Kühl Hyundai Tucson 2019 Betriebsanleitung (in German)
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Fahrhinweise
5
Fahren in überfluteten
Bereichen
Vermeiden Sie das Durchfahren
überfluteter Bereiche, solange Sie
nicht sicher sind, dass das Wasser
nicht höher steht als bis zur
Unterseite der Radnaben. Lassen
Sie genug Abstand zum Anhalten,
da die Bremswirkung möglicher-
weise beeinträchtigt ist.
Trocknen Sie nach Wasser-
durchfahrten die Bremsen, indem
Sie während der Fahrt das Brems -
pedal mehrmals leicht betätigen.
Fahren mit hoher
Geschwindigkeit
Reifen
Korrigieren Sie den Reifenluftdruck
laut Vorgabe. Nicht ausreichend
aufgepumpte Reifen können zu heiß
werden oder Schaden nehmen.
Montieren Sie keine abgefahrenen
oder beschädigten Reifen, die
Traktion oder Bremswirkung
beeinträchtigen könnten.
Informationen
Überschreiten Sie beim Aufpumpen
auf keinen Fall den auf den Reifen
angegebenen Maximaldruck.
Kraftstoff, Motorkühlmittel und Motoröl
Beim Fahren mit hoher
Geschwindigkeit wird mehr Kraftstoff
verbraucht als bei niedrigen
Geschwindigkeiten. Vergessen Sie
nicht, das Motorkühlmittel und das
Motoröl zu prüfen.
Antriebsriemen
Ein zu lockerer oder beschädigter
Antriebsriemen kann zur
Überhitzung des Motors führen.
i
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Fahrhinweise
Vorkehrungen im Winter
Hochwertiges Kühlmittel auf
Ethylen-Glykolbasis verwenden
Das Motorkühlsystem Ihres
Fahrzeugs ist werkseitig mit einem
hochwertigen Kühlmittel auf Ethylen-
Glykolbasis gefüllt. Nur dieses
Kühlmittel darf verwendet werden.
Es schützt das Kühlsystem vor
Korrosion, schmiert die Kühlmittel-
pumpe und verhindert das Einfrieren
des Kühlsystems. Gehen Sie beim
Wechseln oder Auffüllen des
Kühlmittels entsprechend den
Angaben im Wartungsplan im Kapitel
7 vor. Lassen Sie vor Beginn des
Winters prüfen, ob die Frost-
schutzwirkung des Kühlmittels für
die Temperaturen, mit denen im
Winter gerechnet werden muss,
ausreichend ist. Batterie und Batteriekabel prüfen
Bei winterlichen Temperaturen wird
mehr Batteriestrom verbraucht.
Inspizieren Sie die Batterie und
die Kabel, wie in Kapitel 7
angegeben.
Der Ladezustand der
Batterie kann in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt oder an einer
Tankstelle geprüft werden.
Bei Bedarf Winteröl verwenden
In manchen Gebieten empfiehlt sich
im Winter die Verwendung von
„Winteröl“ mit niedrigerer Viskosität.
Weitere Informationen finden Sie in
Kapitel 8. Falls Sie nicht genau
wissen, welches Winteröl Sie
verwenden sollen, wenden Sie sich
an eine HYUNDAI Vertragswerkstatt. Zündkerzen und Zündanlage
prüfen
Inspizieren Sie die Zündkerzen,
wie in Kapitel 7 angegeben.
Ersetzen Sie sie bei Bedarf. Prüfen
Sie auch die Verkabelung und die
anderen Bauteile der Zündanlage
auf Rissbildung, Verschleiß und
andere Beschädigungen.
So verhindern Sie das Einfrieren
der Schlösser
Um das Einfrieren der Schlösser zu
verhindern, sprühen Sie handels
-
üblichen Enteiser oder Glyzerin in
die Schließzylinder. Wenn die
Öffnung des Schlosses schon mit
Eis überzogen ist, besprühen Sie es
mit handelsüblichem Enteiser. Wenn
Bauteile im Inneren des Schlosses
festgefroren sind, versuchen Sie sie
mit einem erwärmten Schlüssel
aufzutauen. Seien Sie vorsichtig,
damit Sie sich nicht an dem heißen
Schlüssel verbrennen.
