sensor FIAT 500X 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Symbol Was dies bedeutet
FEHLER DES KRAFTSTOFFSTANDGEBERS
Das Symbol leuchtet im Falle eines Fehlbetriebs des Kraftstoffstandsanzeigers. Bitte das Fiat-
Kundendienstnetz aufsuchen.
VERSCHLISSENES MOTORÖL
(wo vorhanden)
Diesel-Versionen: Das Symbol wird in 3-Minuten-Zyklen mit Intervallen, wo die Kontrollleuchte
ausgeschaltet ist, von 5 Sekunden angezeigt, bis der Ölwechsel durchgeführt wurde.
Das Symbol bleibt während der ganzen Zeit der Anzeige eingeblendet.
Benzinversionen: Das Symbol leuchtet auf und erlischt dann am ende der Anzeige wieder.
ACHTUNG Nach der ersten Signalisierung leuchtet das Symbol bei jedem Motorstart in vorher
beschriebener Art und Weise, bis das Öl gewechselt wird.
Wenn diese Kontrollleuchte leuchtet, handelt es sich nicht um einen Fehlzustand am Fahrzeug, sondern
nur um einen Hinweis, dass durch den normalen Fahrzeugeinsatz ein Ölwechsel erforderlich ist.
Der Einsatz des Fahrzeugs über kurze Strecken beschleunigt den Ölverschleiß, so dass der Motor die
Betriebstemperatur später erreicht.
Wenden Sie sich bitte so bald wie möglich an das Fiat-Kundendienstnetz.
19) 20)
ÖLDRUCKSENSOR DEFEKT
Das Symbol leuchtet mit Dauerlicht zusammen mit einer Displaymeldung, der Öldrucksensor defekt ist.
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KENNTNIS DER INSTRUMENTENTAFEL
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Am Display angezeigte Meldungen
Meldung am Display
BLIND SPOT ASSISTBLIND-SPOT MONITORING SYSTEM
Blockierung des Sensors: Am Display wird eine entsprechende Meldung
eingeblendet, wenn der Sensor des Blind Spot Assists blockiert. In diesem Fall
leuchten die LEDs auf den Seitenspiegeln mit Dauerlicht. Eventuelle Hindernisse
von der Stoßstange entfernen und die Stoßstange reinigen.
Das System ist nicht verfügbar: Am Display wird eine entsprechende
Meldung eingeblendet, wenn das Blind Spot Assist System nicht verfügbar ist. In
diesem Fall leuchten die LEDs auf den Seitenspiegeln mit Dauerlicht. Die
Ursache des Fehlbetriebs könnte auf eine ungenügende Spannung der Batterie
oder eventuelle Fehlbetriebe der elektrischen Anlage zurückzuführen sein.
Umgehend das Fiat-Kundendienstnetz aufsuchen, um die elektrische Anlage
prüfen zu lassen.
Fehlbetrieb des Blind Spot Assist Systems: Am Display wird eine
entsprechende Meldung eingeblendet, wenn das Blind Spot Assist System einen
Fehlbetrieb aufweist. In diesem Fall bleiben die LEDs auf den Seitenspiegeln aus.
Zudem ist ein akustisches Signal zu hören. Umgehend das Fiat-
Kundendienstnetz aufsuchen.
DYNAMIC STEERING TORQUEDST-SYSTEM (Dynamic Steering Torque)
Auf dem Display wird bei Störung des Systems DST eine entsprechende
Meldung eingeblendet. Umgehend das Fiat-Kundendienstnetz aufsuchen.
PARK ASSISTPARK ASSIST-SYSTEM (wo vorhanden)
Vorübergehende Störung der Parksensoren: Auf dem Display wird bei
vorübergehender Störung der Parksensoren eine entsprechende Meldung
angezeigt. Hält das Problem weiter an, auch nachdem der Bereich um die
Parksensoren gereinigt wurde, wenden Sie sich an das Fiat-Kundendienstnetz.
Vorübergehende Störung der Parksensoren: Auf dem Display wird bei
vorübergehender Störung der Parksensoren eine entsprechende Meldung
angezeigt. Die Ursache des Fehlbetriebs könnte auf eine ungenügende
Spannung der Batterie oder eventuelle Fehlbetriebe der elektrischen Anlage
zurückzuführen sein. Umgehend das Fiat-Kundendienstnetz aufsuchen.
