ABS OPEL ZAFIRA C 2015 Betriebsanleitung (in German)
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124Instrumente, Bedienelemente
■Hauptverbraucher : Listet die größ‐
ten Verbraucher unter den derzeit
eingeschalteten Komfortfunktionen
in absteigender Reihenfolge auf.
Die mögliche Kraftstoffersparnis
wird angezeigt. Wird ein Verbrau‐
cher ausgeschaltet, so wird er aus
der Liste gelöscht und der Ver‐ brauchswert wird aktualisiert.
Während sporadisch auftretender
Fahrbedingungen aktiviert der Mo‐
tor automatisch die Heckscheiben‐
heizung, um die Motorlast zu erhö‐
hen. In diesem Fall wird die Heck‐
scheibenheizung als ein Spitzen‐
verbraucher angezeigt, ohne dass
sie vom Fahrer aktiviert wurde.■ Verbrauchstrend : Zeigt die Ent‐
wicklung des Durchschnittsver‐
brauchs über eine Entfernung von
50 km an. Die vollen Balken zeigen
den Verbrauch in 5-km-Schritten an
und verdeutlichen die Auswirkun‐
gen des Geländes oder des Fahr‐
verhaltens auf den Kraftstoffver‐ brauch.
Graphic Info Display,
Colour Info Display
Je nach Konfiguration verfügt das
Fahrzeug über ein Graphic- oder ein
Colour-Info-Display. Das Info-
Display befindet sich in der Instru‐
mententafel über dem Infotainment-
System.Graphic-Info-Display
Je nach Infotainment System ist das
Graphic-Info-Display in zwei Varian‐
ten verfügbar.
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130Instrumente, Bedienelemente
■ Funkfernbedienung
■ Sicherheitsgurt
■ Airbag-Systeme
■ Motor und Getriebe
■ Reifendruck
■ Diesel-Partikelfilter 3 167
■ Status der Fahrzeugbatterie
■ Selektive katalytische Reduktion, Dieselabgasflüssigkeit (DEF),
AdBlue 3 169
Fahrzeugmeldungen im Colour-
Info-Display
Einige wichtige Meldungen erschei‐
nen zusätzlich im Colour-Info-Dis‐
play. Multifunktionsknopf zum Bestä‐
tigen einer Meldung drücken. Manche Meldungen werden nur wenige Se‐
kunden lang angezeigt.
Warn- und Signaltöne Beim Starten des Motors bzw.
während der Fahrt
Es wird immer nur ein Warn- oder
Signalton gleichzeitig ausgegeben.Der Warnton für nicht angelegte Si‐
cherheitsgurte hat Vorrang vor allen
anderen Warn- und Signaltönen.
■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐ gurt.
■ Beim Losfahren mit nicht richtig ge‐
schlossenen Türen bzw. offenerHecktür.
■ Bei betätigter Parkbremse ab einer
bestimmten Geschwindigkeit.
■ Bei automatischer Deaktivierung des adaptiven Geschwindigkeits‐
reglers.
■ Bei zu geringem Sicherheitsab‐ stand zum vorausfahrenden Fahr‐
zeug.
■ Beim Überschreiten einer program‐
mierten Geschwindigkeit bzw. Ge‐
schwindigkeitsbegrenzung.
■ Bei Anzeige einer Warnmeldung oder eines Warncodes im Driver In‐formation Center (DIC).
■ Bei Erfassung eines Objekts durch die Einparkhilfe.
■ Bei einem unbeabsichtigten Spur‐ wechsel.■Wenn bei ausgefahrenem Heckträ‐
ger der Rückwärtsgang eingelegtwird.
■ Wenn der Diesel-Partikelfilter sei‐ nen maximalen Füllstand erreicht
hat.
■ Wenn AdBlue nachgefüllt werden muss.
Beim Abstellen des Fahrzeugs und/oder Öffnen der Fahrertür ■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss.
■ Bei eingeschalteter Außen‐ beleuchtung.
Während eines Autostopps ■ Bei Öffnen der Fahrertür.
