ESP OPEL COMBO E 2019 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: OPEL, Model Year: 2019, Model line: COMBO E, Model: OPEL COMBO E 2019Pages: 295, PDF-Größe: 10.31 MB
Page 154 of 295

152Fahren und BedienungLenkradsperre
Die Lenkradsperre wird automatisch
aktiviert, wenn:
● das Fahrzeug stillsteht.
● die Zündung ausgeschaltet wurde.
Zum Lösen der Lenkradsperre die Fahrertür öffnen und schließen und
die Zündung einschalten bzw. den
Motor direkt anlassen.9 Warnung
Das Fahrzeug darf bei entladener
Batterie nicht abgeschleppt bzw.
durch Anschieben oder Anschlep‐ pen gestartet werden, da die
Lenkradsperre nicht gelöst
werden kann.
Notfallbedienung von
Fahrzeugen mit elektronischem
Schlüsselsystem
Wenn der elektronische Schlüssel
nicht funktioniert oder die Batterie des
elektronischen Schlüssels schwach
ist, kann im Driver Information Center
eine entsprechende Meldung ange‐
zeigt werden.
Den elektronischen Schlüssel wie
abgebildet mit den Tasten nach
außen an die Markierung an der Lenksäule halten.
Das Kupplungspedal (Schaltge‐
triebe) und das Bremspedal betätigen
und Start/Stop drücken.
Diese Möglichkeit ist nur für den
Notfall bestimmt. Batterie des elektro‐ nischen Schlüssels möglichst bald
wechseln 3 23.
Zum Entriegeln und Verriegeln der
Türen siehe „Störung der Funkfern‐
bedienung oder des elektronischen
Schlüsselsystems“ 3 25.
Energiesparmodus Dieser Modus deaktiviert elektrische
Verbraucher, um ein übermäßiges
Entladen der Fahrzeugbatterie zu
vermeiden. Diese Verbraucher (wie
Infotainment System, Scheibenwi‐
scher, Abblendlicht, Innenleuchten)
können nach dem Ausschalten der
Zündung für eine maximale Gesamt‐
dauer von 40 Minuten verwendet
werden.
Wechsel in den
Energiesparmodus
Wenn der Energiesparmodus akti‐
viert wird, wird im Fahrerinfodisplay
die Meldung Energiesparmodus
angezeigt.
Ein aktives Telefongespräch über die
Freisprecheinrichtung kann ungefähr
10 Minuten länger aufrechterhalten werden.
Page 155 of 295

Fahren und Bedienung153Deaktivierung des
Energiesparmodus
Der Energiesparmodus wird beim
erneuten Starten des Motors automa‐
tisch deaktiviert. Durch Einschalten
des Motors kann ein ausreichender
Ladezustand für die folgende
Nutzungsdauer erreicht werden:
● Weniger als 10 Minuten Motor‐ betrieb ermöglichen eine
Nutzung der Verbraucher für ca.
5 Minuten.
● Mehr als 10 Minuten Motorbe‐ trieb ermöglichen eine Nutzung
der Verbraucher für bis zu
30 Minuten.Motor anlassen
Fahrzeuge mit Zündschloss
Den Schlüssel in die Stellung 1
drehen, um das Lenkradschloss zu
lösen.
Schaltgetriebe: Kupplung und Brems‐
pedal betätigen.
Automatikgetriebe: Bremspedal betä‐ tigen und den Wählhebel auf P oder
N stellen.
Gaspedal nicht betätigen.
Dieselmotoren: Warten, bis die
Kontrollleuchte ! erlischt.
Den Schlüssel kurz in Stellung 2
drehen und loslassen, nachdem der
Motor gestartet wurde.
Schaltgetriebe: Bei einem Autostopp
lässt sich der Motor durch Betätigen
des Kupplungspedals starten 3 155.
Automatikgetriebe: Bei einem Auto‐ stopp lässt sich der Motor durch
Lösen des Bremspedals starten
3 155.
Page 159 of 295

