ABS TOYOTA COROLLA HATCHBACK 2022 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: TOYOTA, Model Year: 2022, Model line: COROLLA HATCHBACK, Model: TOYOTA COROLLA HATCHBACK 2022Pages: 782, PDF-Größe: 155.24 MB
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1724-1. Vor Antritt der Fahrt
HINWEIS
• Verwenden Sie das Kupplungspedal
nicht zur Anpassung der Fahrzeugge-
schwindigkeit. Dies könnte die Kupplung beschädigen.
• Wenn das Fahrzeug mit dem Schalthe-
bel in einer anderen Stellung als N angehalten wird, achten Sie darauf, das
Kupplungspedal vollständig durchzu-
drücken und das Fahrzeug mit den Bremsen anzuhalten.
●Bringen Sie den Schalthebel nicht in
Stellung R, wenn das Fahrzeug nicht steht.
Dies könnte Kupplung, Getriebe und
Gänge beschädigen.
■Beim Parken des Fahrzeugs (Fahr-
zeuge mit Multidrive)
Ziehen Sie immer die Feststellbremse an
und schalten Sie den Schalthebel auf P. Wird dies nicht beachtet, kann sich das
Fahrzeug in Bewegung setzen oder bei
unbeabsichtigtem Betätigen des Gaspe- dals plötzlich beschleunigen.
■Vermeidung von Schäden an Fahr-
zeugteilen
●Halten Sie das Lenkrad nicht längere
Zeit voll nach links oder rechts einge- schlagen.
Andernfalls kann der Antrieb der Servo-
lenkung beschädigt werden.
●Überfahren Sie Erhebungen auf der
Fahrbahn so langsam wie möglich, um
Beschädigungen der Räder, des Fahr- zeugunterbodens usw. zu vermeiden.
●Achten Sie darauf, den Motor unmittel-
bar nach einer Hochlastfahrt im Leerlauf laufen zu lassen. Stoppen Sie den
Motor erst, nachdem sich der Turbola-
der abgekühlt hat. Wird dies nicht beachtet, kann der Tur-
bolader beschädigt werden.
■Reifenpanne während der Fahrt
Ein platter oder beschädigter Reifen kann
die folgenden Situationen verursachen.
Halten Sie das Lenkrad fest und treten Sie langsam das Bremspedal herunter, um
das Fahrzeug abzubremsen.
●Möglicherweise ist das Fahrzeug schwer beherrschbar.
●Das Fahrzeug verursacht ungewöhnli-
che Geräusche oder Vibrationen.
●Das Fahrzeug neigt sich ungewöhnlich.
Informationen zur Vorgehensweise bei
einer Reifenpanne (S.541, 558)
■Bei überfluteten Straßen
Fahren Sie nicht auf Straßen, die nach starken Regenfällen usw. überflutet sind.
Ansonsten können die folgenden schwer-
wiegenden Schäden am Fahrzeug auftre- ten:
●Abwürgen des Motors
●Kurzschluss in elektrischen Bauteilen
●Motorschaden durch Eintauchen in
Wasser
Falls Sie auf einer überfluteten Straße fah- ren und Wasser ins Fahrzeug gelangt oder
das Fahrzeug in Schlamm oder Sand fest-
gefahren ist, lassen Sie von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer ande-
ren verlässlichen Werkstatt Folgendes prüfen:
●Bremsfunktion
●Änderungen der Menge und Qualität von Motoröl, Transaxle-Getriebeflüssig-
keit, Kupplungsflüssigkeit, Differentialöl
usw.
●Schmiermittelzustand der Lager und
Aufhängungsgelenke (wenn möglich)
und die Funktion aller Gelenke, Lager usw.
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1744-1. Vor Antritt der Fahrt
WARNUNG
●Überschreiten Sie beim Laden von lan-
ger oder breiter Ladung niemals die
Gesamtlänge oder -breite des Fahr- zeugs. ( S.586)
●Stellen Sie vor Antritt der Fahrt sicher,
dass die Ladung sicher auf dem Dach- gepäckträger befestigt ist.
