sensor JEEP COMPASS 2018 Betriebsanleitung (in German)
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Daten erst nach einer bis zu 10-minütigen
Fahrt mit einer Geschwindigkeit über
15 mph (24 km/h) empfangen.
Premiumsystem – je nach Ausstattung
Das Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS) überwacht die Reifendrücke mittels
drahtloser Technik und an den Radfelgen
angebrachten Sensoren. Die in die Ventil-
schäfte integrierten Sensoren übertragen die
Reifendruckwerte an ein Empfangsmodul.
HINWEIS:
Prüfen Sie einmal pro Monat den Druck aller
Reifen Ihres Fahrzeugs, und korrigieren Sie
ihn bei Bedarf.
Das TPMS umfasst die folgenden Bauteile:
• Empfänger
• Vier Reifendrucküberwachungssensoren
• Verschiedene Meldungen des Reifendruck-
überwachungssystems, die im Kombiin-
strument angezeigt werden.
• Reifendruck-Warnleuchte
Warnmeldungen des Reifendrucküberwa-
chungssystems
Ist der Druck in mindestens einem
der vier montierten Reifen zu gering,
leuchtet die Reifendruck-
Warnleuchte im Kombiinstrument auf, und
es ertönt ein akustisches Warnsignal. Zusätz-
lich blendet das Kombiinstrument die Mel-
dung „Tire low“ (Niedriger Reifendruck) und
eine grafische Darstellung ein, in der die
Druckanzeigen in den Reifen mit den zu
niedrigen Werten hervorgehoben sind oder
eine andere Farbe haben.
Halten Sie das Fahrzeug in diesem Fall so
schnell wie möglich an, und korrigieren Sie
den Luftdruck der Reifen (die in der grafi-
schen Anzeige des Kombiinstruments hervor-
gehoben sind oder in einer anderen Farbe
dargestellt werden) auf den laut Sicherheits-
plakette vorgeschriebenen Druckwert bei kal-
ten Reifen. Nachdem das System die aktua-
lisierten Reifendrucksignale empfangen hat,
wird das System automatisch aktualisiert, die
Druckwerte in der grafischen Anzeige des
Kombiinstruments sind nicht mehr hervorge-
hoben oder kehren zu ihrer ursprünglichenFarbe zurück, und die „Reifendruck-
Warnleuchte“ wird ausgeschaltet.
HINWEIS:
Beim Aufpumpen warmer Reifen muss der
Reifen möglicherweise um bis zu 28 kPa
(4 psi) über den laut Sicherheitsplakette
empfohlenen Reifendruck für kalte Reifen
aufgepumpt werden, damit die Reifendruck-
Warnleuchte erlischt. Unter Umständen kann
das TPMS diese Daten erst nach einer bis zu
10-minütigen Fahrt mit einer Geschwindig-
keit über 15 mph (24 km/h) empfangen.
Warnung „SERVICE TPMS“ (TPM-System
warten lassen)
Wird eine Systemstörung festgestellt, blinkt
die Reifendruck-Warnleuchte ca. 75 Sekun-
den lang und leuchtet dann ständig. In die-
sem Fall ertönt auch ein akustisches
Warnsignal. Zusätzlich zeigt das Kombiin-
strument mindestens fünf Sekunden lang die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) und dann Striche (- -)
anstelle des Druckwerts an, um den Sensor
zu kennzeichnen, von dem kein Signal emp-
fangen wird.
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Nach dem Aus- und Wiedereinschalten der
Zündung wiederholt sich dieser Vorgang, falls
die Störung weiterhin vorliegt. Liegt die Sys-
temstörung nicht mehr vor, blinkt die
Reifendruck-Warnleuchte nicht mehr, die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) erlischt und anstelle
der Striche wird ein Druckwert angezeigt.
