ABS YAMAHA XMAX 250 2009 Betriebsanleitungen (in German)
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6. Die vorgeschriebene Menge des
empfohlenen Achsgetriebeöls nach-
füllen und dann den Einfüllschraub-
verschluss fest zudrehen. WAR-
NUNG! Darauf achten, dass keine
Fremdstoffe ins Getriebegehäuse
eindringen. Sicherstellen, dass
kein Öl auf den Reifen oder das
Rad gelangt.
[GWA11311]
7. Das Achsantriebsgehäuse auf
Öllecks prüfen. Tritt irgendwo Öl aus,
die Ursache feststellen.
GAU20070
Kühlflüssigkeit
Der Kühlflüssigkeitsstand sollte vor Fahrt-
beginn geprüft werden. Außerdem muss
die Kühlflüssigkeit in den empfohlenen
Abständen, gemäß Wartungs- und Sch-
miertabelle, gewechselt werden.
GAUS1274
Kühlflüssigkeitsstand prüfen
1. Das Fahrzeug auf einem ebenen
Untergrund abstellen und in gerader
Stellung halten.
HINWEIS
●Da der Stand der Kühlflüssigkeit sich
mit der Motortemperatur verändert,
sollte er bei kaltem Motor geprüft
werden.
●Sicherstellen, dass das Fahrzeug bei
der Kontrolle des Kühlmittelstands
vollständig gerade steht. Selbst
geringfügige Neigung zur Seite kann
bereits zu einem falschen Messer-
gebnis führen.
2. Durch das Schauglas den Kühlflüs-
sigkeitsstand kontrollieren.
HINWEIS
Der Kühlflüssigkeitsstand sollte sich zwis-
chen der Minimal- und Maximalstand-
Markierung befinden.
1. Maximalstand-Markierung
2. Minimalstand-Markierung
3. Prüffenster für den Kühlflüssigkeitsstand
3. Wenn der Kühlflüssigkeitsstand an
oder unter der Minimalstand-Markie-
rung steht, die rechte Fußmatte nach
oben ziehen und entfernen.
4. Den Ausgleichsbehälterdeckel öffnen
und Kühlflüssigkeit bis zur Maximals-
tand-Markierung auffüllen. WAR-
NUNG! Nur den Kühlflüssigkeits-
Ausgleichsbehälterdeckel öffnen.
Niemals versuchen, den Kühler-
Verschlussdeckel bei heißem
Motor abzunehmen.
[GWA15161]. ACH-
TUNG: Wenn keine Kühlflüssigkeit
FULL
LOW
Empfohlene GetriebeÖlsorte:
Siehe Seite 8-1
Füllmenge:
0,25 L (0,26 US qt, 0,22 Imp.qt)
Anzugsmoment:
Achsgetriebeöl-Ablassschraube:
22 Nm (2,2 m·kgf, 15,9 ft·lbf)
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zur Verfügung steht, kann statt-
dessen destilliertes Wasser oder
weiches Leitungswasser benutzt
werden. Kein hartes Wasser oder
Salzwasser verwenden, da dies
dem Motor schadet. Wenn Wasser
anstelle von Kühlflüssigkeit ver-
wendet wurde, tauschen Sie es so
schnell wie möglich durch Kühl-
flüssigkeit aus, da sonst das
Kühlsystem nicht gegen Frost und
Korrosion geschützt ist. Wenn der
Kühlflüssigkeit Wasser hinzuge-
fügt wurde, den Frostschutzmittel-
gehalt der Kühlflüssigkeit so bald
wie möglich von einer Yamaha-
Fachwerkstatt überprüfen lassen,
da sonst die Wirksamkeit des
Kühlmittels reduziert wird.
[GCA10472]
1. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdeckel
5. Den Behälterdeckel schließen
6. Die Fußmatte wieder in ihre ursprün-
gliche Position bringen und nach
unten drücken, um sie zu sichern.
