ESP FIAT FREEMONT 2012 Betriebsanleitung (in German)
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"Zifferntastaturmenü" dieser Betriebsanleitung).
Weitere Betätigungsmöglichkeit der ENTER-Taste:
"INPUT TRK #" (Titelnummer eingeben) zur Ein-
gabe einer bestimmten Titelnummer bei Audio-
CDs/DVDs.
6. Fernbedienung gesperrt: Bei angezeigtem Symbol sind die Fernbedienungsfunktionen deaktiviert.
7. Uhr: Zeigt die Uhrzeit an.
8. Kanal 1, gemeinsam: Bei angezeigtem Symbol wird das Audiosignal für Kanal 1 gemeinsam mit Radio
genutzt und das Audiosignal wird über die Innen-
lautsprecher des Fahrzeugs wiedergegeben.
Betriebsarten-Auswahlmenü (abb. 114)
Bei der ersten Betätigung der MODE-Taste wird das
Betriebsarten-Auswahlmenü angezeigt (Abbil- dung 114). Die aktuelle Betriebsart ist stets die Stan-
dardauswahl. Mithilfe der Fernbedienung kann die Be-
triebsart für Kanal/Bildschirm 1 bzw. Kanal/
Bildschirm 2 geändert werden.
Navigieren Sie mithilfe der Navigationstasten (
▴, ▾, ▸,
◂ ) der Fernbedienung durch die verfügbaren Betriebs-
arten und drücken Sie dann zur Auswahl einer Be-
triebsart die ENTER-Taste auf der Fernbedienung. Al-
ternativ dazu können Sie durch wiederholtes Drücken
der MODE-Taste die Betriebsart so lange ändern, bis
die gewünschte Betriebsart markiert ist. Drücken Sie
dann zur Auswahl der Betriebsart die ENTER-Taste auf
der Fernbedienung.
Wenn bei einem System mit einem Bildschirm ein
Videomodus (z. B. DVD-Video, Aux-Video usw.) aktiv
ist und mithilfe des Kanalwahlschalters der Fernbedie-
nung der Kanal/Bildschirm 1 ausgewählt wurde, können
Sie mit der ersten Betätigung der MODE-Taste auf der
Fernbedienung das Betriebsarten-Auswahlmenüanzeigen.
Zifferntastaturmenü (abb. 115)
Wenn die Anzeige für Kanal 1 oder Kanal 2 eine Taste
für eine direkte Aktion enthält, können Sie durch
Drücken der ENTER-Taste auf der Fernbedienung ein
Zifferntastaturmenü (siehe Abbildung 115, Kanal 1)
aktivieren. Dieser Bildschirm erleichtert die Eingabe
einer bestimmten Tunerfrequenz, eines bestimmten
(abb. 114)
Betriebsarten-Auswahlmenü
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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den Schlitz über der Schlosszunge eingeschoben
werden.
4. Die Schlosszunge weiter nach oben schieben, bis sie aus dem gefalteten Gurt freikommt.
BEIFAHRER-SICHERHEITSGURTE
Die Beifahrer-Sicherheitsgurte sind mit einem automa-
tisch sperrenden Gurtaufroller (ALR) oder einer
selbstsperrenden Schlosszunge ausgestattet, die zur
Sicherung eines Kinder-Rückhaltesystems verwendet
werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
"Einbau von Kinder-Rückhaltesystemen mithilfe der Si-
cherheitsgurte des Fahrzeugs" im Abschnitt "Kinder-
Rückhaltesystem". In der Tabelle unten ist der Funkti-
onstyp für jede Sitzposition definiert.
