ABS Seat Toledo 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Grundsätzliches
Geschwindigkeit wird erneut gespeichert und
ein g
e
stellt.
● Gespeicherte Geschwindigkeit während
GRA-Reg
elung erhöhen: Taste 2 in
drü-
c k
en. Das Fahrzeug beschleunigt bis zum Er-
reichen der neu gespeicherten Geschwindig-
keit.
● Gespeicherte Geschwindigkeit während
GRA-Reg
elung verringern: Taste 2 in
drücken, um die Geschwindigkeit um 1 km/h
(1 mph)
z
u
verringern. Die Geschwindigkeit
wird bis zum Erreichen der neu gespeicherten
Geschwindigkeit reduziert.
● GRA abschalten: Schalter ›››
Abb. 40 1 auf
s c
hie
ben. Das System wird abgeschaltet
und die gespeicherte Geschwindigkeit ge-
löscht.
››› in Einleitung zum Thema auf
Seite 188
››› Seite 188 33
Page 37 of 260

Grundsätzliches
Gelbe Warn- und Kontrollleuchten Mittlere Warnleuchte: Zusatzin-
formationen im Display des Kom-
bi-Instruments–
Vordere Bremsbeläge verschlis-
sen.›››
Sei-
te 166
leuchtet auf:
ESC-Störung bzw.
vom System herbeigeführte Ab-
schaltung.
››› Sei-
te 167
Blinkt: ESC bzw. ASR aktiv.
ASR manuell ausgeschaltet.›››
Sei-
te 167
ABS gestört oder ausgefallen.
Nebelschlussleuchte eingeschal-
tet.›››
Seite 18
leuchtet auf oder blinkt:
Störung
des Abgaskontrollsystems.››› Sei-
te 177
Leuchtet auf:
Vorglühen Diesel-
motor.
››› Sei-
te 178
blinkt: Störung in der Dieselmo-
torsteuerung.
Störung in der Ottomotorsteue-
rung.›››
Sei-
te 178
leuchtet oder blinkt:
Lenkung ge-
stört.››› Sei-
te 162
Geringer Reifenfülldruck oder
Störung der Reifenfülldruckanzei-
ge.›››
Sei-
te 234
Kraftstoffbehälter fast leer.›››
Sei-
te 104
Airbag- und Gurtstraffersystem
gestört.›››
Sei-
te 70 Weitere Kontrollleuchten
Blinklicht links oder rechts.›››
Seite 19
Warnblinkanlage eingeschaltet.››› Sei-
te 130
Anhängerblinkanlage›››
Sei-
te 197
Leuchtet auf:
Bremspedal betäti-
gen!
blinkt grün: Die Sperrtaste im
Auswahlhebel ist nicht eingeras-
tet.
››› Sei-
te 172
leuchtet: Geschwindigkeitsregel-
anlage regelt oder Geschwindig-
keitsbegrenzer eingeschaltet und
aktiv.
›››
Seite 32
blinkt: Eingestellte Geschwindig-
keit im Geschwindigkeitsbegren-
zer wurde überschritten.
Fernlicht eingeschaltet oder Licht-
hupe betätigt.›››
Seite 19
››› in Warn- und Kontrollleuchten auf
Seite 105
››› Seite 105 Im Display des Kombiinstruments
Abb. 42
IM Display des Kombiinstruments
Nicht weiterfahren!
Mit der entsprechenden An-
zeige: Tür(en), Heckklappe
oder Motorraumklappe geöff-
net oder nicht richtig ge-
schlossen.
››› Seite 28
Leuchtet: Nicht weiterfah-
ren! Motor-Kühlmittelstand zu
niedrig, Kühlmitteltemperatur
zu hoch
››› Sei-
te 222
Blinkt: Störung im Motorkühl-
mittelsystem.» 35
Page 49 of 260

Grundsätzliches
● Be
ac
hten Sie die gesetzlichen Bestimmun-
gen einzelner Länder (Warnweste, Warndrei-
eck, usw.).
● Lassen Sie alle Insassen des Fahrzeugs
auss
teigen, diese sollten sich außerhalb des
Gefahrenbereiches aufhalten (z.B. hinter ei-
ner Leitplanke). ACHTUNG
● Be ac
hten Sie die genannten Schritte und
schützen Sie damit sich selbst und andere
Verkehrsteilnehmer.
