ABS FIAT SCUDO 2011 Betriebsanleitung (in German)
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SICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRT
KONTROLL-
LEUCHTEN UND
ANZEIGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENT
E
Abb. 111F0P0289m
Holprige Strecken oder star-
ke Bremsungen können
plötzliche Verschiebungen der Ladung
mit daraus entstehenden Gefahrensi-
tuationen für den Fahrer und die Mit-
fahrer verursachen: Vor der Abfahrt
die Ladung sicher mit Verwendung der
entsprechenden Verankerungen auf
dem Boden Abb. 111 befestigen. Für
die Blockierung Metallkabel, Seile
oder Riemen mit geeigneter Wider-
standsfähigkeit für das Gewicht des zu
befestigenden Materials verwenden.
ZUR BEACHTUNG
Auch bei stillstehendem
Fahrzeug auf stark anstei-
genden oder seitlich geneigten
Straßen kann die Öffnung der Hin-
tertüren oder der Seitentür ein plötz-
liches Herausfallen der nicht befe-
stigten Gegenstände verursachen.
ZUR BEACHTUNG
Wenn Sie Benzin in einem
Reservekanister transportie-
ren wollen, müssen Sie die gesetzlichen
Bestimmungen beachten und dürfen
nur einen zugelassenen Kanister ver-
wenden, der auf angemessene Weise
an den Lastverankerungsösen befestigt
wird.
Trotzdem erhöht sich die Brandgefahr
im Falle eines Unfalls.
ZUR BEACHTUNG
Außer diesen Vorsichtsmaßnahmen allge-
meiner Art können einige einfache Maß-
nahmen die Fahrsicherheit, den Fahrkom-
fort und die Lebensdauer des Fahrzeugs
verbessern:
❒Die Ladung gleichmäßig auf der Lade-
fläche verteilen. Wenn es notwendig ist,
diese nur auf einen Bereich zu konzen-
trieren, den mittleren Bereich zwischen
den beiden Achsen auswählen;
❒Denken Sie daran, dass sich der
Schwerpunkt des Fahrzeugs um so wei-
ter absenkt, je niedriger die Ladung ver-
staut wird, wodurch die Fahrsicherheit
erhöht wird: Verstauen Sie daher die
schwersten Gegenstände immer unten;
❒Denken Sie schließlich daran, dass das
dynamische Verhalten des Fahrzeugs
durch das transportierte Gewicht be-
einflusst wird: Im Besonderen verlän-
gern sich die Bremswege vor allem bei
hoher Geschwindigkeit.
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AUSRICHTUNG
DES LICHTKEGELS
Die korrekte Ausrichtung der Schein-
werfer ist nicht nur für den Komfort und
die Sicherheit des Fahrers sondern auch
für die anderen Verkehrsteilnehmer von
ausschlaggebender Bedeutung.
Außerdem ist sie auch eine präzise Vor-
schrift der Straßenverkehrsordnung.
Um für sich selbst und andere die besten
Sichtbedingungen während der Fahrt bei
eingeschaltetem Licht herzustellen, muss
das Fahrzeug korrekt eingestellte Schein-
werfer haben.
Wenden Sie sich zur Kontrolle und even-
tuellen Einstellung an das Fiat Kunden-
dienstnetz.ABS-SYSTEM
Wenn Sie zuvor noch nie Fahrzeuge mit
ABS-System gefahren haben, ist es ratsam,
einige Testfahrten auf rutschigem Unter-
grund durchzuführen, natürlich unter si-
cheren Bedingungen und unter Beachtung
der Straßenverkehrsordnung des Landes,
in dem Sie sich befinden. Weiterhin lesen
Sie bitte auch die nachstehenden Bemer-
kungen sorgfältig durch.
Es handelt sich um ein System, das fester
Bestandteil der Bremsanlage ist und bei jeg-
lichen Haftungsbedingungen und Brems-
stärke ein Blockieren der Räder und das
darauf folgende Rutschen eines oder meh-
rerer Räder vermeidet, so dass das Fahr-
zeug auch bei Notbremsungen kontrollier-
bar bleibt.
Die Anlage wird durch das EBD-System
(Electronic Braking force Distribution)
vervollständigt, das die Bremswirkung auf
die Vorder- und Hinterräder aufteilt.
