abs FIAT DUCATO 2008 Betriebsanleitung (in German)
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SICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRT
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
ANZEIGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
ERHÖHEN DER
GESPEICHERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Die gespeicherte Geschwindigkeit kann
auf zwei Arten erhöht werden:
❒durch Drücken des Gaspedals und
Speichern der erreichten Geschwin-
digkeit;
oder
❒durch Verschieben des Hebels nach
oben (+).
Jeder Ringdrehung entspricht eine Ge-
schwindigkeitszunahme von ca. 1 km/h,
wird der Ring gedreht gehalten, verändert
sich die Geschwindigkeit kontinuierlich.
REDUZIEREN DER
GESPEICHERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Die gespeicherte Geschwindigkeit kann
auf zwei Arten erhöht werden:
❒durch Ausschalten der Anlage und
darauf folgender Speicherung der neu-
en Geschwindigkeit;
oder
❒durch Verstellung des Hebels nach
unten (–), bis die neue Geschwindig-
keit erreicht wird, die automatisch ge-
speichert wird.Jeder Ringdrehung entspricht eine Ge-
schwindigkeitsabnahme von ca. 1 km/h,
wird der Ring gedreht gehalten, verändert
sich die Geschwindigkeit kontinuierlich.
AUSSCHALTEN DER
VORRICHTUNG
Die Vorrichtung kann vom Fahrer auf fol-
gende Weise ausgeschaltet werden:
❒durch Drehen des Ringes Aauf OFF;
❒durch Abstellen des Motors;
❒durch Drücken des Bremspedals oder
Anziehen des Handbremshebels;
❒durch Drücken des Kupplungspedals;
❒durch Anforderung des Gangwechsels
bei Automatikgetriebe in sequentiel-
ler Modalität;
❒bei Fahrzeuggeschwindigkeit unter der
festgelegten Grenze;
❒durch Drücken des Gaspedals. In die-
sem Fall wird das System nicht wirk-
lich ausgeschaltet, aber die Anforde-
rung auf Beschleunigung hat gegenü-
ber dem System den Vorrang. Die
Cruise Control bleibt auf jeden Fall
eingeschaltet, ohne dass die Taste
RES gedrückt werden muss, um zu
den vorhergehenden Bedingungen
zurückzukehren, nachdem der Be-
schleunigungsvorgang beendet wurde.Die Vorrichtung wird in folgenden Fällen
automatisch ausgeschaltet:
❒durch Einschritt der ABS oder ESP-Sy-
steme;
❒bei Störungen im System.
Während der Fahrt mit ein-
geschalteter Vorrichtung
nicht auf Leerlauf schalten.
Bei Störung oder Havarie
der Vorrichtung drehen Sie
den Ring A auf OFF und wenden sich
an das Fiat Kundendienstnetz, nach-
dem Sie kontrollierten, dass die Si-
cherung nicht durchgebrannt ist.
ZUR BEACHTUNG
ZUR BEACHTUNG
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SICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRT
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
ANZEIGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
INNENLEUCHTEN
VORDERE INNENLEUCHTE MIT
SPOTLEUCHTEN
Der Schalter A-Abb. 74schaltet die
Deckenleuchte ein/aus.
Bei Schalter Ain mittlerer Stellung werden
die Lampen Cund Dbei Öffnung/Ver-
schluss der Vordertüren ein-/ausgeschaltet.
Wird der Schalter Anach links gedrückt,
bleiben die Lampen Cund Dimmer aus-
geschaltet.
Wird der Schalter Anach rechts gedrückt,
bleiben die Lampen Cund Dimmer ein-
geschaltet.
Die Ein-/Ausschaltung der Lampen erfolgt
schrittweise.
Der Schalter Bübt eine Spotfunktion aus.
