ESP Seat Toledo 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2017, Model line: Toledo, Model: Seat Toledo 2017Pages: 260, PDF-Größe: 5.99 MB
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Sicherungen und GlühlampenSicherungsbelegung
Nr.Verbraucher
1Licht links
2Zentralverriegelung, Frontscheibenwischer, mit
Keyless Access
3Relais Zündanlage
4Licht rechts
5Elektrischer Fensterheber - Fahrerseite
6Zentralsteuergerät - Innenraumleuchten
7Hupe
8Anhängevorrichtung - Licht links
9
Bedienelemente in der Lenksäule (nur ohne Key-
less Access), Zentrale Motor (nur ohne Keyless
Access), Zentrale Automatikgetriebe (nur ohne
Keyless Access), Hebel Automatikgetriebe (nur
ohne Keyless Access), Zentrale ESP (nur ohne
Keyless Access), Zentrale Anhängerkupplung
(nur ohne Keyless Access), elektrische Servolen-
kung (nur ohne Keyless Access)
10Fensterheber hinten links
11Scheinwerferreinigungsanlage
12Anzeigeeinheit Radio/Navigation
13Taxi-Vorbereitung
Nr.Verbraucher
14
Steuerhebel unter dem Lenkrad, Schalter für die
Scheinwerfer, Antriebsverriegelung mit Zünd-
schlüssel (Automatikantrieb), Lichthupe, Steuer-
gerät SmartGate, Regen-/Lichtsensor, Rückfahr-
kamera
15Steuergerät Klimaanlage, Wählhebel automati-
sches Getriebe, Diagnoseverbindung
16Kombiinstrument
17Alarmanlage, Hupe
22Scheibenwaschanlage der Frontscheibe (ohne
Keyless Access)
23Beheizbare Vordersitze
24Lüfter Klimaanlage, Heizung, Steuergerät Klima-
anlage, Heizung
26Schalter für die Sitzheizung der Vordersitze
27Heckscheibenwischer
29Airbag
30
Elektrische Fensterheber, Schalter für das Rück-
fahrlicht, Steuergerät für die Klimaanlage, Steu-
ergerät für die Einparkhilfe, Außenspiegel,
Stromversorgung für mittleren Tastenbalken,
Stromversorgung für seitlichen Tastenbalken, In-
nenspiegel
31
Kraftstoffpumpe, Steuergerät für Kühlergebläse,
Geschwindigkeitsregelanlage, Relaisspule für
die Waschanlage der Frontscheibe und der Heck-
scheibe, Schalter für Scheinwerfer
Nr.Verbraucher
32Diagnoseanschluss, Leuchtweitenregulierung,
Steuerhebel unter dem Lenkrad, Regler Ambien-
tebeleuchtung
33Relaisspule Anlasser, Kupplungspedalschalter
34Beheizbare Scheibenwaschdüsen Frontscheibe
36USB-Ladedose
37Radar
39Elektrischer Zuheizer
41Heckscheibenheizung
42Elektrischer Fensterheber - Beifahrerseite
43Anhängevorrichtung - Steckerkontakt
4412V-Anschluss im Fahrzeuginnenraum, 12V-An-
schluss im Gepäckraum
45Fensterheber hinten rechts
46Frontscheibenwaschanlage, Bedienhebel unter
dem Lenkrad
47Anhängevorrichtung - Steckerkontakt
48Anhängevorrichtung - Licht rechts
49Steuergerät Kraftstoffpumpe
50Radio
51Heizung für Außenspiegel
52Keyless Access
53Lenkersperre (Keyless Access)»
87
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 107 of 260

Einführung in das System Easy Connect*
Kontrollleuchten W arn- u
nd K
ontrollleuchtenLesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 34
.
Die Warn- und Kontrollleuchten zeigen Warn-
ungen ››› , Störungen
››› oder bestimmte
Fu nktionen an. Einig
e Warn- und Kontroll-
leuchten leuchten beim Einschalten der Zün-
dung auf und müssen bei laufendem Motor
oder während der Fahrt verlöschen.
