ABS YAMAHA FZS 2013 Betriebsanleitungen (in German)
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Bedienung der Ausrüstung
46
Abschleppen des Wasserfahrzeugs siehe
Seite 102.)
GJU34881Heckösen
Die Heckösen dienen zum Befestigen eines
Taus am Wasserfahrzeug für Zwecke des
Transportes oder der Vertäuung.
GJU40420Klampe
Die Klampe wird verwendet, um ein Wasser-
ski-Seil am Wasserfahrzeug zu befestigen,
wenn ein Wasserskifahrer gezogen wird.
WARNUNG! Die Klampe darf nicht zum Anheben des Wasserfahrzeugs verwendet
werden. Die Klampe ist nicht dafür konzi-
piert, das Gewicht des Wasserfahrzeugs
zu tragen. Beim Brechen der Klampe
könnte das Wasserfahrzeug herabfallen und dadurch schwere Verletzungen verur-
sachen.
[GWJ01510]
GJU35146
Ablagefächer
Dieses Wasserfahrzeug ist mit den folgenden
Ablagefächern ausgestattet.
Das Ablagefach ist nur wasserdicht, wenn es
fest verschlossen ist. Gegenstände, die tro-
cken bleiben müssen, sollten in wasserdich-
ten Beuteln mitgeführt werden.
Vor dem Betrieb des Wasserfahrzeugs si-
cherstellen, dass die Ablagefächer richtig ver-
schlossen sind.
GJU37331Bug-Ablagefach
Das Bug-Ablagefach befindet sich unter der
Haube.
1 Bugöse
1 Hecköse
1
1
1Klampe
1
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Erfordernisse bei der Bedienung und Handhabung
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GJU31822
Kraftstoffanforderungen GJU41291Kraftstoff
WARNUNG
GWJ00282
●Benzin und Benzindämpfe sind extrem
leicht entflammbar. Um Feuer und Ex-
plosionen zu verhindern und ein Verlet-
zungsrisiko beim Tanken zu vermeiden,
folgende Anweisungen befolgen.
●Benzin ist giftig und kann schwere Ver-
letzungen verursachen oder tödlich
sein. Im Umgang mit Benzin stets vor-
sichtig sein. Niemals Benzin mit dem
Mund ansaugen. Falls Sie Kraftstoff ver-
schlucken, in die Augen bekommen
oder Dämpfe eingeatmet haben, sollten
Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch
nehmen. Falls Benzin mit der Haut in Be-
rührung kommt, die betroffenen Stellen
mit Seife und Wasser waschen. Falls
Benzin auf die Kleidung gerät, sollte die
Kleidung gewechselt werden.
ACHTUNG
GCJ00321
●Kein verbleites Benzin verwenden. Ver-
bleites Benzin kann den Motor schwer
beschädigen.
●Darauf achten, dass kein Wasser und
Schmutz in den Kraftstofftank gerät.
Verunreinigter Kraftstoff kann die Leis-
tung beeinträchtigen oder Motorschä-
den verursachen. Ausschließlich fri-
sches Benzin aus einem
verschlossenen Behälter benutzen.
Gasohol
Es gibt zwei Arten von Gasohol: auf Äthanol-
basis und auf Methanolbasis.
Gasohol auf Äthanolbasis kann verwendet
werden, wenn der Äthanolgehalt maximal
10% beträgt und der Kraftstoff die Mindestok-
tanzahl aufweist. E-85 ist ein Kraftstoffge-
misch, das zu 85% Ethanol enthält und daher
nicht für dieses Wasserfahrzeug verwendet
werden darf. Alle Ethanol-Gemische, die
mehr als 10% Ethanol enthalten, können
Schäden im Kraftstoffsystem verursachen
oder die Motorleistung beeinträchtigen.
Yamaha empfiehlt kein Gasohol, das Metha- nol enthält, da es Schäden im Kraftstoffsys-
tem oder eine Beeinträchtigung der Motorleis-
tung verursachen kann.