Fahrer Mitte Fahrgast
Erste Sitzreihe nicht zutref- fendnicht zutref-
fend ALR
Zweite Sitz- reihe ALR ALR ALR
Nicht zutreffend
ALR – automatisch sperrender Gurtaufroller
Wenn der Beifahrersitz mit einem automatisch sper-
renden Gurtaufroller (ALR) ausgestattet ist und nor-
mal verwendet wird:
Das Gurtband nur so weit herausziehen, dass es am
Körper bequem anliegt, damit der automatisch sper-
rende Gurtaufroller (ALR) nicht aktiviert wird. Wenn
der automatisch sperrende Gurtaufroller (ALR) akti- viert wird, hören Sie beim Aufrollen des Gurts ein
ratschendes Geräusch. In diesem Fall lassen Sie das
Gurtband vollständig in den Aufroller gleiten und zie-
hen es anschließend nur so weit heraus, dass es be-
quem am Körper anliegt. Schieben Sie die Schlosszunge
ins Gurtschloss, bis Sie ein "Klicken" hören.
AUTOMATISCH SPERRENDE
GURTAUFROLLFUNKTION (ALR) (bei
Versionen/Märkten, wo verfügbar)
In dieser Betriebsart wird der Schultergurt automa-
tisch vorgesperrt. Der Gurt wird anschließend noch so
weit in den Aufroller gezogen, dass er straff anliegt. Die
automatische Gurtsperre ist für alle Beifahrersitze mit
Dreipunkt-Automatikgurt verfügbar. Verwenden Sie
die automatische Gurtsperre immer dann, wenn ein
Kindersitz auf einer Sitzposition angebracht ist, die
über diese Funktion verfügt. Kinder bis 12 Jahre sollten
während der Fahrt immer hinten sitzen und vor-
schriftsmäßig angeschnallt sein.
So aktivieren Sie die automatische Gurtsperre
1. Den Dreipunktgurt anschnallen.
2. Den Schulterabschnitt fassen und nach unten zie-
hen, bis der gesamte Gurt herausgezogen ist.
3. Lassen Sie den Gurt zurück in den Aufroller gleiten. Beim Aufrollen des Gurtes ist ein Klickgeräusch
hörbar. Dies zeigt an, dass die automatische Gurt-
sperre aktiviert ist.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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Auslösesensoren und Steuergeräte
Das Steuergerät elektronischer Passantenschutz
(EPPM) bestimmt, ob bei einem Frontalaufprall eine
Aktivierung der Stellglieder erforderlich ist. Das EPPM
bestimmt auf Grundlage der Signale von den Aufprall-
sensoren, wann die Stellglieder aktiviert werden müs
sen. Die Aufprallsensoren befinden sich im Bereich der
Frontstoßfänger.
Das EPPM überprüft außerdem bei jedem Einschalten
der Zündung (Stellung START oder ON/RUN) die
Funktionsbereitschaft der Elektronikbauteile des akti-
ven Motorhauben-Passantenschutzes. Wenn sich der
Schlüssel in Stellung LOCK bzw. ACC befindet oder
nicht im Zündschloss eingesteckt ist, ist der aktive
Motorhauben-Passantenschutz nicht eingeschaltet und
die Motorhaube wird nicht angehoben.
Das EPPM verfügt über eine Reservespannungsversor-
gung, die sicherstellt, dass die Stellglieder auch dann
aktiviert werden, wenn die Batterie schwach ist oder
der Batterieanschluss getrennt wurde.
Wartung des aktiven Motorhauben-
Passantenschutzes
Wenn das EPPM den aktiven Motorhauben-
Passantenschutz auslöst oder eine Funktionsstörung in
einem Teil des Systems entdeckt, schaltet es die
Airbag-Warnleuchte ein, und es wird die Meldung
"SERVICE ACTIVE HOOD" (Aktiven Motorhauben-
Passantenschutz warten) im Infodisplay (bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar) angezeigt. Ein einfaches akus-tisches Warnsignal ertönt, wenn die Airbag-
Warnleuchte nach dem ersten Anlassen des Motors
erneut aufleuchtet. Das Steuergerät führt außerdem
eine Diagnose durch und meldet durch die Airbag-
Warnleuchte, wenn eine Funktionsstörung festgestellt
wurde, die den aktiven Motorhauben-Passantenschutz
beeinträchtigen könnte. Bei der Diagnose wird darüber
hinaus auch die Art der Funktionsstörung ermittelt.
