ABS YAMAHA WR 250R 2015 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2015, Model line: WR 250R, Model: YAMAHA WR 250R 2015Pages: 100, PDF-Größe: 2.71 MB
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3. Den vorderen Teil der Abdeckung nach außen ziehen und dann die Ab-
deckung abziehen.
Abdeckung montieren1. Die Abdeckung in die ursprüngliche Lage bringen und dann die Hülsen und
Bolzen anbringen. 2. Den Sitz montieren.
Abdeckung B
Abdeckung abnehmen
1. Den Sitz abnehmen. (Siehe Seite 3-13.)
2. Die Abdeckung abschrauben und
dann, wie in der Abbildung dargestellt,
abziehen. Abdeckung montieren
1. Die Abdeckung in die ursprüngliche
Lage bringen und dann festschrauben.
2. Den Sitz montieren.
1. Schraube
2. Muffe
3. Abdeckung A1
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3
1. Schraube
2. Abdeckung B
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GAU48341
Zündkerze prüfenDie Zündkerze ist ein wichtiger Bestandteil
des Motors und sollte regelmäßig kontrol-
liert werden, vorzugsweise durch eine
Yamaha-Fachwerkstatt. Da Verbrennungs-
wärme und Ablagerungen die Funktions-
tüchtigkeit der Kerze im Laufe der Zeit
vermindern, muss die Zündkerze in den
empfohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle herausgenommen und
geprüft werden. Der Zustand der Zündkerze
erlaubt Rückschlüsse auf den Zustand des
Motors.
Der die Mittelelektrode umgebende Porzel-
lanisolator ist bei richtig eingestelltem Motor
und normaler Fahrweise rehbraun. Weist
die Zündkerze eine stark abweichende Fär-
bung auf, könnte es sein, dass der Motor
nicht richtig läuft. Versuchen Sie nicht, der-
artige Probleme selbst zu diagnostizieren.
Lassen Sie stattdessen das Fahrzeug von
einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
Bei fortgeschrittenem Abbrand der Elektro-
de oder übermäßigen Kohlestoffablagerun-
gen die Zündkerze durch eine neue
ersetzen.
Vor dem Einschrauben einer Zündkerze stets den Zündkerzen-Elektrodenabstand
mit einer Fühlerlehre messen und ggf. korri-
gieren.
Die Sitzfläche der Kerzendichtung reinigen;
Schmutz und Fremdkörper vom Gewinde
abwischen.
HINWEISSteht beim Einbau einer Zündkerze kein
Drehmomentschlüssel zur Verfügung, lässt
sich das vorgeschriebene Anzugsmoment
annähernd erreichen, wenn die Zündkerze
handfest eingedreht und anschließend
noch um 1/4–1/2 Drehung weiter festgezo-
gen wird. Das Anzugsmoment sollte jedoch
möglichst bald mit einem Drehmoment-
schlüssel nach Vorschrift korrigiert werden.ACHTUNG
GCA10841
Zum Ausbauen des Zündkerzensteckers
keine Werkzeuge verwenden, andern-
falls könnte der Zündspulenstecker be-
schädigt werden. Der
Zündkerzenstecker ist mit einer Gummi-
dichtung versehen und sitzt deshalb fest
auf. Um den Zündkerzenstecker auszu-
bauen, ihn einfach vor- und zurückdre-
hen, während Sie ihn herausziehen; um
ihn einzubauen, wird er vor- und zurück-gedreht, während Sie ihn hineindrücken.
Empfohlene Zündkerze: NGK/CR9EK
1. Zündkerzen-ElektrodenabstandZündkerzen-Elektrodenabstand:0.6–0.7 mm (0.024–0.028 in)
Anzugsmoment: Zündkerze:13 Nm (1.3 m·kgf, 9.4 ft·lbf)11
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GAU45144
Motoröl und ÖlfiltereinsatzDer Motorölstand sollte vor jeder Fahrt ge-
prüft werden. Außerdem muss in den emp-
fohlenen Abständen, gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle, das Motoröl gewech-
selt und der Ölfiltereinsatz erneuert werden.