Befüllen des Kraftstofftanks:
(1) Vor dem Tanken den Motor ausschalten. Nicht auf dem Wasserfahrzeug stehen
oder sitzen. Den Tank niemals in der
Nähe von brennenden Zigaretten, Fun-
ken, offenem Feuer oder anderen Zünd-
quellen auffüllen.
(2) Das Wasserfahrzeug an einem gut belüf- teten Ort in horizontaler Position abstel-
len.
(3) Die Sitze abnehmen und den Kraftstoff- stand kontrollieren. (Nähere Angaben
zum Aus- und Einbau der Sitzbank siehe
Seite 43.)
Empfohlener Kraftstoff:
Bleifreies Normalbenzin mit einer
Mindestoktanzahl von 86
(Pumpen-Oktanzahl) = (R + M)/2
90 (Research-Oktanzahl)
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![YAMAHA FZS 2013 Betriebsanleitungen (in German) Erfordernisse bei der Bedienung und Handhabung
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zen und ernsthafte Schäden verursachen.
[GCJ00553]
Elektrisches Bilgenlenzsystem
Das Bilgewasser im Motorraum wird von der
elektrischen Bilgepumpe YAMAHA FZS 2013 Betriebsanleitungen (in German) Erfordernisse bei der Bedienung und Handhabung
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zen und ernsthafte Schäden verursachen.
[GCJ00553]
Elektrisches Bilgenlenzsystem
Das Bilgewasser im Motorraum wird von der
elektrischen Bilgepumpe](/img/51/50204/w960_50204-62.png)
Erfordernisse bei der Bedienung und Handhabung
56
zen und ernsthafte Schäden verursachen.
[GCJ00553]
Elektrisches Bilgenlenzsystem
Das Bilgewasser im Motorraum wird von der
elektrischen Bilgepumpe angesaugt und aus
dem Wasserfahrzeug ausgestoßen.
Zur Kontrolle, ob das elektrische Bilgenlenz-
system richtig arbeitet, sicherstellen, dass Bil-
gewasser aus dem Kontrollauslass des Sys-
tems austritt.
Zum Lenzen des Bilgewassers:
Den Motor starten, um die elektrische Bilge-
pumpe zu betreiben.
HINWEIS:
Die elektrische Bilgepumpe arbeitet nach
dem Abschalten des Motors noch kurze Zeit
weiter.
GJU33464
Transport auf einem Anhänger
Beim Transport des Wasserfahrzeugs auf ei-
nem Anhänger die Zurrbänder durch die
Heck- und Bug-Zurrösen ziehen und auf dem
Anhänger befestigen. ACHTUNG: Zum Fest-
zurren des Wasserfahrzeugs auf dem An-
hänger nur die Zurröse am Bug und die
Zurrösen am Heck verwenden. Andern-
falls könnte das Wasserfahrzeug beschä-
digt werden. Die Seile oder Zurrbänder an
Stellen, wo sie den Rumpf des Wasser-
fahrzeugs berühren, mit Handtüchern
oder Lappen umwickeln, um Kratzer oder
andere Beschädigungen zu vermeiden.
Das Wasserfahrzeug nicht mit dem Schalt-
hebel in Rückwärtsfahrtstellung transpor-
tieren. Sonst könnte die Umkehrklappe an
ein Hindernis stoßen und dabei beschä-
digt werden.
[GCJ00644]
1 Kontrollauslass der elektrischen Bilgenpum-
pe
1
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Erstmaliger Betrieb
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GJU36665
Motor-Einfahrzeit
ACHTUNG
GCJ00431
Wird der Motor nicht ordnungsgemäß ein-
gefahren, könnte dies die Lebensdauer
des Motors verkürzen bzw. ernsthafte Mo-
torschäden verursachen.
Die Einfahrzeit des Motors ist für die verschie-
denen Bauteile des Motors von entscheiden-
der Bedeutung, weil sie sich während dieser
Periode aufeinander abstimmen und das rich-
tige Betriebsspiel erreichen. Dies sorgt für
gute Leistung und eine lange Lebensdauer
der Komponenten.
