display Seat Ateca 2016 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2016, Model line: Ateca, Model: Seat Ateca 2016Pages: 356, PDF-Größe: 7.04 MB
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Bedienung
Hinweis
● Wenn die C ity
-Notbremsfunktion eine
Bremsung einleitet, ist das Bremspedal „här-
ter ausgelegt“.
● Die automatischen Bremseingriffe der City-
Notbremsf
unktion können durch Betätigen
der Kupplung, des Gaspedals oder Lenkrad-
bewegung unterbrochen werden.
● Die City-Notbremsfunktion kann das Fahr-
zeug abbremsen u
nd es sogar vollständig
zum Stillstand bringen. Die Bremsanlage hält
das Fahrzeug allerdings nicht permanent an.
Bremspedal treten!
● Wenn mehrere unzweckmäßige Eingriffe
auftret
en, schalten Sie Front Assist aus und
somit auch die City-Notbremsfunktion. Su-
chen Sie in diesem Fall einen Fachbetrieb auf.
SEAT empfiehlt, einen SEAT-Händler aufzusu-
chen.
● Wenn zahlreiche grundlose Eingriffe auftre-
ten, kann e
s sein, dass sich die City-Not-
bremsfunktion automatisch ausschaltet. Fußgängererkennung*
1) Abb. 190
Im Display des Kombiinstruments:
An z
eig
e der Vorwarnung. Fußgängerer-
kennung ausgeschaltet. Die Fußgängererkennung kann dazu beitra-
g
en, Unfäl
l
e mit Fußgängern zu vermeiden
oder die Konsequenzen eines Unfalls zu re-
duzieren.
Das System warnt bei einer Kollisionsgefahr,
bereitet das Fahrzeug auf eine Notbremsung
vor, unterstützt den Bremsvorgang und führt
eine automatische Bremsung durch.
Erkennt das System einen möglichen Zusam-
menstoß mit einem Fußgänger, wird der Fah-
rer über ein Warnsignal und eine entspre-
chende Anzeige im Display des Kombiinstru-
ments gewarnt ››› Abb. 190. Die Fußgängererkennung einschließlich der
Vorw
arnung schaltet sich automatisch bei
Einschaltung der Zündung ein ››› Seite 178.
SEAT empfiehlt, die Fußgängererkennung im-
mer eingeschaltet zu lassen. Für die Fußgän-
gererkennung treffen die gleichen Ausnah-
men wie für das Umweltbeobachtungssystem
zu ››› Seite 228.
Fußgängererkennung ein- oder ausschalten
Bei eingeschalteter Zündung kann die Fuß-
gängererkennung folgendermaßen ein- oder
ausgeschaltet werden:
● Schalten Sie das System im Infotainment-
Sys
tem mittels der Taste und den Funkti-
on sfläc
hen S
ETUP und
F
ahr
er assistenz ›››
Seite 27
.
W enn die Fußgängererkennung ausgeschal-
tet wird, erscheint im Display des Kombiinst-
ruments die entsprechende Anzeige
››› Abb. 190 . Die Fußgängererkennung
wird zusammen mit der Funktion Fron Assist
ausgeschaltet. ACHTUNG
Die intelligente Technologie der Fußgängerer-
kennu n
g kann die physikalisch vorgegebenen
Grenzen nicht überwinden und funktioniert 1)
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs ist die Fußgän-
ger erk
ennung in einigen Ländern nicht verfügbar.
230
Page 233 of 356

Fahrerassistenzsysteme
nur innerhalb der Systemgrenzen. Die Verant-
wor
t
ung für rechtzeitiges Bremsen liegt im-
mer beim Fahrer. Gibt die Fußgängererken-
nung ein Warnsignal, bremsen Sie das Fahr-
zeug sofort mit dem Bremspedal oder wei-
chen Sie dem Fußgänger aus, je nach Ver-
kehrssituation.
● Die Fußgängererkennung allein kann keine
Unfälle oder s
chwere Verletzungen vermei-
den.
● Bei komplizierten Verkehrsverhältnissen
kann die Fußgän
gererkennung Falschwarnun-
gen ausgeben und unerwünscht auf die Brem-
sen eingreifen, wie zum Beispiel in Kurven
von Hauptstraßen.