Ölstand prüfen 1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un- tergrund abstellen und in gerader Stel-
lung halten. Selbst geringfügige
Neigung zur Seite kann bereits zu ei-
nem falschen Messergebnis führen.
2. Den Motor anlassen, einige Minuten lang warmlaufen lassen und dann aus-
schalten.
3. Einige Minuten warten, damit sich das Öl setzen kann. Dann den Ölstand
durch das Schauglas rechts unten am
Kurbelgehäuse ablesen.HINWEISDer Ölstand sollte sich zwischen der Mini-
mal- und Maximalstand-Markierung befin-den. 4. Falls der Ölstand unter der Minimal-
stand-Markierung liegt, Öl der empfoh-
lenen Sorte bis zum vorgeschriebenen
Stand nachfüllen.
Öl wechseln (mit/ohn e Filterwechsel)
1. Das Fahrzeug auf ebenen Untergrund stellen.
2. Den Motor anlassen, einige Minuten
lang warmlaufen lassen und dann aus-
schalten.
3. Ein Ölauffanggefäß unter den Motor stellen, um das Altöl aufzufangen.
4. Den Einfüllschraubverschluss und die
Motoröl-Ablassschraube mit ihrer
Dichtung herausdrehen, um das Mo- toröl aus dem Kurbelgehäuse abzulas-
sen.
HINWEISDie Schritte 5–8 nur ausführen, wenn derÖlfiltereinsatz erneuert wird.
5. Den Ölfiltergehäusedeckel durch Ab- nehmen der Schrauben ausbauen.
1. Motoröl-Einfüllschraubverschluss
2. Maximalstand-Markierung
3. Minimalstand-Markierung
4. Prüffenster für den Motorölstand
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1. Motoröl-Ablassschraube
2. Dichtung
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ACHTUNG
GCA11232
Nach dem Ölwechsel ist sicherzustellen,
dass der Öldruck wie unten beschrieben
überprüft wird.
Entlüftungsschraube lockern.
Den Motor starten und so lange im
Leerlauf laufen lassen, bis Öl aus-
tritt. Tritt nach einer Minute kein Öl
aus, den Motor sofort abstellen, um
Schäden zu vermeiden. In diesem
Fall das Fahrzeug von einer
Yamaha-Fachwerkstatt reparieren
lassen.
Nach Prüfung des Öldrucks die Ent-
lüftungsschraube mit dem vorge-
schriebenen Anzugsmomentfestziehen.
GAU20071
KühlflüssigkeitDer Kühlflüssigkeitsstand sollte vor Fahrt-
beginn geprüft werden. Außerdem muss
die Kühlflüssigkeit in den empfohlenen Ab-
ständen, gemäß Wartungs- und Schmierta-
belle, gewechselt werden.
GAU20257
Kühlflüssigkeitsstand prüfen 1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un-
tergrund abstellen und in gerader Stel-
lung halten.HINWEIS
Da der Stand der Kühlflüssigkeit sich
mit der Motortemperatur verändert,
sollte er bei kaltem Motor geprüft wer-
den.
Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei
der Kontrolle des Kühlmittelstands
vollständig gerade steht. Selbst ge-
ringfügige Neigung zur Seite kann be-
reits zu einem falschen Messergebnisführen.
2. Den Stand der Kühlflüssigkeit im Aus- gleichsbehälter überprüfen.
HINWEISDer Kühlflüssigkeitsstand sollte sich zwi-
schen der Minimal- und Maximalstand-Mar-
1. Entlüftungsschraube
1
Anzugsmoment:Entlüftungsschraube:10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
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kierung befinden.
