ABS TOYOTA HIGHLANDER 2022 Betriebsanleitungen (in German)
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4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme
Fahrbetrieb
■Wenn das Gaspedal übermäßig durchgetreten wird
■Wenn sich das Fahrzeug aufgrund einer falschen Schalthebelstellung in
eine unbeabsichtigte Richtung bewegt
Vordere Ecksensoren
Mittlere Sensoren vorn
Hintere Ecksensoren
Mittlere Sensoren hinten
Arten von Sensoren
WARNUNG
■Um den ordnungsgemäßen Betrieb
des Systems sicherzustellen
S.340
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3684-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme
■ECB (Elektronisch geregeltes
Bremssystem)
Das elektronisch geregelte System
erzeugt Bremskraft entsprechend der
Betätigung der Bremsen
■ABS (Antiblockiersystem)
Verhindert das Blockieren der Räder
bei plötzlicher Betätigung der Bremsen
oder wenn die Bremsen auf rutschiger
Fahrbahnoberfläche betätigt werden
■Bremsassistent
Erzeugt nach dem Betätigen des
Bremspedals eine höhere Bremskraft,
wenn das System eine Notbremssitua-
tion erkennt
■VSC (Fahrzeugstabilitätsrege-
lung)
Hilft dem Fahrer bei plötzlichem Aus-
weichen oder Kurvenfahrt auf rutschi-
gen Fahrbahnen, das Schleudern des
Fahrzeugs zu verhindern
■VSC+ (Fahrzeugstabilitätsrege-
lung+)
Übernimmt die gleichzeitige Regelung
von ABS, TRC, VSC und EPS.
Unterstützt die Richtungsstabilität beim
Ausweichen auf rutschigen Straßenbe-
lägen durch Steuerung der Lenkmanö-
ver.
■Anhänger-Stabilisierung
Unterstützt den Fahrer bei der Eindäm-
mung von Anhängerschlingern, indem
selektiv Bremsdruck an einzelne Räder
angelegt und Antriebsmoment reduziert
wird, wenn Anhängerschlingern erkannt
wird.
■TRC (Antriebsschlupfregelung)
Unterstützt den Erhalt der Antriebslei-
stung und verhindert das Durchdrehen
der Antriebsräder beim Anfahren des
Fahrzeugs oder beim Beschleunigen
auf rutschigem Untergrund
■Aktiver Kurvenassistent (ACA)
Bremst die inneren Räder ab, um zu
verhindern, dass das Fahrzeug nach
außen abdriftet, wenn Sie versuchen,
während der Kurvenfahrt zu beschleu-
nigen
■Berganfahrhilfe
Hilft, das Zurückrollen des Fahrzeugs
beim Anfahren am Berg zu reduzieren
■EPS (Elektrische Servolenkung)
Reduziert die zum Drehen des Lenk-
rads erforderlich Kraft mit Hilfe eines
Elektromotors
■E-Four (Elektronisches zuschalt-
bares Allradsystem)
Steuert das Antriebssystem automa-
tisch, z. B. mittels Frontantrieb oder
AWD (Allradantrieb), je nach den ver-
schiedenen Fahrbedingungen, ein-
schließlich bei normaler Fahrt, bei
Kurvenfahrt, an einer Steigung, beim
Anfahren, beim Beschleunigen, auf rut-
schigen Straßen durch Schnee oder
Fahrerassistenzsysteme
Um die Sicherheit beim Fahren
und die Leistung aufrecht zu
erhalten, arbeiten die folgenden
Systeme automatisch, wenn
bestimmte Fahrsituationen eintre-
ten. Bedenken Sie jedoch, dass es
sich hierbei um zusätzliche
Systeme handelt, auf die Sie sich
im Fahrbetrieb nicht zu stark ver-
lassen sollten.
Übersicht über die Fahrerassi-
stenzsysteme
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4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme
Fahrbetrieb
Regen, und trägt so zu einer stabilen
Bedienbarkeit und zur Fahrstabilität bei.
■VDIM (Integriertes Fahrdynamik-
management)
Ermöglicht die integrierte Steuerung
der Systeme ABS, Bremsassistent,
TRC, VSC, Berganfahrhilfe und EPS
Hilft bei der Aufrechterhaltung der Fahr-
zeugstabilität beim Ausweichen auf rut-
schigen Straßenbelägen durch
Steuerung der Bremsen, der Leistung
des Hybridsystems u nd der Lenkunter-
stützung.