Wenn die Airbag-Warnleuchte aufleuchtet oder die
Meldung "SERVICE ACTIVE HOOD" (Aktiven
Motorhauben-Passantenschutz warten) im Infodisplay
erscheint, setzen Sie sich mit Ihrem Vertragshändler in
Verbindung.
Falls der aktive Motorhauben-Passantenschutz akti-
viert wird, muss das Fahrzeug von einem Vertragshänd
ler gewartet werden. Es müssen die Motorhauben-
scharniere gewartet und die Stellgliedeinheiten
ausgetauscht werden, um die Funktionstüchtigkeit des
Systems wiederherzustellen.
Nach einem Auslösen des aktiven Motorhauben-
Passantenschutzes kann die ursprüngliche Motorhau-
benposition vorübergehend wiederhergestellt werden.
Dazu müssen Sie die Haube an der hinteren Kante über
den Motorhaubenscharnieren nach unten drücken, um
den internen Druck der einzelnen Stellglieder zu ent-
lasten. Die vorübergehende Position der Motorhaube
soll die Sicht durch die Windschutzscheibe über der
Motorhaube verbessern, bis das Fahrzeug gewartet
werden kann. Bei der vorübergehenden Position der
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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hohen Anfangsbeschleunigungen führen, ausgelöst
werden. Dies hängt von der Art und Lage der Kollision
ab.
Die Seiten-Airbags werden nicht bei jedem Seitenauf-
prall ausgelöst. Das Auslösen der Seiten-Airbags hängt
von der Schwere und Art des Aufpralls ab.
Da die Airbag-Sensoren die Verzögerung des Fahrzeugs
in Bezug auf die Zeit messen, sind die Fahrgeschwindig-
keit und der Schaden an sich keine guten Indikatoren
dafür, ob ein Airbag ausgelöst werden sollte oder nicht.
Außerdem bieten bei jedem Unfall auch die Sicher-
heitsgurte wichtigen Schutz und halten Sie in Position,
also in ausreichendem Abstand von einem ausgelöstenAirbag.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät überprüft außer-
dem bei jedem Einschalten der Zündung (Stellung ON/
RUN) die Funktionsbereitschaft der Elektronikbauteile
des Airbag-Systems. Wenn sich die Zündung in Stellung
OFF (Aus) bzw. ACC (Zusatzverbraucher) befindet, ist
das Airbag-System nicht eingeschaltet und die Airbags
werden nicht ausgelöst.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät verfügt über eine
Reservespannungsversorgung, die sicherstellt, dass die
Airbags auch dann auslösen, wenn die Batterie schwach
ist oder der Batterieanschluss getrennt wurde.Beim Einschalten der Zündung schaltet das
Rückhaltesysteme-Steuergerät außerdem die
Airbag-Warnleuchte auf der Instrumententa-
fel ca. vier bis acht Sekunden lang zum Selbst-
test ein. Nach dem Selbsttest erlischt die Airbag-
Warnleuchte. Wenn das Rückhaltesysteme-
Steuergerät in einem der Bauteile eine Fehlfunktion
registriert, wird dies durch kurzes oder ständiges Auf-
leuchten der Airbag-Warnleuchte angezeigt. Ein einfa-
ches akustisches Warnsignal ertönt, wenn die Leuchte
nach dem ersten Anlassen des Motors erneut aufleuch-
tet.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät führt außerdem
eine Diagnose durch und meldet durch die Airbag-
Warnleuchte, wenn eine Funktionsstörung festgestellt
wurde, die das Airbag-System beeinträchtigen könnte.
Bei der Diagnose wird darüber hinaus auch die Art der
Funktionsstörung ermittelt.
214KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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Drücken Sie die MOTORSTART-/-STOPP-Taste eindrittes Mal, um den Zündschalter in Stellung OFF
(Aus) zu bringen (am Info-Display (EVIC) wird "OFF"
(Aus) angezeigt).