Je nach Modellausführung können im Display
des Kombiinstruments zusätzlich Textmel-
dungen angezeigt werden, die weitere Infor-
mationen geben oder zu Handlungen auffor-
dern ›››
Seite 100.
Je nach Fahrzeugausstattung kann statt einer
Warnleuchte im Display des Kombiinstru-
ments eine symbolische Darstellung ange-
zeigt werden.
Beim Aufleuchten einiger Warn- und Kontroll-
leuchten ertönen zusätzlich akustische Sig-
nale. ACHTUNG
Das Missachten aufleuchtender Warnleuchten
und T
extmeldungen kann zum Liegenbleiben
im Straßenverkehr, zu Unfällen und schweren
Verletzungen führen. ●
Mis s
achten Sie niemals aufleuchtende
Warnleuchten und Textmeldungen.
● Halten Sie das Fahrzeug an, sobald es mög-
lich und s
icher ist.
● Fahrzeug so in sicherer Entfernung zum
fließenden Verk
ehr abstellen, dass keine Tei-
le der Abgasanlage mit leicht entflammbaren
Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung
kommen (z.B. trockenes Gras, Kraftstoff).
● Ein liegengebliebenes Fahrzeug stellt ein
hohes Unf
allrisiko für sich selbst und andere
Verkehrsteilnehmer dar. Falls erforderlich,
Warnblinkanlage einschalten und Warndrei-
eck aufstellen, um andere Verkehrsteilneh-
mer zu warnen.
● Bevor die Motorraumklappe geöffnet wird,
den Motor aus
schalten und ausreichend ab-
kühlen lassen.
● Der Motorraum jedes Fahrzeugs ist ein ge-
fährlicher Ber
eich und kann schwere Verlet-
zungen verursachen ››› Seite 216. VORSICHT
Das Missachten aufleuchtender Kontroll-
leuc ht
en und Textmeldungen kann zu Fahr-
zeugbeschädigungen führen. Einführung in das System
E
a
sy
Connect*
Systemeinstellungen (CAR)* CAR Menü Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 21.
Zur Auswahl der Einstellmenüs die System
Easy Connect-Taste und die Funktionsflä-
c he S
ETUP drücken.
Die An z
ah
l der tatsächlich verfügbaren Me-
nüs und die Bezeichnung der verschiedenen
Menüoptionen sind von der Elektronik und
der Ausstattung des Fahrzeugs abhängig.
Wenn das Prüfkästchen der Funktionstaste
markiert ist , ist die Funktion aktiv.
Bei Drücken der Menütaste wird automa-
ti s
c
h das zuletzt aktivierte Menü aufgerufen.
Die in den Einstellungsmenüs vorgenomme-
nen Änderungen werden nach Schließen der
Menüs automatisch gespeichert.
Funktionstasten im Menü
Einstellungen Fahr- zeugSeite
ESC-System››› Seite 167
Reifen››› Seite 234» 105
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 110 of 260

Bedienung
Sprachgesteuerte Bedienung des Audio-, Telefon- und Navigations-Systems Abb. 115
Bedienelemente am LenkradTasteRadioMedia (außer AUX)AUXTelefona)Navigation a)
ADrehen
Lautstärke erhöhen/verringern.
Audio-Modus ist nicht erforder-
lich (Radio).Lautstärke erhöhen/verringern.
Audio-Modus ist nicht erforder-
lich (Medien).Lautstärke erhöhen/verringern.
Audio-Modus ist nicht erforder-
lich (Medien).Lautstärke erhöhen/verringern.
Telefonmodus ist nicht erfor-
derlich.
Ansagelautstärke erhöhen/ver-
ringern. Der Navigationsmodus
ist nicht erforderlich, es muss
jedoch zum Zeitpunkt des Ein-
stellens der Lautstärke eine An-
sage erfolgen.
ADrückenStummschalten.Stummschalten.Stummschalten.Eingehenden Anruf stumm-
schalten.Aktuell wiedergegebene Navi-
gationsansage stummschalten.
