ABS OPEL ZAFIRA C 2015 Betriebsanleitung (in German)
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198Fahren und Bedienung
Allgemeine Informationen zu
beiden Ausführungen des
Auffahrwarnsystems
9 Warnung
Die Auffahrwarnung stellt lediglich
ein Warnsystem dar und wendet
keine Bremskraft an. Beim zu
schnellen Annähern an ein Fahr‐
zeug lässt es Ihnen möglicher‐
weise nicht ausreichend Zeit, um
eine Kollision zu vermeiden.
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für die Einhaltung des je
nach Verkehrs-, Witterungs- und
Sichtverhältnissen geeigneten Si‐
cherheitsabstands.
Während der Fahrt ist stets die
volle Aufmerksamkeit des Fahrers
erforderlich. Der Fahrer muss
stets bereit sein, einzugreifen und
die Bremse zu betätigen.
Systemgrenzen
Das System ist daraufhin ausgelegt,
nur vor anderen Fahrzeugen zu war‐
nen. Andere metallene Objekte kön‐
nen jedoch ebenfalls eine Systemre‐
aktion auslösen.
Unter folgenden Umständen erkennt
das Auffahrwarnsystems ein voraus‐
fahrendes Fahrzeug möglicherweise
nicht oder ist die Sensorleistung be‐
einträchtigt:
■ auf kurvigen Strecken,
■ bei witterungsbedingter schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder
Schneefall,
■ wenn der Sensor durch Schnee, Eis, Schneematsch, Schlamm oder
Schmutz verdeckt ist bzw. bei
Schäden an der Windschutz‐
scheibe.
Abstandswarnung
Die Abstandswarnung zeigt den Ab‐
stand zu einem vorausfahrenden
Fahrzeug an. Je nach Fahrzeugaus‐
stattung verwendet das System
hierzu die Radarsensoren hinter dem Kühlergrill oder die Frontkamera inder Windschutzscheibe, um die Ent‐
fernung zu einem direkt vor Ihnen in
Ihrer Spur fahrenden Fahrzeug zu er‐
kennen. Die Funktion ist bei Ge‐
schwindigkeiten über 40 km/h aktiv.
Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug
erkannt, wird die Entfernung zu die‐
sem Abstand (in Sekunden) auf einer Seite im Fahrerinformationszentrum
3 120 angezeigt. Taste MENU am
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Fahren und Bedienung199
Blinkerhebel drücken, um den Eintrag
Fahrzeug Informationsmenü X
auszuwählen. Drehen Sie das Dau‐
menrad, um die Seite für die Ab‐
standswarnung auszuwählen.
Der kleinste angezeigte Abstand be‐
trägt 0,5 s.
Wenn keine vorausfahrendes Fahr‐
zeug erkannt wird bzw. sich kein Fahrzeug im berücksichtigten Be‐reich befindet, werden zwei Striche
angezeigt: -.- s.
Aktive Gefahrenbremsung
Die aktive Gefahrenbremsung kann
dazu beitragen, Schäden aus Fron‐
talzusammenstößen mit Fahrzeugen
oder Gegenständen zu minimieren,
die durch manuelles Bremsen oder
Lenken nicht mehr vermeidbar sind.
Bevor das System eine aktive Gefah‐ renbremsung durchführt, warnt es
den Fahrer mit der Auffahrwarnung
3 194.
Die Funktion nutzt verschiedene Ein‐
gaben, wie z. B. Radarsensor,
Bremsdruck und Fahrgeschwindig‐
keit, um die Wahrscheinlichkeit eines
Frontalaufpralls zu berechnen.
Die aktive Gefahrenbremsung ist au‐
tomatisch ab Überschreiten der
Schrittgeschwindigkeit einsatzbereit,
sofern die Funktion Auffahr-
Warnung nicht im Fahrzeugpersona‐
lisierungsmenü deaktiviert wurde
3 134.Das System besteht aus folgenden
Elementen:
■ Bremsvorbereitungssystem
■ automatisches Notfallbremsen
■ vorausschauender Bremsassistent9 Warnung
Das System ersetzt nicht die Ver‐
antwortung des Fahrers, aufmerk‐ sam und vorausschauend zu fah‐
ren. Es stellt lediglich eine unter‐
stützende Funktion dar. Der Fah‐
rer muss weiterhin das Brems‐
pedal betätigen, wenn es die Situ‐ ation erfordert.
