display Lancia Delta 2012 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: LANCIA, Model Year: 2012, Model line: Delta, Model: Lancia Delta 2012Pages: 295, PDF-Größe: 8.37 MB
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS123
1
BEDINGUNGEN ZUM WIEDERANLASSEN
Der Motor kann sich aus Sicherheitsgründen ohne Aktion
seitens des Fahrers automatisch wieder einschalten, wenn
bestimmte Bedingungen auftreten, darunter:
❍Die Batterie ist nicht ausreichend aufgeladen;
❍Verminderter Unterdruck der Bremsanlage, beispiels-
weise nach wiederholtem Drücken des Bremspedals;
❍Das Fahrzeug bewegt sich (beispielsweise beim Befah-
ren von Neigungen);
❍Abstellen des Motors mit dem Start&Stop-System län-
ger als etwa 3 Minuten;
❍Für Versionen mit automatischer Zwei-Bereichs-Kli-
maanlage (für Versionen/Märkte, wo vorgesehen), falls
noch kein geeigneter Wärmekomfort erreicht wurde
oder bei Aktivierung der MAX-DEF-Funktion.
Mit eingerücktem Gang ist der automatische Start des Mo-
tors nur möglich, wenn das Kupplungspedal voll nieder ge-
treten wird.
Das Verfahren wird dem Fahrer durch die Anzeige einer
Meldung auf dem Display und, bei den Versionen/Märkten,
wo vorgesehen, durch das Blinken des Symbols Uange-
zeigt.Anmerkungen
Wird die Kupplung nicht betätigt, so kann der Motor 3 Mi-
nuten nach Abstellen des Motors nur noch mit Hilfe des
Zündschlüssels gestartet werden.
Bei einem unerwünschten Abstellen des Motors, beispiels-
weise durch plötzliches Loslassen des Kupplungspedals bei
eingelegtem Gang, ist bei aktivem System Start&Stop das
erneute Anlassen des Motors durch vollständiges Drücken
des Kupplungspedals oder Einlegen des Leerlaufs möglich.
SICHERHEITSFUNKTIONEN
Wenn der Motor vom Start&Stop-System abgestellt wird
und der Fahrer seinen Sicherheitsgurt löst und die Fah-
rer- oder Beifahrertür öffnet, kann der Motor nur mit dem
Zündschlüssel wieder gestartet werden.
Dieser Zustand wird dem Fahrer mit einem Summer und
durch das Blinken des Symbols Uauf dem Display gemel-
det (bei einigen Versionen zusammen mit einer Meldung
auf dem Display).
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124KENNTNIS DES FAHRZEUGS
FUNKTION „ENERGY SAVING“
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Wenn nach einem automatischen Start des Motors der
Fahrer 3 Minuten lang nichts unternimmt, stellt das
Start&Stop-System den Motor endgültig ab, um Kraftstoff
einzusparen. Unter diesen Bedingungen kann der Motor nur
noch mit dem Zündschlüssel gestartet werden.
ZUR BEACHTUNG Es ist aber auf jeden Fall möglich, den
Motor am Laufen zu halten, indem man das System
Start&Stop deaktiviert.
FUNKTIONSSTÖRUNGEN
Bei Funktionsstörungen schaltet sich das System Start&Stop
ab. Der Fahrer wird über die Störung durch das Blinken
des Symbols Uauf dem Display der Instrumententafel und,
bei einigen Versionen, der Anzeige einer Meldung infor-
miert. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an das Lancia
Kundendienstnetz.LANGE AUSSERBETRIEBSETZUNG
DES FAHRZEUGS
Im Falle eines längeren Stillstands des Fahrzeuges ist es
sehr wichtig, die elektrische Batterieversorgung richtig zu
unterbrechen.
Der Vorgang erfolgt durch Trennen des Steckverbinders
A-Abb. 76 (durch Betätigung der Taste B) vom Batterie-
ladezustandssensor C, der am Minuspol D der Batterie in-
stalliert ist. Dieser Sensor darf nie vom Pol getrennt wer-
den, außer wenn die Batterie ausgetauscht wird.
Abb. 76L0E0191m
Für den Austausch der Batterie wenden Sie
sich bitte immer an das Lancia Kunden-
dienstnetz. Die Batterie immer durch eine
gleichwertige Batterie (HEAVY DUTY) mit den glei-
chen Eigenschaften ersetzen.
