ABS YAMAHA WR 450F 2008 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2008, Model line: WR 450F, Model: YAMAHA WR 450F 2008Pages: 226, PDF-Größe: 14 MB
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2-26
KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
C. Starter-Kabel durch das Loch im
Relais-Halter führen.
D. Abdeckung so anbringen, dass
sie fest sitzt.
E. Kabelbaum an Starter-Relais
anschließen.
F. Auffangtank-Belüftungss-
chlauch und Auffangtank-
Schlauch am hinteren Teil des
Rahmens anbringen. Mit einer
Klemme nahe der Stelle befesti-
gen, wo sie in den Rahmen ein-
treten. Die Leitung so fest
anbringen, dass sie nicht ge-
quetscht wird. Klemmenende
so positionieren, dass es in
Richtung hinterer Rahmen zeigt
und das Kabelbinderende nach
unten zeigt.
G. Die (drei) Kabel der CDI-Zünd-
box und das Rücklicht-Kabel am
hinteren Rahmen befestigen.
Klemmenende so positionieren,
dass es in Richtung der Ober-
seite des Rahmens zeigt und
Kabelbinderende abschneiden.
H. Batterie-Minuskabel an Batterie-
Minuspol anschließen.
I. Batterie-Minuskabel an Kabel-
baum anschließen.
J. Kabelbaum am hinteren Teil des
Rahmens befestigen. Klemme-
nende so positionieren, dass es
in Richtung der Oberseite des
Rahmens zeigt und das Kabel-
binderende in Richtung Rah-
meninnenseite zeigt. Den
Kabelbaum an der Markierung
mit einer Klemme befestigen.
K. Kabelbaum, Starter-Relais-Ka-
bel, Anlasssperrelais-Kabel und
Batterie-Minuskabel durch das
Loch im Relais-Halter führen.
L. Die (drei) Kabel der CDI-Zünd-
box und das Rücklicht-Kabel am
hinteren Rahmen befestigen.
Klemmenende so positionieren,
dass es in Richtung unterer
Rahmen zeigt und Kabelbinder-
ende abschneiden.
M. Rücklicht-Kabel am hinteren Teil
des Rahmens befestigen.
Klemmenende so positionieren,
dass es in Richtung der Ober-
seite des Rahmens zeigt und
Kabelbinderende abschneiden.
N. Das Rücklicht-Kabel muss straff
sein.
O. CDI-Zündbox-Kabel zwischen
CDI-Zündbox und Hinterradab-
deckung führen.P. CDI-Zündbox-Steckverbinder in
das Spiel zwischen der Ober-
seite der CDI-Zündbox und der
Unterseite der Auffangtank-Hal-
terung positionieren.
Q. CDI-Zündbox-Kabel zwischen
CDI-Zündbox und hinterem
Rahmen führen.
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2-28
KABELFÜHRUNGSDIAGRAMME
D. Den Steckverbinder in die Multi-
funktionsanzeigen-Halterung
einsetzen.
E. Die Gas-, Kupplungs- und
Warmstartzüge zwischen der
oberen Gabelbrücke und der
Multifunktionsanzeigen-Halter-
ung verlegen.
F. Die Multifunktionsanzeigen-Ka-
bel an der Halterung befestigen.
Kabelbinderende abschneiden.
G. Den Steckverbinder in die Öff-
nung in der Multifunktionsan-
zeigen-Halterung einsetzen.
H. Den Kabelbaum-Clip von innen
in die entsprechende Öffnung in
der Multifunktionsanzeigen-Hal-
terung einsetzen.
I. Zündschloss-Kabel (kabel-
baumseitig) an der Multifunk-
tionsanzeigen-Halterung
befestigen. Klemmenende so
positionieren, dass es in Rich-
tung unterer Rahmen zeigt und
Kabelbinderende abschneiden.
J. Das Geschwindigkeitssensor-
Kabel durch die Führung an der
Außenseite des Gabelrohrs ver-
legen.