● Ist die Funktion des Systems beeinträch-
tigt, beis
pielsweise weil der Radarsensor ab-
gedeckt ist oder sich verstellt hat, kann das
System Falschwarnungen ausgeben und uner-
wünscht auf die Bremsen eingreifen.
● Als Fahrer müssen sie immer darauf vorbe-
reitet
sein, die Kontrolle über das Fahrzeug
zu übernehmen. Hinweis
● Wenn die F ußgän
gererkennung eine Brem-
sung einleitet, ist das Bremspedal härter aus-
gelegt.
● Der automatische Eingriff auf die Bremsen
der Fußgäng
ererkennung kann durch Betäti-
gen des Gaspedals oder Drehung des Lenk-
rads unterbrochen werden. ●
Wenn die F ußgän
gererkennung nicht wie in
diesem Kapitel beschrieben arbeitet (z. B.
wenn es verschiedene Male unnötigerweise
eingreift), schalten Sie es aus, suchen Sie ei-
nen Fachbetrieb auf und lassen sie das Sys-
tem prüfen. SEAT empfiehlt dazu einen SEAT-
Vertragshändler. Spurhalteassistent (Lane As-
si
s
t)*
Einführung ACHTUNG
Die intelligente Technik des Spurhalteassis-
tent en k
ann die physikalisch und systembe-
dingt vorgegebenen Grenzen nicht überwin-
den. Ein unachtsames oder unkontrolliertes
Verwenden des Spurhalteassistenten kann
Unfälle und schwere Verletzungen verursa-
chen. Das System kann die Aufmerksamkeit
des Fahrers nicht ersetzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zu v
orausfahrenden Fahrzeugen immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Hände immer am Lenkrad lassen, um jeder-
zeit ber
eit zum Lenken zu sein.
● Der Spurhalteassistent erkennt nicht alle
Fahrbahnm
arkierungen. Schlechte Fahrbah-
nen, Fahrbahnstrukturen oder Objekte kön- nen unter Umständen vom Spurhalteassisten-
ten fäl
s
chlicherweise als Fahrbahnmarkierun-
gen erkannt werden. In solchen Situationen
den Spurhalteassistenten sofort ausschalten.
● Auf Anzeigen im Display des Kombi-Instru-
ments ac
hten und entsprechend der Aufforde-
rungen handeln.
● Immer das Umfeld des Fahrzeugs aufmerk-
sam beob
achten.
● Wenn der Sichtbereich der Kamera ver-
schmutz
t, abgedeckt oder beschädigt ist,
kann die Funktion des Spurhalteassistenten
beeinträchtigt sein. VORSICHT
Um die Funktionsfähigkeit des Systems nicht
zu beeinflu s
sen, sind folgende Punkte zu be-
achten:
● Sichtbereich der Kamera regelmäßig reini-
gen, sauber
, schnee- und eisfrei halten.
● Sichtbereich der Kamera nicht abdecken.
● Frontscheibe im Sichtbereich der Kamera
auf Be
schädigungen prüfen. Hinweis
● Der S
purhalteassistent ist nur für das Fah-
ren auf befestigten Straßen entwickelt wor-
den.
● Wenn der Spurhalteassistent nicht wie in
diesem Kapit
el beschrieben funktioniert,
Spurhalteassistent nicht nutzen und Fachbe-
trieb aufsuchen. » 231
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 234 of 356

Bedienung
●
Bei einer Störu
ng des Systems Fachbetrieb
aufsuchen und System prüfen lassen. Warn- und Kontrollleuchten
Abb. 191
Im Display des Kombiinstruments:
An z
eig
e im Display des Spurhalteassistenten
(Beispiel 1). Abb. 192
Im Display des Kombiinstruments:
An z
eig
e im Display des Spurhalteassistenten
(Beispiel 2). Statusanzeige im Display
Sy
s
tem aktiv, aber nicht verfügbar, da
die Mindestgeschwindigkeit nicht er-
reicht ist oder das System die Begren-
zungslinien der Fahrspur nicht erkennt
››› Abb. 191 A.
System aktiv und verfügbar, beide Be-
grenzungslinien erkannt. In diesem Au-
–
– genblick wird die Fahrtrichtung nicht
korrigiert
››› Abb. 191 B.
System arbeitet; die hervorgehobene Li-
nie A zeigt an, dass die Gefahr einer
u n
ab
sichtlichen Überschreitung der Be-
grenzungslinie bestand. Das System
korrigiert über die Lenkung die Fahrt-
richtung ››› Abb. 192 C.