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AKTIVE
SICHERHEITS
SYSTEME
Im Fahrzeug sind folgende aktiven
Sicherheitssysteme eingebaut:
ABS (Anti-lock Braking System)
DTC (Drag Torque Control)
ESC (Electronic Stability Control)
TC (Traction Control)
PBA (Panic Brake Assist)
HHC (Hill Hold Control);
DST (Dynamic Steering Torque)
ERM (Electronic Rollover Mitigation)
TSC (Trailer Sway Control)
Für den Betrieb der Systeme die
folgenden Seiten beachten.
ABS-SYSTEM (Anti-lock
Braking System)
Es ist ein System, ein Bestandteil des
Bremssystems, das das Blockieren und
folglich den Schlupf von einem oder
mehreren Rädern verhindert, und zwar
bei jeglichem Zustand der
Straßenoberfläche und der Intensität
der Bremswirkung, wobei auf diese
Weise die Kontrolle über das Fahrzeug,
auch bei Notbremsungen gewährleistet
wird und die Bremswege optimiert
werden.
Das System greift bei Bremsvorgängen
ein, kurz bevor die Räder blockieren,
was für Notbremsungen oder beischwacher Haftung der Fall ist, wo die
Räder häufiger blockieren.
Das System verbessert auch die
Fahrzeugkontrolle und -stabilität, wenn
der Bremsvorgang auf einem
Untergrund erfolgt, wo die Haftung
zwischen den Rädern auf der rechten
und der linken Seite unterschiedlich ist.
Die Anlage wird durch das EBD-System
(Electronic Braking Force Distribution)
vervollständigt, das die Bremswirkung
auf die Vorder- und Hinterräder verteilt.
Eingriff des Systems
Der Eingriff des ABS-Systems ist an
einer leichten Pulsierung des
Bremspedals mit einer Geräuschbildung
bemerkbar. Diese Erscheinungen sind
bei aktiven System völlig normal.31) 32) 33) 34) 35) 36) 37)
DTC-SYSTEM (Drag
Torque Control)
Das System DTC (Drag Torque Control)
verhindert ein mögliches Blockieren der
Antriebsräder, was beispielsweise bei
einem plötzlichen Loslassen des
Gaspedals oder bei schnellem
Herunterschalten der Gänge bei
Fahrbedingungen mit geringer Haftung
passieren könnte. Unter solchen
Bedingungen könnte der
Motorbremseffekt zu einem
Durchdrehen der Antriebsräder undinfolgedessen zu einem
Stabilitätsverlust des Fahrzeugs führen.
In diesen Situationen greift das
DTC-System ein, indem es das
Drehmoment des Motors so regelt,
dass die Stabilität und Sicherheit des
Fahrzeugs wieder gewährleistet sind.
ESC-SYSTEM (Electronic
Stability Control)
Das ESC-System verbessert die
Kontrolle und die Stabilität des
Fahrzeugs unter verschiedensten
Fahrbedingungen.
Das ESC-System korrigiert die Unter-
und Übersteuerung des Fahrzeugs und
verlagert die Bremskraft richtig auf die
Räder. Auch das vom Motor
abgegebene Drehmoment kann
verringert werden, um eine bessere
Fahrzeugkontrolle zu gewährleisten.
Das ESC-System benutzt in das
Fahrzeug installierte Sensoren zur
Verarbeitung der vom Fahrer
eingeschlagenen Fahrtrichtung und
vergleicht diese mit der effektiven
Fahrtrichtung des Fahrzeugs. Weicht
die gewünschte von der effektiven
Fahrtrichtung ab, greift das
ESC-System ein und sorgt für eine
entsprechende Unter- und
Übersteuerung des Fahrzeugs.
Übersteuerung: Die Übersteuerung
findet dann statt, wenn das Fahrzeug
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Gefälle von über 5 %, laufendem Motor,
gedrücktem Bremspedal und
eingelegtem Rückwärtsgang.
Beim Anlassen behält das Steuergerät
des ESC-Systems den Bremsdruck an
den Rädern bei, bis die für die Anfahrt
notwendige Motordrehzahl erreicht ist,
bzw. auf jeden Fall für maximal
2 Sekunden. Dadurch ist es möglich,
bequem den rechten Fuß vom Brems-
auf das Gaspedal zu setzen.
