usb Seat Leon 5D 2011 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2011, Model line: Leon 5D, Model: Seat Leon 5D 2011Pages: 316, PDF-Größe: 4.26 MB
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96Bedienelemente am Lenkrad
Radio-/Navigationssystem
Bedienelemente am Lenkrad Audio + Telefon
Abb. 55 Bedienelemente
am LenkradAbb. 56 Bedienelemente
am Lenkrad (modellab-
hängig)
TasteRadioCD/MP3/USB*/iPod*AUXNAVIGATIONSSYSTEMTELEFONAErhöhung der LautstärkeErhöhung der LautstärkeErhöhung der LautstärkeErhöhung der LautstärkeErhöhung der Lautstärke
BVerringerung der LautstärkeVerringerung der LautstärkeVerringerung der Laut- stärkeVerringerung der Laut- stärkeVerringerung der Laut-stärke
CNächsten Sender suchenNächstes Musikstück
Anhaltende Betätigung: Schneller VorlaufKeine spezifische Funkti- onKeine spezifische Funkti-onKeine spezifische Funkti-on
DVorherigen Sender suchenVorheriges Musikstück
Anhaltende Betätigung: SchnellrücklaufKeine spezifische Funkti- onKeine spezifische Funkti-onKeine spezifische Funkti-on
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Sitzen und Verstauen
Kopfstützen einstellen oder ausbauen
Die Kopfstützen können durch senkrechtes Verschieben ein-
gestellt werden.
Abb. 89 Kopfstütze ein-
stellen oder ausbauen
Höhe einstellen (Vordersitze)
– Greifen Sie die Kopfstütze an der Seite und ziehen Sie sie bis
auf die gewünschte Position nach oben.
– Zum Senken der Kopfstütze drücken Sie auf die Taste und schie-
ben Sie die Kopfstütze nach unten.
– Vergewissern Sie sich, dass sie sicher in einer Position einge-
rastet ist.
Höhe einstellen (Rücksitze)
– Greifen Sie die Kopfstütze an der Seite und ziehen Sie sie bis
auf die Gebrauchsstellung nach oben. –
Zum Senken der Kopfstütze drücken Sie auf die Taste und schie-
ben Sie die Kopfstütze nach unten.
– Vergewissern Sie sich, dass die Kopfstütze sicher in einer Positi-
on eingerastet ist ⇒ Seite 14.
Neigungsverstellung (Vordersitze)
– Verstellen Sie die Kopfstütze nach vorne oder hinten auf die ge-
wünschte Stellung.
Kopfstützen ausbauen
– Schieben Sie die Kopfstütze ganz nach oben.
– Drücken Sie die Taste ⇒ Abb. 89 (Pfeil).
– Halten Sie die Taste in gedrückter Stellung und ziehen Sie die
Kopfstütze gleichzeitig heraus.
Kopfstütze einbauen
– Stecken Sie die Kopfstütze in die Führungen der entsprechen-
den Rückenlehne.
– Schieben Sie die Kopfstütze nach unten.
– Stellen Sie die Kopfstütze der Körpergröße entsprechend ein
⇒ Seite 14 und ⇒ Seite 13.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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142Sitzen und Verstauen
Sitzheizung der Vordersitze bei Fahrzeugen ohne Climatronic
–Drehen Sie das jeweilige Rändelrad ⇒ Abb. 91, um die Sitzhei-
zung einzuschalten. In Grundstellung 0 ist die Sitzheizung aus-
geschaltet.
Sitzheizung der Vordersitze bei Fahrzeugen mit Climatronic
– Zum Einschalten der Sitzheizung betätigen Sie die Taste A
.
– Bei der ersten Betätigung wird die Sitzheizung auf der obersten
Stufe eingeschaltet (Stufe 3).
– Bei der zweiten Betätigung wird die Sitzheizung auf der mittle-
ren Stufe eingeschaltet (Stufe 2).
– Bei der dritten Betätigung wird die Sitzheizung auf der unters-
ten Stufe eingeschaltet (Stufe 1).
– Bei der vierten Betätigung wird die Sitzheizung ausgeschaltet
und die LED erlischt (Stufe 0).
Die Sitzheizungen funktionieren nur bei eingeschalteter Zündung. Das linke
Rändelrad steuert den linken Sitz und das rechte Rändelrad den rechten
Sitz.