Die beiden hervorgehobenen Linien A leuchten gleichzeitig auf, wenn beide
B
e
gr
enzungslinien erkannt sind und die
Funktion für zentrale Spurführung
››› Abb. 192 D eingeschaltet ist.
Kontrollleuchten
Blinkt oder leuchtet gelb auf: Spur-
halteassistent ist aktiv, aber nicht
verfügbar.
Das System kann die Fahrspur nicht eindeutig erkennen.
Siehe Seite 233, Spurhalteassistent ist nicht verfügbar
(die Kontrollleuchte leuchtet gelb).
Blinkt oder leuchtet grün auf
Spurhalteassistent aktiv und verfügbar.
ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Warn- u nd K
ontrollleuchten auf Seite 116. –
–
232
Page 237 of 356

Fahrerassistenzsysteme
Technische Anforderungen zur Verwendung
de s
Stauassistenten
● Der Spurhalteassistent muss aktiviert sein
›››
Seite 231, Spurhalteassistent (Lane
Assist)*.
● Die automatische Distanzregelung (ACC)
muss
eingeschaltet und aktiv sein ››› Sei-
te 213.
● Der Wahlhebel muss sich in der Stellung
D/S oder in der Tiptronic
-Schaltgasse befin-
den.
● Die Geschwindigkeit muss unter 60 km/h
(38 mph) betragen.
● S
purhaltefunktion muss aktiv sein ›››
Sei-
te 233.
Der Stauassistent ist nicht aktiv (die Kon-
trollleuchte des Spurhalteassistenten (Lane
Assist) leuchtet gelb).
● Wenn eine der in Seite 235, Tec
hnische An-
forderungen zur Verwendung des Stauassis-
tenten genannten Bedingungen nicht erfüllt
wird.
● Wenn eine der erforderlichen Bedingungen
zum Betrie
b des Spurhalteassistenten (Lane
Assist) nicht erfüllt wird ››› Seite 231.
● Wenn eine der erforderlichen Bedingungen
für den Betrieb der aut
omatische Distanzre-
gelung (ACC) nicht erfüllt wird ››› Seite 213. Situationen, in denen der Stauassistent aus-
zus
chalten ist
Infolge der Systemgrenzen sollte der Stauas-
sistent in folgenden Situationen stets ausge-
schaltet werden.
● Wenn vom Fahrer hohe Aufmerksamkeit
verlan
gt wird.
● Wenn sehr sportlich gefahren wird.
● Bei widrigen die Witterungsverhältnissen,
z.B. Bei Sc
hnee oder starkem Regen.
● Wenn Fahrbahnen im schlechten Zustand
befahren w
erden.
● In Baustellenabschnitten.
● Im Stadtverkehr. ACHTUNG
Die intelligente Technologie des Stauassis-
tent en k
ann die physikalisch vorgegebenen
Grenzen nicht überwinden und funktioniert
nur innerhalb der Systemgrenzen. Der nach-
lässige oder ungewollte Gebrauch des Assis-
tenten kann Unfälle und schwere Verletzun-
gen verursachen. Das System kann die Auf-
merksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zum v
orausfahrenden Fahrzeug immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Verwenden Sie den Assistenten nicht bei
Staus
im Stadtverkehr. ●
Ver w
enden Sie den Assistenten weder bei
schlechten Sichtverhältnissen, zum Beispiel
bei Schnee, Eis, Regen oder losem Gestein,
noch auf steilen, rutschigen oder überfluteten
Streckenabschnitten.
● Verwenden Sie den Assistenten niemals bei
Staus
außerhalb befestigter Fahrbahnen oder
auf unbefestigten Fahrbahnen. Der Stauassis-
tent wurde ausschließlich für den Gebrauch
auf befestigten Fahrbahnen ausgelegt.
● Der Stauassistent reagiert weder auf Perso-
nen oder Tiere noc
h auf quer kreuzende oder
auf derselben Fahrspur entgegenkommende
Fahrzeuge.
● Bremst der Stauassistent das Fahrzeug
nicht au
sreichend ab, bremsen Sie sofort mit
dem Bremspedal.
● Bewegt sich das Fahrzeug weiter fort, ob-
wohl
eine Fahrerübernahmeaufforderung er-
folgt ist, bremsen Sie das Fahrzeug mit dem
Bremspedal.