● Wenn Sie ein Rad auf einer abschüssigen
Fahrbahn w
echseln, blockieren Sie das ge-
genüberliegende Rad mit einem Stein oder
dergleichen, um das Fahrzeug gegen Wegrol-
len zu sichern. Reifen mit Pannenset reparieren
Abb. 58
Prinzipdarstellung: Bestandteile des
P annen
sets Das Pannenset befindet sich im Gepäckraum
u
nt
er der Gepäc
kraumboden.
Reifen abdichten
● Ventilkappe und Ventileinsatz vom Reifen-
ventil
abschrauben. Verwenden Sie den Ven-
tileinsatzdreher ››› Abb. 58 1 zum Heraus-
s c
hr
auben des Ventileinsatzes. Legen Sie
den Ventileinsatz auf einem sauberen Unter-
grund ab.
● Reifendichtmittelflasche kräftig schütteln
›››
Abb. 58 10 .
● Schrauben Sie den Einfüllschlauch
› ›
›
Abb. 58 3 auf die Dichtmittelflasche. Die
F o lie am
Verschluss wird automatisch durch-
stoßen. ●
Vers
chlussstopfen vom Einfüllschlauch
››› Abb. 58 3 entfernen und das offene Ende
g an
z
auf das Reifenventil stecken.
● Flasche mit dem Boden nach oben halten
und den ge
samten Inhalt der Dichtmittelfla-
sche in den Reifen füllen.
● Dichtmittelflasche vom Reifenventil abneh-
men.
● Ventileinsatz mit dem Ventileinsatzdreher
›››
Abb. 58 1 wieder in das Reifenventil
s c
hr
auben.
Reifen aufpumpen
● Reifenfüllschlauch ›››
Abb. 58 5 des Luft-
k ompr
e
ssors fest auf das Reifenventil schrau-
ben.
● Prüfen, ob die Luftablassschraube
›››
Abb. 58 7 zugedreht ist.
● Fahrzeugmotor starten und laufen lassen.
● Stecker ››
› Abb
. 58 9 in die 12 Volt-Steck-
do se de
s
Fahrzeugs stecken ›››
Sei-
te 144.
● Luftkompressor mit dem EIN- und AUS-
Schalt
er ››› Abb. 58 8 einschalten.
● Luftkompressor so lange laufen lassen, bis
2,0 -2,5 b ar (29-36 p
s
i / 200-250 kPa) er-
reicht sind. Maximale Laufzeit 8 Minuten .
● Luftkompressor ausschalten.
● Wenn der genannte Luftdruck nicht erreicht
wird, den R
eifenfüllschlauch vom Reifenventil
abschrauben. » 47
Page 50 of 260

Grundsätzliches
● Da s
F
ahrzeug 10 Meter bewegen, damit
sich das Dichtungsmittel im Reifen verteilen
kann.
● Reifenfüllschlauch des Luftkompressors er-
neut auf d
as Reifenventil schrauben.
● Aufpumpvorgang wiederholen.
● Wenn auch jetzt nicht der erforderliche Rei-
fenfüll
druck erreicht wird, ist der Reifen zu
stark beschädigt. Nicht weiterfahren und
fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen .
● Luftkompressor ausschalten. Reifenfüll-
sch
lauch vom Reifenventil abschrauben.
● Wenn ein Reifenfülldruck von 2,0-2,5 bar
erreicht
ist, fahren Sie mit maximal 80 km/h
(50 mph) weiter.
● Reifenfülldruck nach 10 Minuten Fahrt er-
neut prüfen ›
›› Seite 83.
››› in Pannenset TMS (Tyre Mobility
System)* auf Seite 82
››› Seite 81 Rad wechseln
Bor dw
erkz
eug* Abb. 59
Bordwerkzeug Das Bordwerkzeug und der Wagenheber mit
Aufk
l
e
ber sind in einer Kunststoffbox im Re-
serverad oder im Raum für das Reserverad
untergebracht. Hier ist auch Platz für den ab-
nehmbaren Kugelkopf der Anhängevorrich-
tung. Die Box ist mit einem Band am Reserve-
rad befestigt.