EXTREM NIEDRIGE AUSSENTEMPERATUR
(UNTER -29 °C)
Um bei diesen Temperaturen einen zuverlässigen Mo-
torstart zu haben, verwenden Sie bitte eine extern
gespeiste elektrische Motorblockheizung, die Sie von
Ihrem autorisierten Fachhändler beziehen können.
MOTOR SPRINGT NICHT AN
WARNHINWEISE!
Niemals Kraftstoff oder andere
brennbare Flüssigkeiten direkt in das
Drosselklappengehäuse einfüllen, um so den Mo-
tor anzulassen. Dies kann zu einer Stichflamme
und schweren Verletzungen führen.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Versuchen Sie nicht , Ihr Fahrzeug durch An-
schieben oder Anschleppen in Gang zu setzen.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe können auf
diese Weise nicht starten. Unverbrannter Kraft-
stoff kann in den Katalysator eindringen und sich
sofort nach dem Starten des Motors entzünden
und den Katalysator und das Fahrzeug beschädi
gen. Hat das Fahrzeug eine entladene Batterie,
können Starterkabel verwendet werden, um von
einer Fremdbatterie oder der Batterie in einem
anderen Fahrzeug einen Start zu erhalten. Diese
Art des Startens kann bei unsachgemäßer Aus-
führung gefährlich sein. Siehe "Vorgehensweise
bei der Starthilfe" in "Bei einem Notfall" für
weitere Informationen.
Wiederherstellen eines "abgesoffenen"
Motors (mit MOTORSTART-/-STOPP-Taste)
Falls der Motor nicht anspringt, wenn Sie die Anwei-
sungen unter "Normales Anlassen des Motors" oder
"Starten bei extremen Außentemperaturen" durchge-
führt haben, ist er möglicherweise "abgesoffen". Um
überschüssigen Kraftstoff zu beseitigen, drücken Sie
einmal die MOTORSTART-/-STOPP-Taste bei gedrück
tem Bremspedal und ganz durchgedrücktem Gaspedal.
Der Anlassermotor schaltet sich automatisch ein, läuft
10 Sekunden lang und schaltet sich dann ab. Geben Sie
anschließend Brems- und Gaspedal frei, warten Sie 10
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
Page 242 of 372

(Fortsetzung)
Kinder auf keinen Fall unbeaufsichtigt im Fahr-
zeug oder mit Zugriff auf ein entriegeltes Fahr-
zeug lassen.
Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zu lassen
ist aus verschiedenen Gründen gefährlich. Ein
Kind oder andere Personen können schwer oder
sogar lebensgefährlich verletzt werden. Kinder
sollten ermahnt werden, die Feststellbremse, das
Bremspedal oder den Schalthebel auf keinen Fall
zu berühren.
Das Schlüssel-Griffstück nicht im Fahrzeug
oder in der Nähe des Fahrzeugs liegen lassen, und
Keyless Enter-N-Go nicht im Modus ACC (Zu-
satzverbraucher) oder ON/RUN (Ein) lassen. Ein
Kind könnte die Fensterheber oder andere elek-
trische Systeme betätigen oder das Fahrzeug in
Gang setzen.
ZÜNDSCHLÜSSELSPERRE FÜR
PARKSTELLUNG
Dieses Fahrzeug ist mit einer Zündschlüsselsperre für
die Parkstellung ausgestattet, die es erfordert, dass der
Schalthebel in die Stellung PARK gebracht wird, bevor
der Motor ausgeschaltet werden kann. So wird vermie-
den, dass der Fahrer versehentlich das Fahrzeug ver-
lässt, ohne das Getriebe in die Stellung PARK zu stellen. Dieses System sperrt den Schalthebel in der Stellung
PARK, wenn sich der Zündschalter in der Stellung OFF
befindet.