● Wenn am Display des Kombiinstruments ei-
ne Fahrerübernahme
aufforderung erscheint,
übernehmen Sie sofort die Kontrolle über das
Fahrzeug.
● Halten Sie die Hände immer am Lenkrad,
Sie müssen jeder
zeit bereit sein, in die Len-
kung einzugreifen. Der Fahrer ist jederzeit da-
für verantwortlich, das Fahrzeug in der Spur
zu halten.
● Sie müssen jederzeit bereit sein, die Kon-
trol
le über das Fahrzeug zu übernehmen (be-
schleunigen oder bremsen). » 235
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 244 of 356

Bedienung
● bei s c
h
lechten meteorologischen Verhält-
nissen,
● bei besonderen Objekten an den Seiten, z.
B. hohe oder schief
e Schutzzäune.
Ausparkassistent (RCTA) Abb. 198
Schematische Abbildung des Aus-
p ark
a
ssistenten: Überwachter Bereich des
ausparkenden Fahrzeugs. Der Ausparkassistent überwacht mit den im
hint
er
en
Stoßfänger befindlichen Radarsen-
soren ››› Abb. 195 den Querverkehr hinter
dem Fahrzeugheck, z. B. bei schlechten
Sichtverhältnissen.
Wenn das System ein sich auf der Fahrbahn
von hinten dem Fahrzeugheck näherndes
Fahrzeug ››› Abb. 198 erkennt, ertönt ein Sig-
nalton. ●
Der W
arnton wird vom selben akustischen
Signalgeber erzeugt, den der Park Pilot ver-
wendet.
Zusätzlich zum akustischen Signal wird der
Fahrer über eine visuelle Anzeige am Radiodi-
splay informiert. Dieses Signal wird als roter
Streifen im hinteren Bereich des abgebilde-
ten Fahrzeugs im Radiodisplay dargestellt.
Der Streifen zeigt die Fahrzeugseite an, der
sich der Verkehr in Querrichtung nähert.
Selbstständiger Bremseingriff zur Vermei-
dung von Beschädigungen
Wenn der Ausparkassistent einen Verkehrs-
teilnehmer erkennt, der sich von hinten auf
der Fahrbahn dem Fahrzeugheck nähert, oh-
ne dass der Fahrer die Bremse betätigt, er-
folgt vom System ein selbstständiger Brems-
eingriff.
Das System unterstützt den Fahrer, indem es
selbstständig bremst und so Schäden ver-
meidet. Der selbstständige Bremseingriff fin-
det statt, wenn mit einer Geschwindigkeit
von etwa 1-12 km/h (1-7 mph) rückwärts ge-
fahren wird. Nachdem das System erkannt
hat, dass das Fahrzeug zum Stillstand ge-
kommen ist, hält es das Fahrzeug noch etwa
2 Sekunden gebremst.
Nach einem selbstständigen Bremseingriff
zur Vermeidung von Schäden müssen ca. 10
Sekunden verstreichen, bis das System einen weiteren selbstständigen Bremseingriff vor-
nehmen kann.
Der sel
bstständige Bremseingriff kann durch
kräftigen Tritt auf das Gas- oder Bremspedal
unterbrochen werden, der Fahrer übernimmt
dann wieder die Kontrolle über das Fahrzeug. ACHTUNG
Die intelligente Technologie des Ausparkas-
si s
tenten kann die physikalisch vorgegebe-
nen Grenzen nicht überwinden und funktio-
niert nur innerhalb der Systemgrenzen. Die
Funktion des Parklenkassistenten darf nicht
dazu verleiten, Risiken einzugehen. Das Sys-
tem kann die Aufmerksamkeit des Fahrers
nicht ersetzen.
● Verwenden Sie das System nie bei einge-
schränkt
en Sichtverhältnissen oder bei
schwierigen Verkehrsverhältnissen, z. B. bei
Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen oder
zur Überquerung mehrerer Fahrbahnen.
● Haben Sie das Fahrzeugumfeld stets unter
Kontro
lle, da das System oftmals Fahrräder
oder Fußgänger nicht sicher erkennt.
● Der Ausparkassistent bremst das Fahrzeug
nicht immer sel
bstständig bis zum vollständi-
gen Stillstand ab. 242
Page 245 of 356

Fahrerassistenzsysteme
Bedienung des Blind-Spot-Assisten-
t en (BSD) mit
int
egriertem Ausparkas-
sistent (RCTA) Ein- und Ausschalten des Blind-Spot-Assis-
tent
en (BSD) mit
integriertem Ausparkassis-
tenten (RCTA).