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3-1
WARTUNGSINTERVALLE
REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN
WARTUNGSINTERVALLE
Die hier empfohlenen Zeitabstände für Wartung und Schmierung sollten lediglich als Richtwerte für den Normalbetrieb an-
gesehen werden. Je nach Wetterbedingungen, Belastung und Einsatzgebiet können in Abweichung des regelmäßigen
Wartungsplans kürzere Intervalle notwendig werden. Wenden Sie sich im Zweifelsfalle an Ihren Yamaha-Händler.
BezeichnungNach
dem
Ein-
fahrenNach
jedem
Ren-
nen
Nach
jedem
3. Ren-
nen
(oder
500
km)Nach
jedem
5. Ren-
nen
(oder
1,000
km)
Nach
BedarfBemerkungen
MOTORÖL
Erneuern●●
VENTILE
Ventilspiel kontrollieren●●Der Motor muss abgekühlt sein.
Kontrollieren●Ventilsitze und -schafte auf Ver-
schleiß kontrollieren.
Erneuern●
VENTILFEDERN
Kontrollieren●Ungespannte Länge und Neigung
kontrollieren.
Erneuern●
TASSENSTÖSSEL
Kontrollieren●Auf Kratzer und Verschleiß kontrollier-
en.
Erneuern●
NOCKENWELLEN Die Nockenwellen-Oberfläche kon-
trollieren.
Kontrollieren●Das Dekompressionssystem kontrol-
lieren.
Erneuern●
NOCKENWELLENRÄDER
Kontrollieren●Auf Beschädigung und Zähne auf Ver-
schleiß kontrollieren.
Erneuern●
KOLBEN
Kontrollieren●●Auf Rissbildung untersuchen.
Reinigen●Ölkohleablagerungen ggf. entfernen.
Erneuern●
KOLBENRINGE
Kontrollieren●Kolbenring-Stoß kontrollieren.
Erneuern●●
KOLBENBOLZEN
Kontrollieren●
Erneuern●
ZYLINDERKOPF Ölkohleablagerungen ggf. entfernen.
Kontrollieren und reinigen●Dichtung erneuern
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3-6
MOTOR
MOTOR
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN DEMONTIEREN
Reihenfolge Bauteil Anz. Bemerkungen
Den Kraftstoffhahn auf "OFF" stellen.
Den Kraftstoffschlauch lösen.
1 Sitzbank 1
2 Lufthutze (links und rechts) 2
3 Kraftstofftank-Schraube 2
4 Kraftstofftank 1
5 Seitenverkleidung links 1 Luftfiltergehäusedeckel öffnen.
6 Seitenverkleidung rechts 1 Siehe den Abschnitt zum Ausbau.
7 Scheinwerfer-Steckverbinder 1
8 Scheinwerfer 1
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3-9
MOTOR
SCHALLDÄMPFER UND
AUSPUFFKRÜMMER
KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
•Dichtung "1"
Beschädigt→Erneuern.
SCHALLDÄMPFER UND
AUSPUFFKRÜMMER MONTIEREN
1. Montieren:
•Dichtung
•Auspuffkrümmer "1"
•Auspuffkrümmer-Mutter "2"
•Auspuffkrümmer-Schraube "3"
Die Auspuffkrümmer-Schraube
zunächst vorübergehend anziehen
und dann mit 13 Nm (1.3 m•kg, 9.4
ft•lb) festziehen. Daraufhin die Aus-
puffkrümmer-Mutter mit 20 Nm (2.0
m•kg, 14 ft•lb) und dann die Aus-
puffkrümmer-Schraube mit 20 Nm
(2.0 m•kg, 14 ft•lb) festziehen.
2. Montieren:
•Schalldämpfer-Schlauchschelle
"1"
•Dichtung "2"
•Schalldämpfer
•Beilagscheibe "4"•Schalldämpfer-Schraube "5"
KÜHLFLÜSSIGKEITSSTAND
KONTROLLIEREN
Der Kühlerverschlussdeckel "1",
die Ablassschraube und die
Schläuche dürfen niemals bei
heißem Motor abgenommen wer-
den. Austretender Dampf und
heiße Kühlflüssigkeit können ern-
sthafte Verbrühungen verursa-
chen. Den
Kühlerverschlussdeckel erst nach
Abkühlen des Motors öffnen. Dazu
einen dicken Lappen über den
Kühlerverschlussdeckel legen und
dann den Deckel langsam im Ge-
genuhrzeigersinn bis zum An-
schlag drehen. Dadurch kann der
restliche Druck entweichen. Erst
wenn kein Zischen mehr zu verne-
hmen ist, den Verschlussdeckel
eindrücken und im Gegenu-
hrzeigersinn abschrauben.