■Notbremssignal
Wenn die Bremsen plötzlich betätigt
werden, blinken die Warnblinkleuchten
automatisch, um das folgende Fahr-
zeug zu warnen.
■Die Zusatzbremse
Wenn der SRS-Airbag-Sensor eine Kol-
lision erfasst und das System den
Betrieb aufnimmt, werden die Bremsen
und Bremsleuchten automatisch
gesteuert, um die Fahrzeuggeschwin-
digkeit zu senken und somit die Wahr-
scheinlichkeit weiterer Schäden durch
eine weitere Kollision zu reduzieren.
■Wenn die Systeme
TRC/VSC/ABS/Anhänger-Stabilisierung in Betrieb sind
Die Radschlupfanzeigeleuchte blinkt, wäh-
rend die Systeme TRC/VSC/ABS/Anhän-
ger-Stabilisierung in Betrieb sind.
■Deaktivieren des TRC-Systems
Falls das Fahrzeug in Schlamm, Schmutz oder Schnee stecken bleibt, kann das
TRC-System die Kraftübertragung vom
Hybridsystem auf die Räder reduzieren.
Wenn Sie den Schalter zum Abschalten
des Systems drücken, kann es für Sie einfa- cher werden, das Fahrzeug durch Schaukeln
zu befreien.
Drücken Sie zum Deaktivieren des
TRC-Systems schnell den Schalter und
lassen Sie ihn sofort wieder los.
Die Meldung “TRC AUSGESCHALTET” wird
auf der Multi-Informationsanzeige angezeigt.
Drücken Sie den Schalter erneut, um
das System wieder einzuschalten.
■Ausschalten der TRC-, VSC- und Anhänger-Stabilisierungssysteme
Halten Sie zum Deaktivieren der Systeme
TRC und VSC den Schalter länger als 3
Sekunden lang gedrückt, während das Fahr-
zeug angehalten ist.
Die Anzeigeleuchte VSC OFF leuchtet auf
und die Meldung “TRC AUSGESCHALTET”
erscheint auf der Multi-Informationsanzeige.*
Drücken Sie den Schalter erneut, um
das System wieder einzuschalten.
*: Bei Fahrzeugen mit PCS
(Pre-Crash-Sicherheitssystem), wird auch
PCS deaktiviert (nur Pre-Crash-Warnung
ist verfügbar). Die PCS-Warnleuchte
leuchtet auf und auf der Multi-Informations-
anzeige wird eine Meldung angezeigt.
( S.285)
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3704-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme
■Wenn auf der Multi-Informationsanzeige
die Meldung erscheint, dass TRC deak- tiviert wurde, selbst wenn der Schalter
nicht gedrückt wurde
TRC wird vorübergehend deaktiviert. Wenn die Information weiterhin angezeigt wird,
wenden Sie sich an einen Toyota-Vertrags-
händler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt
oder eine andere verlässliche Werkstatt.
■Betriebsbedingungen der Berganfahr- hilfe
Wenn die folgenden vier Bedingungen erfüllt
sind, funktioniert die Berganfahrhilfe:
●Der Schalthebel befindet sich in einer
anderen Stellung als P oder N (beim
Anfahren in Vorwärts-/Rückwärtsrichtung an einer Steigung)
●Das Fahrzeug wird angehalten
●Das Gaspedal wird nicht betätigt
●Die Feststellbremse ist nicht angezogen
■Automatisches Deaktivieren der Berg-
anfahrhilfe
Die Berganfahrhilfe schaltet sich in den fol-
genden Situationen ab:
●Der Schalthebel wird auf P oder N
geschaltet
●Das Gaspedal wird betätigt
●Die Feststellbremse wird angezogen
●2 Sekunden sind bei Maximum nach dem Loslassen des Bremspedals vergangen
■Von den Systemen ABS, Bremsassi-
stent, VSC, Anhänger-Stabilisierung,
TRC und Berganfahrhilfe erzeugte Geräusche und Vibrationen
●Wenn das Bremspedal wiederholt betätigt wird, beim Starten des Hybridsystems oder
unmittelbar nach dem Anfahren kann es
vorkommen, dass ein Geräusch aus dem Motorraum hörbar ist. Dieses Geräusch ist
kein Anzeichen für eine Funktionsstörung
in einem dieser Systeme.