Zur Durchführung des Einfahrens:
(1) Den Motorölstand kontrollieren. (Weitere Angaben zum Kontrollieren des Motoröl-
stands siehe Seite 53.)
(2) Das Wasserfahrzeug zu Wasser lassen und den Motor starten. (Weitere Anga-
ben zum Starten des Motors siehe Seite
71.)
(3) Die ersten 5 Minuten mit einer Motor- drehzahl von 2000 U/min fahren.
(4) Die nächsten 30 Minuten den Motor mit einer Drehzahl unter 5000 U/min fahren.
(5) Die nächste 1 Stunde den Motor mit einer Drehzahl unter 6000 U/min fahren.
Nach der Einfahrzeit des Motors kann das
Wasserfahrzeug normal betrieben werden.
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Routinekontrollen vor fahrtbeginn
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GJU31981
WARNUNG
GWJ00411
Wenn das Wasserfahrzeug nicht sachgemäß kontrolliert und gewartet wird, erhöht sich
dadurch das Unfall- und Schadensrisiko. Sobald an dem Wasserfahrzeug ein Problem
auftritt, sollte es nicht betrieben werden. Wenn sich ein Problem nicht mithilfe der in die-
sem Handbuch angegebenen Maßnahmen beheben lässt, sollte ein Yamaha-Händler
eine Inspektion durchführen.
GJU41232Liste der Routinekontrollen vor Fahrtbeginn
Vor Fahrtbeginn mit diesem Wasserfahrzeug müssen die Routinekontrollen gemäß der nach-
folgenden Liste der Routinekontrollen durchgeführt werden.
BEZEICHNUNG AUSFÜHRUNGSEITE
ROUTINEKONTROLLEN VOR DEM ZUWASSERLASSEN
Motorraum Den Motorraum belüften.
Das Innere des Motorraums auf Schäden absuchen.
60
Kraftstoffsystem Das Kraftstoffsystem auf Lecks untersuchen.
Den Kraftstoffstand im Tank kontrollieren.
60
Wasserabscheider Den Wasserabscheider auf Wasserrückstände un-
tersuchen.
61
Motor Das Äußere des Motors auf Schäden kontrollieren. 61
Motorölstand Den Motorölstand kontrollieren. 61
Bilgewasser Den Motorraum auf Bilgewasser kontrollieren. 61
Batterie Die Pole und den Säurestand der Batterie kontrollie-
ren.
61
Lenkungssystem Die ordnungsgemäße Funktion des Lenkungssys-
tems kontrollieren.
62
Steuersystem, teleskopisch Das teleskopische Steuersystem auf ordnungsge-
mäße Funktion kontrollieren; außerdem kontrollie-
ren, dass die Lenkerneigung in der korrekten Positi-
on sicher verriegelt ist.
63
Q.S.T.S. Das Q.S.T.S. auf ordnungsgemäße Funktion prüfen
und kontrollieren, dass der Q.S.T.S.-Wähler in seiner
Position sicher verriegelt ist. 63
Rückwärtsfahrsystem Das Rückwärtsfahrsystem auf ordnungsgemäße
Funktion prüfen.
64
Gashebel Die Funktion des Gashebels kontrollieren.
Spiel des Gashebels kontrollieren.
64
Fernbedienung Die Fernbedienung auf ordnungsgemäße Funktion
überprüfen.
65
Motor-Quickstoppleine
(Handgelenk-Schlaufe) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-Schlaufe)
auf Schäden kontrollieren.
65
Schalter Funktion des Starterschalters, Motor-Stoppschalters
und Motor-Quickstoppschalters kontrollieren.
66
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Routinekontrollen vor fahrtbeginn
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HINWEIS:
Um Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, müssen die hier aufgeführten Routine-
kontrollen vor jeder Fahrt durchgeführt werden.
AblagefächerDie Ablagefächer auf Schäden und Wasser kontrol-
lieren.