VORSICHT
Um die Heizelemente der Sitzheizung nicht zu beschädigen, sollten Sie
nicht auf den Sitzen knien oder die Sitzfläche und Rückenlehne anderweitig
punktförmig stark belasten. Rücksitze
Rückenlehne umklappen
Abb. 93 Rückenlehnen
umklappen
– Ziehen Sie die Entriegelungstaste an der entsprechenden Lehne
(geteilte Lehne) in Pfeilrichtung nach vorne.
– Klappen Sie die Lehne nach vorne. Wenn die Vordersitze zu weit
nach hinten eingestellt sind, müssen Sie zum Vorklappen der
Rücksitzlehne ggf. deren Kopfstützen ausbauen ⇒ Seite 139.
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178Fahren
Zum Abziehen des Zündschlüssels muss sich der Wählhebel in Position P
befinden.
Fahren mit Automatikgetriebe* / Direktschaltgetriebe* DSG
Die Vorwärtsgänge werden automatisch hoch - oder herun-
tergeschaltet.
Abb. 126 Fahren
Fahren
– Betätigen Sie das Bremspedal und halten Sie es getreten.
– Drücken Sie den Taster am Wählhebel (links) ⇒ Abb. 126.
– Stellen Sie den Wählhebel auf eine Gangstufe ( R, D oder S).
– Lassen Sie die Sperrtaste los und warten Sie eine kurze Zeit, bis
das Getriebe geschaltet hat (leichter Schaltruck ist spürbar).
– Lösen Sie die Bremse und geben Sie Gas. Kurzstopp
–
Betätigen Sie während der Standzeit das Bremspedal, damit
sich das Fahrzeug nicht fortbewegt (z.B. an einer Ampel). Dabei
müssen Sie nicht auf die Position P oder N schalten.
– Geben Sie dabei kein Gas.
Parken
– Betätigen Sie die Fußbremse, bis das Fahrzeug steht.
– Ziehen Sie die Handbremse fest an.
– Drücken Sie die Sperrtaste, stellen Sie den Wählhebel auf die
Position P und lassen Sie die Sperrtaste los.
Fahren bei Gefälle
– Bewegen Sie den Wählhebel auf die Position D und drücken Sie
ihn nach rechts in die Tiptronic-Schaltgasse.
– Tippen Sie den Wählhebel nach hinten (-), um herunter zu
schalten.
An Steigungen halten
– Halten Sie das Fahrzeug immer mit der Fußbremse im Stand,
damit kann es sich nicht rückwärts bewegen.
– Versuchen Sie nicht, das Fahrzeug durch Einlegen eines Vor-
wärtsgangs im Stand zu halten.
Fahren bei Steigungen
– Nehmen Sie bei eingelegtem Gang den Fuß von der Bremse und
beschleunigen Sie.
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179
Fahren
Je stärker das Gefälle, desto kleiner sollte der eingelegte Gang sein, damit
man eine Wirkung der Motorbremse erzielt. Sie fahren z. B. im 3. Gang ei-
nen Berg hinab. Wenn die Bremswirkung des Motors zu niedrig ist, wird das
Fahrzeug schneller. Damit der Motor nicht überdreht, schaltet das Getriebe
auf den nächsthöheren Gang. Es muss die Fußbremse betätigt und der
Wählhebel auf Tiptronic gestellt werden, um wieder auf den 3. Gang zurück-
zuschalten.
ACHTUNG
● Als Fahrer dürfen Sie Ihr Fahrzeug nie mit laufendem Motor und ein-
gelegtem Gang verlassen. Wenn Sie einmal bei laufendem Motor aus
dem Fahrzeug aussteigen müssen, ziehen Sie die Handbremse an und
schalten auf die Stellung P.
● Bei laufendem Motor in den Schaltpositionen D, S oder R muss das
Fahrzeug mit der Fußbremse im Stand gehalten werden, da sich das Fahr-
zeug auch im Leerlauf fortbewegen kann.
● Bei einem Positionswechsel des Wählhebels darf nicht beschleunigt
werden (Unfallgefahr!).
● Während der Fahrt dürfen Sie den Wählhebel nicht auf die Positionen
P oder R schalten (Unfallgefahr!).