Fahren und Bedienung157Batterieentladeschutz der
Fahrzeugbatterie
Um einen zuverlässigen Motorneu‐
start zu gewährleisten, verfügt die
Stopp-Start-Automatik über verschie‐
dene Schutzfunktionen gegen eine
Entladung der Fahrzeugbatterie.
Stromsparmaßnahmen
Bei einem Autostopp sind verschie‐
dene elektrische Funktionen, wie
z. B. die elektrische Zusatzheizung
oder die Heckscheibenheizung nicht
oder nur im Energiesparmodus
verfügbar. Die Gebläsegeschwindig‐
keit der Klimatisierungsautomatik
wird aus Stromspargründen redu‐ ziert.
Neustart des Motors durch den
Fahrer
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe Das Kupplungspedal betätigen, ohne das Bremspedal zu treten, um den
Motor neu zu starten.Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
Der Motor wird neu gestartet, wenn
● das Bremspedal gelöst wird, während sich der Wählhebel inPosition D oder M befindet;
● oder das Bremspedal freigege‐ ben wird oder sich der Wählhebel
in Stellung N befindet, während
der Wählhebel in Stellung D oder
M gebracht wird;
● oder der Wählhebel in Position R bewegt wird.
Neustart des Motors durch die
Stopp-Start-Automatik
Der Wählhebel muss auf Neutral
stehen, damit ein automatischer
Neustart möglich ist.
Tritt bei einem Autostopp eine der
folgenden Bedingungen ein, wird der
Motor von der Stopp-Start-Automatik
automatisch wieder gestartet:
● Die Stopp-Start-Automatik wird manuell deaktiviert.
● Der Fahrer-Sicherheitsgurt wird gelöst und die Fahrertür wird
geöffnet.● Die Motortemperatur ist zu nied‐ rig.
● Die Ladung der Fahrzeugbatterie
liegt unter einem bestimmten
Wert.
● Es besteht kein ausreichendes Bremsvakuum.
● Das Fahrzeug wird mind. mit Schrittgeschwindigkeit gefahren.
● Das Klimatisierungssystem erfordert einen Motorstart.
● Die Klimatisierung wird manuell eingeschaltet.
Bei an Zubehörsteckdosen ange‐ schlossenen Elektrogeräten wie etwa
einem tragbaren CD-Player kann es
bei einem Neustart zu einem kurzen
Leistungsabfall kommen.
Page 162 of 295

160Fahren und Bedienunglassen. In Notfällen kann die Fahrt
kurzzeitig bei niedriger Geschwindig‐
keit und Drehzahl fortgesetzt werden.
AdBlue
Allgemeine Informationen
Die selektive katalytische Reduktion
(BlueInjection) ist ein Verfahren, mit
dem der Stickoxidanteil im Abgas
erheblich verringert wird. Dazu wird
eine Dieselabgasflüssigkeit (DEF) in
die Abgasanlage eingespritzt. Das
von der Flüssigkeit freigegebene
Ammoniak reagiert mit den Stickoxi‐
den (NO x) aus dem Abgas, wobei
beide in Stickstoff und Wasser umge‐
wandelt werden.
Der hierfür verwendete Stoff trägt die
Bezeichnung AdBlue ®
. Dabei handelt
es sich um eine ungiftige, nicht brenn‐ bare, farb- und geruchlose Flüssig‐
keit, die aus 32 % Harnstoff und
68 % Wasser besteht.9 Warnung
Augen- und Hautkontakt mit
AdBlue vermeiden.
Bei einem Augen- und Hautkon‐ takt betroffene Körperteile mit
Wasser abspülen.
Achtung
Lackierungen vor AdBlue schüt‐
zen.
Bei Kontakt mit Wasser abspülen.
AdBlue gefriert bei einer Temperatur
von ca. -11 °C. Da das Fahrzeug mit
einer AdBlue-Heizung ausgestattet
ist, wird eine Schadstoffreduzierung
auch bei tiefen Temperaturen
gewährleistet. Die AdBlue-Heizung
funktioniert automatisch.
Der übliche AdBlue-Verbrauch
beträgt ungefähr 0,85 l je 1000 km,
kann jedoch je nach Fahrverhalten
bzw. Fahrbedingungen (z. B. bei
hoher Fahrzeugbelastung oder im
Schleppbetrieb) auch höher sein.
Füllstandswarnungen
Je nach berechneter Reichweite des
AdBlue werden im Driver Information Center unterschiedliche Meldungen
angezeigt. Die Meldungen und
Beschränkungen sind gesetzlich
vorgeschrieben.
1. Die erste mögliche Warnung ist Abgasadditiv nachfüllen: Start
wird in 2400 km unterbunden .
Beim Einschalten der Zündung
wird diese Warnung einmal kurz
mit der berechneten Reichweite
angezeigt. Außerdem leuchtet die
Kontrollleuchte u auf und ein
Warnton ertönt. Das Fahrzeug
kann ohne Einschränkungen
gefahren werden.
2. Die nächste Warnstufe wird bei einer Reichweite unter 800 km
ausgelöst. Die Meldung mit der
aktuellen Reichweite wird bei
jedem Einschalten der Zündung
angezeigt. Außerdem blinkt die
Kontrollleuchte u und ein Warn‐
ton ertönt. AdBlue nachfüllen,
bevor die nächste Warnstufe
erreicht wird.
Page 166 of 295

