ESP JEEP COMPASS 2018 Betriebsanleitung (in German)
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Airbag-Warnleuchte
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät
(ORC) überprüft außerdem bei jedem Ein-
schalten des Zündschalters (Stellung START
oder ON/RUN (Ein/Start)) die Funktionsbe-
reitschaft der Elektronikbauteile des Airbag-
Systems. Wenn sich der Zündschalter in der
Stellung OFF (Aus) bzw. ACC (Zusatzverbrau-
cher) befindet, ist das Airbag-System nicht
eingeschaltet und die Airbags werden nicht
ausgelöst.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
verfügt über eine Reservespannungsversor-
gung, die sicherstellt, dass das Airbag-
System auch dann auslösen, wenn die Batte-
rie schwach ist oder der Batterieanschluss
getrennt wurde.
Wenn der Zündschalter in Position ON/RUN
(Ein/Start) gestellt wird, schaltet das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) die
Airbag-Warnleuchte an der Instrumententa-
fel ca. vier bis acht Sekunden lang zum
Selbsttest ein. Nach dem Selbsttest erlischt
die Airbag-Warnleuchte. Wenn das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) in ei-
nem der Bauteile eine Fehlfunktion regist-riert, wird dies durch kurzes oder ständiges
Aufleuchten der Airbag-Warnleuchte ange-
zeigt. Ein einfaches akustisches Warnsignal
ertönt, wenn die Leuchte nach dem ersten
Anlassen des Motors erneut aufleuchtet.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
führt außerdem eine Diagnose durch und
meldet durch die Airbag-Warnleuchte auf der
Instrumententafel, wenn eine Funktionsstö-
rung festgestellt wurde, die das Airbag-
System beeinträchtigen könnte. Bei der Di-
agnose wird darüber hinaus auch die Art der
Funktionsstörung ermittelt. Das Airbag-
System ist so konzipiert, dass es keine War-
tung erfordert. Wenn Folgendes auftritt, las-
sen Sie das Airbag-System sofort von einem
Vertragshändler warten.
• Wenn der Zündschalter zuerst in der Posi-
tion ON/RUN (Ein/Start) ist, leuchtet die
Airbag-Warnleuchte vier bis acht Sekunden
lang nicht auf.
• Die Airbag-Warnleuchte bleibt nach den
vier bis acht Sekunden eingeschaltet.
• Während der Fahrt leuchtet die Airbag-
Warnleuchte vorübergehend auf oder bleibt
eingeschaltet.HINWEIS:
Falls Tachometer, Drehzahlmesser oder An-
zeigeinstrumente des Motors nicht arbeiten,
ist das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
eventuell auch nicht funktionsfähig. In die-
sem Zustand sind die Airbags unter Umstän-
den nicht einsatzbereit. Lassen Sie das
Airbag-System sofort von einem Vertrags-
händler warten.
WARNUNG!
Achten Sie auf die Airbag-Warnleuchte in
der Instrumententafel, sonst sind Sie un-
ter Umständen bei einem Unfall nicht
durch das Airbag-System geschützt. Wenn
die Warnleuchte nach dem ersten Ein-
schalten der Zündung nicht zur Glühlam-
penprüfung aufleuchtet, ständig leuchtet
oder während der Fahrt plötzlich aufleuch-
tet, lassen Sie das Airbag-System sofort
von einem Vertragshändler überprüfen.
SICHERHEIT
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Gangbereiche
Treten Sie das Gaspedal nicht durch, wenn
Sie aus der Stellung PARK oder NEUTRAL
(Leerlauf) in einen anderen Gangbereich
schalten.
HINWEIS:
Warten Sie nach der Auswahl eines Gangbe-
reichs einen Moment, damit der ausgewählte
Gang eingelegt werden kann, bevor Sie be-
schleunigen. Dies ist besonders wichtig,
wenn der Motor kalt ist.
PARK
Diese Stellung sperrt das Getriebe und unter-
stützt so die Wirkung der Feststellbremse. In
dieser Stellung kann der Motor gestartet wer-
den. Schalten Sie niemals in die Stellung
PARK, wenn sich das Fahrzeug noch bewegt.