3. Befindet sich der Kühlflüssigkeitsstand an oder unterhalb der Minimal-
stand-Markierung, die Abdeckung C
(Siehe Seite 6-8.) abnehmen, den
Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter-
deckel öffnen und Kühlflüssigkeit bis
zur Maximalstand-Markierung einfül-
len; anschließend den Behälterdeckel
und die Abdeckung wieder anbringen.
WARNUNG! Nur den Kühlflüssig-
keits-Ausgleichsbehälterdeckel öff-
nen. Niemals versuchen, den
Kühler-Verschlussdeckel bei hei-
ßem Motor abzunehmen.
[GWA15162]
ACHTUNG: Wenn keine Kühlflüs-
sigkeit zur Verfügung steht, kann stattdessen dest
illiertes Wasser
oder weiches Leitungswasser be-
nutzt werden. Kein hartes Wasser
oder Salzwasser verwenden, da
dies dem Motor schadet. Wenn
Wasser anstelle von Kühlflüssig-
keit verwendet wurde, tauschen Sie
es so schnell wie möglich durch
Kühlflüssigkeit aus, da sonst das
Kühlsystem nicht gegen Frost und
Korrosion geschützt ist. Wenn der
Kühlflüssigkeit Wasser hinzugefügt
wurde, den Frostschutzmittelgehalt
der Kühlflüssigkeit so bald wie
möglich von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen lassen, da
sonst die Wirksamkeit des Kühlmit-
tels reduziert wird.
[GCA10473] GAU45157
Kühlflüssigkeit wechseln
1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un- tergrund abstellen und ggf. den Motor
abkühlen lassen.
2. Die Abdeckungen A und C abnehmen. (Siehe Seite 6-8.)
3. Ein Auffanggefäß unter den Motor
stellen, um die alte Kühlflüssigkeit auf-
zufangen.
4. Die Kühlerverschlussdeckel-Arretier-
schraube und dann den Kühlerver-
schlussdeckel abschrauben.
WARNUNG! Niemals versuchen,
den Kühler-Verschlussdeckel bei
heißem Motor abzunehmen.
[GWA10382]
1. Maximalstand-Markierung
2. Minimalstand-Markierung
1
2
1. Kühlflüssigkeits-Aus gleichsbehälterdeckel
1
Fassungsvermögen des Kühlflüssig-
keits-Ausgleichsbehälters (bis zur
Maximalstand-Markierung):
0.25 L (0.26 US qt, 0.22 Imp.qt)
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5. Den Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbe- hälter abschrauben.
6. Den Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbe- hälterdeckel öffnen. 7. Die Kühlflüssigkeit aus dem Aus-
gleichsbehälter ablassen; dazu den
Behälter umstülpen.
8. Den Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbe- hälter in die ursprüngliche Lage brin-
gen und dann festschrauben.
9. Die Ablassschraube mit ihrer Dichtung herausdrehen und die Kühlflüssigkeit
ablassen. 10. Nach dem Ablassen der Kühlflüssig-
keit das Kühlsystem gründlich mit sau-
berem Leitungswasser spülen.
11. Die Kühlflüssigkeits-Ablassschraube
mit einer neuen Dichtung einschrau-
ben und anschließend vorschriftsmä-
ßig festziehen.
12. Die vorgeschriebene Menge der emp- fohlenen Kühlflüssigkeit in Kühler und
Ausgleichsbehälter einfüllen.1. Kühlerverschlussdeckel
2. Kühlerverschlussdeckel-Arretierschraube
1. Schraube
2. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter
2
1
1 2
1. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
1
1. Kühlflüssigkei
ts-Ablassschraube
2. DichtungAnzugsmoment: Kühlflüssigkeits-Ablassschraube:
10 Nm (1.0 m·kgf, 7.2 ft·lbf)
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13. Den Kühlflüssigk eits-Ausgleichsbe-
hälterdeckel anbringen.
14. Den Kühlerverschlussdeckel anbrin- gen.
15. Den Motor anlassen, einige Minuten
lang im Leerlauf laufen lassen und
dann abstellen.
