ABS YAMAHA YZ125LC 2012 Notices Demploi (in French)
[x] Cancel search | Manufacturer: YAMAHA, Model Year: 2012, Model line: YZ125LC, Model: YAMAHA YZ125LC 2012Pages: 174, PDF Size: 8.27 MB
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FAHRWERK
2. Einstellung:
• Fußbremshebel-Position
Fusbremshebel-Position einstel-
len:
a. Die Sicherungsmutter "1" lockern.
b. Die Einstellmutter "2" verdrehen,
bis die Hebelposition "a" im Soll-
bereich ist.
c. Die Sicherungsmutter festziehen.
• Die Fußbremshebel-Position, wie
abgebildet, zwischen dem Maxi-
mum "A" und dem Minimum "B"
einstellen. (Bei dieser Einstel-
lung darauf achten, dass das
Ende "b" der Schraube "3" am
Gewinde "4" herausragt, wobei
der Abstand "c" zum Bremsheb-
el "5" 2 mm (0.08 in) nicht unter-
schreiten sollte.)
• Nach dem Einstellen der
Fußbremshebel-Position muss
überprüft werden, ob die Bremse
nicht schleift.
VORDERRAD-
SCHEIBENBREMSBELÄGE
KONTROLLIEREN UND
WECHSELN
1. Kontrollieren:
• Scheibenbremsbelag-Stärke "a"
Nicht nach Vorgabe→Satzweise
erneuern.2. Erneuern:
• Scheibenbremsbelag
Scheibenbremsbelag erneuern:
a. Die Bremsbelag-Haltestift- Ab-
deckung "1" demontieren.
b. Den Bremsbelag-Haltestift "2"
lockern.
c. Den Bremssattel "3" vom Gabel-
holm demontieren.
d. Den Bremsbelag-Haltestift und
die Bremsbelage "4" demon-
tieren.
e. Einen durchsichtigen Kunststoff-
schlauch "5" an der Entlüft-
ungsschraube "6" befestigen und
dessen Ende in einen Auffangbe-
hälter führen.f. Die Entlüftungsschraube lokkern
und dann den Bremskolben mit
den Fingern in den Bremssattel
zurückdrücken.
Die abgelassene Bremsflüssigkeit
nicht wieder verwenden.
g. Die Entluftungsschraube festzie-
hen.
h. Die Bremsbeläge "7" und den
Bremsbelag-Haltestift montieren.
• Die Bremsbelage so montieren,
dass deren Haltenasen "a" in den
entsprechenden Aufnahmen "b"
des Bremssattels sitzen.
• Den Bremsbelag-Haltestift provi-
sorisch anziehen.
i. Den Bremssattel "8" montieren
und den Bremsbelag-Haltestift "9"
festziehen.
Scheibenbremsbelag-
Stärke:
4.4 mm (0.17 in)
(0.04 in)
Entlüftungsschraube:
6 Nm (0.6 m•kg, 4.3
ft•lb)
Bremssattel-Schraube:
28 Nm (2.8 m•kg, 20
ft•lb)
Bremsbelag-Haltestift:
18 Nm (1.8 m•kg, 13
ft•lb)
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3-14
FAHRWERK
6. Schmieren:
• Antriebskette
ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG
EINSTELLEN
1. Das Motorrad aufbocken, um das
Hinterrad vom Boden abzuheben.
2. Kontrollieren:
• Antriebsketten-Durchhang "a"
oberhalb der Kettenschienen-
Schraube
Nicht nach Vorgabe→Korrigieren.
Mehrmals das Hinterrad drehen und
den Kettendurchhang kontrollieren,
um die straffste Stelle der Antrieb-
skette ausfindig zu machen. Den Ket-
tendurchhang an dieser Stelle
messen bzw. einstellen.