ZUR BEACHTUNG Für die maximale
Wirksamkeit der Bremsanlage ist eine Ein-
laufzeit von ungefähr 500 km notwendig
(bei neuem Fahrzeug nach dem Wechsel
von Bremsbelägen/-scheiben): In dieser
Zeit sind starke, wiederholte oder lang an-
haltende Bremsvorgänge zu vermeiden.Das ABS nutzt in bester Wei-
se die zur Verfügung stehen-
de Haftung aus, kann sie aber nicht
verbessern. Bei rutschigem Unter-
grund ist in jedem Fall Vorsicht ange-
raten, und unnötige Risiken sind zu
vermeiden.
ZUR BEACHTUNG
EINSCHRITT DES SYSTEMS
Das Eingreifen des ABS teilt sich dem Fah-
rer durch ein leichtes Pulsieren des Brem-
spedals mit, das von Geräuschen begleitet
wird: Dies bedeutet, dass die Geschwin-
digkeit dem Straßentyp angepasst werden
muss.
Das Einschreiten des ABS ist
ein Zeichen dafür, dass die
Haftungsgrenze zwischen Reifen und
Untergrund erreicht wurde: Es ist not-
wendig, die Geschwindigkeit den vor-
handenen Haftungsbedingungen an-
zupassen.
ZUR BEACHTUNG
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IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
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ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENT
E
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WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
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ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENTE
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FEHLERMELDUNG
Havarie des ABS-Systems
Eine eventuelle Havarie wird durch das
Aufleuchten der Kontrolllampe
>auf
der Instrumententafel zusammen mit der
Meldung auf dem Multifunktionsdisplay
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
angezeigt, (siehe Kapitel “Kontrollleuch-
ten und Anzeigen”).
In diesem Fall behält das Bremssystem sei-
ne Leistungsfähigkeit bei, allerdings ohne
das ABS-System. Fahren Sie bitte vorsich-
tig das nächste Fiat Kundendienstnetz für
eine Überprüfung der Anlage an.BRAKE ASSIST
(im ESP-System integrierte Hilfe
bei Notbremsungen)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das nicht ausschließbare System erkennt
Notbremsungen (aufgrund der Ge-
schwindigkeit der Pedalbetätigung), ga-
rantiert einen Anstieg des hydraulischen
Bremsdrucks, der den Druck des Fahrers
unterstützt, und bewirkt ein schnelleres
und wirksameres Einschreiten der Brems-
anlage.
Brake Assist wird auf Fahrzeugen, die mit
ESP-System ausgerüstet sind, bei Havari-
en der Anlage (durch Aufleuchten der
Lampe
™angezeigt) deaktiviert.
Bei Eingreifen des ABS-Sy-
stems pulsiert das Bremspe-
dal: Verringern Sie jetzt nicht den
Druck auf das Pedal, sondern halten
Sie es ohne Zögern weiter gedrückt.
Auf diese Weise bringen Sie das Fahr-
zeug, so schnell es die Straßenbedin-
gungen erlauben, zum Stehen.
ZUR BEACHTUNG
Havarie des EBD-Systems
Eine eventuelle Havarie wird durch das
Aufleuchten der Kontrolllampen
>, xund STOP auf der Instrumententafel zu-
sammen mit der Meldung auf dem Multi-
funktionsdisplay (für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen) angezeigt, (siehe Kapitel
“Kontrollleuchten und Anzeigen”).
In diesem Fall können die Hinterräder bei
starkem Bremsen zu früh blockieren und
das Fahrzeug schleudern. Fahren Sie mit
äußerster Vorsicht das Fiat Kunden-
dienstnetz an, um das System kontrollie-
ren zu lassen.
Wenn nur die Kontrollleuch-
te xauf der Instrumenten-
tafel (zusammen mit der Meldung auf
dem Multifunktionsdisplay, für Ver-
sionen/Märkte, wo vorgesehen)
leuchtet, halten Sie das Fahrzeug so-
fort an und wenden sich umgehend
an das nächste Fiat Kundendienst-
netz. Ein eventuelles Leck an der Hy-
draulikanlage beeinträchtigt die
Bremsfunktion sowohl des konven-
tionellen Bremssystems als des An-
tiblockiersystems.