● Bevor Sie eine Strecke mit starkem Gefälle befahren, verringern Sie
die Geschwindigkeit und schalten Sie mit der Tiptronic in einen niedrig-
eren Gang.
● Wenn Sie an einem Anstieg anhalten müssen, halten Sie das Fahr-
zeug mit der Fußbremse im Stand, damit es nicht zurückrollt.
● Die Fußbremse darf nicht über einen langen Zeitraum oder mit gerin-
gem Druck betätigt werden. Eine kontinuierliche Bremsbetätigung führt
zu deren Überhitzung und verringert die Bremswirkung, wodurch der er-
forderliche Bremsweg größer wird oder sogar ein Ausfall der Bremsen
verursacht wird.
● Bei Gefällen darf der Wählhebel weder bei stehendem noch bei lau-
fendem Motor auf die Position N oder D geschaltet werden. Bei laufen-
dem Motor wird empfohlen, über die Tiptronic zurückzuschalten.
VORSICHT
● Wenn Sie an einer Steigung halten, sollten Sie nicht versuchen, das
Fahrzeug mit eingelegtem Gang und Beschleunigung im Stand zu halten.
Dadurch könnte das Getriebe überhitzen und beschädigt werden. Ziehen
Sie die Handbremse an und betätigen Sie die Fußbremse, damit sich das
Fahrzeug nicht bewegt.
● Wenn Sie das Fahrzeug bei ausgeschaltetem Motor mit dem Wählhebel
auf Position N rollen lassen, kann dies aufgrund fehlender Schmierung ei-
nen Getriebeschaden verursachen.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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182Fahren
Ziehen Sie immer die Handbremse fest an, wenn Sie Ihr Fahrzeug
verlassen oder parken.
Handbremse anziehen
–Ziehen Sie den Hebel der Handbremse fest nach oben
⇒ Abb. 129.
Handbremse lösen
– Ziehen Sie den Hebel etwas nach oben, drücken Sie die Entrie-
gelungstaste in Pfeilrichtung ⇒ Abb. 129 und führen Sie den
Handbremshebel ganz nach unten ⇒
.
Die Handbremse sollte stets fest angezogen werden, damit nicht versehent-
lich mit leicht angezogener Handbremse gefahren wird ⇒
.
Bei angezogener Handbremse und eingeschalteter Zündung leuchtet die
Kontrollleuchte auf. Bei gelöster Handbremse erlischt die Kontrollleuch-
te.
Wird mit angezogener Handbremse schneller als 6 km/h gefahren, er-
scheint im Display des Kombiinstruments folgender Informationstext*: HANDBREMSE ANGEZOGEN. Zusätzlich ertönt ein Warnsignal.
ACHTUNG
● Benutzen Sie niemals die Handbremse zum Abbremsen des fahren-
den Fahrzeugs. Der Bremsweg ist um vieles länger, da nur die hinteren
Räder abgebremst werden. Unfallgefahr!
● Eine nur zum Teil gelöste Handbremse kann zum Überhitzen der hint-
eren Bremsen führen und somit die Funktion der Bremsanlage negativ
beeinflussen - Unfallgefahr! Außerdem führt dies zum vorzeitigen Ver-
schleiß der hinteren Bremsbeläge.
VORSICHT
Immer wenn Sie das Fahrzeug verlassen, sollten Sie die Handbremse fest
anziehen. Legen Sie zusätzlich den 1. Gang ein.
Parken
Beim Parken sollte immer die Handbremse fest angezogen
werden.
Wenn Sie parken, beachten Sie Folgendes:
– Halten Sie das Fahrzeug mit der Fußbremse an.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Legen Sie den 1. Gang ein.
– Schalten Sie den Motor aus und ziehen Sie den Zündschlüssel
aus dem Zündschloss. Drehen Sie etwas das Lenkrad, um die
Lenkungssperre einzurasten.
– Lassen Sie den Schlüssel nie im Fahrzeug liegen ⇒
.
Zusätzliche Hinweise zum Parken an Steigungen und Gefällen:
Drehen Sie das Lenkrad so, dass das Fahrzeug gegen den Bordstein rollt,
falls es sich in Bewegung setzt.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergab steht, drehen Sie die Vorder-
räder nach rechts, so dass sie in Richtung des Bordsteins zeigen.