BREMS-/GETRIEBE-SCHALTSPERRSYSTEM
Dieses Fahrzeug ist mit einer Brems-/Getriebe-
Schaltsperre (BTSI) ausgestattet, die den Wählhebel in
Stellung PARK gesperrt hält, wenn die Bremsen nicht
betätigt sind. Um den Wählhebel aus der Stellung
PARK zu schalten, müssen Sie den Zündschalter in die
Stellung ON/RUN bringen (Motor läuft oder nicht)
und das Bremspedal betätigen.
SECHSGANG-AUTOMATIKGETRIEBE
Die Schalthebelanzeige (im Kombiinstrument) zeigt
den eingelegten Gang an. Sie müssen das Bremspedal
drücken, um den Schalthebel aus der Stellung PARK zu
bewegen (siehe "Brems-/Getriebe-Schaltsperrsystem"
in diesem Abschnitt). Zum Fahren bewegen Sie den
Schalthebel von PARK oder NEUTRAL (Leerlauf ) in
die Stellung DRIVE (Fahrt).
Das elektronisch gesteuerte Getriebe verfügt über ein
präzises Schaltprogramm. Die Getriebeelektronik kali-
briert sich selbst; aus diesem Grund können die ersten
Schaltvorgänge bei einem Neufahrzeug etwas abrupt
ausfallen. Dies ist normal. Die präzisen Schaltpunkte
werden sich innerhalb von einigen hundert Kilometern
einstellen.
Schalten Sie nur dann von der Stellung D in die Stellung
P oder R, wenn das Gaspedal nicht mehr betätigt wird
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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und das Fahrzeug steht. Betätigen Sie beim Schalten das
Bremspedal.
Der Schalthebel hat die Stellungen PARK (Parken),
REVERSE (Rückwärtsgang), NEUTRAL (Leerlauf ),
DRIVE (Fahrt) und AutoStick
®. Manuelles Schalten
kann über AutoStick
®erfolgen (siehe "AutoStick
®" in
"Start und Betrieb" für weitere Informationen). Der
Gang wird durch Bewegen des Schalthebels nach links
oder rechts (-/+) in der Stellung AutoStick
®gewählt,
der dann im Kombiinstrument als 6, 5, 4, 3, 2, 1
angezeigt wird. (abb. 144)
GANGBEREICHE
Den Motor NICHT hochdrehen, wenn Sie den Wähl
hebel aus der Stellung PARK oder NEUTRAL in einen
anderen Gangbereich schalten. PARK
Die Stellung PARK sperrt das Getriebe und unterstützt
so die Wirkung der Feststellbremse. In dieser Stellung
kann der Motor gestartet werden. Niemals in Stellung
PARK (Parken) schalten, wenn sich das Fahrzeug noch
bewegt! Beim Verlassen des Fahrzeugs mit dieser
Wählhebelstellung grundsätzlich die Feststellbremseanziehen.
Beim Parken auf einer ebenen Fläche können Sie zuerst
den Wählhebel in Stellung PARK schalten und dann die
Feststellbremse anziehen.
Beim Parken an einem Berg ziehen Sie zuerst die
Feststellbremse an, bevor der Schalthebel in die Stel-
lung PARK geschaltet wird. Andernfalls kann die auf
den Getriebesperrmechanismus wirkende Last es er-
schweren, den Schalthebel aus Stellung PARK zu bewe-
gen. Schlagen Sie als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme
beim Parken an einem Gefälle die Vorderräder zum
Bordstein ein. Schlagen Sie beim Parken an einer Stei-
gung die Vorderräder zur Straße ein.
(abb. 144)
Wählhebel
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
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NEUTRAL (Leerlauf )
Diese Stellung wird verwendet, wenn das Fahrzeug
längere Zeit bei laufendem Motor steht. In dieser
Stellung kann der Motor angelassen werden. Ziehen Sie
die Feststellbremse fest an und schalten Sie das Ge-
triebe in Stellung PARK, wenn Sie das Fahrzeug verlas-
sen müssen.
WARNHINWEISE!