3. Einstellung:
• Antriebsketten-Durchhang
Antriebsketten-Durchhang einstel-
len:
a. Die Achsmutter "1" und Sich-
erungsmuttern "2" lokkern.
b. Den Antriebsketten-Durchhang
durch Verdrehen der Ein-
stellschraube "3" einstellen.c. Beide Seiten um dieselbe Anzahl
Umdrehungen verstellen, um die
Radausrichtung nicht zu verstel-
len. (Beide Kettenspanner sind
mit Ausrichtungsmarkierungen
"a" versehen.) ACHTUNG: Eine
falsch gespannte Antriebskette
verursacht erhöhten Ver-
schleiß von Motor und anderen
wichtigen Teilen des Motorrads
und kann dazu führen, dass die
Kette reißt oder abspringt. Da-
her darauf achten, dass der
Kettendurchhang sich im Soll-
bereich befindet.
Bei der Einstellung sicherstellen,
dass die Antriebskette, von hinten be-
trachtet, mit dem Kettenrad fluchtet.
d. Beim Festziehen der Achsmutter
die Antriebskette niederdrücken.
e. Die Sicherungsmuttern festzie-
hen.
TELESKOPGABEL
KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Funktion der Teleskopgabel
Die Teleskopgabel bei gezogen-
em Handbremshebel mehrmals
ein- und ausfedern.
Stockend/undicht→Instand set-
zen, ggf. erneuern.
GABEL-DICHT- UND -
STAUBSCHUTZRINGE REINIGEN
1. Demontieren:
•Protektor
• Staubschutzring "1"
Einen schmalen Schlitz-Schrauben-
dreher verwenden und darauf achten,
dass das Gleitrohr und der Staub-
schutzring nicht beschädigt werden.
2. Reinigen:
• Staubschutzring "a"
• Dichtring "b"
• Die Staubschutz- und Dichtringe
nach jeder Fahrt reinigen.
• Das Gleitrohr mit Lithiumseifenfett
bestreichen.
GABEL-LUFTDRUCK
AUSGLEICHEN
Wenn die Gabel am Anfang des Fed-
erwegs steif ist, muss der Gabel-
Luftdruck ausgeglichen werden.
1. Das Motorrad aufbocken, um das
Vorderrad vom Boden abzuhe-
ben.
2. Die Entlüftungsschraube "1" her-
ausdrehen, um den Gabel-Luft-
druck auszugleichen.
3. Montieren:
• Entlüftungsschraube Antriebsketten-Schmier-
mittel:
SAE 10W-40 Motoröl
oder O-Ring- Ketten-
spray
Antriebsketten-Durch-
hang:
48–58 mm (1.9–2.3 in)
Kette straffen→Einstellschraube
"3" entgegen dem Uhrzeigers-
inn drehen.
Kette lockern→Einstellschraube
"3" im Uhrzeigersinn drehen
und das Rad nach vorn drück-
en.
Achsmutter:
125 Nm (12.5 m•kg, 90
ft•lb)
Sicherungsmutter:
19 Nm (1.9 m•kg, 13
ft•lb)
Entluftungsschraube:
1 Nm (0.1 m•kg, 0.7
ft•lb)
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3-15
FAHRWERK
ZUGSTUFEN-DÄMPFUNGSKRAFT
DER TELESKOPGABEL
EINSTELLEN
1. Einstellung:
• Zugstufen-Dämpfungskraft
(durch Verdrehen der Ein-
stellschraube "1")
• STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hinein-
drehen und dann um die vorge-
schriebene Anzahl
Raststellungen herausdrehen.
Den Einstellmechanismus nie über
die Minimal- oder Maximaleinstel-
lung hinausdrehen, um diesen
nicht zu beschädigen.
Sicherstellen, dass beide Gabel-
beine gleichmäßig eingestellt sind.
Eine ungleichmäßige Einstellung
beeinträchtigt das Fahrverhalten.
DRUCKSTUFEN-
DÄMPFUNGSKRAFT DER
TELESKOPGABEL EINSTELLEN
1. Einstellung:
• Druckstufen-Dämpfungskraft
(durch Verdrehen der Ein-
stellschraube "1")• STANDARD-EINSTELLUNG:
Die Einstellschraube völlig hinein-
drehen und dann um die vorge-
schriebene Anzahl
Raststellungen herausdrehen.
