ESP FIAT FREEMONT 2012 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2012, Model line: FREEMONT, Model: FIAT FREEMONT 2012Pages: 372, PDF-Größe: 5.66 MB
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Eine dritte abgesicherte 12-V-Steckdose befindet sich
an der Rückseite der Mittelkonsole. An dieser Steck-
dose liegt Spannung an, wenn der Zündschalter in den
Stellungen LOCK (Zündschloss gesperrt), ON (Ein)
oder ACC (Zusatzverbraucher) steht. (abb. 74)Eine vierte abgesicherte 12-V-Steckdose befindet sich
an der linken hinteren Seitenverkleidung im Laderaum.
An dieser Steckdose liegt Spannung an, wenn der
Zündschalter in den Stellungen ON (Ein) oder ACC
(Zusatzverbraucher) steht. (abb. 75)(abb. 74)
12-V-Steckdose am Rücksitz
(abb. 75)Steckdose in der Heckladefläche
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
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UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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WARNHINWEISE!
Das Antiblockiersystem (ABS) kann die
auf das Fahrzeug wirkenden physikali-
schen Gesetze nicht außer Kraft setzen oder die
durch die vorherrschenden Straßenverhältnisse
gegebene Traktion verbessern. ABS kann Unfälle
nicht verhindern, auch die nicht , die aus zu
schnellem Fahren in Kurven, auf rutschigem Un-
tergrund oder bei Aquaplaning resultieren. Die
Möglichkeiten eines mit ABS ausgestatteten
Fahrzeugs dürfen niemals auf leichtsinnige oder
gefährliche Weise so ausgenutzt werden, dass die
Sicherheit des Fahrers oder anderer Personen
gefährdet wird! ELEKTRONISCHE BREMSREGELUNG
Ihr Fahrzeug ist mit einem modernen elektronischen
Bremsregelungssystem ausgestattet, das allgemein als
ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) bezeichnet
wird. Dieses System umfasst: Antiblockiersystem
(ABS), Bremsassistent (BAS), Antriebsschlupfregelung
(ASR), elektronischer Wank- und Überrollschutz
(ERM), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) und
Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC). Diese Systeme
arbeiten zusammen, um die Stabilität und Beherrsch-
barkeit des Fahrzeugs unter den verschiedensten Fahr-
bedingungen zu verbessern.
ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS)
Das Antiblockiersystem (ABS) verleiht Ihrem Fahrzeug
bei den meisten Bremssituationen erhöhte Stabilität
und Bremsleistung. Das System verfügt über ein Steu-
ergerät zum automatischen Regeln des Bremsdrucks.
Dadurch wird ein Blockieren der Räder und damit ein
Rutschen auf glatten Fahrbahnoberflächen verhindert.
Sobald das Fahrzeug nach Antritt einer Fahrt eine
Geschwindigkeit von 11 km/h überschreitet, hören Sie
möglicherweise ein Klicken, verbunden mit dem Lauf-
geräusch eines Elektromotors. Diese Geräusche ent-
stehen beim Selbsttest des Antiblockiersystems, um
eine einwandfreie Funktion des Systems sicherzustel-
len. Dieser Selbsttest findet jedes Mal beim Starten des
Fahrzeugs und Beschleunigen über 11 km/h statt.
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KENNTNIS DES
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UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
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DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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ANTRIEBSSCHLUPFREGELUNG (ASR)
Die Antriebsschlupfregelung überwacht die Stärke des
Radschlupfs der angetriebenen Räder. Wird das Durch-
drehen eines Rades registriert, wird/werden das/die
durchdrehende(n) Rad/Räder abgebremst und die Mo-
torleistung wird verringert, um für verbesserte Be-
schleunigung und Stabilität zu sorgen. Eine ASR-
Funktion arbeitet ähnlich wie ein Sperrdifferenzial und
begrenzt das Durchdrehen eines Rades auf einer ange-
triebenen Achse. Wenn sich ein Rad einer angetriebe-
nen Achse schneller dreht als das andere, bremst das
System das durchdrehende Rad ab. Dadurch wird ein
höheres Motordrehmoment an das nicht durchdre-
hende Rad übertragen. Diese Funktion bleibt auch
dann aktiviert, wenn ASR und ESP in die Betriebsart
"Teilabschaltung" geschaltet sind. Weitere Informatio-
nen hierzu finden Sie unter "Elektronisches Stabilitäts
programm (ESP)".
