service Lancia Voyager 2012 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: LANCIA, Model Year: 2012, Model line: Voyager, Model: Lancia Voyager 2012Pages: 388, PDF-Größe: 4.24 MB
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schriebenen Wert. Das System wird
automatisch aktualisiert, die grafi-
sche Darstellung der Reifendruck-
werte blinkt nicht mehr und die
"Reifendruck-Warnleuchte" erlischt,
sobald die aktualisierten Reifen-
druckdaten empfangen wurden. Un-
ter Umständen kann das System diese
Daten erst nach einer 20minütigen
Fahrt bei einer Geschwindigkeit von
über 24 km/h empfangen.
Meldung SERVICE TPM SYSTEM
(TPM-System warten)
Die "Reifendruck-Warnleuchte"
blinkt ca. 75 Sekunden lang und
leuchtet dauerhaft, wenn eine Sys-
temstörung festgestellt wird. In die-
sem Fall ertönt auch ein akustisches
Warnsignal. Das Infodisplay blendet
für mindestens fünf Sekunden die
Textmeldung "SERVICE TPM SYS-
TEM" (TPM-System warten) ein.
Nach dieser Meldung erscheint eine
grafische Darstellung mit zwei Stri-chen(- -)anstelle der Druckwerte, die
anzeigen, von welchem oder welchen
TPMS-Sensor(en) keine Daten vorlie-gen. Nach dem Aus- und Wiedereinschal-
ten der Zündung wiederholt sich die-
ser Vorgang, falls die Störung weiter-
hin vorliegt. Liegt die Systemstörung
nicht mehr vor, blinkt die
"Reifendruck-Warnleuchte" nicht
mehr, die Meldung "SERVICE TPM
SYSTEM" (TPM-System warten)
wird nicht mehr angezeigt und an-
stelle der Striche werden Druckwerte
angezeigt. Eine Systemstörung kann
aus einem der folgenden Gründe
verursacht werden:
1. Störungen durch elektronische
Geräte oder Fahrten in der Nähe von
Anlagen, die Funkwellen mit dersel-
ben Frequenz wie die TPMS-Sensorenausstrahlen.2. Einbau von getönten Scheiben
oder Folien aus dem Zubehörhandel,
die die Übertragung von Funkwellenbeeinträchtigen.
3. Übermäßige Schnee- und/oder
Eisablagerungen im Bereich der Rä
der oder Radhäuser.
4. Verwendung von Schneeketten.
5. Montage von Rädern/Reifen ohne
TPMS-Sensoren.
Auf dem Info-Display wird auch die
Meldung "SERVICE TPM SYSTEM"
(TPM-System warten) mindestens
fünf Sekunden lang angezeigt, wenn
eine Störung im System vorhanden
ist, die möglicherweise mit einem
Fehler infolge einer falschen Sensor-
position in Zusammenhang steht. In
diesem Fall folgt der Meldung "SER-
VICE TPM SYSTEM" (TPM-System
warten) eine Anzeige, wobei die
Druckwerte weiter angezeigt werden.
Dies zeigt an, dass die Druckwerte
noch von den TPM-Sensoren empfan-
gen werden, aber nicht an der richti-
gen Fahrzeugposition lokalisiert wer-
den können. Solange die Meldung
"SERVICE TPM SYSTEM" (TPM-
Anzeige SERVICE TPM SYSTEM
(TPM-System warten)
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System warten) weiter angezeigt
wird, muss das System überprüft und
ggf. instand gesetzt werden.
Fahrzeuge mit Notrad
1. Der Notradreifen (für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen) hat kein
TPMS. Aus diesem Grund kann der
Reifendruck im Notrad nicht über-
wacht werden.
2. Wenn Sie das kompakte Reserve-
rad anstelle eines normalen Rads
montieren, bei dessen Reifen der
Druck unter dem vorgeschriebenen
Wert liegt, leuchtet beim nächsten
Einschalten der Zündung die
"Reifendruck-Warnleuchte" auf, es
ertönt ein akustisches Warnsignal, die
TPM-Warnleuchte leuchtet weiterhin
ständig und auf dem Infodisplay wird
weiterhin ein blinkender Druckwertangezeigt.