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Fahrhinweise
5
Verwenden Sie einen handels-
üblichen Frostschutzzusatz für
das Wasser der Scheiben-
waschanlage
Um das Einfrieren der Scheiben-
waschanlage zu verhindern,
mischen Sie das Scheibenwasch-
wasser mit einem handelsüblichen
Frostschutzmittel entsprechend den
Angaben auf dem Behälter. Frost-
schutzmittel für die Scheibenwasch-
anlage erhalten Sie bei Ihrem
HYUNDAI Vertragshändler und im
Zubehörhandel. Verwenden Sie kein
Motorkühlmittel oder andere Arten
von Frostschutzmitteln, damit die
Fahrzeuglackierung nicht beschädigt
wird. Verhindern Sie das Einfrieren der
Feststellbremse
Unter bestimmten Umständen kann
die Feststellbremse im betätigten
Zustand festfrieren. Dies ist am
wahrscheinlichsten, wenn sich
Schnee oder Eis an den Hinter-
radbremsen angesammelt hat oder
wenn die Bremsen nass sind. Wenn
die Gefahr besteht, dass die
Feststellbremse einfriert, betätigen
Sie sie nur vorübergehend und
schalten Sie nach „P“ (Parken).
Blockieren Sie außerdem die
Hinterräder, damit das Fahrzeug
nicht wegrollen kann. Lösen Sie
anschließend die Feststellbremse.
Verhindern Sie, dass sich Schnee
und Eis am Fahrzeugboden
ansammelt
Unter bestimmten Umständen kann
sich Schnee und Eis im Radkasten
ansammeln und die Lenkung
beeinträchtigen. Beim Fahren unter
winterlichen Extrembedingungen
sollten Sie regelmäßig unter dem
Fahrzeug nachsehen, ob die
Vorderräder und die Bauteile der
Lenkung freigängig sind.Notfallausrüstung mitführen
Führen Sie stets geeignete
Notfallausrüstung für die jeweiligen
Wetterverhältnisse mit sich. Zu den
Dingen, die Sie mitführen könnten,
zählen: Schneeketten, Absch
-
leppseile, eine Blinkleuchte, Warn-
fackeln, Sand, eine Schaufel,
Starthilfekabel, Eiskratzer, Hand-
schuhe, eine Plane, Overalls, eine
Decke usw.
Legen Sie keine Gegenstände
oder Werkstoffe im Motorraum ab.
Im Motorraum abgelegte Gegen -
stände oder Werkstoffe können die
Kühlung blockieren und auf diese
Weise Motorschäden verursachen.
Derartige Schäden fallen nicht unter
die Herstellergarantie.
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Fahrhinweise
5
Fahren am Berg
Reduzieren Sie vor dem Befahren
einer längeren Gefällestrecke die
Geschwindigkeit und schalten Sie in
einen kleineren Gang herunter. Wenn
Sie nicht zurückschalten, müssen Sie
möglicherweise so viel bremsen,
dass die Bremsen zu heiß werden
und die Bremswirkung nachlässt.
Schalten Sie vor längeren Steigungen
in einen kleineren Gang zurück und
reduzieren Sie die Geschwindigkeit
auf ca. 70 km/h, um das Überhitzen
des Motors und des Getriebes zu
vermeiden.
Wenn das Gewicht Ihres Anhängers
über dem Gesamtgewicht für
ungebremste Anhänger liegt und Ihr
Fahrzeug mit einem Automatik-
/Doppelkupplungsgetriebe ausgestat-
tet ist, sollten Sie beim Ziehen des
Anhängers in der Fahrstufe „D“ fahren.
Beim Fahren mit Anhänger in der
Fahrstufe D ist die Hitzeentwicklung
im Getriebe geringer und die
Lebensdauer des Getriebes wird
erhöht. So vermeiden Sie die Überhitzung
von Motor und/oder Getriebe:
• Achten Sie beim Ziehen eines
Anhängers an Anstiegen mit
mehr als 6 % Steigung genau
auf die Kühlmitteltemperatur -
anzeige, damit der Motor nicht
zu heiß wird. Wenn sich der
Zeiger der Kühlmitteltempera -
turanzeige der Markierung „H“
(HOT, heiß) nähert, halten Sie an,
sobald dies gefahrlos möglich
ist, und lassen Sie den Motor im
Leerlauf laufen, bis er sich
abgekühlt hat. Wenn sich der
Motor ausreichend abgekühlt
hat, können Sie die Fahrt
fortsetzen.
