ABS YAMAHA FZS 2013 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2013, Model line: FZS, Model: YAMAHA FZS 2013Pages: 114, PDF-Größe: 5.25 MB
Page 82 of 114

Betrieb
75
Zum Steuern wird Gas benötigt.
Dieses Modell ist mit dem Motorsteuerungs-
system YEMS (Yamaha Engine Management
System) ausgestattet, dem ein Gleit-Steuer-
system einverleibt ist. Dieses System springt
bei Gleitgeschwindigkeit ein, sobald das
Wasserfahrzeug nach Loslassen des Gashe-
bels gesteuert wird (siehe obige Bedingung
C).
Das Gleit-Steuersystem hilft beim Wenden,
indem es dem drosselnden Wasserfahrzeug
Schub verleiht. Um schärfer zu wenden, müs-
sen allerdings Gas gegeben und der Lenker
gedreht werden. Das Gleit-Steuersystem
bleibt unter Gleitgeschwindigkeit oder bei ab-
gestelltem Motor aus. Bei fallender Motor-
drehzahl vermag der Lenker das Wasserfahr-
zeug nicht mehr zu wenden, bis entweder
Gas gegeben oder der Langsamstlauf er-
reicht wird.
GJU37513Wasserfahrzeug anhalten
Das Wasserfahrzeug besitzt kein Bremssys-
tem. Es wird beim Loslassen des Gashebels
durch den Wasserwiderstand angehalten.
Nachdem das Gas weggenommen oder der
Motor ausgeschaltet wurde, kommt das Was-
serfahrzeug aus der Höchstgeschwindigkeit
nach ca. 130 m (430 ft) zum Stillstand; aller-
dings können Faktoren wie das Gesamtge-
wicht, die Bedingungen der Wasseroberflä-
che und die Windrichtung diesen Abstand
beeinflussen. Das Wasserfahrzeug bremst
unmittelbar nach dem Loslassen des Gashe-
bels ab, gleitet aber noch eine Weile dahin,
bevor es vollständig stehen bleibt. Falls Zwei-
fel daran bestehen, ob Sie rechtzeitig anhal-
ten können, bevor Sie auf ein Hindernis sto-ßen, Gas geben und in eine andere Richtung
abdrehen.
WARNUNG
GWJ00744
●Einen angebrachten Bremsweg vorse-
hen.
●Handeln Sie rasch, um Zusammenstöße
zu vermeiden. Bedenken Sie jederzeit,
dass Wasserfahrzeuge und Boote keine
Bremsen haben.
●Fahren Sie defensiv und mit angemes-
sener Geschwindigkeit, und wahren Sie
einen Sicherheitsabstand zu anderen
Personen, Wasserfahrzeugen und Ge-
genständen, sodass Zeit zum Anhalten
bleibt.
●Beim Abbremsen den Motor nicht aus-
schalten, falls Schub benötigt wird, um
einem plötzlichen Hindernis auszuwei-
chen.
●Das Wasserfahrzeug nicht durch Um-
schalten auf Rückwärtsfahrt drosseln
oder anhalten, denn dies könnte bewir-
ken, dass der Fahrer die Kontrolle ver-
liert, über Bord geschleudert wird oder
gegen den Lenker prallt.
GJU40371Bedienen des Wasserfahrzeugs bei
Rückwärtsfahrt
Den Schalthebel nach hinten in die Rück-
wärtsposition ziehen. Das Wasserfahrzeug
UF2C74G0.book Page 75 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 83 of 114

Betrieb
76
fährt nun rückwärts. (Weitere Angaben zum
Rückwärtsfahrsystem siehe Seite 34.)
Vor dem Umschalten auf Rückwärtsfahrt si-
cherstellen, dass keine Schwimmer oder an-
deren Hindernisse den Weg versperren.
HINWEIS:
Dieses Modell ist mit einer Funktion zur Be-
grenzung der Geschwindigkeit bei Rück-
wärtsfahrt ausgestattet.
