ABS YAMAHA FZS SVHO 2016 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2016, Model line: FZS SVHO, Model: YAMAHA FZS SVHO 2016Pages: 116, PDF-Größe: 4.08 MB
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Inhalt
Aufkleber verschiedener Art ............ 1
Erkennungsnummern ...................... 1
Haupt-Identifizierungsnummer
(PRI-ID) ........................................... 1
Fahrzeug-Identifizierungsnummer
(CIN) ................................................ 1
Motor-Seriennummer ......................... 1
Produktionsdatums-Aufkleber ........... 2
Modellangaben ............................... 3
Herstellerschild................................... 3
Wichtige Aufkleber .......................... 4
Warnaufkleber .................................... 5
Andere Aufkleber................................ 9
Informationen zur Sicherheit.......... 11
Einschränkungen der Bedienung
des Wasserfahrzeugs................. 11
Fahrt-Einschränkungen ................. 12
Benutzungsbedingungen .............. 13
Empfohlene Ausrüstung ................ 16
Gefahrenquellen ............................ 16
Eigenschaften des
Wasserfahrzeugs ....................... 17
Wakeboardfahren und
Wasserskifahren......................... 18
Sicherheitsregeln für das
Bootfahren ................................. 20
Fahrvergnügen mit
Verantwortung............................ 21
Beschreibung................................... 22
Wasserfahrzeug-Glossar............... 22
Lage der Hauptkomponenten ....... 23
Bedienung der
Steuerungsfunktionen .................... 27
Steuerungsfunktionen des
Wasserfahrzeugs ....................... 27
Fernbedienung ................................. 27
Yamaha Security System ................. 28
Motor-Stoppschalter ....................... 29
Motor-Quickstoppschalter .............. 29Startschalter .................................... 29
Gashebel .......................................... 30
Lenkungssystem .............................. 30
Teleskopisches Steuersystem.......... 31
Kühlwasser-Kontrollauslässe ........... 32
Wasserabscheider ............................ 32
Betrieb des Wasserfahrzeugs........ 33
Betriebsfunktionen des
Wasserfahrzeugs ....................... 33
Rückwärtsfahrsystem ....................... 33
Schnell-Trimmsystem (Q.S.T.S.) ...... 34
Betriebsarten des
Wasserfahrzeugs ....................... 35
Niedrigdrehzahl-Betriebsart ............. 35
Bedienung der Instrumente ........... 37
Doppelinstrument ......................... 37
Geschwindigkeitsmesser ................. 37
Drehzahlmesser................................ 37
Informationsanzeige ......................... 38
Bedienung der Ausrüstung ............ 42
Ausrüstung.................................... 42
Sitze.................................................. 42
Haltegriffe ......................................... 43
Aufstiegsgriff .................................... 44
Aufstiegsstufe................................... 44
Bugöse ............................................. 44
Heckösen ......................................... 45
Klampe ............................................. 45
Ablagefächer .................................... 45
Feuerlöscher-Halter
und -Abdeckung ........................... 48
Erfordernisse bei der Bedienung
und Handhabung............................. 50
Kraftstoffanforderungen................ 50
Kraftstoff........................................... 50
Motoröl-Anforderungen ................ 53
Motoröl ............................................. 53
Lenzen des Bilgewassers ............. 54
Lenzen des Bilgewassers an Land ... 54
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Inhalt
Lenzen des Bilgewassers auf dem
Wasser .......................................... 55
Transport auf einem Anhänger...... 56
Erstmaliger Betrieb ......................... 57
Motor-Einfahrzeit .......................... 57
Routinekontrollen vor
fahrtbeginn....................................... 58
Liste der Routinekontrollen vor
Fahrtbeginn ................................... 58
Routinekontrollen vor
Fahrtbeginn ................................ 60
Routinekontrollen vor dem
Zuwasserlassen ............................ 60
Routinekontrollen nach dem
Zuwasserlassen ............................ 68
Betrieb .............................................. 70
Betreiben des Wasserfahrzeugs ... 70