16. Den Kühlerverschlussdeckel abneh-
men und den Kühlflüssigkeitsstand im
Kühler überprüfen. Falls erforderlich,
ausreichend Kühlflüssigkeit bis zum
oberen Rand des Kühlers nachfüllen
und dann den Kühlerdeckel und die
Arretierschraube wieder aufsetzen.
17. Den Stand der Kühlflüssigkeit im Aus- gleichsbehälter überprüfen. Falls er-
forderlich, den
Ausgleichsbehälterdeckel abnehmen, Kühlflüssigkeit bis zur Maximal-
stand-Markierung nachfüllen und dann
den Deckel wieder aufsetzen.
18. Den Motor anlassen und das Fahr- zeug auf Kühlflüssigkeitslecks über-
prüfen. Treten Lecks auf, das
Kühlsystem von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen lassen.
19. Die Abdeckungen montieren.
GAU44324
Luftfiltereinsatz und
Luftfiltergehäuse-Ablassschlauch
reinigenDer Luftfiltereinsatz sollte in den empfohle-
nen Abständen gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle gereinigt oder ersetzt wer-
den. Bei Einsatz in sehr staubiger oder
feuchter Umgebung ist der Filter häufiger zu
reinigen oder ggf. zu ersetzen. Außerdem
muss der Luftfiltergehäuse-Ablassschlauch
häufig kontrolliert und ggf. gereinigt werden.
Luftfiltereinsätze reinigen 1. Die Abdeckung B abnehmen. (Siehe
Seite 6-8.)
2. Den Luftfiltergehäusedeckel ab- schrauben und dann den Gehäusede-
ckel, wie in der Abbildung gezeigt,
nach außen ziehen.
Mischungsverhältnis Frostschutz-
mittel/Wasser:
1:1
Empfohlenes Fros tschutzmittel:
Hochwertiges Frostschutzmittel auf
Äthylenglykolbasis mit Korrosions-
schutz-Additiv für Aluminiummotoren
Füllmenge: Kühler (einschließlich aller Kanäle): 0.90 L (0.95 US qt, 0.79 Imp.qt)
Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter
(bis zur Maximalstand-Markierung): 0.25 L (0.26 US qt, 0.22 Imp.qt)
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GAU21385
Spiel des Gasdrehgriffs prüfenDas Spiel des Gasdrehgriffs sollte am inne-
ren Rand des Gasdrehgriffs 3.0–5.0 mm
(0.12–0.20 in) betragen. Das Spiel des
Gasdrehgriffs regelmäßig prüfen und ggf.
von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen
lassen.
GAU21402
VentilspielMit zunehmender Betriebszeit verändert
sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinder-
füllung nicht mehr den optimalen Wert er-
reicht und/oder Motorgeräusche entstehen
können. Um dem vorzubeugen, muss das
Ventilspiel in den empfohlenen Abständen
gemäß Wartungs- und Schmiertabelle von
einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft und
ggf. eingestellt werden.
GAU61772
ReifenDer Kontakt zwischen Straße und Fahrzeug
wird allein durch die Reifen hergestellt. Die
Sicherheit hängt unter allen Fahrbedingun-
gen von einer relativ kleinen Kontaktfläche
zwischen Reifen und Straße ab. Deswegen
ist es von höchster Wichtigkeit, die Reifen
stets in gutem Zustand zu halten und sie
rechtzeitig durch Neureifen des vorge-
schriebenen Typs zu ersetzen.
Reifenluftdruck
Den Reifenluftdruck vor jeder Fahrt prüfen
und ggf. korrigieren.
WARNUNG
GWA10504
Bei Fahren des Fahrzeugs mit falschem
Reifendruck besteh t Verletzungs- oder
Lebensgefahr durch einen Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug.
Den Reifenluftdruc k stets bei kalten
Reifen (d. h. Reifentemperatur ent-
spricht Umgebungstemperatur)
prüfen und korrigieren.