Hartes Wasser oder Salzwasser
sind für den Motor schädlich.
Spezielle Kühlflüssigkeit ver-
wenden.
1. Das Motorrad auf einem ebenen
Untergrund abstellen und in
gerader Stellung halten.
2. Demontieren:
•Kühlerverschlussdeckel
3. Kontrollieren:
•Kühlflüssigkeitsstand "a"
Niedrig→Korrigieren.1. Kühler
KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN
Der Kühlerverschlussdeckel darf
niemals bei heißem Motor ab-
genommen werden.
Keine Kühlflüssigkeit an lackierte
Flächen lassen. Spritzer sofort mit
Wasser abwaschen.
1. Ein Auffanggefäß unter den Motor
stellen.
2. Demontieren:
•Sitzbank
•Seitenverkleidung links
3. Den Auffangtank-Schlauch vom
Auffangtank trennen und die
Kühlflüssigkeit aus dem Tank
ablassen.
4. Demontieren:
•Kühlflüssigkeits-Ablassschraube
"1"
5. Demontieren:
•Kühlerverschlussdeckel
Die Kühlflüssigkeit vollständig
ablaufen lassen.
6. Reinigen:
•Kühlsystem
Das Kühlsystem gründlich mit
sauberem Leitungswasser
spülen.
7. Montieren:
•Kupferscheibe
•Kühlmittelablassschraube
8. Einfüllen:
•Kühler
•Motor
(bis zum vorgeschriebenen
Stand) Auspuffkrümmer-Mutter:
20 Nm (2.0 m•kg, 14
ft•lb)
Auspuffkrümmer-
Schraube:
20 Nm (2.0 m•kg, 14
ft•lb)
Schalldämpfer-
Schlauchschelle:
16 Nm (1.6 m•kg, 11
ft•lb)
Schalldämpfer-
Schraube:
30 Nm (3.0 m•kg, 22
ft•lb)
Kühlflüssigkeits-
Ablassschraube:
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
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3-13
MOTOR
(Für CDN)
•Keine Additive beimischen! Da
das Motoröl auch zur
Schmierung der Kupplung dient,
können Zusätze zu Kupplung-
srutschen führen.
•Darauf achten, dass keine Frem-
dkörper in das Kurbelgehäuse
gelangen.
(Für CDN)
•Keine Additive beimischen oder
Öle mit einer Dieselspezifikation
"…/CD" "a" oder höherwertig
verwenden.•Keine Öle der Klasse "ENERGY
CONSERVING II" "b" oder höher-
wertig verwenden. Da das Motor-
öl auch zur Schmierung der
Kupplung dient, können Zusätze
zu Kupplungsrutschen führen.
•Darauf achten, dass keine Frem-
dkörper in das Kurbelgehäuse
gelangen.
5. Den Motor anlassen und einige
Minuten lang betreiben.
Bei leerem Öltank niemals den Mo-
tor starten.
6. Den Motor mindestens 10
Sekunden lang betreiben; dabei
muss das Fahrzeug in aufrechter
Stellung sein. Anschließend den
Motor ausschalten und den Öl-
stand korrigieren.
7. Montieren:
•Oltankverschluss
MOTORÖL WECHSELN
1. Den Motor anlassen und einige
Minuten lang betreiben.
2. Den Motor abstellen und ein Auf-
fanggefäß unter den Motor
stellen.
3. Demontieren:
•Motor "1"
•Öltankverschluss "2"
•Öleinfüllverschluss "3"
•Ablassschraube (samt Dichtring)
"4"
•Ölfilter-Ablassschraube (samt O-
Ring) "5"
•Ablassschraube (samt Dichtring)
"6"
Das Öl aus dem Kurbelgehäuse
und Öltank ablassen.4. Falls der Ölfilter beim Ölwechsel
zu erneuern ist, folgende Bauteile
demontieren und anschließend
wieder montieren.