Wenn nach Ablauf von 2 Sekunden das
Anfahren noch nicht erfolgt ist, schaltet
das System automatisch aus und der
Bremsdruck lässt allmählich nach.
Während dieser Freigabephase könnte
ein typisches Geräusch für das
mechanische Lösen der Bremsen zu
hören sein, das auf die bevorstehende
Bewegung des Fahrzeugs hinweist.
51) 52)
DST-SYSTEM (Dynamic
Steering Torque)
Die DST-Funktion nutzt die Integration
der ESC-Systems mit der elektrischer
Servolenkung, um das
Sicherheitsniveau des gesamten
Fahrzeugs zu steigern.
In kritischen Situationen (Bremswirkung
bei unterschiedlicher Bodenhaftung)
sorgt das ESC-System dafür, dass die
Lenkung einen Drehmomentbeitrag aufdas Lenkrad überträgt, so dass der
Fahrer das korrekte Lenkmanöver
durchführt.
Die Koordination von Bremsen und
Lenkung steigert die Sicherheit und die
Kontrolle des Fahrzeugs.
53)
ERM-SYSTEM (Electronic
Rollover Mitigation)
Das System überwacht die Tendenz
des Abhebens der Reifen vom Boden,
sollte der Fahrer extreme Manöver
durchführen, wie ein abruptes
Ausweichen vor einem Hindernis,
insbesondere bei nicht optimalen
Straßenverhältnissen.
Sollten diese Situationen eintreten,
schränkt das System durch ein
Einwirken auf die Bremsen und die
Motorleistung die Möglichkeit ein, dass
sich die Räder vom Boden abheben.
Die Neigung zum Überschlagen des
Fahrzeugs lässt sich jedoch nicht
vermeiden, wenn dieses Phänomen
aufgrund von Ursachen, wie das Fahren
auf den hohen Böschungen, Anstoßen
an Gegenständen oder anderen Autos
ist.
54)
TSC-SYSTEM (Trailer
Sway Control)
Das System nutzt eine Reihe von
Sensoren am Fahrzeug, um ein
übermäßiges Schlingern des Anhängers
zu erkennen und die notwendigen
Vorkehrungen zu treffen, um ihn zu
stoppen.
Um dem Schleudern des Anhängers
entgegenzuwirken kann das System die
Motorleistung verringern und auf die
betroffenen Räder einzuwirken. Das
TSC-Sytem wird automatisch aktiviert,
sobald der Anhänger zu stark
schleudert.
Eingriff des Systems
Wenn das System aktiv ist, leuchtet auf
der Instrumententafel die
Kontrollleuchte
, die Motorleistung
wird reduziert und ein Abbremsen der
einzelnen Räder ist zu spüren, infolge
des Versuchs, das Schlingern des
Anhängers zu stoppen.
55) 56)
ZUR BEACHTUNG
31)Bei Eingreifen des ABS pulsiert das
Bremspedal: Nicht den Druck auf das
Pedal verringern, sondern weiter gedrückt
halten. Auf diese Weise wird das Fahrzeug,
so schnell es die Straßenbedingungen
erlauben, zum Stehen gebracht.
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51)Das Hill Holder-System ist keine
Feststellbremse, daher darf das Fahrzeug
nicht verlassen werden, ohne dass die
Feststellbremse gezogen, der Motor
abgestellt und der erste Gang eingelegt
sind (beachten Sie hierzu die Angaben in
den Abschnitten „Beim Parken” im Kapitel
„Anlassen und Fahren”).
52)Bei geringen Gefällen (unter 8 %)
könnte sich die Berg-Anfahrhilfe bei voll
beladenem Fahrzeug nicht aktivieren und
eine leichte rückwärtige Bewegung
verursachen, was ein Risiko eines Aufpralls
auf ein anderes Fahrzeug oder Hindernis
darstellen könnte. Die Verantwortung für
die Verkehrssicherheit obliegt immer und
überall dem Fahrer.
53)DST ist ein Fahrassistenzsystem, das
jedoch den Fahrer nicht seiner
Verantwortung für ein sicheres Fahren
enthebt.
54)Die Möglichkeiten eines mit ERM
ausgestatteten Fahrzeugs dürfen nie auf
unverantwortliche und gefährliche Weise
getestet werden: Die Sicherheit des
Fahrers, der Fahrzeuginsassen und der
anderen Verkehrsteilnehmer darf nie
gefährdet werden.