Wasserfahrzeug kennen lernen ........ 70
Lernen, das Wasserfahrzeug zu
bedienen ....................................... 70
Sitzposition....................................... 71
Zuwasserlassen des
Wasserfahrzeugs .......................... 71
Starten des Motors auf dem
Wasser .......................................... 71
Ausschalten des Motors .................. 72
Verlassen des Wasserfahrzeugs ...... 72
Bedienen des Wasserfahrzeugs....... 73
Wasserfahrzeug wenden .................. 73
Wasserfahrzeug anhalten ................. 75
Bedienen des Wasserfahrzeugs bei
Rückwärtsfahrt.............................. 75
Aufsteigen auf das
Wasserfahrzeug ............................ 76
Losfahren ......................................... 80
Gekentertes Wasserfahrzeug ........... 81
Anlanden und Anlegen des
Wasserfahrzeugs .......................... 82
Betrieb in algenreichem
Gewässer ...................................... 82Nach dem Herausnehmen des
Wasserfahrzeugs aus dem
Wasser .......................................... 82
Pflege und Lagerung ...................... 84
Pflege nach dem Fahren............... 84
Spülen der Kühlwasserkanäle .......... 84
Das Wasserfahrzeug reinigen........... 85
Pflege der Batterie............................ 85
Langfristige Lagerung ................... 88
Reinigen ........................................... 88
Schmierung ...................................... 88
Rostschutz ....................................... 89
Wartungsarbeiten ........................... 90
Wartungsarbeiten ......................... 90
Bordwerkzeug .................................. 90
Ein- und Ausbau der
Motorabdeckung .......................... 90
Tabelle der Wartungsintervalle ......... 92
Motoröl und Ölfilter .......................... 95
Technische Daten ........................... 96
Technische Daten ......................... 96
Fehlerbeseitigung ........................... 97
Fehlersuche .................................. 97
Fehlersuchtabelle ............................. 97
Notmaßnahmen .......................... 100
Jeteinlass und Flügelrad reinigen ... 100
Starthilfebatterie verwenden .......... 101
Sicherungen wechseln ................... 102
Wasserfahrzeug abschleppen ........ 103
Untergetauchtes
Wasserfahrzeug .......................... 104
Index............................................... 105
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Aufkleber verschiedener Art
3
GJU30321
ModellangabenGJU30332Herstellerschild
Wasserfahrzeuge mit dieser Plakette ent-
sprechen bestimmten Abschnitten der Euro-
päischen Maschinenrichtlinie.
Ein Teil der Informationen steht auf dem Her-
stellerschild, das am Wasserfahrzeug ange-
bracht ist. Die vollständigen Erläuterungen
finden sich in den entsprechenden Abschnit-
ten der vorliegenden Betriebsanleitung.
Konstruktionsklasse dieses Personal Wa-
tercraft: C
Klasse C:
Das Wasserfahrzeug wurde für den Betrieb
bis Beaufort-Windstärke 6 und entsprechen-
de Wellenhöhen entwickelt (signifikante Wel-
lenhöhen bis 2 m (6.56 ft); siehe folgender
HINWEIS). Solche Bedingungen finden sich
auf windausgesetzten Binnengewässern, in Mündungsgebieten und in Küstengewässern
mit gemäßigten Wetterverhältnissen.
HINWEIS:
Unter signifikanter Wellenhöhe versteht man
die mittlere Höhe des höchsten Drittels der
Wellen. Dies entspricht in etwa der Wellenhö-
he, wie sie ein erfahrener Beobachter ein-
schätzen würde. Manche Wellen erreichen
allerdings das Doppelte dieser Höhe.
1Lage des Herstellerschilds
1
YAMAHA MOTOR CO., LTD.
WATERCRAFT DESIGN CATEGORY : C
MAXIMUM CAPACITIES
2500 Shingai, Iwata, Shizuoka, Japan
Max. 3
Max. + = 240kg (530 lbs)
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Informationen zur Sicherheit
12
GJU30762
Fahrt-Einschränkungen
Achten Sie ständig auf andere Personen,
Hindernisse und andere Wasserfahrzeuge.
Achten Sie auf Umstände, die Ihre Sicht
und Ihre Sichtbarkeit durch andere ein-
schränken könnten.
Fahren Sie defensiv und mit angemessener
Geschwindigkeit, und wahren Sie einen Si-
cherheitsabstand zu Personen, Gegen-
ständen und anderen Wasserfahrzeugen.
Fahren Sie niemals direkt hinter anderen
Wasserfahrzeugen oder Booten.
Halten Sie stets so viel Abstand zu ande-
ren, dass Sie sie nicht nass spritzen.
Vermeiden Sie scharfe Wendungen oder
andere Manöver, die es anderen erschwe-
ren, Ihnen auszuweichen oder Ihren Kurs
zu erkennen.
