeführt, was Auswirkungen auf
das Fahrerlebnis hat.
Bei den Modellen FR und X-PERIENCE, die mit
der adaptiven Fahrwerksregelung und Navi
System Plus ausgestattet sind, steht außer-
dem das Profil Komfort
zur Verfügung.
Beim Modell Leon Cupra sind die vier Profile
bzw. Modi Komfort
, Sport
, Cupra
und Individu-
al .
Das Profil Individual
hingegen bietet die Mög-
lichkeit, persönliche Präferenzen einzustel-
len. Die anderen Profile sind festgelegt.
Beschreibung Je nach Ausstattung des Fahrzeugs hat der
SEAT Drive Profile Auswirkungen auf folgende
Funktionen:Motor
Abhängig vom gewählten Profil reagiert der
Motor spontaner oder harmonischer auf die
Betätigung des Gaspedals. Zudem schaltet
sich bei Wahl von
Eco automatisch die Start-
Stopp-Funktion ein.
Bei Fahrzeugen mit Autoomatikgetriebe wer-
den die Schaltpunkte in niedrigere oder hö-
here Drehzahlbereiche verlegt. Der Modus Eco 1)
aktiviert außerdem die Funktion zur
Nutzung des Freilaufmodus, um zusätzlich
Kraftstoff zu sparen.
Bei Fahrzeugen mit manueller Schaltung än-
dern sich im Modus Eco1)
die Anzeigen für
Schaltempfehlungen im Kombi-Instrument,
um eine effizientere Fahrweise zu fördern.
Adaptive Fahrwerksregelung DCC
DCC passt die Fahrwerksdämpfung der ge-
wählten Konfiguration gemäß ständig den je-
weiligen Fahrbahneigenschaften und der Ver-
kehrssituation an.
Bei einer Störung der DCC erscheint im Dis-
play des Kombiinstruments die Meldung Stö-
rung: Dämpfungsregelung. 1)
Beim Modell Leon Cupra wird der Modus Eco über
das Profil Individual ausgewählt.
180
Page 222 of 300

Empfehlungen
●
Niemals die Scheibenwaschanlage bei win-
terlichen Temperaturen benutzen, solange
die Frontscheibe nicht mit der Lüftungsanlage
angewärmt wurde. Das Frostschutzgemisch
kann sonst auf der Frontscheibe gefrieren
und die Sicht einschränken. ACHTUNG
Niemals Kühlerfrostschutz oder ähnliche un-
geeignete Zusätze in das Scheibenwaschwas-
ser mischen. Dadurch kann sonst ein öliger
Film auf der Fensterscheibe entstehen, der
die Sicht erheblich beeinträchtigt.
● Sauberes, klares Wasser mit einem von
SEAT empfohlenen Scheibenreiniger verwen-
den.
● Dem Scheibenwaschwasser gegebenenfalls
geeignetes Frostschutzmittel beimischen. VORSICHT
● Niemals die von SEAT empfohlenen Reini-
gungsmittel mit anderen Reinigungsmitteln
vermischen. Es kann sonst zu einer Ausflo-
ckung der Bestandteile und damit zur Ver-
stopfung der Scheibenwaschdüsen kommen.
● Beim Nachfüllen Betriebsflüssigkeiten auf
keinen Fall verwechseln. Andernfalls können
schwerwiegende Funktionsmängel oder ein
Motorschaden die Folge sein!
● Das Nichtvorhandensein von Scheibenreini-
gungsflüssigkeit kann die Sicht der Wind-
schutzscheibe beeinträchtigen und bei den Modellen mit Scheinwerferscheibenwischern
die Sichtbarkeit der Lichter herbeiführen.
Batterie
Allgemeines Die Batterie befindet sich im Motorraum und
ist nahezu
wartungsfrei. Sie wird im Rahmen
der Inspektion geprüft. Prüfen Sie jedoch die
Sauberkeit und das Anzugsdrehmoment der
Klemmen, insbesondere im Sommer und
Winter.
Abklemmen der Batterie
Die Batterie darf nur in Ausnahmefällen ab-
geklemmt werden. Beim Abklemmen der Bat-
terie gehen einige Funktionen des Fahrzeugs
„verloren“ ( ››› Tab. auf Seite 220). Die Funkti-
onen müssen nach dem Wiederanklemmen
erst wieder angelernt werden.
Bevor Sie die Batterie abklemmen, deaktivie-
ren Sie die Diebstahlwarnanlage*! Andern-
falls wird Alarm ausgelöst.FunktionWieder anlernen
Hoch-/Tieflaufautomatik
der elektrischen Fenster-
heber››› Seite 97, Hoch- und Tief-
laufautomatik*.
FunktionWieder anlernen
Funkschlüssel
Falls das Fahrzeug auf den
Schlüssel nicht reagiert,
muss er synchronisiert wer-
den ››› Seite 91.
Digitaluhr››› Seite 71.
ESC-KontrollleuchteNach einigen Metern Fahrt
erlischt die Kontrollleuchte
wieder. Längere Standzeiten des Fahrzeugs
Das Fahrzeug verfügt über ein System, das
bei längerem Motorstillstand den Stromver-
brauch überwacht
›››
Seite 204 . Um ein Entla-
den der B att
erie zu vermeiden, werden einige
Funktionen, wie z. B. die Innenleuchten oder
das Öffnen der Türen aus der Ferne, mögli-
cherweise vorübergehend deaktiviert. Sobald
Sie die Zündung einschalten und den Motor
starten, sind diese Funktionen wieder verfüg-
bar.
Winterbetrieb
Im Winter kann die Startleistung nachlassen;
ggf. die Batterie nachladen ››› in Warnhin-
weise für den Umgang mit Batterien auf Sei-
te 221 .
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