Bei ausgeschalteter Deckenleuchte schaltet
er einzeln folgende Lampen ein:
❒die Lampe C, wenn sie links gedrückt
wird;
❒die Lampe D, wenn sie rechts ge-
drückt wird.ZUR BEACHTUNG Vor dem Verlassen
des Fahrzeugs sicherstellen, dass beide
Schalter in mittlerer Position stehen. Beim
Schließen der Türen werden die Lampen
ausgeschaltet, so wird eine Entladung der
Batterie vermieden.
Wenn der Schalter in der Stellung immer
eingeschaltet vergessen wird, schaltet sich
die Deckenleuchte auf jeden Fall 15 Minu-
ten nach Abstellen des Motors automatisch
aus.
Zeitschaltung der Innenleuchten
Auf einigen Versionen stehen besonders
nachts oder in schlecht beleuchteten Um-
gebungen 2 Zeitschaltungslogiken zur Ver-
fügung, um den Einstieg/das Verlassen des
Fahrzeugs bequemer zu gestalten.
Z
EITSCHALTUNG BEIMEINSTIEG IN DASFAHR-ZEUG
Die Deckenleuchten schalten sich auf fol-
gende Weise ein:
❒etwa 10 Sekunden lang bei Entriege-
lung der Vordertüren;
❒etwa 3 Minuten lang bei Öffnung der
Seitentüren;
❒etwa 10 Sekunden lang bei Verschluss
der Türen.
Die Zeitschaltung wird durch Drehen des
Zündschlüssels auf MARunterbrochen.
Z
EITSCHALTUNG BEIMVERLASSEN DESFAHR-ZEUGS
Nach Abzug des Zündschlüssels schalten
sich die Deckenleuchten auf folgende Wei-
se ein:
❒innerhalb von 2 Minuten nach Abstel-
len des Motors für etwa 10 Sekunden;
❒beim Öffnen einer der Seitentüren für
eine Dauer von etwa 3 Minuten;
❒bei Verschluss einer Tür für eine Dau-
er von etwa 10 Sekunden.
Die Zeitschaltung endet automatisch bei
Verriegelung der Türen.
Abb. 74F0N0041m
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WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
Abb. 104F0N0214mAbb. 105F0N0215m
Das Display ist mit Tasten (On/Off, Hel-
ligkeitsstärke, Rückenbeleuchtung) ausge-
stattet. Für die Benutzung ist es notwen-
dig, die Freigabetaste zu betätigen und das
Display in die Öffnungsposition zu bringen.
Das Display für die Sicht hinter dem Fahr-
zeug wird mit Spiegelmodalität eingestellt
(„Mirror“). Wenn das Display nicht ver-
wendet wird, muss es im Möbelstück des
oberen Ablagefaches eingeschlossen wer-
den.
AKTIVIERUNG
Das System wird bei steckendem Schlüssel
und Einlage des Rückwärtsgangs oder durch
die entsprechende Taste aktiviert. Falls das
Fahrzeug zum Beispiel eine Rückwärtsbe-
wegung ausführt, funktioniert das System
bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 15
km/h und wird bei Überschreitung einer
Geschwindigkeit von etwa 18 km/h deakti-
viert. Wenn der Rückwärtsgang deaktiviert
wird, ist das Bild noch für etwa 5 Sekunden
auf dem Display sichtbar. ALLGEMEINE HINWEISE
Sichtbereich
Der Sichtbereich kann je nach dem Zu-
stand der Position des Fahrzeuges (voll be-
ladener Zustand eingeschlossen), der
Kennzeichnung des Fahrzeuges und den
Wetterbedingungen (hell, Regen, Schnee
und Nebel) variieren. Bei wenig Helligkeit
oder voller Beladung kann die Sicht redu-
ziert sein.
Der maximale Deckungsbereich der Te-
lekamera beträgt etwa 3 m Länge und 5,5
m Breite Abb. 105.Gebrauchshinweise
Für die Reinigung der Telekamera emp-
fiehlt sich die Verwendung eines weichen
Lappens, wenn das Schutzglas verschmutzt
oder (extern) vereist ist. Es ist absolut zu
vermeiden, für die Reinigung ein beliebi-
ges Werkzeug zu verwenden, um das Glas
nicht zu verkratzen.