GAU33031
Kühlflüssigkeit wechseln
Die Kühlflüssigkeit muss in den empfohle-
nen Abständen, gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle, gewechselt werden. Die
Kühlflüssigkeit von einer Yamaha-Fach-
werkstatt wechseln lassen. WARNUNG!
Niemals versuchen, den Kühler-Versch-
lussdeckel bei heißem Motor abzuneh-
men.
[GWA10381]GAUS1334
Filtereinsätze von Luftfilter und
Riementriebgehäuse-Luftfilter
Der Luftfiltereinsatz sollte ersetzt und der
Riementriebgehäuse-Filtereinsatz sollte
gereinigt werden gemäß den empfohlenen
Intervallen in der Wartungs- und Schmier-
tabelle. Bei übermäßig staubigem oder
feuchtem Einsatz sind die Filter häufiger
zu warten.
Luftfiltereinsatz ersetzen
1. Den Roller auf den Hauptständer ste-
llen.
1. Luftfiltergehäuseabdeckung
2. Schraube
3. Luftfiltereinsatz
2. Den Luftfilter-Gehäusedeckel absch-
rauben.
1
2 2
ZAUM06623
Fassungsvermögen des
Ausgleichsbehälters:
0,26 L (0,27 US qt, 0,23 Imp.qt)
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1. Luftfiltereinsatz
3. Den Luftfiltereinsatz herausziehen.
4. Einen neuen Luftfiltereinsatz in das
Luftfiltergehäuse einsetzen.
5. Den Luftfilter-Gehäusedeckel
festschrauben.
Den Filtereinsatz des
Riementriebgehäuse-Luftfilters
reinigen
1. Das Verkleidungsteil C abnehmen.
(Siehe seite 6-6).
2. Den Deckel des Riementriebgehäu-
se-Luftfilters abschrauben.
1. Riementrieb-Gehäusefilterdeckel
2. Schraube
3. Den Luftfiltereinsatz herausnehmen
und dann mit Druckluft, wie in der
Abbildung dargestellt, ausblasen.
1. Luftfiltereinsatzhalterung
2. Luftfiltereinsatz
4. Den Luftfiltereinsatz auf Beschädi-
gung überprüfen und, falls beschä-
digt, erneuern.
5. Den Filtereinsatz mit der farbigen
Seite nach außen in das Luftfilter-
gehäuse einsetzen. ACHTUNG:
Sicherstellen, dass jeder Filterein-
satz korrekt in seinem Gehäuse
eingesetzt ist. Der Motor sollte
niemals ohne eingebaute Luftfilte-
reinsätze betrieben werden, da
sonst der (die) Kolben und/oder
Zylinder stärkerem Verschleiß
unterliegen.
[GCA10531]
6. Den Riementriebgehäuse-Filterdec-
kel festschrauben.
7. Das Verkleidungsteil montieren.
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GAUS1290
Gaszugspiel einstellen
1. Jeu de câble des gaz
Das Gaszugspiel sollte 3,0 - 5,0 mm (0,12
- 0,20 in) am Gasdrehgriff sein. Das Gas-
zugspiel am Drehgriff regelmäßig prüfen
und ggf. folgendermaßen einstellen.
HINWEIS
Vor dem Prüfen des Gaszugspiels die
Leerlaufdrehzahl prüfen und ggf. korrigie-
ren.
1. Verkleidungsteil A entfernen(Siehe
Seite 6-6).
2. Die Kontermutter lockern.
1. Gummikappe
2. Kontermutter
3. Einstellmutter
3. Zum Erhˆhen des Gaszugspiels die
Einstellmutter in Richtung (a) drehen.
Zum Verringern des Gaszugspiels die
Einstellmutter in Richtung (b) drehen.
4. Die Kontermutter festziehen.
5. Das Verkleidungsteil montieren.
GAU21401
Ventilspiel
Mit zunehmender Betriebszeit verändert
sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinder-
füllung nicht mehr den optimalen Wert
erreicht und/oder Motorgeräusche entste-
hen können. Um dem vorzubeugen, muss
das Ventilspiel in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und Sch-
miertabelle von einer Yamaha-Fachwerks-
tatt geprüft und ggf. eingestellt werden.