Den Einstellmechanismus nie über
die Minimal- oder Maximaleinstel-
lung hinausdrehen, um diesen
nicht zu beschädigen.
Sicherstellen, dass beide Gabel-
beine gleichmäßig eingestellt sind.
Eine ungleichmäßige Einstellung
beeinträchtigt das Fahrverhalten.
HINTERRAD-STOSSDÄMPFER
KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Leichtgängigkeit der Schwinge
Geräuschvoll/stockend→Dreh-
punkte schmieren/ in Stand set-
zen.
Beschädigt/undicht→Erneuern.FEDERVORSPANNUNG DER
HINTERRAD-STOSSDÄMPFER
EINSTELLEN
1. Das Motorrad aufbocken, um das
Hinterrad vom Boden abzuheben.
2. Demontieren:
• Rahmenheck
3. Messen:
• Einbaulänge der Feder
• Die Kennmarkierung "a" ist am
Federende angebracht.
• Die Federdaten können in den ver-
schiedenen Produktionschargen
unterschiedlich ausfallen.
Härter "a" →Zugstufen-Dämp-
fungskraft erhöhen. (Ein-
stellschraube "1"
hineindrehen.)
Weicher "b" →Zugstufen-Dämpf-
ungskraft reduzieren. (Ein-
stellschraube "1"
herausdrehen.)
Einstellbereich:
Maximal Minimal
Vollständig hi-
neingedreht20.Raststel-
lung (aus der
Maximalstel-
lung)
Standard-einstellung:
14 Raststellung
* 13 Raststellung
*Für EUROPA
Härter "a" →Druckstufen-Dämpf-
ungskraft erhöhen. (Ein-
stellschraube "1"
hineindrehen.)
Weicher "b" →Druckstufen-
Dämpfungskraft reduzieren.
(Einstellschraube "1" heraus-
drehen.)
Einstellbereich:
Maximal Minimal
Vollständig hi-
neingedreht20.Raststel-
lung (aus der
Maximalstel-
lung)
Standard-einstellung:
13 Raststellung
* 12 Raststellung
*Für EUROPA
Standard-Einbaulänge:
KENNMARKI-
ERUNG/
MENGEAbstand
Rot/1
Rot/2
Rot/3258 mm
(10.16 in)
*252 mm
(9.92 in)
264 mm
(10.39 in)
*258 mm
(10.16 in)
255.5 mm
(10.06 in)
*249.5 mm
(9.82 in)
* Für EUROPA
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3-17
FAHRWERK
OBERE DRUCKSTUFEN-
DÄMPFUNGSKRAFT DER
HINTERRAD-STOSSDÄMPFER
EINSTELLEN
1. Einstellung:• Obere Druckstufen-Dämpfungsk-raft
(durch Verdrehen der Ein-
stellschraube "1")
• STANDARD-EINSTELLUNG: Die Einstellschraube völlig hinein-
drehen und dann um die vorge-
schriebene Anzahl Umdrehungen
herausdrehen. (Die Körnermarki-
erung "a" auf der Ein-
stellschraube muss mit der
entsprechenden Gegenmarkier-
ung "b" fluchten.)
Den Einstellmechanismus nie über
die Minimal- oder Maximaleinstel-
lung hinausdrehen, um diesen
nicht zu beschädigen.
REIFENLUFTDRUCK
KONTROLLIEREN
1. Messen:• ReifenluftdruckNicht nach Vorgabe →Korrigieren.
• Den Reifenluftdruck bei kaltem Re-
ifen kontrollieren.
• Bei zu niedrigem Reifenluftdruck besteht die Gefahr, dass der Reifen
auf der Felge rutscht.
• Ein schräg stehender Ventilschaft deutet darauf hin, dass der Reifen
sich verschoben hat.
• Falls der Ventilschaft schräg steht, sitzt der Reifen fa lsch auf. In die-
sem Fall die Reifenlage korrigieren.