Auch für die Reinigung des Displays emp-
fiehlt sich die Verwendung eines trocke-
nen, weichen Lappens. Der Staub, der sich
auf dem Display ablagert, kann mit ent-
sprechenden Bürsten entfernt werden.
Für die Reinigung dürfen keine Reini-
gungsmittel verwendet werden.
Im Falle eines Aufpralls kann das Glas des
Displays zerbrechen. In diesem Fall darf
die aus dem Glas herauslaufende, kristal-
line Flüssigkeit nicht berührt werden. Soll-
te dies dennoch geschehen, sind die ver-
schmutzten Körperteile schnell mit Was-
ser und Seife zu waschen.
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WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
ZUR BEACHTUNG
Für die Säuberung des Geräts keine
Schmirgel- oder Lösemittel verwenden.
Das Äußere des Geräts wird mit einem
feuchten Tuch oder spezifischen Produk-
ten für die Pflege von Synthetik gereinigt.
Der Fahrtschreiber wird durch Fachper-
sonal montiert und verplombt: In keiner
Weise sich Zugang zum Gerät und den be-
treffenden Versorgungs- und Aufzeich-
nungskabeln verschaffen.
Es ist Aufgabe des Fahrzeughalters, für die
regelmäßige Überprüfung des eingebauten
Fahrtschreibers zu sorgen. Die Kontrolle
muss zumindest alle zwei Jahre erfolgen
und zwar anhand eines Tests, der die ein-
wandfreie Betriebsweise des Gerätes be-
stätigt.
Nach jeder Kontrolle ist das Schild zu er-
neuern und zu kontrollieren, dass es die
vorgeschriebenen Daten enthält.TÜREN
ZENTRALISIERTE VER-
/ENTRIEGELUNG DER TÜREN
Türverriegelung von außen
Bei geschlossenen Türen die Taste
Øauf
der Fernbedienung Abb. 107drücken,
oder den Metalleinsatz in das Türschloss
auf der Fahrerseite einführen und im Uhr-
zeigersinn drehen.
Die Verriegelung der Türen wird nur ak-
tiviert, wenn alle Türen verschlossen sind.
Wenn eine oder mehrere Türen infolge
des Drucks der Taste
Øauf der Fernbe-
dienung Abb. 107geöffnet sind, blinken
die Fahrtrichtungsanzeiger und die Led auf
der Taste A-Abb. 110etwa 3 Sekunden
lang schnell.
Bei eingeschalteter Funktion sind die Ta-
sten Aund B Abb. 110ausgeschaltet.
Abb. 107F0N0060m
Durch einen doppelten schnellen Druck
der Taste Øauf der Fernbedienung Abb.
107 wird die Dead lock Vorrichtung ak-
tiviert (siehe Abschnitt “Dead lock Vor-
richtung”).
Türentriegelung von außen
Kurz die Taste
ÆAbb. 107oder ËAbb. 108, je nach Version, für die fern-
bediente Entriegelung, die zeitgeschaltete
Einschaltung der Innenleuchten und das
Abb. 108F0N0145m
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PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
doppelte Blinkzeichen der Fahrtrich-
tungsanzeiger drücken. Durch die Dre-
hung des Metalleinsatzes gegen den Uhr-
zeigersinn im Türschloss auf der Fahrer-
seite Abb. 109ist es möglich, alle Türen
zu entriegeln.
Ver-/Entriegelung der Türen
von innen
Die Taste A-Abb. 110für die Verriege-
lung der Türen drücken, die Taste Bfür
die Entriegelung der Türen drücken. Das
Verriegeln/Entriegeln erfolgt zentralisiert
(vorne und hinten). Wenn die Türen ver-
riegelt sind, leuchtet die Led auf der Taste
A, und ein Druck der Taste Blöst die
Zentralentriegelung aller Türen und das
Ausschalten der Kontrollleuchte aus.