Mögliche Ursachen für eine Systemstörung:
•Störungen durch elektronische Geräte oder
Fahrten in der Nähe von Anlagen, die Funk-
wellen mit derselben Frequenz wie die
TPMS-Sensoren ausstrahlen
•Einbau von getönten Scheiben oder Folien
aus dem Zubehörhandel, die die Übertra-
gung von Funkwellen beeinträchtigen
•Schnee- oder Eisablagerungen im Bereich
der Räder oder Radhäuser
•Verwendung von Schneeketten
•Montage von Rädern/Reifen ohne
TPMS-Sensoren
Fahrzeuge mit Notrad oder nicht vollwertigen
Reserverad mit normaler Größe
1.
Das Notrad oder nicht vollwertige Reserverad
mit normaler Größe hat keinen Reifendruck-
überwachungssensor. Aus diesem Grund kann
das TPMS den Reifendruck im Notrad nicht
überwachen.
2. Wenn Sie das Notrad oder Reserverad mit
normaler Größe anstelle eines normalen
Rads montieren, bei dessen Reifen der
Druck unter dem vorgeschriebenen Min-
destwert liegt, leuchtet bei der nächsten
Betätigung des Zündschlüssels die
„Reifendruck-Warnleuchte“ des TPMS
ständig auf und ein Signalton ertönt. Zu-
sätzlich zeigt das Kombiinstrument wei-
terhin einen Druckwert in einer anderen
Farbe oder hervorgehoben an.
3. Nach einer bis zu 10-minütigen Fahrt mit
einer Geschwindigkeit von mehr als
24 km/h (15 mph) blinkt die
„Reifendruck-Warnleuchte“ des TPMS
ca. 75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig. Zusätzlich zeigt das Kombiin-
strument fünf Sekunden lang die Mel-
dung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) und dann Striche
(- -) anstelle des Druckwertes an.
4. Bei jeder folgenden Betätigung des Zünd-
schlüssels ertönt ein akustisches
Warnsignal, die „Reifendruck-
Warnleuchte“ des TPMS blinkt 75 Sekun-
den lang und leuchtet danach ständig.
Außerdem zeigt das Kombiinstrumentfünf Sekunden lang die Meldung „SER-
VICE TPM SYSTEM“ (TPM-System war-
ten lassen) und dann Striche (- -) anstelle
des Druckwertes an.
5. Nachdem der normale Reifen instand ge-
setzt bzw. ersetzt und wieder anstelle des
Notrads montiert ist, wird das TPMS au-
tomatisch aktualisiert. Außerdem erlischt
die „Reifendruck-Warnleuchte“ und die
grafische Darstellung auf dem Kombiin-
strument zeigt einen neuen Druckwert an-
stelle der Striche (- -) an, sofern der vor-
geschriebene Mindestwert für den
Reifendruck in keinem der vier montier-
ten Reifen unterschritten wird. Unter Um-
ständen kann das TPMS diese Daten erst
nach einer bis zu 10-minütigen Fahrt mit
einer Geschwindigkeit über 15 mph
(24 km/h) empfangen.
TPMS-Abschaltung – je nach Ausstattung
Das TPMS kann deaktiviert werden, wenn
alle vier bereiften Räder durch bereifte Räder
ohne TPMS-Sensoren ersetzt werden, zum
Beispiel beim Aufziehen von Rädern mit Win-
terreifen auf Ihrem Fahrzeug.
SICHERHEIT
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Um das TPMS zu deaktivieren, ersetzen Sie
zuerst alle vier bereiften Räder durch bereifte
Räder ohne Reifendrucküberwachungssen-
soren. Fahren Sie dann das Fahrzeug 10 Mi-
nuten lang mit einer Geschwindigkeit von
über 24 km/h (15 mph). Das TPMS lässt ein
Warnsignal ertönen, und die Reifendruck-
Warnleuchte blinkt erst 75 Sekunden lang
und leuchtet danach durchgehend. Auf dem
Kombiinstrument werden die Meldung „SER-
VICE TPM SYSTEM“ (TPM-System warten
lassen) und dann Striche (--) anstelle des
Druckwertes angezeigt.