SPEICHEN KONTROLLIEREN UND
FESTZIEHEN
Folgender Arbeitsablauf gilt für säm-
tliche Speichen.
1. Kontrollieren: •SpeichenVerbogen/beschädigt →Er-
neuern.
Speiche lose →Spannen.
Die Speichen einzeln mit einem
Schraubendreher abklopfen.
Eine ausreichend gespannte Speiche
klingt laut und deutlich; eine lockere
Speiche klingt dumpf.
2. Festziehen: • Speichen
(mit Nippelspanner "1")
Die Speichen müssen vor und nach
der Einfahrzeit festgezogen werden.
RÄDER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:• FelgenschlagDas Rad anheben und drehen.
Anormaler Schlag →Erneuern.
2. Kontrollieren: • Lagerspiel
Vorhanden →Erneuern.
LENKKOPF KONTROLLIEREN
UND EINSTELLEN
1. Den Motor so aufbocken, dass das Vorderrad frei in der Luft
schwebt. WARNUNG! Das Fah-
rzeug sicher abstützen, damit
es nicht umfallen kann.
Härter "a"
→Obere Druckstufen-
Dämpfungskraft erhöhen. (Ein-
stellschraube "1" hineindre-
hen.)
Weicher "b" →Obere Druck-
stufen-Dämpfungskraft reduz-
ieren. (Einstellschraube "1"
herausdrehen.)
Einstellbereich:
Maximal Minimal
Vollständig hin-
eingedreht 2 Umdrehun-
gen heraus (aus
der Maximal-
stellung)
Standard-einstellung: Ca. 1 1/2 Umdrehungen
heraus
Standard-Reifenluft-
druck: 100 kPa (1.0 kgf/cm
2,
15 psi)
Speichennippel-Schlüs-
sel
YM-01521/90890-01521
Speichen: 3 Nm (0.3 m•kg, 2.2
ft•lb)
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3-20
ELEKTRISCHE ANLAGE
ELEKTRISCHE ANLAGE
ZÜNDKERZEN KONTROLLIEREN
1. Demontieren:
• Zündkerze
2. Kontrollieren:
• Elektrode "1"
Verschlissen/beschädigt→
Erneuern.
• Isolator-Färbung "2"
Die normale Färbung ist Reh-
braun.
Färbung anormal→Zustand des
Motors kontrollieren.
Nach zahlreichen Betriebsstunden im
unteren Lastbereich verrußt der Por-
zellanisolator, auch wenn Motor und
Vergaser in gutem Zustand sind.
3. Messen:
• Elektrodenabstand "a"
(mit einer Fühlerlehre)
Nicht nach Vorgabe→Korrigieren.
4. Die Zündkerze ggf. mit einem
Zündkerzenreiniger reinigen.
5. Festziehen:
• Zündkerze
• Vor dem Einschrauben der Zündk-
erze müssen Kerzenkörper und Di-
chtfläche gesäubert werden.
• Die Zündkerze zuerst handfest "a"
und dann mit dem vorgeschrie-
benen Anzugsmoment "b" festzie-
hen.
ZÜNDZEITPUNKT
KONTROLLIEREN
1. Demontieren:
• Kraftstofftank
Siehe unter "SITZBANK, KRAFT-
STOFFTANK UND SEITENAB-
DECKUNGEN" in KAPITEL 4.
• Zündkerze
• Kurbelgehäusedeckel links
2. Anschließen:
• Messuhr "1"
• Skalenmessfuß für Zündkerz-
enöffnung "2"
3. Den Schwungmagnetzünder-Ro-
tor "1" drehen, bis sich der Kolben
im oberen Totpunkt befindet. An
diesem Punkt stoppt die Anzei-
genadel der Messuhr und ändert
ihre Bewegungsrichtung, wenn
der Rotor in der gleichen Rich-
tung weitergedreht wird.
4. Im oberen Totpunkt ist die Mes-
suhr auf Null zu stellen.