Ziehen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs mit
dieser Schalthebelstellung grundsätzlich die
Feststellbremse an.
Beim Parken auf einer ebenen Fläche können
Sie das Getriebe zuerst in die Stellung PARK
schalten und dann die Feststellbremse betä-
tigen.Beim Parken an einem Berg ziehen Sie zuerst
die Feststellbremse an, bevor Sie das Ge-
triebe in die Stellung PARK schalten. An-
dernfalls kann die auf den Getriebesperrme-
chanismus wirkende Last es erschweren, den
Gangwahlhebel aus Stellung PARK zu bewe-
gen. Schlagen Sie als zusätzliche Vorsichts-
maßnahme beim Parken an einem Gefälle
die Vorderräder zum Bordstein ein. Schlagen
Sie beim Parken an einem Anstieg die Vor-
derräder zur Straße ein.
Beachten Sie nach dem Verlassen des Fahr-
zeugs stets Folgendes:
1. Ziehen Sie die Feststellbremse an.
2. Schalten Sie das Getriebe in Stellung
PARK.
3. Stellen Sie die Zündung aus (OFF).
4. Entfernen Sie das Schlüssel-Griffstück
aus dem Fahrzeug.
HINWEIS:
Blockieren Sie die Räder mit einem Keil oder
einem Stein, wenn das Fahrzeug an einer
starken Steigung geparkt wird.WARNUNG!
• Verwenden Sie niemals die Stellung
PARK eines Automatikgetriebes als Er-
satz für die Feststellbremse. Ziehen Sie
die Feststellbremse vor dem Verlassen
des Fahrzeugs stets fest an, um es gegen
Wegrollen zu sichern, da dies zu Schä-
den oder Verletzungen führen kann.
• Das Fahrzeug könnte sich bewegen und
könnte Sie und andere verletzen, wenn
es sich nicht in der Stellung PARK be-
findet. Überprüfen Sie bei losgelasse-
nem Bremspedal, ob es möglich ist, den
Gangwahlhebel aus der Stellung PARK
zu bewegen. Stellen Sie sicher, dass
sich das Getriebe in der Stellung PARK
befindet, bevor Sie das Fahrzeug verlas-
sen.
• Es ist gefährlich, bei einer Motordreh-
zahl, die über der Leerlaufdrehzahl liegt,
aus den Stellungen PARK oder NEU-
TRAL (Leerlauf) zu schalten. Wenn da-
bei das Bremspedal nicht kräftig betä-
tigt wird, kann das Fahrzeug
möglicherweise plötzlich vorwärts oder
START UND BETRIEB
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Allradantrieb (4x4)
Der Allradantrieb (4WD) ist bei normalem
Fahrbetrieb vollautomatisch.
HINWEIS:
Es ist nicht möglich, den Modus zu ändern,
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
120 km/h (75 mph) übersteigt.
Allradantrieb (4x4) aktivieren
Die Tasten für die Aktivierung des Allradan-
triebs befinden sich auf dem Selec-Terrain-
Gerät, und Sie können Folgendes auswählen:
• 4WD LOCK
• 4WD LOW (zuschaltbarer Allradantrieb –
(nur Trailhawk-Modelle)Aktiver Fahrmodus – je nach Ausstattung
Das Verteilergetriebe (PTU) wird gesperrt, um
sofort Drehmoment an der hinteren Antriebs-
achse zur Verfügung zu haben. Diese Funktion
ist im Modus AUTO wählbar und automatisch in
den anderen Fahrmodi. 4WD LOCK kann auf
folgende Arten aktiviert werden:
• Wenn die Taste 4WD LOCK gedrückt wird.
• Wenn der Selec-Terrain-Schalter von AUTO
auf einen anderen Gelände-Modus gedreht
wird.Aktiver Fahrmodus mit zuschaltbarem Allradan-
trieb – (nur Modelle mit Trailhawk)
Der 4WD LOW-Modus trägt zu einer Verbes-
serung der Leistung im Gelände in allen Modi
bei. Zur Aktivierung des 4WD LOW-Modus
befolgen Sie bitte die folgenden Schritte:
4WD LOW aktivieren
Bei stehendem Fahrzeug und der Zündung in
Stellung ON/RUN oder bei laufendem Motor
schalten Sie das Getriebe in NEUTRAL, und
Selec-Terrain-Schalter
Selec-Terrain-Schalter (Trailhawk)
START UND BETRIEB
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Beschleunigen zum Überholen
Das Gaspedal wie bei normaler Fahrt durch-
drücken. Wird das Gaspedal losgelassen,
kehrt das Fahrzeug zur Soll-Geschwindigkeit
zurück.