ZUR BEACHTUNG
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TECHNISCHE
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BRETT UND
BEDIENELEMENT
EPARKSENSOREN
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Die Sensoren befinden sich in der hinte-
ren Stoßstange des Fahrzeugs Abb. 114
und haben die Aufgabe, die Anwesenheit
von Hindernissen hinter dem Fahrzeug zu
erfassen und dem Fahrer durch ein inter-
mittierendes Tonzeichen zu melden.
Um die Parksensoren zu deaktivieren,
drücken Sie den Druckschalter A-
Abb. 115, der am Armaturenbrett in der
Mittelkonsole angebracht ist. Die erfolg-
te Deaktivierung wird durch das Einschal-
ten der Leuchtdiode Bam Druckschalter
angezeigt.
Zur Reaktivierung drücken Sie erneut den
Druckschalter A.
Je geringer der Abstand zum Hindernis
hinter dem Fahrzeug wird, desto öfter er-
tönt die Akustikanzeige.
ZUR BEACHTUNG Der Zustand der
Parksensoren (eingeschaltet oder ausge-
schaltet) wird beim Abschalten des Mo-
tors gespeichert. AKUSTISCHES SIGNAL
Die Einlage des Rückwärtsganges aktiviert
automatisch ein intermittierendes, akusti-
sches Signal.
Das akustische Signal:
❒wird lauter, wenn sich der Abstand zwi-
schen Fahrzeug und Hindernis verklei-
nert;
❒wird konstant, wenn der Abstand zwi-
schen Fahrzeug und Hindernis kleiner
als ca. 30 cm ist und hört sofort auf,
wenn sich der Abstand zum Hindernis
vergrößert;
❒bleibt konstant, wenn sich der Abstand
zwischen Hindernis und Fahrzeug nicht
verändert. Sollte dagegen diese Bedin-
gung für die seitlichen Sensoren vor-
handen sein, wird das akustische Signal
nach ca. 3 Sekunden unterbrochen, um
zum Beispiel Meldungen bei Park-
manövern entlang von Mauern zu ver-
meiden.FEHLERMELDUNG
Eventuelle Betriebsanomalien der Park-
sensoren werden während der Einlage des
Rückwärtsganges durch ein akustisches
Signal und das Aufleuchten der Led B-
Abb. 115zusammen mit einer Meldung
auf dem Display angezeigt.
Abb. 114F0P0605mAbb. 115F0P0106m
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PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
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ARMATUREN-
BRETT UND
BEDIENELEMENT
EFUNKGERÄTE UND HANDYS
Handys und andere Funkgeräte (E-tacs-
Handys, CB u. ä.) können im Fahrzeugin-
neren nur dann benutzt werden, wenn ei-
ne separate Außenantenne am Fahrzeug
installiert wurde.
ZUR BEACHTUNG Die Benutzung die-
ser Vorrichtungen im Fahrzeuginneren
(ohne Außenantenne) verursacht nicht nur
potentielle Gesundheitsschäden der In-
sassen sondern auch Funktionsstörungen
der elektronischen Systeme, mit denen
das Fahrzeug ausgestattet ist, und gefähr-
det die Sicherheit des Fahrzeugs selbst.
Außerdem wird die Wirksamkeit von Sen-
den und Empfang dieser Geräte durch die
Abschirmwirkung der Fahrzeugkarosse
eingeschränkt.