GJU36086Aufsteigen auf das Wasserfahrzeug
WARNUNG
GWJ01111
Fahrer und Mitfahrer sollten das Aufstei-
gen aus dem Wasser heraus sehr nahe am
Ufer üben, bevor sie mit dem Fahrzeug
losfahren. Eine Person kann nach vielen
erfolglosen Versuchen, auf das Wasser-
fahrzeug aufzusteigen, erschöpfen und unterkühlen, wodurch das Risiko von Ver-
letzungen und Ertrinken steigt.
Das Wasserfahrzeug in einem Gewässer be-
steigen, das frei von Algen und Schmutz so-
wie unter dem Boden des Wasserfahrzeugs
mindestens weitere 60 cm (2 ft) tief ist.
ACHTUNG: Den Motor niemals in Gewäs-
sern fahren, in denen zwischen Wasser-
fahrzeug und Grund nicht mindestens 60
cm (2 ft) Abstand bestehen bleibt, um zu
vermeiden, dass Steinchen oder Sand
durch den Jeteinlass angesaugt werden,
was das Flügelrad beschädigen und zu
Motorüberhitzung führen könnte.
[GCJ00472]
HINWEIS:
Dieses Wasserfahrzeug ist mit einer Auf-
stiegsstufe ausgerüstet, die herabgelassen
werden kann, um das Aufsteigen zu erleich-
tern. (Nähere Angaben zur Benutzung der
Aufstiegsstufe siehe Seite 45.)
GJU37463Alleine aufsitzen
(1) Vom Heck des Wasserfahrzeugs beide Hände auf das Aufstiegsdeck stützen,
1Schalthebel
2 Rückwärtsstellung
1
2
60 cm (2 ft)
UF2C74G0.book Page 76 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 85 of 114

Betrieb
78
Aufsteigen im Stillstand:
(1) Aufsteigen, wie im vorigen Abschnitt “Al-lein aufsteigen” beschrieben.
(2) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk- Schleife) am linken Handgelenk befesti-
gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.
(3) Den Lenker mit beiden Händen festhal- ten und beide Füße auf den Boden des
Fußraums stellen.
(4) Den ersten Mitfahrer zum Heck des Was- serfahrzeugs rücken lassen.
(5) Nun steigt der erste Mitfahrer genauso wie der Fahrer auf, stellt die Füße auf den Boden des Fußraums und hält sich gut
am Fahrer fest.
(6) Danach steigt der zweite Mitfahrer auf die gleiche Weise auf. Versuchen Sie beim
Aufsteigen des zweiten Mitfahrers das
Wasserfahrzeug gemeinsam mit dem
ersten Mitfahrer auszubalancieren.
(7) Sicherstellen, dass der/die Mitfahrer bei- de Füße auf dem Boden des Fußraums
haben und sich gut am Vordermann oder
UF2C74G0.book Page 78 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 86 of 114

Betrieb
79
am dafür vorgesehenen Handgriff fest-
halten.
(8) In alle Richtungen umschauen, den Mo- tor starten und dann langsam losfahren.
Aufsteigen, wenn das Ausbalancieren im Still-
stand schwierig ist:
(1) Während der/die Mitfahrer das Wasser- fahrzeug festhalten, aufsteigen wie im
vorigen Abschnitt “Allein aufsteigen” be-
schrieben.
(2) Den Lenker mit beiden Händen festhal- ten, beide Füße auf den Boden des Fuß-
raums stellen und in dieser Stellung das
Wasserfahrzeug ausbalancieren.
(3) Nun steigt der erste Mitfahrer genauso wie der Fahrer auf, stellt die Füße auf den
Boden des Fußraums, hält sich gut am
Fahrer fest und balanciert in dieser Stel-
lung das Wasserfahrzeug aus.
(4) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk- Schleife) am linken Handgelenk befesti- gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.
(5) In alle Richtungen umsehen, dann den Motor starten und im Langsamstlauf fah-
ren.
(6) Nun kann sich der zweite Mitfahrer auf das Aufstiegsdeck in eine kniende Positi-
on hochziehen und in dieser Stellung
ausbalancieren. In alle Richtungen um-
sehen und dann allmählich beschleuni-
gen. Danach bewegt sich der zweite Mit-
fahrer, während er weiter ausbalanciert,
auf den Sitz.