●Das Laden von Ladung auf dem Dach-
gepäckträger verlagert den Schwer- punkt des Fahrzeugs weiter nach oben.
Vermeiden Sie hohe Geschwindigkei-
ten, plötzliches Anfahren, scharfes Abbiegen, plötzliches Abbremsen oder
abrupte Manöver, da dies zu Kontroll-
verlust oder zum Überschlagen des Fahrzeugs aufgrund fehlerhafter Bedie-
nung des Fahrzeugs führen und
schwere oder tödliche Verletzungen ver- ursachen kann.
●Wenn Sie über lange Strecken, auf une-
benen Fahrbahnen oder bei hohen Geschwindigkeiten fahren, halten Sie
das Fahrzeug während der Fahrt gele-
gentlich an, um sicherzugehen, dass sich die Ladung noch an ihrem Platz
befindet.
●Laden Sie nicht mehr als 75 kg
Ladungsgewicht auf den Dachgepäck- träger.
■Beim Anbringen der Querträger
(Fahrzeuge mit Dachreling)
Vergewissern Sie sich, dass die Querträ- ger fest eingebaut sind, indem Sie sie
nach vorne und nach hinten drücken.
Eine Missachtung kann zu einem unerwar- teten Unfall führen.
Anhängerbetrieb
Bei diesem Modell können nur
Fahrzeuge mit Anhängerzugpaket
ein anderes Fahrzeug abschlep-
pen. Prüfen Sie vor dem Abschlep-
pen das zulässige Gesamtgewicht
der Kombination und das zuläs-
sige Gesamtgewicht des Fahr-
zeugs, das auf dem
Informationsplakette (Hersteller-
kennzeichnung) angegeben ist,
um festzustellen, ob Ihr Fahrzeug
ein anderes Fahrzeug abschlep-
pen kann oder nicht. ( S.176)
Wenn das zulässige Gesamtge-
wicht der Kombination größer als
das zulässige Gesamtgewicht des
Fahrzeugs ist, ist Ihr Fahrzeug mit
einem Anhängerzugpaket ausge-
stattet und kann ein anderes Fahr-
zeug abschleppen. Wenn dagegen
das zulässige Gesamtgewicht der
Kombination dem zulässigen
Gesamtgewicht des Fahrzeugs
entspricht, ist Ihr Fahrzeug nicht
mit einem Anhängerzugpaket aus-
gestattet und kann kein anderes
Fahrzeug abschleppen.
Fahrzeuge ohne Anhängerzugpa-
ket
Toyota empfiehlt, mit Ihrem Fahrzeug kei-
nen Anhänger zu ziehen. Toyota emp- fiehlt außerdem, keine Anhängerkupplung
anzubauen oder Anhängerkupplungsträ-
ger für Rollstuhl, Roller, Fahrräder usw. zu verwenden. Ihr Fahrzeug ist nicht für
den Anhängerbetrieb oder die Verwen-
dung von Anhängerkupplungsträgern ausgelegt.
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1764-1. Vor Antritt der Fahrt
bilisator(Vorrichtung zur Kontrolle von
Schlingern).
Zulässige Stützlast
Bemessen Sie die Anhängerlast so, dass
die Stützlast größer als 25 kg oder 4% der
Anhängelast ist. Die Stützlast darf das ange-
gebene Gewicht nicht überschreiten.
( S.586)
■Informationsplakette (Hersteller-
kennzeichnung)
Zulässiges Gesamtgewicht der
Kombination
Anhand der Summe des Gesamtgewichts
des Fahrzeugs und des Gewichts des zu
ziehenden Anhängers kann beurteilt wer-
den, ob das Fahrzeug ein anderes Fahrzeug
abschleppen kann oder nicht.
