sensor JEEP COMPASS 2018 Betriebsanleitung (in German)
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SCHEIBENWISCH-/-
WASCHANLAGE.............42
Frontscheibenwischer............42
Regensensorgesteuerte Scheibenwischer –
je nach Ausstattung.............44
Heckscheibenwischer............45
KLIMAREGELUNG...........45
Klimaregelung mit Touchscreen –
Übersicht...................45
Funktionen der Klimaregelung.......53
Automatische Temperaturregelung
(Klimaautomatik) – je nach Ausstattung .53
Bedienhinweise................54
FENSTER..................55
Fensterheberschalter.............55Automatische Absenkfunktion.......56
Automatische Hochfahrfunktion mit
Einklemmschutz...............56
Zurücksetzen der automatischen
Hochfahrfunktion...............57
Fensterheber-Sperrschalter.........57
Windturbulenzen...............57
ELEKTRISCH BETÄTIGTES SCHIE-
BEDACH–JENACHAUSSTAT-
TUNG.....................58
Öffnen......................58
Schließen....................59
Windturbulenzen...............59
Elektrische Sonnenblende..........59
Einklemmschutzfunktion..........60Wartung des Schiebedachs.........61
MOTORHAUBE..............61
Öffnen der Motorhaube...........61
Schließen der Motorhaube.........62
HECKKLAPPE...............62
Öffnen......................62
Schließen....................63
Elektrisch betätigte Heckklappe – je nach
Ausstattung..................63
INTERNE GERÄTE............65
Steckdosen..................65
Stromumrichter – je nach Ausstattung . .67
KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
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HINWEIS:
Der Tipp-Wischkontakt aktiviert nicht die
Waschanlagenpumpe. Daher wird keine
Scheibenwaschflüssigkeit auf die Front-
scheibe gesprüht. Um die Frontscheibe mit
Scheibenwaschflüssigkeit zu besprühen,
muss die Waschfunktion aktiviert werden.
Regensensorgesteuerte Scheibenwischer –
je nach Ausstattung
Diese Funktion registriert Feuchtigkeit auf
der Frontscheibe und schaltet die Scheiben-
wischer für den Fahrer automatisch ein.
Diese Funktion ist besonders nützlich bei
aufgewirbeltem Spritzwasser auf der Straße
oder bei übersprühender Flüssigkeit von der
Scheibenwaschanlage vorausfahrender Fahr-
zeuge. Zur Aktivierung dieser Funktion dre-
hen Sie das Ende des Kombischalterhebels
in eine der zwei Wischintervalleinstellungen.
Automatischer Wischerbetrieb
Die Empfindlichkeit des Systems kann mit-
hilfe des Kombischalterhebels eingestellt
werden. Wischintervallstellung 1 ist die am
wenigsten empfindliche Stellung, und Wi-
schintervallstellung 2 ist die empfindlichsteStellung. Schalten Sie den Scheibenwischer-
schalter in Stellung O (Aus), wenn das Sys-
tem nicht benutzt wird.
HINWEIS:
• Der Regensensor funktioniert nicht, wenn
der Scheibenwischerschalter in Stellung
„Langsam“ oder „Schnell“ steht.
• Der Regensensor funktioniert möglicher-
weise nicht einwandfrei, wenn sich Eis oder
angetrocknetes Streusalzwasser auf der
Frontscheibe befinden.
• Die Verwendung von Rain-X oder Produk-
ten, die Wachs oder Silikon enthalten, kann
die Funktion des Regensensors beeinträch-
tigen.
• Der Scheibenwischer mit Regensensor
kann über das Uconnect-System ein- bzw.
ausgeschaltet werden. Weitere Informatio-
nen hierzu finden Sie unter „Uconnect-
Einstellungen“ in „Multimedia“ in der
Bedienungsanleitung.