(7) Nun kann sich der zweite Mitfahrer ritt- lings auf den Sitz setzen, die Füße auf
den Boden des Fußraums stellen, sich
gut am Vordermann oder an den vorhan-
denen Handgriffen festhalten und in die-
ser Stellung ausbalancieren.
(8) Sicherstellen, dass der/die Mitfahrer bei- de Füße auf dem Boden des Fußraums
haben und sich gut am Vordermann oder
am dafür vorgesehenen Handgriff fest-
halten, und dann die Geschwindigkeit
UF2C74G0.book Page 79 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 87 of 114

Betrieb
80
des Wasserfahrzeugs schrittweise erhö-
hen, um es zu balancieren.
GJU33082Losfahren
WARNUNG
GWJ00711
Zur Vermeidung von Kollisionen:
●Achten Sie ständig auf andere Perso-
nen, Hindernisse und andere Wasser-
fahrzeuge. Achten Sie auf Umstände,
die Ihre Sicht und Ihre Sichtbarkeit
durch andere einschränken könnten.
●Fahren Sie defensiv und mit angemes-
sener Geschwindigkeit, und wahren Sie
einen Sicherheitsabstand zu Personen,
Gegenständen und anderen Wasser-
fahrzeugen.
●Fahren Sie niemals direkt hinter anderen
Wasserfahrzeugen oder Booten. Halten
Sie stets so viel Abstand zu anderen,
dass Sie sie nicht nass spritzen. Vermei-
den Sie scharfe Wendungen oder ande-
re Manöver, die es anderen erschweren,
Ihnen auszuweichen oder Ihren Kurs zu
erkennen. Meiden Sie Untiefen und
seichte Gewässer.
●Handeln Sie rasch, um Zusammenstöße
zu vermeiden. Bedenken Sie jederzeit,
dass Wasserfahrzeuge und Boote keine
Bremsen haben. Beim Ausweichen von
Hindernissen den Gashebel nicht los-lassen—beim Steuern muss Gas gege-
ben werden.
ACHTUNG
GCJ01340
Niemals in Gewässern fahren, in denen
zwischen Wasserfahrzeug und Grund
nicht mindestens 60 cm (2 ft) Abstand be-
stehen bleibt, um zu vermeiden, dass
Steinchen oder Sand durch den Jeteinlass
angesaugt werden, was das Flügelrad be-
schädigen und zu Motorüberhitzung füh-
ren könnte.
GJU40232Losfahren von einem Anhänger
(1) Das Wasserfahrzeug zu Wasser lassen
und den Schalthebel in die Rückwärtspo-
sition stellen. (Weitere Angaben zum
Rückwärtsfahrsystem siehe Seite 34.)
(2) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk- Schleife) am linken Handgelenk befesti-
gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.
(3) In alle Richtungen umschauen, den Mo- tor starten und dann langsam losfahren.
GJU33113Von einem Anleger aufsteigen und losfah-
ren
(1) Das Wasserfahrzeug von der Seite be-steigen.
(2) Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk- Schleife) am linken Handgelenk befesti-
UF2C74G0.book Page 80 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 88 of 114

Betrieb
81
gen und dann den Clip am Motor-Quick-
stoppschalter anbringen.
(3) Das Wasserfahrzeug vom Anleger absto- ßen, den Lenker mit beiden Händen fest
greifen und beide Füße fest auf den Bo-
den des Fußraums stellen.
(4) In alle Richtungen umschauen, den Mo- tor starten und dann langsam losfahren.
GJU33235Gekentertes Wasserfahrzeug
WARNUNG
GWJ00671
Unvorschriftsmäßiges Aufrichten kann zu
Verletzungen führen.
●Den Motor ausschalten, indem durch
Abziehen der Motor-Quickstoppleine
der Clip vom Motor-Quickstoppschalter
gelöst wird.
●Die Hände vom Einlassgitter fern halten.
Falls das Wasserfahrzeug kentert, sollte es
sofort wieder aufgerichtet werden.
Zum Aufrichten des Wasserfahrzeugs:
(1) Den Clip vom Motor-Quickstoppschalter lösen.
(2) Zum Heck des Wasserfahrzeugs schwimmen. Das Wasserfahrzeug im
Uhrzeigersinn umdrehen; dazu mit der
linken Hand an der Gleitplatte ziehen und
gleichzeitig mit der rechten Hand oder dem rechten Fuß das Schandeck nieder-
drücken.
