ABS OPEL ZAFIRA C 2015 Betriebsanleitung (in German)
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Sitze, Rückhaltesysteme61
örtliche Gesetze und Vorschriften
zum verpflichtenden Einsatz von Kin‐ dersicherheitssystemen.
Sicherstellen, dass das montierte
Kindersicherheitssystem für den
Fahrzeugtyp ausgelegt ist.
Sicherstellen, dass das Kindersicher‐
heitssystem im Fahrzeug an der rich‐
tigen Stelle eingebaut wird, siehe Fol‐ gende Tabelle.
Kinder nur auf der abseits vom Ver‐
kehr liegenden Fahrzeugseite ein-
und aussteigen lassen.
Wird das Kindersicherheitssystem
nicht verwendet, den Sitz mit einem
Sicherheitsgurt sichern oder aus dem
Fahrzeug nehmen.
Hinweis
Kindersicherheitssysteme nicht be‐
kleben und nicht mit anderen Mate‐
rialien überziehen.
Nach einem Unfall muss das bean‐
spruchte Kindersicherheitssystem
ausgetauscht werden.
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72Stauraum
Hintere Konsole
An der Rückseite der FlexConsole-
Armlehne befindet sich ein Schub‐
fach. Zum Öffnen herausziehen.
Achtung
Nicht für Asche oder andere glüh‐
ende Objekte verwenden.
Heckträgersystem
Heckträgersystem für vier
Fahrräder
Das Heckträgersystem (Flex-Fix-
System) bietet die Möglichkeit, zwei
Fahrräder auf einem in den Fahr‐
zeugboden integrierten herauszieh‐
baren Träger zu transportieren. Auf
einem Anbaustück können zwei wei‐
tere Fahrräder befestigt werden. Der
Transport anderer Gegenstände ist
nicht zulässig.
Die Höchstlast des Heckträgersys‐
tems beträgt 80 kg mit angebrachtem
Anbaustück und 60 kg ohne Anbau‐
stück. Die Höchstlast pro Fahrrad auf dem herausziehbaren Träger beträgt
30 kg. Das bedeutet, dass auch Fahr‐
räder mit Elektromotor auf dem he‐
rausziehbaren Träger transportiert
werden können. Die Höchstlast pro
Fahrrad auf dem Anbaustück beträgt
20 kg.
Der Achsabstand des Fahrrads darf
maximal 1,15 Meter betragen. An‐
dernfalls ist kein sicheres Befestigen des Fahrrads möglich.
Bei Nichtgebrauch muss das Heck‐
trägersystem in den Fahrzeugboden
zurückgeschoben werden.
An den Fahrrädern dürfen sich keine
Gegenstände befinden, die sich
während des Transports lösen könn‐
ten.
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76Stauraum
3. Beide Fahrradreifen mit Spann‐bändern an den Radaufnahmen
sichern.
4. Prüfen, ob das Fahrrad fest sitzt.
Achtung
Der Spalt zwischen Fahrrad und
Fahrzeug muss mindestens 5 cm
betragen. Ggf. Lenker lockern und zur Seite drehen.
Anbaustück befestigen
Wenn mehr als zwei Fahrräder trans‐ portiert werden sollen, muss das An‐
baustück vor dem Anbringen des
zweiten Fahrrads befestigt werden.
1. Das Anbaustück wie in der Abbil‐
dung gezeigt am Heckträgersys‐
tem anbringen.
2. Den Hebel (1) nach vorne drehen
und halten, danach das Anbau‐
stück (2) hinten absenken.
3. Den Hebel loslassen und über‐ prüfen, ob das Anbaustück sicher
eingerastet ist.
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88Stauraum
■ Die gefaltete Matte so auseinan‐derfalten, dass der erste Abschnitt
an den Rückenlehnen der zweiten
Sitzreihe aufgerichtet ist.
■ Wenn die Rückenlehnen der zwei‐ ten Sitzreihe umgeklappt werden,
senkt sich die Matte ebenfalls und
deckt den Raum zwischen den
Sitzreihen ab.
■ Um einen Sitz der dritten Sitzreihe in aufrechter Position zu lassen, die
Matte in Längsrichtung in der Mitte
falten.■ Die Matte etwas herausziehen, um die Laderaumkante beim Laden
schwerer Gegenstände zu schüt‐
zen. Vor dem Schließen der Heck‐
tür den überstehenden Teil der
Matte anheben.
Abdecken des Laderaums bis zu den
Rückenlehnen der Vordersitze
nur möglich mit Flex-Cover-
Bodenschutzmatte , die am Reißver‐
schluss auf die halbe Größe gefaltet wird (doppelte Lage).
Die Matte wird wie vorangehend be‐
schrieben bis zu den Sitzen der zwei‐
ten Sitzreihe ausgebreitet.■ Rückenlehnen der zweiten Sitz‐ reihe umklappen.
■ Die oberen Teile der doppelt geleg‐
ten Matte ausfalten, um den Lade‐
raum vollständig abzudecken. Der
erste Teil der Matte liegt nun auf‐ recht an den Rückenlehnen der
Vordersitze.