Wenn die Türen entriegelt sind, ist die Led
ausgeschaltet, und ein Druck der Taste
löst die Zentralverriegelung aller Türen
aus. Die Türverriegelung wird nur akti-
viert, wenn alle Türen korrekt geschlos-
sen sind.
Abb. 109F0N0059mAbb. 110F0N0047m
Abb. 111F0N0132m
tralverriegelung ausgeschaltet. Der Zug am
Innenhebel zum Öffnen einer Hintertür löst
die Entriegelung der einzelnen Tür aus.
Fällt die Stromversorgung aus (durchge-
brannte Sicherung, abgeklemmte Batterie
usw.) ist es auf jeden Fall möglich, die Tür-
verriegelung manuell auszuschalten.
Nach Überschreitung einer Geschwindigkeit
von 20 km/h erfolgt während der Fahrt die
automatische Zentralverriegelung aller
Türen, wenn die Funktion ausgewählt wur-
de, die durch das Set-up-Menü eingeschal-
tet werden kann (siehe Abschnitt “Multi-
funktionsdisplay” in diesem Kapitel).
LADERAUMTASTE Abb. 111
Die Aktivierung der Sperre wird durch das
Aufleuchten der LED der Taste gemeldet.
Die Taste leuchtet in folgenden Fällen auf:
❒nach jedem Türverriegelungsbefehl
über die Taste selbst oder über die Ta-
ste
Øam Armaturenbrett;
❒beim Aktivieren der Schalttafel;
❒beim Öffnen einer der Vordertüren;
❒beim Türverriegeln bei 20 km/h (wenn
über Menü aktiviert);
Die Taste erlischt beim Öffnen einer der
Türen des Laderaums oder bei der Auf-
forderung zur Türentriegelung (Laderaum
oder zentral) oder bei der Entriegelungs-
aufforderung über die Fernsteuerung/Tür-
sperrzahn. Infolge einer Verriegelung durch:
❒Fernbedienung;
❒Türschloss;
ist es nicht möglich, die Entriegelung mit
der Taste
A-Abb. 110auszuführen, die sich
unter den Bedienelementen auf dem Arma-
turenbrett befindet.
ZUR BEACHTUNG Bei eingeschalteter
Zentralverriegelung wird durch Ziehen am
Öffnungshebel der Vordertüren die Zen-
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TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
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BRETT UND
BEDIENELEMENTE
SEITLICHE SCHIEBETÜRZum Öffnen der seitlichen Schiebetür den
Griff Aanheben, und die Tür in Öff-
nungsrichtung begleiten.
Die seitliche Schiebetür besitzt einen Fe-
deranschlag, der sie beim Öffnen am En-
danschlag arretiert. Um sie wieder zu
schließen, den äußeren Türgriff A(oder
auch den entsprechenden inneren Tür-
griff) betätigen und in die Verschlussrich-
tung drücken.
Versichern Sie sich auf jeden Fall, dass die
Tür korrekt im Türöffnungshalter für die
vollständige Öffnung der Tür eingerastet ist.
SEITLICHES SCHIEBEFENSTER
(wo vorhanden) Abb. 112a
Zum Öffnen die beiden Griffe B gegenein-
ander drücken und das Fenster schieben.
Die Griffe loslassen und das Fenster so in
jeder Zwischenposition feststellen.AUFKLAPPBARES TRITTBRETT
Abb. 113 (wo vorgesehen)
Beim Öffnen der seitlichen Tür des Fahr-
gast- oder Gepäckraums wird aus dem
Unterboden ein Trittbrett herausgescho-
ben, um den Einstieg an Bord des Fahr-
zeugs zu vereinfachen.
Sich vor dem Abstellen des
Fahrzeugs mit offenen Schie-
betüren immer vergewissern, dass die
Einrastung erfolgt ist.