Falls die Backbordseite (links) des ge-
kenterten Wasserfahrzeugs emporragt,
das Schandeck nach unten drücken, um
die Backbordseite zu senken, bevor das
Wasserfahrzeug im Uhrzeigersinn aufge-
richtet werden kann.
ACHTUNG: Das
Wasserfahrzeug nicht im Gegenuhr-
zeigersinn umkippen, anderenfalls
könnte Wasser in den Motor geraten,
was zu ernsthaften Schäden führen
kann.
[GCJ00541]
(3) Den Motor starten und das Wasserfahr- zeug bei Gleitgeschwindigkeit betreiben,
um das Bilgewasser aus dem Motorraum
zu lenzen. (Weitere Angaben zum Len-
zen des Bilgewassers siehe Seite 55.
Falls der Motor nicht startet, siehe “Was-
serfahrzeug abschleppen” auf Seite 102
oder “Untergetauchtes Wasserfahrzeug”
UF2C74G0.book Page 81 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 89 of 114

Betrieb
82
auf Seite 103.) ACHTUNG: Nachdem
der Motor wieder gestartet wurde, den
Motor mindestens 1 Minute lang nicht
mit Vollgas laufen lassen. Bilgewas-
ser im Motorraum kann in den Motor
spritzen und ernsthafte Schäden ver-
ursachen.
[GCJ00553]
GJU37521
Anlanden und Anlegen des
Wasserfahrzeugs
Anlanden des Wasserfahrzeugs:
(1) Sicherstellen, dass sich keine Hindernis- se, Boote oder Schwimmer in der Nähe
des Strandes befinden.
(2) Den Gashebel ca. 130 m (430 ft) vor Er- reichen des angepeilten Anlandebe-
reichs loslassen, um die Geschwindigkeit
zu verringern.
(3) Langsam an den Strand heranfahren und den Motor kurz vor Erreichen des
Strands ausschalten. WARNUNG! Zum
Steuern wird Gas benötigt. Das Aus-
schalten des Motors kann zum Zu-
sammenstoß mit einem Hindernis füh-
ren, den Sie vermeiden wollten. Ein
Zusammenstoß kann zu ernsthaften
und sogar tödlichen Verletzungen füh-
ren.
[GWJ00601] ACHTUNG: Den Motor nie-
mals in Gewässern fahren, in denen
zwischen Wasserfahrzeug und Grund
nicht mindestens 60 cm (2 ft) Abstand
bestehen bleibt, um zu vermeiden,
dass Steinchen oder Sand durch den
Jeteinlass angesaugt werden, was
das Flügelrad beschädigen und zu
Motorüberhitzung führen könnte.
[GCJ00472]
(4) Vom Wasserfahrzeug absteigen und die- ses dann an Land ziehen. Anlegen des Wasserfahrzeugs:
(1) Sicherstellen, dass sich keine Hindernis-
se, Boote oder Schwimmer in der Nähe
des Anlegers befinden.
(2) Den Gashebel etwa 130 m (430 ft) vom Anleger entfernt loslassen, um die Ge-
schwindigkeit zu verringern.
(3) Am Pier heranfahren und den Motor kurz vor Erreichen des Piers ausschalten.
WARNUNG! Zum Steuern wird Gas be- nötigt. Das Ausschalten des Motors
kann zum Zusammenstoß mit einem
Hindernis führen, den Sie vermeiden
wollten. Ein Zusammenstoß kann zu
ernsthaften und sogar tödlichen Ver-
letzungen führen.
[GWJ00601]
(4) Längsseits anlegen und vom Wasser- fahrzeug steigen.
GJU37193Betrieb in algenreichem Gewässer
Vermeiden Sie grundsätzlich, Ihr Wasserfahr-
zeug in Gewässer mit starkem Algenwuchs
zu benutzen. Wenn das Fahren in algenrei-
chen Gewässern unvermeidlich ist, abwech-
selnd Gas geben und wieder zurücknehmen,
um die Motordrehzahl zu variieren. Algen füh-
ren eher zu Verstopfungen, wenn bei kon-
stanter Geschwindigkeit oder im Langsamst-
lauf gefahren wird. Wenn Algen den
Einlassbereich verstopft haben könnten, den
Jeteinlass reinigen. (Weitere Angaben zum
Jeteinlass siehe Seite 98.)