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Stauraum89
■ Vor dem Schließen der Hecktürden überstehenden Teil der Matte
einfalten.
Teilweises Abdecken des Laderaums nur möglich mit Flex-Cover-
Bodenschutzmatte , die am Reißver‐
schluss auf die halbe Größe gefaltet
wird (doppelte Lage).
Anwendungsbeispiel: Die Rücken‐
lehne links außen ist nicht umge‐
klappt
Die Matte wird wie im ersten Ab‐
schnitt beschrieben bis zu den Sitzen
der zweiten Sitzreihe ausgebreitet.■ Die abzudeckenden Rückenlehnen
umklappen.
■ Den Reißverschluss hinter der auf‐
gerichteten Rückenlehne öffnen.
■ Die Matte herausziehen, bis der erste Abschnitt flach auf dem La‐
deraumboden liegt.
■ Den mittels Reißverschluss geö‐ ffneten Abschnitt der Länge nach
anheben und zur Mitte falten.
■ Den oberen Abschnitt der doppelt gelegten Matte über die umge‐
klappten Rückenlehnen ausbrei‐
ten.
■ Vor dem Schließen der Hecktür den überstehenden Teil der Matteeinfalten.
Auf die gleiche Weise verfahren,
wenn zusätzlich zu einer der äußeren
Rückenlehnen auch die mittlere Rü‐
ckenlehne nicht umgeklappt wird.
Anwendungsbeispiel: Nur die mittlere Rückenlehne wird umgeklappt
Die Matte wird wie im ersten Ab‐
schnitt beschrieben bis zu den Sitzen der zweiten Sitzreihe ausgebreitet.
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90Stauraum
■ Die mittlere Rückenlehne, die ab‐gedeckt werden soll, umklappen.
■ Den Reißverschluss von beidenSeiten her hinter der linken und der
rechten Rückenlehne öffnen.
■ Die Matte herausziehen, bis der erste Abschnitt flach auf dem La‐
deraumboden liegt.
■ Die beiden mittels Reißverschluss geöffneten Abschnitte der Länge
nach anheben und zur Mitte falten.
■ Nun den schmalen oberen Ab‐ schnitt der doppelt gelegten Matte
über die umgeklappte mittlere
Rückenlehnen ausbreiten.
■ Vor dem Schließen der Hecktür den überstehenden Teil der Matte
einfalten.
Folgende Abbildungen zeigen wei‐
tere Anwendungsbeispiele.Anwendungsbeispiel für lange,
schmale Gegenstände, z. B. Ski.
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110Instrumente, BedienelementeAchtung
Wenn die Kühlmitteltemperatur zuhoch ist, Fahrzeug anhalten undMotor abstellen. Gefahr eines Mo‐
torschadens. Kühlmittelstand
überprüfen.
Serviceanzeige
Das System für die Lebensdauer des Motoröls meldet, wenn Motoröl und
Filter gewechselt werden müssen. Abhängig von den Fahrbedingungen
kann das Intervall, in dem ein Öl- und Filterwechsel angezeigt wird, stark
schwanken.
Im Uplevel-Kombi-Display wird die
verbleibende Öllebensdauer im
Fahrzeug Informationsmenü ange‐
zeigt.
Im Midlevel-Display wird die verblei‐
bende Öllebensdauer durch die Kon‐
trollleuchte I angezeigt. Dazu muss
die Zündung eingeschaltet sein, der
Motor darf aber nicht laufen.
Menü und Funktion können über die
Tasten am Blinkerhebel ausgewählt
werden.
Zur Anzeige der restlichen Öllebens‐
dauer:Zur Auswahl von Fahrzeug Informati‐
onsmenü Taste MENU drücken.
Das Einstellrad auf Restliche
Lebensdauer Öl drehen.
Damit das System richtig funktioniert, muss es bei jedem Ölwechsel zurück‐ gesetzt werden. Hilfe einer Werkstatt
in Anspruch nehmen.
Zur Nullstellung Taste SET/CLR
drücken. Dazu muss die Zündung eingeschaltet sein, ohne dass der
Motor läuft.
Wenn das System eine geringe Öl‐
lebensdauer berechnet hat, wird im
Fahrerinformationszentrum Motoröl
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114Instrumente, Bedienelemente
Sicherheitsgurt anlegen 3 53.
Airbag-System,
Gurtstraffer v leuchtet rot.
Bei Einschalten der Zündung leuchtet
die Kontrollleuchte für ca.
4 Sekunden. Wenn sie nicht auf‐ leuchtet, nach 4 Sekunden nicht er‐
lischt oder während der Fahrt auf‐
leuchtet, liegt eine Störung im Airbag- System vor. Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen. Die Airbags und
Gurtstraffer lösen bei einem Unfall
möglicherweise nicht aus.
Bei Auslösen der Gurtstraffer oder
Airbags leuchtet die Kontrollleuchte
v kontinuierlich auf.9 Warnung
Störungsursache umgehend von
einer Werkstatt beheben lassen.
Gurtstraffer, Airbag-System 3 51,
3 56.