Ba)Sprachsteuerung einschalten/ausschalten.
Diese Funktion kann von jedem Modus aus durchgeführt werden (Audio, Medien, Navigation, Assistenten, Fahrzeugzustand, Fahrdaten). Im Telefonmodus hat die Taste
während eines aktiven Telefongesprächs keine Funktion, ansonsten Radio-/Media-Funktion (außer AUX).
C/
DVorherigen/nächsten Sender
suchen b)
.
Kurz drücken: Wechsel zum
vorherigen/nächsten Titel.
Lang drücken: schneller
Rück-/Vorlauf c)
.
Keine Funktion
- Kein aktiver Anruf: Radio-/Me-
dia-Funktion (außer AUX)
- Aktiver Anruf: keine FunktionKeine Funktion in den restli-
chen Modi (Navigation, Assis-
tenten, Fahrzeugzustand, Fahr-
daten).
E/Fa)Menüwechsel im Kombiinstrument.
Diese Funktion kann von jedem Modus aus durchgeführt werden (Audio, Medien, Navigation, Assistenten, Fahrzeugzustand, Fahrdaten). 108
Page 118 of 260

Bedienung
Automatisches Öffnen und Schließen
B ei Err
eic
hen einer Geschwindigkeit von etwa
15 km/h (9 mph) verriegeln sich die Türen
und die Heckklappe automatisch.
Die Türen entriegeln sich wieder automa-
tisch, wenn der Schlüssel aus dem Zünd-
schloss abgezogen wird. Der Fahrer oder der
Beifahrer können die Türen außerdem durch
Drücken der Taste ››› Seite 117 der Zentral-
verriegelung oder durch Ziehen des Türöff-
nungshebels der Tür vorne öffnen. ACHTUNG
Die verriegelten Türen verhindern ein gewalt-
same s
Eindringen in das Auto, z. B. während
des Wartens an Kreuzungen. Bei einem Unfall
wird jedoch der Zugang in den Fahrzeugin-
nenraum erschwert – Lebensgefahr! Hinweis
● Sie können die indiv iduel
le Einstellung bei
Ihrem SEAT-Händler aktivieren lassen.
● Bei einem Unfall mit Airbag-Auslösung wer-
den die verrie
gelten Türen automatisch ent-
riegelt, um Helfern den Zugang in das Fahr-
zeug zu ermöglichen.
● Bei einer Störung des Zentralverriegelungs-
syst
ems können Sie mit dem Schlüssel nur
die Fahrertür ent- oder verriegeln ››› Sei- te 116. Die anderen
Tür
en sowie die Heck-
klappe können manuell bedient werden.
–Notverriegelung ›››
Seite 10.
– Notentriegelung der Heckklappe
››› Seite 10. Mit dem Fahrzeugschlüssel öffnen
Abb. 122
Positionen des Schlüssels bei Ver-
rie gelu
ng und Entriegelung des Fahrzeugs –
Drehen Sie den Schlüssel im Schließzylin-
der der F ahr
er
tür in Fahrtrichtung bis zur
Öffnungsposition A
› ›
›
Abb. 122.
– Ziehen Sie den Griff und öffnen Sie die Tür. ●
All
e Türen (bei Fahrzeugen mit Diebstahl-
warnanlage nur die Fahrertür) werden entrie-
gelt.
● Die Heckklappe ist entriegelt.
● Die Tankklappe wird entriegelt 1)
.
● Bei Türkontaktschaltung schaltet sich die
Innenbeleucht
ung ein.
● Die Safe-Sicherung wird deaktiviert.
● Die Leuchte der Fahrertür hört auf zu blin-
ken (fal
ls das Fahrzeug nicht mir einer Ein-
bruchsicherung ausgestattet ist) ››› Sei-
te 121. Hinweis
Bei Fahrzeugen, die mit einer Diebstahlwarn-
anl ag
e ausgestattet sind, stehen nach dem
Öffnen der Tür 15 Sekunden zur Verfügung,
um den Schlüssel in das Zündschloss einzu-
stecken und die Zündung einzuschalten. Wird
nach 15 Sekunden die Zündung nicht einge-
schaltet, wird der Alarm ausgelöst. Abschließen
–
Drehen Sie den Schlüssel im Schließzylin-
der der F ahr
er
tür gegen die Fahrtrichtung
bis zur Schließposition B
› ›
›
Abb. 122. 1)
Gilt für Fahrzeuge mit Tankverschlussdeckel ohne
Sch lüs
sel.