164Fahren und BedienungIm Automatikbetrieb wird das Fahr‐
programm durch D angezeigt.
Im Manuell-Modus werden M und die
Nummer des ausgewählten Gangs
angezeigt.
R zeigt den Rückwärtsgang an.
N zeigt die Neutral- bzw. Leerlauf‐
stellung an.
P zeigt die Parkstellung an.
Wählhebel
Den Gangwahlschalter drehen.
P:Parkstellung, Vorderräder sind
blockiert; nur bei stillstehendem
Fahrzeug und betätigter Park‐
bremse einlegenR:Rückwärtsgang, nur bei stillste‐
hendem Fahrzeug einlegenN:Neutral- bzw. LeerlaufstellungD:AutomatikbetriebM:Manuell-Modus
Der Gangwahlschalter ist in P
gesperrt und kann nur bewegt
werden, wenn die Zündung einge‐
schaltet ist und das Bremspedal betä‐ tigt wird.
Der Motor kann nur gestartet werden,
wenn der Gangwahlschalter in Stel‐
lung P oder N ist. Wenn N gewählt ist,
vor dem Starten das Bremspedal
drücken oder die Parkbremse betäti‐ gen.
Während des Schaltens nicht
beschleunigen. Gas- und Brems‐
pedal nie gleichzeitig betätigen.
Mit eingelegtem Gang und gelöster
Bremse fährt das Fahrzeug langsam
an.
Bremsunterstützung des Motors
Um die Motorbremswirkung zu
nutzen, bei Bergabfahrt einen niedri‐
geren Gang wählen.
Herausschaukeln Schaukeln ist nur zulässig, wenn das
Fahrzeug in Sand, Schlamm oder
Schnee steckt. Den Gangwahlschal‐
ter wiederholt zwischen D und R hin-
und herbewegen. Motor nicht hoch‐
drehen und plötzliche Beschleuni‐
gung vermeiden.
Fahrzeug abstellen
Parkbremse betätigen und P auswäh‐
len.
Manuell-Modus Der Manuell-Modus M kann in jeder
Fahrsituation und bei allen Geschwin‐
digkeiten aus der Position D heraus
aktiviert werden.
Page 177 of 295

Fahren und Bedienung175Die selektive Fahrsteuerung wurde
entwickelt, um die Traktion bei
schlechten Bedingungen (Schnee,
Schlamm und Sand) zu optimieren.
Sie passt sich dem Gelände an,
indem es auf die Vorderräder wirkt.
Dabei wird das Gewicht gespart, das
normalerweise bei Einsatz eines
herkömmlichen Allradantriebs auftre‐ ten würde.
Mit der selektiven Fahrsteuerung
kann zwischen fünf Fahrmodi ausge‐
wählt werden:
● ESC aus 9
● Standard 2
●
Schnee 3
● Schlamm 4
● Sand 1
Die verschiedenen Modi können
durch Drehen des Bedienelements
aktiviert werden.
Es leuchtet eine LED auf und es wird eine Statusmeldung im Driver Infor‐
mation Center angezeigt, um den
gewählten Modus zu bestätigen.
ESC aus 9
Die ESC und Traktionskontrolle sind
in diesem Modus deaktiviert.
Eine LED in der Taste a leuchtet auf.
Die ESC und Traktionskontrolle
werden automatisch bei über
50 km/h und bei jedem Einschalten
der Zündung wieder aktiviert.
Standard 2
Dieser Modus ist für ein geringfügiges
Durchdrehen der Räder konzipiert
und basiert auf verschiedene Boden‐
haftungsbedingungen, die normaler‐ weise unter normalen Fahrbedingun‐
gen anzutreffen sind.Bei jedem Einschalten der Zündung
wird das System automatisch in
diesen Modus zurückgesetzt.
Schnee 3
Dieser Modus passt sich an die
Bodenhaftungsbedingungen an, die
bei jedem einzelnen Rad beim Star‐
ten vorherrschen.
Bei der Vorwärtsbewegung optimiert
das System das Durchdrehen der
Räder, um eine optimale Beschleuni‐ gung abhängig von der verfügbarenTraktion zu gewährleisten. Empfoh‐
len bei hohem Schnee und steilen
Steigungen.
Dieser Modus ist bis zu Geschwindig‐ keiten von 50 km/h aktiviert.
Schlamm 4
Dieser Modus sorgt beim Start für ein
beträchtliches Durchdrehen des
Rads mit der geringsten Bodenhaf‐
tung, wodurch Schlamm entfernt und
die Traktion wieder hergestellt
werden.
Page 178 of 295