● Wenn das Fahrzeug in Richtung bergauf steht, drehen Sie die Vorder-
räder nach links, so dass sie entgegen der Richtung des Bordsteins zeigen.
● Sichern Sie das Fahrzeug wie gewöhnlich, in dem Sie die Handbremse
fest anziehen und den 1. Gang einlegen.
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187
Fahren
Geschwindigkeitsregelung*
(Geschwindigkeitsregelanlage - GRA) Beschreibung
Die Geschwindigkeitsregelanlage hält konstant eine einge-
stellte Geschwindigkeit ab ca. 30 km/h bis maximal 180 km/
h.
Wenn die gewünschte Geschwindigkeit erreicht und abgespeichert ist, kann
der Fuß vom Gaspedal genommen werden.
ACHTUNG
Die Geschwindigkeitsregelanlage kann gefährlich sein, wenn es nicht
möglich ist, sicher mit konstanter Geschwindigkeit zu fahren.
● Benutzen Sie die Geschwindigkeitsregelanlage nicht bei dichtem Ver-
kehr, kurvenreichen Strecken und ungünstigem Fahrbahnzustand (z.B.
Aquaplaning, Rollsplitt, Glätte, verschneite Straßen) – Unfallgefahr!
● Um ein unbeabsichtigtes Benutzen der Geschwindigkeitsregelanlage
zu verhindern, schalten Sie die Anlage nach Benutzung immer aus.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Geschwindigkeit wieder aufzuneh-
men, wenn die Geschwindigkeit für die gerade bestehenden Straßen-,
Verkehrs- oder Witterungsverhältnisse zu hoch ist – Unfallgefahr!
Hinweis
Bei Fahrten auf abschüssiger Fahrbahn kann die Geschwindigkeitsregelan-
lage die Fahrzeuggeschwindigkeit nicht konstant halten. Durch das Eigen-
gewicht des Fahrzeuges erhöht sich die Geschwindigkeit. Bremsen Sie das
Fahrzeug mit der Fußbremse ab. Geschwindigkeitsregelanlage ein- oder ausschalten
Abb. 131 Blinker- und
Fernlichthebel: Schalter
und Wippe für die Ge-
schwindigkeitsregelanla-
ge
Geschwindigkeitsregelanlage einschalten
– Schieben Sie den Schalter ⇒ Abb. 131 B
nach links auf
ON.
Geschwindigkeitsregelanlage ausschalten
– Schieben Sie entweder den Schalter B
nach rechts auf
OFF
oder schalten Sie bei stehendem Fahrzeug die Zündung aus.
Bei Einschalten der Geschwindigkeitsregelanlage und Speicherung der ge-
wünschten Geschwindigkeit leuchtet die Kontrollleuchte im Kombiinstru-
ment auf. 1)
Wenn die Geschwindigkeitsregelanlage ausgeschaltet wird , erlischt die Kon-
trollleuchte . Die Geschwindigkeitsregelanlage wird vollständig ausge-
schaltet, sobald der 1. Gang eingelegt wird.*
1)
Modellabhängig
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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194Intelligente Technik
Elektronisches Stabilisierungsprogramm ESC
(ESP)*
Allgemeines
Das Elektronische Stabilisierungsprogramm erhöht die
Fahrstabilität.
Durch das Elektronische Stabilisierungsprogramm wird die Rutschgefahr
verringert.
Das elektronische Stabilisierungsprogramm ESC (ESP) umfasst die Systeme
ABS, EDS, ASR (TCS) und Empfehlung zur Handhabung der Lenkung.
Elektronisches Stabilisierungsprogramm ESC (ESP)*
Das ESC (ESP) verringert die Rutschgefahr, indem es die Räder einzeln
bremst.
Durch die Lenkbewegung und die Fahrgeschwindigkeit wird die vom Fahrer
gewünschte Fahrtrichtung bestimmt und fortlaufend mit dem tatsächlichen
Fahrzeugverhalten verglichen. Bei Abweichungen, wie z.B. beginnendes
Schleudern des Fahrzeugs, bremst das ESC (ESP) das geeignete Rad auto-
matisch ab.