Arbeitsvorgang:
a. Den Ölfilter-Gehäusedeckel "1"
demontieren und den Ölfilterein-
satz "2" herausnehmen.
b. Die O-Ringe "3" kontrollieren und,
falls rissig oder beschädigt, er-
neuern.
c. Den Ölfiltereinsatz und Ölfilter-
Gehäusedeckel montieren.
5. Montieren:
•Dichtungen
•Ölfilter-Ablassschraube
•Ölablassschraube (Kurbelge-
häuse, hinten)
•Ölablassschraube(Kurbelge-
häuse, links) Empfohlenes Öl:
Yamalube 4,
SAE10W30 oder
SAE20W40
Yamalube 4-R,
SAE10W50
API Service, Sorte SG
oder höher/JASO MA
Empfohlenes Öl:
SAE10W30,
SAE10W40,
SAE15W40, SAE20W40
oder SAE20W50
API Service, Sorte SG
oder höher/JASO MA
Ölfilter-Gehäusedeckel:
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
Ölfilter-Ablassschraube:
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
Ölablassschraube (Kur-
belgehäuse, hinten):
20 Nm (2.0 m•kg, 14
ft•lb)
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3-14
MOTOR
6. Einfüllen:
•Motoröl
7. Montieren:
•Öleinfüllverschluss "1"
8. Kontrollieren:
•Motor (auf Ölaustritt)
•Olstand
Siehe unter "MOTORÖLSTAND
KONTROLLIEREN".
ÖLDRUCK KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
•Öldruck
Arbeitsvorgang:
a. Die Öldruck-Kontrollschraube "1"
ein wenig lockern.
b. Den Motor starten und im Leer-
lauf betreiben, bis Öl an der Öl-
druck-Kontrollschraube austritt.
Tritt nach einer Minute kein Öl
aus, den Motor sofort abstellen,
um Schäden zu vermeiden.
c. Ölkanäle und Ölpumpe auf Bes-
chädigung oder Undichtigkeit
prüfen.
d. Nach der Fehlerbeseitigung den
Motor starten und den Öldruck er-
neut kontrollieren.
e. Die Öldruck-Kontrollschraube
festziehen.
LEERLAUFGEMISCH-
REGULIERSCHRAUBE
EINSTELLEN
1. Einstellung:
•Leerlaufgemisch-Regulier-
schraube "1"
Arbeitsvorgang:
Die Leerlaufgemisch-Regulier-
schraube wird ab Werk individuell auf
die Maschine abgestimmt, um den
Kraftstofffluss im niedrigen Lastbere-
ich zu optimieren. Zu Beginn der Ein-
stellung die Leerlaufgemisch-
Regulierschraube völlig hineindrehen
und dabei die Anzahl Umdrehungen
zählen. Diese Anzahl zeichnet man
dann als die im Werk eingestellte An-
zahl von Umdrehungen auf.
a. Die Leerlaufgemisch-Regulier-
schraube nur leicht bis zum An-
schlag hineindrehen.
b. Die Leerlaufgemisch-Regulier-
schraube um die vorgeschrie-
bene Anzahl von Umdrehungen
herausdrehen.
LEERLAUFDREHZAHL
EINSTELLEN
1. Den Motor anlassen und gründli-
ch warmlaufen lassen.
2. Einstellung:
•Leerlaufdrehzahl
Arbeitsvorgang:
a. Die Leerlaufeinstellschraube "1"
verdrehen, bis die vorgeschrie-
bene Leerlaufdrehzahl erreicht
ist.
Mit dem digitalen Drehzahlmesser
die Drehzahl ermitteln, indem der
Sensor "c" des Drehzahlmessers in
der Nähe die Zündspule "2". gebracht
wird.
VENTILSPIEL EINSTELLEN
•Das Ventilspiel sollte bei ab-
gekühltem Motor eingestellt wer-
den.
•Bei der Messung oder Einstellung
des Ventilspiels muss der Kolben
im oberen Totpunkt (OT) des Ver-
dichtungstaktes stehen.