116
Page 125 of 260

Öffnen und schließen
Heckklappe Öff nen u
nd s
chließenAbb. 128
Heckklappe: Öffnen von außen Abb. 129
Ausschnitt aus der Innenverklei-
du n
g Hec
kklappe: Griffmulde zum Zuziehen Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 10.
Die Öffnung der Heckklappe erfolgt über ein
elektrisches System. Es wird über den Griff in Form des Markenlogos in der Heckklappe be-
dient.
Je nac
h Fahrzeugzustand ist die Funktion die-
ses Systems verfügbar bzw. gesperrt.
Wenn die Heckklappe verriegelt ist, kann sie
nicht geöffnet werden. Wenn sie jedoch ent-
riegelt ist, ist die Funktion des Öffnungssys-
tems freigeschaltet und die Heckklappe kann
geöffnet werden.
Zum Umschalten zwischen den Zuständen
Verriegelt/Entriegelt betätigen Sie die Taste
bzw. die Taste am Funkschlüssel.
Ist die Heckklappe geöffnet oder nicht richtig
geschlossen, wird dies im Display des Kombi-
Instruments angezeigt.* Wird bei Erreichen
einer Geschwindigkeit von 6 km/h (4 mph)
die Heckklappe geöffnet, ertönt zusätzlich
ein Warnsignal.* ACHTUNG
● Eine nicht or
dnungsgemäß geschlossene
Heckklappe kann gefährlich sein.
● Drücken Sie die Heckklappe nicht mit der
Hand auf der Heck
scheibe zu. Die Heckschei-
be könnte zersplittern – Verletzungsgefahr!
● Achten Sie nach dem Schließen der Heck-
klap
pe darauf, dass diese verriegelt ist, damit
sie sich nicht plötzlich während der Fahrt öff-
nen kann.
● Niemals Kinder im oder am Fahrzeug spie-
len la
ssen. Ein verschlossenes Fahrzeug kann sich je nach Jahreszeit extrem aufheizen bzw.
abkühl
en u
nd zu ernsthaften Verletzun-
gen/Erkrankungen oder sogar zum Tode füh-
ren. Schließen und Verriegeln Sie sowohl die
Heckklappe wie auch alle anderen Türen,
wenn Sie das Fahrzeug nicht benutzen.
● Seien Sie beim Schließen der Heckklappe
nicht u
naufmerksam oder leichtfertig, dies
könnte zu schweren Verletzungen bei Ihnen
oder Dritten führen. Stellen Sie immer sicher,
dass sich niemand im Schwenkbereich der
Heckklappe befindet.
● Fahren Sie nie mit angelehnter oder geö-
ffneter Hec
kklappe, da Abgase in den Innen-
raum gelangen könnten – Vergiftungsgefahr!
● Wenn Sie nur den Gepäckraum öffnen, las-
sen Sie nicht
den Schlüssel darin liegen.
Wenn Sie den Schlüssel im Innern vergessen,
können Sie das Fahrzeug nicht mehr öffnen. Hinweis
● Nach dem Sc
hließen der Klappe wird der
Schließzylinder verriegelt und das Alarmsys-
tem aktiviert. Dies gilt nur, wenn das Fahr-
zeug vor dem Schließen der Klappe verriegelt
wurde.