Bremsvorbereitungssystem
Wenn so schnell auf ein vorausfah‐
rendes Fahrzeug herangefahren
wird, dass eine Kollision wahrschein‐
lich ist, baut das Bremsvorbereitungs‐ system leichten Druck an den Brem‐
sen auf. Dies reduziert die Reaktions‐ zeit, falls ein manueller oder automa‐
tischer Bremsvorgang angefordert
wird.
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Fahren und Bedienung203
Fahrzeug diesem Hindernis kommt.
Bei einem Abstand von rund 30 cm
oder darunter wird ein Dauerton aus‐
gegeben.
Darüber hinaus kann der Abstand zu
einem Hindernis im Driver Informa‐
tion Center 3 120 angezeigt werden.
Der Abstand zu einem Hindernis
nach vorne oder hinten wird durch
veränderliche Distanzlinien um das
Fahrzeug angezeigt.
Hindernisse am Heck werden gleich‐
zeitig akustisch und optisch ange‐
zeigt.
Hindernisse an der Front werden zu‐
erst optisch angezeigt. Bei einem Ab‐ stand von unter 80 cm wird außerdem
ein Tonsignal ausgegeben.
Die Abstandsanzeige im Driver Infor‐ mation Center kann von Fahrzeug‐
meldungen mit höherer Priorität über‐
schrieben werden. Nachdem die Mel‐ dung durch Drücken der Taste
SET/CLR auf dem Blinkerhebel be‐
stätigt wurde, wird der Abstand wie‐
der angezeigt.
Ausschalten
Nach Herausnehmen des Rückwärts‐
gangs wird die Heck-Einparkhilfe au‐
tomatisch ausgeschaltet.
Die Front-Einparkhilfe wird auch au‐
tomatisch bei einer Geschwindigkeit über 11 km/h ausgeschaltet.
Das System kann durch kurzes
Drücken der Einparkhilfe-Taste D
manuell deaktiviert werden.
Bei ausgeschaltetem System geht die
LED in der Taste aus.
Außerdem wird Parkassistent
ausgeschaltet im Driver Information
Center angezeigt, wenn das System
manuell ausgeschaltet wird.
Nach einer manuellen Deaktivierung
wird die Front-Einparkhilfe wieder ak‐ tiviert, wenn die Einparkhilfe-Taste
D gedrückt oder der Rückwärts‐
gang eingelegt wird.
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206Fahren und Bedienung
10 Meter nach Anzeige der Stopp-
Meldung anhält. Das System berech‐ net die optimale Route in die Parklü‐
cke. Dann führt es den Fahrer durch
detaillierte Anweisungen in die Lücke.
Die Anweisungen auf dem Display
zeigen Folgendes an:
■ einen Hinweis beim Fahren mit mehr als 30 km/h,
■ die Anweisung zum Anhalten, wenn eine Parklücke entdeckt wird,
■ die Fahrtrichtung während des Ein‐
parkmanövers,
■ die Lenkradstellung beim Einpar‐ ken,
■ ein Fortschrittsbalken bei einigen der Anweisungen.
Ein erfolgreiches Einparkmanöver
wird durch das Endpositionssymbol
angezeigt.
Achten Sie stets auf die Signaltöne
der Front-Heck-Einparkhilfe! Ein
Dauerton bedeutet, dass der Abstand zu einem Hindernis rund 30 cm oderweniger beträgt.
Seite der Parkplatzsuche ändern
Das System ist standardmäßig darauf
konfiguriert, nach Parklücken auf der
Beifahrerseite zu suchen. Um nach
Parklücken auf der Fahrerseite zu su‐
chen, für die Dauer der Suche den
Blinker zur Fahrerseite hin einschal‐
ten.
Sobald der Blinker ausgeschaltet
wird, sucht das System wieder nach
Parklücken auf der Beifahrerseite.