Der Reifendruck muss entspre-
chend der Fahrgeschwindigkeit
und hinsichtlich des Gesamtge-
wichts von Fahrer, Beifahrer, Ge-
päck und Zubehör, das für dieses
Modell genehmigt wurde, ange-
1. Spiel des Gasdrehgriffs
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GAU22393
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads prüfenDer Verschleiß der Scheibenbremsbeläge
vorn und hinten muss in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle geprüft werden.
GAU22432
Scheibenbremsbeläge vorn
Die Vorderradbremse weist Verschleißan-
zeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen der
Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben. Zur
Prüfung des Bremsbelag verschleißes die
Nuten prüfen. Wenn eine Nut fast ver-
schwunden ist, die Scheibenbremsbeläge
als ganzen Satz schnellstmöglich von einer
Yamaha-Fachwerkstatt austauschen las-
sen.
GAU48071
Scheibenbremsbeläge hinten
Die Scheibenbremse hinten weist Ver-
schleißanzeiger (Nuten) auf, die ein Prüfen
der Bremsbeläge ohne Ausbau erlauben.
Zur Prüfung des Bremsbelagverschleißes
die Nuten prüfen. Wenn der Verschleißan-
zeiger fast erscheint, die Scheibenbrems-
beläge als ganzen Satz von einer
Yamaha-Fachwerkstatt austauschen las-
sen.
GAU22582
Bremsflüssigkeitsstand prüfenVor Fahrtantritt kontrollieren, dass Brems-
flüssigkeit bis über die Minimalstand-Mar-
kierung reicht. Beim Ablesen des
Flüssigkeitsstands muss der Vorratsbehäl-
ter waagerecht stehen. Falls erforderlich,
Bremsflüssigkeit nachfüllen.
Vorderradbremse
1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags1 1
1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
1
1. Minimalstand-Markierung1
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Hinterradbremse
WARNUNG
GWA15991
Unsachgemäße Wartung kann zu einem
Verlust der Bremswirkung führen. Fol-
gende Vorsichtsmaß regeln beachten:
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann
Luft in die Bremsanlage eindringen
und die Bremsleistung verringern.
Den Einfüllschraubverschluss vor
dem Abnehmen säubern. Nur
Bremsflüssigkeit DOT 4 aus einem
versiegelten Behälter verwenden.
Nur vorgeschriebene Bremsflüssig-
keit verwenden; andere Flüssigkei-
ten können die Gummidichtungen zersetzen und dadurch Lecks ver-
ursachen.
Ausschließlich Bremsflüssigkeit
gleicher Marke und gleichen Typs
nachfüllen. Wird eine andere
Bremsflüssigkeit als DOT 4 nachge-
füllt, kann es zu schädlichen chemi-
schen Reaktionen kommen.
Darauf achten, dass beim Nachfül-
len kein Wasser in den Vorratsbe-
hälter gelangt. Wasser setzt den
Siedepunkt der Bremsflüssigkeit
erheblich herab und kann Dampf-blasenbildung verursachen.
ACHTUNG
GCA17641
Bremsflüssigkeit kann lackierte Oberflä-
chen und Kunststoffteile beschädigen.
Deshalb vorsichtig handhaben und ver-schüttete Flüssigkeit sofort abwischen.
Ein allmähliches Absinken des Bremsflüs-
sigkeitsstandes ist mit zunehmendem Ver-
schleiß der Bremsbeläge normal. Ein
niedriger Bremsflüssigkeitsstand könnte
darauf hinweisen, dass die Bremsbeläge
abgenutzt sind und/oder ein Leck im
Bremssystem vorhanden
ist; daher auf je-
den Fall die Bremsbeläge auf Verschleiß
und das Bremssystem auf Lecks überprü-
fen. Bei plötzlichem Absinken des Brems- flüssigkeitsstandes die Bremsanlage vor
dem nächsten Fahrtantritt von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
1. Minimalstand-MarkierungVorgeschriebene Bremsflüssigkeit:
DOT 41
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