5. Aus dem oberen Totpunkt ist der
Rotor im Uhrzeigersinn zu
drehen, bis die Messuhr den
vorgeschriebenen Abstand des
Kolbens vom oberen Totpunkt an-
zeigt.
6. Kontrollieren:
• Zündzeitpunkt
Die Körnermarkierung "a" auf
dem Rotor sollte mit der Körnerm-
arkierung "b" auf dem Stator aus-
gerichtet sein.
Nicht übereinstimmend→Einstel-
len.7. Einstellung:
• Zündzeitpunkt
Arbeitsvorgang:
a. Die Schrauben (Stator) "1" lösen.
b. Die Körnermarkierung an dem
Rotor mit der Körnermarkierung
an dem Stator "2" ausrichten, in-
dem der Stator bewegt wird.
c. Die Schrauben (Stator) festzie-
hen.
Elektrodenabstand:
0.6–0.7 mm
(0.024–0.028 in)
Standard-Zündkerzen:
BR9EVX/NGK (entstört)
Zündkerze:
20 Nm (2.0 m•kg, 14
ft•lb)
Messuhr:
YU-3097/90890-01252
Skalenmessfuß für Zünd-
kerzenöffnung:
YU-1256
Zündzeitpunkt (Vor dem
oberen Totpunkt):
0.48 mm (0.019 in)
Stator-Schraube:
7 Nm (0.7 m•kg, 5.1
ft•lb)
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4-1
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN
MOTOR
Dieser Abschnitt ist für Personen, die über grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in der Wartung von Yamaha-Motor-
rädern verfügen (z.B.: Yamaha-Händler, Wartungspersonal etc.). Personen mit geringen Kenntnissen und Fähigkeiten
über Wartungsarbeiten wird empfohlen, keine Inspektionen, Einstellungen, Demontagen durchzuführen und Montagen nur
mit Hilfe dieses Handbuchs vorzunehmen. Es könnten sonst Wartungsprobleme und mechanische Schäden auftreten.
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN
SITZBANK, KRAFTSTOFFTANK UND SEITENABDECKUNGEN DEMONTIEREN
Reihenfolge Bauteil Anz. Bemerkungen
Den Kraftstoffhahn auf "OFF" stellen.
Den Kraftstoffschlauch lösen.
1 Sitzbank 1
2 Lufthutze (links und rechts) 2
3 Befestigungsband 1 An der Kraftstofftankseite entfernen.
4 Kraftstofftank-Schraube 2
5 Kraftstofftank 1
6 Seitenverkleidung links 1 Siehe den Abschnitt zum Ausbau.
7 Seitenverkleidung rechts 1 Siehe den Abschnitt zum Ausbau.
8 Nummernschild 1 Siehe den Abschnitt zum Ausbau.
19 Nm (1.9 m kg, 13 ft lb)
7 Nm (0.7 m kg, 5.1 ft lb)
7 Nm (0.7 m kg, 5.1 ft lb)
7 Nm (0.7 m kg, 5.1 ft lb)
7 Nm (0.7 m kg, 5.1 ft lb)
7 Nm (0.7 m kg, 5.1 ft lb)
7 Nm (0.7 m kg, 5.1 ft lb)
7 Nm (0.7 m kg, 5.1 ft lb)
19 Nm (1.9 m kg, 13 ft lb)
6 Nm (0.6 m kg, 4.3 ft lb)
6 Nm (0.6 m kg, 4.3 ft lb)
10 Nm (1.0 m kg, 7.2 ft lb)
4 Nm (0.4 m kg, 2.9 ft lb)
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4-6
KÜHLER
HANDHABUNGSHINWEISE
Der Kühlerverschlussdeckel darf
niemals bei heißem Motor ab-
genommen werden. Austretender
Dampf und heiße Kühlflüssigkeit
können ernsthafte Verbrühungen
verursachen.