Wenn das zulässige Gesamtgewicht der
Kombination größer als das zulässige
Gesamtgewicht des Fahrzeugs ist, ist Ihr
Fahrzeug mit einem Anhängerzugpaket aus-
gestattet und kann ein anderes Fahrzeug
abschleppen. Wenn dagegen das zulässige
Gesamtgewicht der Kombination dem zuläs-
sigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs ent-
spricht, ist Ihr Fahrzeug nicht mit einem
Anhängerzugpaket ausgestattet und kann
kein anderes Fahrzeug abschleppen.
Zulässiges Gesamtgewicht des
Fahrzeugs
Die Summe aus Leergewicht und Gewicht
von Fahrer, Insassen, Gepäck, Anhänger-
kupplung und Stützlast darf das zulässige
Gesamtgewicht des Fahrzeugs nicht um
mehr als 100 kg übersteigen. Es ist gefähr-
lich, dieses Gewicht zu überschreiten.
Maximal zulässige Achslast hinten
Die Hinterachslast darf die maximal zuläs-
sige Achslast hinten um nicht mehr als 15%
überschreiten. Es ist gefährlich, dieses
Gewicht zu überschreiten. Die Werte für die
Anhängelast wurden durch Versuche auf
Meereshöhe ermittelt. Beachten Sie, dass
Motorleistung und zulässige Anhängelast in
großer Höhe geringer sind.
WARNUNG
■Wenn das zulässige Gesamtgewicht oder die maximal zulässige Achslast
des Fahrzeugs überschritten wird
Das Nichtbeachten dieser Vorsichtsmaß-
nahme kann zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen führen.
●Erhöhen Sie den empfohlenen Reifen-
druck um 20,0 kPa (0,2 kgf/cm2 oder
bar). ( S.593)
●Überschreiten Sie nicht die Geschwin-
digkeitsbegrenzung für Anhängerbetrieb in geschlossenen Ortschaften bzw. eine
Geschwindigkeit von 100 km/h, je nach-
dem, welcher Wert niedriger ist.
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4-1. Vor Antritt der Fahrt
Fahrbetrieb
lung die Belastung des Fahrzeugs erhöht. Vergewissern Sie sich außerdem, dass Sie
im Anhängerbetrieb nicht die maximal
zulässige Achslast überschreiten.
●Sorgen Sie dafür, dass die Ladung des
Anhängers gesichert wird.
●Kann der Verkehr hinter dem Anhänger mit
den normalen Außenspiegeln nicht ord- nungsgemäß überblickt werden, sind
zusätzliche Außenspiegel anzubringen.
Stellen Sie die verlängerten Halterungen
dieser Spiegel auf beiden Seiten des Fahr- zeugs so ein, dass immer die bestmögliche
Sicht auf die Straße hinter Ihnen gegeben
ist.
■Wartung
●Wenn das Fahrzeug zum Ziehen von
Anhängern eingesetzt wird, muss es häufi- ger gewartet werden, da sich der War-
tungsbedarf aufgrund der gegenüber
normalem Fahrbetrieb erhöhten Gewichts- belastung des Fahrzeugs erhöht.
●Ziehen Sie alle Befestigungsschrauben von Kugelkopf und Halterung der Anhän-
gerkupplung nach ca. 1000 km Anhänger-
betrieb nach.
Beim Anhängerbetrieb verhält sich Ihr
Fahrzeug anders als sonst. Beachten
Sie beim Anhängerbetrieb Folgendes,
um Unfälle mit tödlichen oder schweren
Verletzungen zu vermeiden:
■Anschlüsse zwischen Anhänger
und Beleuchtung überprüfen
Halten Sie das Fahrzeug an und prüfen
Sie die Funktion der Anhängerbeleuch-
tung nach einer kurzen Fahrzeit,
ebenso vor Antritt der Fahrt.
■Das Fahren mit einem angekup-
pelten Anhänger üben
Verschaffen Sie sich ein Gefühl für
das Abbiegen, Bremsen und Rück-
wärtsfahren mit Anhänger, indem
Sie in Bereichen ohne bzw. mit
geringem Verkehrsaufkommen
üben.