Das Bordwerkzeug beinhaltet folgende Teile
(je nach Ausstattung):
Schraubendreher
Adapter für die Sicherheitsradschrauben
Abschleppöse
Drahtbügel zum Abziehen der Radvoll-
blenden
1 2
3
4 Wagenheber
R
a
d
schlüssel
Kunststoffklammer für Radschraubenab-
deckung,
Ersatzlampenset
Bevor Sie den Wagenheber wieder an seinen
Platz zurücklegen, schrauben Sie den Wagen-
heberarm vollständig ein.
››› in Vorarbeiten auf Seite 47
››› Seite 80 Radzierblende
Abb. 60
Die Radvollblende vom Rad abneh-
men. 5
6
7
8
48
Page 55 of 260

Grundsätzliches
Fahrzeug im Notfall abschlep-
pen Ab s
c
hleppen Abb. 66
Vorderer Stoßfänger rechts: Einge-
s c
hr
aubte Abschleppöse Abb. 67
Hinterer Stoßfänger, rechte Seite:
Abs c
hleppöse. Abschleppösen
●
Befestigen Sie die Stange oder das Seil an
den Ab s
c
hleppösen.
Sie befinden sich im Bordwerkzeug
››› Seite 80.
● Schrauben Sie die vordere Abschleppöse in
das
Gewinde ››› Abb. 66 ein und ziehen Sie
sie fest mit dem Radschlüssel an.
Die hintere Abschleppöse befindet sich
rechts unter dem hinteren Stoßfänger
››› Abb. 67.
Abschleppseil oder -stange
Die Abschleppstange bietet mehr Sicherheit
und geringeres Risiko von Beschädigungen.
Die Verwendung eines Abschleppseils wird
empfohlen, wenn keine Stange zur Verfügung
steht. Das Abschleppseil muss elastisch sein, um Beschädigungen am Fahrzeug zu vermei-
den.
Fahrer de
s ziehenden Fahrzeugs
● Fahren Sie erst richtig an, wenn das Seil
straff
ist.
● Kuppeln Sie beim Anfahren besonders
weich ein (Sc
haltgetriebe) bzw. geben Sie be-
sonders vorsichtig Gas (Automatikgetriebe).
Fahrweise
Das Abschleppen erfordert eine gewisse
Übung , insbesondere bei der Verwendung
eines Abschleppkabels. Beide Fahrer sollten
mit den Schwierigkeiten des Abschleppvor-
gangs vertraut sein. Ungeübte sollten weder
an- noch abschleppen.
Achten Sie bei Ihrer Fahrweise stets darauf,
dass keine unzulässigen Zugkräfte und keine
stoßartigen Belastungen auftreten. Bei
Schleppmanövern abseits der befestigten
Straße besteht die Gefahr, dass die Befesti-
gungsteile überlastet werden.
Die Abschleppösen befinden sich im Gepäck-
raum, unter der Ladebodenabdeckung.
Schalten Sie die Zündung ein, damit die Blin-
ker, sowie die Frontscheibenwisch- und -
waschanlage funktionieren. Vergewissern Sie
sich, dass das Lenkrad entriegelt und frei be-
weglich ist. » 53
Page 61 of 260

Fahrsicherheit
– Fahr
en
Sie nach Möglichkeit nicht, wenn
Sie müde sind oder unter Zeitdruck stehen. ACHTUNG
Wird die Fahrsicherheit während der Fahrt be-
einträchtig t, so erhöht
sich das Unfall- und
Verletzungsrisiko. Sicherheitsausstattungen
Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Mit-
fahr
er so
llten Sie nicht aufs Spiel setzen. Im
Falle eines Unfalls können Sicherheitsauss-
tattungen die Verletzungsgefahr reduzieren.