Den Kühlerverschlussdeckel im-
mer erst nach Abkühlen des Mo-
tors, wie nachfolgend
beschrieben, öffnen:
Einen dicken Lappen über den
Kühlerverschlussdeckel legen und
dann den Deckel langsam im Ge-
genuhrzeigersinn bis zum An-
schlag drehen. Dadurch kann der
restliche Druck entweichen. Erst
wenn kein Zischen mehr zu verne-
hmen ist, den Verschlussdeckel
eindrücken und im Ge-
genuhrzeigersinn abschrauben.
KÜHLER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Kuhlerblock "1"
Zugesetzt→Von der Rückseite
mit Druckluft ausblasen.
Kühlerlamellen verbogen→
nstand setzen/erneuern.
KÜHLER MONTIEREN
1. Montieren:
• Kühler-Entlüftungsschlauch "1"
• Kühler-Schlauch 3 "2"
• Kühler-Schlauch 1 "3"
Zum Kühler (rechts) "4".
Kühlerschlauch in der angegebenen
Richtung festklemmen.
2. Montieren:
• Kühler rechts "1"
• Beilagscheibe "2"
• Schraube (Kuhler rechts) "3"
• Kühler-Schlauch 4 "4"
Siehe unter "KABELFÜH-
RUNGSDIAGRAMME" in KAPI-
TEL 2.
3. Montieren:
• Kühler links "1"
• Beilagscheibe "2"
• Schraube (Kuhler links) "3"
• Kühler-Schlauch 2 "4"
Siehe unter "KABELFÜH-
RUNGSDIAGRAMME" in KAPI-
TEL 2.
4. Festziehen:
• Klemme (Kühlerschlauch 1, 3) "5"5. Montieren:
• Kuhlerschutz "1"
• Kuhlerschutz-Schraube "2"
Haken "a" an der Innenseite zuerst
am Kühler befestigen.
Kühler-Schlauch 3:
2 Nm (0.2 m•kg, 1.4
ft•lb)
Kühler-Schlauch 1:
2 Nm (0.2 m•kg, 1.4
ft•lb)
Schraube (Kuhler re-
chts):
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
Kühler-Schlauch 4:
2 Nm (0.2 m•kg, 1.4
ft•lb)
Schraube (Kuhler links):
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
Kühler-Schlauch 2:
2 Nm (0.2 m•kg, 1.4
ft•lb)
Klemme (Kühlerschlauch
1, 3):
2 Nm (0.2 m•kg, 1.4
ft•lb)
Kuhlerschutz-Schraube:
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
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4-8
VERGASER UND ZUNGENVENTIL
VERGASER ZERLEGEN
Reihenfolge Bauteil Anz. Bemerkungen
1 Mischkammer-Oberteil 1 Siehe den Abschnitt zum Ausbau.
2 Drosselklappe 1
3 Nadelsitz 1
4 Düsennadel 1
5 Schwimmerkammer 1
6 Nadeldüsendeckel 1
7 Schwimmerachse 1
8 Schwimmer 1
9Ventilsitz 1
10 Hauptdüse 1
11 Hauptdüsenhalter 1
12 Leerlaufdüse 1
13 Chokeschieber 1
14 Drosselanschlagschraube 1
15 Leerlauf-Luftregulierschraube 1
4 Nm (0.4 m kg, 2.9 ft lb)
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4-10
VERGASER UND ZUNGENVENTIL
KRAFTSTOFFSTAND MESSEN
UND KORRIGIEREN
1. Messen:
• Kraftstoffstand "a"
Nicht nach Vorgabe→Korrigieren.
Mess- und Einstellschritte:
a. Die Ablassschraube entfernen.
b. Den Kraftstoffstandmesser-
Adapter "2" und den Kraftstoff-
standmesser "1" an die Schwim-
merkammer anschließen.
c. Den Kraftstoffstandmesser ver-
tikal neben der Trennfläche der
Schwimmerkammer halten.
d. Den Kraftstoffstand mit dem
Kraftstoffstandmesser messen.