Deaktivierung
Bei einer leichten Betätigung des Bremspe-
dals, durch Drücken der Taste CANC (Abbre-
chen) bzw. bei normalem Bremsdruck zum
Abbremsen des Fahrzeugs, wird der Tempo-
mat deaktiviert, ohne die gespeicherte einge-
stellte Geschwindigkeit zu löschen.
Durch Drücken der Taste „On/Off“ (Ein/Aus)
oder durch Ausschalten der Zündung wird die
gespeicherte eingestellte Geschwindigkeit
aus dem Speicher gelöscht.
ABSTANDSTEMPOMAT
(ACC )
Wenn Ihr Fahrzeug mit einem Abstandstem-
pomat ausgestattet ist, unterscheiden sich
die Bedienelemente nur in wenigen Punkten
von denen des normalen Tempomaten. Mit
dieser Option können Sie einen bestimmten
Abstand zum vorausfahrenden Wagen festle-
gen, den Ihr Fahrzeug immer einhalten soll.
Wenn der Abstandstempomatsensor ein vor-
ausfahrendes Fahrzeug erkennt, beschleu-
nigt oder verzögert der Abstandstempomat
(ACC) das Fahrzeug automatisch, um dem
Fahrzeug mit einem voreingestellten Abstand
zu folgen.
Wenn der Sensor kein Fahrzeug vor Ihnen
erkennt, hält der Abstandstempomat (ACC)
eine fest eingestellte Geschwindigkeit ein.
Schalter Abstandstempomat
1 – Abstandstempomat (ACC) ein/aus
2 – Abstandseinstellung
3 – Aktiver Geschwindigkeitsbegrenzer
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Wiederaufnahme
Wenn eine Soll-Geschwindigkeit gespeichert
ist, drücken Sie die Taste RES (Wiederauf-
nahme) und nehmen dann Ihren Fuß vom
Gaspedal. Die Kombiinstrumentanzeige zeigt
die letzte eingestellte Geschwindigkeit an.
WARNUNG!
Die Wiederaufnahmefunktion sollte nur
verwendet werden, wenn Verkehr und Stra-
ßenbedingungen dies zulassen. Die Wie-
deraufnahme einer für den herrschenden
Straßenverkehr zu hohen oder zu niedri-
gen voreingestellten Geschwindigkeit
kann zur Folge haben, dass das Fahrzeug
abrupt beschleunigt oder bremst und da-
durch die Sicherheit gefährdet wird. Bei
Nichtbeachtung dieser Warn- und Sicher-
heitshinweise kann es zu einem Unfall
und/oder schweren oder tödlichen Verlet-
zungen kommen.
Deaktivierung
Um das System zu deaktivieren, drücken Sie
die Taste „Adaptive Cruise Control (ACC) on/
off“ (Abstandstempomat (ACC) Ein/Aus) ein
zweites Mal und lassen Sie sie wieder los.
Auf dem Kombiinstrument-Display wird die
Meldung „Adaptive Cruise Control (ACC)
OFF“ (Abstandstempomat aus) angezeigt.
WARNUNG!
Es ist gefährlich, den Abstandstempoma-
ten (ACC) eingeschaltet zu lassen, wenn er
nicht benutzt wird. Das System kann ver-
sehentlich aktiviert und die Geschwindig-
keit stärker als gewünscht erhöht werden.
Sie können dabei die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren und einen Unfall verur-
sachen. Lassen Sie daher das System im-
mer ausgeschaltet, wenn Sie es nicht ver-
wenden.