ELEKTRONISCHER WANK- UND
ÜBERROLLSCHUTZ (ERM)
Durch Überwachung der Lenkradbewegungen und der
Fahrgeschwindigkeit erkennt dieses System im Voraus,
ob die Gefahr besteht, dass Räder vom Boden abheben
und das Fahrzeug sich überschlägt. Erkennt das ERM-
System, dass die Rate der Lenkwinkeländerungen und
die Fahrzeuggeschwindigkeit für ein wahrscheinliches
Abheben der Räder ausreichen, bremst es das betref-
fende Rad ab und verringert gegebenenfalls die Motor-
leistung, um diese Wahrscheinlichkeit zu verringern.Das ERM greift nur bei sehr heftigen Fahr- oder Aus-
weichmanövern ein. Das ERM kann die Gefahr eines
Abhebens der Räder nur bei sehr heftigen Fahr- und
Ausweichmanövern verringern. Kein Eingriff erfolgt,
wenn die Räder aufgrund anderer Faktoren abheben,
z. B. bei Fahrbahnunebenheiten, Überfahren des Fahr-
bahnrands oder Aufprall auf Objekte oder andere Fahr-
zeuge.
WARNHINWEISE!
DieWahrscheinlichkeit , dass ein Rad den
Bodenkontakt verliert oder ein Fahrzeug
sich überschlägt hängt von vielen Faktoren ab,
etwa der Fahrzeugbeladung, dem Fahrbahnzu-
stand und den Fahrbedingungen. Das ERM-
System kann das Abheben von Rädern oder das
Überrollen des Fahrzeugs nicht in allen Fällen
verhindern, insbesondere nicht bei Verlassen der
Straße oder bei einem Aufprall auf Gegenstände
oder andere Fahrzeuge. Die Möglichkeiten eines
Fahrzeugs mit ERM dürfen niemals auf leichtsin-
nige oder gefährliche Weise so ausgenutzt wer-
den, dass die Sicherheit des Fahrers oder anderer
Personen gefährdet wird!
ELEKTRONISCHES
STABILITÄTSPROGRAMM (ESP)
Das ESP verbessert die Richtungsstabilität des Fahr-
zeugs in unterschiedlichen Fahrzuständen. Das ESP
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KENNTNIS DES
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MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
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greift beim Über- oder Untersteuern des Fahrzeugs
durch Abbremsen des entsprechenden Rades ein, um
dem Über- oder Untersteuern entgegenzuwirken.
Auch das Motordrehmoment wird begrenzt, um die
Richtungsstabilität des Fahrzeugs aufrecht zu halten.
Das ESP ermittelt anhand der Sensoren im Fahrzeug
den vom Fahrer vorgesehenen Fahrtweg und vergleicht
ihn mit dem tatsächlichen Fahrtweg. Wenn der tatsäch-
liche Fahrtweg nicht mit dem vorgesehenen Fahrtweg
übereinstimmt, wird das entsprechende Rad mithilfe
des ESP abgebremst, um dem Über- oder Untersteuern
entgegenzuwirken.
Übersteuern – wenn das Fahrzeug stärker einlenkt,als durch die Lenkrad position vorgegeben.
Untersteuern – Der Schräglaufwinkel der Vorderrä der ist unverhältnismäßig größer als der Schräglauf
winkel der Hinterräder, d. h. das Fahrzeug schiebt
über die Vorderräder in Richtung des äußeren
Kurvenrandes.
WARNHINWEISE!
Das elektronische Stabilitätspro-
gramm (ESP) kann die auf das Fahrzeug
wirkenden Naturgesetze der Physik nicht außer
Kraft setzen oder die durch die vorherrschenden
Straßenverhältnisse gegebene Traktion verbes-
sern.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Das ESP kann Kollisionen nicht verhindern,
auch die nicht , die aus zu schnellem Fahren in
Kurven, auf rutschigem Untergrund oder bei
Aquaplaning resultieren. Das ESP kann auch
keine Kollisionen verhindern, die durch einen
vom Fahrer verursachten Verlust der Fahrzeug-
kontrolle bei diesen Bedingungen hervorgerufen
werden. Nur ein sicherer, aufmerksamer und er-
fahrener Autofahrer kann Kollisionen verhin-dern!