Beim nächsten Einschalten der Zündung er-
zeugt das TPMS kein akustisches Warnsignal
mehr und die Meldung „SERVICE TPM SYS-
TEM“ (TPM-System warten lassen) wird
nicht mehr auf der Kombiinstrumentanzeige
angezeigt, sondern Striche (--) werden weiter-
hin anstelle des Druckwerts angezeigt.
Um das TPMS wieder zu aktivieren, ersetzen
Sie zunächst alle vier Reifen durch Reifen,
die mit Reifendrucküberwachungssensoren
(TPM) ausgestattet sind. Fahren Sie dann
das Fahrzeug bis zu 10 Minuten lang mit
einer Geschwindigkeit von über 24 km/h(15 mph). Das TPMS lässt ein Warnsignal
ertönen, und die Reifendruck-Warnleuchte
blinkt erst 75 Sekunden lang und erlischt
dann. Auf dem Kombiinstrument werden die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) und dann Druckwerte
anstelle der Striche (--) angezeigt. Beim
nächsten Einschalten der Zündung wird die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) nicht mehr angezeigt,
sofern keine Systemstörung vorliegt.
INSASSEN-
RÜCKHALTESYSTEME
Zu den wichtigsten Sicherheitsfunktionen Ih-
res Fahrzeugs gehören die Rückhaltesys-
teme:
Funktionen von Rückhaltesystemen
• Sicherheitsgurtsysteme
• Zusätzliche Rückhaltesysteme (SRS) – Air-
bags
• Kinder-RückhaltesystemeEinige der in diesem Kapitel beschriebenen
Sicherheitsfunktionen können bei einigen
Modellen zur Serienausstattung gehören,
oder bei anderen optional sein. Wenn Sie
nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Vertrags-
händler.
Wichtige Sicherheitshinweise
Bitte beachten Sie genau alle Informationen
und Hinweise in diesem Abschnitt. Sie erfah-
ren, wie Sie die Sicherheitsgurte korrekt an-
legen und sich und Ihre Passagiere auf best-
mögliche Weise schützen.
Mithilfe einiger einfacher Maßnahmen kön-
nen Sie die Verletzungsgefahr durch einen
ausgelösten Airbag auf ein Minimum reduzie-
ren:
1. In einem Fahrzeug mit Rücksitz sollten
Kinder bis zum Alter von 12 Jahren immer
ordnungsgemäß angeschnallt werden.
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Positionieren Sie den Beckengurt tief unter
dem Unterleib und über die starken Becken-
knochen. Platzieren Sie den Schultergurt
quer über den Brustkorb und weg vom Na-
cken. Niemals den Schultergurt hinter dem
Rücken oder unter dem Arm hindurchführen.
Sicherheitsgurtstraffer
Die Sicherheitsgurte des Vordersitzes und der
äußeren Rücksitze sind mit Gurtstraffern
ausgerüstet, die bei einem Unfall ein zu lo-
ckeres Anliegen des Gurtes verhindern sol-
len. Diese Vorrichtungen können die Schutz-
funktion des Sicherheitsgurts verbessern,
indem sie den Sicherheitsgurt bei einem Un-
fall bereits frühzeitig straffen. Die Gurtstraf-
fer funktionieren bei Fahrgästen aller Größen
einschließlich denen in Kinder-
Rückhaltesystemen.
HINWEIS:
Gurtstraffer sind allerdings kein Ersatz für
einen korrekt angelegten Sicherheitsgurt. Der
Sicherheitsgurt ist eng anliegend und in der
korrekten Lage zu tragen.Die Gurtstraffer werden durch das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) ausge-
löst. Wie die Airbags sind die Gurtstraffer nur
einmal verwendbar. Ein ausgelöster Gurt-
straffer oder Airbag muss sofort ausgetauscht
werden.