3. Nach einer zwanzigminütigen
Fahrt mit einer Geschwindigkeit von
mehr als 24 km/h blinkt die
"Reifendruck-Warnleuchte" ca.
75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig. Zusätzlich zeigt das Info-
Display mindestens fünf Sekundenlang die Meldung "SERVICE TPM
SYSTEM" (Reifendruckkontrollsys-
tem überprüfen) und dann Striche
(- -) anstelle des Druckwertes an.
4. Nach jedem weiteren Aus- und
Wiedereinschalten der Zündung er-
tönt ein akustisches Signal, die
"Reifendruck-Warnleuchte" blinkt
75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig, und das Info-Display zeigt
mindestens fünf Sekunden lang die
Meldung "SERVICE TPM SYSTEM"
(Reifendruckkontrollsystem überprü
fen) und dann Striche (- -) anstelle
des Druckwertes an.
5. Nachdem das normale Rad in-
stand gesetzt bzw. ausgetauscht und
wieder anstelle des Notrads montiert
ist, wird das TPMS automatisch aktu-
alisiert. Außerdem erlischt die
"Reifendruck-Warnleuchte" und die
grafische Darstellung auf dem Info-
Display zeigt einen neuen Druckwert
anstelle der Striche (- -) an, solange
der Luftdruck in keinem der vier
montierten Reifen den warnungsaus-
lösenden Wert unterschreitet.
HINWEIS:
Unter Umständen kann das TPM-
System diese Daten erst nach einer
bis zu 20minütigen Fahrt mit ei-
ner Geschwindigkeit über 24 km/hempfangen. TPMS-DEAKTIVIERUNG
UND -REAKTIVIERUNG
Das TPMS kann deaktiviert werden,
wenn alle vier bereiften Räder durch
bereifte Räder ohne TPMS-Sensoren
ersetzt werden, zum Beispiel beim
Aufziehen von Rädern mit Winterrei-
fen auf Ihrem Fahrzeug.
Um das TPMS zu deaktivieren, erset-
zen Sie alle vier bereiften Räder durch
bereifte Räder ohne TPM-Sensoren.
Fahren Sie dann das Fahrzeug min-
destens 20 Minuten mit einer Ge-
schwindigkeit über 24 km/h. Das
TPMS lässt ein Warnsignal ertönen,
und die TPM-Warnleuchte blinkt erst
75 Sekunden lang und leuchtet da-
nach ständig. Zusätzlich zeigt das
Info-Display (EVIC) die Meldung
"SERVICE TPM SYSTEM" (Reifen-
druckkontrollsystem überprüfen)
und dann Striche (- -) anstelle des
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Druckwertes für die vier Reifen an.
Beim nächsten Einschalten der Zün
dung ertönt kein TPMS-Warnsignal
mehr, die "Reifendruck-Warn-
leuchte" leuchtet nicht mehr, und es
wird keine Textnachricht mehr im
Info-Display angezeigt. Die Grafik
"- -" wird jedoch weiterhin angezeigt.
Um das TPMS wieder zu aktivieren,
ersetzen Sie alle vier bereiften Räder
durch bereifte Räder mit TPM-
Sensoren. Fahren Sie dann das Fahr-
zeug bis zu 20 Minuten mit einer Ge-
schwindigkeit über 24 km/h. Das
TPMS lässt ein Warnsignal ertönen,
und die TPM-Warnleuchte blinkt
75 Sekunden lang. Das Infodisplay
(EVIC) zeigt die Meldung "SERVICE
TPM SYSTEM" (Reifendruckkon-
trollsystem überprüfen) an. Die Gra-
fik zeigt durch Reifendruckwerte an,
dass das TPMS Sensordaten emp-fängt.
KRAFTSTOFFANFORDE-
RUNGEN – OTTOMOTOR
Die Motoren sind so ausgelegt, dass
sie alle Vorschriften bezüglich der Ab-
gasreinigung erfüllen und niedrigenKraftstoffverbrauch sowie hervorra-
gende Leistung bieten, wenn Sie un-
verbleiten Kraftstoff mit mindestens
91 Oktan tanken. Die Verwendung
von Superkraftstoff wird nicht emp-
fohlen, da bei diesen Motoren da-
durch keine Vorteile gegenüber der
Verwendung von Normalbenzin ent-stehen.