Das Regensensorsystem hat Schutzfunktio-
nen für die Wischerblätter und Wischerarme
und funktioniert unter den folgenden Bedin-
gungen nicht:•Änderung der Zündschalterstellung –Wenn
sich das Fahrzeug im Regensensor-Modus
befindet und die Zündung eingeschaltet
wird, wird der automatische Scheibenwi-
scherbetrieb unterdrückt, bis die Fahrzeug-
geschwindigkeit größer als 3 mph (5 km/h)
ist oder die Intervallschaltung mit dem Wi-
scherschalter aus- und wieder eingeschal-
tet wird.
•Getriebe in Stellung NEUTRAL –Das Regen-
sensorsystem funktioniert nicht, wenn die
Leerlaufstellung egal bei welcher Drehzahl
gewählt wird, es sei denn, der Wischer-
schalter wird bewegt oder der Gangwahlhe-
bel wird aus der Neutralstellung bewegt.
Fernstartmodus unterdrücken– Bei Fahrzeu-
gen, die mit einer Fernstartanlage ausgestat-
tet sind, funktionieren Scheibenwischer mit
Regensensor nicht, wenn sich das Fahrzeug
im Fernstartmodus befindet. Sobald sich der
Fahrer im Fahrzeug befindet und den Zünd-
schalter in die Stellung ON/RUN (Betrieb)
gestellt hat, kann der Betrieb des Scheiben-
wischers mit Regensensor wieder aufgenom-
men werden, wenn er ausgewählt worden ist
und keine anderen Hinderungsgründe (siehe
oben) existieren.
KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
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Verriegelung des Fahrzeugs
WARNUNG!
Bei der elektrischen Betätigung der Heck-
klappe können durch Unachtsamkeit Per-
sonen verletzt oder Ladung beschädigt
werden. Stellen Sie sicher, dass der Be-
reich der Heckklappe frei ist. Überprüfen
Sie vor Fahrtantritt, ob die Heckklappe
geschlossen und verriegelt ist.
HINWEIS:
• Die Heckklappe öffnet oder schließt sich
nicht elektrisch, wenn ein Gang eingelegt
ist oder die Fahrzeuggeschwindigkeit mehr
als 0 km/h (0 mph) beträgt.
• Wenn die elektrisch betätigte Heckklappe
beim Öffnen oder Schließen gegen ein Hin-
dernis stößt, fährt sie automatisch wieder
in die vollständig geschlossene oder geöff-
nete Stellung zurück, sofern der Wider-
stand groß genug ist.
• An der Seite der Heckklappenöffnung sind
Einklemmsensoren angebracht. Durch
leichten Druck auf diese Leisten öffnet sich
die Heckklappe.• Wenn die elektrisch betätigte Heckklappe
innerhalb eines Schließ- oder Öffnungsvor-
gangs mehrmals auf Hindernisse stößt,
stoppt das System automatisch. Wenn dies
auftritt, muss die Heckklappe manuell ge-
öffnet bzw. geschlossen werden.
• Die elektrisch betätigte Heckklappe funkti-
oniert bei Temperaturen unter -30 °C
(-22 °F) und ungefähr 65 °C (150 °F)
nicht. Achten Sie vor dem Drücken von
Tasten der elektrisch betätigten Heck-
klappe darauf, dass sich kein Schnee und
kein Eis auf der Heckklappe befinden.
• Wenn die Heckklappe über einen längeren
Zeitraum geöffnet bleibt, kann es sein,
dass sie manuell geschlossen werden
muss, um die Funktion der elektrisch betä-
tigten Heckklappe zurückzusetzen.
• Die Heckklappe wird durch Gasdruckstüt-
zen in geöffneter Stellung gehalten. Der
Gasdruck nimmt jedoch mit der Tempera-
tur ab. Bei kalter Witterung kann es daher
notwendig sein, die Gasdruckstützen beim
Öffnen der Heckklappe zu unterstützen.• Vor dem Losfahren prüfen, ob am Kombiin-
strument eine Meldung zur Heckklappe
oder zu einer geöffneten Tür angezeigt wird
oder eine Warnanzeige leuchtet. Wird dies
unterlassen, kann die Heckklappe unter
Umständen während der Fahrt unabsicht-
lich geöffnet bleiben.