Adaptive Gurtfreigabe
Das Sicherheitsgurtsystem vorn und das Si-
cherheitsgurtsystem der äußeren Sitze in der
zweiten Reihe sind mit einer adaptiven Gurt-
freigabe ausgestattet, das das Verletzungsri-
siko bei einem Unfall weiter verringern kann.
Das Sicherheitsgurtsystem hat eine Aufroll-
vorrichtung, die das Gurtband gesteuert frei-
gibt.
Zusätzliche Rückhaltesysteme (SRS)
Einige der in diesem Kapitel beschriebenen
Sicherheitsfunktionen können bei einigen
Modellen zur Serienausstattung gehören,
oder bei anderen optional sein. Wenn Sie
nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Vertrags-
händler.Das Airbag-System muss in der Lage sein, Sie
bei einer Kollision zu schützen. Das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) über-
wacht die internen Stromkreise und die Ver-
kabelung der Elektrikkomponenten des
Airbag-Systems. Ihr Fahrzeug kann mit den
folgenden Airbag-Systemkomponenten aus-
gestattet sein:
Airbag-Systemkomponenten
• Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
• Airbag-Warnleuchte
• Lenkrad und Lenksäule
• Instrumententafel
• Knieschutzpolster
• Fahrer- und Beifahrer-Front-Airbags
• Sicherheitsgurtschlossschalter
• Zusätzliche Seiten-Airbags
• Frontal- und Seitenaufprallsensoren
• Sicherheitsgurtstraffer
• Sitzschienen-Stellungssensoren
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Fahrer- und Beifahrer-Airbag – Funktionen
Das erweiterte Front-Airbag-System besteht
aus mehrstufigen Fahrer- und Beifahrer-
Front-Airbags. Die Ausgangsleistung dieses
Systems richtet sich nach der Härte und Art
des Aufpralls, die vom Rückhaltesysteme-
Steuergerät (ORC) anhand der Informationen
der Frontaufprallsensoren (je nach Ausstat-
tung) oder anderer Systemkomponenten er-
mittelt werden.
Die erste Stufe des Gasgenerators wird sofort
während eines Aufpralls gezündet, bei dem
der Airbag ausgelöst werden muss. Eine nied-
rige Ausgangsleistung wird bei einem weni-
ger schweren Aufprall verwendet. Bei einem
schwereren Aufprall wird eine höhere Aus-
gangsleistung eingesetzt.
Dieses Fahrzeug kann mit einem Fahrer- und/
oder Beifahrer-Gurtschlossschalter ausge-
stattet sein, mit dem festgestellt wird, ob der
Fahrer- und/oder der Beifahrer-
Sicherheitsgurt angelegt sind. Der Gurt-
schlossschalter kann die Aufblasgeschwin-
digkeit der erweiterten Front-Airbags
steuern.Dieses Fahrzeug kann mit Sitzschienen-
Stellungssensoren für den Fahrer- und/oder
Beifahrersitz ausgestattet sein, welche die
Aufblasgeschwindigkeit der erweiterten
Front-Airbags basierend auf der Sitzposition
steuern können.
WARNUNG!
• Es dürfen keine Gegenstände über den
Airbag in der Instrumententafel oder im
Lenkrad oder in dessen Nähe gelegt wer-
den. Solche Gegenstände können Schä-
den verursachen, wenn der Airbag bei
einem genügend schweren Unfall aufge-
blasen wird.
• Bringen Sie keinerlei Aufkleber o. Ä. auf
den Abdeckungen der Airbags an. Versu-
chen Sie nicht, die Airbag-Abdeckungen
zu entfernen. Dadurch können die Air-
bags beschädigt werden, und Sie kön-
nen bei einem Unfall verletzt werden, da
die Airbags möglicherweise nicht mehr
funktionieren. Die Abdeckungen der Air-
bags öffnen sich nur im Fall einer
Airbag-Auslösung.
WARNUNG!