Anzeigeprioritäten
Nach Aktivierung der erweiterten Ein‐
parkhilfe wird im Driver Information
Center eine Meldung angezeigt. Die
Anzeigen der erweiterten Einparkhilfe im Driver Information Center könnenvon Fahrzeugmeldungen mit höherer
Priorität überschrieben werden.
Nachdem die Meldung durch
Drücken der Taste SET/CLR auf dem
Blinkerhebel bestätigt wurde, werden wieder die Anweisungen der erwei‐
terten Einparkhilfe angezeigt und das
Einparkmanöver kann fortgesetzt
werden.
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Ausschalten
Das System wird deaktiviert durch:
■ drücken Sie die Taste D kurz,
wenn die erweiterte Einparkhilfe und Front-Heck-Einparkhilfe akti‐
viert sind
■ drücken Sie die Taste D lang,
wenn die erweiterte Einparkhilfe
aktiviert ist
■ Erfolgreiches Beenden des Ein‐ parkmanövers
■ Fahren mit mehr als 30 km/h
■ Ausschalten der Zündung
Eine Deaktivierung durch den Fahrer
oder das System während des Ein‐
parkmanövers wird im Fahrerinfor‐
mationszentrum mit Parkvorgang
abgebrochen angezeigt.
Störung
Im Fahrerinformationszentrum er‐
scheint eine Meldung, wenn:
■ eine Störung im System vorliegt■ der Fahrer das Einparkmanöver nicht erfolgreich abgeschlossen hat
■ das System nicht funktionsbereit istWenn während der Einpark-Anwei‐
sungen ein Gegenstand erkannt wird,
erscheint Stop im Fahrerinforma‐
tionszentrum. Nach Entfernen des
Gegenstands wird das Einparkmanö‐
ver fortgesetzt. Das System wird
deaktiviert, wenn der Gegenstand
nicht entfernt wird. Taste D etwa
eine Sekunde lang drücken, um das
System zu aktivieren und nach einer
neuen Parklücke zu suchen.
Grundlegende Hinweise zu
Einparkhilfesystemen9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter be‐
sonderen Umständen zur Nicht‐
erkennung von Hindernissen
durch das System führen.
Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐
gen Gegenständen, die den unte‐
ren Teil des Stoßfängers beschä‐
digen können.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die Sen‐
soren verdeckt sind, z. B. durch Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesys‐
tems kann durch hohe Lasten be‐
einträchtigt sein.
Besondere Bedingungen gelten,
wenn größere Fahrzeuge in der
Nähe sind (z. B. Geländefahr‐
zeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen
und korrekte Abstandsanzeige im
oberen Bereich solcher Fahr‐
zeuge kann nicht garantiert wer‐
den.
Gegenstände mit einer sehr klei‐
nen reflektierenden Fläche, wie
schmale Gegenstände oder wei‐
che Materialien, werden vom Sys‐ tem möglicherweise nicht erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine Ob‐
jekte außerhalb ihres Erfassungs‐
bereichs.
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Dank der hohen Lage der Kamera
wird auch der Heckstoßfänger auf
dem Bild angezeigt und bietet so eine
gute Orientierungsmöglichkeit.
Es wird ein begrenzter Bereich auf
dem Display angezeigt. Die auf dem
Display angezeigten Abstände wei‐
chen von den tatsächlichen Abstän‐
den ab.
Führungslinien
Im Bild werden horizontale dynami‐
sche Führungslinien eingeblendet,
die jeweils eine Entfernung von 1 m
darstellen und so den Abstand zu an‐ gezeigten Objekten verdeutlichen.Die Fahrzeugspur wird entsprechend des Lenkwinkels angezeigt.
Die Funktion kann im Menü „System‐
einstellungen“ im Info-Display ausge‐
schaltet werden. Fahrzeugpersonali‐ sierung 3 134.
Warnsymbole
Warnsymbole werden als Dreiecke
9 im Bild dargestellt und repräsentie‐
ren Objekte, die von den Hecksenso‐ ren der erweiterten Einparkhilfe er‐kannt wurden.
Anzeige-Einstellungen
Die Helligkeit kann über die Auf-/Ab-
Tasten des Multifunktionsknopfs ein‐
gestellt werden.