Die folgenden Punkten enthalten einen Teil
der Sicherheitsausstattung in Ihrem SEAT-
Fahrzeug:
● optimierte Dreipunkt-Sicherheitsgurte
● Gurtkraftbegrenzer an den Vorder- und den
äußeren Rüc k
sitzen
● Gurtstraffer für die Vordersitze
● Gurthöheneinstellung an den Vordersitzen,
● Frontairbags
● Seitenairbags an den Vordersitzlehnen
● Seitenairbags an den Rücksitzlehnen*,
● Kopfairbags
● aktive Kopfstützen vorne*,
● „ISOFIX“-Verankerungspunkte für „ISOFIX“-
Kindersitz
e für die seitlichen Rücksitze ●
höhenver
stellbare Kopfstützen vorne
● hintere Kopfstützen mit Gebrauchs- und
Außerge
brauchsstellung
● einstellbare Lenksäule.
Die genannt
en Sicherheitsausstattungen die-
nen dazu, Sie und Ihre Mitfahrer in Unfallsitu-
ationen bestmöglich zu schützen. Diese Si-
cherheitsausstattungen nützen Ihnen oder
Ihren Mitfahrern nichts, wenn Sie oder Ihre
Mitfahrer eine falsche Sitzposition einneh-
men oder diese Ausstattungen nicht richtig
einstellen oder anwenden.
Sicherheit geht jeden etwas an! Richtige Sitzposition der Insas-
sen
Die richtige
Sitzposition des Fahrers Abb. 72
Der richtige Abstand des Fahrers
z um L
enk
rad. Abb. 73
Die richtige Kopfstützeneinstellung
de s
F
ahrers. » 59
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 62 of 260

Sicherheit
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Ver-
l etz
u
ngsgefahr im Falle eines Unfalles zu ver-
ringern, empfehlen wir für den Fahrer die fol-
gende Einstellung:
– Stellen Sie das Lenkrad so ein, dass der
Abst
and zwischen Lenkrad und Brustkorb
mindestens 25 cm beträgt ››› Abb. 72.
– Stellen Sie den Fahrersitz in Längsrichtung
so ein, das
s Sie das Gas-, Brems- und
Kupplungspedal mit leicht angewinkelten
Beinen ganz durchtreten können ››› .
– Stellen Sie sicher, dass Sie den obersten
Pu
nkt
des Lenkrades erreichen können.
– Stellen Sie die Kopfstützen so ein, dass die
Oberkant
e der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Linie mit dem oberen Teil Ihres
Kopfes befindet ››› Abb. 73.
– Stellen Sie die Rückenlehne in eine auf-
recht
e Position, so dass Ihr Rücken voll-
ständig an der Rückenlehne anliegt.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt
antritt richtig an ››› Seite 64.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum, damit
Sie jederz
eit das Fahrzeug unter Kontrolle
haben.
Einstellung des Fahrersitzes ›››
Seite 11. ACHTUNG
● Eine fa l
sche Sitzhaltung des Fahrers kann
zu schweren Verletzungen führen.
● Stellen Sie den Fahrersitz so ein, dass zwi-
schen Ihr
em Brustkorb und der Lenkradmitte
ein Abstand von mindestens 25 cm vorhan-
den ist ››› Abb. 72. Beträgt der Abstand weni-
ger als 25 cm, kann Sie das Airbag-System
nicht richtig schützen.
● Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenhei-
ten einen Mindes
tabstand von 25 cm nicht
einhalten können, setzen Sie sich mit einem
Fachbetrieb in Verbindung. Dort berät man
Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.
● Halten Sie während der Fahrt das Lenkrad
immer so, da
ss Sie es mit beiden Händen
seitlich am äußeren Rand festhalten (9-Uhr-
und 3-Uhr-Position). Dadurch wird die Verlet-
zungsgefahr bei Auslösung des Fahrerairbags
reduziert.
● Halten Sie niemals das Lenkrad in der 12-
Uhr-Po
sition oder in einer anderen Art und
Weise fest (z.B. in der Lenkradmitte). In sol-
chen Fällen können Sie sich bei Auslösung
des Fahrerairbags Verletzungen an Armen,
Händen und Kopf zuziehen.
● Um die Verletzungsgefahr für den Fahrer
beim plötzlic
hen Bremsmanöver oder Unfall
zu reduzieren, fahren Sie niemals mit stark
nach hinten geneigter Rückenlehne! Die opti-
male Schutzwirkung des Airbag-Systems und
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
sich die Rückenlehne in einer aufrechten Po- sition befindet und der Fahrer den Sicher-
heitsgur
t
richtig angelegt hat.