• Wenn die Heckklappe elektrisch geschlos-
sen wird, und Sie währenddessen einen
Gang einlegen, wird die Heckklappe weiter-
hin elektrisch geschlossen. Aber die Fahr-
zeugbewegung kann dazu führen, dass eine
Blockierung der Heckklappe erkannt wird.
• Wenn der elektronische Heckklappenen-
triegelungsgriff beim Öffnen der elektrisch
betätigten Heckklappe gedrückt wird, wird
der Heckklappenmotor deaktiviert, um den
manuellen Betrieb zu ermöglichen.
• Wenn der elektronische Heckklappenen-
triegelungsgriff beim Schließen der elek-
trisch betätigten Heckklappe gedrückt
wird, öffnet sich die Heckklappe wieder
vollständig.
KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
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Jeder Reifen (auch das Ersatzrad, falls vor-
handen) sollte einmal im Monat im kalten
Zustand auf den vom Hersteller empfohlenen
Reifendruck überprüft werden. Die Druck-
werte sind auf der Fahrzeugplakette oder ei-
ner Reifendruckplakette angegeben. (Ist Ihr
Fahrzeug mit Reifen einer anderen Größe
ausgestattet als der, die auf den Fahrzeug-
aufklebern oder der Reifendruckplakette an-
gegeben ist, dann müssen Sie den korrekten
Reifendruck für diese Reifen bestimmen.)
Als weitere Sicherheitsfunktion wurde Ihr
Fahrzeug mit einem Reifendrucküberwa-
chungssystem (TPMS) ausgestattet; eine
Warnleuchte meldet zu niedrigen Druck an
einem oder mehreren Reifen. Wenn die
Reifendruck-Warnleuchte aufleuchtet, soll-
ten Sie so schnell wie möglich anhalten und
Ihre Reifen prüfen und sie auf den korrekten
Druck aufpumpen. Das Fahren mit deutlich
reduziertem Reifendruck führt zur Überhit-
zung des Reifens und kann zu einem Reifen-
ausfall führen. Zu niedriger Reifendruck
führt außerdem zu erhöhtem Kraftstoffver-
brauch sowie erhöhtem Reifenverschleiß und
kann Fahrverhalten sowie Bremsweg des
Fahrzeugs beeinträchtigen.Beachten Sie bitte, dass das TPMS kein
Ersatz für regelmäßige Reifenwartung ist und
dass der Fahrzeugführer auch dann für den
korrekten Reifendruck verantwortlich ist,
wenn der Druckabfall zu gering ist, um das
Reifendruckwarnsymbol des TPMS aufleuch-
ten zu lassen.
Ihr Fahrzeug besitzt auch eine TPMS-
Störungsanzeige; sie meldet, wenn das Sys-
tem nicht korrekt funktioniert. Die TPMS-
Störungsanzeige ist mit der Warnleuchte für
niedrigen Reifendruck dieses Systems kom-
biniert. Erfasst das System eine Störung,
blinkt die Warnleuchte für etwa eine Minute
und leuchtet danach kontinuierlich auf. Dies
wiederholt sich auch bei nachfolgenden
Fahrzeugstarts, solange die Störung besteht.
Wenn die Störungsanzeige leuchtet, kann das
System unter Umständen die Signale für zu
niedrigen Reifendruck nicht wie beabsichtigt
erfassen und anzeigen. TPMS-Störungen
können aus vielen Gründen entstehen, ein-
schließlich des Aufziehens von Ersatzrädern
oder dem Umsetzen der Reifen oder Räder
am Fahrzeug. Prüfen Sie stets die TPMS-
Störungsanzeige nach dem Ersetzen von ei-
nem oder mehreren Reifen oder Rädern anIhrem Fahrzeug, um sicherzustellen, dass
das TPMS-System mit den Ersatzreifen oder
den umgesetzten Reifen und mit neuen Rä-
dern korrekt funktioniert.