●Wenn die obigen Systeme in Betrieb sind,
kann es zu den folgenden Erscheinungen kommen. Keine dieser Erscheinungen
stellt ein Anzeichen für eine Funktionsstö-
rung dar.
• Durch Fahrzeugkarosserie und Lenkung spürbare Vibrationen.
• Motorgeräusche, auch nachdem das Fahr-
zeug zum Stillstand gekommen ist.
■ECB-Betriebsgeräusch
Das ECB-Betriebsgeräusch kann in den fol- genden Fällen gehört werden, aber dies
bedeutet nicht, dass eine Funktionsstörung
aufgetreten ist.
●Aus dem Motorraum ertönen Betriebsge-
räusche, wenn das Bremspedal betätigt
wird.
●Aus dem vorderen Bereich des Fahrzeugs
ertönen Motorgeräusche des Bremssy- stems, wenn die Fahrertür geöffnet wird.
●Ein bis zwei Minuten nach dem Abschalten des Hybridsystems ertönen Betriebsgeräu-
sche aus dem Motorraum.
■Betriebsgeräusche und Vibrationen des
aktiven Kurvenassistenten
Während des Betriebs des aktiven Kurvenas- sistenten können vom Bremssystem
Betriebsgeräusche und Vibrationen erzeugt
werden. Dies ist jedoch keine Funktionsstö- rung.
■EPS-Betriebsgeräusch
Wenn das Lenkrad betätigt wird, ist mögli-
cherweise ein Motorgeräusch (Surren) zu
hören. Dies deutet nicht auf eine Funktions- störung hin.
■Verringerte Wirkung des EPS-Systems
Die Wirkung des EPS-Systems wird redu-
ziert, um Überhitzung des Systems bei häufi-
gen Lenkeinschlägen über einen längeren Zeitraum zu vermeiden. Infolgedessen kann
sich das Lenkrad schwergängig anfühlen.
Vermeiden Sie in diesem Fall übermäßige Lenkbewegungen oder halten Sie an und
schalten Sie das Hybridsystem aus. Das
EPS-System sollte innerhalb von 10 Minuten in den Normalzustand zurückkehren.
■Automatische erneute Aktivierung der
TRC-, Anhänger-Stabilisierungs- und
VSC-Systeme
Nachdem die TRC- und VSC-Systeme aus- geschaltet wurden, werden sie in den folgen-
den Situationen automatisch wieder aktiviert:
●Wenn die Starttaste auf OFF geschaltet
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3724-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme
WARNUNG
■Das ABS arbeitet in den folgenden
Fällen nicht effektiv
●Die Leistungsgrenzen der Reifenhaf-
tung wurden überschritten (z. B. über- mäßig abgenutzte Reifen auf
verschneiten Straßen).
●Aquaplaning bei hoher Geschwindigkeit auf nasser oder rutschiger Fahrbahn.
■Der Anhalteweg kann beim
ABS-Betrieb länger sein als unter normalen Bedingungen
Das ABS ist nicht dafür ausgelegt, den
Bremsweg des Fahrzeugs zu verkürzen.
Halten Sie stets einen Sicherheitsabstand zu dem Fahrzeug vor Ihnen ein, insbeson-
dere in den folgenden Situationen:
●Beim Fahren auf unbefestigten Fahr- bahnen, Schotter oder schneebedeck-
ten Straßen
●Beim Fahren mit Schneeketten
●Beim Überfahren von Erhebungen in
der Fahrbahn
●Beim Fahren auf Straßen mit Schlaglö-
chern oder unebenen Oberflächen
■TRC/VSC funktionieren in den folgen-
den Situationen möglicherweise
nicht effektiv
Ausreichende Richtungssteuerung und Antriebskraft können beim Fahren auf rut-
schigen Straßenbelägen möglicherweise
nicht erzielt werden, auch wenn das TRC-/VSC-System in Betrieb ist. Fahren
Sie das Fahrzeug vorsichtig unter Bedin-
gungen, bei welchen die Fahrstabilität und Antriebskraft nicht gewährleistet sind.