Durch die Bremswirkung auf das Rad gewinnt das Fahrzeug seine Fahrstabi-
lität zurück. Wenn das Fahrzeug zum Übersteuern neigt (Ausbrechen des
Hecks), greift das System am kurvenäußeren Vorderrad regelnd ein.
Empfehlung zur Handhabung der Lenkung
Dies ist eine zusätzliche Sicherheitsfunktion im ESC (ESP). Mit dieser Funkti-
on kann der Fahrer das Fahrzeug in einer kritischen Situation leichter be-
herrschen. Wenn man zum Beispiel eine abrupte Bremsung auf einem Un-
tergrund mit unterschiedlicher Haftung ausführen muss, neigt das Fahrzeug
dazu, nach rechts bzw. links auszubrechen. Dieser Zustand wird vom ESC (ESP) erkannt, und unterstützt den Fahrer mit einer Gegenlenkbewegung
der elektromechanischen Lenkung.
Diese Funktion bietet dem Fahrer lediglich eine Empfehlung zur Lenkungs-
handhabung in kritischen Situationen.
Das Fahrzeug wird mittels dieser Funktion nicht selbst gelenkt, der Fahrer
ist immer für die Kontrolle der Lenkung seines Fahrzeugs verantwortlich.
ACHTUNG
● Die Gesetze der Physik können auch durch das ESC (ESP) nicht außer
Kraft gesetzt werden. Dies ist vor allem bei Fahrten auf rutschiger oder
nasser Straße oder beim Fahren mit Anhänger zu beachten.
● Die Fahrweise muss deshalb stets dem Fahrbahnzustand und der Ver-
kehrssituation angepasst werden. Die durch ESC (ESP) erhöhte Fahrsi-
cherheit sollte nicht zu riskantem Fahrverhalten verleiten.
VORSICHT
● Um die störungsfreie Funktion des ESC (ESP) zu gewährleisten, müssen
an allen vier Rädern identische Reifen montiert sein. Eine unterschiedliche
Lauffläche an jedem Reifen kann zur Verringerung der Motorleistung führen.
● Änderungen am Fahrzeug (z.B. am Motor, an der Bremsanlage, am Fahr-
werk oder eine andere Räder-/Reifenkombination) können die Funktion des
ABS, EDS, ESC (ESP) und der ASR (TCS) beeinflussen.
Antiblockiersystem (ABS)
Das Antiblockiersystem verhindert das Blockieren der Antriebsräder beim
Bremsen ⇒ Seite 192.
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205
Fahren mit Anhänger
Kugelkopf der Anhängevorrichtung*
Je nach Modellversion kann sich der Kugelkopf der Anhängevorrichtung im
Werkzeugkasten befinden.
Eine Anleitung zum richtigen An- und Abbauen des Kugelkopfes der Anhän-
gevorrichtung liegt dem Kugelkopf bei.
ACHTUNG
Der Kugelkopf der Anhängevorrichtung muss sicher befestigt sein, damit
er sich bei abrupten Fahrmanövern nicht lösen und Verletzungen verursa-
chen kann.
Hinweis
● Aus gesetzlichen Gründen muss bei Fahrten ohne Anhänger der Kugel-
kopf abgenommen werden, wenn er die Sicht auf das Nummernschild be-
einträchtigt.
Fahrhinweise
Das Fahren mit Anhänger erfordert besondere Vorsicht.
Gewichtsverteilung
Bei leerem Fahrzeug und beladenem Anhänger ist die Gewichtsverteilung
sehr ungünstig. Falls Sie dennoch in dieser Kombination fahren müssen,
fahren Sie besonders langsam.
Geschwindigkeit
Mit zunehmender Geschwindigkeit verringert sich die Fahrstabilität des Ge-
spannes. Daher sollten Sie bei ungünstigen Straßen- oder Witterungsbedin- gungen (Gefahr bei starkem Wind!) die gesetzlich erlaubte Höchstgeschwin-
digkeit nicht ausnutzen. Dies gilt besonders für Gefällestrecken.
Auf jeden Fall müssen Sie die Geschwindigkeit sofort herabsetzen, sobald
Sie auch nur die geringste Pendelbewegung des Anhängers erkennen. Ver-
suchen Sie keinesfalls, das Gespann durch Beschleunigen zu „strecken“.