Für die Verwendung von offiziell in der EG
zugelassenen Handys (GSM, GPRS, UMTS)
wird empfohlen, sich strengstens an die
Anweisungen des jeweiligen Herstellers zu
halten.VOM BENUTZER
ZUGEKAUFTES
ZUBEHÖR
Wenn Sie nach dem Erwerb des Fahrzeugs
elektrisches Zubehör installieren möch-
ten, das permanente Stromversorgung
benötigt (Autoradio, Satellitendiebstahlsi-
cherung usw.) oder Zubehör, das die Elek-
trik belastet, wenden Sie sich an das Fiat
Kundendienstnetz, das Ihnen nicht nur das
geeignete Zubehör der Lineaccessori Fi-
at vorstellen kann, sondern auch über-
prüft, ob die elektrische Anlage die gefor-
derte Belastung verkraften kann oder ob
eine stärkere Batterie eingebaut werden
muss.INSTALLATION VON
ELEKTRISCHEN/
ELEKTRONISCHEN
VORRICHTUNGEN
Die elektrischen/elektronischen Vorrich-
tungen, die nach dem Kauf des Fahrzeugs
im Nachverkaufsservice installiert werden,
müssen folgendermaßen gekennzeichnet
sein:
Fiat Auto S.p.A. genehmigt den Einbau von
Sende- und Empfangsgeräten, sofern die In-
stallationen kunstgerecht unter Beachtung
der Herstelleranweisungen in einem spe-
zialisierten Zentrum ausgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG Der Einbau von
Geräten, die Änderungen an den Fahr-
zeugmerkmalen verursachen, können zum
Einzug des Zulassungsscheins durch die zu-
ständigen Behörden und ggf. zum Verfall
der Garantie führen, der auf die Defekte
begrenzt ist, die durch die vorher ange-
gebene Änderung verursacht wurden oder
direkt oder indirekt auf diese zurückzu-
führen sind.
Fiat Auto S.p.A. lehnt jede Verantwortung
für Schäden ab, die durch die Installation
von Zubehör verursacht wurden, das
nicht von Fiat Auto S.p.A. geliefert oder
empfohlen und nicht entsprechend den ge-
lieferten Anweisungen installiert wurde.
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TECHNISCHE
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INHALTS-
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BRETT UND
BEDIENELEMENTE
91
Betankung
Um die komplette Betankung des Tanks
zu gewährleisten, müssen zwei Einfüllvor-
gänge nach dem ersten Geräusch der
Tankpistole ausgeführt werden. Weitere
Einfüllvorgänge sind zu vermeiden, da sie
Störungen am Versorgungssystem verur-
sachen können.
TANKVERSCHLUSS Abb. 116
Zum Tanken die Tankklappe Aöffnen,
den Zündschlüssel in das Schloss des
Tankverschlusses einführen und gegen den
Uhrzeigersinn drehen, dann den Tankver-
schluss Babschrauben.
Der hermetische Verschluss kann eine
leichte Zunahme des Drucks im Tank ver-
ursachen. Eventuelle Entlüftungsgeräusche
bei Losdrehen des Verschlusses sind
durchaus normal.
Während des Tankens hängen Sie den
Verschluss an die Vorrichtung Cim Inne-
ren der Tankklappe.
Abb. 116F0F0107m
Nähern Sie sich dem Kraft-
stoffeinfüllstutzen nicht mit
offenem Feuer oder brennenden Zi-
garetten: Brandgefahr. Nähern Sie
sich ihm auch nicht zu sehr mit dem
Gesicht, um nicht die gesundheits-
schädlichen Dämpfe einzuatmen.
ZUR BEACHTUNG
AN DER TANKSTELLE
Betrieb bei niedrigen
Außentemperaturen
Bei niedrigen Außentemperaturen kann
das Fließvermögen des Dieselkraftstoffs
aufgrund von Paraffinausscheidungen un-
zureichend werden und einen abnormen
Betrieb der Kraftstoffversorgungsanlage
verursachen.
Zur Vermeidung von Betriebsstörungen
sind daher im Handel je nach Jahreszeit
Sommer- bzw. Winter- oder Artik-Die-
selkraftstoffe (in kalten Berggebieten) er-
hältlich. Bei einer Betankung mit Diesel-
kraftstoff, der nicht für die Anwendung-
stemperatur geeignet ist, empfiehlt sich die
Mischung des Dieselkraftstoffs mit dem
Zusatz TUTELA DIESEL ART in dem auf
dem Produktbehälter angegebenen Ver-
hältnis, wobei in den Tank zuerst das
Frostschutzmittel und dann der Diesel-
kraftstoff eingeführt werden muss.
Bei längerer Verwendung/Stillstand des
Fahrzeugs in kalten/Berggebieten empfiehlt
sich die Betankung mit dem am Ort vor-
handenen Dieselkraftstoff.
In dieser Situation wird außerdem emp-
fohlen, im Tank eine Kraftstoffmenge über
50% der Tankkapazität zu behalten.Dieselfahrzeuge können nur
mit Dieselkraftstoff nach der
europäischen Norm EN590 be-
tankt werden. Die Verwendung
von anderen Produkten oder Mischun-
gen kann den Motor irreparabel be-
schädigen und infolge der verursachten
Schäden zum Verfall der Garantie führen.