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126KENNTNIS DES FAHRZEUGS
EOBD-SYSTEM
Das EOBD-System (European On Board Diagnosis) führt
eine kontinuierliche Diagnose der mit den Emissionen ver-
bundenen Bauteile des Fahrzeugs aus. Es meldet weiterhin
über das Aufleuchten der Kontrollleuchte
Uauf der In-
strumententafel (zusammen mit der Meldung auf dem kon-
figurierbaren Multifunktionsdisplay) den sich verschlech-
ternden Zustand der Komponenten (siehe im Kapitel „Kon-
trollleuchten auf der Instrumententafel“).
Der Zweck des Systems ist:
❍Die Wirksamkeit der Anlage zu kontrollieren;
❍Eine Zunahme der Emissionen durch Fehlfunktionen
des Fahrzeuges zu melden;
❍Die zu ersetzenden Bauteile anzuzeigen.
Das System verfügt außerdem über einen Stecker, an den
entsprechende Geräte angeschlossen werden können, für
das Auslesen der von der Elektronik gespeicherten Feh-
lercodes zusammen mit einer Reihe von speziellen Para-
metern zur Diagnose der Motorfunktion.
Diese Überprüfung kann auch von der Verkehrspolizei aus-
geführt werden.
Wenden Sie sich bitte so bald wie möglich an
das Lancia Kundendienstnetz, wenn beim Dre-
hen des Zündschlüssels in die Position MAR
die Kontrollleuchte
Unicht aufleuchtet oder während
der Fahrt dauerhaft leuchtet oder blinkt (zusammen
mit der Meldung auf dem konfigurierbaren Multi-
funktionsdisplay). Die Funktionstüchtigkeit der Kon-
trollleuchte
Ukann mittels entsprechender Geräte
durch die Verkehrspolizei geprüft werden. Beachten
Sie die geltenden Bestimmungen in dem Land, in dem
Sie fahren.
ZUR BEACHTUNG Nach Behebung des Defektes muss das
Lancia Kundendienstnetz stets Tests auf dem Prüfstand
und falls notwendig Probefahrten auf der Straße, auch über
längere Strecken, durchführen.
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128CONOSCENZA DELLA VETTURA
STÖRUNGSANZEIGEN
Eventuelle Betriebsstörungen der elektrischen Servolen-
kung werden durch das Aufleuchten der Kontrollleuchte
g
auf der Instrumententafel, zusammen mit der Meldung auf
dem konfigurierbaren Multifunktionsdisplay angezeigt. Bei
einer Störung der elektrischen Servolenkung kann das
Fahrzeug auch weiterhin wie ein Fahrzeug mit mechani-
scher Lenkung gesteuert werden.
ZUR BEACHTUNG Unter Sonderbedingungen könnten
von der elektrischen Servolenkung unabhängige Faktoren
das Aufleuchten der Kontrollleuchte
gauf der Instrumen-
tentafel verursachen. In diesem Fall sofort das Fahrzeug
anhalten, den Motor ungefähr 20 Sekunden lang abstel-
len und ihn dann wieder anlassen. Wenn die Kontrollleuchte
gzusammen mit der Mitteilung auf dem konfigurierbaren
Multifunktionsdisplay weiter angezeigt wird, wenden Sie
sich bitte an das Lancia-Kundendienstnetz.
Jede Verwendung von Aftermarket-Produkten
mit daraus folgender Schädigungen der Len-
kung oder der Lenksäule (z. B. Montage einer
Alarmanlage), die außer zur Verschlechterung der Lei-
stungen des Systems und zum Verfall der Garantie
auch zu schweren Sicherheitsproblemen sowie einem
nicht zur Zulassung konformen Fahrzeug führen kön-
nen, sind strengstens verboten.
Bei einigen Versionen ist es nicht möglich, die
Funktion SPORT zu aktivieren, wenn die
Funktion CITY aktiviert ist. Um die Funktion SPORT
aktivieren zu können, muss zuerst die Funktion CITY
deaktiviert werden (und umgekehrt), da die beiden
Funktionen nicht miteinander kompatibel sind.
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS131
1Ist das Fahrzeug mit dem T.P.M.S.-System
ausgestattet, sollte man, wenn ein Reifen aus-
gebaut wird, auch die Gummidichtung des Ven-
tils austauschen. Wenden Sie sich bitte an das Lan-
cia-Kundendienstnetz.
Wenn das Fahrzeug mit dem T.P.M.S.-System
ausgestattet ist, verlangt der Aus-/Einbau der
Reifen und/oder Felgen spezielle Vorsichts-
maßnahmen; um zu vermeiden, dass die Sensoren be-
schädigt oder falsch eingebaut werden, muss der Rei-
fenwechsel und/oder Austausch der Felgen von spe-
zialisiertem Personal durchgeführt werden. Wenden
Sie sich bitte an das Lancia-Kundendienstnetz.