ACHTUNG!
Das Reifendrucküberwachungssys-
tem (TPMS) ist für die Originalreifen und
Räder optimiert. Die TPMS-Reifendrücke
und Warnsignale wurden für die Original-
Reifengröße Ihres Fahrzeugs festgelegt.
Bei Verwendung von Reifen, deren Größe
und/oder Bauart nicht den Originalreifen
entspricht, können eine unerwünschte
Funktion des Systems oder Sensorschä-
den auftreten. Räder aus dem Zubehör-
handel können die Sensoren beschädigen.
Auf dem Zubehörmarkt gekaufte Reifen-
dichtmittel können dazu führen, dass der
Sensor des Reifendrucküberwachungssys-
tems (TPMS) funktionsuntüchtig wird. Es
wird empfohlen, nach der Verwendung ei-
nes auf dem Zubehörmarkt gekauften Rei-
fendichtmittels die Sensorfunktion von Ih-
rem Vertragshändler prüfen zu lassen.
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Notbremsbereitschaft (RAB)
Dank der Notbremsbereitschaft kann die Zeit
bis zum Erreichen der vollen Bremsleistung
bei Notbremsungen verringert werden. Das
System erkennt die Situation einer Notbrem-
sung im Voraus, indem es überwacht, wie
schnell das Gaspedal vom Fahrer entlastet
wird. Das elektronische Bremsregelungssys-
tem (EBC) bereitet die Bremsanlage auf eine
Notbremsung vor.
Anhänger-Schlingerstabilisierung
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung ver-
wendet Sensoren im Fahrzeug, um einen
übermäßig schwankenden Anhänger zu er-
kennen, und wird die entsprechenden Maß-
nahmen durchführen, um zu versuchen, die
Schlingerbewegung aufzuhalten. Die
Anhänger-Schlingerstabilisierung wird auto-
matisch aktiviert, sobald ein übermäßiges
Schlingern des Anhängers registriert wird.HINWEIS:
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
kann nicht in allen Fällen Anhänger stabili-
sieren. Bei Anhängerbetrieb ist stets vorsich-
tig zu fahren, und die Anhängerstützlast-
Empfehlungen sind unbedingt zu beachten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „Anhängerbetrieb“ in „Start und Be-
trieb“.
Bei aktivierter Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) blinkt die
„ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte“,
die Motorleistung wird verringert, und Sie
spüren eine Betätigung der Bremsen an ein-
zelnen Rädern bei dem Versuch, den Anhän-
ger zu stabilisieren. Bei Teilabschaltung oder
vollständiger Abschaltung des ESP ist das
TSC-System deaktiviert.
WARNUNG!
Wenn die Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) während der
Fahrt aktiviert wird, bremsen Sie das Fahr-
zeug ab und halten Sie bei der nächsten
sicheren Möglichkeit an, um die Last auf
WARNUNG!
dem Anhänger umzuverteilen, damit wei-
teres Schlingern des Anhängers unter-
bleibt.
ZUSÄTZLICHE
FAHRSYSTEME
System zur Überwachung der toten
Winkel
Das System zur Überwachung der toten Win-
kel (BSM) erfasst mithilfe von zwei Radarsen-
soren innerhalb der hinteren Stoßfängerver-
kleidung kennzeichnungspflichtige
Fahrzeuge (PKW, LKW, Motorräder usw.), die
von hinten/vorn/von der Seite in die toten
Winkel des Fahrzeugs gelangen.