66
Feuerlöscher-Halterung,
Abdeckung und Band Feuerlöscher-Halterung, Abdeckung und Band auf
Beschädigung kontrollieren.
67
Feuerlöscher Den Zustand des Feuerlöschers kontrollieren. 67
Sicherheitsausrüstung Kontrollieren, dass die Sicherheitsausrüstung ge-
mäß den geltenden Bestimmungen an Bord ist.
67
Rumpf und Deck Rumpf und Deck auf Schäden absuchen. 67
Jeteinlass Den Jeteinlass auf Schäden und Verstopfungen un-
tersuchen.
67
Heck-Lenzstopfen Die Heck-Lenzstopfen auf Schäden und Fremdkör-
per untersuchen und kontrollieren, dass sie fest
montiert sind. 67
Haube Kontrollieren, dass die Haube fest verschlossen ist. 68
Vorder- und Hintersitze Kontrollieren, ob die Sitzbank fest montiert ist. 43
ROUTINEKONTROLLEN NACH DEM ZUWASSERLASSEN
Kühlwasser-Kontrollaus-
lass Kontrollieren, dass Wasser aus dem backbordseiti-
gen (linken) Kühlwasser-Kontrollauslass austritt,
wenn der Motor läuft.
68
Doppelinstrument Die Funktion des Doppelinstruments prüfen. 68
Motor-Leerlaufdrehzahl Die Motor-Leerlaufdrehzahl kontrollieren. 69
BEZEICHNUNG AUSFÜHRUNG SEITE
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Routinekontrollen vor fahrtbeginn
60
GJU32281
Routinekontrollen vor Fahrtbeginn
GJU41311Routinekontrollen vor dem
Zuwasserlassen
Die Routinekontrollen vor dem Zuwasserlas-
sen gemäß der Liste der Routinekontrollen
vor Fahrtbeginn durchführen, solange das
Wasserfahrzeug noch an Land ist.
Zur Durchführung der Routinekontrollen vor
dem Zuwasserlassen:
(1) Die Sitze und das wasserdichte Ablage-
fach demontieren. (Demontage und Mon-
tage der Sitze siehe Seite 43, weitere An-
gaben zum wasserdichten Ablagefach
siehe Seite 49.)
(2) Die Kontrollen durchführen und sicher- stellen, dass keine Fehlfunktionen oder
andere Probleme vorliegen.
(3) Nach Abschluss dieser Kontrollen das wasserdichte Ablagefach und die Sitze
sicher an ihre ursprüngliche Position ein-
bauen.
GJU32333Motorraum kontrollieren
WARNUNG
GWJ00461
Wird der Motorraum nicht entlüftet, be-
steht Brand- und Explosionsgefahr. Falls
ein Kraftstoffleck vorliegt, den Motor nicht
starten.
Den Motorraum belüften. Den Motorraum ei-
nige Minuten lang offen lassen, damit eventu-
elle Kraftstoffdämpfe entweichen können. Sicherstellen, dass im Innern des Motor-
raums keine Schäden vorhanden sind.
GJU34214Kraftstoffsystem kontrollieren
WARNUNG
GWJ00381
Auslaufender Kraftstoff kann zu Feuer
oder einer Explosion führen.
●Das Fahrzeug regelmäßig auf auslaufen-
den Kraftstoff überprüfen.
●Wenn ein Kraftstoffleck besteht, muss
das ganze Kraftstoffsystem von einem
qualifizierten Mechaniker repariert wer-
den. Nach unsachgemäßen Reparaturen
könnte der Betrieb des Wasserfahr-
zeugs zu einem Sicherheitsrisiko wer-
den.
Sicherstellen, dass keine Schäden, Lecks
oder andere Probleme am Kraftstoffsystem
vorliegen.
Kontrollieren:
●Kraftstofftank-Deckel und Dichtung auf Be-
schädigung
●Kraftstofftank auf Schäden und Lecks
●Kraftstoffschläuche und Anschlüsse auf
Schäden und Lecks
●Kraftstofftank-Entlüftungsschlauch auf
Schäden und Lecks
GJU36874Kraftstoffstand kontrollieren
Den Kraftstoffstand im Tank kontrollieren.