1. Demontieren:
•Sitzbank
•Kraftstofftank
Siehe unter "SITZBANK, KRAFT-
STOFFTANK UND SEITENAB-
DECKUNGEN DEMONTIEREN".
2. Demontieren:
•Sekundärluft-Abschaltventil
Siehe unter "SEKUNDÄRLUFT-
SYSTEM" in KAPITEL 5.
•Zündkerze
•Obere Motorhalterung Ölablassschraube(Kur-
belgehäuse, links):
20 Nm (2.0 m•kg, 14
ft•lb)
Ölleinfüllmenge:
Ölwechsel ohne Filter-
wechsel:
0.95 L (0.84 Imp qt,
1.00 US qt)
Ölwechsel mit Filter-
wechsel:
1.0 L (0.88 Imp qt, 1.06
US qt)
Gesamtmenge:
1.2 L (1.06 Imp qt, 1.27
US qt)
Öldruck-Kon-
trollschraube:
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
Leerlaufgemisch-Reg-
ulierschraube (Beispiel):
2 Umdrehungen her-
aus
(Für EUROPA)
Leerlaufdrehzahl höher→Leer-
laufeinstellschraube "1" nach
"a" drehen.
Leerlaufdrehzahl niedriger→
Leerlaufeinstellschraube "1"
nach "b" drehen.
Leerlaufdrehzahl:
1,750–1,950 U/min
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3-15
MOTOR
•Zylinderkopfdeckel
Siehe unter "NOCKENWELLEN"
in KAPITEL 5.
3. Demontieren:
•Rotor-Abdeckschraube "1"
•Kurbelwellen-Abdeckschraube
"2"
•O-Ring
4. Kontrollieren:
•Ventilspiel
Nicht nach Vorgabe→Korrigieren.
Arbeitsvorgang:
a. Die Kurbelwelle mit einem
Schraubenschlüssel im Gegenu-
hrzeigersinn drehen.
b. Wenn sich der Kolben des Zylin-
ders im oberen Totpunkt des Ver-
dichtungstaktes befindet, die OT-
Markierung "a" am Rotor auf die
entsprechende Gegenmarki-
erung "b" am Kurbelge-
häusedeckell ausrichten.
Der Kolben befindet sich im oberen
Totpunkt, wenn die Körnermarki-
erung "c" am Auslass- Nockenwellen-
rad und die Körnermarkierung "d" am
Einlass- Nockenwellenrad, wie in der
Abbildung gezeigt, mit der Zylin-
derkopf- Passfläche fluchten.
c. Das Ventilspiel "e" mit einer Fühl-
erlehre "1" messen.
Entspricht das gemessene Ventil-
spiel nicht der Vorgabe, muss das
Messergebnis für spätere Zwecke
notiert werden.
5. Einstellung:
•Ventilspiel
Arbeitsvorgang:
a. Die Einlass- und Auslass-
Nokkenwellen demontieren.
Siehe unter "NOCKENWELLEN"
in KAPITEL 5.
b. Die Tassenstößel "1" und Ventil-
plättchen "2" demontieren.
•Das Kurbelgehäuse am besten mit
einem sauberen Tuch abdecken,
damit keine Ventilplättchen hinein-
fallen können.
•Die entsprechende Einbaulage
sämtlicher Tassenstößel und Ven-
tilplättchen fest halten, damit sie
wieder in ihre ursprüngliche Lage
montiert werden können.
c. Das passende Ventilplättchen
laut der entsprechenden Tabelle
auswählen.
Die Stärke "a" des Ventilplättchens ist
in Hundertsteln von Millimetern auf
dessen Oberseite angegeben.
d. Die letzte Ziffer auf dem Ventil-
plättchen wie folgt runden.