■Der aktive Kurvenassistent arbeitet
in den folgenden Fä llen nicht effektiv
●Verlassen Sie sich nicht allzu sehr auf den aktiven Kurvenassistenten. Der
aktive Kurvenassistent arbeitet mögli-
cherweise nicht effektiv, wenn Sie ber- gab an einem Gefälle beschleunigen
oder auf rutschigen Straßenbelägen
fahren.
●Wenn der aktive Kurvenassistent häufig
eingreift, kann der Be trieb des aktiven
Kurvenassistenten vorübergehen einge- stellt werden, um den ordnungsgemä-
ßen Betrieb der Bremsen sowie von
TRC und VSC sicherzustellen.
■Die Berganfahrhilfe funktioniert in
folgenden Fällen nicht effektiv
●Verlassen Sie sich ni cht zu stark auf die
Berganfahrhilfe. Auf starken Steigun-
gen und auf vereisten Fahrbahnen ist die Berganfahrhilfe möglicherweise
nicht ausreichend wirksam.
●Im Gegensatz zur Feststellbremse ist die Berganfahrhilfe nicht dafür vorgese-
hen, das Fahrzeug für einen längeren
Zeitraum stationär zu halten. Versuchen Sie nicht, das Fahrzeug mit der Bergan-
fahrhilfe auf einer Steigung zu halten, da
es hierdurch zu einem Unfall kommen kann.
■Wenn TRC/ABS/VSC/Anhänger-Stabi-
lisierung aktiviert wird
Die Radschlupfanzeigeleuchte blinkt. Fah- ren Sie immer vorsichtig. Rücksichtsloses
Fahren kann einen Unfall verursachen.
Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn die Anzeigeleuchte blinkt.
■Wenn die Systeme TRC/VSC/Anhän-
ger-Stabilisierung ausgeschaltet wer- den
●Seien Sie besonders vorsichtig und pas-
sen Sie die Geschw indigkeit den Stra-
ßenbedingungen an. Da diese Systeme dazu dienen, die Fahrstabilität und die
Antriebskraft zu gewährleisten, schal-
ten Sie die Systeme TRC/VSC/Anhän- ger-Stabilisierung nur aus, wenn dies
unbedingt erforderlich ist.
●Die Anhänger-Stabilisierung ist Teil des VSC-Systems und arbeitet nicht, wenn
VSC ausgeschaltet ist oder eine Funkti-
onsstörung aufweist.
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4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme
Fahrbetrieb
WARNUNG
■Wechseln der Reifen
Stellen Sie sicher, dass alle Reifen die
angegebene Größe, Marke, Profilausfüh-
rung und Tragfähigkeit aufweisen. Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass die Reifen
zum vorgeschriebenen Reifendruck gefüllt
sind.
Die ABS-, TRC-, Anhänger-Stabilisie- rungs- und VSC-Systeme funktionieren
nicht ordnungsgemäß, wenn unterschiedli-
che Reifen auf dem Fahrzeug aufgezogen sind. Wenden Sie sich für weitere Informa-
tionen bezüglich Austausch von Reifen
oder Rädern an Ihren Toyota-Händler. Wenden Sie sich für weitere Informationen
bezüglich Austausch von Reifen oder
Rädern an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder
eine andere verlässliche Werkstatt.
■Handhabung der Reifen und Aufhän- gung
Durch die Verwendung fehlerhafter Reifen
oder Umbauten an der Fahrzeugaufhän-
gung wird die Wirksamk eit der Fahrerassi- stenzsysteme beeinträchtigt und es kann
zu Funktionsstörungen in einem System
kommen.
■Vorsichtsmaßnahmen für Anhän- ger-Stabilisierung
Das Anhänger-Stabili sierungssystem ist
nicht in der Lage, Anhängerschlingern in
allen Situationen zu reduzieren. Abhängig von diversen Faktoren, wie z. B. Fahr-
zeugzustand, Anhänger, Fahrbahnoberflä-
che und Fahrumgebung, ist das Anhänger-Stabilisierungssystem mögli-
cherweise nicht effektiv. Einzelheiten zum
ordnungsgemäßen Ziehen des Anhän- gers finden Sie in der Betriebsanleitung
Ihres Anhängers.
■Wenn Anhängerschlingern auftritt
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
nahmen.
Eine Missachtung dessen kann den Tod oder schwere Verletzungen zur Folge
haben.