Einstellen des Folgeabstands
Der festgelegte Folgeabstand für den Ab-
standstempomaten (ACC) kann durch Ändern
der Abstandseinstellung zwischen vier Bal-ken (längster), drei Balken (lang), zwei Bal-
ken (mittel) und einem Balken (kurz) festge-
legt werden. Anhand der Abstandseinstellung
und der Fahrgeschwindigkeit berechnet und
definiert der Abstandstempomat (ACC) den
Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Diese Abstandseinstellung wird auf der Kom-
biinstrumentanzeige angezeigt.
Zum Verkleinern der Abstandseinstellung
drücken Sie die Taste „Distance Setting –
Decrease“ (Abstandseinstellung – verringern)
kurz. Bei jedem Drücken der Taste verringert
sich die Abstandseinstellung um einen Bal-
ken (kürzer). Sobald die längste Einstellung
erreicht ist, wird bei erneutem Drücken der
Taste die kürzeste verfügbare Einstellung ein-
gestellt.
Modi ändern
Auf Wunsch kann der Abstandstempomat
ausgeschaltet und das System als normaler
Tempomat mit fester Geschwindigkeit betrie-
ben werden. Wenn das System als normaler
Tempomat mit fester Geschwindigkeit betrie-
ben wird, wird die Abstandseinstellung deak-
tiviert und es wird stets die eingestellte Ge-
schwindigkeit eingehalten.
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• Zum Wechseln zwischen den verschiede-
nen Tempomatmodi drücken Sie die Taste
„Adaptive Cruise Control (ACC) On/Off“
(Abstandstempomat (ACC) ein/aus), die
den Abstandstempomaten und normalen
Tempomatmodus (feste Geschwindigkeit)
ausschaltet.
• Durch Drücken der Taste „Normal (Fixed
Speed) Cruise Control On/Off“ (Normaler
Tempomatmodus (feste Geschwindigkeit)
ein/aus) wird der normale Tempomatmodus
(feste Geschwindigkeit) eingeschaltet.
Weitere Informationen finden Sie unter „Nor-
maler Tempomatmodus (feste Geschwindig-
keit)“ in „Start und Betrieb“ in der
Bedienungsanleitung.
WARNUNG!
Der Abstandstempomat (ACC) dient dem
Fahrkomfort. Er ersetzt nicht die aktive,
vorausschauende und ordnungsgemäße
Bedienung des Fahrzeugs. Es liegt immer
im Verantwortungsbereich des Fahrers,
Straßenverhältnisse, Verkehr, Witterungs-
bedingungen, Fahrgeschwindigkeit sowie
WARNUNG!
den Sicherheitsabstand zu beachten und
vor allen Dingen stets bremsbereit zu sein,
um sicherzustellen, dass das Fahrzeug un-
ter allen Bedingungen sicher gelenkt wird.
Auto fahren erfordert stets Ihre volle Auf-
merksamkeit, damit Sie Ihr Fahrzeug im-
mer unter Kontrolle haben. Bei Nichtbe-
achtung dieser Warn- und
Sicherheitshinweise kann es zu einem Un-
fall und/oder schweren oder tödlichen Ver-
letzungen kommen.
Der Abstandstempomat (ACC):
• Reagiert nicht auf Fußgänger, entgegen-
kommende Fahrzeuge und stehende Ob-
jekte (z. B. ein stehendes Fahrzeug in
einem Stau oder ein liegengebliebenes
Fahrzeug).
• Kann Straßen-, Verkehrs- und Witte-
rungsbedingungen nicht in Betracht zie-
hen und wird eventuell durch schlechte
Sicht in seiner Funktion eingeschränkt.
• Erkennt nicht immer vollständig kom-
plexe Fahrbedingungen, was zur Folge
haben kann, dass keine oder falsche
WARNUNG!
Abstandswarnungen ausgegeben wer-
den.
• Bringt das Fahrzeug zum völligen Still-
stand, während es einem vorausfahren-
den Fahrzeug folgt, und hält das Fahr-
zeug 2 Sekunden lang im Stillstand.
Wenn das vorausfahrende Fahrzeug in-
nerhalb von zwei Sekunden nicht wieder
anfährt, zeigt das Abstandstempomat-
System (ACC) in einer Meldung an, dass
das Bremspedal freigegeben wird und
die Bremsen manuell betätigt werden
müssen. Ein akustisches Warnsignal er-
tönt, wenn die Bremsen gelöst werden.