Bei versehentlichem Betanken mit an-
deren Kraftstoffarten den Motor nicht
anlassen und den Tank entleeren. Wur-
de der Motor hingegen auch nur für ganz
kurze Zeit in Betrieb gesetzt, so ist außer
dem Tank auch die gesamte Kraftstoff-
förderanlage zu entleeren.
Öffnen Sie beim Tanken nicht
die linke seitliche Schiebetü-
re denn die offene Kraftstoff-
klappe könnte beschädigt
werden.
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TECHNISCHE
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BRETT UND
BEDIENELEMENTE
SICHERHEIT
GURTSTRAFFER
Um den Schutz der Sicherheitsgurte noch
effektiver zu gestalten, ist das Fahrzeug
vorn mit Gurtstraffern ausgestattet. Die-
se Einrichtungen straffen bei einem hefti-
gen Frontaufprall die Gurtbänder um ei-
nige Zentimeter. In dieser Weise liegen
die Gurte noch vor dem eigentlichen
Rückhalten am Körper der Insassen auf.
Die erfolgte Aktivierung der Gurtstraffer
wird durch die Blockierung des Aufrollers
angezeigt. Das Gurtband wird nicht mehr
aufgerollt, auch dann nicht, wenn man es
beim Aufrollen unterstützt.
ZUR BEACHTUNG Damit der Gurt-
straffer die größte Schutzwirkung erzielt,
ist dafür zu sorgen, dass der Gurt richtig
am Oberkörper und am Becken anliegt.
Bei Auslösung des Gurtstraffers kann es
zu Rauchbildung kommen. Dieser Rauch
ist nicht giftig und zeigt auch keinen be-
ginnenden Brand an.
Der Gurtstraffer erfordert weder War-
tung noch Schmierung.
Jeglicher Eingriff, der seinen Originalzu-
stand verändert, hebt seine Wirksamkeit
auf.
Wird die Vorrichtung bei außergewöhn-
lichen Naturereignissen (Überschwem-
mungen, starkem Wellengang usw.) durch
Wasser oder Schlamm beeinträchtigt,
muss sie unbedingt ausgewechselt werden.LASTBEGRENZER
Um die Sicherheit der Fahrgäste im Falle
eines Unfalles zu erhöhen, haben die Auf-
roller in ihrem Inneren einen Lastbegren-
zer, der im Falle eines Frontalaufpralls die
von den Gurten auf Oberkörper und
Schultern ausgeübte Rückhaltekraft do-
siert.Der Gurtstraffer funktioniert
nur einmal. Nachdem er ak-
tiviert wurde, wenden Sie sich für den
Austausch an das Fiat Kundendienst-
netz. Die Gültigkeit der Vorrichtung
entnehmen Sie bitte dem Schild im
Handschuhfach: nähert sich dieser
Zeitpunkt, wenden Sie sich für den
Austausch der Vorrichtung an das Fi-
at Kundendienstnetz.
ZUR BEACHTUNG
Arbeiten, bei denen Stöße, Vi-
brationen oder Erhitzungen
(über 100°C für die Dauer von
max. 6 Stunden) im Bereich
der Gurtstraffer auftreten, können zu
Schäden führen oder das Auslösen be-
wirken. Vibrationen aufgrund von
Straßenunebenheiten oder zufälligem
Überfahren von kleinen Hindernissen
wie Randsteinen usw. gehören nicht zu
diesen Bedingungen. Wenn Einschrit-
te notwendig sind, wenden Sie sich bit-
te an das Fiat Kundendienstnetz.
S.B.R.-SYSTEM
Das Fahrzeug ist mit dem S.B.R.-System
(Seat Belt Reminder) ausgestattet, das den
Fahrer und Beifahrer durch ein akustisches
Signal zusammen mit der Einschaltung der
Kontrollleuchte
heitsgurt nicht angelegt wurde.
Das akustische Signal kann zeitbegrenzt
deaktiviert werden (bis zum nächsten Ab-
stellen des Motors) und zwar in dieser
Weise:
❒den Sicherheitsgurt auf der Fahrer- und
Beifahrerseite anlegen;
❒den Zündschlüssel auf Mdrehen;
❒länger als 20 Sekunden warten, dann ei-
nen der Sicherheitsgurte abschnallen.