Intensive Frequenzstörungen können die kor-
rekte Funktion des T.P.M.S.-Systems behin-
dern. Dieser Zustand wird dem Fahrer durch
das Einschalten der Kontrollleuchte
nund dem Sym-
bol auf der Instrumententafel zusammen mit der Mit-
teilung auf dem Display gemeldet. Diese Anzeige ver-
schwindet automatisch, sobald das System nicht mehr
von der Funkfrequenzstörung behindert wird.
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134KENNTNIS DES FAHRZEUGS
STÖRUNGSANZEIGEN
Eventuelle Störungen der Parksensoren werden beim Ein-
legen des Rückwärtsganges durch die Kontrollleuchte
è
auf der Instrumententafel und eine entsprechende Meldung
auf dem Multifunktionsdisplay angezeigt.
BETRIEB MIT ANHÄNGER
Der Betrieb der Sensoren wird automatisch beim Einstecken
des Steckers des Anhängers in die Steckdose der Anhän-
gerkupplung des Fahrzeugs deaktiviert.
Die Sensoren werden dann beim Herausziehen des Kabel-
steckers des Anhängers automatisch wieder aktiviert.
Für die korrekte Arbeitsweise des Systems müs-
sen die Sensoren frei von Schlamm, Schmutz,
Eis oder Schnee sein. Während des Reini-
gungsvorgangs muss das Verkratzen oder die Beschä-
digung der Sensoren sorgfältig vermieden werden. Die
Sensoren müssen immer mit sauberem Wasser und
eventuell Autoreinigungsmittel gewaschen werden. In
Waschanlagen mit Dampfstrahl- oder Hochdruckrei-
niger die Sensoren rasch säubern. Die Düse in minde-
stens 10 cm Entfernung halten.
ALLGEMEINE HINWEISE
❍Beim Einparken muss man immer auf Hindernisse ach-
ten, die sich ober- oder unterhalb der Sensoren befinden.
❍Gegenstände in nächster Nähe zum Heck des Fahrzeugs
können unter Umständen vom System nicht erkannt
werden und daher das Fahrzeug beschädigen oder selbst
beschädigt werden.
Nachstehend einige Bedingungen, welche die Leistungen
des Einparksystems beeinträchtigen können:
❍Eine geringere Empfindlichkeit der Sensoren und eine
Reduzierung der Leistung der Einparkhilfe können her-
vorgerufen werden, wenn sich auf den Sensoroberflä-
chen: Eis, Schnee, Schlamm, mehrfache Lackierung.
❍Der Sensor ermittelt einen nicht existierenden Gegen-
stand („Echostörung“) wegen Störungen mechanischen
Ursprungs wie z.B. Waschen des Fahrzeuges, Regen (ex-
tremer Wind), Hagel.
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140KENNTNIS DES FAHRZEUGS
❍Um etwa 130 cm längerer Parkplatz als das Fahr-
zeug:Parkmanöver in mehreren Schritten, bei denen nur
das erste Manöver mit automatischer Verwaltung der Len-
kung ausgeführt wird (die darauffolgenden Manöver müs-
sen vom Fahrer ausgeführt werden).
Zur Auswahl der Seite, auf welcher gesucht und anschlie-
ßend eingeparkt werden soll, kann der Fahrer:
1)
DWählen, dass die Suche nach der Lücke und das Ein-
parken auf der Beifahrerseite erfolgen soll, durch:
❍Fahrtrichtungsanzeiger in Mittelstellung;
❍eingeschaltete Warnblinker;
❍eingeschaltete Warnblinker und Fahrtrichtungsanzei-
ger in Stellung rechts (Beifahrerseite);
❍Fahrtrichtungsanzeiger in Stellung rechts (Beifahrer-
seite).
2)
FWählen, dass die Suche nach der Lücke und das Ein-
parken auf der Fahrerseite erfolgen soll, durch:
❍Fahrtrichtungsanzeiger in Stellung links (Fahrerseite);
❍eingeschaltete Warnblinker und Fahrtrichtungsanzei-
ger in Stellung links (Fahrerseite).
Das System informiert den Fahrer über die Seite, auf wel-
cher die Suche und das Manöver erfolgen mittels entspre-
chender Meldungen am Display in der Instrumententafel
und durch unterschiedliche Symbole (
FundD) für die
rechte und linke Seite. Die Suche erfolgt jedoch stets auf beiden Seiten, deshalb
kann die Auswahl mittels Fahrtrichtungsanzeiger auch
dann erfolgen, wenn man vor einer Parklücke fährt, die
man für groß genug hält.