In folgenden Fällen sollten Sie den Ab-
standstempomat (ACC) abschalten:
• Wenn Sie im Nebel, bei heftigen Regen-
oder Schneeschauern, bei Schneeregen
und in dichtem Verkehr unterwegs sind
oder schwierige Fahrbedingungen (z. B.
im Bereich von Autobahnbaustellen)
herrschen.
• Wenn Sie auf eine Abbiegespur oder
Autobahnausfahrt fahren, wenn Sie auf
kurvigen, vereisten, verschneiten oder
START UND BETRIEB
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Nur ein Mitarbeiter einer öffentlichen Not-
rufzentrale kann per Fernbedienung den
SOS-Notruf beenden und, falls erforderlich,
das Fahrzeug über das Notrufsystem zurück-
rufen. Sobald das Gespräch beendet wurde,
können Sie durch nochmaliges Drücken der
Taste weiterhin den Mitarbeiter der Not-
rufzentrale anrufen, um weitere Informatio-
nen durchzugeben.
Verwendung des SOS-Notrufs
Drücken und halten Sie die SOS-Notruftaste
einige Sekunden lang gedrückt. Die LED, die
sich neben der SOS-Taste befindet, blinkt
einmal und leuchtet anschließend dauerhaft.
Dadurch wird signalisiert, dass der Notruf
abgesetzt wurde.
HINWEIS:
Wenn die SOS-Notruftaste versehentlich ge-
drückt wurde, liegt zwischen dem Drücken
und dem Absetzen des Notrufs eine Verzöge-
rung von zehn Sekunden. Das System gibt
eine gesprochene Warnung darüber aus, dass
ein Anruf getätigt werden wird. Zum Abbruch
der Verbindung drücken Sie die SOS-
Notruftaste erneut.Sobald die Verbindung zwischen dem Fahr-
zeug und einem Mitarbeiter einer Notrufzen-
trale hergestellt ist, wird das SOS-
Notrufsystem folgende wichtige
Fahrzeugdaten an den Mitarbeiter übermit-
teln:
• Eine Anzeige, dass der Insasse einen Not-
ruf abgesetzt hat.
• Die Fahrgestellnummer (VIN).
• die zuletzt bekannten GPS-Koordinaten
des Fahrzeugs
Anschließend können Sie mit der Notrufzen-
trale sprechen, um herauszufinden, ob zu-
sätzliche Hilfe benötigt wird.
Der SOS-Notruf hat Vorrang vor anderen Au-
dioquellen, die stummgeschaltet werden.
Wenn Sie ein Telefon über Bluetooth gekop-
pelt haben, wird diese Kopplung getrennt
und am Ende des SOS-Notrufs wieder herge-
stellt. Sprachansagen führen Sie während
des SOS-Notrufs. Wenn eine Verbindung zwi-
schen einem Mitarbeiter einer Notrufzentrale
und Ihrem Fahrzeug hergestellt worden ist,
können die Mitarbeiter Gespräche und Ge-
räusche in Ihrem Fahrzeug aufzeichnen, so-bald eine Verbindung hergestellt worden ist,
und zwar auf der Grundlage dessen, dass Sie
mit der Inanspruchnahme des Dienstes Ihr
Einverständnis erteilt haben, dass diese In-
formationen weitergegeben werden dürfen.
SOS-Notruf - Systemeinschränkungen
Wenn die Zündung in die Stellung RUN (Ein/
Start) schaltet, führt das Notrufsystem eine
Routineüberprüfung durch. Während dieser
Überprüfung leuchtet eine rote Kontroll-
leuchte für ca. drei Sekunden auf. Dieses
Signal ist nicht mit einer Störungsmeldung
zu verwechseln. Im Falle einer Störung bleibt
die rote Kontrollleuchte eingeschaltet. Wenn
das SOS-Notrufsystem eine Funktionsstö-
rung erkennt, kann zum Zeitpunkt der Fest-
stellung der Funktionsstörung Folgendes auf-
treten:
• Die neben der SOS-Taste befindliche LED
leuchtet dauerhaft rot.