Batteriespannung Bei zu niedriger Spannung der Fahr‐
zeugbatterie wird eine Warnmeldung
oder der Warn-Code 174 im Driver In‐ formation Center angezeigt.
1. Sofort alle elektrischen Verbrau‐ cher ausschalten, die nicht zur
Fahrsicherheit beitragen, wie
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Fahren und Bedienung161Fahren und
BedienungFahrhinweise ............................. 161
Starten ....................................... 162
Motorabgase .............................. 167
Automatikgetriebe ......................172
Schaltgetriebe ............................ 176
Bremsen .................................... 176
Fahrsysteme .............................. 179
Fahrerassistenzsysteme ............183
Kraftstoffe .................................. 216
Anhängerzugvorrichtung ...........226Fahrhinweise
Kontrolle über das
Fahrzeug
Fahrzeug niemals mit
abgestelltem Motor rollen
lassen (außer bei Autostop) Viele Systeme funktionieren dann
nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐
volenkung). Sie gefährden sich und
andere. Bei einem Autostop funktio‐
nieren alle Systeme, aber die Lenk‐
unterstützung wird kontrolliert redu‐
ziert und die Fahrzeuggeschwindig‐
keit verringert.
Stopp-Start-Automatik 3 164.
Leerlaufanhebung
Wenn die Fahrzeugbatterie aufgrund
des Batteriezustands geladen wer‐
den muss, erfordert dies eine erhöhte Leistungsabgabe der Lichtmaschine.
Dies wird durch eine Leerlaufanhe‐
bung erreicht, die hörbare Geräusche
verursachen kann.Bei Fahrzeugen mit Uplevel-Kombi-
Display wird eine Meldung im Driver
Information Center angezeigt.
Pedale
Um den vollen Pedalweg zu gewähr‐
leisten, dürfen im Bereich der Pedale
keine Fußmatten liegen.
Lenken
Bei ausgefallener Lenkunterstützung
durch eine Motorabschaltung oder
eine Systemstörung kann das Fahr‐
zeug gelenkt werden, allerdings mit
höherem Kraftaufwand.
Kontrollleuchte c 3 116.
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162Fahren und BedienungAchtung
Fahrzeuge mit hydraulischerLenkunterstützung:
Wenn das Lenkrad bis zum An‐
schlag gedreht und länger als 15 Sekunden in dieser Position ge‐
halten wird, kann die Lenkunter‐
stützung beschädigt werden und
keine Lenkunterstützung mehr
leisten.
Starten
Einfahren
Während der ersten Fahrten nicht un‐ nötig scharf bremsen.
Während der ersten Fahrt kann es zu
Rauchentwicklung kommen, da
Wachs und Öl aus der Abgasanlage
verdampft. Das Fahrzeug nach der ersten Fahrt im Freien abstellen und
Dämpfe nicht einatmen.
Während des Einfahrens verbraucht
das Fahrzeug eventuell mehr Kraft‐
stoff und Motoröl, und der Reini‐
gungsvorgang des Diesel-Partikelfil‐
ters findet häufiger statt. Unter Um‐
ständen ist kein Autostop möglich,
damit sich die Fahrzeugbatterie auf‐
laden kann.
Diesel-Partikelfilter 3 167.Zündschlossstellungen0=Zündung aus1=Lenkradsperre gelöst, Zündung
aus2=Zündung ein, bei Dieselmotor:
Vorglühen3=Anlassen
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Fahren und Bedienung163Verzögerte
Stromabschaltung Folgende Elektroniksysteme können
bis zum Öffnen der Fahrertür bzw. bis spätestens 10 Minuten nach dem
Ausschalten der Zündung aktiv blei‐
ben:
■ Elektrische Fensterbetätigung
■ Zubehörsteckdosen
Das Infotainment-System wird unab‐
hängig davon, ob eine Tür geöffnet
wird, weitere 30 Minuten lang bzw. bis
zum Abziehen des Schlüssels aus
dem Zündschloss mit Strom versorgt.Motor anlassen
Schaltgetriebe: Kupplung betätigen.
Automatikgetriebe: Bremse betätigen und den Wählhebel auf P oder N stel‐
len.