55)Beim Fahren mit Anhänger ist
maximale Vorsicht geboten. Niemals die
zulässigen Höchstlasten überschreiten
(siehe Abschnitt „Gewichte” im Kapitel
"Technische Daten").
56)Das TSC-System ist nicht imstande,
das Schleudern sämtlicher Anhänger zu
vermeiden. Schaltet sich das System
während der Fahrt ein, die Geschwindigkeit
reduzieren, das Fahrzeug an sicherer Stelle
anhalten und die Ladung korrekt sichern,
um ein Schlingern des Anhängers zu
verhindern.FAHRERASSISTENZ
SYSTEME
Das Fahrzeug ist mit folgenden
Fahrerassistenzsysteme ausgestattet:
BSM (Blind Spot Monitor)
FBC (Full Brake Control);
iTPMS (indirect Tyre Pressure
Monitoring System).
Für den Betrieb der Systeme die
folgenden Seiten beachten.
BSA-SYTEM (Blind Spot
Assist)
Das Fahrzeug kann mit dem
BSA-System (Blind Spot Assist)
ausgestattet sein, das die toten Winkel
überwacht. Das BSA System nutzt zwei
Radarsensoren, die sich in der hinteren
Stoßstange befinden (einen je Seite,
siehe Abb. 57 ), um das Vorhandensein
von Fahrzeugen (Autos, LKW,
Motorräder, usw.) im toten Winkel des
hinteren, seitlichen Fahrzeugbereichs zu
erfassen.Das System warnt den Fahrer vor
Fahrzeugen im Erfassungsbereich,
indem auf der entsprechenden Seite,
die Leuchte am Außenspiegel Abb. 58,
zusammen mit einem Warnton
eingeschaltet wird.
57F1B0093C
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Beim Starten des Fahrzeugs leuchtet
die Leuchte auf, um dem Fahrer
anzuzeigen, dass das System aktiv ist.
Sensoren
Die Sensoren werden aktiviert, wenn
bei einer höheren Geschwindigkeit als
10 km/h ein Vorwärtsgang, oder der
Rückwärtsgang eingelegt wird.
Die Sensoren werden bei stehendem
Fahrzeug und Schalthebel auf
P-Stellung (Parken) (Versionen mitAutomatikgetriebe) deaktiviert, oder bei
stehendem Fahrzeug und gezogener
elektrischer Feststellbremse (Versionen
mit Schaltgetriebe).
Der Erfassungsbereich des Systems,
deckt etwa eine Fahrspur auf beiden
Seiten des Fahrzeugs ab (ca. 3 Meter).
Dieser Bereich beginnt beim
Außenspiegel und erstreckt sich ca.
6 Meter in Richtung des hinteren
Fahrzeugbereichs.
Wenn die Sensoren aktiv sind,
überwacht das System den
Erfassungsbereich auf beiden
Fahrzeugseiten und warnt den Fahrer
vor eventuell vorhandenen Fahrzeugen
in diesen Bereichen.
Während des Fahrens kontrolliert das
System den Erfassungsbereich an drei
verschiedenen Eingangspunkten
(seitlich, hinten, vorne), um die
Notwendigkeit zu prüfen, ein Signal an
den Fahrer zu senden. Das System
kann das Vorhandensein eines
Fahrzeugs in diesen drei Bereichen
erfassen.
ZUR BEACHTUNG Das System zeigt
das Vorhandensein von feststehenden
Objekten nicht an (z.B. Leitplanken,
Pfeiler, Mauern, usw.). Dennoch kann
sich das System in Gegenwart dieser
Objekte aktivieren. Dies ist normal und
kein Anzeichen für eine Systemstörung.ZUR BEACHTUNG Das System
informiert den Fahrer nicht über das
Vorhandensein von Fahrzeugen, die auf
den Nebenspuren aus der
entgegengesetzten Richtung kommen.
57)
Hinweise
Wird ein Anhänger an das Fahrzeug
gekoppelt, muss zur Vermeidung von
Fehlanzeigen, das System manuell über
das entsprechende Menü deaktiviert
werden.
Der Bereich der hinteren Stoßstange, in
der sich die Radarsensoren befinden,
muss frei von Schnee, Eis und
Schmutzansammlungen vom
Straßenbelag gehalten werden, damit
das System einwandfrei funktionieren
kann.