• Sie müssen Ihre Fahrgesch- windigkeit an das Gewicht des
Anhängers und an den Grad der
Steigung anpassen.
• Bei Fahrzeugen mit Doppel- kupplungsgetriebe überhitzt
möglicherweise die Kupplung,
wenn Sie an steilen Steigungen
einen Anhänger ziehen.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Wenn die Kupplung zu heiß
geworden ist, wird der
Notlaufmodus aktiviert. Im
Notlaufmodus blinkt die
Ganganzeige im Kombiinstru-
ment und es erklingt ein
Signalton.
Dann erscheint eine Warn-
meldung auf dem Display und
das Fahrzeug fährt möglicher -
weise unrund.
Wenn Sie diesen Warnhinweis
ignorieren, verschlechtert sich
möglicherweise das Fahrver -
halten.
Damit sich das Fahrzeug wieder
normal verhält, halten Sie das
Fahrzeug an einer flachen Stelle
an und treten Sie einige Minuten
lang die Fußbremse, bevor Sie
die Fahrt fortsetzen.
ANMERKUNG
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Fahrhinweise
5
Anfahren am Berg
1. Bringen Sie den Wählhebel in dieStellung „P“ (Parken, Fahrzeug mit
Automatik-/Doppelkupplungs-
getriebe) oder schalten Sie in
den Leerlauf (Fahrzeuge mit
Schaltgetriebe), treten Sie die
Bremse und halten Sie das
Bremspedal getreten, während
Sie:
• Lassen Sie den Motor an
• Legen Sie einen Gang (oder eine Fahrstufe) ein und
• Lösen Sie die Feststellbremse.
2. Lassen Sie das Bremspedal langsam los.
3. Fahren Sie ein wenig vorwärts, bis die Unterlegkeile frei sind.
4. Halten Sie an und lassen Sie die Unterlegkeile von einer anderen
Person aufnehmen.
Wartung bei Anhängerbetrieb
Wenn Sie regelmäßig mit Anhänger
fahren, muss Ihr Fahrzeug häufiger
gewartet werden. Besonders wichtig
sind in diesem Zusammenhang das
Motoröl, die Automatik-Getriebe-
flüssigkeit, die Achsschmierung und
das Motorkühlmittel. Auch die
Bremsanlage benötigt eine häufigere
Prüfung. Alle Wartungsmaßnahmen
und Prüfungen sind in dieser
Anleitung beschrieben, das
Stichwortverzeichnis wird Ihnen
helfen, die entsprechenden Informa -
tionen schnell aufzufinden. Wir
empfehlen, diese Abschnitte
nochmals zu lesen, bevor Sie eine
Fahrt mit Anhänger unternehmen.
Bitte denken Sie daran, dass auch
der Anhänger und die Zugvorrichtung
gewartet werden müssen. Folgen Sie
dazu dem Wartungsplan des
Anhängerherstellers und lassen Sie
die Wartung regelmäßig durchführen.
Führen Sie auch eine Sichtprüfung
vor jeder Fahrt mit Anhänger durch.
Es ist besonders wichtig, dass alle
Schrauben und Muttern der
Zugvorrichtung fest angezogen sind. So verhindern Sie Schäden am
Fahrzeug:
• Aufgrund der erhöhten
Belastung im Anhängerbetrieb
kann der Motor bei hohen
Außentemperaturen oder an
Steigungen überhitzen. Wenn
die Kühlmitteltemperaturan-
zeige eine Überhitzung anzeigt,
schalten Sie die Klimaanlage
aus und halten Sie das Fahrzeug
an einer sicheren Stelle an, um
den Motor abkühlen zu lassen.
• Prüfen Sie im Anhängerbetrieb häufiger die Automatikgetriebe -
flüssigkeit.
• Wenn Ihr Fahrzeug nicht mit einer Klimaanlage ausgestattet
ist, sollten Sie einen zusätz-
lichen Kühlerlüfter (Konden-
satorlüfter) nachrüsten lassen,
um das Leistungsvermögen des
Motors bei Anhängerbetrieb zu
erhöhen.
ANMERKUNG
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6-8
Pannenhilfe
Wenn die Kühlmitteltemperatur-
anzeige eine Überhitzung anzeigt,
die Leistung nachlässt oder laute
Klopf- oder Klingelgeräusche hörbar
sind, ist möglicherweise der Motor
überhitzt. Ergreifen Sie in diesem
Fall folgende Maßnahmen:
1. Halten Sie das Fahrzeug an der nächsten sicheren Stelle abseits
der Straße an.