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Routinekontrollen vor fahrtbeginn
61
Falls nötig, Kraftstoff nachfüllen. (Weitere An-
gaben zum Befüllen des Kraftstofftanks siehe
Seite 51.)
GJU32423Wasserabscheider kontrollieren
Sicherstellen, dass sich kein Wasser im Was-
serabscheider angesammelt hat. Falls sich im
Wasserabscheider Wasser angesammelt
hat, ablassen. (Weitere Angaben zum Ablas-
sen des Wassers im Wasserabscheider siehe
Seite 32.)
GJU40181Motor kontrollieren
Das Äußere des Motors auf Schäden oder
andere Probleme kontrollieren.
GJU36885Motorölstand kontrollieren
Sicherstellen, dass sich der Motorölstand zwi-
schen den Minimalstand- und Maximalstand-
Markierungen befindet. (Weitere Angaben zum Kontrollieren des Motorölstands siehe
Seite 53.)GJU32455Bilgewasser kontrollieren
Sicherstellen, dass sich im Motorraum kein
Bilgewasser angesammelt hat. Falls sich Bil-
gewasser im Motorraum angesammelt hat,
lenzen. (Weitere Angaben zum Lenzen des
Bilgewassers siehe Seite 55.)
GJU32484Batterie kontrollieren
Sicherstellen, dass die Batterieklemmen und
der Entlüftungsschlauch nicht beschädigt
sind und dass die Batteriekabel und der Ent-
lüftungsschlauch richtig angeschlossen sind.
WARNUNG! Falls der Entlüftungs- schlauch nicht richtig angeschlossen und
verlegt, falls er beschädigt oder verstopft
1 Wasserabscheider
1
1Messstab
1 Maximalstand-Markierung
2 Minimalstand-Markierung
1
2
1
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Betrieb
70
GJU32902
Betreiben des
Wasserfahrzeugs
WARNUNG
GWJ00510
Vor dem Betrieb des Wasserfahrzeugs
sollte der Führer sich mit allen Bedienele-
menten vertraut machen. Der Yamaha-
Händler gibt bei Fragen zu den Eigen-
schaften und der Bedienung des Fahr-
zeugs gerne Auskunft. Ein Missverständ-
nis der Funktion eines Bedienelements
könnte zu einem Unfall führen.
GJU32963Wasserfahrzeug kennen lernen
Der Betrieb des Wasserfahrzeugs erfordert
Geschicklichkeiten, die allmählich durch Pra-
xis erworben werden. Erlernen Sie zunächst
die grundlegenden Techniken, bevor Sie
schwierigere Manöver ausprobieren.
Der Betrieb Ihres neuen Wasserfahrzeugs
kann ein angenehmer Zeitvertreib sein. Aller-
dings ist es wichtig, dass Sie sich mit dem Be-
trieb des Wasserfahrzeugs ausreichend ver-
traut machen, damit Sie Ihre Fahrten
gefahrlos genießen können.
Vor der Benutzung dieses Wasserfahrzeugs
sind vorliegende Betriebsanleitung, die Fahr-
übungs-Anleitung, die Betriebs-Kurzanleitung
und sämtliche am Wasserfahrzeug ange-
brachte Warnaufkleber zu lesen. Schenken
Sie den Informationen zur Sicherheit ab Seite
11 besondere Aufmerksamkeit. Diese Unter-
lagen sollen ein Grundverständnis über das
Wasserfahrzeug und seine Bedienung ver-
mitteln.
Vergessen Sie nicht, dass dieses Wasser-
fahrzeug auf den Betrieb durch einen Führer
mit bis zu 2 Mitfahrern ausgelegt ist. Niemals
die Höchstzuladung oder die Sitzkapazität von drei Personen (bzw. zwei Personen und
ein Wasserskifahrer) überschreiten.