• Das Notrufsystem wird zur Gewährleistung
seiner Funktion aus einer eigenen nicht
aufladbaren Batterie gespeist, selbst wenn
die Fahrzeugbatterie entladen oder nicht
angeschlossen ist. Wenn die Systembatte-
rie entladen ist, zeigt das Display des Kom-
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WARNUNG!
aus dem Zubehörhandel (z. B. ein mobi-
les Funkgerät, CB-Funkgerät, Datener-
fassungsgerät usw.) an die Elektrik des
Fahrzeugs anschließen bzw. Änderun-
gen an den Antennen Ihres Fahrzeugs
vornehmen. WENN DIE FAHRZEUGBAT-
TERIE AUS IRGENDEINEM GRUND
SCHWACH IST (EINSCHLIESSLICH
WÄHREND EINES UNFALLS ODER DA-
NACH), FUNKTIONIEREN U. A. DIE
MTC+-FUNKTIONEN, APPS UND
DIENSTE NICHT.
• Das Rückhaltesysteme-Steuergerät
(ORC) schaltet die Airbag-Warnleuchte
in der Instrumententafel ein, wenn eine
Funktionsstörung in einem Teil des
Airbag-Systems erkannt wird. Bei akti-
vierter Airbag-Warnleuchte funktioniert
das Airbag-System ggf. nicht einwand-
frei und das Notrufsystem kann mögli-
cherweise kein Notrufsignal an eine Not-
rufzentrale senden. Wenn die
Airbagwarnleuchte aufleuchtet, wenden
Sie sich bitte an das Service-Netzwerk
WARNUNG!
und lassen Sie das Airbag-System un-
verzüglich überprüfen.
• Ein Ignorieren der LED auf der SOS-
Notruftaste könnte bedeuten, dass Sie
Ihnen bei Bedarf kein Notrufdienst zur
Verfügung steht. Wenn die LED auf der
SOS-Notruftaste rot aufleuchtet, wen-
den Sie sich bitte an das Service-
Netzwerk und lassen Sie das Notrufsys-
tem unverzüglich überprüfen.
• Wenn sich ein Fahrzeuginsasse in Ge-
fahr befinden könnte (wenn z. B. Feuer
oder Rauch sichtbar ist, gefährliche
Fahrbahnbedingungen oder eine Gefah-
renlage vorherrscht), warten Sie nicht
ab, bis eine Sprechverbindung zu einem
Mitarbeiter der Notrufzentrale aufge-
baut wurde. Alle Insassen sollten das
Fahrzeug sofort verlassen und sich an
einen sicheren Ort begeben.
• Werden die planmäßig anfallenden War-
tungsarbeiten und regelmäßigen In-
spektionen am Fahrzeug nicht durchge-
führt, können Schäden am Fahrzeug,
Unfälle oder Verletzungen auftreten.Häufig gestellte Fragen:
Was passiert, wenn ich aus Versehen die SOS-
Notruftaste drücke?
• Sie haben nach dem Drücken der Not-
ruftaste 10 Sekunden Zeit, den Notruf ab-
zubrechen. Zum Abbruch des Notrufs drü-
cken Sie die Taste erneut.
Welche Art von Informationen wird gesendet,
wenn ich einen SOS-Notruf aus meinem Fahr-
zeug absetze?
• Bestimmte Fahrzeuginformationen, wie
etwa die Fahrgestellnummer, werden zu-
sammen mit der letzten bekannten GPS-
Position übertragen. Bitte beachten Sie
auch, dass Mitarbeiter von Notrufzentralen
die Mitarbeitergespräche und Geräusche in
Ihrem Fahrzeug aufzeichnen können, so-
bald eine Verbindung hergestellt worden
ist, und zwar auf der Grundlage dessen,
dass Sie mit der Inanspruchnahme des
Dienstes Ihr Einverständnis erteilt haben,
dass diese Informationen weitergegeben
werden dürfen.