Meiden Sie Untiefen und seichte Gewäs-
ser.
Handeln Sie rasch, um Zusammenstöße zu
vermeiden. Bedenken Sie jederzeit, dass
Wasserfahrzeuge und Boote keine Brem-
sen haben.
Beim Ausweichen von Hindernissen den
Gashebel nicht loslassen—beim Steuern
muss Gas gegeben werden. Vor jedem
Start den Gashebel und die Lenkung kont-
rollieren.
Fahren Sie entsprechend Ihren Fähigkeiten
und vermeiden Sie aggressive Manöver, um zu verhindern, dass Sie die Kontrolle
verlieren, herausgeschleudert werden oder
einen Zusammenstoß verursachen.
Dies ist kein Spielzeug, sondern ein Hoch-
leistungs-Wasserfahrzeug. Scharfe Wen-
dungen und Sprünge über Kielwasser oder
Wellen erhöhen das Risiko für Rücken-
oder Wirbelsäulenverletzungen (Lähmung),
Gesichtsverletzungen sowie Bein-, Knö-
chel- und andere Knochenbrüche. Deshalb
Kielwasser oder Wellen nicht übersprin-
gen.
Das Wasserfahrzeug nicht auf rauem Ge-
wässer oder bei schlechtem Wetter bzw.
schlechten Sichtverhältnissen einsetzen,
da dies zu Unfällen mit Verletzungs- oder
Todesfolge führen kann. Achten Sie auf
Zeichen eines Wetterumschwungs. Be-
rücksichtigen Sie die aktuelle Wetterlage
und -vorhersage, bevor Sie mit dem Was-
serfahrzeug losfahren.
Wie bei allen Wassersportarten, sollte auch
beim Fahren mit diesem Wasserfahrzeug
stets jemand in Ihrer Nähe sein. Wenn Sie
sich weiter vom Ufer oder Strand entfernen
als Sie schwimmen können, sollten Sie sich
von einem anderen Boot oder Wasserfahr-
zeug begleiten lassen; dabei jedoch immer
einen angemessenen Abstand wahren.
Handeln Sie stets mit gesundem Men-
schenverstand.
Befahren Sie keine Gewässer, in denen
zwischen Wasserfahrzeug und Grund nicht
wenigstens 60 cm (2 ft) Abstand bestehen
bleibt, um Kollisionen mit Hindernissen un-
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Informationen zur Sicherheit
15
Zuverlässigkeit verschlechtern. Das Fahren
mit einem veränderten Wasserfahrzeug ist
möglicherweise gefährlich oder illegal.
Die Motor-Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) am linken Handgelenk befestigen
und vom Lenker fernhalten, damit der Mo-
tor stoppt, falls der Fahrzeugführer vom
Wasserfahrzeug stürzt. Ist die Fahrt been-
det, die Quickstoppleine (Handgelenk-
Schleife) vom Wasserfahrzeug entfernen,
um ein unbeabsichtigtes Starten oder eine
unerwünschte Nutzung durch Kinder oder
andere Personen zu verhindern.
Sorgfältig nach Schwimmern Ausschau
halten und Badebereiche vermeiden.
Schwimmer sind im Wasser nur schwer zu
erkennen und könnten unbeabsichtigt er-
fasst oder überfahren werden.
Zusammenstöße mit anderen Booten ver-
meiden. Der Bootsverkehr sollte ständig
beobachtet werden. Möglicherweise ist ein
anderer Bootsführer unaufmerksam. Wird
man von anderen Bootsführern nicht gese-
hen, bzw. reagiert man schneller, als es die
anderen erwarten, riskiert man einen Zu-
sammenstoß.
Zu anderen Booten und Wasserfahrzeugen
sollte stets ein Sicherheitsabstand einge-
halten werden. Auf Wasserski- oder Angel-
leinen achten. Die Bootssicherheitsregeln
beachten und vor Kurvenmanövern immer den Rückraum prüfen. (Siehe “Bootssi-
cherheitsregeln” auf Seite 20.)
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Informationen zur Sicherheit
20
schließend genügend Gas geben, damit
die Person sich aufrichten kann.
Gleichmäßige und weite Kurven fahren.
Das Wasserfahrzeug ist in der Lage, sehr
enge Kurven zu fahren, was die Fähigkei-
ten des Wakeboardfahrers oder des Was-
serskifahrers übersteigen könnte. Dafür
sorgen, dass die gezogene Person min-
destens 50 m (164 ft) Abstand, also die
doppelte Länge einer Standard-Wasserski-
leine, zu möglichen Gefahrenquellen ein-
hält.