● Stellen Sie die Kopfstütze richtig ein, um
die optimal
e Schutzwirkung zu erzielen. Lenkradposition einstellen
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 13. ACHTUNG
● St ell
en Sie das Lenkrad nur bei stehendem
Fahrzeug ein – Unfallgefahr!
● Drücken Sie den Hebel fest nach oben, da-
mit sic
h die Lenkradposition nicht während
der Fahrt unbeabsichtigt verändert: Unfallge-
fahr!
● Versichern Sie sich, dass Sie den oberen
Teil
des Lenkrads erreichen und fest greifen
können: Unfallgefahr!
● Wenn Sie das Lenkrad mehr in Richtung Ih-
res
Gesichtes einstellen, schränken Sie damit
die Schutzwirkung des Fahrerairbags im Falle
eines Unfalles ein. Stellen Sie sicher, dass
das Lenkrad in Richtung des Brustkorbes
zeigt. 60
Page 63 of 260

Fahrsicherheit
Richtige Sitzposition des Beifahrers Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Ver-
letz
u
ngsgefahr im Falle eines Unfalles zu ver-
ringern, empfehlen wir für den Beifahrer die
folgende Einstellung:
– Schieben Sie den Beifahrersitz soweit wie
möglich nac
h hinten ››› .
– Stellen Sie die Rückenlehne in eine auf-
rec ht
e Position, so dass Ihr Rücken voll-
ständig an der Rückenlehne anliegt.
– Stellen Sie die Kopfstützen so ein, dass die
Oberk ant
e der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Linie mit dem oberen Teil Ihres
Kopfes befindet ››› Seite 62.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Beifahr
ersitz.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt
antritt richtig an ›››
Seite 64.
Der Beifahrerairbag kann im Ausnahmefall
››› Seite 75 abgeschaltet werden.
Einstellung des Beifahrersitzes ›››
Sei-
te 11. ACHTUNG
● Eine fa l
sche Sitzposition des Beifahrers
kann zu schweren Verletzungen führen.
● Stellen Sie den Beifahrersitz so ein, dass
mindest
ens 25 cm Platz zwischen Ihrem
Brustkorb und der Instrumententafel ist. Be- trägt der Abstand weniger als 25 cm, kann
Sie da
s
Airbag-System nicht richtig schützen.
● Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenhei-
ten einen Mindes
tabstand von 25 cm nicht
einhalten können, setzen Sie sich mit einem
Fachbetrieb in Verbindung. Dort berät man
Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.
● Halten Sie die Füße während der Fahrt im-
mer im Fußraum – l
egen Sie die Füße niemals
auf die Instrumententafel, aus dem Fenster
heraus oder auf die Sitzflächen! Durch eine
falsche Sitzposition setzen Sie sich im Falle
eines Bremsmanövers oder Unfalles einem
erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Air-
bagauslösung können Sie sich durch eine fal-
sche Sitzposition lebensgefährliche Verlet-
zungen zuziehen.
● Um die Verletzungsgefahr für den Beifahrer
beim plötzlic
hen Bremsmanöver oder Unfall
zu reduzieren, fahren Sie niemals mit stark
nach hinten geneigter Rückenlehne! Die opti-
male Schutzwirkung des Airbag-Systems und
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
sich die Rückenlehne in einer aufrechten Po-
sition befindet und der Beifahrer den Sicher-
heitsgurt richtig angelegt hat. Je weiter die
Sitzlehne nach hinten geneigt ist, desto grö-
ßer ist das Verletzungsrisiko durch einen fal-
schen Gurtbandverlauf und eine falsche Sitz-
position.
● Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt
sein, damit die optim
ale Schutzwirkung er-
zielt wird. Richtige Sitzposition der Mitfahrer auf
den Rüc
k
s
itzen Um die Verletzungsgefahr im Falle eines
plötz
lic
hen Bremsmanövers oder eines Unfal-
les zu verringern, müssen die Mitfahrer auf
der Rücksitzbank Folgendes beachten:
– Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition
ein.
– Stellen Sie die Kopfstütze auf die richtige
Pos
ition ein ››› Seite 63.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Rück s
itz.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt
antritt richtig an ››› Seite 64.