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GWA14211
s s
WARNUNG
Ein weiches oder schwammiges Gefühl
beim Betätigen des Bremshebels kann
bedeuten, dass sich Luft im hydraulis-
chen System befindet. Befindet sich
Luft im Hydrauliksystem, lassen Sie
das System von einer Yamaha-Fach-
werkstatt entlüften, bevor Sie mit dem
Fahrzeug fahren. Luft in der Bremsan-
lage verringert die Bremskraft und
stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko
dar.
GAU22390
Scheibenbremsbeläge des
Vorder- und Hinterrads prüfen
Der Verschleiß der Scheibenbremsbeläge
vorn und hinten muss in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und Sch-
miertabelle geprüft werden.
GAU22400
Scheibenbremsbeläge vorn
1. Bremsbelagstärke
Jeden der vorderen Scheibenbremsbelä-
ge auf Beschädigungen untersuchen und
die Dicke des Bremsbelags messen.
Misst die Stärke eines Bremsbelags weni-
ger als 0,5 mm (0,02 in), oder ist ein
Bremsbelag beschädigt, die Bremsbeläge
im Satz von einer Yamaha-Fachwerkstatt
austauschen lassen.
GAU22460
Scheibenbremsbeläge hinten
1. Verschleißanzeigerille des Bremsbelags
Die Hinterradbremse weist eine Öffnung
auf, die ein Prüfen der Bremsbeläge ohne
Ausbau erlaubt. Dazu den Prüfstopfen
herausnehmen. Zur Prüfung des Brems-
belagverschleißes die Bremse betätigen
und die Verschleißanzeiger beobachten.
Wenn ein Verschleißanzeiger die Bremss-
cheibe fast berührt, die Scheibenbrems-
beläge im Satz von einer Yamaha-Fach-
werkstatt austauschen lassen.
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GAU22580
Bremsflüssigkeitsstand prüfen
Vorderradbremse
1. Minimalstand-Markierung
Hinterradbremse
1. Minimalstand-Markierung
Bei Bremsflüssigkeitsmangel kann Luft in
die Bremsanlage eindringen und dessen
Funktion beeinträchtigen.
Vor Fahrtantritt kontrollieren, dass Brems-
flüssigkeit bis über die Minimalstand-Mar-
kierung reicht, und, falls erforderlich,
Bremsflüssigkeit nachfüllen. Ein niedriger
Bremsflüssigkeitsstand könnte darauf
hinweisen, dass die Bremsbeläge abge-
nutzt sind und/oder ein Leck im
Bremssystem vorhanden ist. Ist der
Bremsflüssigkeitsstand niedrig, sicherste-
llen dass die Bremsbeläge auf Verschleiß
und das Bremssystem auf Lecks über-
prüft wird.
Folgende Vorsichtsmaßregeln beachten:
●Beim Ablesen des Flüssigkeitsstands
muss der Vorratsbehälter für Brems-
flüssigkeit waagerecht stehen.
●Nur die empfohlene Bremsflüssigkeit
verwenden. Andere Bremsflüssigkei-
ten können die Dichtungen angrei-
fen, Lecks verursachen und dadurch
die Bremsfunktion beeinträchtigen.
●Ausschließlich Bremsflüssigkeit glei-
cher Marke und gleichen Typs nach-
füllen. Das Mischen verschiedener
Bremsflüssigkeiten kann chemische
Reaktionen hervorrufen, die die
Bremsfunktion beeinträchtigen.
●Darauf achten, dass beim Nachfüllen
kein Wasser in den Vorratsbehälter
gelangt. Wasser setzt den Siede-
punkt der Bremsflüssigkeit erheblich
herab und kann Dampfblasenbildung
verursachen.
●Bremsflüssigkeit greift Lack und
Kunststoffteile an. Deshalb vorsichtig
handhaben und verschüttete Flüs-
sigkeit sofort abwischen.