Die Erfassungszonen des Systems zur Über-
wachung der toten Winkel (BSM) deckt auf
beiden Seiten des Fahrzeugs jeweils etwa die
Breite einer Fahrspur (3,8 m oder 12 ft) ab.
Die Zonenlänge beginnt am Außenspiegel
und erstreckt sich um etwa 10 ft (3 m) über
den hinteren Stoßfänger des Fahrzeugs hi-
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naus. Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) überwacht die Erfassungszo-
nen auf beiden Seiten des Fahrzeugs bei
Fahrgeschwindigkeiten ab etwa 10 km/h
(6 mph) und warnt den Fahrer vor Fahrzeu-
gen in diesen Bereichen.
Beim Anlassen des Motors leuchtet die Warn-
leuchte des Systems zur Überwachung der
toten Winkel (BSM) in beiden Außenspiegeln
kurz auf, damit der Fahrer weiß, dass das
System aktiviert ist. Die Sensoren des Sys-
tems zur Überwachung der toten Winkel(BSM) sind aktiviert, wenn ein Vorwärtsgang
oder REVERSE (Rückwärtsgang) eingelegt
ist; in der Stellung PARK gehen sie in den
Bereitschaftsbetrieb.
Die BSM-Warnleuchte befindet sich in den
Außenspiegeln und leuchtet auf, wenn sich
ein Fahrzeug in den Bereich des toten Win-
kels bewegt.Das BSM-System kann auch so konfiguriert
werden, dass ein vernehmbares (akustisches)
Warnsignal ertönt und das Radio stummge-
schaltet wird, um Sie über Gegenstände zu
informieren, die in die Erfassungszonen ge-
langt sind.
Heckseitiger Querverkehr (RCP)
Die Funktion zur Überwachung des hecksei-
tigen Querverkehrs (RCP) unterstützt den
Fahrer auf Parkplätzen beim Zurücksetzen,
wenn seine Sicht auf den Querverkehr einge-
schränkt ist. Fahren Sie langsam und vor-
sichtig vom Parkplatz nach hinten weg, bis
sich das Fahrzeugheck auf der Straße befin-
det. Das RCP-System erfasst dann den Quer-
verkehr. Wenn es ein sich näherndes Fahr-
zeug erfasst, alarmiert es den Fahrer. Wenn
das RCP-System aktiviert ist und beim Fahr-
zeug REVERSE (Rückwärtsgang) eingelegt
ist, wird der Fahrer durch optische und akus-
tische Warnsignale einschließlich einer Ver-
minderung der Radiolautstärke gewarnt.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Überwachung der toten Winkel“ in „Sicher-
heit“ in der Bedienungsanleitung.
Hintere Erfassungszonen
Warnleuchte des Systems zur
Überwachung der toten Winkel (BSM)
SICHERHEIT
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HINWEIS:
Das Kollisionswarnsystem (FCW) überwacht
die Informationen der nach vorn gerichteten
Sensoren und des elektronischen Bremsreg-
lers, um die Wahrscheinlichkeit eines mögli-
chen Frontalaufpralls zu berechnen. Wenn
das System bestimmt, dass ein Frontalauf-
prall wahrscheinlich ist, wird der Fahrer mit
akustischen und visuellen Warnungen und
möglicherweise einem warnenden Brems-
ruck darauf aufmerksam gemacht.
Ein- oder Ausschalten des Kollisionswarnsys-
tems (FCW)
Das Einstellungsmenü für das Kollisions-
warnsystem befindet sich in den Uconnect-
Einstellungen. Es gibt drei Einstellungen zur
Auswahl:
• Off (Aus)
• Warning Only (Nur Warnung)
• Warnung + BremsenHINWEIS:
• Die standardmäßige Einstellung des Kolli-
sionswarnsystems (FCW) lautet EIN; bei
dieser Einstellung kann das System Sie vor
einem möglichen Zusammenstoß mit ei-
nem vorausfahrenden Fahrzeug warnen.