Lassen Sie das Fahrzeug auf keinen Fall
in NEUTRAL rollen und schalten Sie kei-
nesfalls die Zündung aus, um das Fahrzeug
bergab rollen zu lassen. Derartige Praktiken kön
nen sich negativ auf die Verkehrssicherheit aus-
wirken und schränken Ihre Möglichkeiten ein,
schnell auf wechselnde Verkehrs- oder Fahrbahn-
bedingungen zu reagieren! Sie können möglicher-
weise die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren
und einen Unfall verursachen.Abschleppen, Schieben und jede andere
Bewegung des Fahrzeugs bei Wählhebel-
stellung N kann schwere Getriebeschä
den zur Folge haben. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter "Schleppen im Freizeitbe-
reich" in "Start und Betrieb" und unter "Ab-
schleppen eines fahruntüchtigen Fahrzeugs" in
"Bei einem Notfall". DRIVE (Fahrt)
Diese Fahrstufe eignet sich für die meisten Fahrsituati-
onen im Stadtverkehr sowie auf Landstraße und Auto-
bahn. Diese Fahrstufe sorgt für besonders weiche
Hochschalt- und Zurückschaltvorgänge und für den
günstigsten Kraftstoffverbrauch. Das Getriebe schaltet
automatisch durch die Untersetzungsgänge erster,
zweiter und dritter, vierter und direkter fünfter und
sechster Gang (Overdrive) hoch. Die Stellung DRIVE
(Fahrt) sorgt unter allen normalen Betriebsbe-
dingungen für optimale Fahreigenschaften.
Wenn viele Schaltvorgänge erfolgen (z. B. bei Betrieb
des Fahrzeugs mit hoher Last, bei vielen Hügeln, bei
starkem Gegenwind oder bei schwerem Anhän
gerbetrieb), wählen Sie den AutoStick
®-Modus (siehe
"AutoStick
®" in "Start und Betrieb" für weitere Infor-
mationen), um einen niedrigeren Gang zu wählen. Un-
ter diesen Bedingungen verbessert ein niedriger Gang
die Leistung und erhöht die Getriebelebensdauer, da
durch weniger Schaltvorgänge weniger Wärme erzeugt
wird.
Abhängig von Motor- und Getriebetemperatur sowie
der Fahrzeuggeschwindigkeit bemerken Sie bei niedri-
gen Temperaturen eventuell geänderte Schaltvorgänge.
Diese Funktion verbessert die Aufwärmphase von Mo-
tor und Getriebe und sorgt so für maximale Effizienz.
Das Einrücken der Wandlerüberbrückungskupplung
wird gesperrt, bis das Getriebeöl warm genug ist (siehe
"Hinweis" unter "Wandlerüberbrückungskupplung" in
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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MAXIMAL ZULÄSSIGE GEWICHTE DES ANHÄNGERS
Die folgende Tabelle enthält die maximal zulässigen Anhängergewichte für den vorgegebenen Antriebsstrang.
Motor/Getriebe Frontbereich Max. zulässiges Gesamt-Zuggewicht (Modell mit5 und 7 Insassen) Max. Anhängerstützlast
(Modell mit 5 und 7 In- sassen)
3,6 l/Automatikgetriebe 3,7 sq m 1.100 kg 55 kg
2,0-l-Dieselmotor/
Schaltgetriebe 3,7 sq m 1.100 kg 55 kg
Siehe die geltenden gesetzlichen Bestimmungen für maximale Anhängerkupplungsgeschwindigkeiten
Die Anhängerstützlast ist als Teil des kombinierten Gewichts aus Insassen und Zuladung zu betrachten und darf das auf
der Sicherheitsplakette angegebene Gewicht keinesfalls überschreiten.