Halten Sie beim Rückwärtsfahren
mit einem angekuppelten Anhänger
den Ihnen am nächsten Lenkradab-
schnitt fest und schlagen Sie das
Lenkrad im Uhrzeigersinn ein, um
den Anhänger nach links zu drehen,
oder gegen den Uhrzeigersinn, um
ihn nach rechts zu drehen. Das
Lenkrad immer nur wenig drehen,
um Lenkfehler zu vermeiden. Las-
sen Sie sich außerdem beim Zurück-
setzen einweisen, um die
Unfallgefahr zu vermindern.
■Fahrzeugabstand vergrößern
Bei einer Geschwindigkeit von 10 km/h
muss der Abstand zum vorausfahren-
den Fahrzeug gleich oder größer als
sein als die Länge Ihres Fahrzeugs
plus Anhänger. Vermeiden Sie plötzli-
ches Bremsen mit Rutschgefahr.
Andernfalls kann Ihr Fahrzeug ins
Schleudern kommen. Dies gilt beson-
ders beim Fahren auf nassen oder rut-
schigen Fahrbahnoberflächen.
HINWEIS
■Wenn die Verstärkung der hinteren Stoßstange aus Aluminium besteht
Passen Sie auf, dass die Stahlhalterung
nicht in direkten Kontakt mit diesem
Bereich kommt. Wenn sich Stahl und Aluminium berühren,
kommt es zu einer der Korrosion ähnli-
chen Reaktion, wodurch der betroffene Abschnitt geschwächt wird, was Schäden
zur Folge haben kann. Behandeln Sie die
miteinander in Berührung kommenden Teile mit Rostschutz, wenn eine Stahlhal-
terung befestigt wird.
Anleitung
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1804-1. Vor Antritt der Fahrt
■Plötzliche Beschleunigungsvor-
gänge/Lenkbewegungen/Rich-
tungsänderungen
Beim Abbiegen im spitzen Winkel kann
der Anhänger mit Ihrem Fahrzeug
zusammenstoßen. Verringern Sie die
Geschwindigkeit rechtzeitig vor dem
Abbiegen und biegen Sie langsam und
vorsichtig ab, um plötzliches Bremsen
zu vermeiden.
■Wichtige Punkte zum Abbiegen
Die Räder des Anhängers rollen näher
am Innenrand der Kurve ab als die
Räder des Zugfahrzeugs. Kalkulieren
Sie dies ein und fahren Sie einen grö-
ßeren Bogen als gewöhnlich.
■Wichtige Punkte zur Fahrstabilität
Fahrzeugbewegungen durch unebene
Fahrbahnoberflächen und starke Sei-
tenwinde beeinträchtigt das Fahrverhal-
ten. Auch beim Überholen von Bussen
oder großen Lastwagen besteht die
Gefahr einer Destabilisierung des Fahr-
zeugs. Blicken Sie häufig in den Rück-
spiegel, wenn Sie an solchen
Fahrzeugen vorbeifahren. Sobald es
zum Aufschaukeln des Fahrzeugs
kommt, verringern Sie sofort vorsichtig
die Geschwindigkeit, indem Sie lang-
sam die Bremsen betätigen. Steuern
Sie während des Bremsens immer
geradeaus.
■Überholen anderer Fahrzeuge
Schätzen Sie die Gesamtlänge von
Zugfahrzeug und Anhänger richtig ein.
Überzeugen Sie sich vor dem Spur-
wechsel davon, dass der Fahrzeugab-
stand ausreichend ist.
■Informationen zum Getriebe
Multidrive
Um die Wirksamkeit der Motorbremse
und die Leistung des Ladesystems bei
der Verwendung der Motorbremse
sicherzustellen, stellen Sie das
Getriebe nicht in D, sondern in M und
wählen Sie Gangstufe 4 oder niedriger.