Den Vergaser und den Kraftstoff-
standmesser vertikal halten, wenn
der Kraftstoffstand gemessen wird.
e. Falls der Kraftstoffstand nicht
dem vorgeschriebenen Wert en-
tspricht, den Ventilsitz und das
Nadelventil kontrollieren.
f. Bei Verschleis (auch nur eines
der beiden Teile) beide Bauteile
erneuern.
g. Befinden sich beide Teile in
gutem Zustand, dann ist der
Kraftstoffstand durch Abbiegen
der Schwimmerlasche "b" einzus-
tellen.
h. Den Kraftstoffstand nochmals
kontrollieren.
SCHWIMMER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Schwimmer "1"
Beschädigt→Erneuern.
MEMBRANVENTIL
KONTROLLIEREN
1. Messen:
• Verbiegung des Zungenventils
"a"
Nicht nach Vorgabe→Erneuern.
2. Messen:
• Ventilanschlaghöhe "a"
Abweichung von Spezifikation→
Anschalg einstellen/Ventilan-
schlag erneuern.MEMBRANVENTIL MONTIEREN
1. Montieren:
• Zungenventil "1"
• Anschlag (Zungenventil) "2"
• Schraube (Zungenventil) "3"
• Das Zungenventil so einbauen,
dass die Biegung des Zungenven-
tils gemäß Abbildung angeordnet
ist.
• Es ist darauf zu achten, dass der
Ausschnitt "a" an der unteren Ecke
der Ventilzunge richtig am Ventilan-
schag positioniert ist.
Die Schrauben allmählich festzie-
hen, um ein Verziehen des Ventils
zu vermeiden.
2. Montieren:
• Zungenventil "1"
• Zungenventil-Abstandhalter "2"
3. Montieren:
• Vergaserauslass-Anschluss "1"
• Schraube (Vergaserauslass-An-
schluss) "2" Kraftstoffstand:
9.5–10.5 mm (0.37–0.41
in)
Über der Trennfläche
der Schwimmerkam-
mer
Kraftstoffstandmesser-
Adapter:
YM-01470/90890-01470
Kraftstoffstandmesser:
YM-1312-A/90890-
01312
Verbiegungsgrenze des
Zungenventils:
0.2 mm (0.008 in)
Ventilanschlaghöhe:
8.2–8.6 mm (0.323–
0.339 in)
Schraube (Zungenven-
til):
1 Nm (0.1 m•kg, 0.7
ft•lb)
Schraube (Vergaseraus-
lass-Anschluss):
10 Nm (1.0 m•kg, 7.2
ft•lb)
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4-13
ZYLINDERKOPF, ZYLINDER UND KOLBEN
ZYLINDERKOPF, ZYLINDER UND KOLBEN
ZYLINDERKOPF UND ZYLINDER DEMONTIEREN
Reihenfolge Bauteil Anz. Bemerkungen
Sitzbank und Kraftstofftank Siehe unter "SITZBANK, KRAFTSTOFF-
TANK UND SEITENABDECKUNGEN".
Auspuffkrümmer und SchalldämpferSiehe unter "AUSPUFFKRUMMER UND
SCHALLDAMPFER".
Kühler Siehe unter "KÜHLER".
1 Zündkerze 1
2 Motorhalterung 2
3 Mutter (Zylinderkopf) 5Dabei jede Mutter nur jeweils 1/4 Drehung
lösen, bis alle Muttern locker sind.
4 Zylinderkopf 1
5 Leistungsventilgehäuse 1
6 Druckstange 1 Siehe den Abschnitt zum Ausbau.
7 Mutter (Zylinder) 4
8 Zylinder 1
5 Nm (0.5 m kg, 3.6 ft lb)
4 Nm (0.4 m kg, 2.9 ft lb)
13 Nm (1.3 m kg, 9.4 ft lb)
28 Nm (2.8 m kg, 20 ft lb)
20 Nm (2.0 m kg, 14 ft lb)
30 Nm (3.0 m kg, 22 ft lb)
34 Nm (3.4 m kg, 24 ft lb)