Während der Suchphase muss die Geschwindigkeit gerin-
ger als etwa 30 km/h sein. Beim Erreichen von etwa
25 km/h erhält der Fahrer den Hinweis, dir Geschwindig-
keit zu verringern, wird eine Geschwindigkeit von etwa
30 km/h überschritten, schaltet sich das System ab. In die-
sem Fall muss das System durch Drücken der Taste A-Abb.
82 erneut aktiviert werden.
Ist die Funktion „Spurwechsel“ aktiv (siehe Abschnitt „Au-
ßenbeleuchtung“), wird der Parkplatz immer nur auf der
Beifahrerseite gesucht.
Werden während der Suchphase nach einer Parklücke die
Parksensoren aktiviert (siehe Kapitel „Vordere und hinte-
re Parksensoren“), wird die Funktion des Systems Magic
Parking deaktiviert.
Die Manöver zur Suche nach einer Parklücke
und das Einparken müssen immer im Rahmen
der geltenden Straßenverkehrsordnung durch-
geführt werden.
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142KENNTNIS DES FAHRZEUGS
Wenn der Fahrer während des Parkmanövers gewollt oder
ungewollt auf die Lenkung eingreift (eine Bewegung durch-
führt oder verhindert), wird das Manöver unterbrochen.
Wenn Bodenunebenheiten oder Hindernisse an den Rädern
die Bewegung des Fahrzeugs beeinflussen, so dass die kor-
rekte Fahrtrichtung nicht eingehalten werden kann, kann
das Manöver abgebrochen werden.
Abschluss des Manövers
Falls es die Abmessungen der Parklücke zulassen, erfolgt
das Einparkmanöver in nur einem Manöver und beim Her-
ausnehmen des Rückwärtsgangs werden die Räder gerade-
aus gestellt, das Manöver wird als abgeschlossen angese-
hen und das System deaktiviert. Wenn die Abmessungen der
Parklücke kleiner sind, erfolgt das Einparken mit mehreren
Manövern. Der Fahrer erhält über eine entsprechende Mel-
dung am Display in der Instrumententafel den Hinweis, das
Einparken manuell abzuschließen.Allgemeine Hinweise
❍Die Verantwortung für das Einparkmanöver liegt auf
jeden Fall immer und überall beim Fahrer. Aus diesem
Grunde muss er bei allen Manövern sicherstellen, dass sich
im Rangierbereich keine Personen (vor allem keine Kinder)
und keine Tiere befinden. Das System Magic Parking dient
dem Fahrer (ebenso wie die Parksensoren) als Hilfe, er darf
deswegen aber nicht die Aufmerksamkeit bei möglicher-
weise gefährlichen Manövern vernachlässigen, auch wenn
diese mit niedriger Geschwindigkeit erfolgen.
❍Sollten die Sensoren bei einem Fahrzeugaufprall nicht
mehr an ihrer ursprünglichen Stelle sein, könnte die Funk-
tionstüchtigkeit der Anlage stark in Frage gestellt werden.
❍Dies gilt auch für den Fall von verschmutzen Senso-
ren, die mit Schnee, Eis oder Schlamm bzw. Autolack be-
deckt sind, was ebenfalls die Funktionstüchtigkeit der An-
lage stark in Frage stellen könnte.
❍Für eine ordnungsgemäße Funktion des Systems müs-
sen die Sensoren immer gereinigt werden. Während der Rei-
nigung immer darauf achten, dass sie nicht verkratzt oder
beschädigt werden. Keine zu spröden, rauen oder harten
Lappen benutzen. Die Sensoren müssen immer mit sau-
berem Wasser und eventuell Autoreinigungsmittel gewa-
schen werden. In den Waschanlagen mit Dampfstrahlrei-
nigern oder Hochdruckreinigern, die Sensoren schnell rei-
nigen, indem man die Düse auf einer Distanz von mehr
als 10 cm hält.
Falls während eines Manövers gewünscht
wird, das Lenkrad festzuhalten, wird emp-
fohlen, dieses fest am Lenkradkranz zu
halten. Nicht versuchen, mit den Händen in das
Lenkrad zu greifen oder nur die Lenkradspeichen
zu halten.
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS149
1
Liegt ein Hindernis im mittleren Bereich, wird es bei einer
Entfernung unter 0,9 m (vorne) bzw. 1,30 m (hinten) erkannt.
Liegt ein Hindernis im seitlichen Bereich, wird es bei ei-
ner Entfernung unter 0,6 m erkannt.