( S.188)
Schaltgetriebe
Fahren Sie nicht im 6. Gang, um die
Wirksamkeit der Motorbremse und die
Leistung des Ladesyst ems zu erhalten.
■Wenn der Motor überhitzt
Der Anhängerbetrieb auf langen und
steilen Steigungen bei Temperaturen
über 30°C kann zu einer Überhitzung
des Motors führen. Meldet die Motor-
kühlmittel-Temperaturanzeige eine
Motorüberhitzung, schalten Sie sofort
die Klimaanlage aus und halten Sie das
Fahrzeug an einer sicheren Stelle
abseits der Straße an. ( S.580)
■Beim Parken des Fahrzeugs
Sichern Sie immer sowohl die Räder
des Zugfahrzeugs als auch die Räder
des Anhängers mit Unterlegkeilen. Zie-
hen Sie die Feststellbremse fest an und
stellen Sie den Schalthebel auf P
(Multidrive) und 1 oder R (Schaltge-
triebe).
WARNUNG
Befolgen Sie alle in diesem Abschnitt
beschriebenen Anweisungen. Andernfalls könnte ein Unfall mit tödlichen oder
schweren Verletzungen verursacht wer-
den.
■Vorsichtsmaßnahmen im Anhänger-
betrieb
Stellen Sie beim Anhängerbetrieb sicher,
dass keine der Gewichtsgrenzen über- schritten wird. ( S.175)
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1824-2. Hinweise zum Fahrbetrieb
4-2.Hinweise zum Fahrbetrieb
1Ziehen Sie den Schalter der Fest-
stellbremse, um zu überprüfen, ob
die Feststellbremse angezogen ist.
( S.196)
2 Überprüfen Sie, ob der Schalthebel
auf P (Multidrive) oder N (Schaltge-
triebe) steht.
3 Treten Sie das Bremspedal
(Multidrive) bzw. das Kupplungspe-
dal (Schaltgetriebe) fest durch.
4 Drehen Sie den Motorschalter auf
START, um den Motor anzulassen.
■Falls der Motor nicht anspringt
Möglicherweise wurde die Wegfahrsperre
nicht deaktiviert. ( S.81) Wenden Sie sich
an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere
verlässliche Werkstatt.
■Wenn das Lenkradschloss nicht entrie-
gelt werden kann
Beim Anlassen des Motors hängt der Motor- schalter möglicherweise in der Stellung OFF.
Um ihn zu lösen, drehen Sie den Schlüssel,
während Sie das Lenkrad leicht nach links und rechts bewegen.
1 OFF (Stellung “LOCK”)
Das Lenkradschloss ist verriegelt und der
Schlüssel kann abgezogen werden. (Fahr-
zeuge mit Multidrive: Der Schlüssel kann nur
herausgezogen werden, wenn der Schalthe-
bel auf P steht.)
2 ACC (Stellung “ACC”)
Motorschalter (Zündschal-
ter) (Fahrzeuge ohne intel-
ligentes Einstiegs- &
Startsystem)
Anlassen des Motors
WARNUNG
■Beim Anlassen des Motors
Setzen Sie sich zum Anlassen des Motors
immer auf den Fahrersitz. Betätigen Sie
beim Anlassen des Motors auf gar keinen Fall das Gaspedal. Dies kann einen Unfall
verursachen und den Tod oder schwere
Verletzungen zur Folge haben.
HINWEIS
■Beim Anlassen des Motors
●Den Motor nicht länger als 30 Sekunden ununterbrochen anlassen. Hierdurch
können der Anlasser und das Kabelsy-
stem überhitzen.
●Lassen Sie einen kalten Motor nicht
überdrehen.
●Wenn der Motor schlecht anspringt oder häufig abstirbt, lassen Sie das Fahrzeug
umgehend von einem Toyota-Vertrags-
händler bzw. einer Toyota-Vertragswerk- statt oder einer anderen verlässlichen
Werkstatt überprüfen.