ZUR BEACHTUNG
Das Fahrzeug bei offenen
Seitentüren nicht bewegen.
ZUR BEACHTUNG
Versichern Sie sich vor der
Abfahrt nach einer Pause
oder vor allen anderen Bewegungs-
arten des Fahrzeugs, dass das Tritt-
brett ganz wieder eingeschoben wur-
de. Da die Bewegung des Trittbretts
der Bewegung der seitlichen Schie-
betür untersteht, wird die nicht kom-
plette Einkehr des Trittbretts sowie
die nicht erfolgte Schließung der
Hecktüren durch das Einschalten der
Kontrollleuchte
´auf der Instru-
mententafel angezeigt.
ZUR BEACHTUNG
Abb. 113F0N0176mAbb. 112F0N0061mAbb. 112aF0N0240m
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WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
Kontinuierliche automatische
Steuerung(wo vorgesehen)
Einige Versionen sind mit einer Automa-
tik zum Schließen und Öffnen der vorde-
ren Seitenscheibe des Fahrers und nur
zum Öffnen der vorderen Seitenscheibe
des Beifahrers ausgestattet.
Die kontinuierliche automatische Steue-
rung des Fensters wird durch Druck auf
einen der Schalter länger als eine halbe Se-
kunde aktiviert. Die Scheibe hält an, wenn
sie den Endanschlag erreicht, oder wenn
erneut die Taste gedrückt wird.
ZUR BEACHTUNG Bei Zündschlüssel auf
STOPoder bei abgezogenem Schlüssel
bleiben die Fensterheber noch für ca. 3 Mi-
nuten aktiv, deaktivieren sich jedoch so-
fort bei Öffnung einer der Türen.
Abb. 119F0N0062m
Bei unsachgemäßem Ge-
brauch der elektrischen Fen-
sterheber können Gefahren entste-
hen. Aus diesem Grund vergewissern
Sie sich vor und während der Betäti-
gung der Schalter, dass die Passagie-
re keinen Verletzungsgefahren direkt
durch die sich bewegenden Scheiben
oder durch die Mitnahme oder An-
stoßen von persönlichen Gegenstän-
den ausgesetzt sind. Beim Verlassen
des Fahrzeugs muss der Zündschlüs-
sel immer abgezogen werden, um zu
verhindern, dass die versehentlich
betätigten, elektrischen Fensterheber
die im Fahrzeug verbliebenen Insas-
sen gefährden.
ZUR BEACHTUNGMOTORHAUBE
ÖFFNEN
Bitte gehen Sie so vor:
❒Öffnen Sie die Fahrertür, um an den
Öffnungsgriff der Motorhaube zu ge-
langen;
❒Den Hebel Abb. 120in Pfeilrichtung
ziehen;
❒Den Hebel A-Abb. 121wie in der
Abbildung angegeben ziehen;
❒Die Motorhaube anheben, und gleich-
zeitig den Haltestab Abb. 122aus sei-
ner Blockiervorrichung lösen D, dann
das Endstück C-Abb. 123 des Halte-
stabs in die Aufnahme Eder Motor-
haube einsetzen.
Vordertür Beifahrerseite
Auf dem Innenarm der Vordertür auf der
Beifahrerseite befindet sich ein Schalter für
die Bedienung der entsprechenden Fen-
sterscheibe.
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WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
Abb. 120F0N0063m
Abb. 121F0N0323m
Abb. 122F0N0065m
ZUR BEACHTUNG Vor dem Anheben
der Haube vergewissern Sie sich, dass die
Arme des Scheibenwischers nicht hoch-
gestellt sind.