217
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Steckplatz Maxi-Sicherung Patronensicherung Minisicherung Beschreibung
F16 – – 10 A Rot Motorsteuergerät, Automa-
tikgetriebe
F17 – – 10 A Rot Motor sekundäre Lasten
F18 – – 20 A Gelb 12V-Steckdose im Lade-
raum, bei eingeschalteter
Zündung gespeist
F19 – – 7,5 A Braun Kompressor der Klimaan-
lage und PWM-Kühlerlüfter
aktivieren
F20 – – 20 A Gelb Zigarettenanzünder
F21 – – 15 A Blau Kraftstoffpumpe
F22 – – 20 A Gelb – Ottomotor
15 A Blau – DieselmotorMotorsteuergerät
F23 – – 30 A Grün Scheibenheizung
F24 – – 15 A Blau Elektronische Versorgungs-
einheit Automatikgetriebe
F30 – – 20 A Gelb (individuell
wählbar, von F18 entneh-
men)12V-Steckdose im Lade-
raum, batteriebetrieben
F81 60 A Blau – – Glühkerzen-Steuergerät
F82 – 40 A Grün – Diesel-
Kraftstofffilterheizung
F83 – 40 A Grün – Klimaanlagengebläse
F84 – – 30 A Grün Stromversorgung Allradan-
trieb
227
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ger Gegenstände sicherstellen, dass der
Betriebsartwählknopf auf Betriebsart Luft
steht, um zu vermeiden, dass Dichtmittel
in sie eingespritzt wird. Das Dichtmittel des
Reifenreparatursatzes eignet sich nur für
Löcher von weniger als 6 mm (1/4 Zoll)
Durchmesser im Reifenprofil.
• Heben Sie den Reifenreparatursatz nicht
an den Schläuchen an.
WARNUNG!
• Arbeiten Sie beim Abdichten des Rei-
fens nicht an der Fahrzeugseite, die dem
fließenden Verkehr zugewandt ist. Fah-
ren Sie weit genug von der Straße weg,
um zu vermeiden, dass Sie beim Ge-
brauch des Reifenreparatursatzes ange-
fahren werden.
• Unter folgenden Umständen darf der
Reifenreparatursatz nicht verwendet
und das Fahrzeug nicht gefahren wer-
den:
– Wenn das Loch in der Reifenlaufflä-
che ca. 6 mm (1/4 Zoll) oder größer
ist.
WARNUNG!
– Wenn der Reifen an der Flanke be-
schädigt ist.
– Wenn der Reifen durch Fahren mit
viel zu geringem Reifendruck be-
schädigt ist.
– Wenn der Reifen durch Fahren mit
einem defekten Reifen beschädigt
ist.
– Wenn die Felge beschädigt ist.
– Wenn Sie sich über den Zustand
des Reifens oder der Felge nicht
sicher sind.
• Halten Sie den Reifenreparatursatz von
Hitze und offenem Feuer fern.
• Ein lose im Fahrzeug liegender Reifen-
reparatursatz, der bei einem Unfall oder
bei einer Vollbremsung nach vorn fliegt,
kann die Fahrzeuginsassen gefährden.
Bewahren Sie den Reifenreparatursatz
stets in dem vorgesehenen Fach auf.
Nichtbefolgung dieser Sicherheitshin-
weise kann zu schweren oder sogar töd-
lichen Verletzungen für Sie, Ihre Beifah-
rer und andere Personen führen.
WARNUNG!
• Achten Sie darauf, dass der Inhalt des
Reifenreparatursatzes nicht in die
Haare, in die Augen oder auf die Klei-
dung gelangt. Das Dichtmittel des Rei-
fenreparatursatzes ist beim Einatmen,
Verschlucken oder der Aufnahme über
die Haut gesundheitsschädlich. Es reizt
Haut, Augen und die Atemwege. Bei
Kontakt mit den Augen oder mit der
Haut sofort mit fließendem Wasser
gründlich spülen. Bei Kontakt mit der
Kleidung diese so bald wie möglich
wechseln.
• Die Dichtmittellösung des Reifenrepara-
tursatzes enthält Latex. Bei allergischen
Reaktionen oder Ausschlag sofort einen
Arzt konsultieren. Den Reifenreparatur-
satz außerhalb der Reichweite von Kin-
dern aufbewahren. Bei Verschlucken
Mund sofort mit viel Wasser ausspülen
und reichlich Wasser trinken. Kein Er-
brechen herbeiführen! Sofort einen Arzt
konsultieren.
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