Ändern der Stellungen des
Motorschalters
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4-2. Hinweise zum Fahrbetrieb
Fahrbetrieb
●Wenn das Lenkradschloss nicht entriegelt werden kann, wird “ENGINE-Schalter
drücken und Lenkrad in beide Richtungen
drehen.” auf der Multi-Informationsan- zeige angezeigt.
Drücken Sie den Motorschalter kurz und
fest und drehen Sie gleichzeitig das Lenk- rad nach links und rechts.
●Um eine Überhitzung des Lenkrad-
schlossmotors zu vermeiden, kann der Betrieb des Motors bei wiederholtem Ein-
und Ausschalten des Motors innerhalb kur-
zer Zeit ausgesetzt werden. Betätigen Sie in diesem Fall nicht mehr den Motorschal-
ter. Nach etwa 10 Sekunden nimmt der
Lenkradschlossmotor seine Funktion wie- der auf.
■Batterie für elektronischen Schlüssel
S.507
■Betätigung des Motorschalters
●Wird der Schalter nicht kurz und fest betä- tigt, ändert sich der Motorschaltermodus
möglicherweise nicht oder es erfolgt kein
Motorstart.
●Wenn Sie versuchen, den Motor direkt
nach dem Ausschalten des Motorschal- ters neu zu starten, startet der Motor in
einigen Fällen möglicherweise nicht. Nach-
dem Sie den Motorschalter ausgeschaltet haben, warten Sie bitte einige Sekunden,
bevor Sie den Motor neu starten.
■Individuelle Anpassung
Wenn das intelligente Einstiegs- & Startsy-
stem in einer individuel len Einstellung deakti- viert wurde, siehe S.573.
Multidrive
1 Halten Sie das Fahrzeug vollständig
an.
WARNUNG
■Beim Anlassen des Motors
Setzen Sie sich zum Anlassen des Motors
immer auf den Fahrersitz. Betätigen Sie
beim Anlassen des Motors auf gar keinen Fall das Gaspedal.
Dies kann einen Unfall verursachen und
den Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben.
■Vorsicht während der Fahrt
Wenn während der Fahrt eine Motorstö-
rung auftritt, verriegeln oder öffnen Sie die Türen erst, wenn das Fahrzeug sicher und
vollständig zum Stillstand gekommen ist.
Die Aktivierung des Lenkradschlosses kann unter diesen Umständen zu einem
Unfall mit tödlichen oder schweren Verlet-
zungen führen.
HINWEIS
■Beim Anlassen des Motors
●Lassen Sie einen kalten Motor nicht überdrehen.
●Wenn der Motor schlecht anspringt oder
häufig abstirbt, lassen Sie das Fahrzeug umgehend von einem Toyota-Vertrags-
händler bzw. einer Toyota-Vertragswerk-
statt oder einer anderen verlässlichen Werkstatt überprüfen.
■Symptome, die auf eine Funktions-
störung des Motorschalters hinwei- sen
Wenn sich der Motorschalter anders als
normal zu verhalten scheint, beispiels-
weise wenn der Schalter leicht klemmt, kann eine Funktionsstörung vorliegen.
Wenden Sie sich umgehend an einen
Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere
verlässliche Werkstatt.
Abschalten des Motors
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1864-2. Hinweise zum Fahrbetrieb
2Ziehen Sie die Feststellbremse
( S.196) an und schalten Sie den
Schalthebel auf P.
Prüfen Sie, ob die Anzeige für die Feststell-
bremse leuchtet.
3 Drücken Sie den Motorschalter.
Der Motor wird angehalten und die Instru-
mentenanzeige erlischt.
4 Lösen Sie das Bremspedal und stel-
len Sie sicher, dass weder “ZUBE-
HÖR” noch “ZÜNDUNG EIN” auf
der Multi-Informationsanzeige
angezeigt wird.
Schaltgetriebe
1 Halten Sie das Fahrzeug vollständig
an.
2 Wenn sich die Feststellbremse im
manuellen Modus befindet, ziehen
Sie die Feststellbremse an.