Der Blind-Spot-Assistent mit integriertem
Ausparkassistent kann über das Menü As-
sistenten im Display des Kombiinstru-
ments mittels der Bedienelemente am Lenk-
rad aktiviert und deaktiviert werden. Bei Fahr-
zeugen, die mit Multifunktionskamera ausge-
stattet sind, ist dies auch mit der Taste für
Fahrerassistenzsysteme am Hebel für Fern-
licht möglich.
Menü Assistenten öffnen.
● BSD
● Ausparkassistent
Is
t das Kästchen im Kombiinstrument mar-
kiert , schaltet sich die Funktion bei Betäti-
gung der Zündung selbstständig ein.
Sobald der Blind-Spot-Assistent betriebsbe-
reit ist, wird dies durch kurzzeitiges Erschei-
nen der Anzeigen in den Außenspiegeln be-
stätigt.
Die letzte vorgenommene Einstellung bleibt
nach erneuter Betätigung der Zündung erhal-
ten. Hat sich der Blind-Spot-Assistent selbststän-
dig deaktiv
ier
t, kann es nur durch Aus- und
Wiedereinschalten der Zündung erneut akti-
viert werden..
Selbstständige Deaktivierung des Blind-
Spot-Assistenten (BSD)
Die Radarsensoren des Blind-Spot-Assisten-
ten mit integriertem Ausparkassistenten
deaktivieren sich selbstständig, wenn, unter
anderem, eine ständiger Abdeckung einer
der Sensoren erkannt wird. Dies kann zum
Beispiel auftreten, wenn die Sensoren mit
Schnee oder Eis bedeckt sind.
In diesem Fall erscheint eine Meldung im
Kombiinstrument.
Fahren mit Anhänger
Der Blind-Spot-Assistent und der Ausparkas-
sistent deaktivieren sich selbstständig und
können nicht aktiviert werden, wenn ein An-
hänger oder Ähnliches an die werkseitige An-
hängerkupplung elektrisch angeschlossen
ist.
Sobald der Fahrer die Fahrt mit einem elekt-
risch an das Fahrzeug angeschlossenen An-
hänger beginnt, erscheint eine Meldung im
Kombiinstrument, in dem der Fahrer über die
Deaktivierung des Blind-Spot-Assistenten
und des Ausparkassistenten informiert wird.
Nachdem der Anhänger vom Fahrzeug abge-
koppelt worden ist, können der Blind-Spot- Assistent und der Ausparkassistent wieder
verw
endet werden, in dem sie im entspre-
chendem Menü aktiviert werden.
Ist die Anhängevorrichtung nicht werksseitig
montiert worden, müssen der Blind-Spot-As-
sistent und der Ausparkassistent bei einer
Fahrt mit Anhänger manuell deaktiviert wer-
den.
SEAT Fahrmodi (SEAT Drive Pro-
file)*
Einführu
ng SEAT Drive Profile ermöglicht dem Fahrer die
Au
sw
ah
l aus vier Profilen oder Modi, Eco,
Normal , Sport und Individual , die das
Verhalten verschiedener Fahrzeugfunktionen
ändern und auf diese Weise unterschiedliche
Fahrerlebnisse vermitteln.
In der Version 4Drive sind zusätzlich die Pro-
file Offroad und Snow verfügbar.
Das Profil Individual hingegen bietet die
Möglichkeit, persönliche Präferenzen einzu-
stellen. Alle anderen Profile sind unveränder-
bar konfiguriert.
243
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 246 of 356

Bedienung
Beschreibung Je nach Ausstattung des Fahrzeugs hat der
SEA
T Driv
e Profile Auswirkungen auf folgende
Funktionen:
Motor
Abhängig vom gewählten Profil reagiert der
Motor spontaner oder harmonischer auf die
Betätigung des Gaspedals. Zudem schaltet
sich bei Wahl von Eco automatisch die Start-
Stopp-Funktion ein.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe wer-
den die Schaltpunkte in niedrigere oder hö-
here Drehzahlbereiche verlegt. Der Modus Eco aktiviert außerdem die Funktion zur Nut-
zung des Freilaufmodus, um zusätzlich Kraft-
stoff zu sparen.