Die Möglichkeiten eines mit ESP ausgestatte-
ten Fahrzeugs dürfen niemals auf leichtsinnige
oder gefährliche Weise so ausgenutzt werden,
dass die Sicherheit des Fahrers oder anderer Per-
sonen gefährdet wird!
ESP-Betriebsarten
Das ESP-System hat zwei verfügbare Betriebsarten.
Vollständig Ein
Dies ist die normale Betriebsart für ESP. Bei jedem
Anlassen des Motors ist das ESP-System in dieser
Betriebsart. Diese Betriebsart ist für die meisten Fahr-
situationen zu verwenden. Das ESP darf nur aus beson-
deren Gründen wie beschrieben auf "Teilabschaltung"
umgeschaltet werden. Weitere Informationen hierzu
siehe "Teilabschaltung".
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KENNTNIS DES
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UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
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DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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Teilabschaltung
Die Taste "ESC OFF" (ESP aus) befindet sich in der
Schaltergruppe über der Klimaregelung. Durch kurzes
Drücken der Taste "ESC OFF" (ESP aus) erfolgt die
Teilabschaltung des ESP und die "ESP-Warnleuchte"
leuchtet auf. Zum Wiedereinschalten des ESP die Taste
"ESC Off" (ESP aus) erneut kurz drücken, die "ESP-
Warnleuchte" erlischt dann. Dadurch wird die normale
ESP-Betriebsart "ESC On" (ESP ein) wiederhergestellt.
(abb. 100) HINWEIS:Zur Verbesserung der Traktion des Fahr-
zeugs beim Fahren mit Schneeketten oder beim Anfah-
ren in tiefem Schnee, Sand oder Geröll kann es erfor-
derlich sein, durch kurzes Drücken der Taste "ESC
OFF" (ESP Aus) das ESP in den "Teilabschaltungs-
Modus" zu versetzen. Sobald die Fahrsituation, die die Teilabschaltung des ESP erforderlich machte, überwun-
den ist, ist das ESP durch kurze Betätigung der Taste
"ESC OFF" (ESP Aus) wieder einzuschalten. Dies kann
bei fahrendem Fahrzeug erfolgen.
WARNHINWEISE!
In der teilabgeschalteten Betriebsart ist
die ASR-Funktion des ESP mit Ausnahme
der im Abschnitt ASR beschriebenen Sperrdiffe-
rentialfunktion deaktiviert und die "Kontroll-
leuchte ESP Aus" leuchtet auf. Alle anderen Sta-
bilisierungsfunktionen des ESP arbeiten normal.
In der teilweise deaktivierten Betriebsart ist die
Reduzierung des Motordrehmoments deaktiviert
und die erhöhte Fahrzeugstabilität durch das
ESP-System wird nicht mehr im vollen Umfang
gewährleistet .
ESP-SYSTEMKONTROLLLEUCHTE UND
KONTROLLLEUCHTE ESP Aus Die "ESP-Systemkontrollleuchte" im Kombi-
instrument leuchtet beim Einschalten der
Zündung auf. Die Leuchte erlischt, wenn der
Motor läuft. Leuchtet die "ESP-
Systemkontrollleuchte" bei laufendem Motor ständig,
liegt eine Störung im ESP-System vor. Wenn diese
Leuchte nach mehreren Fahrzyklen eingeschaltet bleibt
und das Fahrzeug mehrere Kilometer mit Geschwin-
digkeiten über 48 km/h gefahren wurde, suchen Sie so
(abb. 100)
Taste ESC OFF (ESP AUS)
134KENNTNISDES
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bald wie möglich eine Vertragswerkstatt auf, um die
Ursache der Störung feststellen und diese beheben zulassen.
Die "Kontrollleuchte ESP Aus" (im Kombiinstrument)
beginnt zu blinken, sobald die Reifen Traktion verlieren
und das ESP-System aktiviert wird. Wenn die Antriebs-
schlupfregelung (ASR) aktiv ist, blinkt die "ESP-
Systemkontrollleuchte" ebenfalls. Beginnt die "ESP-
Systemkontrollleuchte" beim Beschleunigen zu blinken,
nehmen Sie das Gas weg und beschleunigen Sie so
wenig wie möglich. Passen Sie Geschwindigkeit und
Fahrverhalten an die Straßenbedingungen an. HINWEIS:
Die "ESP-Systemkontrollleuchte" und die "Kontroll-
leuchte ESP Aus" leuchten bei jedem Einschalten der
Zündung kurzzeitig auf.