• Nach dem Umschalten des Kollisionswarn-
systems (FCW) auf „OFF“ (Aus) warnt das
System Sie nicht vor einem möglichen Un-
fall mit einem vorausfahrenden Fahrzeug.
Wenn das Kollisionswarnsystem (FCW) aus-
geschaltet ist, wird „FCW OFF“ (FCW Aus)
auf der Kombiinstrumentanzeige
angezeigt.
Änderung des Kollisionswarnsystemstatus
Das Kollisionswarnsystem (FCW) verfügt
über drei Empfindlichkeitseinstellungen und
kann über das Uconnect-Systemdisplay ge-
ändert werden:
• Far (weit)
• Medium (mittel)
• Near (nah)Far (weit)
Beim Umschalten der Einstellung des Kolli-
sionswarnsystems (FCW) zu „Far“ (Fern)
warnt das System den Fahrer über
akustische/optische Warnungen bei einem
weit größeren Abstand als bei der Einstellung
„Medium“ (Mittel) vor einem möglichen Un-
fall mit dem vorausfahrenden Fahrzeug.
Diese Einstellung ist vor allem für vorsichti-
gere Fahrer geeignet, die häufige Warnungen
nicht stören.
HINWEIS:
Diese Einstellung gibt Ihnen maximale Reak-
tionszeit.
Medium (mittel)
Der Standardstatus des Kollisionswarnsys-
tems ist die Einstellung „Medium“ (Mittel).
Active Braking befindet sich in der Einstel-
lung „On“ (Ein). Dadurch kann das System
den Fahrer vor einem möglichen Unfall mit
dem vorausfahrenden Fahrzeug über
akustische/optische Warnungen warnen, und
es wendet einen autonomen Bremsvorgang
an.
SICHERHEIT
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HINWEIS:
Beim Aufpumpen warmer Reifen muss der
Reifen möglicherweise um bis zu 30 kPa
(4 psi) über den laut Sicherheitsplakette
empfohlenen Reifendruck für kalte Reifen
aufgepumpt werden, damit die Reifendruck-
Warnleuchte erlischt.
Da das System automatisch aktualisiert wird,
erlischt die Reifendruck-Warnleuchte, so-
bald es die aktualisierten Reifendrucksignale
empfängt. Unter Umständen kann das TPMS
diese Daten erst nach einer bis zu 10-
minütigen Fahrt mit einer Geschwindigkeit
über 15 mph (24 km/h) empfangen.
Beispiel: Bei Ihrem Fahrzeug beträgt der vorge-
schriebene Reifendruck bei kaltem Reifen (Fahr-
zeug steht seit mindestens drei Stunden)
227 kPa (33 psi). Beträgt die Außentemperatur
20 °C (68 °F), und der gemessene Reifendruck
liegt bei 193 kPa (28 psi), sinkt der Reifendruck
bei einem Temperaturabfall auf -7 °C (20 °F) auf
ca. 165 kPa (24 psi). Dieser Reifendruckwert ist
so gering, dass die „Reifendruck-Warnleuchte“
einschaltet wird. Auch wenn während der Fahrt
der Reifendruck auf ca. 193 kPa (28 psi) steigt,
bleibt die „Reifendruck-Warnleuchte“ einge-
schaltet. In diesem Fall wird die "Reifendruck-Warnleuchte" erst dann ausgeschaltet, nachdem
der Reifendruck auf den laut Sicherheitsplakette
vorgeschriebenen Wert bei kaltem Reifen korri-
giert wurde.
HINWEIS:
Beim Aufpumpen warmer Reifen muss der
Reifen möglicherweise um bis zu 30 kPa
(4 psi) über den laut Sicherheitsplakette
empfohlenen Reifendruck für kalte Reifen
aufgepumpt werden, damit die Reifendruck-
Warnleuchte erlischt.
ACHTUNG!