• Verlassen Sie sich nicht ausschließlich
auf die Schutzwirkung des Airbags,
sonst können Sie bei einem Unfall
schwer verletzt werden. Der Airbag bie-
tet Ihnen nur zusammen mit dem Si-
cherheitsgurt den bestmöglichen
Schutz vor Verletzungen. Bei manchen
Unfällen werden Airbags überhaupt
nicht ausgelöst. Legen Sie daher auch
bei vorhandenem Airbag immer den Si-
cherheitsgurt an.
Betrieb des Front-Airbags
Die Front-Airbags sind so ausgelegt, dass sie
zusätzlichen Schutz durch Ergänzen der Si-
cherheitsgurte liefern. Die Front-Airbags kön-
nen bei einem Heck- oder Seitenaufprall bzw.
bei einem Überschlag das Verletzungsrisiko
nicht senken. Die Front-Airbags zünden nicht
bei allen Frontalaufprallsituationen, ein-
schließlich solcher, bei denen es zu größeren
Fahrzeugschäden kommt – zum Beispiel ei-
nige Kollisionen mit Pfählen, bei Unterfahr-
unfällen mit LKWs sowie schrägen Kollisio-
nen.
SICHERHEIT
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Andererseits können die Front-Airbags bei
Kollisionen, die zwar wenig Schaden hervor-
rufen, jedoch zu hohen Anfangsbeschleuni-
gungen führen, ausgelöst werden. Dies hängt
von der Art und Lage der Kollision ab.
Da die Airbag-Sensoren die Verzögerung des
Fahrzeugs in Bezug auf die Zeit messen, sind
die Fahrgeschwindigkeit und der Schaden an
sich keine guten Indikatoren dafür, ob ein
Airbag ausgelöst werden sollte oder nicht.
Die Sicherheitsgurte bieten bei jedem Unfall
wichtigen Schutz und halten Sie auch in
Position, also in ausreichendem Abstand von
einem Airbag, der gerade aufgeblasen wird.
Wenn das Rückhaltesystem-Steuergerät
(ORC) einen Aufprall registriert, der so stark
ist, dass der Front-Airbag benötigt wird, sen-
det es ein entsprechendes Signal an die Gas-
generatoren. Daraufhin wird eine größere
Menge an ungiftigem Gas erzeugt und die
Front-Airbags damit aufgeblasen.
Beim Aufblasen der Airbags werden die Ab-
deckungen an der Lenkradnabe und auf der
oberen Beifahrerseite der Instrumententafel
beiseite gedrückt und ermöglichen so die
Ausdehnung der Airbags. Die Front-Airbagsentfalten sich in wenigen Millisekunden. Da-
nach sacken die Front-Airbag schnell in sich
zusammen und unterstützen dadurch den
Rückhalteeffekt für Fahrer und Beifahrer.
Beifahrer-Airbag Deaktivierung – je nach
Ausstattung
Dieses System ermöglicht dem Fahrer das
erweiterte Front-Airbag-System für den Bei-
fahrer zu deaktivieren (Aus), wenn ein
Kinder-Rückhaltesystem auf dem Vordersitz
angebracht werdenmuss. Deaktivieren Sie
das erweiterte Front-Airbag-System für den
Beifahrer nur (Aus), wenn es für den Einbau
eines Kinder-Rückhaltesystems auf dem Vor-
dersitz zwingend erforderlich ist. Kinder bis
zum Alter von 12 Jahren sind auf einem
Rücksitz, wenn vorhanden, unterzubringen
und müssen vorschriftsmäßig angeschnallt
sein. Unfallstatistiken zeigen, dass Kinder
korrekt angeschnallt auf den Rücksitzen si-
cherer untergebracht sind als auf den Vorder-
sitzen. (Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter „Kinder-Rückhaltesysteme“ in die-
sem Kapitel.)
WARNUNG!
• Ein deaktivierter (OFF) erweiterter
Front-Airbag auf der Beifahrerseite wird
bei einem Unfall nicht ausgelöst.