Für die Deaktivierung wenden Sie sich bit-
te an das Fiat Kundendienstnetz.
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UND FAHRT
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TECHNISCHE
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BRETT UND
BEDIENELEMENTE
SICHERHEIT
GRUPPE 0 und 0+
Babies bis zu 13 kg Gewicht können in ei-
ner nach hinten ausgerichteten Wiege
transportiert werden, die bei starken Ge-
schwindigkeitsverringerungen dank der
Kopfabstützung keine Belastungen des
Halses verursacht.
Die Wiege ist durch die Sicherheitsgurte
des Fahrzeuges befestigt Abb. 9, und das
Rückhalten des Babys erfolgt durch die
Gurte der Wiege.
Abb. 9F0P0310m
Die Abbildung zeigt nur eine Montageart. Der Kindersitz ist gemäß den
dem Sitz obligatorisch beiliegenden Anweisungen zu montieren.
ZUR BEACHTUNG
Es gibt Kindersitze für die Gewichtsklassen 0 und 1 mit einem Halter,
der hinten mit den Gurten des Fahrzeugs befestigt wird und über eigene
Gurte am Sitz verfügt, die das Kind halten. Diese Sitze können aufgrund ihres Ge-
wichtes eine Gefahrenquelle sein, wenn sie unsachgemäß befestigt werden (z. B.
wenn sie an den Fahrzeuggurten mit Unterlegen eines Kissens befestigt werden).
Die beiliegende Anleitung für die Befestigung ist genauestens zu befolgen.
ZUR BEACHTUNG
Abb. 10F0P0311mAbb. 11F0P0312m
GRUPPE 2
Ab 15 bis 25 kg Körpergewicht können die
Kinder direkt mit den Sicherheitsgurten
des Fahrzeugs gesichert werden Abb. 11.
Die Kindersitze haben hier nur noch die
Funktion, die Kinder in die richtige Posi-
tion für die Gurte zu bringen, damit der
diagonale Gurtverlauf am Oberkörper und
nicht am Hals erfolgt, während das hori-
zontal verlaufende Gurtband am Becken
und nicht am Bauch des Kindes anliegt. GRUPPE 1
Kinder mit mehr als 9 bis 18 kg Körper-
gewicht können in Fahrtrichtung auf Sitzen
transportiert werden, die vorn mit einem
Kissen ausgestattet sind, an dem der Si-
cherheitsgurt des Fahrzeugs angelegt wird
und so Kind und Sitz festhält Abb. 10.
Die Abbildung zeigt nur ei-
ne Montageart. Der Kinder-
sitz ist gemäß den dem Sitz obligato-
risch beiliegenden Anweisungen zu
montieren.
ZUR BEACHTUNG
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MERKMALE
INHALTS-
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BRETT UND
BEDIENELEMENTE
SICHERHEIT
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UND FAHRT
MOTOR ANLASSEN
Das Fahrzeug verfügt über eine elektro-
nische Wegfahrsperre. Kann der Motor
nicht angelassen werden, siehe die Anga-
ben im Abschnitt “Das Fiat CODE-SY-
STEM” im Kapitel “Armaturenbrett und
Bedienelemente”.
In den ersten Betriebssekunden, ganz be-
sonders nach einem längeren Stillstand,
sind stärkere Motorgeräusche zu verneh-
men. Dieses Vorkommnis, das weder die
Funktionstüchtigkeit noch die Zuverläs-
sigkeit beeinträchtigt, ist charakteristisch
bei Hydraulikstößeln, d.h. dem für Ihr
Fahrzeug gewählten Verteilungssystem,
um die Wartungseinschritte einzuschrän-
ken.
Es ist in der ersten Benut-
zungszeit ratsam, dem Fahr-
zeug keine Maximalleistun-
gen abzuverlangen (z. B. ex-
trem hohe Beschleunigungen, lange
Fahrt bei höchsten Drehzahlen, äußerst
starkes Bremsen usw.).
Bei abgestelltem Motor den
Zündschlüssel nicht im Zünd-
schloss stecken lassen, um ei-
ne unnötige Stromentnahme
aus der Batterie zu vermeiden.