• Das Reifendrucküberwachungssys-
tem (TPMS) ist für die Originalreifen
und Räder optimiert. Die TPMS-
Reifendrücke und Warnsignale wurden
für die Original-Reifengröße Ihres Fahr-
zeugs festgelegt. Bei Verwendung von
Reifen, deren Größe und/oder Bauart
nicht den Originalreifen entspricht, kön-
nen eine unerwünschte Funktion des
Systems oder Sensorschäden auftreten.
Der TPM-Sensor ist nicht für die Verwen-
dung auf Rädern aus dem Zubehörhan-
ACHTUNG!
del geeignet, wodurch es zu einer allge-
mein schlechteren Systemleistung oder
einer Beschädigung der Sensoren kom-
men kann. Kunden werden dazu ange-
halten, OEM-Räder zu verwenden, um
eine einwandfreie TPM-Funktion zu ge-
währleisten.
• Auf dem Zubehörmarkt gekaufte Reifen-
dichtmittel können dazu führen, dass
der Sensor des Reifendrucküberwa-
chungssystems (TPMS) funktionsun-
tüchtig wird. Es wird empfohlen, nach
der Verwendung eines auf dem Zubehör-
markt gekauften Reifendichtmittels die
Sensorfunktion von Ihrem Vertragshänd-
ler prüfen zu lassen.
• Bringen Sie nach dem Prüfen bzw. Kor-
rigieren des Reifendrucks stets die
Schutzkappe wieder am Ventilschaft an.
Hierdurch wird das Eindringen von
Feuchtigkeit und Schmutz in den Ventil-
schaft verhindert, das den Reifendruck-
sensor beschädigen könnte.
SICHERHEIT
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HINWEIS:
• Das TPMS ist nicht als Ersatz für die nor-
male Reifenwartung gedacht und kann
auch nicht auf Reifenpannen oder Reifen-
verschleiß aufmerksam machen.
• Das TPMS dient auch nicht als Reifen-
druckprüfer beim Korrigieren des Reifen-
drucks.
• Das Fahren mit deutlich reduziertem Rei-
fendruck führt zur Überhitzung des Reifens
und kann zu einem Reifenausfall führen.
Zu niedriger Reifendruck führt außerdem
zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch sowie er-
höhtem Reifenverschleiß und kann Fahr-
verhalten sowie Bremsweg des Fahrzeugs
beeinträchtigen.
• Das Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS) ist kein Ersatz für regelmäßige Rei-
fenwartung. Der Fahrer ist auch dann für
den korrekten Reifendruck verantwortlich,
wenn der Druckabfall so gering ist, dass die
Reifendruck-Warnleuchte nicht aufleuch-
tet.• Jahreszeitbedingte Temperaturänderungen
verändern den Reifendruck; das TPMS
überwacht den tatsächlich im Reifen herr-
schenden Druck.
Basissystem
Das Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS) überwacht die Reifendrücke mittels
drahtloser Technik und an den Radfelgen
angebrachten Sensoren. Die in die Ventil-
schäfte integrierten Sensoren übertragen die
Reifendruckwerte an ein Empfangsmodul.
HINWEIS:
Prüfen Sie einmal pro Monat den Druck aller
Reifen Ihres Fahrzeugs, und korrigieren Sie
ihn bei Bedarf.
Das TPMS umfasst die folgenden Bauteile:
• Empfänger
• Vier Reifendrucküberwachungssensoren
• Reifendruck-Warnleuchte
Warnmeldungen des Reifendrucküberwa-
chungssystems
Ist der Druck in mindestens einem
der vier aktiven Reifen zu gering,
leuchtet die „Reifendruck-
Warnleuchte“ im Kombiinstrument auf, die
Meldung „LOW TIRE PRESSURE“ (Niedriger
Reifendruck) wird mindestens fünf Sekun-
den lang im Kombiinstrument angezeigt, und
ein akustisches Warnsignal ertönt. Halten Sie
das Fahrzeug in diesem Fall so schnell wie
möglich an, prüfen Sie die Reifendrücke und
korrigieren Sie sie auf den laut Sicherheits-
plakette vorgeschriebenen Druckwert bei kal-
ten Reifen. Nachdem das System die aktua-
lisierten Reifendrücke empfängt, wird das
System automatisch aktualisiert und die
Reifendruck-Warnleuchte wird ausgeschal-
tet.