●Greifen Sie das Lenkrad fest. Lenken
Sie direkt geradeaus. Versuchen Sie nicht, Anhängerschlingern durch Ein-
schlagen des Lenkrads zu kontrollieren.
●Beginnen Sie unverzüglich aber sachte
damit, das Gaspedal freizugeben, um die Geschwindigkeit zu reduzieren.
Erhöhen Sie nicht die Geschwindigkeit.
Betätigen Sie nicht die Bremsen des Fahrzeugs.
Wenn Sie keine übermäßigen Korrekturen
über Lenkung oder Bremsen vornehmen, sollten sich Anhänger und Fahrzeug stabi-
lisieren. (S.240)
■Zusatzbremse
Verlassen Sie sich ni cht ausschließlich auf die Zusatzbremse. Dieses System ist dar-
auf ausgelegt, die Wahrscheinlichkeit wei-
terer Schäden aufgrund einer weiteren Kollision zu reduzieren, diese Wirkung
hängt jedoch von verschiedenen Bedin-
gungen ab. Wenn Sie sich zu sehr auf das System verlassen, kann es zu Tod oder
schwere Verletzungen kommen.
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4-6. Fahrtipps
Fahrbetrieb
Beachten Sie entsprechend den Fahr-
bedingungen die folgenden Punkte:
Versuchen Sie nicht gewaltsam, ein
eingefrorenes Fenster zu öffnen
oder einen festgefrorenen Scheiben-
wischer zu bewegen. Gießen Sie
warmes Wasser über den eingefro-
renen Bereich, um das Eis zum
Schmelzen zu bringen. Wischen Sie
das Wasser sofort ab, damit es nicht
gefriert.
Entfernen Sie Schnee über den
Lufteinlassöffnungen vor der Wind-
schutzscheibe, um die ordnungsge-
mäße Funktion des Gebläses für die
Fahrzeugklimatisierung sicherzustel-
len.
Überprüfen Sie, ob sich Eis- oder
Schneeablagerungen auf den
Außenleuchten, dem Dach, dem
Fahrgestell, um die Räder oder auf
den Bremsen gebildet haben und
entfernen Sie diese vollständig.
Entfernen Sie Schnee oder Matsch
von Ihren Schuhsohlen, bevor Sie in
das Fahrzeug einsteigen.
Beschleunigen Sie das Fahrzeug lang-
sam, halten Sie Sicherheitsabstand
zum Fahrzeug vor Ihnen und fahren Sie
mit einer verringerten, den Straßenver-
hältnissen angepassten Geschwindig-
keit.
Parken Sie das Fahrzeug und stel-
len Sie den Schalthebel auf P, ohne
die Feststellbremse anzuziehen. Die
Feststellbremse könnte einfrieren
und lässt sich dann nicht mehr
lösen. Wenn das Fahrzeug geparkt
wird, ohne die Feststellbremse anzu-
ziehen, stellen Sie sicher, dass die
Räder blockiert werden. Eine Mis-
sachtung kann gefährlich sein, da
sich das Fahrzeug dadurch mögli-
cherweise unerwartet bewegt, was
zu einem Unfall führen könnte.
Wenn sich die Feststellbremse im automati- schen Modus befindet, schalten Sie den
Schalthebel auf P und lösen Sie dann die
Feststellbremse. ( S.254)
Wenn das Fahrzeug geparkt wird,
ohne die Feststellbremse anzuzie-
hen, stellen Sie sicher, dass der
Schalthebel nicht aus P bewegt wer-
den kann*.
*: Der Schalthebel wird gesperrt, wenn ver-
sucht wird, von P in eine andere Position
zu schalten, ohne das Bremspedal zu
betätigen. Wenn der Schalthebel aus P
geschaltet werden kann, liegt möglicher-
weise eine Störung im Schaltsperrsystem
vor. Lassen Sie das Fahrzeug umgehend
von einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen verlässlichen Werkstatt überprü-
fen.
HINWEIS
■Reparieren oder Wechseln von Win-
terreifen
Beauftragen Sie einen Toyota-Vertrags-
händler bzw. eine Toyota-Vertragswerk- statt oder eine andere verlässliche
Werkstatt oder einen Reifenhändler mit
Reparaturarbeiten oder dem Wechseln der Winterreifen.
Dies wird empfohlen, da das Wechseln
bzw. Aufziehen von Winterreifen den Betrieb der Reifendruck-Warnventile und
Sender beeinflusst.