176Fahren und BedienungGleichzeitig wird das Rad mit dergrößten Bodenhaftung mit einem
höchst möglichen Drehmoment
angetrieben.
Dieser Modus ist bis zu Geschwindig‐ keiten von 80 km/h aktiviert.
Sand 1
Bei diesem Modus drehen beide
Antriebsräder gleichzeitig etwas
durch, sodass das Fahrzeug fährt
und das Risiko eines Feststeckens
verringert wird.
Dieser Modus ist bis zu Geschwindig‐ keiten von 120 km/h aktiviert.Achtung
Bei Fahrten auf Sand keine ande‐
ren Modi verwenden, da sonst das Fahrzeug stecken bleiben kann.
Fahrerassistenzsys‐
teme9 Warnung
Fahrerassistenzsysteme wurden
zur Unterstützung der Fahrer
entwickelt, können deren
Aufmerksamkeit aber nicht erset‐
zen.
Der Fahrer übernimmt beim
Führen des Fahrzeugs die volle
Verantwortung.
Beim Gebrauch von Fahrerassis‐
tenzsystemen stets die aktuelle
Verkehrssituation berücksichti‐
gen.
Geschwindigkeitsregler
Der Geschwindigkeitsregler kann
Geschwindigkeiten über 40 km/h
speichern und konstant halten. Als weitere Bedingung muss beim
Schaltgetriebe mindestens der dritte
Gang eingelegt sein. Beim Auto‐
matikgetriebe muss Position D oder in
Position M mindestens der zweite
Gang gewählt sein.
Beim Bergan- und -abfahren können
Abweichungen von den gespeicher‐
ten Geschwindigkeiten auftreten.
Das System hält die vom Fahrer
eingestellte Fahrgeschwindigkeit,
ohne dass hierfür das Gaspedal betä‐ tigt werden muss.
Kurzzeitig kann die eingestellte
Geschwindigkeit überschritten
werden, indem das Gaspedal ganz
durchgetreten wird.
Der Status und die voreingestellte
Geschwindigkeit werden im Driver
Information Center angezeigt.
Geschwindigkeitsregler nicht
einschalten, wenn eine gleichblei‐
bende Geschwindigkeit nicht ratsam
ist.
Kontrollleuchte m 3 114.
Page 179 of 295

Fahren und Bedienung177System einschalten
m drücken. Im Fahrerinfodisplay
werden m und eine Meldung ange‐
zeigt. Das System ist noch nicht aktiv.
Aktivieren der Funktion
Einstellen der Geschwindigkeit durch
den Fahrer
Auf die gewünschte Geschwindigkeit
beschleunigen und das Daumenräd‐
chen einmal kurz in Stellung RES/+
oder SET/- bringen. Die aktuelle
Geschwindigkeit wird gespeichert
und konstant gehalten. Gaspedal
kann gelöst werden.
Die voreingestellte Geschwindigkeit
durch Drücken des Daumenrädchens
auf RES/+ erhöht bzw. auf SET/-
gesenkt werden. Eine kurze Schalter‐
betätigung ändert die Geschwindig‐
keit in kleinen Schritten, eine anhal‐
tende Schalterbetätigung in großen
Schritten.
Die Geschwindigkeit wird im Driver
Information Center angezeigt.
Übernahme der Geschwindigkeit von erkannten Geschwindigkeitsbegren‐zungsschildern
Erkennt die Verkehrszeichen-Erken‐
nungsfunktion eine Geschwindig‐
keitsbegrenzung, informiert die intel‐
ligente Geschwindigkeitsanpassung
den Fahrer. Für den Geschwindig‐
keitsregler kann die erfasste
Geschwindigkeitsbegrenzung als
neuer Wert verwendet werden.
Page 180 of 295