Den Bereich der hinteren Stoßstange, in
dem sich die Radarsensoren befinden,
nicht abdecken (z.B. mit Aufklebern,
Fahrradträgern, usw.).
Rückansicht
Das System erfasst die Fahrzeuge, die
sich auf beiden Seiten dem Fahrzeug
von hinten nähern, in den hinteren
Erfassungsbereich eindringen und einen
Geschwindigkeitsunterschied von
weniger 50 km/h zum eigenen
Fahrzeug aufweisen.
58F1B0094C
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SICHERHEIT
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Überholende Fahrzeuge
Wird ein anderes Fahrzeug langsam
überholt (mit einem
Geschwindigkeitsunterschied unter ca.
25 km/h) und dies bleibt für etwa
1,5 Sekunden im toten Winkel, schaltet
sich die Leuchte im Außenspiegel auf
der entsprechenden Seite ein.
Wenn der Geschwindigkeitsunterschied
der beiden Fahrzeuge mehr als 25 km/h
beträgt, schaltet sich die Leuchte nicht
ein.
RCP-System (Rear Cross Path
detection)
Dieses System hilft dem Fahrer bei
Manövern im Rückwärtsgang bei
eingeschränkter Sicht.
Das RCP-System kontrolliert die
hinteren Erfassungsbereiche auf beiden
Fahrzeugseiten, um Objekte zu
erfassen, die sich zu den Seiten das
Fahrzeugs mit einer
Mindestgeschwindigkeit zwischen ca.
1 km/h und 3 km/h bewegen, sowie
Objekte, die sich mit einer
Geschwindigkeit von maximal 35 km/h
bewegen, wie es gewöhnlich auf
Parkplätzen geschieht.
Die Aktivierung des Systems wird dem
Fahrer mithilfe einer akustischen und
visuellen Anzeige mitgeteilt.ZUR BEACHTUNG Sollten die
Sensoren möglicherweise von
Hindernissen oder Fahrzeugen
abgedeckt werden, warnt das System
den Fahrer nicht.
Betriebsmodus
Das System kann über das
Displaymenü oder über das System
Uconnect™aktiviert/deaktiviert
werden (für weitere Informationen, siehe
Beschreibung in der entsprechenden
Ergänzung).
„Blind Spot Assist” Modus
„Optisch”
Wenn dieser Modus aktiviert wurde,
sendet das BSM-System eine
Sichtanzeige auf den betreffenden
Außenspiegel, je nach erfasstem
Objekt.
Funktioniert es jedoch im RCP-Modus,
gibt das System optische und
akustische Alarme aus, wenn das
Vorhandensein eines Objekts erfasst
wird.
Wird eine akustische Meldung
ausgegeben, wird die Lautstärke des
Uconnect™herabgesetzt.
„Blind Spot Assist” Modus „Optisch
und akustisch”
Wenn dieser Modus aktiviert wurde,
sendet das BSM-System eineSichtanzeige auf den betreffenden
Außenspiegel, je nach erfasstem
Objekt.
Wird der Fahrtrichtungsanzeiger auf der
Seite aktiviert, auf der ein Hindernis
erfasst wurde, wird ebenfalls eine
akustisches Signal ausgegeben.
Ist ein Fahrtrichtungsanzeiger aktiv und
gleichzeitig wurde ein Objekt auf der
gleichen Seite erfasst, werden ein
akustisches und ein optisches Signal
ausgegeben. Zudem wird die
Lautstärke desUconnect™
herabgesetzt.
Während der Betriebsart "RCP" gibt
das System akustische und optische
Anzeigen aus, wenn das Vorhandensein
eines Objekts erfasst wird. Wird eine
akustische Meldung ausgegeben, wird
zudem die Lautstärke desUconnect™
herabgesetzt.
Deaktivierung der „Blind Spot
Assist” Funktion
Nach der Deaktivierung des Systems
(Modus „Warnung toter Winkel” auf
„OFF”), geben die BSA- oder
RCP-Systeme weder akustische, noch
optische Signale aus.
Das BSA-System speichert den
aktuellen Betriebsmodus beim
Abschalten des Motors. Mit jedem
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Systems eingeschränkt haben, kehrt
dies zu seiner normalen und
uneingeschränkten Funktion zurück.
In einigen besonderen Fällen kann die
Meldung ausgegeben werden, wenn
das Radar kein Fahrzeug bzw. keinen
Gegenstand im Sichtbereich erkennt.