• Ein deaktivierter (OFF) erweiterter
Front-Airbag auf der Beifahrerseite bie-
tet als Ergänzung der Sicherheitsgurte
dem Beifahrer keinen weiteren Schutz.
•
Bauen Sie kein Kinder-Rückhaltesystem
auf dem Vordersitz ein, es sei denn, die
Kontrollleuchte DISABLE (OFF) (Deaktivie-
ren (Aus)) für den Beifahrer-Airbag
an
der Mittelkonsole leuchtet, um anzuzei-
gen, dass der erweiterte Front-Airbag für
den Beifahrer deaktiviert (Aus) ist.
• Bei einem Unfall können Sie und Ihre
Passagiere deutlich schwerer verletzt
werden, wenn die Sicherheitsgurte nicht
korrekt oder überhaupt nicht angelegt
wurden. Es kann zu Kollisionen mit Tei-
len im Fahrzeuginnenraum oder mit an-
deren Passagieren kommen oder Sie
können aus dem Fahrzeug geschleudert
werden. Achten Sie immer darauf, dass
Sie und Ihre Mitfahrer den Sicherheits-
gurt korrekt angelegt haben.
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SABICs (sofern mit SABICs ausgestattet)
können das Risiko von Kopf- und anderen
Verletzungen von Insassen auf den äußeren
Sitzplätzen bei bestimmten Seitenaufprallsi-
tuationen verringern und werden dabei von
den Sicherheitsgurten und der Karosserie-
struktur unterstützt.
Der SABIC entfaltet sich nach unten und
bedeckt die Seitenfenster. Ein SABIC drückt
beim Aufblasen die Außenkante des Dach-himmels beiseite und deckt das Fenster ab.
Die SABICs werden mit so hoher Kraft aus-
gelöst, dass Insassen sich verletzen können,
wenn sie nicht richtig angeschnallt sind und
nicht richtig sitzen, oder wenn sich Gegen-
stände im Bereich befinden, in dem sich die
SABICs entfalten. Kinder haben ein noch
höheres Verletzungsrisiko durch ausgelöste
Airbags.
Die SABICs (sofern mit SABICs ausgestattet)
können die Gefahr verringern, dass Fahr-
zeuginsassen teilweise oder vollständig
durch die Seitenfenster bei bestimmten Sei-
tenaufprallsituationen herausgeschleudert
werden.WARNUNG!
• Ausrüstung darf nicht so montiert und
Gepäck oder Ladung nicht so hoch ge-
stapelt werden, dass sie die Entfaltung
der zusätzlichen Seiten-Airbags behin-
dern. Die Türverkleidung über den Sei-
tenfenstern, wo sich die SABICs und
ihre Auslösungselemente befinden,
WARNUNG!
muss frei von jeglichen Hindernissen
bleiben.
• Damit die SABICs-wie vorgesehen funk-
tionieren, dürfen keine Zubehörteile im
Fahrzeug montiert werden, die das Dach
verändern könnten. Montieren Sie kein
Schiebedach aus dem Zubehörhandel in
Ihrem Fahrzeug. Keine Dachgepäckträ-
ger anbringen, die dauerhafte Befesti-
gungen (Schrauben) zum Einbau in ein
Fahrzeugdach erfordern. Bringen Sie im
Fahrzeugdach keine Bohrungen an.
Seitenaufprall
Die Seiten-Airbags sind so konstruiert, dass
sie bei bestimmten Seitenaufprallsituationen
ausgelöst werden. Das Rückhaltesysteme-
Steuergerät (ORC) bestimmt, ob bei be-
stimmten Seitenaufprallsituationen abhän-
gig von der Härte und Art des Aufpralls die
Seiten-Airbags ausgelöst werden. Die Seiten-
aufprallsensoren das ORC tragen dazu bei,
die richtige Reaktion auf einen Aufprall zu
bestimmen. Das System ist so kalibriert, dass
die Seiten-Airbags auf der Fahrzeugseite bei
Position der Aufkleber für zusätzliche
Seiten-Airbags (SABIC)
SICHERHEIT
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HINWEIS:
Die Airbag-Abdeckungen fallen in den Innen-
verkleidungen möglicherweise nicht auf,
doch sie öffnen sich bei einer Airbag-
Auslösung.