Beispiel:
Nummer des ausgebauten Ventilplät-
tchens = 148
Gerundeter Wert = 150
Ventilplättchen sind nur in Abstufun-
gen von 0.05 mm erhältlich.
e. Die gerundete Ventilplättchen-
Nummer sowie das gemessene
Ventilspiel in der Tabelle für die
Auswahl der Ventilplättchen aus-
findig machen Aus dem Schnit-
tpunkt der beiden Koordinaten
ergibt sich die neue Ventilplättch-
en-Nummer bzw. -Stärke. Ventilspiel (kalt):
Einlassventil:
0.10–0.15 mm
(0.0039–0.0059 in)
Auslassventil:
0.20–0.25 mm
(0.0079–0.0098 in)
StärkenbereichVerfügbare
Stärken: 25 Ab-
stufungen
Nr.
120–
Nr. 2401.20
mm–
2.40
mmin Abstufungen
von 0.05 mm
Letzte Ziffer auf
dem Ventilplät-
tchenGerundeter
Wert
0, 1 oder 2 0
4, 5 oder 6 5
8 oder 9 10
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3-19
FAHRWERK
Nach dem Entlüften der hydraulis-
chen Anlage muss die Bremse auf
einwandfreie Funktion überprüft
werden.
3. Montieren:
•Protektor (Hinterradbremse)
•Schwimmer (Vorderradbremse)
•Membran
•Vorratsbehälter-Deckel
VORDERRADBREMSE
EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
•Handbremshebel-Position "a"
2. Demontieren:
•Handbremshebel-Abdeckung
3. Einstellung:
•Handbremshebel-Position
Arbeitsvorgang für die Handbrem-
shebel-Position:
a. Die Sicherungsmutter "1" lockern.
b. Die Einstellschraube "2" verdre-
hen, bis die Hebelposition "a" im
Sollbereich ist.
c. Die Sicherungsmutter festziehen.
Die Sicherungsmutter muss vor-
schriftsmäßig festgezogen wer-
den, um eine Beeinträchtigung der
Bremsfunktion zu vermeiden.
4. Montieren:
•Handbremshebel-Abdeckung
HINTERRADBREMSE
EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
•Fußbremshebel-Position "a"
Nicht nach Vorgabe→Korrigieren.
2. Einstellung:
•Fußbremshebel-Position
Fusbremshebel-Position ein-
stellen:
a. Die Sicherungsmutter "1" lockern.
b. Die Einstellmutter "2" verdrehen,
bis die Hebelposition "a" im Soll-
bereich ist.
c. Die Sicherungsmutter festziehen.
•Die Fußbremshebel-Position, wie
abgebildet, zwischen dem Maxi-
mum "A" und dem Minimum "B"
einstellen. (Bei dieser Einstel-
lung darauf achten, dass das
Ende "b" der Schraube "3" am
Gewinde "4" herausragt, wobei
der Abstand "c" zum Brem-
shebel "5" 2 mm (0.08 in) nicht
unterschreiten sollte.)
•Nach dem Einstellen der
Fußbremshebel-Position muss
überprüft werden, ob die Bremse
nicht schleift.
VORDERRAD-
SCHEIBENBREMSBELÄGE
KONTROLLIEREN UND
WECHSELN
1. Kontrollieren:
•Scheibenbremsbelag-Stärke "a"
Nicht nach Vorgabe→Satzweise
erneuern.
2. Erneuern:
•Scheibenbremsbelag
Scheibenbremsbelag erneuern:
a. Die Bremsbelag-Haltestift- Ab-
deckung "1" demontieren.
b. Den Bremsbelag-Haltestift "2"
lockern.
c. Den Bremssattel "3" vom Gabel-
holm demontieren.
d. Den Bremsbelag-Haltestift und
die Bremsbelage "4" demontier-
en. Handbremshebel-Posi-
tion "a":
Standard-ein-
stellungEinstellbereich
95 mm (3.74 in)76–97 mm
(2.99–3.82 in)
Sicherungsmutter:
5 Nm (0.5 m •kg, 3.6
ft•lb)
Fußbremshebel-Position
"a":
10 mm (0.39 in)
Scheibenbremsbelag-
Stärke:
4.4 mm (0.17 in)
(0.04 in)
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3-29
ELEKTRISCHE ANLAGE
ELEKTRISCHE ANLAGE
ZÜNDKERZEN KONTROLLIEREN
1. Demontieren:
•Zündkerze
2. Kontrollieren:
•Elektrode "1"
Verschlissen/beschädigt→Er-
neuern.