Vor Antritt der Fahrt
Beim Fahren des Fahrzeugs
Beim Parken des Fahrzeugs
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5-5. Verwendung der sonstigen Ausstattungselemente im Innenraum
Ausstattungselemente im Innenraum
geräts gespeichert.
3 Platzieren Sie ein tragbares Gerät
mit der Ladeoberfläche nach unten
auf dem Ladebereich.
Während des Ladevorgangs leuchtet die
Betriebsanzeigeleuchte (orange).
Wenn der Ladevorgang nicht beginnt, bewe-
gen Sie das tragbare Gerät so weit wie mög-
lich in die Mitte des Ladebereichs.
Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, leuchtet die Betriebs anzeigeleuchte (grün)
auf.
■Aufladefunktion
Wenn das tragbare Gerät eine
gewisse Zeit nach Abschluss des
Ladevorgangs nicht entfernt wurde,
beginnt das kabellose Ladegerät
wieder mit dem Ladevorgang.
Wenn das tragbare Gerät innerhalb
des Ladebereichs bewegt wird, wird
der Ladevorgang vorübergehend
unterbrochen und dann fortgesetzt.
■Zustand der Betriebsanzeige-
leuchte
*: Je nach tragbarem Gerät leuchtet die
Betriebsanzeigeleucht e nach Abschluss
des Ladevorgangs weiter (orange).
■Wenn die Betriebsanzeigeleuchte
blinkt
Wenn ein Fehler erkannt wird, blinkt die
Betriebsanzeigeleuchte (orange).
Ergreifen Sie die entsprechenden Maß-
nahmen anhand unten stehender
Tabelle.
Blinkt durchgehend (orange) in
einem Intervall von einer Sekunde
Blinkt wiederholt 3 Mal (orange)
Betriebsanzeige-
leuchteZustand
AusDas kabellose Ladege-
rät ist ausgeschaltet
Grün (leuchtet)
Standby-Betrieb (Laden
möglich)
Ladevorgang abge-
schlossen*
Orange (leuchtet)
Ein tragbares Gerät
wurde auf dem Ladebe-
reich platziert (Identifi-
zieren des tragbaren
Geräts)
Wird aufgeladen
Vermutete Ursa-
chenMaßnahme
Fehler in der Kom-
munikation zwi-
schen Fahrzeug
und Ladegerät.
Wenden Sie sich an
einen Toyota-Vertrags-
händler bzw. eine
Toyota-Vertragswerk-
statt oder eine andere
verlässliche Werkstatt.
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4326-2. Wartung
6-2.Wartung
■Wo sollten Wartungsarbeiten durchge- führt werden?
Toyota empfiehlt, Wartungsarbeiten und alle
anderen Inspektionen und Reparaturen von
einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen
verlässlichen Werkstatt durchführen zu las-
sen, um Ihr Fahrzeug immer im bestmögli- chen Zustand zu halten. Suchen Sie für
Reparaturen und Wartungsleistungen, die
durch die Garantie abgedeckt sind, einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Vertrags-
werkstatt auf, welche für die Reparatur jegli-
cher Probleme Toyota-Originalteile verwendet. Es kann auch vorteilhaft sein,
Reparaturen und Wartungsleistungen, die
nicht unter die Garantie fallen, von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Vertrags-
werkstatt durchführen zu lassen, da die Mit-
glieder des Toyota-Händlernetzes Sie fachkundig unterstützen können, wenn Pro-
bleme auftreten.
Ihr Toyota-Händler bzw. Ihre Toyota-Vertrags-
werkstatt oder eine andere verlässliche Werkstatt wird alle Arbeiten des Wartungs-
programms an Ihrem Fahrzeug aufgrund der
Erfahrung mit Toyota-Fahrzeugen zuverläs- sig und wirtschaftlich durchführen.
Das Wartungsprogramm sollte in
bestimmten Intervallen durchgeführt
werden, wie im Wartungsplan angege-
ben.
Alle Einzelheiten Ihres Wartungsplans ent-
nehmen Sie bitte dem “Toyota Kundendiens-
theft” oder dem “Toyota Wartungsheft”.
Durchführung der Wartung in Eigenre-
gie?