●Ein allmähliches Absinken des
Bremsflüssigkeitsstandes ist mit
zunehmendem Verschleiß der
Bremsbeläge normal. Jedoch bei
plötzlichem Absinken die Bremsanla-
ge von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
Empfohlene Bremsflüssigkeit:
DOT 4
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GAU22721
Bremsflüssigkeit wechseln
Die Bremsflüssigkeit sollte in den empfoh-
lenen Abständen gemäß dem HINWEIS
nach der Wartungs- und Schmiertabelle
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
gewechselt werden. Zusätzlich sollten die
Öldichtungen des Hauptbremszylinders
und der Bremssättel, sowie der
Bremsschläuche in den unten aufgeführ-
ten Abständen gewechselt werden, oder
wenn sie beschädigt oder undicht sind.
●Öldichtungen: Alle zwei Jahre
erneuern.
●Bremsschlauch: Alle vier Jahre
erneuern.
GAU23101
Bowdenzüge prüfen und
schmieren
Die Funktion aller Bowdenzüge und deren
Zustand sollte vor jeder Fahrt kontrolliert
werden und die Züge und deren Enden
ggf. geschmiert werden. Ist ein Bowden-
zug beschädigt oder funktioniert er nicht
reibungslos, muss er von einer Yamaha-
Fachwerkstatt kontrolliert oder ersetzt
werden. WARNUNG! Beschädigungen
der Seilzugummantelung können die
Seilzugbewegung behindern und zu
innerer Korrosion führen. Einen
beschädigten Seilzug aus Sicherheits-
gründen unverzüglich erneuern.
[GWA10721]GAU23111
Gasdrehgriff und Gaszug
kontrollieren und schmieren
Vor jeder Fahrt sollte die Funktion des
Gasdrehgriffs kontrolliert werden. Zusätz-
lich sollte der Gaszug gemäß den in der
Wartungs- und Schmiertabelle vorgesch-
riebenen Abständen geschmiert werden.
Empfohlenes Schmiermittel:
Motoröl
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GAU23172
Bremshebel vorn und hinten
schmieren
Die Hebeldrehpunkte der Vorderrad- und
Hinterrad-Bremshebel sollten in den emp-
fohlenen Abständen gemäß Wartungs-
und Schmiertabelle geschmiert werden.
GAU23213
Haupt- und Seitenständer
prüfen und schmieren
1. Seitenständer
1. Hauptständer
Die Funktion des Haupt- und Seitenstän-
ders sollte vor jeder Fahrt geprüft werden
und die Drehpunkte und Metall-auf-Metall-Kontaktoberflächen sollten gege-
benenfalls geschmiert werden.
GWA10741
s s
WARNUNG
Falls Haupt- oder Seitenständer klem-
men, diese von einer Yamaha-Fach-
werkstatt instand setzen lassen.
Andernfalls könnte der Haupt- oder
Seitenständer den Boden berühren und
den Fahrer ablenken, was zu einem
möglichen Kontrollverlust führen kann.
Empfohlenes Schmiermittel:
Lithiumseifenfett
1
ZAUM0668
ZAUM0667
1
Empfohlenes Schmiermittel:
Silikonfett
ZAUM0061
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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GAU23272
Teleskopgabel prüfen
Zustand und Funktion der Teleskopgabel
müssen folgendermaßen in den empfoh-
lenen Abständen gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
Die Standrohre auf Kratzer und andere
Beschädigungen, die Gabeldichtringe auf
Öllecks prüfen.
Funktionsprüfung
1. Das Fahrzeug auf einem ebenen
Untergrund abstellen und in gerader
Stellung halten. WARNUNG! Um
Verletzungen zu vermeiden, das
Fahrzeug sicher abstützen, damit
es nicht umfallen kann.[
GWA10751]
2. Bei kräftig gezogenem Handbrems-
hebel die Gabel durch starken Druck
auf den Lenker mehrmals einfedernund prüfen, ob sie leichtgängig ein-
und ausfedert.