Bei Fahrzeugen mit manueller Schaltung än-
dern sich im Modus Eco die Anzeigen für
Schaltempfehlungen im Kombi-Instrument,
um eine effizientere Fahrweise zu fördern.
Lenkung
Die Servolenkung ändert ihr Fahrverhalten
und passt sich an das gewählte Profil an und
bietet auf diese Weise das in jeder Situation
optimale Verhalten. Klima
Bei F
ahr
zeugen mit Climatronic arbeitet das
System im Modus eco mit besonders mode-
ratem Verbrauch.
Automatische Distanzregelung (ACC)
Je nach aktivem Fahrprofil variiert der Be-
schleunigungsgradient der automatischen
Distanzregelung ››› Seite 213.
Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC)
Bei den Profilen Offroad und Snow passt
sich das elektronisches Stabilisierungspro-
gramm (ESC) ››› Seite 187 den Fahrbahnei-
genschaften an.
Zusätzlich wird im Profil Offroad der Berga-
bfahrassistent (HDC) ››› Seite 205 aktiviert. Einstellung des Fahrprofils Abb. 199
Mittelkonsole: Drehknopf (Driving
Experienc e b
utt
on).
›› ›
Tab. auf Seite 2
Sie können folgendermaßen zwischen den
Profilen Eco , Normal, Sport, Individual ,
Offroad 1)
und Snow 1)
wählen:
● Drehen Sie dem Drehknopf (Driving
Experience b utt
on) so oft, bis das gewünsch-
te Profil im Display des Systems Easy Con-
nect sowie am Drehknopf selbst aufleuchtet
››› Abb. 199.
● ODER: Wählen Sie im Menü, das beim Dre-
hen des
Drehknopfes (Driving Experience
button) erscheint, das gewünschte Profil am
Touch-Screen des Systems Easy Connect aus. 1)
Nur für 4Drive-Modelle.
244
Page 249 of 356

Fahrerassistenzsysteme
●
Im Navig ation
smodus mit Zielführung über
Wegpunkte des Navigationssystems, ist die
Verkehrszeichenerkennung nur begrenzt ver-
fügbar. Bildschirmanzeige
Abb. 200
Display im Kombiinstrument: Bei-
s piel
e für erk
annte Geschwindigkeitsbe-
schränkungen oder Überholverbote mit ihren
zugehörigen Zusatzzeichen. Die vom System erkannten Verkehrszeichen
w
er
den im Di
splay des Kombiinstruments
››› Abb. 200 und je nach installiertem Naviga-
tionssystem auch im Infotainment-System
››› Seite 27 angezeigt.
Meldungen der
Verkehrszeichen-
erkennungUrsache und Lösung
Keine Verkehrs-
zeichen verfüg‐
barDas System befindet sich im Ini-
tialisierungslauf
ODER: Die Kamera hat kein ver-
pflichtendes Verkehrszeichen
oder Verbotszeichen erkannt.
Fehler: Ver- kehrszeichener‐
kennungEs liegt eine Störung im System
vor.
Suchen Sie einen Fachbetrieb
auf, um das System zu überprü-
fen.
Geschwindig-
keitswarnung in
diesem Moment
nicht verfüg-
bar.Die Funktion zur Geschwindig-
keitswarnung der Verkehrserken-
nung ist defekt.
Suchen Sie einen Fachbetrieb
auf und lassen Sie das System
überprüfen.
Verkehrszei- chenerkennung:
Frontscheibe
reinigen!Die Frontscheibe ist im Kamera-
bereich verschmutzt.
Reinigen Sie die Frontscheibe.
Meldungen der
Verkehrszeichen-
erkennungUrsache und Lösung
Verkehrszei-chenerkennung:
gegenwärtig
eingeschränktVom Navigationsgerät werden
keine Daten übertragen.
Prüfen Sie, ob das Navigations-
system über aktualisierte Karten
verfügt.
ODER: Das Fahrzeug befindet
sich in einer Region, die nicht
Bestandteil der Karte des Navi-
gationssystems ist.
Keine Daten
verfügbar.Die Verkehrszeichenerkennung
wird im derzeit befahrenen Land
nicht unterstützt. ACHTUNG
Werden angezeigte Meldungen ignoriert,
kann d a
s Fahrzeug inmitten vom Verkehr ste-
hen bleiben und dadurch einen Unfall und
schwere Verletzungen hervorrufen.