Der Kontrast kann über die Links-/ Rechts-Tasten des Multifunktions‐knopfs eingestellt werden.
Ausschalten
Die Kamera wird deaktiviert, wenn
eine gewisse Vorwärtsgeschwindig‐
keit überschritten wird oder wenn der
Rückwärtsgang etwa 10 Sekunden
lang nicht eingelegt wurde.
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212Fahren und Bedienung
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
der Rückfahrkamera kann im Menü
„Systemeinstellungen“ im
Info-Display geändert werden. Fahr‐
zeugpersonalisierung 3 134.
Störung Störungsmeldungen werden zusam‐
men mit dem Symbol 9 in der ober‐
sten Zeile des Info-Displays ange‐
zeigt.
Unter folgenden Umständen arbeitet
die Rückfahrkamera möglicherweise
nicht ordnungsgemäß:
■ geringe Umgebungshelligkeit,
■ direktes Sonnen- oder Scheinwer‐ ferlicht auf der Kameralinse,
■ Eis, Schnee, Schlamm o. ä. auf der
Kameralinse. Linse säubern, mit
Wasser abspülen und mit einem
weichen Tuch abreiben,
■ nicht vollständig geschlossene Hecktür,
■ Unfallschäden am Fahrzeugheck,
■ extreme Temperaturschwankun‐ gen.Verkehrszeichen-
Assistent
Funktionen
Der Verkehrszeichen-Assistent er‐
kennt über eine Frontkamera be‐
stimmte Verkehrszeichen und zeigt
sie im Driver Information Center an.
Folgende Verkehrszeichen werden
erkannt:
Geschwindigkeitsbegrenzungen und
Überholverbote ■ Geschwindigkeitsbegrenzung
■ Überholverbot■ Ende der Geschwindigkeitsbegren‐
zung
■ Ende des ÜberholverbotsStraßenarten
Beginn und Ende von:
■ Autobahnen
■ Kraftfahrstraßen
■ Verkehrsberuhigten BereichenZusätzliche Schilder ■ Zusätzliche Hinweise zu Verkehrs‐ schildern
■ Anhängerbeschränkungen
■ Warnung bei Straßennässe
■ Warnung vor Glatteis
■ Richtungspfeile
Geschwindigkeitsbegrenzungsschil‐
der werden so lange im Driver Infor‐
mation Center angezeigt, bis das
nächste Geschwindigkeitsbegren‐
zungsschild oder das Ende der Ge‐
schwindigkeitsbeschränkung erkannt
wird bzw. die festgelegte Zeitdauer
für die Anzeige überschritten wurde.
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Fahren und Bedienung213
Kombinationen mehrerer Schilder aufdem Display sind möglich.
Ein Ausrufezeichen in einem Rahmen weist darauf hin, dass ein weiteres
Zeichen entdeckt wurde, das vom
System nicht erkannt wird.
Das System ist je nach Umgebungs‐
helligkeit bis zu einer Fahrgeschwin‐
digkeit von 200 km/h aktiv. In der
Nacht ist das System bis zu einer Ge‐
schwindigkeit von 160 km/h aktiv.
Sobald die Geschwindigkeit unter
55 km/h absinkt, beispielsweise an
einem Ortseingang, wird das Display
zurückgesetzt und der Inhalt der Ver‐
kehrszeichenseite gelöscht. Die
nächste erkannte Geschwindigkeits‐
angabe wird angezeigt.Displayanzeige
Verkehrszeichen werden auf der
Seite Verkehrszeichenerkennung im
Driver Information Center angezeigt,
die mit dem Einstellrädchen am Blink‐
erhebel ausgewählt wird 3 120.
War eine andere Funktion im Menü
des Driver Information Centers aus‐ gewählt und wird dann erneut die
Seite Verkehrszeichenerkennung
aufgerufen, so wird das zuletzt er‐
kannte Verkehrszeichen angezeigt.
Wenn die Verkehrszeichenseite vom
System gelöscht wurde, wird folgen‐
des Symbol angezeigt:
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Fahren und Bedienung215
StörungDas Verkehrszeichen-Assistenzsys‐
tem funktioniert in folgenden Fällen
nicht einwandfrei:
■ Die Windschutzscheibe ist im Be‐ reich der Frontkamera nicht sau‐
ber.