( S.196)
Prüfen Sie, ob die Anzeige für die Feststell- bremse leuchtet.
3 Schalten Sie den Schalthebel auf N.
( S.192)
4 Drücken Sie den Motorschalter.
Der Motor wird angehalten und die Instru- mentenanzeige erlischt.
5 Lösen Sie das Bremspedal und stel-
len Sie sicher, dass weder “ZUBE-
HÖR” noch “ZÜNDUNG EIN” auf
der Multi-Informationsanzeige
angezeigt wird.
Die Modi können geändert werden,
indem der Motorschalter gedrückt wird,
während das Bremspedal (Multidrive)
oder das Kupplungspedal (Schaltge-
triebe) nicht betätigt wird. (Der Modus
ändert sich mit jedem Drücken des
Schalters.)
WARNUNG
■Ausschalten des Motors im Notfall
●Wenn Sie den Motor während der Fahrt
aufgrund einer Notlage stoppen müs-
sen, halten Sie den Motorschalter für mehr als 2 Sekunden gedrückt oder
drücken Sie ihn mindestens 3 Mal kurz
nacheinander. ( S.520)Berühren Sie den Motorschalter wäh-
rend der Fahrt jedoch nur im Notfall.
Durch das Ausschalten des Motors im Fahrbetrieb ist die Lenk- und Brems-
steuerung weiterhin verfügbar, jedoch
ohne Kraftverstärkung. Dadurch kann das Lenken und Bremsen erschwert
werden, sodass Sie zur Seite fahren
und das Fahrzeug anhalten sollten, sobald dies gefahrlos möglich ist.
●Wenn der Motorschalter betätigt wird,
während das Fahrzeug läuft, wird auf der Multi-Informationsanzeige eine
Warnmeldung angezeigt und ein Sum-
mer ertönt.
●Fahrzeuge mit Multidrive: Schalten Sie
nach einer Notabschaltung den Schalt-
hebel auf N und betätigen Sie dann den Motorschalter, um den Motor wieder zu
starten.
●Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Wenn
der Motor nach einer Notabschaltung erneut gestartet wird, betätigen Sie das
Kupplungspedal und betätigen Sie dann
den Motorschalter.
Ändern der Motorschalter-Modi
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4-2. Hinweise zum Fahrbetrieb
Fahrbetrieb1 OFF*
Die Warnblinkanlage kann verwendet wer-
den.
2 ACC
Bestimmte elektrische Komponenten, z. B.
das Audiosystem, sind betriebsbereit.
“ZUBEHÖR” wird auf der Multi-Informations-
anzeige angezeigt.
3 EIN
Alle elektrischen Komponenten sind
betriebsbereit.
“ZÜNDUNG EIN” wird auf der Multi-Informa-
tionsanzeige angezeigt.
*: Fahrzeuge mit Multidrive: Wenn sich der
Schalthebel beim Ausschalten des Motors
in einer anderen Stellung als P befindet,
wird der Motorschalter nicht ausgeschal-
tet, sondern auf ACC gestellt.
■Automatische Abschaltfunktion
Multidrive: Wenn das Fahrzeug mit dem
Schalthebel in Stellung P länger als 20 Minu- ten auf ACC oder länger als eine Stunde auf
ON gelassen wird (bei ausgeschaltetem
Motor), wird der Motorschalter automatisch ausgestellt. Diese Funk tion kann jedoch ein
Entladen der Batterie nicht vollständig verhin-
dern. Lassen Sie das Fahrzeug bei abgestell- tem Motor nicht längere Zeit mit dem
Motorschalter auf ACC oder ON stehen.
Schaltgetriebe: Wenn das Fahrzeug länger
als 20 Minuten auf ACC oder länger als eine Stunde auf ON gelassen wird (bei ausge-
schaltetem Motor), wird der Motorschalter
automatisch ausgestell t. Diese Funktion kann
jedoch ein Entladen der Batterie nicht voll- ständig verhindern. Lassen Sie das Fahrzeug
bei abgestelltem Motor nicht längere Zeit mit
dem Motorschalter auf ACC oder ON stehen.