Bei jedem Einschalten der Zündung wird das ESP-
System eingeschaltet, selbst wenn es zuvor abgeschal-
tet wurde.
Das ESP-System erzeugt Summ- oder Klickgeräu
sche, wenn es aktiv ist. Dies ist normal, die Geräusche
hören auf, sobald das ESP nach dem Manöver, das die
ESP-Aktivierung auslöste, inaktiv wird.Die "Kontrollleuchte ESP Aus" zeigt an, dass
das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP)
ausgeschaltet ist. ANHÄNGERSCHLINGERSTABILISIERUNG
(TSC)
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC) verwendet
Sensoren im Fahrzeug, die ein übermäßiges Schlingern
des Anhängers registrieren. Die Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) wird automatisch akti-
viert, sobald ein übermäßiges Schlingern des Anhän
gers registriert wird. Bei aktivierter Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) blinkt die Warnleuchte
für das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), die
Motorleistung wird verringert und Sie spüren eine
Betätigung der Bremsen an einzelnen Rädern bei dem
Versuch, den Anhänger zu stabilisieren. HINWEIS:
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) wird deaktiviert, wenn sich das ESP-System in
der Betriebsart "Teilabschaltung" befindet.
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"SERVICE PARK ASSIST SYSTEM" (Parkassistent in-
stand setzen) an. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter "Info-Display (EVIC)". Wenn der Wählhebel
in Stellung REVERSE (Rückwärtsgang) geschaltet wird
und das System eine Störung erkannt hat, zeigt das
Info-Display die Meldung "CLEAN PARK ASSIST SEN-
SORS" (Sensoren des Parkassistenten reinigen) oder
die Meldung "SERVICE PARK ASSIST SYSTEM" (Par-
kassistent instand setzen) an, solange die Fahrstufe
REVERSE eingelegt ist. Unter diesen Umständen funk-
tioniert ParkSense
®nicht.
Wenn die Meldung "CLEAN PARK ASSIST SENSORS"
(Sensoren des Parkassistenten reinigen) im Info-
Display (EVIC) erscheint und der hintere Stoßfänger
frei von Schnee, Eis, Schlamm, Schmutz oder anderen
Hindernissen ist, wenden Sie sich an Ihren Vertrags-
händler.
Wenn "SERVICE PARK ASSIST SYSTEM" (Parkhilfe
warten lassen) auf dem Infodisplay (EVIC) angezeigt
wird, setzen Sie sich mit Ihrem Vertragshändler in
Verbindung.
REINIGUNG DAS PARKSENSE
®-SYSTEMS
Reinigen Sie die ParkSense
®-Sensoren mit Wasser,
Autoshampoo und einem weichen Lappen. Verwenden
Sie keine groben oder harten Lappen. Nicht an den
Sensoren kratzen oder stochern. Andernfalls können
die Sensoren beschädigt werden. VORSICHTSMASSNAHMEN BEI DER
VERWENDUNG VON PARKSENSE
®
HINWEIS:
Sicherstellen, dass der hintere Stoßfänger frei von
Schnee, Eis, Schlamm, Schmutz und anderen Rückstän
den ist, damit das ParkSense
®-System einwandfrei
funktioniert.
Presslufthämmer, große Lkw und anderweitig verur-
sachte Vibrationen können die Funktion desParkSense
®-Systems beeinträchtigen.
Wird ParkSense
®
abgeschaltet, zeigt das Info-
Display die Meldung "PARK ASSIST OFF" (Parkassis-
tent deaktiviert) an. Außerdem bleibt ParkSense
®ab-
geschaltet, bis Sie es wieder einschalten – auch wenn
Sie die Zündung ein- und wieder ausschalten.
Wird der Wählhebel in Stellung REVERSE (Rück
wärtsgang) geschaltet und ParkSense
®ausgeschaltet,
zeigt das Info-Display die Meldung "PARK ASSIST OFF"
(Parkassistent aus) an, solange die Fahrstufe REVERSE
eingelegt ist.
Reinigen Sie die ParkSense
®-Sensoren regelmäßig.