Überschlagssituationen (je nach Ausstattung
mit einer Überschlagserkennung)
Seiten-Airbags sind so konstruiert, dass sie
bei bestimmten Überschlagsituationen aus-
gelöst werden. Das ORC bestimmt, ob bei
bestimmten Überschlagsituationen abhängig
von der Härte und Art des Aufpralls die
Seiten-Airbags ausgelöst werden. Schäden
am Fahrzeug selbst sind kein gutes Anzei-
chen dafür, ob die Seiten-Airbags ausgelöst
hätten müssen.
Die Seiten-Airbags werden nicht bei allen
Überschlagsituationen ausgelöst. Das Über-
schlagerkennungssystem bestimmt, ob ge-
rade ein Überschlag stattfindet und die Air-
bags ausgelöst werden müssen. Bei einem
Überschlag oder Beinaheüberschlag des
Fahrzeugs, wenn die Auslösung des Seiten-
Airbags angebracht ist, löst das Überschlag-
erkennungssystem auch die Gurtstraffer auf
beiden Seiten des Fahrzeugs aus.Die SABICs können die Gefahr verringern,
dass Fahrzeuginsassen teilweise oder voll-
ständig durch die Seitenfenster bei bestimm-
ten Überschlag- oder Seitenaufprallsituatio-
nen herausgeschleudert werden.
Airbag-Systemkomponenten
HINWEIS:
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
überwacht die internen Stromkreise und die
Verkabelung der nachfolgend aufgeführten
Elektrikkomponenten des Airbag-Systems.
• Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
• Airbag-Warnleuchte
• Lenkrad und Lenksäule
• Instrumententafel
• Knieschutzpolster
• Fahrer- und Beifahrer-Front-Airbags
• Sicherheitsgurtschlossschalter
• Zusätzliche Seiten-Airbags
• Frontal- und Seitenaufprallsensoren
• Sicherheitsgurtstraffer
• Sitzschienen-Stellungssensoren
Auslösung des Airbag-Systems
Die Front-Airbags sind so konstruiert, dass
sie sich unmittelbar nach dem Auslösen auf-
blasen.
HINWEIS:
Die Front- bzw. Seiten-Airbags werden nicht
bei jedem Aufprall ausgelöst. Dies stellt
keine Fehlfunktion des Airbag-Systems dar.
Im Fall eines Frontalaufpralls mit Auslösung
des Airbag-Systems kann Folgendes gesche-
hen:
• Wenn der Airbag ausgelöst wird und sich
entfaltet, kann das Material des Airbags
unter Umständen Abschürfungen und/oder
eine Rötung der Haut bei den Insassen
hervorrufen. Die Scheuerstellen ähneln
leichten Abschürfungen, wie sie z. B. beim
Ausrutschen auf einem Teppich oder auf
dem Bodenbelag einer Sporthalle auftreten
können. Die Hautreizungen werden nicht
durch Kontakt mit Chemikalien hervorgeru-
fen. Es handelt sich nicht um bleibende
Verletzungen und normalerweise ver-
schwinden sie nach kurzer Zeit wieder.