Gaspedal nicht betätigen.
Dieselmotor: Schlüssel zum Vorglü‐
hen in Stellung 2 drehen, bis die Kon‐
trollleuchte ! erlischt.
Den Schlüssel kurz in Stellung 3 dre‐
hen und loslassen: Der Anlasser wird
nach einer kurzen Verzögerung auto‐
matisch betätigt, bis der Motor läuft;
siehe automatische Anlassersteue‐
rung.
Vor neuem Startversuch oder zum Abstellen des Motors den Schlüssel
auf Position 0 zurückdrehen.
Bei einem Autostop lässt sich der Mo‐
tor durch Betätigen des Kupplungs‐
pedals starten.
Das Fahrzeug bei niedrigen
Temperaturen starten
Dieselmotoren lassen sich ohne zu‐
sätzliche Heizung noch bei niedrigen
Temperaturen bis -25 °C und Benzin‐ motoren bei bis -30 °C anlassen.
Dazu sind ein Motoröl mit der pas‐
senden Viskosität, der richtige Kraft‐
stoff, ein gut gewartetes Fahrzeug
und eine ausreichend geladene Bat‐
terie erforderlich. Bei Temperaturen
unter -30 °C benötigt das Automatik‐
getriebe eine Aufwärmphase von ca.
5 Minuten. Der Wählhebel muss sich
in Stellung P befinden.
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164Fahren und Bedienung
Automatische
Anlassersteuerung
Diese Funktion steuert das Anlassen des Motors. Der Fahrer muss den
Schlüssel nicht in Stellung 3 halten.
Nach Betätigung lässt das System
den Motor automatisch an, bis er
läuft. Da bestimmte Bedingungen
überprüft werden müssen, wird der
Motor mit einer kurzen Verzögerung
gestartet.
Wenn der Motor nicht anspringt, sind
folgende Ursachen denkbar:
■ Kupplungspedal nicht durchgetre‐ ten (Schaltgetriebe)
■ Keine Betätigung des Bremspedals
oder Wählhebel nicht in P oder N
(Automatikgetriebe)
■ Zeitüberschreitung
Aufwärmen des Turbomotors
Beim Anfahren kann die Motordreh‐
zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐
besondere wenn der Motor kalt ist.
Durch diese Begrenzung kann das
Schmiersystem zunächst den Motor
vollständig schützen.Schubabschaltung
Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das
Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber
ohne Betätigung des Gaspedals ge‐
fahren wird, schaltet sich die Kraft‐
stoffversorgung automatisch ab.
Stopp-Start-System Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐
stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
duzieren. Unter passenden Bedin‐
gungen schaltet sie den Motor ab, so‐ bald das Fahrzeug langsam fährt
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
oder in einem Stau. Sie startet den
Motor automatisch, sobald das Kupp‐
lungspedal betätigt wird. Ein Sensor
an der Fahrzeugbatterie sorgt dafür,
dass nur dann ein Autostopp erfolgt, wenn die Fahrzeugbatterie für einenNeustart ausreichend geladen ist.Einschalten
Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐
bar, sobald der Motor eingeschaltet
ist, das Fahrzeug losfährt und die im
weiteren Verlauf dieses Abschnitts
beschriebenen Bedingungen erfüllt
sind.
Ausschalten
Die Stopp-Start-Automatik lässt sich
durch Drücken der Taste eco manuell
deaktivieren. Die Deaktivierung wird
durch Erlöschen der LED in der Taste
angezeigt.
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166Fahren und Bedienung
Batterieentladeschutz der
Fahrzeugbatterie
Um einen zuverlässigen Motorneu‐
start zu gewährleisten, verfügt die
Stopp-Start-Automatik über verschie‐ dene Schutzfunktionen gegen Batte‐
rieentladung.
Stromsparmaßnahmen
Bei einem Autostopp sind bestimmte
elektrische Funktionen wie etwa der
Zuheizer oder die Heckscheibenhei‐
zung nicht oder nur im Stromsparbe‐
trieb verfügbar. Die Gebläsege‐
schwindigkeit der Klimatisierungsau‐
tomatik wird aus Stromspargründen
reduziert.