Die Fahrer von Booten oder anderen Was-
serfahrzeugen bemerken möglicherweise
nicht, dass Sie einen Wakeboardfahrer
oder einen Wasserskifahrer ziehen. Achten
Sie zusammen mit dem Beobachter auf an-
dere in Ihrer Umgebung und fahren Sie mit
angemessener Geschwindigkeit.
Vorsicht: Der Haltegriff des Zugseils kann
zum Wasserfahrzeug zurückschnellen, falls
der Wakeboardfahrer oder der Wasserski-
fahrer stürzt oder sich nicht aufrichten
kann.
Wird statt eines Wakeboardfahrers oder ei-
nes Wasserskifahrers ein großer Gegen-
stand gezogen, wie z.B. ein anderes Boot
oder Wasserfahrzeug, kann dies zu man-
gelhaftem Lenkverhalten und zu Gefahren-
situationen führen. Langsam und vorsichtig
fahren, falls im Notfall ein anderes Boot ge-
zogen werden muss.
GJU30971
Sicherheitsregeln für das
Bootfahren
Dieses Yamaha-Wasserfahrzeug wird recht-
lich als Motorboot eingestuft. Die Benutzung
des Wasserfahrzeugs muss in Übereinstim-
mung mit den Gesetzen und Vorschriften ge-
schehen, die für das betreffende Gewässer
gelten.
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Informationen zur Sicherheit
21
GJU30992
Fahrvergnügen mit
Verantwortung
Teilen Sie die Orte, wo Sie das Wasserfahr-
zeug zu Ihrem Vergnügen einsetzen, mit an-
deren Menschen und mit der Natur. Verges-
sen Sie bei allem Spaß nicht Ihre
Verantwortung, Mitmenschen, Land, Wasser
und Tierwelt mit Respekt und Rücksicht zu
behandeln.
Betrachten Sie sich in Ihrem Umfeld stets
selbst als Gast. Bedenken Sie immer, dass
das Betriebsgeräusch des Wasserfahrzeugs
für Sie vielleicht wie Musik in Ihren Ohren
klingt, andere es aber als lästigen Lärm emp-
finden. Ebenso mögen Sie Ihre Kielwasser-
spritzer als aufregend empfinden, während
die entstehenden Wellen andere nur stören.
Fahren Sie nicht zu nah an Strandhäuser,
Nist- und Naturschutzgebiete heran, und
wahren Sie einen respektvollen Abstand zu
Fischern, anderen Booten, Schwimmern und
belebten Stränden. Sollte es unumgänglich
sein, solche Gebiete zu durchfahren, tun Sie
dies langsam und halten Sie sich an die gel-
tenden Vorschriften.
Regelmäßige Wartung ist erforderlich, um si-
cherzustellen, dass die Abgaswerte und Ge-
räuschpegel des Wasserfahrzeugs innerhalb
der vorgeschriebenen Grenzwerte liegen. Als
Eigentümer oder Führer haben Sie die Ver-
antwortung dafür, dass die in dieser Be-
triebsanleitung vorgeschriebenen Wartungs-
arbeiten durchgeführt werden.
Verschmutzen Sie die Umwelt nicht. Füllen
Sie weder Öl noch Benzin ein an Stellen, wo
durch Verschütten die Natur verseucht wer-
den kann. Bringen Sie das Wasserfahrzeug
zum Tanken aus dem Wasser fern vom Ufer
oder Strand. Entsorgen Sie Wasser und jegli-
che Kraftstoff- und Ölrückstände im Motor-raum entsprechend den örtlichen Bestim-
mungen. Halten Sie die Wasserwege sauber,
die Sie mit Mensch und Tier teilen. Hinterlas-
sen Sie keine Abfälle.
Indem Sie sich verantwortungs-, respekt-
und rücksichtsvoll verhalten, sorgen Sie mit
dafür, dass unsere Gewässer weiterhin für
Freizeitvergnügen zur Verfügung stehen.