– Benutzen Sie ein geeignetes Kinderrückhal-
tesy
stem, wenn Sie Kinder im Fahrzeug mit-
nehmen ›››
Seite 77. ACHTUNG
● Eine fa l
sche Sitzposition der Mitfahrer auf
der Rücksitzbank kann zu schweren Verlet-
zungen führen.
● Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt
sein, damit die optim
ale Schutzwirkung er-
zielt wird.
● Die optimale Schutzwirkung der Sicher-
heitsgurt
e wird nur erreicht, wenn die Rü-
ckenlehne in einer aufrechten Position steht
und die Mitfahrer die Sicherheitsgurte richtig
angelegt haben. Sitzen die Mitfahrer auf der » 61
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 65 of 260

Fahrsicherheit
Crashaktive Kopfstützen*
B ei Hec
kk
ollisionen werden die Fahrzeugin-
sassen in den Sitz gepresst. Der daraus re-
sultierende Druck des Körpers auf die Rü-
ckenlehne löst die crashaktiven Kopfstützen*
an den Vordersitzen aus. Die Kopfstützen be-
wegen sich dabei sehr schnell nach vorne
und gleichzeitig nach oben. Durch diese Be-
wegung wird der Abstand des Kopfes zur
Kopfstütze verringert und die Gefahr von
Kopfverletzungen, wie z. B. Schleudertrauma,
wird dadurch vermindert. ACHTUNG
● Das F
ahren mit ausgebauten oder nicht
richtig eingestellten Kopfstützen erhöht das
Risiko schwerer Verletzungen. Das Fahren mit
falsch eingestellten Kopfstützen kann bei Un-
fällen tödliche Verletzungen verursachen und
erhöht bei plötzlichen Fahr- und Bremsmanö-
vern das Risiko von Verletzungen.
● Die Kopfstützen müssen immer der Körper-
größe entspr
echend richtig eingestellt sein. Hinweis
Die crashaktiven Kopfstützen* können auch
dann au s
lösen, wenn ein Insasse auf den Vor-
dersitzen einen starken Druck auf die Rücken-
lehne ausübt (z. B. wenn er sich beim Einstei-
gen in den Sitz „fallen“ lässt) oder wenn von
hinten gegen eine vordere Kopfstütze ge-
drückt wird. Diese unbeabsichtigte Auslö-
sung stellt jedoch keine Gefahr dar, da sich die crashaktiven Kopfstützen sofort wieder in
die Ausg
an
gsposition bewegen und wieder
einsatzbereit sind. Richtige Einstellung der hinteren
Kopf
s
tützen Abb. 75
Kopfstütze in Gebrauchsstellung Richtig eingestellte hintere Kopfstützen sind
ein w
ic
htig
er Teil des Insassenschutzes und
können in den meisten Unfallsituationen das
Verletzungsrisiko verringern.
Die äußeren hinteren Kopfstützen
– Die äußeren hinteren Kopfstützen haben
vier Po
sitionen.
– Drei Gebrauchsstellungen ››
› Abb. 75. In
diesen Positionen verhält sich die Kopfstüt-
ze wie eine konventionelle Kopfstütze, und
schützt die hinteren Insassen in Verbin-
dung mit dem Sicherheitsgurt. –
Eine Außerge
brauchsstellung.
– Zum Einstellen der Kopfstütze in Ge-
brauchs
stellung ziehen Sie sie mit beiden
Händen in Pfeilrichtung.
Die mittlere hintere Kopfstütze*
– Die mittlere hintere Kopfstütze hat nur zwei
Pos
itionen, Gebrauch (Kopfstütze oben)
und Außergebrauch (Kopfstütze unten). ACHTUNG
● Wenn s ic
h Insassen auf den Rücksitzen be-
finden, dürfen die Kopfstützen keinesfalls auf
die Außergebrauchsstellung eingestellt sein.