Neustart des Motors durch den
Fahrer
Kupplungspedal betätigen, um den
Motor wieder zu starten.
Der Motorstart wird auf dem Dreh‐
zahlmesser durch die Nadel in der
Leerlaufposition angezeigt.
Wenn der Wählhebel aus der Neu‐
tralstellung bewegt wird, ohne vorher
die Kupplung zu betätigen, leuchtetdie Kontrollleuchte - auf bzw. im
Driver Information Center wird ein
Symbol angezeigt.
Kontrollleuchte - 3 115.
Neustart des Motors durch die
Stopp-Start-Automatik Der Wählhebel muss auf Neutral ste‐
hen, damit ein automatischer Neu‐
start möglich ist.
Tritt bei einem Autostopp eine der fol‐ genden Bedingungen ein, wird der
Motor vom Stopp-Start-System auto‐
matisch wieder gestartet.
■ Die Stopp-Start-Automatik wird manuell deaktiviert
■ die Motorhaube wird geöffnet
■ der Fahrer-Sicherheitsgurt wird ge‐
löst und die Fahrertür wird geöffnet
■ die Motortemperatur ist zu niedrig ■ die Ladung der Fahrzeugbatterie liegt unter einem bestimmten Wert
■ es besteht kein ausreichendes Bremsvakuum
■ das Fahrzeug wird mind. mit Schrittgeschwindigkeit gefahren■ das Klimatisierungssystem erfor‐dert einen Motorstart
■ die Klimatisierung wird manuell ein‐
geschaltet
Bei nicht richtig geschlossener Motor‐ haube wird im Driver Information
Center eine Warnmeldung angezeigt.
Bei an Zubehörsteckdosen ange‐ schlossenen Geräten wie etwa einem
tragbaren CD-Player kann es bei
einem Motorneustart zu einem kur‐
zen Leistungsabfall kommen.
Fahrzeug abstellen9 Warnung
■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐
ren Oberflächen abstellen. Die
hohe Temperatur des Abgas‐
systems kann zu einem Entzün‐ den der Oberfläche führen.
■ Die Parkbremse immer anzie‐ hen. Die manuelle Parkbremse
Page 171 of 313

Fahren und Bedienung169Achtung
Andere als die auf den Seiten
3 216, 3 287 aufgeführten Kraft‐
stoffsorten können den Katalysa‐
tor oder Teile der Elektronik be‐
schädigen.
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt
und beschädigt den Katalysator.
Übermäßigen Gebrauch des An‐
lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐ tanks und Anlassen des Motors
durch Anschleppen oder Anschie‐
ben deshalb unterlassen.
Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐
torlauf, Abfall der Motorleistung oder
anderen ungewöhnlichen Problemen
Störungsursache möglichst bald in
einer Werkstatt beheben lassen. In
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐
zahl fortgesetzt werden.
AdBlue
Allgemeine Informationen Die selektive katalytische Reduktion
(BlueInjection) ist ein Verfahren, mit
dem der Stickoxidanteil im Abgas er‐
heblich verringert wird. Dazu wird
eine Dieselabgasflüssigkeit (DEF) in die Abgasanlage eingespritzt.
Der hierfür verwendete Stoff ist ein
DEF mit der Bezeichnung
AdBlueⓇ 1)
. Dabei handelt es sich um
eine ungiftige, nicht brennbare, farb-
und geruchlose Flüssigkeit, die aus
32 % Harnstoff und 68 % Wasser be‐
steht.9 Warnung
Augen- und Hautkontakt mit
AdBlue vermeiden.
Bei einem Augen- und Hautkon‐ takt betroffene Körperteile mit
Wasser abspülen.
Achtung
Lackierungen vor AdBlue schüt‐
zen.
Bei Kontakt mit Wasser abspülen.
AdBlue gefriert bei einer Temperatur
von ca. -11 °C. Da das Fahrzeug mit
einer AdBlue-Heizung ausgestattet
ist, wird eine schadstoffreduzierung auch bei tiefen Temperaturen ge‐
währleistet. Die AdBlue-Heizung
funktioniert automatisch.