Airbagabschaltung
ON V (ein) leuchtet gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
dung etwa 60 Sekunden lang. Der
Beifahrer-Airbag ist aktiviert.
OFF * (aus) leuchtet gelb.
Der Beifahrer-Airbag ist deaktiviert
3 58.9 Gefahr
Gefahr von tödlichen Verletzun‐
gen für ein Kind bei Verwendung
eines Kindersicherheitssystems zusammen mit einem aktivierten
Beifahrer-Airbag.
Gefahr von tödlichen Verletzun‐
gen für einen Erwachsenen bei
deaktiviertem Beifahrer-Airbag.
Generator
p leuchtet rot.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
dung auf und erlischt kurz nach Star‐
ten des Motors.
Leuchten bei laufendem Motor
Anhalten, Motor abstellen. Fahrzeug‐ batterie wird nicht geladen. Motorküh‐
lung kann unterbrochen sein. Die Wir‐
kung des Bremskraftverstärkers kann
aussetzen. Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.
Abgas
Z leuchtet oder blinkt gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
dung auf und erlischt kurz nach Star‐
ten des Motors.
Leuchten bei laufendem MotorStörung in der Abgasreinigungs‐
anlage. Die zulässigen Abgaswerte
können überschritten werden. Sofort
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
men.
Blinken bei laufendem Motor
Störung, die zur Beschädigung des Katalysators führen kann. Weniger
Gas geben, bis das Blinken aufhört.
Sofort Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen.
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116Instrumente, Bedienelemente9Warnung
Störungsursache umgehend von
einer Werkstatt beheben lassen.
Antiblockiersystem
u leuchtet gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ dung für einige Sekunden. Das Sys‐tem ist nach Erlöschen der Kontroll‐
leuchte betriebsbereit.
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach
wenigen Sekunden oder leuchtet sie
während der Fahrt, liegt eine Störung mit dem ABS vor. Das Bremssystem
ist weiterhin funktionsfähig, aber
ohne ABS-Regelung.
Antiblockiersystem 3 177.
Hochschalten
[ leuchtet als Kontrollleuchte grün
auf oder wird im Driver Information
Center mit Uplevel-Kombi-Display als Symbol angezeigt, wenn aus Grün‐
den der Kraftstoffersparnis ein Hoch‐
schalten empfohlen wird.
Bei manchen Modellen wird die
Schaltempfehlung im Driver Informa‐
tion Center ganzseitig als Popup ein‐
geblendet.
EcoFlex-Fahrassistent 3 131.
Lenkunterstützung c leuchtet gelb.
Leuchtet bei reduzierter
Lenkunterstützung Die Lenkunterstützung ist durch eineÜberhitzung des Systems reduziert.
Die Kontrollleuchte erlischt, wenn das
System abgekühlt ist.
Stopp-Start-Automatik 3 164.
Leuchtet bei deaktivierter
Lenkunterstützung Störung in der LenkunterstützungHilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
men.
Spurassistent ) leuchtet grün oder blinkt gelb.Leuchtet grün
System ist eingeschaltet und einsatz‐ bereit.
Blinkt gelb
Das System erkennt einen unbeab‐
sichtigten Spurwechsel.
Ultraschall-Einparkhilfe
r leuchtet gelb.
Störung im System
oder
Störung durch verschmutzte oder mit
Eis oder Schnee verdeckte Sensoren
oder
Störungen durch externe Ultraschall‐
quellen. Besteht die Störung nicht
mehr, arbeitet das System wie ge‐
wohnt.
Ursache der Systemstörung umge‐
hend von einer Werkstatt beheben
lassen.
Ultraschall-Einparkhilfe 3 201.
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122Instrumente, Bedienelemente
Abhängig vom Modell können fol‐
gende Untermenüs verfügbar sein:
■ Einheit : angezeigte Einheiten kön‐
nen geändert werden
■ Reifendruck : prüft während der
Fahrt den Luftdruck aller Reifen 3 257
■ Reifenbelastung : Auswahl der Rei‐
fendruckkategorie abhängig vom tatsächlichen Reifendruck 3 257
■ Restliche Lebensdauer Öl : zeigt
an, wann Motoröl und Filter ge‐
wechselt werden müssen 3 110
■ Geschwindigkeits-\warnung : bei
Überschreiten der voreingestellten
Geschwindigkeit ertönt ein Warn‐
ton
■ Verkehrszeichen-Assistent : zeigt
für den aktuellen Routenabschnitt
erkannte Verkehrszeichen an
3 212■ Folgeabstand : zeigt den Abstand
zu einem vor Ihnen fahrenden
Fahrzeug an 3 198
Auswahl und Anzeige können sich
beim Midlevel-Display und Uplevel-
Kombi-Display unterscheiden.
Bordcomputer Informations‐
menü Drücken Sie die Taste MENU, um
Bordcomputer Informationsmenü
auszuwählen, oder wählen Sie W
im Uplevel-Kombi-Display.
Zum Auswählen eines Untermenüs
das Einstellrädchen drehen. Zur Be‐
stätigung Taste SET/CLR drücken.