ANHÄNGERGEWICHT UND ANHÄNGERSTÜTZLAST
Wird ein Anhänger so beladen, dass sich das größte
Gewicht auf den Rädern oder im hinteren Bereich
befindet, kann dies zu heftigenSchaukelbewegungen
und in der Folge zum Verlust der Kontrolle über das
FahrzeugAnhänger-Gespann führen. Das Versäumnis,
das größte Gewicht im vorderen Bereich des Anhän
gers zu verstauen, ist die Ursache für viele Unfälle bei
Anhängerbetrieb.
Überschreiten Sie nie die maximale Anhängerstützlast,
die auf Ihrer Anhängerkupplung eingestanzt ist.
Beachten Sie bei der Berechnung des Gewichts auf der
Fahrzeug-Hinterachse folgende Punkte:
Die Stützlast des Anhängers. Das Gewicht der gesamten übrigen Zuladung oder
Ausrüstung im Fahrzeug oder gegebenenfalls auf ei-
nem Dachgepäckträger.
Das Gewicht des Fahrers und aller Insassen. HINWEIS: Bedenken Sie, dass das Gewicht Ihres
Fahrzeugs sich durch alle Gegenstände im oder auf dem
Anhänger erhöht. Sämtliches Zubehör, das im Werk
oder vom Händler eingebaut wurde, ist ebenfalls bei
der Gesamtlast Ihres Fahrzeugs zu berücksichtigen.
Siehe die Sicherheitsplakette, die auf der Stirnseite der
Fahrertür befestigt ist, oder an der "B"Säule auf der
Fahrerseite, für das maximale Gesamtgewicht von In-
sassen und Zuladung für Ihr Fahrzeug.
250
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
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3. ESP-Systemkontrollleuchte (bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)Die "ESP-Systemkontrollleuchte" im Kombi-
instrument leuchtet beim Einschalten der
Zündung (ON/RUN) auf. Die Leuchte er-
lischt, wenn der Motor läuft. Leuchtet die
"ESP-Systemkontrollleuchte" bei laufendem Motor
ständig, liegt eine Störung im ESP-System vor. Wenn
diese Leuchte nach mehreren Fahrzyklen eingeschaltet
bleibt und das Fahrzeug mehrere Kilometer mit Ge-
schwindigkeiten über 48 km/h gefahren wurde, suchen
Sie so bald wie möglich eine Vertragswerkstatt auf, um
die Ursache der Störung feststellen und diese beheben
zu lassen. HINWEIS:
Die "Kontrollleuchte ESP Aus" und die "ESP-
Systemkontrollleuchte" leuchten bei jedem Einschalten
der Zündung (ON/RUN) kurzzeitig auf.
Bei jedem Einschalten der Zündung (ON/RUN) wird
das ESP-System eingeschaltet, selbst wenn es zuvor
ausgeschaltet wurde.
Das ESP-System erzeugt Summ- oder Klickgeräu
sche, wenn es aktiv ist. Dies ist normal, die Geräusche
hören auf, sobald das ESP nach dem Manöver, das die
ESP-Aktivierung auslöste, inaktiv wird. 4. Blinkerkontrollleuchte
Der linke oder rechte Pfeil blinkt im Einklang
mit dem entsprechenden vorderen und hin-
teren Blinkersignal, wenn der Blinkerschalter
betätigt wird. (Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "Leuchten" in "Kenntnis des Fahr-zeugs".) HINWEIS:
Ein akustisches Warnsignal ertönt, wenn das Fahr-
zeug mehr als 1,6 km mit eingeschaltetem Blinker fährt.
Prüfen Sie auf eine defekte Außenglühbirne, wenn
einer der Blinker schnell blinkt.
5. Fernlicht-Kontrollleuchte Diese Anzeige zeigt an, dass das Fernlicht einge-
schaltet ist. Ziehen Sie den Kombischalterhebel
auf der linken Seite der Lenksäule zu sich, um das
Abblendlicht zu schalten. (Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter "Leuchten" in "Kenntnis desFahrzeugs".)
6. Nebelscheinwerferanzeige (bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
Bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern leuch-
tet diese Leuchte auf. (Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter "Leuchten" in "Kenntnis
des Fahrzeugs".)
261KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
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