Wird die Meldung auf dem Display nicht
aufgrund der tatsächlich herrschenden
Wetterbedingungen ausgegeben, muss
der Sensor auf Verschmutzungen
überprüft werden. Es kann nämlich
notwendig sein, den Sensor zu reinigen
bzw. es können Verschmutzungen im
dargestellten Bereich vorhanden sein.
Abb. 59.
Sollte die Meldung häufig auch dann
auftreten, wenn die entsprechenden
Wetterbindungen wie, Schnee, Regen,
Schlamm oder sonstige
Verschmutzungen nicht vorliegen,
wenden Sie sich bitte an das
Fiat-Kundendienstnetz, um die
Ausrichtung des Sensors überprüfen zu
lassen.
Sind keine sichtbaren
Verschmutzungen vorhanden, muss die
Oberfläche des Radars direkt gereinigt
werden, nachdem zuvor manuell die
Abdeckblende beseitigt wurde. Wenden
Sie sich bitte für die Ausführung der
Arbeit an das Fiat-Kundendienstnetz.ZUR BEACHTUNG Es wird empfohlen,
keine Geräte, Zubehörteile oder
aerodynamische Elemente vor den
Sensor zu montieren und ihn nicht zu
verdecken, da sonst der korrekte
Betrieb des Systems beeinträchtigt
würde.
Alarm wegen Frontaufprall mit
aktiver Bremse
(wo vorhanden)
Durch Anwahl dieser Funktion werden
die Bremsen betätigt, um das Fahrzeug
im Falle einer potentiellen Aufprallgefahr
abzubremsen.
Mit dieser Funktion wird ein zusätzlicher
Bremsdruck angewandt, falls der vom
Fahrer auf das Bremspedal ausgeübte
Druck nicht ausreicht, um einen
Frontaufprall zu vermeiden.
Die Funktion ist bei einer
Geschwindigkeit über 7 km/h aktiv.
Fahren unter besonderen
Bedingungen
Unter bestimmten Fahrbedingungen,
wie z.B.:
Ein- oder Ausfahren von Kurven.
Sehr kleine oder nicht zur Fahrbahn
ausgerichteten Fahrzeuge.
Fahrbahnwechsel von anderen
Fahrzeugen.
in Querrichtung fahrende Fahrzeuge.
Der Eingriff des Systems kannunmittelbar oder verzögert eintreten.
Der Fahrer muss daher stets besonders
aufmerksam sein und die Kontrolle über
das Fahrzeug behalten, um vollkommen
sicher zu fahren.
HINWEIS Bei besonders starkem
Verkehr kann der Fahrer das System
über dasUconnect™-System
ausschalten.
Ein- oder Ausfahren von Kurven
Beim Ein- oder Ausfahren von Kurven
mit großem Radius könnte das System
ein vorausfahrendes Fahrzeug ermitteln,
das sich vor dem Fahrzeug befindet,
aber nicht auf der gleichen Fahrspur
fährt Abb. 61. Unter diesen
Bedingungen könnte das System
eingreifen.
61F1B0097C
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Sehr kleine oder nicht zur Fahrbahn
ausgerichteten Fahrzeuge
Das System ist nicht imstande,
vorausfahrende Fahrzeuge zu
erkennen, welche sich nicht innerhalb
der Reichweite des Lasersensors
befinden. Es reagiert auch nicht auf
kleine Fahrzeuge, wie beispielsweise
Fahr- oder Motorräder Abb. 62.
Fahrbahnwechsel von anderen
Fahrzeugen
Fahrzeuge, die plötzlich die Fahrbahn
wechseln, auf die Fahrbahn des
eigenen Fahrzeugs und in die
Reichweite des Lasersensors gelangen,
können den Eingriff des Systems
verursachen Abb. 63.In Querrichtung fahrende
Fahrzeuge
Das System könnte vorübergehend auf
ein Fahrzeug reagieren, das den
Wirkungsbereich des Radarsensors
überquert und in Querrichtung fährt
Abb. 64.HinweiseDas System wurde nicht entwickelt,
um Kollisionen zu vermeiden und es ist
nicht in der Lage, im Vorfeld eventuelle
drohende Unfallsituationen zu
erkennen. Die Nichtbeachtung dieses
Hinweises kann zu schweren
Verletzungen oder zum Tod führen.