2. Schalten Sie nach „P“ (Parken, Fahrzeug mit Automatik-/Doppel -
kupplungsgetriebe) bzw. in den
Leerlauf (Fahrzeuge mit Schalt -
getriebe) und ziehen Sie die
Feststellbremse. Wenn die
Klimaanlage eingeschaltet ist,
schalten Sie sie ab. 3. Stellen Sie den Motor ab, wenn
Kühlmittel ausläuft oder Dampf
unter der Motorhaube austritt.
Öffnen Sie die Motorhaube erst,
wenn kein Kühlmittel und kein
Dampf mehr austritt. Wenn kein
sichtbarer Kühlmittelverlust fest -
stellbar ist und kein Dampf
austritt, lassen Sie den Motor
laufen und prüfen Sie, ob der
Kühlerlüfter läuft. Wenn der Lüfter
nicht läuft, stellen Sie den Motor
ab. 4. Prüfen Sie den Kühler, die
Schläuche und den Unterboden
des Fahrzeugs auf austretendes
Kühlmittel. (Wenn die Klimaanlage
in Betrieb war, ist es normal, dass
beim Anhalten kaltes Wasser aus
der Klimaanlage läuft.)
5. Wenn Motorkühlmittel austritt, stellen Sie sofort den Motor ab.
Ferner empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
WENN DER MOTOR ZU HEIß WIRD
Halten Sie bei laufen -
dem Motor Abstand
zu sich bewegenden
Teilen (Kühlerlüfter,
Antriebsriemen etc.).
Andernfalls drohen
schwere Verletzun-
gen.
VORSICHT
OTLE068010
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6-9
Pannenhilfe
6
6. Wenn Sie keine Ursache für dieÜberhitzung feststellen können,
warten Sie zunächst, bis der
Motor wieder auf eine normale
Temperatur abgekühlt ist. Danach
füllen Sie bei Bedarf vorsichtig
soviel Kühlmittel in den Aus -
gleichsbehälter nach, bis der
Kühlmittelstand in der Mitte
zwischen der MIN- und MAX-
Markierung liegt.
7. Fahren Sie vorsichtig weiter und achten Sie ständig auf erneute
Anzeichen einer Überhitzung. Für
den Fall, dass es zu einer
erneuten Überhitzung kommt,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
•Ein erheblicher Kühlmittel-
verlust weist auf eine
Undichtigkeit im Kühlsystem
hin. Wir empfehlen, das
System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen.
•Wenn der Motor aufgrund
eines zu niedrigen Kühlmittel -
füllstands zu heiß geworden
ist und plötzlich kaltes
Motorkühlmittel nachgefüllt
wird, entstehen möglicher -
weise Risse im Motorblock.
Füllen Sie das Kühlmittel
langsam und in kleinen
Mengen ein, damit keine
Schäden entstehen.
ACHTUNG
Nehmen Sie niemals
den Kühlerver -
schlussdeckel ab,
solange Motor und
Kühler noch heiß
sind. Andernfalls kann heißes
Kühlmittel oder heißer Wasser -
dampf unter hohem Druck
austreten und schwere Verlet -
zungen verursachen.
Stellen Sie den Motor ab und
warten Sie bis er abgekühlt ist.
Seien Sie beim Abnehmen
des Kühlerverschlussdeckels
äußerst vorsichtig. Umwickeln
Sie ihn mit einem dicken Lap -
pen und drehen Sie ihn gegen
den Uhrzeigersinn bis zum
ersten Anschlag. Treten Sie
zurück und warten Sie, bis der
Druck aus dem Kühlsystem
entwichen ist. Wenn Sie sicher
sind, dass der Druck vollständig
entwichen ist, drücken Sie den
mit einem dicken Lappen
umwickelten Verschlussdeckel
nieder und schrauben ihn
gegen den Uhrzeigersinn ab.