BETRIEB MIT ANHÄNGER
Den Sensorbetrieb wird beim Einstecken des Steckers am
Anhängerkabel in die Steckdose der Anhängerkupplung
des Fahrzeugs automatisch deaktiviert. Die Sensoren wer-
den beim Herausziehen des Steckers des Anhängerkabels
automatisch reaktiviert.
ZUR BEACHTUNG Wenn die Anhängerkupplung stän-
dig montiert bleiben soll, ohne dass ein Anhänger ange-
hängt wird, empfiehlt es sich, beim Lancia Kundendienst-
netz das System aktualisieren zu lassen, damit die Anhän-
gerkupplung von den mittleren Sensoren nicht als Hin-
dernis erfasst wird.
STÖRUNGSANZEIGEN
Eventuelle Fehler der Parksensoren werden während des
Einlegens des Rückwärtsgangs durch das Aufleuchten des
Symbols
S(mit System Magic Parking), des Symbols t
(ohne das System Magic Parking) zusammen mit einer da-
mit verbundenen Meldung oder dem Einschalten der Kon-
trollanzeige
èauf dem Display eingeblendet.
ALLGEMEINE HINWEISE
Bei Parkmanövern immer insbesondere auf Hindernisse
achten, die sich ober- oder unterhalb der Sensoren befin-
den können.Tatsächlich können unter gewissen Umständen Gegen-
stände in großer Nähe vor bzw. hinter dem Fahrzeug vom
System nicht erkannt werden und können daher das Fahr-
zeug beschädigen, bzw. selbst beschädigt werden.
Nachstehend einige Bedingungen, welche die Leistungen
des Einparksystems beeinträchtigen können:
❍Eine geringere Empfindlichkeit der Sensoren und eine
Reduzierung der Leistung der Einparkhilfe können her-
vorgerufen werden, wenn sich auf den Sensoroberflächen:
Eis, Schnee, Schlamm, mehrfache Lackierung.
❍Die Sensoren ermitteln einen nicht existierenden Ge-
genstand („Echostörung“) wegen Störungen mechanischen
Ursprungs wie z.B. Waschen des Fahrzeuges, Regen (ex-
tremer Wind), Hagel.
❍Die Signale von den Sensoren können durch die Nähe
von Ultraschallgeräten verändert werden (z.B. pneumati-
sche Bremsen von LKW oder Presslufthammer).
❍Die Leistung des Einparkhilfesystems kann auch durch
die Position der Sensoren beeinflusst werden. Wenn sich
beispielsweise die Einstellungen ändern (durch Verschleiß
der Stoßdämpfer/Aufhängungen) oder durch Reifenwech-
sel, zu starke Beladung des Fahrzeugs, durch Tuning, ins-
besondere beim Tieferlegen des Fahrzeugs.
❍Die Ermittlung von Hindernissen im oberen Bereich des
Fahrzeuges kann nicht garantiert werden, da das System
Hindernisse ermittelt, an welche das Fahrzeug im unteren
Bereich anstoßen kann.
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SICHERHEIT157
2
Die Sicherheitsgurte der Rücksitze müssen gemäß dem
Schema angelegt werden, das in Abb. 2 dargestellt ist.
ZUR BEACHTUNG Wenn der Rücksitz nach dem Um-
klappen wieder in die normale Verwendungsposition ge-
bracht wird, achten Sie darauf, dass die Sicherheitsgurte
korrekt positioniert werden, damit sie jederzeit wieder ein-
satzbereit sind.
ZUR BEACHTUNG Wenn das Bewegen des Rücksitzes
zum vorübergehenden Blockieren des Sicherheitsgurtes
am mittleren Sitzplatz führt, wird der Normalzustand
durch eine einfache Bewegung des Sitzes zum Fahrzeug-
heck hin wieder hergestellt.
Abb. 2L0E0062m
S.B.R.-SYSTEM
Das Fahrzeug ist mit einem als S.B.R. (Seat Belt Remin-
der) bezeichneten System ausgestattet, das den Fahrer und
Beifahrer auf dem Vordersitz wie folgt aufmerksam macht,
wenn diese ihren Sicherheitsgurt nicht angelegt haben:
❍dauerhaftes Einschalten der Kontrollleuchte
ersten 6 Sekunden;
❍blinkendes Einschalten der Kontrollleuchte
rend der weiteren 96 Sekunden.
Für die dauerhafte Deaktivierung muss man sich an das
Lancia Kundendienstnetz wenden.
Das S.B.R.-System kann auch über das Setup-Menü des
Displays erneut aktiviert werden.