Achten Sie darauf, sie nicht zu verkratzen oder zu
beschädigen. Die Sensoren dürfen nicht von Eis,
Schnee, Matsch, Schlamm oder Schmutz bedeckt sein.
Andernfalls funktioniert das System möglicherweise
nicht richtig. In diesem Fall erkennt das ParkSense
®-
System ein Hindernis in der Nähe des Stoßfängers nicht
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AUDIO-EINSTELLUNGEN AM LENKRAD
Die Fernbedienelemente der Stereoanlage befinden
sich hinten am Lenkrad. Die linken und rechten Bedien-
elemente sind Wippschalter, in deren Mitte sich eine
Drucktaste befindet. Sie können von der Rückseite des
Lenkrads aus betätigt werden. (abb. 108)
FUNKTION DES RECHTEN SCHALTERS
Durch Drücken des Schalteroberteils wird die Laut-stärke erhöht.
Durch Drücken des Schalterunterteils wird die Laut- stärke verringert.
Durch Drücken der Taste in der Schaltermitte wird der Betriebsmodus (d. h. AM, FM usw.) eingestellt. RADIO-BEDIENFUNKTIONEN DES LINKEN
SCHALTERS
Durch Drücken des Schalteroberteils schalten Sie
zum nächsten empfangbaren Sender weiter.
Durch Drücken des Schalterunterteils schalten Sie zum vorherigen empfangbaren Sender weiter.
Durch Drücken der Taste in der Schaltermitte wird der nächste programmierte Sender eingestellt.
MEDIEN-BEDIENFUNKTIONEN DES
LINKEN SCHALTERS (Z. B. CD)
Durch einmaliges Drücken des Schalteroberteils schalten Sie zum nächsten Titel weiter.
Durch einmaliges Drücken des Schalterunterteils schalten Sie zum Anfang des aktuellen Titels bzw.
zum Beginn des nächsten Titels, falls vom aktuellen
Titel maximal eine Sekunde abgespielt wurde.
Wird der Schalter oben oder unten zweimal ge- drückt, wird der zweite Titel abgespielt, durch drei-
maliges Drücken wird der dritte Titel gewählt usw.
Durch Drücken der Taste in der Schaltermitte wird zur nächsten Voreinstellung gewechselt.(abb. 108)Lautstärkeregler am Lenkrad (rückseitige Ansicht des Lenkrads)
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wird. In Stellung "Kanal 1" des Wahlschalters steu-
ert die Fernbedienung die Funktionen des Kopfhö
rerkanals 1 (rechte Bildschirmseite). In Stellung "Ka-
nal 2" des Wahlschalters steuert die Fernbedienung
die Funktionen des Kopfhörerkanals 2 (linke Bild-
schirmseite).
5. ▸▸: Drücken Sie bei Radiobetrieb diese Taste, um
nach der nächsten Radiostation zu suchen, auf die
sich das Radio abstimmen lässt. Halten Sie diese
Taste bei CD/DVD-Betrieb gedrückt, um im aktuel-
len Titel bzw. Videokapitel den schnellen Vorlauf zu
aktivieren. Im Menümodus können Sie mithilfe die-
ser Taste im Menü navigieren.
6. ▾/ Prev: Drücken Sie bei Radiobetrieb diese Taste,
um zur vorherigen Radiostation auf einer niedrige-
ren Frequenz zu gelangen. Drücken Sie bei CD/
DVD-Betrieb diese Taste, um zum Anfang des aktu-
ellen oder vorherigen Audiotitels bzw.
Videokapitels zu gelangen. Im Menümodus können
Sie mithilfe dieser Taste im Menü navigieren.
7. MENU (Menü): Drücken Sie diese Taste, um zum Hauptmenü einer DVD zurückzukehren, einen
Satellitenaudio- oder -videokanal aus der Stations-
liste bzw. eine Wiedergabeart (RANDOM bei einer
CD/DVD) auszuwählen.
8. ▸/ || (Wiedergabe/Pause): Start/Fortsetzen bzw.
Unterbrechen der CD/DVD-Wiedergabe.