Falls mitunter leichte Klopfgeräusche
bei niedrigen Drehzahlen auftreten,
werden dadurch keine Schäden am
Motor verursacht. Dauerhaftes Klop-
fen bei hohen Drehzahlen kann aller-
dings zu Schäden führen, sodass in
einem solchen Fall die vorliegende
Störung unverzüglich behoben wer-
den muss.
Die Verwendung von Kraftstoff min-
derer Qualität kann zu schlechtem
Startverhalten, unrundem Motorlauf
und Aussetzern führen. Sollten derar-
tige Probleme auftreten, ist vor einer
Überprüfung des Fahrzeugs in einer
Vertragswerkstatt zunächst die Kraft-
stoffmarke zu wechseln.
Weltweit haben mehr als 40 Automo-
bilhersteller einheitliche technische
Vorschriften für Kraftstoffe (die
"World Wide Fuel Charter", WWFC)
erstellt und umgesetzt, in denen
Kraftstoffeigenschaften festgelegt
sind, die minimalen Schadstoffaus-
stoß, maximale Leistungsausbeute
und eine lange Lebensdauer für Ihr
Fahrzeug sicherstellen. Der Hersteller
empfiehlt wenn möglich die Betan-
kung mit Kraftstoff, der den WWFC-
Richtlinien entspricht. METHANOL
Bleifreier Kraftstoff wird in verschie-
denen Mischungsverhältnissen mit
Methanol (Methyl- oder Holzalkohol)
versetzt. Der Methanolanteil kann da-
bei 3 % oder mehr betragen. Außer-
dem können dabei andere Alkohole,
so genannte Kosolventen (Zusatzlö
sungsmittel), verwendet werden.
Für Probleme, die sich aus der Ver-
wendung von Methanol/Benzin oder
E-85 Ethanol-Mischungen ergeben,
übernimmt der Hersteller keine Haf-
tung. MTBE ist ein aus Methanol her-
gestelltes Oxygenat, das nicht die ne-
gativen Eigenschaften von Methanolaufweist.
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Entsorgung von gebrauchtem Kühlmittel
Verbrauchtes Motorkühlmittel
(Frostschutzmittel) auf
Ethylenglykol-Basis muss umweltge-
recht entsorgt werden. Erkundigen
Sie sich bei Ihrer Gemeindeverwal-
tung über bestehende Entsorgungs-
vorschriften. Um zu verhindern, dass
Kinder oder Tiere Kühlmittel zu sich
nehmen, Motorkühlmittel (Frost-
schutzmittel) auf Ethylenglykol-Basis
nicht in offenen Behältern aufbewah-
ren oder in Pfützen auf dem Boden
stehen lassen. Bei Aufnahme durch
ein Kind oder Haustier sofort einen
Notarzt rufen. Verschüttetes Kühl
mittel auf dem Boden sofort aufwi-schen. Kühlmittelstand
Am KühlmittelAusgleichsbehälter
lässt sich durch eine schnelle Sicht-
prüfung feststellen, ob der Kühlmit
telstand ausreichend ist. Bei kaltem
Motor muss der Kühlmittelstand im
Ausgleichsbehälter zwischen den auf
dem Behälter sichtbaren Markierun-
gen liegen.
Der Kühler ist normalerweise stets voll.
Der Kühlerdeckel braucht deshalb nur
abgenommen zu werden, um den Ge-
frierpunkt des Motorkühlmittels
(Frostschutzmittels) zu prüfen oder
um das Motorkühlmittel (Frostschutz-
mittel) zu wechseln. Das Serviceperso-
nal darauf hinweisen. Solange die Be-
triebstemperatur des Motors
zufriedenstellend ist, braucht der
KühlmittelAusgleichsbehälter nur
einmal pro Monat geprüft zu werden.Wenn zusätzliches Kühlmittel (Frost-
schutzmittel) benötigt wird, damit
der richtige Kühlmittelstand erreicht
wird, sollte es in den Kühlmittel
Ausgleichsbehälter nachgefüllt wer-
den. Nicht zu viel Flüssigkeit einfüllen. MerkpunkteHINWEIS:Es ist möglich, dass nach einigen
Kilometern Fahrt beim Anhalten
Dampf sichtbar wird, der vorn aus
dem Motorraum aufsteigt. Norma-
lerweise handelt es sich hierbei um
Feuchtigkeit, die sich bei Regen,
Schneefall oder bei hoher Luft-feuchtigkeit auf dem Kühler nie-
dergeschlagen hat und verdampft,
wenn sich der Thermostat öffnet
und heißes Kühlmittel (Frost-
schutzmittel) in den Kühler strömt.