SCHLIESSEN
Bitte gehen Sie so vor:
❒Die Motorhaube mit einer Hand nach
oben halten und mit der anderen den
Haltestab C-Abb. 123 aus der Auf-
nahme Eherausnehmen und wieder
in seine Blockiervorrichtung D-
Abb. 122einführen;
❒Die Haube bis auf ca. 20 Zentimeter
über den Motorraum herunterziehen,
dann fallen lassen und sich durch An-
heben vergewissern, dass sie vollständig
verschlossen und nicht nur in Sicher-
heitsstellung eingerastet ist. Im letzte-
ren Fall genügt nicht ein weiterer Druck
auf die Haube, sondern der ganze Vor-
gang muss wiederholt werden.
ZUR BEACHTUNG Der korrekte Ver-
schluss der Motorhaube ist stets zu kon-
trollieren, um ein Öffnen während der
Fahrt zu vermeiden.
Abb. 123F0N0066m
Aus Sicherheitsgründen muss
die Motorhaube während der
Fahrt immer gut geschlossen sein. Prü-
fen Sie daher immer, ob die Motor-
haube korrekt geschlossen ist, und ver-
sichern Sie sich, dass die Blockierung
eingerastet ist. Sollten Sie während der
Fahrt feststellen, dass die Blockierung
nicht perfekt eingerastet ist, halten Sie
sofort an und schließen Sie die Mo-
torhaube korrekt.
ZUR BEACHTUNG
Die falsche Positionierung
des Haltestabs kann ein
plötzliches Herunterfallen der Mo-
torhaube verursachen.
ZUR BEACHTUNG
Die Vorgänge nur bei ste-
hendem Fahrzeug ausführen.
ZUR BEACHTUNG
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PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
EINSCHRITT DES SYSTEMS
Das Eingreifen des ABS teilt sich dem Fah-
rer durch ein leichtes Pulsieren des Brem-
spedals mit, das von Geräuschen begleitet
wird: dies bedeutet, dass die Geschwindig-
keit dem Straßentyp angepasst werden
muss.
Das Einschreiten des ABS ist
ein Zeichen dafür, dass die
Haftungsgrenze zwischen Reifen und
Untergrund erreicht wurde: Es ist not-
wendig, die Geschwindigkeit den vor-
handenen Haftungsbedingungen an-
zupassen.
ZUR BEACHTUNG
ABS-SYSTEM
Wenn Sie zuvor noch nie Fahrzeuge mit
ABS-System gefahren haben, ist es ratsam,
einige Testfahrten auf rutschigem Unter-
grund durchzuführen, natürlich unter si-
cheren Bedingungen und unter Beachtung
der Straßenverkehrsordnung des Landes,
in dem Sie sich befinden. Weiterhin lesen
Sie bitte auch die nachstehenden Bemer-
kungen sorgfältig durch.
Es handelt sich um ein System, das fester
Bestandteil der Bremsanlage ist und bei jeg-
lichen Haftungsbedingungen und Brems-
stärke ein Blockieren der Räder und das
darauf folgende Rutschen eines oder meh-
rerer Räder vermeidet, so dass das Fahr-
zeug auch bei Notbremsungen kontrollier-
bar bleibt.
Die Anlage wird durch das EBD-System
(Electronic Braking force Distribution)
vervollständigt, das die Bremswirkung auf
die Vorder- und Hinterräder aufteilt.
ZUR BEACHTUNG Für die maximale
Wirksamkeit der Bremsanlage ist eine Ein-
laufzeit von ungefähr 500 km notwendig
(bei neuem Fahrzeug nach dem Wechsel
von Bremsbelägen/-scheiben): In dieser
Zeit sind starke, wiederholte oder lang an-
haltende Bremsvorgänge zu vermeiden.Das ABS nutzt in bester Wei-
se die zur Verfügung stehen-
de Haftung aus, kann sie aber nicht
verbessern. Bei rutschigem Unter-
grund ist in jedem Fall Vorsicht ange-
raten, und unnötige Risiken sind zu
vermeiden.