178Fahren und BedienungDieses System erkennt und liest
mithilfe einer Kamera an der Ober‐
seite der Windschutzscheibe
Geschwindigkeitsbegrenzungen und
die Aufhebung von Geschwindig‐
keitsbegrenzungen. Das System
berücksichtigt außerdem Informatio‐
nen zu Höchstgeschwindigkeiten aus den Navigationskartendaten.
Die Funktion kann im Menü zur Fahr‐
zeugpersonalisierung deaktiviert und
aktiviert werden 3 123.
Wenn der Geschwindigkeitsregler
aktiv ist, wird die erkannte Geschwin‐ digkeitsbegrenzung im Driver Infor‐
mation Center angezeigt und MEM
leuchtet auf.
Die angezeigten Informationen
hängen von der Version des Fahrer‐
infodisplays ab.
Am Driver Information Center wird im
Display das Geschwindigkeitsbe‐
grenzungsschild angezeigt, und
MEM leuchtet einige Sekunden lang
auf.
MEM am Lenkrad drücken, um das
Speichern der vorgeschlagenen
Geschwindigkeit anzufordern.MEM am Lenkrad erneut drücken, um
die Aktion zu bestätigen und die neue Geschwindigkeitseinstellung zu spei‐
chern.
Jetzt richtet sich der Geschwindig‐
keitsregler nach dem neu eingestell‐
ten Wert.
Überschreitung der
voreingestellten Geschwindigkeit
Beschleunigen durch Gas geben istmöglich. Nach Loslassen des Gaspe‐
dals wird die gespeicherte Geschwin‐
digkeit wieder eingestellt.
Deaktivieren der Funktion
Ñ drücken. Der Geschwindigkeits‐
regler wird in den Pausemodus
versetzt und eine entsprechende
Meldung wird angezeigt. Das Fahr‐
zeug wird ohne Geschwindigkeitsreg‐ ler gefahren.
Der Geschwindigkeitsregler ist deak‐
tiviert, jedoch nicht ausgeschaltet.
Die zuletzt gespeicherte Geschwin‐
digkeit bleibt im Speicher, um sie
später abrufen zu können.In folgenden Fällen wird der
Geschwindigkeitsregler automatisch
deaktiviert:
● Das Bremspedal ist betätigt.
● Das Kupplungspedal wird gedrückt.
● Die Fahrgeschwindigkeit liegt unter 40 km/h.
● Die Traktionskontrolle oder elek‐ tronische Stabilitätsregelung ist
aktiv.
● Der Wählhebel befindet sich in Position N (Automatikgetriebe)
bzw. der erste oder zweite Gang
ist eingelegt (Schaltgetriebe).
Zur gespeicherten
Geschwindigkeit zurückkehren
Bei einer Geschwindigkeit von über
40 km/h das Daumenrädchen auf
RES/+ drücken. Das Fahrzeug kehrt
zur gespeicherten Geschwindigkeit
zurück.
Page 181 of 295

Fahren und Bedienung179System ausschaltenm drücken. Der Geschwindigkeits‐
reglermodus wird deaktiviert und die
Anzeige des Geschwindigkeitsreg‐
lers im Fahrerinfodisplay erlischt.
Beim Drücken von ß zum Aktivieren
des Geschwindigkeitsbegrenzers
wird der Geschwindigkeitsregler
deaktiviert.
Beim Ausschalten der Zündung wird
der gespeicherte Geschwindigkeits‐
wert gelöscht.
StörungIm Falle einer Störung des Geschwin‐
digkeitsreglers wird die voreinge‐
stellte Geschwindigkeit gelöscht, und
blinkende Striche werden angezeigt.
Wenn die Verkehrszeichen nicht mit
dem Wiener Übereinkommen über
Straßenverkehrszeichen überein‐
stimmen, funktioniert der Geschwin‐
digkeitsregler ggf. nicht ordnungsge‐
mäß.Geschwindigkeitsbegren‐
zer
Der Geschwindigkeitsbegrenzer
verhindert, dass das Fahrzeug eine
eingestellte Höchstgeschwindigkeit
überschreitet.
Die festgelegte Höchstgeschwindig‐
keit muss mindestens 30 km/h betra‐
gen.
Der Fahrer kann das Fahrzeug bis zur
eingestellten Geschwindigkeit
beschleunigen. Beim Befahren eines
Gefälles kann die Höchstgeschwin‐
digkeit überschritten werden.
Kurzzeitig kann die eingestellte
Geschwindigkeit überschritten
werden, indem das Gaspedal ganz
durchgetreten wird.
Status und voreingestellte Geschwin‐ digkeit werden im Fahrerinfodisplay
angezeigt.System einschalten
ß drücken. Im Fahrerinfodisplay
werden ß und eine Meldung ange‐
zeigt. Das System ist noch nicht aktiv.