SICHERHEIT
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Page 161 of 404

START UND BETRIEB
STARTEN DES MOTORS.......161
Normales Anlassen – Ottomotor.....161
Abstellen des Motors............163
Normales Anlassen – Dieselmotor. . . .164
MOTOR-EINFAHRREGELN.....165
FESTSTELLBREMSE.........165
Elektrische Feststellbremse (EPB). . . .165
SCHALTGETRIEBE – JE NACH AUS-
STATTUNG................168
Schalten...................169
Herunterschalten..............170
Parking (Parkmöglichkeit).........172
AUTOMATIKGETRIEBE – JE NACH
AUSSTATTUNG.............172
Zündsperre für Parkstellung........174
Brems-/Getriebe-Schaltsperrsystem . . .174
Neun-Gang-Automatikgetriebe......174
ALLRADANTRIEB – JE NACH AUS-
STATTUNG.................181
Jeep Aktiver Fahrmodus..........181
SELEC-TERRAIN – JE NACH AUS-
STATTUNG.................183
Leitfaden zur Betriebsart-Auswahl. . . .183
STOPP/START-SYSTEM – JE NACH
AUSSTATTUNG.............184
Betriebsmodi.................185
Manuelle Aktivierung/Deaktivierung . . .186
TEMPOMAT................186
Aktivierung..................187
Einstellen einer gewünschten
Geschwindigkeit...............187
Ändern der
Geschwindigkeitseinstellung.......187
Wiederaufnahme der Geschwindigkeit .188
Beschleunigen zum Überholen......189
Deaktivierung................189
ABSTANDSTEMPOMAT (ACC) . .189
Aktivierung..................190
Einstellen einer gewünschten
Geschwindigkeit...............190
Geschwindigkeit variieren.........190
Wiederaufnahme..............191Deaktivierung................191
Einstellen des Folgeabstands......191
Modi ändern.................191
PARKSENSE-PARKASSISTENT – JE
NACH AUSSTATTUNG........193
ParkSense-Sensoren............193
Ein- und Ausschalten von ParkSense . .194
Kombiinstrument-Display – Warnung . .194
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung
von ParkSense................194
PARKSENSE VORWÄRTS- UND
RÜCKWÄRTS-PARKASSISTENT .196
ParkSense-Sensoren............196
Ein- und Ausschalten von ParkSense . .196
Zuschalten/Abschalten...........197
Seitenabstand-Warnsystem........197
Betrieb mit Anhänger............198
Allgemeine Warnungen...........198
AKTIVER PARKSENSE-
PARKASSISTENT...........199
Aktivieren und Deaktivieren des
ParkSense-Parkassistenten........199
START UND BETRIEB
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Page 191 of 404

Beschleunigen zum Überholen
Das Gaspedal wie bei normaler Fahrt durch-
drücken. Wird das Gaspedal losgelassen,
kehrt das Fahrzeug zur Soll-Geschwindigkeit
zurück.
Deaktivierung
Bei einer leichten Betätigung des Bremspe-
dals, durch Drücken der Taste CANC (Abbre-
chen) bzw. bei normalem Bremsdruck zum
Abbremsen des Fahrzeugs, wird der Tempo-
mat deaktiviert, ohne die gespeicherte einge-
stellte Geschwindigkeit zu löschen.
Durch Drücken der Taste „On/Off“ (Ein/Aus)
oder durch Ausschalten der Zündung wird die
gespeicherte eingestellte Geschwindigkeit
aus dem Speicher gelöscht.
ABSTANDSTEMPOMAT
(ACC )
Wenn Ihr Fahrzeug mit einem Abstandstem-
pomat ausgestattet ist, unterscheiden sich
die Bedienelemente nur in wenigen Punkten
von denen des normalen Tempomaten. Mit
dieser Option können Sie einen bestimmten
Abstand zum vorausfahrenden Wagen festle-
gen, den Ihr Fahrzeug immer einhalten soll.
Wenn der Abstandstempomatsensor ein vor-
ausfahrendes Fahrzeug erkennt, beschleu-
nigt oder verzögert der Abstandstempomat
(ACC) das Fahrzeug automatisch, um dem
Fahrzeug mit einem voreingestellten Abstand
zu folgen.
Wenn der Sensor kein Fahrzeug vor Ihnen
erkennt, hält der Abstandstempomat (ACC)
eine fest eingestellte Geschwindigkeit ein.
Schalter Abstandstempomat
1 – Abstandstempomat (ACC) ein/aus
2 – Abstandseinstellung
3 – Aktiver Geschwindigkeitsbegrenzer
189