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Beschreibung
26
Motorraum
123
46 5
10 11
8
97
1Motorabdeckung
2Luftfiltergehäuse
3Wasserabscheider (Seite 32)
4Kraftstofftank
5Batterie (Seite 61)
6Spülschlauchanschluss
7Abnehmbares wasserdichtes Ablagefach
(Seite 48)
8Zündkerze/Zündspule
9Schaltkasten
10Motoröl-Einfüllverschluss (Seite 53)11Messstab
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Bedienung der Steuerungsfunktionen
32
GJU41801Kühlwasser-Kontrollauslässe
Wenn der Motor läuft, tritt etwas Kühlwasser,
das im Motor zirkuliert, aus den Kühlwasser-
Kontrollauslässen aus.
Es gibt Kühlwasser-Kontrollauslässe an der
Backbordseite (links) und Steuerbordseite
(rechts) des Wasserfahrzeugs. Um sicherzu-
stellen, dass das Kühlsystem richtig funktio-
niert, überprüfen, dass Wasser aus dem
Kühlwasser-Kontrollauslass an der Back-
bordseite (links) austritt. Wenn aus diesem
Auslass kein Wasser austritt, den Motor an-
halten und den Jeteinlass auf Verstopfung
kontrollieren. (Weitere Angaben zum Jetein-
lass siehe Seite 100.)
HINWEIS:
Es dauert nach dem Anlassen des Motors
ca. 60 Sekunden, bis das Wasser die Kon-
trollauslässe erreicht.
Das Wasser tritt möglicherweise nicht
gleichmäßig aus, wenn der Motor im Leer-
lauf läuft. Falls dies auftritt, etwas Gas ge-
ben, um zu kontrollieren, dass das Wasser
ordnungsgemäß austritt.
GJU40323Wasserabscheider
Der Wasserabscheider verhindert, dass Was-
ser in den Tank eindringt, indem jegliches
Wasser aufgefangen wird, das beim Kentern des Wasserfahrzeugs in den Tankentlüf-
tungsschlauch eingedrungen ist.
Wenn sich im Wasserabscheider Wasser ge-
sammelt hat, dieses durch Lösen der Ablass-
schraube ablassen.
Zum Ablassen von Wasser aus dem Wasser-
abscheider:
(1) Einen Auffangbehälter oder ein trocke-
nes Tuch unter den Wasserabscheider
stellen.
(2) Die Ablassschraube schrittweise lösen,
um das Wasser abzulassen. Das ablau-
fende Wasser im Auffangbehälter auffan-
gen oder mit dem trockenen Tuch so
aufnehmen, dass es nicht in den Motor-
raum verschüttet wird. Sollte Wasser in
das Wasserfahrzeug gelangen, dieses
mit einem trockenen Lappen aufwi-
schen.
(3) Die Ablassschraube bis zum Anschlag
sicher zudrehen.
1Kühlwasser-Kontrollauslass
(Backbordseite [links])
1
1Wasserabscheider
2Ablassschraube
1
2
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Bedienung der Ausrüstung
44
GJU37382Aufstiegsgriff
Der Aufstiegsgriff wird zum Aufsteigen auf
das Wasserfahrzeug aus dem Wasser be-
nutzt.
GJU34865Aufstiegsstufe
Die Aufstiegsstufe dient dazu, das Aufsteigen
auf das Wasserfahrzeug aus dem Wasser zu
erleichtern.
Beim Aufsteigen auf das Wasserfahrzeug die
Aufstiegsstufe bis zum Anschlag nach unten
drücken. Die Stufe kehrt automatisch in ihre
Ausgangsposition zurück, wenn sie losgelas-
sen wird. WARNUNG! Die Aufstiegsstufe
darf nicht zum Heben des Wasserfahr-
zeugs verwendet werden. Die Aufstiegs-
stufe ist nicht dafür konzipiert, das Ge-
wicht des Wasserfahrzeugs zu tragen.
Beim Brechen der Aufstiegsstufe könnte das Wasserfahrzeug fallen und dadurch
schwerer Schaden entstehen.
[GWJ01212]
ACHTUNG
GCJ00743
Die Aufstiegsstufe sollte ausschließlich
zum Aufsteigen aus dem Wasser verwen-
det werden. Die Aufstiegsstufe zu keinem
anderen Zweck verwenden. Das Wasser-
fahrzeug könnte beschädigt werden.
GJU34873Bugöse
Die Bugöse dient zum Befestigen eines Zur-
rings oder Taus am Wasserfahrzeug für Zwe-
cke des Transportes oder der Vertäuung
bzw. zum Abschleppen. (Weitere Angaben
1Aufstiegsgriff
1
1Aufstiegsstufe
1
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