GJU40241Nach dem Herausnehmen des
Wasserfahrzeugs aus dem Wasser
ACHTUNG
GCJ01310
Den Motor an Land nicht über 4000 U/min
betreiben. Außerdem den Motor nicht län-
ger als 15 Sekunden ohne Wasserzufuhr
betreiben, andernfalls könnte er überhit-
zen.
UF2C74G0.book Page 82 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 92 of 114

Pflege und Lagerung
85
dass kontinuierlich Wasser aus der Jet-
düse ausläuft.
(7) Den Motor etwa drei Minuten lang im Leerlauf betreiben und überwachen.
Falls der Motor während der Spülung
stoppt, die Wasserzufuhr sofort abstellen
und das Verfahren ab Schritt 6 wiederho-
len. ACHTUNG: Den Kühlwasserkanä-
len kein Wasser zuführen, wenn der
Motor nicht läuft. Das Wasser könnte
durch den Schalldämpfer in den Motor
gelangen und ernsthafte Motorschä-
den verursachen.
[GCJ00122]
(8) Die Wasserzufuhr abstellen.
(9) Das restliche Wasser aus den Kühlwas- serkanälen ablassen. Hierzu den Gashe-
bel 10 bis 15 Sekunden lang abwech-
selnd schnell drücken und loslassen.
(10) Den Motor ausschalten.
(11) Den Gartenschlauch-Adapter abnehmen und dann den Deckel des Spülschlauch-
anschlusses sicher montieren, indem Sie
ihn bis zum Anschlag festdrehen.
(12) Das wasserdichte Ablagefach und die Sitze sicher an ihrer ursprünglichen Posi-
tion einbauen.
GJU33735Das Wasserfahrzeug reinigen
(1) Die Sitze demontieren. (Nähere Angaben zum Aus- und Einbau der Sitzbank siehe
Seite 43.) (2) Motor und Motorraum mit einer kleinen
Menge Wasser ausspülen. ACHTUNG:
Motor und Motorraum nicht mit Hoch-
druck-Wasserstrahl reinigen, dies
kann zu ernsthaften Motorschäden
führen.
[GCJ00571]
(3) Das Wasser aus dem Motorraum lenzen. (Weitere Angaben zum Lenzen des Bil-
gewassers siehe Seite 55.)
(4) Den Motor und den Motorraum mit einem trockenen Tuch wischen.
(5) Den Rumpf, das Deck und die Jetdüse mit Leitungswasser abwaschen.
(6) Den Rumpf, das Deck und die Jetpumpe mit einem trockenen Tuch wischen.
(7) Alle Bauteile aus Vinyl und Gummi, wie z.B. Sitze und Motorraumdichtungen, mit
einem Vinyl-Pflegemittel abwischen.
(8) Um Korrosion zu vermindern, metallische Teile des Rumpfs, Decks und Motors mit
einem Rostschutzmittel einsprühen.
(9) Vor dem Montieren der Sitze den Motor- raum an der Luft vollständig trocknen las-
sen.
(10) Die Sitze sicher an ihrer ursprünglichen Position einbauen.
GJU33686Pflege der Batterie
Vor einer mehr als einmonatigen Stilllegung
die Batterie aus dem Wasserfahrzeug aus-
bauen, kontrollieren und an einem kühlen, tro-
ckenen Ort lagern.
WARNUNG
GWJ00791
Batteriesäure ist giftig und gefährlich und
kann u.a. Verätzungen verursachen. Batte-
riesäure enthält Schwefelsäure. Den Kon-
takt mit Haut, Augen und Kleidung vermei-
den.
Erste Hilfe
Bei äußerlichem Kontakt: Gründlich mit
Wasser spülen.