9. ■(Stopp): Stoppt die CD/DVD-Wiedergabe 10. PROG "Nach oben"/"Nach unten": Bei Radiobe-
trieb gelangen Sie durch Drücken der Taste "PROG
'Nach oben'" zur nächsten programmierten und
gespeicherten Radiostation. Durch Drücken der
Taste "PROG 'Nach unten'" gelangen Sie zur vor-
herigen programmierten und gespeicherten Radio-
station. Bei der Wiedergabe komprimierter Audi-
odaten auf einer Daten-CD/DVD gelangen Sie
durch Drücken der Taste "PROG 'Nach oben'"
zum nächsten Verzeichnis und durch Drücken der
Taste "PROG 'Nach unten'" zum vorherigen Ver-
zeichnis. Bei der Wiedergabe einer CD/DVD mit
einem Wechsler gelangen Sie durch Drücken der
Taste "PROG 'Nach oben'" zur nächsten CD/DVD
und durch Drücken der Taste "PROG 'Nach un-
ten'" zur vorherigen CD/DVD.
11. MUTE (Stummschaltung): Drücken Sie diese Taste, um den Kopfhörerausgang des ausgewählten Ka-
nals abzuschalten.
12. SLOW (langsam): Drücken Sie diese Taste zur langsamen Wiedergabe einer CD/DVD. Drücken
Sie die Wiedergabetaste ( ▸), um zur normalen
Wiedergabegeschwindigkeit zurückzukehren.
13. STATUS: Drücken Sie diese Taste, um den aktuel- len Zustand anzuzeigen.
14. MODE (Modus): Drücken Sie diese Taste, um die Betriebsart des ausgewählten Kanals zu ändern.
Informationen über die Änderung der Betriebsart
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zu ersetzen. DIESE GARANTIE IST DIE EINZIGE GA-
RANTIE FÜR DIESES PRODUKT, REGELT IHR AUS-
SCHLIESSLICHES RECHT AUF ABHILFE BEI FEHLER-
HAFTEN PRODUKTEN UND GILT ANSTELLE
ALLER WEITEREN (AUSDRÜCKLICHEN ODER
STILLSCHWEIGEND EINGESCHLOSSENEN) GA-
RANTIEN, EINSCHLIESSLICH JEGLICHER GARAN-
TIEN DER MARKTGÄNGIGKEIT ODER TAUGLICH-
KEIT FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK.
Videobildschirm
Anzeigen von Videos
Bei den Videobildschirmen sind zwei unterschiedliche
Betriebsarten möglich: ein Videomodus (bei der An-
zeige von Videos, z. B. eines DVD-Video, Aux-Videos
usw.) und ein Informationsmodus (siehe Abbil-
dung 113). Da es sich beim VES™ um ein System mit
zwei Kanälen bzw. Bildschirmen handelt, wird der In-
formationsmodus in einem zweigeteilten Bildschirm-
format angezeigt. Im Informationsmodus wird die linke
Seite des Bildschirms als "Kanal 1" und die rechte Seite
des Bildschirms als "Kanal 2" bezeichnet.
Videos werden nur auf Kanal 1 abgespielt. Wenn im
Videomodus das Bild im Vollbildmodus angezeigt wird,
steht die Funktion des Kanals 2 jedoch nach wie vor zur
Verfügung. Am unteren Bildschirmrand wird kurzzeitig
ein Popup-Banner im Videobild angezeigt (siehe Abbil-
dung 112). Wurde im Videomodus am Wahlschalter
der Fernbedienung der Kanal 2 ausgewählt, so wird bei
der ersten Betätigung einer Fernbedienungstaste dasPopup-Banner aktiviert, das den Status des Kanals 2
anzeigt. Während das Banner noch sichtbar ist, löst
jede weitere Betätigung einer Fernbedienungstaste für
Kanal 2 den angeforderten Fernbedienungsbefehl aus.
(abb. 112)
Bei einem System mit zwei Bildschirmen wird das
Video für Kanal 1 auf dem ersten Bildschirm hinten und
das Video für Kanal 2 auf dem zweiten Bildschirm
hinten angezeigt. Der Informationsmodus wird im ge-
teilten Bildschirm angezeigt: Die linke Seite des Bild-
schirms (Kanal 1) zeigt den Status/Modus des ersten
Bildschirms hinten und die rechte Seite des Bildschirms
(Kanal 2) zeigt den Status/Modus des zweiten Bild-
schirms hinten an.
Wenn sich Kanal 1 in einem Videomodus befindet, wird
das Bild auf dem ersten Bildschirm hinten im Vollbild-
modus angezeigt. Am unteren Bildschirmrand wird
(abb. 112)
Popup-Banner
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