Mit ein wenig techni schem Geschick und
einigen Kfz-Grundwerkzeugen können Sie
viele der Wartungsarbeiten leicht selbst
durchführen. In diesem Abschnitt wird auf
einfache Weise dargestellt, wie diese durch-
zuführen sind.
Beachten Sie jedoch, dass einige Wartungs-
arbeiten Spezialwerkzeuge und Fachkennt-
nisse erfordern. Diese Arbeiten sollten von
Fachbetrieben durchgeführt werden. Selbst
wenn Sie ein erfahrener Hobbymechaniker
sind, sollten Reparaturen und Wartungsar-
beiten von einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einer anderen verlässlichen Werkstatt
durchgeführt werden. Jeder Toyota-Ver-
tragshändler bzw. jede Vertragswerkstatt
behält eine Aufzeichnung über die durchge-
führte Wartung, was Ihnen später bei einer
eventuellen Inanspruchnahme des Garan-
tie-Service helfen könn te. Falls Sie die War-
War tungsanforderungen
Um ein sicheres und wirtschaftli-
ches Fahren sicherzustellen, sind
tägliche Pflege und regelmäßige
Wartung unerlässlich. Toyota emp-
fiehlt die folgende Wartung.
WARNUNG
■Wenn Ihr Fahrzeug nicht richtig
gewartet wird
Eine falsche Wartung kann zu schwerer
Beschädigung des Fahrzeugs und mögli- cherweise zu schweren oder tödlichen
Verletzungen führen.
■Umgang mit der 12-Volt-Batterie
12-Volt-Batteriepole, Klemmen und damit
zusammenhängendes Zubehör enthalten
Blei und Bleiverbindungen, die sich schä- digend auf das menschliche Gehirn aus-
wirken können. Waschen Sie nach
Beendigung der Arbeiten Ihre Hände. ( S.443)
Wartungsprogramm
Wartung in Eigenregie
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4346-3. Wartung in Eigenregie
6-3.Wartung in EigenregieVorsichtsmaßnahmen bei
selbst durchgeführten War-
tungsarbeiten
Wenn Sie die Wartung selbst
durchführen, befolgen Sie die rich-
tige Vorgehensweise, die in diesen
Abschnitten beschrieben ist.
Wartung
ElementeTeile und Werkzeuge
Zustand der
12-Volt-Batterie
( S.443)
•Fett
• Herkömmlicher
Schraubenschlüssel
(für Polklemmen-
schrauben)
Kühlmittelstand für
Motor/Leistungs-
regler ( S.440)
• “Toyota Super Long
Life Coolant”
«Toyota-Super-Lang-
zeitkühlmittel» oder
ein vergleichbares
hochwertiges silikat-
freies, aminfreies,
nitritfreies und borat-
freies Kühlmittel auf
Ethylenglykolbasis
mit hybridorgani-
scher Langzeitsäure-
technologie. “Toyota
Super Long Life Coo-
lant”
«Toyota-Super-Lang-
zeitkühlmittel» ist vor-
gemischt mit 50%
Kühlmittel und 50%
deionisiertem Was-
ser.
• Trichter (nur zum Auf-
füllen von Kühlmittel)
Motorölstand
( S.438)
• “Toyota Genuine
Motor Oil” «Original
Toyota-Motoröl» oder
ein gleichwertiges Öl
• Lappen oder Papier-
tuch
• Trichter (nur zum Auf-
füllen von Motoröl)
Sicherungen
( S.473)
• Sicherung mit glei-
cher Amperezahl wie
bei der Originalsiche-
rung
Lufteinlassöffnung
der Hybridbatterie
(Traktionsbatterie)
( S.468)
• Staubsauger o. Ä.
• Kreuzschraubendre-
her
Glühlampen
( S.476)
• Glühlampe mit glei-
cher Nummer und
Wattzahl wie die Ori-
ginalglühlampe
• Kreuzschraubendre-
her
• Schlitzschraubendre-
her
• Schraubenschlüssel
Kühler und Kon-
densator
( S.442)
Reifendruck
( S.463)
• Reifendruckmesser
• Druckluftquelle
Waschflüssigkeit
( S.442)
• Wasser oder Wasch-
flüssigkeit mit Frost-
schutzmittel (für
Einsatz im Winter)
• Trichter (nur zum Auf-
füllen von Wasser
oder Waschflüssig-
keit)
ElementeTeile und Werkzeuge