● Ignorieren Sie niemals die angezeigten
Meldu
ngen.
● Stoppen Sie das Fahrzeug, sobald es mög-
lich und s
icher ist. Hinweis
Das Ignorieren aufleuchtender Kontrollleuch-
ten u nd der ent
sprechenden Textmeldungen
kann zu Schäden am Fahrzeug führen. 247
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 250 of 356

Bedienung
Funktionsweise Die Verkehrszeichenerkennung wird nicht in
all
en Ländern u
nterstützt ››› Seite 246, Län-
der mit Verkehrszeichenerkennung . Dies ist
bei Auslandsreisen zu berücksichtigen.
Anzeige der Verkehrszeichen im Kombiin-
strument ein- und ausschalten
Die dauerhafte Anzeige der Verkehrszeichen
auf dem Kombiinstrument kann im Infotain-
ment-System über die Taste und die Funk-
tionsfläc hen S
ETUP und
F
ahr
er assistenz ein-
oder au sg
e
schaltet werden.
Anzeige der Verkehrszeichen
Bei eingeschalteter Verkehrszeichenerken-
nung erfasst das Fahrzeug die vor ihm be-
findlichen Verkehrszeichen über eine Kamera
an der Basis des Innenspiegels. Nach Über-
prüfung und Auswertung der Informationen
der Kamera, des Navigationssystems sowie
der aktuellen Fahrzeugdaten werden bis zu
drei aktuelle Verkehrszeichen ›››
Abb. 200 B
mit den entsprechenden Zusatzinformatio-
nen angezeigt.
Das für den Fahrer gegenwärtig
gültige Verkehrszeichen wird auf dem
Display links angezeigt. Zum Beispiel
die Geschwindigkeitsbegrenzung 130 km/h (100 mph) ›››
Abb. 200 A.
Erste Stelle: An zweiter Stelle wird ein nur
unter be
stimmten Umständen gültiges
Verkehrszeichen, z. B. 100 km/h
(60 mph ) gemeinsam mit dem Zusatz-
zeichen für Regen, angezeigt.
Wenn der Frontscheibenwi-
scher während der Fahrt in Betrieb ist,
wird das Zusatzzeichen für Regen an ers-
ter Stelle links gezeigt, da es derzeit Vor-
rang hat.
An dritter Stelle steht ein Zei-
chen, das nur beschränkt gültig ist, zum
Beispiel ein Überholverbot für einen be-
stimmten Zeitraum ››› Abb. 200 C.
Geschwindigkeitswarnung
Erkennt das System, dass die in diesem Mo-
ment zulässige Höchstgeschwindigkeit über-
schritten wird, kann es hierüber akustisch mit einem „gong“ und optisch mit einer Meldung
im Display des Kombiinstruments warnen.
Die Geschwindigkeitswarnung kann im Info-
tainment-System mittels der Taste und
den F u
nktion
sflächen SETUP und
F ahr
er
assistenz eingestellt oder komplett aus-
g e
s
chaltet werden ›››
Seite 27. Die Ein-
stellung erfolgt in 5 km/h (3 mph)-Schritten
innerhalb eines Bereiches zwischen 0 km/h
(mph) und 20 km/h (12 mph) über der zuläs-
sigen Höchstgeschwindigkeit. Zweite Stelle:
Zusatzzeichen:
Dritte Stelle: Modus Anhängerbetrieb
Bei Fahr
zeugen mit werkseitig eingebauter
Anhängevorrichtung und einem elektrisch
verbundenen Anhänger kann die Anzeige
spezieller Verkehrszeichen für Fahrzeuge mit
Anhänger, wie zum Beispiel Geschwindig-
keitsbeschränkungen oder Überholverbote,
ein- und ausgeschaltet werden. Das Ein- bzw.
Ausschalten erfolgt im Infotainment-System
über die Taste sowie die Funktionsflä-
c hen S
ETUP und
F
ahr
er
assistenz
› ››
Sei-
t e 27
.
Für den Anhängerbetrieb-Modus kann die An-
zeige der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
entsprechend des Anhängers oder der ge-
setzlichen Vorschriften eingestellt werden.
Die Einstellung erfolgt in 10 km/h (5 mph)-
Schritten innerhalb eines Bereiches zwischen
60 km/h (40 mph) und 130 km/h (80 mph).