GJU33005Lernen, das Wasserfahrzeug zu
bedienen
Vor der Inbetriebnahme des Wasserfahr-
zeugs immer die auf Seite 58 aufgelisteten
Kontrollen durchführen. Für den kurzen Zeit-
aufwand, den Sie für die Kontrolle des Was-
serfahrzeugs benötigen, werden Sie mit zu-
sätzlicher Sicherheit und Zuverlässigkeit
belohnt.
Vor dem Betrieb des Wasserfahrzeug örtliche
Gesetze einsehen.
Fahren Sie defensiv und mit angemessener
Geschwindigkeit, und wahren Sie einen Si-
cherheitsabstand zu Personen, Gegenstän-
den und anderen Wasserfahrzeugen. Wählen
Sie zum Lernen einen weitläufigen Bereich
mit guter Sicht und geringem Bootsverkehr.
Niemals allein fahren—Fahren Sie, wenn sich
jemand in Ihrer Nähe aufhält. Achten Sie
ständig auf andere Personen, Hindernisse
und andere Wasserfahrzeuge. Achten Sie auf
Umstände, die Ihre Sicht und Ihre Sichtbarkeit
durch andere einschränken könnten.
Höchstzuladung:
240 kg (530 lb)
Zuladung bedeutet Gesamtgewicht
von Führer, Mitfahrer, Gepäck und Zu-
behör.
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Betrieb
71
Halten Sie sich gut am Lenker fest und lassen
Sie beide Füße auf dem Trittbrett. Versuchen
Sie nicht, Mitfahrer mitzunehmen, bevor Sie
den Betrieb des Wasserfahrzeugs gut beherr-
schen.
GJU40210Sitzposition
Fahrer-Sitzposition
Der Fahrer muss sich mit beiden Händen gut
am Lenker festhalten und sich rittlings auf den
Sitz setzen, mit beiden Füßen fest auf dem
Boden des Fußraums.
Mitfahrer-Sitzposition
Der/die Mitfahrer müssen sich gut festhalten,
entweder an der Person vor ihnen oder am
angebrachten Handgriff, rittlings auf dem Sitz
sitzen und ihre Füße auf den Boden des Fuß-
raums stellen. Der Fahrer darf niemals einen
Mitfahrer vor sich sitzen lassen. (Zu Sitzposi-
tion beim Ziehen eines Wasserskifahrers sie-
he Seite 18.)
GJU32802Zuwasserlassen des
Wasserfahrzeugs
Beim Zuwasserlassen des Wasserfahrzeugs
auf eventuelle Hindernisse achten.
Wenn das Wasserfahrzeug von einem An-
hänger zu Wasser gelassen wird, muss eine
Person darauf achten, dass das Wasserfahr-
zeug nicht von Wellen auf den Anhänger ge-
drückt wird.
GJU36345Starten des Motors auf dem Wasser
WARNUNG
GWJ01530
Kein Gas geben, wenn sich jemand hinter
dem Wasserfahrzeug aufhält. Den Motor
ausschalten oder im Leerlauf betreiben.
Wasser und Verschmutzungen, die aus
der Jetdüse ausgestoßen werden, können
ernsthafte Verletzungen verursachen.
Zum Starten des Motors:
(1) Wenn das Yamaha Security System ver-riegelt ist, entriegeln Sie es. (Verfahren
zur Einstellung des Yamaha Security
Systems siehe Seite 28.)
(2) Das Wasserfahrzeug in einen Bereich bewegen, der frei von Algen und
Schmutz ist und in dem unter dem Boden
des Wasserfahrzeugs mindestens weite-
re 60 cm (2 ft) Wassertiefe ist.
ACHTUNG: Den Motor niemals in Ge-
wässern fahren, in denen zwischen
Wasserfahrzeug und Grund nicht min-
destens 60 cm (2 ft) Abstand bestehen
bleibt, um zu vermeiden, dass Stein-
chen oder Sand durch den Jeteinlass
angesaugt werden, was das Flügelrad
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