•Isolator-Färbung "2"
Die normale Färbung ist Reh-
braun.
Färbung anormal→Zustand des
Motors kontrollieren.
Nach zahlreichen Betriebsstunden im
unteren Lastbereich verrußt der Por-
zellanisolator, auch wenn Motor und
Vergaser in gutem Zustand sind.
3. Messen:
•Elektrodenabstand "a"
(mit einer Fühlerlehre)
Nicht nach Vorgabe→Korrigieren.
4. Die Zündkerze ggf. mit einem
Zündkerzenreiniger reinigen.
5. Festziehen:
•Zündkerze
•Vor dem Einschrauben der Zündk-
erze müssen Kerzenkörper und
Dichtfläche gesäubert werden.
•Die Zündkerze zuerst handfest "a"
und dann mit dem vorgeschrie-
benen Anzugsmoment "b" festzie-
hen.
ZÜNDZEITPUNKT
KONTROLLIEREN
1. Demontieren:•Rotor-Abdeckschraube "1"
2. Anschließen:
•Stroboskoplampe
•Induktions-Drehzahlmesser
(am Zündspulen-Kabel [Orange]
"1")
3. Einstellung:
•Leerlaufdrehzahl
Siehe unter "LEERLAUFDRE-
HZAHL EINSTELLEN".
4. Kontrollieren:
•Zündzeitpunkt
Kontrollieren, ob sich die Zünd-
markierung "a" im Bereich "b" am
Rotor befindet.
Zündbereich falsch→Rotor und
Impulsgeber kontrollieren.
5. Montieren:
•Rotor-Abdeckschraube
BATTERIE KONTROLLIEREN UND
LADEN
Die in der Batterie enthaltene
Schwefelsäure ist giftig und stark
ätzend. Außerdem entsteht beim
Laden der Batterie explosives
Wasserstoffgas. Daher immer fol-
gende Sicherheitsratschläge
beachten:
•Beim Umgang mit der Batterie
eine Schutzbrille tragen.
•Die Batterie nur in einem gut
durchlüfteten Raum aufladen.•Die Batterie von Funken, Flam-
men, angezündeten Zigaretten
und andere Feuerquellen fern
halten.
•Beim Umgang mit der Batterie
NICHT RAUCHEN.
•BATTERIEN UND BATTER-
IESÄURE VON KINDERN FERN-
HALTEN.
•Körperlichen Kontakt mit Batter-
iesäure vermeiden. (Batter-
iesäure kann schwere
Verätzungen und bleibende Au-
genschäden hervorrufen.)
ERSTE HILFE BEI KÖRPERKON-
TAKT:
ÄUSSERLICH
•Haut mit Wasser spülen.
•Augen 15 Minuten lang gründlich
mit Wasser spülen, danach so-
fort einen Arzt aufsuchen.
INNERLICH
•Große Mengen Wasser oder
Milch, anschließend Speiseöl
trinken. Sofort einen Arzt auf-
suchen.
Ladespannung, -strom und -dauer
einer wartungsfreien Batterie we-
ichen von denen einer herkömmli-
chen Batterie ab. Die
wartungsfreie Batterie sollte
entsprechend den weiter unten be-
schriebenen Lademethoden gelad-
en werden. Bei Überladung sinkt
der Säurestand der Batterie
beträchtlich. Es ist daher wichtig,
dass die Batterie vorschriftsmäßig
geladen wird.
Da die wartungsfreie Batterie dicht
verschlossen ist, kann deren Lade-
zustand nicht durch Messung der
Säuredichte kontrolliert werden. Der
Ladezustand wird stattdessen durch
Messen der Spannung an den
Polklemmen ermittelt.
1. Demontieren:
•Sitzbank
2. Lösen:
•Batteriekabel
(von den Batteriepolen)
Zuerst das Batterie-Minuskabel
"1" und dann das Batterie-Pluska-
bel "2" abklemmen.
Elektrodenabstand:
0.7–0.8 mm (0.028–
0.031 in)
Zündkerze:
13 Nm (1.3 m•kg, 9.4
ft•lb)
Stroboskoplampe:
YM-33277-A/90890-
03141