■ Verkehrszeichen sind ganz oder teilweise verdeckt oder schwer zu
erkennen.
■ Es herrschen widrige Außenbedin‐ gungen wie starker Regen,
Schneefall, direktes Sonnenlicht oder Schatten. In diesem Fall wird
TSM Fehler schlechtes Wetter im
Display angezeigt.
■ Verkehrszeichen sind falsch aufge‐
stellt oder beschädigt.
■ Die Verkehrsschilder entsprechen nicht dem Wiener Übereinkommen
über Straßenverkehrszeichen.Achtung
Das System soll dem Fahrer dabei helfen, in einem festgelegten Ge‐
schwindigkeitsbereich bestimmte
Verkehrszeichen zu erkennen.
Verkehrszeichen, die das System
nicht anzeigt, dürfen nicht ignoriert
werden.
Das System erkennt ausschließ‐ lich jene üblichen Verkehrszei‐
chen, die den Anfang oder das
Ende eines Tempolimits anzei‐
gen.
Lassen Sie sich nicht aufgrund
dieser besonderen Funktion zu
einem risikoreichen Fahrstil verlei‐ ten.
Die Fahrgeschwindigkeit immer
den Straßenverhältnissen anpas‐ sen.
Die Fahrerassistenzsysteme ent‐
heben den Lenker nicht von seiner
umfassenden Verantwortung für den sicheren Fahrbetrieb.
Spurassistent
Der Spurassistent beobachtet über
eine Frontkamera die Markierungen
der Fahrspur, in der sich das Fahr‐
zeug befindet. Das System erkennt
Spurwechsel und warnt den Fahrer
bei einem unbeabsichtigten Spur‐
wechsel durch optische und akusti‐
sche Signale.
Kriterien für das Erkennen eines un‐
beabsichtigten Spurwechsels sind:
■ keine Betätigung des Blinkers
■ keine Betätigung der Bremse
■ keine aktive Gaspedalbetätigung bzw. Beschleunigung
■ kein aktives Lenken
Wenn der Fahrer aktiv handelt, wird
keine Warnung ausgegeben.
Einschalten
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216Fahren und Bedienung
Der Spurassistent wird durch
Drücken der Taste ) aktiviert. Die er‐
leuchtete LED in der Taste zeigt an,
dass das System eingeschaltet ist.
Wenn die Kontrollleuchte ) im Instru‐
ment grün leuchtet, ist das System
betriebsbereit.
Das System arbeitet nur bei Fahrge‐
schwindigkeiten von mehr als
56 km/h, wenn Spurmarkierungen
vorhanden sind.
Wenn das System einen unbeabsich‐
tigten Spurwechsel erkennt, schaltet
die Kontrollleuchte ) auf gelb und
blinkt. Gleichzeitig wird ein Warnton
aktiviert.Ausschalten
Durch Drücken der Taste ) wird das
System deaktiviert. Die LED an der
Taste erlischt.
Bei Geschwindigkeiten unter
56 km/h ist das System außer Funk‐ tion.
Störung
Der Spurassistent kann unter folgen‐ den Bedingungen nicht einwandfrei
arbeiten:
■ Die Windschutzscheibe ist nicht sauber
■ Es herrschen widrige äußere Be‐ dingungen wie starker Regen,
Schneefall, direktes Sonnenlicht
oder Schatten
Wenn keine Fahrspurmarkierung er‐
kannt wird, ist das System nicht funk‐ tionsfähig.Kraftstoffe
Kraftstoffe für Otto-
Motoren
Nur bleifreien Kraftstoff verwenden, der Europanorm EN 228 oder
E DIN 51626-1 oder einer gleichwer‐
tigen Bestimmung entspricht.
Der Motor kann mit E10-Kraftstoff be‐ trieben werden, der diese Normen er‐
füllt. E10-Kraftstoff enthält bis zu
10 % Bioethanol.
Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐
tanzahl verwenden 3 287. Wird
Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐ zahl verwendet, kann dies die Motor‐
leistung und das Drehmoment beein‐
trächtigen, und der Kraftstoffver‐
brauch erhöht sich geringfügig.