Wird eine höhere Geschwindigkeit als die im
jeweiligen Land zulässigen Höchstgeschwin-
digkeit für Fahrzeuge mit Anhänger einge-
stellt, zeigt das System automatisch die übli-
che Geschwindigkeitsbegrenzung an, z.B. In
Deutschland 80 km/h (50 mph).
Wenn die Geschwindigkeitswarnung für An-
hängerbetrieb ausgeschaltet wird, zeigt das
System die Geschwindigkeitsbegrenzungen
für den Fahrbetrieb ohne Anhänger an.
Eingeschränkte Funktion
Die Verkehrszeichenerkennung hat bestimm-
te Grenzen. Folgende Fälle können zu einem
248
Page 251 of 356

Fahrerassistenzsysteme
eingeschränktem Betrieb oder vollständigem
Au sf
al
l führen:
● Bei schlechten Sichtverhältnissen, z.B. Bei
Schnee, Re
gen, Nebel oder intensivem Was-
sernebel.
● Bei Blendung, z.B. durch entgegenkomm-
enden Verk
ehr oder Sonneneinstrahlung.
● Bei Fahrten mit hoher Geschwindigkeit.
● Bei verdeckter oder verschmutze Kamera.
● Wenn sich Verkehrszeichen außerhalb des
Sichtber
eichs der Kamera befinden.
● Wenn Verkehrszeichen teilweise oder voll-
ständig v
erdeckt sind, z.B. Durch Bäume,
Schnee, Schmutz oder andere Fahrzeuge.
● Bei nicht normgerechten Verkehrszeichen.
● Bei beschädigten oder verbogenen Ver-
kehrs
zeichen.
● Bei Wechselverkehrszeichen an Verkehrs-
zeichenbrüc
ken (wechselnde Verkehrszei-
chen mittels LED oder andere Beleuchtungs-
vorrichtungen).
● Bei Verwendung von nicht aktualisierten
Kart
en im Navigationssystem.
● Bei Aufklebern an Fahrzeugen, die Ver-
kehrs
zeichen abbilden, z.B. Geschwindig-
keitsbegrenzung an Lastkraftwagen. Müdigkeitserkennung (Pausen-
empfehlu
ng)*
Einführung Die Müdigkeitserkennung informiert den Fah-
rer
, w
enn dessen Fahrverhalten auf Müdig-
keit schließen lässt. ACHTUNG
Das erhöhte Komfortangebot durch die Mü-
digkeit serk
ennung darf nicht dazu verleiten,
ein Risiko einzugehen. Bei längeren Fahrten
regelmäßige und ausreichend lange Pausen
einlegen.
● Die Verantwortung für die eigene Fahrtüch-
tigkeit lie
gt immer beim Fahrer.
● Niemals im ermüdeten Zustand ein Fahr-
zeug führen.
● Da
s System erkennt eine Müdigkeit des
Fahrer
s nicht unter allen Umständen. Weitere
Informationen erhalten Sie unter ››› Sei-
te 250, Funktionseinschränkungen.
● Das System kann in einigen Situationen ein
gewo
lltes Fahrmanöver fälschlicherweise als
Müdigkeit des Fahrers interpretieren.
● Es erfolgt keine Akutwarnung bei so ge-
nanntem „Sek
undenschlaf“!
● Auf Anzeigen im Display des Kombi-Instru-
ments ac
hten und entsprechend der Aufforde-
rungen handeln. Hinweis
● Die Müdigkeit serk
ennung ist nur für das
Fahren auf Autobahnen und gut ausgebauten
Straßen entwickelt worden.
● Bei einer Störung des Systems Fachbetrieb
aufsuc
hen und System prüfen lassen. Funktionsweise und Bedienung
Abb. 201
Im Display des Kombiinstruments:
S ymbo
l
der Müdigkeitserkennung. Die Müdigkeitserkennung ermittelt zu Beginn
einer F
ahr
t
das Fahrverhalten des Fahrers
und berechnet daraus eine Müdigkeitsein-
schätzung. Diese wird ständig mit dem aktu-
ellen Fahrverhalten verglichen. Erkennt das
System eine Müdigkeit des Fahrers, warnt es
akustisch mit einem Warnton und optisch im
Display des Kombi-Instruments durch ein
Symbol ››› Abb. 201 in Verbindung mit einer
ergänzenden Textmeldung. Die Meldung im »
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