Bremsen Sie rechtzeitig! Bei einem Anhänger mit
Auflaufbremse bremsen
Sie zuerst sanft , dann zügig. So vermeiden Sie Bremsstöße durch blockie-
rende Anhängerräder. Wählen Sie vor Gefällestrecken rechtzeitig einen klei-
neren Gang bzw. eine kleinere Fahrstufe, damit der Motor als Bremse wirken
kann.
Überhitzung
Wenn Sie bei sehr hohen Außentemperaturen eine längere Steigung in ei-
nem niedrigen Gang mit hoher Motordrehzahl fahren müssen, achten Sie
bitte auf die Kühlmitteltemperaturanzeige ⇒ Seite 55.
Elektronisches Stabilisierungsprogramm*
Das ESC (ESP)* erleichtert es, einen ausbrechenden oder pendelnden An-
hänger zu stabilisieren.
Anhängevorrichtung nachrüsten*Das Fahrzeug kann nachträglich mit einer Anhängevorrich-
tung ausgerüstet werden.
Sicher ist sicherHinweise zur BedienungRat und TatTechnische Daten
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214Pflegen und Reinigen
Leichtmetallfelgen
Alle zwei Wochen
–Waschen Sie Streusalz und Bremsabrieb von den Leichtmetall-
felgen ab.
– Behandeln Sie die Felgen mit einem säurefreien Reinigungsmit-
tel.
Alle drei Monate
– Reiben Sie die Felgen gründlich mit Hartwachs ein.
Damit das dekorative Aussehen der Leichtmetallfelgen über lange Zeit er-
halten bleibt, ist eine regelmäßige Pflege erforderlich. Wenn das Streusalz
und der Bremsabrieb nicht regelmäßig abgewaschen werden, wird das Alu-
minium angegriffen.
Als Reinigungsmittel verwenden Sie bitte ein säurefreies Reinigungsmittel
für Leichtmetallfelgen.
Lackpolitur oder andere schleifende Mittel dürfen bei der Pflege der Felgen
nicht verwendet werden. Falls die Schutzlackschicht, z.B. durch Steinschlä-
ge, beschädigt ist, muss der Schaden umgehend behoben werden.
ACHTUNG
● Reifen dürfen niemals mit Rundstrahldüsen gereinigt werden. Selbst
bei relativ großem Spritzabstand und einer sehr kleinen Einwirkzeit kön-
nen sichtbare oder nicht sichtbare Schäden am Reifen entstehen. Es be-
steht Unfallgefahr!
● Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanlage beeinträchtigen die
Bremswirkung – Unfallgefahr! Vermeiden Sie gleich nach der Fahrzeug-
wäsche abrupte und plötzliche Bremsmanöver. Die Bremsen müssen erst
„trockengebremst“ werden ⇒ Seite 198, Bremswirkung und Bremsweg.
Unterbodenschutz
Die Fahrzeugunterseite ist gegen chemische und mechani-
sche Einflüsse geschützt.
Während der Fahrt sind Verletzungen der Schutzschicht möglich. Deshalb
empfehlen wir Ihnen, die Schutzschicht der Fahrzeugunterseite und des
Fahrwerks vor Beginn und am Ende der kalten Jahreszeit zu prüfen und ggf.
ausbessern zu lassen.
Wir empfehlen Ihnen, Ausbesserungsarbeiten und zusätzliche Korrosions-
schutzmaßnahmen von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
ACHTUNG
Verwenden Sie niemals Unterbodenschutz oder korrosionsschützende
Mittel für Auspuffrohre, Katalysatoren oder Hitzeschilde. Durch eine hei-
ße Abgasanlage oder durch heiße Motorteile entzünden sich diese Sub-
stanzen. Brandgefahr!
Motorraum reinigen
Gehen Sie bei der Reinigung des Motorraums besonders
vorsichtig vor. Korrosionsschutz
Der Motorraum und die Oberfläche des Antriebsaggregates sind im Werk
korrosionsschützend behandelt worden.
Besonders im Winter, wenn Sie häufig auf salzgestreuten Straßen fahren,
ist ein guter Korrosionsschutz sehr wichtig. Damit das Salz nicht zerstörend
wirken kann, sollte der Motorraum vor und nach der Streuperiode gründlich
gereinigt werden.