Wenn der Motor ausgeschaltet wird,
während sich der Schalthebel in einer
anderen Stellung als P befindet, wird
der Motorschalter nicht ausgeschaltet,
sondern auf ACC gestellt. Schalten Sie
den Schalter folgendermaßen aus:
1 Prüfen Sie, ob die Feststellbremse
angezogen ist.
2 Schalten Sie den Schalthebel auf P.
HINWEIS
■Um ein Entladen der Batterie zu ver-
meiden
●Lassen Sie bei angehaltenem Motor
den Motorschalter nicht längere Zeit auf ACC oder ON.
●Wenn “ZUBEHÖR” oder “ZÜNDUNG
EIN” auf der Multi-Informationsanzeige angezeigt wird, ist der Motorschalter
nicht ausgeschaltet. Verlassen Sie das
Fahrzeug, nachdem der Motorschalter
ausgeschaltet wurde.
Beim Abstellen des Motors,
wenn sich der Schalthebel in
einer anderen Position als P
befindet (Fahrzeuge mit
Multidrive)
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1904-2. Hinweise zum Fahrbetrieb
■Schaltsperrsystem
Das Schaltsperrsystem ist ein System zum Schutz vor unbeabsichtigter Betätigung des
Schalthebels beim Anfahren.
Der Schalthebel lässt sich nur aus P bewe- gen, wenn der Motorschalter auf ON steht
und das Bremspedal betätigt wird.
■Wenn der Schalthebel in Stellung P
blockiert
Prüfen Sie zunächst, ob das Bremspedal betätigt wird.
Wenn der Schalthebel blockiert, obwohl Sie
mit dem Fuß das Bremspedal betätigen, liegt möglicherweise eine Störung im Schaltsperr-
system vor. Lassen Sie das Fahrzeug umge-
hend von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen verlässlichen Werkstatt überprüfen.
Die folgenden Schritte können als Notfall- maßnahme angewendet werden, um zu
gewährleisten, dass sich der Schalthebel
bewegen lässt. Entriegeln der Schaltsperre:
1 Ziehen Sie die Feststellbremse an.
2 Schalten Sie den Motorschalter aus.
3 Drücken Sie das Bremspedal herunter.
4 Hebeln Sie die Abdeckung mit einem
Schlitzschraubendreher oder einem ver-
gleichbaren Werkzeug ab. Umwickeln Sie die Spitze des Schlitz-
schraubendrehers mit Klebeband, um
eine Beschädigung der Abdeckung zu vermeiden.
5 Halten Sie die Umgehungstaste für die Schaltsperre gedrückt und drücken Sie
dann die Taste auf dem Schaltknauf.
Der Schalthebel lässt sich bewegen, solange
beide Tasten gedrückt werden.
S.370
Stellen Sie den Schalthebel in die Stel-
lung M, um in den Modus 10-Speed
Sport Sequential Shiftmatic zu gelan-
gen. Gangstufen können dann durch
Betätigen des Schalthebels gewählt
werden, sodass Sie in der Gangstufe
Ihrer Wahl fahren können.
WARNUNG
■Zum Vermeiden eines Unfalls beim Entriegeln der Schaltsperre
Stellen Sie sicher, dass die Feststell-
bremse angezogen und das Bremspedal
betätigt ist, bevor Sie die Umgehungstaste für die Schaltsperre betätigen.
Wenn statt dem Bremspedal versehentlich
das Gaspedal betätigt wird, während die Umgehungstaste für die Schaltsperre
betätigt und der Schalthebel aus P
geschaltet wird, kann das Fahrzeug plötz- lich anfahren und es kann zu einem Unfall
mit Todesfolge oder schweren Verletzun-
gen kommen.
Wählen des Fahrmodus
Ändern des Gangs in Stellung
M