Das System kann aktiviert werden,
indem die vom Fahrzeug verfolgte Spur
durch das Vorkommen von
metallischen Gegenständen, die von
anderen Fahrzeugen reflektiert werden,
wie z.B. Leitplanken, Straßenschildern,
Eingangsschranken zu Parkplätzen,
Autobahnzahlstellen, Bahnübergängen,
Tore, Gleise, Objekte in der Nähe von
Baustellen, oder höher als das
Fahrzeug gelegene orte (z.B. eine
Überführung), ausgewertet werden.
Entsprechend kann das System in
Parkhäusern oder Tunneln reagieren,
oder aufgrund von Reflexionen von der
Fahrbahnoberfläche. Diese möglichen
Aktivierungen folgen der normalen
Funktionslogik des Systems und sind
nicht als Störungen anzusehen.
Das System wurde ausschließlich für
den Einsatz auf der Straße konzipiert.
Im Falle des Offroad-Fahrens, muss das
System abgeschaltet werden, um
unnötige Alarme zu vermeiden. Die
automatische Deaktivierung wird durch
das Einschalten der entsprechenden
62F1B0098C
63F1B0099C
64F1B0100C
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SICHERHEIT
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Kontrollleuchte/das Symbol in der
Instrumententafel signalisiert (siehe
Abschnitt „Kontrollleuchten und
Meldungen” im Kapitel „Kennenlernen
der Instrumententafel”).
TPMS (Tyre Pressure
Monitoring System)
62) 63) 64) 65) 66) 67)
Beschreibung
Das Fahrzeug kann mit einem
Kontrollsystem für den Reifendruck mit
der Bezeichnung iTPMS (Indirect Tyre
Pressure Monitoring System)
ausgestattet sein, welches imstande ist,
mittels der
Radgeschwindigkeitssensoren, den
Reifendruck zu überwachen.
Korrekter Reifendruck
Wenn es keinen Reifen mit
unzureichendem Reifendruck
anzuzeigen gibt, werden die
Fahrzeugumrisse auf dem Display
dargestellt.Ungenügender Reifendruck
Das System warnt den Fahrer im Falle
eines oder mehrerer platten Reifen
durch das feste Leuchten der
Kontrollleuchte
der
Instrumententafel, der Displayanzeige
einer Meldung und ein akustisches
Signal.
Die Meldung wird auch im Falle eines
Aus- und wieder Einschaltens des
Motors angezeigt, bis ein Reset
durchgeführt wird.
Resetvorgang
iTPMS benötigt eine erste
„Anlern”-Phase (deren Dauer vom
Fahrstil und den Straßenbedingungen
abhängig ist: optimal wären eine
Geradeausfahrt mit einer
Geschwindigkeit von 80 km/h mit einer
Dauer von mindestens 20 min). Sie
beginnt mit einem RESET-Vorgang.
Der Reset-Vorgang ist in folgenden
Fällen erforderlich:
bei jeder Änderung des
Reifendrucks.
Bei Ersatz von auch nur einem
Reifen.
Bei Verdrehen oder Verstellen der
Reifen.
Bei Montage des Notrads.
Vor einem RESET die Reifen auf die
Nenndruckwerte aus der
Reifendrucktabelle aufpumpen (sieheAbschnitt „Räder” im Kapitel
„Technische Daten”.
Wird kein RESET durchgeführt, können
in allen oben genannten Fällen, die
Leuchte
falsche Angaben über
einen oder mehrere Reifen melden.
Für einen RESET muss bei stehendem
Fahrzeug und In Stellung "Zündung ein"
das Hauptmenü geöffnet werden.
Danach:
Die Option „Fahrzeug-Info” und
„Reset tire pressure” [Reifendruck
Rückstellen] anwählen;
Die Taste „OK” mit mehr als
2 Sekunden lang drücken (langer
Druck);
Auf dem Display wird über einen
grafischen Balken der Fortschritt der
Prozedur bis zur erfolgten Rückstellung
angezeigt.
Nach dem RESET wird im Display die
Meldung „Reset gespeichert”
eingeblendet, was bedeutet, dass der
Anlernvorgang gestartet wurde. Es
ertönt ein akustisches Signal. Wird der
Anlernvorgang des Systems iTPMS
nicht korrekt ausgeführt, wird kein
akustisches Signal ausgegeben.
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