● Vertauschen Sie nicht die mittlere hintere
Kopfs
tütze mit den beiden äußeren Kopfstüt-
zen oder umgekehrt. Verletzungsgefahr bei
einem Unfall! VORSICHT
Beachten Sie die Hinweise zur Einstellung der
Kopf s
tützen ››› Seite 138. Pedalbereich
P ed
a
le –
Stellen Sie sicher, dass Sie das Gas-,
Br ems- u
nd K
upplungspedal immer unge-
hindert durchtreten können. »
63
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 68 of 260

Sicherheit
Tragen Sie deshalb immer den Sicherheits-
gur t
u
nd achten Sie darauf, dass Ihre Mitfah-
rer den Sicherheitsgurt vor Fahrtantritt richtig
angelegt haben!
Wichtige Sicherheitshinweise zum
Umgan
g mit den Sicherheitsgurten –
Tragen Sie den Sicherheitsgurt immer so,
wie e s
in diesem Abschnitt beschrieben
wird.
– Stellen Sie sicher, dass die Sicherheitsgur-
te j eder
zeit angelegt werden können und
nicht beschädigt sind. ACHTUNG
● Wenn Sie die
Sicherheitsgurte nicht tragen
oder falsch angelegt haben, so erhöht sich
das Risiko lebensgefährlicher oder tödlicher
Verletzungen. Die optimale Schutzwirkung
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
Sie die Sicherheitsgurte richtig benutzen.
● Legen Sie den Sicherheitsgurt vor jeder
Fahrt
- auch im Stadtverkehr - immer richtig
an. Das gilt auch für Ihren Beifahrer und die
Mitfahrer auf den Rücksitzen, da ansonsten
Verletzungsgefahr besteht.
● Für die optimale Schutzwirkung der Sicher-
heitsgurt
e ist der Gurtbandverlauf von großer
Bedeutung. ●
Mit einem Sic
herheitsgurt dürfen sich nie-
mals zwei Personen (auch Kinder nicht) an-
gurten.
● Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Sitz, solan
ge das Fahrzeug in Bewegung ist.
● Lösen Sie niemals den angelegten Sicher-
heitsgurt, so
lange das Fahrzeug in Bewegung
ist – Lebensgefahr!
● Das Gurtband darf beim Tragen des Sicher-
heitsgurt
es nicht verdreht sein.
● Das Gurtband darf nicht über feste oder
zerbrec
hliche Gegenstände (Brille, Kugel-
schreiber etc.) führen, weil dadurch bei Unfäl-
len Verletzungen verursacht werden können.
● Das Gurtband darf nicht eingeklemmt oder
besc
hädigt sein oder an scharfen Kanten
scheuern.
● Tragen Sie den Sicherheitsgurt niemals un-
ter dem Arm oder in einer anderen f
alschen
Position.
● Stark auftragende, offene Kleidung (z. B.
Mantel
über Sweatshirt) beeinträchtigt den
einwandfreien Sitz und die Funktion der Si-
cherheitsgurte.
● Der Einführtrichter für die Schlosszunge
darf
nicht durch Papier oder Ähnliches ver-
stopft sein, da sonst die Schlosszunge nicht
sicher einrasten kann.
● Verändern Sie niemals den Gurtbandverlauf
durch Gur
tbandklammern, Halteösen oder
Ähnliches.
● Ausgefranste oder eingerissene Sicher-
heitsgurt
e, Beschädigungen der Gurtverbin-
dungen, des Aufrollautomaten oder des Schlossteils können im Falle eines Unfalles
sc
h
were Verletzungen verursachen. Prüfen
Sie deshalb regelmäßig den Zustand aller Si-
cherheitsgurte.
● Sicherheitsgurte, die während eines Un-
fal
ls extrem belastet wurden, müssen von ei-
nem Fachbetrieb erneuert werden. Die Erneu-
erung kann notwendig sein, auch wenn keine
offensichtliche Beschädigung vorliegt. Außer-
dem sind die Verankerungen der Sicherheits-
gurte zu prüfen.
● Versuchen Sie niemals, die Sicherheitsgur-
te selb
st zu reparieren. Die Sicherheitsgurte
dürfen niemals in irgendeiner Art und Weise
verändert oder ausgebaut werden.
● Das Gurtband muss sauber gehalten wer-
den, da durc
h grobe Verschmutzung die Funk-
tion des Gurtaufrollautomaten beeinträchtigt
werden kann ››› Seite 212.66