GCA10590
ACHTUNG
Falls die Teleskopgabel nicht
gleichmäßig ein- und ausfedert oder
irgendwelche Schäden festgestellt
werden, das Fahrzeug von einer Yama-
ha-Fachwerkstatt überprüfen bzw.
reparieren lassen.
GAU45511
Lenkung prüfen
Verschlissene oder lockere Lenkkopflager
stellen eine erhebliche Gefährdung dar.
Darum muss der Zustand der Lenkung
folgendermaßen in den empfohlenen
Abständen gemäß Wartungs- und Sch-
miertabelle geprüft werden.
1. Das Fahrzeug auf den Hauptständer
stellen. WARNUNG! Um Verletzun-
gen zu vermeiden, das Fahrzeug
sicher abstützen, damit es nicht
umfallen kann.
[GWA10751]
2. Die unteren Enden der Teleskopga-
bel greifen und versuchen, sie in
Fahrtrichtung vor und zurück zu
bewegen. Ist dabei Spiel spürbar, die
Lenkung von einer Yamaha-Fach-
werkstatt überprüfen und reparieren
lassen.
REGELMÄSSIGE WARTUNG UND EINSTELLUNG
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GAU23290
Radlager prüfen
Die Vorder- und Hinterradlager müssen in
den empfohlenen Abständen gemäß War-
tungs- und Schmiertabelle geprüft wer-
den. Falls ein Radlager zu viel Spiel auf-
weist oder das Rad nicht leichtgängig
dreht, die Radlager von einer Yamaha-
Fachwerkstatt überprüfen lassen.
GAUT1404
Batterie
Dieses Modell ist mit einer VRLA-Batterie
(Valve Regulated Lead Acid) ausgestattet.
Die Kontrolle des Säurestands und das
Auffüllen von destilliertem Wasser entfa-
llen deshalb. Die Verbindung des Batterie-
Steckverbinders muss jedoch geprüft
werden, um sicherzustellen, dass er fest
verbunden ist.
GWA10760
s s
WARNUNG
●Die Batterie enthält giftige Schwe-
felsäure, die schwere Verätzungen
hervorrufen kann. Daher beim
Umgang mit Batterien stets einen
geeigneten Augenschutz tragen.
Augen, Haut und Kleidung unter
keinen Umständen mit Batte-
riesäure in Berührung bringen. Im
Falle, dass Batteriesäure mit Haut
in Berührung kommt, führen Sie
die folgenden ERSTE HILFE-Maß-
nahmen durch.
•ÄUßERLICH: Mit reichlich Was-
ser abspülen.
•INNERLICH: Große Mengen
Wasser oder Milch trinken und
sofort einen Arzt rufen.
•AUGEN: Mindestens 15 Minuten
lang gründlich mit Wasser spü-
len und sofort einen Arzt aufsu-
chen.
●Die Batterie erzeugt explosives
Wasserstoffgas (Knallgas). Daher
Funken, offene Flammen, bren-
nende Zigaretten und andere
Feuerquellen von der Batterie fern
halten. Beim Laden der Batterie in
geschlossenen Räumen für ausrei-
chende Belüftung sorgen.
●DIES UND BATTERIEN VON KIN-
DERN FERN HALTEN.
Batterie aufladen
Bei Entladung die Batterie so bald wie
möglich von einer Yamaha-Fachwerkstatt
aufladen lassen. Beachten Sie, dass die
Batterie sich durch die Zuschaltung elek-
trischer Nebenverbraucher schneller
entlädt, wenn das Fahrzeug mit solchen
ausgestattet ist.
GCA16520
ACHTUNG
Zum Laden der VRLA-Batterie (Valve
Regulated Lead Acid) ist ein spezielles
Konstantspannungs-Ladegerät nötig.
Bei Verwendung eines herkömmlichen
Ladegeräts nimmt die Batterie Scha-
den. Wenn Ihnen kein Konstantspan-
nungs-Batterieladegerät zur Verfügung
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