ZUR BEACHTUNGFEHLERMELDUNG
Havarie des ABS-Systems
Eventuelle Havarien werden durch Auf-
leuchten der Kontrolllampe
>auf der In-
strumententafel zusammen mit einer Mel-
dung auf dem Multifunktionsdisplay (wo
vorgesehen) angezeigt, (siehe Kapitel
“Kontrollleuchten und Anzeigen”).
In diesem Fall behält das Bremssystem sei-
ne Leistungsfähigkeit bei, allerdings ohne
das ABS-System. Fahren Sie bitte vorsich-
tig das nächste Fiat Kundendienstnetz für
eine Überprüfung der Anlage an.
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PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
BRAKE ASSIST
(im ESP-System integrierte Hilfe
bei Notbremsungen)
(wo vorgesehen)
Das nicht ausschließbare System erkennt
Notbremsungen (aufgrund der Ge-
schwindigkeit der Pedalbetätigung), ga-
rantiert einen Anstieg des hydraulischen
Bremsdrucks, der den Druck des Fahrers
unterstützt, und bewirkt ein schnelleres
und wirksameres Einschreiten der Brems-
anlage.
Brake Assist wird auf Fahrzeugen, die mit
ESP-System ausgerüstet sind, bei Havari-
en der Anlage (durch Aufleuchten der
Lampe
ázusammen mit der Meldung auf
dem Multifunktionsdisplay angezeigt, wo
vorgesehen) deaktiviert.
ESP-SYSTEM
(Electronic Stability
Program)
(wo vorgesehen)
ESP ist ein Überwachungssystem der Sta-
bilität des Fahrzeugs und unterstützt die
Richtungskontrolle bei Haftungsverlust
der Reifen.
Der Einschritt des ESP-Systems ist daher
ganz besonders nützlich bei Veränderung
der Haftungsbedingungen des Untergrunds.
Mit den Systemen ESP, ASR und Hill Hol-
der sind (wo vorgesehen) die Systeme
MSR (Regelung des Motordrehmoments
beim Herunterschalten der Gänge) und
HBA (automatische Erhöhung des Brems-
drucks bei Panikbremsungen) vorhanden.
EINSCHRITT DES SYSTEMS
Der Einschritt des Systems wird durch das
Blinken der Kontrollleuchte
áauf der In-
strumententafel angezeigt, um den Fahrer
zu informieren, dass sich das Fahrzeug in
einer kritischen Stabilitäts- und Haftungs-
situation befindet.
Bei Eingreifen des ABS-Sy-
stems pulsiert das Bremspe-
dal: Verringern Sie jetzt nicht den
Druck auf das Pedal, sondern halten
Sie es ohne Zögern weiter gedrückt.
Auf diese Weise bringen Sie das Fahr-
zeug, so schnell es die Straßenbedin-
gungen erlauben, zum Stehen.
ZUR BEACHTUNG
Havarie des EBD-Systems
Eine eventuelle Havarie wird durch das
Aufleuchten der Kontrolllampen
>undxauf der Instrumententafel zusammen
mit der Meldung auf dem Multifunktions-
display (wo vorgesehen) angezeigt, (siehe
Kapitel “Kontrollleuchten und Anzeigen”).
In diesem Fall können die Hinterräder bei
starkem Bremsen zu früh blockieren und
das Fahrzeug schleudern. Fahren Sie mit
äußerster Vorsicht das nächstliegende Fi-
at Kundendienstnetz an, um das System
kontrollieren zu lassen.
Wenn nur die Kontrollleuch-
te xauf der Instrumenten-
tafel (zusammen mit der Meldung auf
dem Multifunktionsdisplay, wo vor-
gesehen) leuchtet, halten Sie das
Fahrzeug sofort an und wenden sich
umgehend an das nächste Fiat Kun-
dendienstnetz. Ein eventuelles Leck
an der Hydraulikanlage beeinträch-
tigt die Bremsfunktion sowohl des
konventionellen Bremssystems als des
Antiblockiersystems.
ZUR BEACHTUNG
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