Füllstandswarnungen
Der AdBlue-Verbrauch beträgt ca. 0,7 Liter pro 1000 km und hängt vom
Fahrverhalten ab.
1) Eingetragenes Warenzeichen des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA).
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Fahren und Bedienung171
Um den Motor neu starten zu können,
muss der Tank mit AdBlue gefüllt wer‐
den.
AdBlue nachfüllenAchtung
Nur AdBlue verwenden, das die
europäischen Normen
DIN 70 070 und ISO 22241-1 er‐
füllt.
Keine Zusätze verwenden.
AdBlue nicht verdünnen.
Andernfalls kann das selektive ka‐ talytische Reduktionssystem be‐schädigt werden.
Hinweis
Nur die vorgesehenen AdBlue-Be‐
hälter zum Nachfüllen verwenden,
um zu verhindern, dass zu viel
AdBlue nachgefüllt wird. Außerdem
werden die Dämpfe aus dem Tank
im Behälter aufgefangen und kön‐ nen so nicht entweichen.
Da die Haltbarkeit von AdBlue be‐
grenzt ist, das Verfalldatum vor dem Nachfüllen überprüfen.
Hinweis
Beim Nachfüllen müssen mindes‐
tens 5 Liter AdBlue eingefüllt wer‐
den. Andernfalls wird das Nachfüllen
von AdBlue möglicherweise nicht
vom System erkannt.
Wenn AdBlue bei Temperaturen
unter -11 °C nachgefüllt werden
muss, wird das Nachfüllen von
AdBlue möglicherweise nicht vom
System erkannt. In diesem Fall das
Fahrzeug in einem Bereich mit einer
höheren Umgebungstemperatur ab‐ stellen, bis sich AdBlue verflüssigt
hat.
Hinweis
Beim Abschrauben der Schutz‐
kappe vom Einfüllstutzen können
Ammoniakdämpfe entweichen.
Nicht einatmen, da die Dämpfe
einen stechenden Geruch haben.
Das Einatmen der Dämpfe ist nicht
gesundheitsschädlich.Das Fahrzeug muss auf einer ebe‐
nen, geraden Fläche abgestellt wer‐
den.
Der Einfüllstutzen für AdBlue befindet
sich hinter der Tankklappe.
Die Tankklappe befindet sich auf der rechten Seite des Fahrzeugs.
Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐ riegeltem Fahrzeug öffnen.
1. Zündschlüssel aus dem Zünd‐ schloss abziehen.
2. Alle Türen schließen, um ein Ein‐ dringen von Ammoniakdämpfen
in den Innenraum zu verhindern.
3. Die Tankklappe an der Ausspa‐ rung ziehen und öffnen 3 220.
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172Fahren und Bedienung
4. Die Schutzkappe vom Einfüllstut‐zen abschrauben.
5. Den AdBlue-Behälter öffnen.
6. Ein Ende des Schlauchs am Be‐ hälter anbringen und das andere
Ende auf den Einfüllstutzen auf‐
schrauben.
7. Den Behälter anheben, bis er leer
ist.
8. Den Schlauch vom Einfüllstutzen abschrauben.
9. Die Schutzkappe anbringen und rechtsherum drehen, bis sie ein‐
rastet.
Hinweis
AdBlue-Behälter und Schlauch ge‐
mäß geltenden Umweltvorschriften
entsorgen.
AdBlue wechseln Wenn in den letzten 2 Jahren weniger
als 5 Liter AdBlue nachgefüllt wurden,
sollte die verbleibende Flüssigkeit er‐ setzt werden, da AdBlue nur eine be‐ grenzte Lebensdauer hat.Achtung
Das Nichtbeachten dieser Anwei‐
sung kann zu Schäden am Sys‐
tem der selektiven katalytischen
Reduktion führen.
Automatikgetriebe
Das Automatikgetriebe ermöglicht ein
automatisches Schalten (Automatik-
Modus) oder ein manuelles Schalten
(Manuell-Modus).
Getriebe-Display
Im Getriebe-Display werden Modus
oder gewählter Gang angezeigt.