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HINWEIS:
Beim Aufpumpen warmer Reifen muss der
Reifen möglicherweise um bis zu 28 kPa
(4 psi) über den laut Sicherheitsplakette
empfohlenen Reifendruck für kalte Reifen
aufgepumpt werden, damit die Reifendruck-
Warnleuchte erlischt. Unter Umständen kann
das TPMS diese Daten erst nach einer bis zu
10-minütigen Fahrt mit einer Geschwindig-
keit über 15 mph (24 km/h) empfangen.
Warnung „Service TPMS“ (TPM-System
warten lassen)
Wird eine Systemstörung festgestellt, blinkt
die Reifendruck-Warnleuchte ca. 75 Sekun-
den lang und leuchtet dann ständig. In die-
sem Fall ertönt auch ein akustisches
Warnsignal. Nach dem Aus- und Wiederein-
schalten der Zündung wiederholt sich dieser
Vorgang, falls die Systemstörung weiterhin
vorliegt. Sobald die Störung nicht mehr vor-
liegt, wird die „Reifendruck-Warnleuchte“
ausgeschaltet. Mögliche Ursachen für eine
Systemstörung:• Störungen durch elektronische Geräte oder
Fahrten in der Nähe von Anlagen, die Funk-
wellen mit derselben Frequenz wie die
TPMS-Sensoren ausstrahlen
• Einbau von getönten Scheiben oder Folien
aus dem Zubehörhandel, die die Übertra-
gung von Funkwellen beeinträchtigen
• Schnee- oder Eisablagerungen im Bereich
der Räder oder Radhäuser
• Verwendung von Schneeketten
• Montage von Rädern/Reifen ohne
TPMS-Sensoren
Fahrzeuge mit Notrad oder nicht vollwertigen
Reserverad mit normaler Größe
1. Das Notrad oder das nicht vollwertige Re-
serverad mit normaler Größe hat keinen
Reifendrucküberwachungssensor. Aus
diesem Grund kann der Reifendruck im
Notrad nicht überwacht werden.
2. Wenn Sie das Notrad oder das nicht voll-
wertige Reserverad mit normaler Größe
anstelle eines normalen Rads montieren,
dessen Reifendruck unter dem vorge-
schriebenen Mindestwert liegt, ertönt bei
der nächsten Betätigung des Zündschlüs-sels ein akustisches Warnsignal, die
„Reifendruck-Warnleuchte“ des TPMS
wird eingeschaltet und die Meldung
„LOW TIRE PRESSURE“ (Reifendruck zu
niedrig) wird angezeigt.
3. Nach einer bis zu 10-minütigen Fahrt mit
einer Geschwindigkeit von mehr als
24 km/h (15 mph) blinkt die
„Reifendruck-Warnleuchte“ des TPMS
ca. 75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig.
4. Nach jedem Einschalten der Zündung er-
tönt ein akustisches Warnsignal; außer-
dem blinkt die „Reifendruck-
Warnleuchte“ des TPMS ca.
75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig.
5. Nachdem das normale Rad instand ge-
setzt bzw. ersetzt und wieder anstelle des
Notrads montiert ist, wird das TPMS au-
tomatisch aktualisiert und die
„Reifendruck-Warnleuchte“ des TPMS
wird ausgeschaltet, sofern der Druck in
einem der vier Fahrzeugreifen nicht unter
dem vorgeschriebenen Mindestwert liegt.
Unter Umständen kann das TPMS diese
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