Es ist gefährlich, den Motor
in geschlossenen Räumen
laufen zu lassen. Der Motor ver-
braucht Sauerstoff und gibt Kohlen-
dioxyd, Kohlenmonoxyd und andere
giftige Gase ab.
ZUR BEACHTUNG
Bis zum Start des Motors
funktioniert weder die Ser-
vobremse noch die Servolenkung. Die
auf das Bremspedal und das Lenkrad
auszuübende Kraft ist daher sehr viel
größer als normal.
ZUR BEACHTUNG
VORGEHENSWEISE
Bitte gehen Sie so vor:
❒die Handbremse anziehen;
❒ Gangschaltung in Leerlaufstellung;
❒den Zündschlüssel auf M drehen: auf
der Instrumententafel leuchtet die Kon-
trollleuchte
m;
❒das Ausgehen der Kontrollleuchte mabwarten, was umso schneller erfolgt,
je wärmer der Motor ist;
❒das Kupplungspedal, ohne Druck auf
das Gaspedal, ganz durchtreten;
❒den Zündschlüssel sofort nach Erlö-
schen der Kontrollleuchte auf Ddre-
hen
m. Ein zu langes Abwarten wür-
de den Vorgang der Glühkerzenerwär-
mung wieder aufheben. Den Schlüssel
sofort nach Start des Motors loslassen.
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PFLEGE
TECHNISCHE
MERKMALE
INHALTS-
VERZEICHNIS
ARMATUREN-
BRETT UNDBEDIENELEMENTE
ANLASSEN
UND FAHRT
Springt der Motor nicht beim ersten Ver-
such an, ist der Schlüssel vor Wiederho-
lung des Vorgangs erneut auf Szu drehen.
Wenn mit Schlüssel auf Mdie Kontroll-
leuchte
mauf dem Display eingeschal-
tet bleibt, bringen Sie den Schlüssel wie-
der auf Sund dann wieder auf M; falls die
Kontrollleuchte eingeschaltet bleibt, ver-
suchen Sie es wieder mit den anderen mit-
gelieferten Schlüsseln.
ZUR BEACHTUNG Bei abgestelltem Mo-
tor den Zündschlüssel nicht auf Mlassen.
Das Blinken der Lampe
mfür 60 Sekunden während
oder nach dem eventuell län-
geren Anlassvorgang bedeutet
einen Fehler im Vorglühsystem. Springt
das Fahrzeug an, so kann es normal be-
nutzt werden, es ist aber notwendig,
schnellstmöglich das Fiat Kunden-
dienstnetz aufzusuchen.
WARMLAUFEN DES SOEBEN
GESTARTETEN MOTORS
Bitte gehen Sie so vor:
❒ Mit dem Fahrzeug langsam anfahren,
mit mittleren Drehzahlen und ohne
stark Gas zu geben;
❒Vermeiden Sie es, dem Fahrzeug schon
auf den ersten Kilometern Höchstlei-
stungen abzuverlangen. Es ist ratsam ab-
zuwarten, bis der Zeiger des Kühlflüs-
sigkeitsthermometers anfängt, sich zu
bewegen.
Bis zum Start des Motors
funktioniert weder die Ser-
vobremse noch die Servolen-
kung. Die auf das Bremspedal
und das Lenkrad auszuübende Kraft ist
daher sehr viel größer als normal.
Ein Anlassen durch Anschie-
ben, Abschleppen oder unter
Ausnutzung von abschüssigem
Gelände ist unbedingt zu ver-
meiden. Hierdurch würde Kraftstoff in
den Auspuffkatalysator gelangen und
ihn unwiderruflich beschädigen.
ABSTELLEN DES MOTORS
Drehen Sie bei Motor im Leerlauf den
Zündschlüssel auf S.
ZUR BEACHTUNG Nach einer anstren-
genden Strecke ist es besser, den Motor
vor dem Abstellen im Leerlauf “wieder zu
Atem kommen zu lassen”, damit die Tem-
peratur unter der Motorhaube absinken
kann.
Das “Gasgeben” vor dem Ab-
stellen des Motors nützt
nichts, verbraucht Kraftstoff
und ist besonders schädlich
für Motore mit Turbolader.