UF2C74G0.book Page 85 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 101 of 114

Technische Daten
94
GJU34542
Technische Daten
Wasserfahrzeug-Kapazitäten:
Max. Anzahl Sitzplätze:
3 Person
Max. Zuladung: 240 kg (530 lb)
Abmessungen:
Länge:
3370 mm (132.7 in)
Breite: 1230 mm (48.4 in)
Höhe: 1160 mm (45.7 in)
Trockengewicht: 369 kg (813 lb)
Leistung:
Maximale Leistung (nach ISO 8665/SAE J1228):154.5 kW@7500 U/min
Max. Kraftstoffverbrauch: 63.7 L/h (16.8 US gal/h, 14.0 Imp.gal/h)
Reichweite bei Vollgas:
1.10 Stunde
Langsamstlauf: 1250 ±100 U/min
Motor:
Motorbauart:
Flüssigkeitsgekühlter Viertakter, DOHC
Anzahl Zylinder: 4
Hubraum: 1812 cm³
Bohrung × Hub:
86.0 × 78.0 mm (3.39 × 3.07 in)
Verdichtungsverhältnis: 8.6 : 1
Einlass-Ventilspiel (kalt): 0.14–0.23 mm (0.0055–0.0091 in)
Auslass-Ventilspiel (kalt):
0.28–0.37 mm (0.0110–0.0146 in)
Schmiersystem: Naßsumpf
Kühlsystem: Wasser
Startsystem:
Elektrisch
Zündsystem: Elektronische Zündung (T.C.I.) Zündkerze:
LFR6A
Elektrodenabstand: 0.8–0.9 mm (0.031–0.035 in)
Batteriekapazität:
12 V, 19 Ah
Ladesystem: Schwungradmagnet-Zünder
Antriebseinheit:
Antriebssystem:
Jetpumpe
Jetpumpenbauart: Axialströmung, einstufig
Flügelrad-Drehrichtung: Im Gegenuhrzeigersinn
Jetdüsenwinkel: 24.0+24.0 Grad
Jetdüsen-Trimmwinkel:
-10, -5, 0, 5, 10 °
Kraftstoff und Öl:
Empfohlener Kraftstoff:Bleifreies Normalbenzin
Mindestoktanzahl (PON):
86
Mindestoktanzahl (RON): 90
Empfohlener Motoröltyp SAE: SAE 10W-30, 10W-40, 20W-40, 20W-50
Empfohlener Motorölgrad API:
API SE, SF, SG, SH, SJ, SL
Kraftstofftank-Fassungsvermögen
(Gesamtinhalt):
70 L (18.5 US gal, 15.4 Imp.gal)
Motoröl-Einfüllmenge mit Ölfilterwechsel: 3.1 L (3.28 US qt, 2.73 Imp.qt)
Motoröl-Einfüllmenge ohne Ölfilterwechsel: 3.0 L (3.17 US qt, 2.64 Imp.qt)
Motoröl-Gesamteinfüllmenge:
4.3 L (4.55 US qt, 3.78 Imp.qt)
UF2C74G0.book Page 94 Monday, July 30, 2012 3:48 PM
Page 103 of 114

Fehlerbeseitigung
96
Motor läuft unregel-
mäßig oder würgt
abKraftstoff Leer So bald wie möglich
tanken51
Alt, verunreinigt Vom Yamaha-Händ- ler warten lassen —
Kraftstofftank Wasser- oder Schmutzrückstände Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen
—
Zündkerze Verunreinigt, defekt Vom Yamaha-Händ- ler warten lassen—
Falscher Wärmewert Vom Yamaha-Händ- ler warten lassen —
Falscher Elektroden-
abstand Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen
—
Zündkerzen-
stecker Nicht angeschlossen
oder lose Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen
—
Brüchig, rissig, be-
schädigt Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen
—
Verkabelung Loser Anschluss Vom Yamaha-Händ- ler warten lassen—
Kraftstoff-
Einspritzsys-
tem Einspritzdüsen de-
fekt oder verstopft
Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen —
Warnleuchte oder
-anzeige blinkt oder
leuchtet auf Kraftstoff-
stand
Leer So bald wie möglich
tanken 51
Öldruck-War-
nung Öldruck ist abgefallen Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen 41
Motor über-
hitzt Jeteinlass verstopft Reinigen
98
Motorstö-
rungs-War-
nung Sensoren defekt Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen 42
PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ABHILFE SEITE
UF2C74G0.book Page 96 Monday, July 30, 2012 3:48 PM