VORSICHT
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6-15
Pannenhilfe
Wenn Sie nach dem Ersetzen des
defekten Rads durch das Ersatzrad
etwa 10 Minuten lang mit einer
Geschwindigkeit von mehr als
25 km/h gefahren sind, passiert
Folgendes:
• Die TPMS-Störungsanzeige blinktetwa 1 Minute lang und leuchtet
dann permanent, da kein TPMS-
Sensor am Reserverad montiert
ist. Mit einer einfachen Sichtprüfung
lässt sich möglicherweise nicht
feststellen, ob der Reifenluftdruck zu
gering ist. Verwenden Sie für die
Messung des Reifenluftdrucks
immer ein präzises Manometer. Bitte
beachten Sie, dass das Ergebnis
einer Luftdruckmessung bei be-
triebswarmem Reifen (nach dem
Fahren) höher ausfällt als bei einem
kalten Reifen (in den vergangenen 3
Stunden nicht oder maximal 1,6 km
weit gefahren).
Lassen Sie den Reifen abkühlen,
bevor Sie den Reifenluftdruck
messen. Vergewissern Sie sich
immer, dass der Reifen kalt ist, bevor
Sie ihn bis zum empfohlenen
Luftdruck aufpumpen.
"Kalter Reifen" bedeutet, dass das
Fahrzeug in den vergangenen 3
Stunden abgestellt war oder
maximal 1,6 km weit gefahren
wurde.
6
•Das TPMS-System kann Sie
nicht vor schweren und
plötzlichen Reifenschäden
warnen, die durch äußere
Umstände wie Nägel oder auf
der Straße liegende Gegen
-
stände verursacht werden.
•Wenn Sie bemerken, dass das
Fahrzeug instabil wird, gehen
Sie sofort vom Gas, treten Sie
behutsam die Bremse und
halten Sie vorsichtig an einer
sicheren Stelle abseits der
Straße an.
VORSICHT
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7
Wartung
7
Wartung
Motorraum ..............................................................7-3
Wartungsarbeiten ..................................................7-6
Verantwortung des Fahrzeughalters............................7-6
Sicherheitshinweise für die Wartung durch den Fahrzeughalter ..............................................7-6
Wartung durch den Fahrzeughalter ....................7-7
Wartungsplan für die Wartung durch den Fahrzeughalter ..............................................7-8
Wartungsplan........................................................7-10
Standard-wartungsplan (Europa, Ausser Russland)............................................7-11
Wartung bei erschwerten betriebsbedingungen und geringer laufleistung
(Europa, Ausser Russland)............................................7-16
Erläuterung der positionen,
die gewartet werden müssen .............................7-18
Motoröl ..................................................................7-22
Motorölstand prüfen (Benzinmotor) ..........................7-22
Motorölstand prüfen (Dieselmotor)............................7-24
Motoröl und Ölfilter wechseln.....................................7-25
Motorkühlmittel....................................................7-27
Kühlmittelfüllstand prüfen ............................................7-27
Kühlmittel wechseln ........................................................7-30
Brems-/Kupplungsflüssigkeit.............................7-31
Füllstand der Brems-/Kupplungsflüssigkeit prüfen ........................................................................\
........7-31
Waschwasser ........................................................7-33
Füllstand des Waschwasserbehälters prüfen ..........7-33
Feststellbremse ....................................................7-34
Feststellbremse prüfen ..................................................7-34
Kraftstofffilter (Diesel).......................................7-34
Kraftstofffilter entwässern ..........................................7-34
Kraftstofffilterpatrone ersetzen .................................7-34
Luftfilter ................................................................7-35
Filter ersetzen..................................................................7-35
Luftfilter der Klimaregelung ..............................7-37
Filter prüfen .....................................................................7-3\
7
Filter ersetzen..................................................................7-37
Wischerblätter ......................................................7-38
Wischerblätter prüfen....................................................7-38
Wischerblätter ersetzen ................................................7-38
Batterie ..................................................................7-41
Optimale Batteriewartung .............................................7-41
Aufkleber Batteriekapazität .........................................7-43
Batterie laden...................................................................7-44
Komponenten, die ein Reset benötigen ....................7-447
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7-3
7
Wartung
MOTORRAUM
1. Kühlmittelausgleichsbehälter/Kühlerverschlussdeckel
2. Brems-/Kupplungsflüssigkeitsbehälter
3. Luftfilter
4. Messstab Motoröl
5. Einfülldeckel Motoröl
6. Waschwasserbehälter Scheibenwaschanlage
7. Sicherungskasten
8. Batterie
Der tatsächliche Motorraum des
Fahrzeugs kann von der Abbildung
abweichen.
OTLE075001/OTLE075002
■Benzinmotor (1,6 GDI)
■Benzinmotor (1,6 T-GDI)
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