Wenn eine Kontrolle des Motorraums
zeigt, dass weder Kühler noch Schläu
che undicht sind, können Sie unbe-
sorgt weiterfahren. Die Dampfbil-
dung hört nach kurzer Zeit auf.
Den Ausgleichsbehälter nicht über-
mäßig auffüllen.
Prüfen Sie den Gefrierpunkt des Kühlmittels (Frostschutzmittels)
im Kühler und im Kühlmittel
Ausgleichsbehälter. Wenn Kühl
mittel (Frostschutzmittel) nachge-
füllt werden muss, ist auch der
Inhalt des Ausgleichsbehälters vor
Frost zu schützen.
Wenn häufig Kühlmittel (Frost- schutzmittel) nachgefüllt werden
muss oder wenn der Kühlmittel
stand im Ausgleichsbehälter beim
Abkühlen des Motors nicht absinkt,
ist das Kühlsystem mittels Druck-
test zu prüfen, um eventuelle Un-
dichtigkeiten festzustellen.
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HINWEISE ZUM UMGANG MIT
DEM FAHRZEUG AM ENDE
SEINER LEBENSDAUER
LANCIA hat sich seit vielen Jahren
dem Umweltschutz verschrieben
durch ständige Verbesserung seiner
Produktionsverfahren und durch die
Herstellung von Produkten, die zu-
nehmend "ökologisch verträglich"sind.
Um Kunden bestmögliche Wartung
im Hinblick auf die Einhaltung der
Umweltschutzgesetze und gemäß der
europäischen Richtlinie 2000/53/EG
für den Umgang mit Fahrzeugen am
Ende ihrer Lebensdauer zu ermögli
chen, bietet LANCIA seinen Kunden
die Möglichkeit an, ihr Fahrzeug* am
Ende seiner Lebensdauer ohne zu-
sätzliche Kosten zu überlassen.
Nach der europäischen Richtlinie
dürfen bei Übergabe des Fahrzeugs
dem letzten Halter oder Eigentümer
keine Kosten infolge eines negativen
Marktwertes oder Marktwertes gleich
null entstehen.In allen Ländern der Europäischen
Union wurden bis 1. Januar 2007 nur
Fahrzeuge kostenlos angenommen,
die nach dem 1. Juli 2002 zugelassen
wurden, während seit 2007 die An-
nahme kostenlos unabhängig vom
Zulassungsjahr erfolgt, solange das
Fahrzeug seine grundlegenden Bau-
teile (vor allem den Motor und die
Karosserie) enthält und keinen weite-
ren Schrott enthält.
Um Ihr Fahrzeug am Ende seiner Le-
bensdauer ohne Aufpreis zu überge-
ben, gehen Sie zu einer unserer Händ
lerniederlassungen oder von LANCIA
autorisierten Annahme- und Ver-
schrottungszentren.
Diese Zentren wurden sorgfältig aus-
gewählt und bieten Service von hoher
Qualität für die Annahme, Behand-
lung und Verwertung ungenutzter
Fahrzeugen im Hinblick auf den Um-weltschutz.
Weitere Informationen zu den
Annahme- und Verschrottungszent-
ren erhalten Sie bei Ihrem LANCIA-
Händler, über die kostenlose Hotline
00800 526242 00 oder auf der
LANCIA-Website.
(*) Fahrzeug für den Transport von
Insassen mit höchstens neun Sitzen
und einem zulässigen Gesamtgewicht
von 3,5 t
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Hinweis
Fiat Group Automobiles S.p.A. - Parts & Services - Technical Services - Service EngineeringLargo Senatore G. Agnelli, 3 - 10040 Volvera - Torino (Italia)
Print n. 603.81.974 - 09/2011 - Edition 1