● Beim Beschleunigen oder bei Geschwindig-
keiten über 5 km/h (3 mph) w
ird der Griff im
oberen Bereich der Kennzeichenvertiefung
verriegelt. Nach dem Anhalten und Öffnen der
Tür wird der Griff wieder entriegelt. 123
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 165 of 260

Fahren
Benzinmotoren 1 – Zündung ausgeschaltet, Motor abge-
s t
el
lt, die Lenkung kann gesperrt werden
2 – Zündung eingeschaltet
3 – Motor anlassen
Die selmot
or
en
1 – Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr,
Zündu n
g au
sgeschaltet, Motor abgestellt, die
Lenkung kann gesperrt werden
2 – Motor vorglühen, Zündung eingeschal-
t et
3 – Motor anlassen
Z um
S
perren der Lenkung bei abgezogenem
Zündschlüssel drehen Sie das Lenkrad, bis
der Lenkungssperrbolzen hörbar einrastet.
Wenn die Lenkung gesperrt ist und der Zünd-
schlüssel sich nicht oder nur schwer in die
Stellung 2 drehen lässt, bewegen Sie das
L enk
r
ad etwas hin und her – die Lenksperre
wird dadurch entlastet. Starterknopf Abb. 174
In der Lenksäule: Starterknopf des
s c
h
lüssellosen Schließ- und Startsystem Key-
less Access. Bei Rechtslenker-Fahrzeugen ist
die Anordnung symmetrisch. Abb. 175
Notstart bei Fahrzeugen mit Keyless
A c
c
ess. Der Starterknopf kann nur bedient werden,
w
enn s ic
h ein gültiger Fahrzeugschlüssel im
Fahrzeug befindet. Beim Verlassen des Fahrzeugs
wird bei au
s-
geschalteter Zündung durch das Öffnen der
Fahrertür die elektronische Lenksäulenverrie-
gelung aktiviert.
Zündung ein- und ausschalten
● Starterknopf ››› Abb. 174
einmal kurz drü-
cken, ohne das Brems- oder Kupplungspedal
zu betätigen ››› .
Not s
t
artfunktion
Wenn kein gültiger Fahrzeugschlüssel im
Fahrzeuginnenraum erkannt wurde, muss die
Notstartfunktion durchgeführt werden. Im
Display des Kombiinstruments erscheint eine
entsprechende Anzeige. Das kann z. B. bei
einer schwachen oder entladenen Batterie im
Fahrzeugschlüssel der Fall sein:
● Fahrzeugschlüssel unmittelbar nach dem
Drücken de
s Starterknopfs an die Lenksäule
halten ››› Abb. 175.
● Die Zündung wird automatisch eingeschal-
tet u
nd ggf. wird der Motor gestartet.
Notabschaltung
Wenn sich der Motor nicht durch kurzes Drü-
cken des Starterknopfs abstellen lässt, muss
eine Notabschaltung durchgeführt werden:
● Starterknopf zweimal innerhalb 1 Sekunde
drücken oder einm
al länger als 2 Sekunden
drücken ››› .
»
163
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 167 of 260

Fahren
●
Beim Ha lt
e- oder Bremsvorgang mit einem
Fahrzeug mit Benzinmotor und manuellem
Getriebe im niedrigen Drehzahlbereich treten
Sie das Kupplungspedal. Ansonsten kann es
zur Funktionseinschränkung des Bremskraft-
verstärkers kommen – Unfallgefahr!
● Bei einer Beschädigung eines serienmäßi-
gen Front
spoilers bzw. der nachträglichen
Montage eines anderen Frontspoilers, Rad-
vollblenden usw. muss sichergestellt sein,
dass die Luftzufuhr zu den Vorderradbremsen
nicht beeinträchtigt wird. Anderenfalls kann
es zur Funktionseinschränkung der Bremsen
kommen – Unfallgefahr!!
● Lösen Sie die Handbremse immer vollstän-
dig. Eine nur zum
Teil gelöste Handbremse
kann zum Überhitzen der hinteren Bremsen
führen und somit die Funktion der Bremsanla-
ge negativ beeinflussen – Unfallgefahr!
● Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt
im Fahrz
eug zurück. Die Kinder könnten sonst
z. B. die Handbremse lösen oder den Gang
herausnehmen. Das Fahrzeug könnte sich in
Bewegung setzen - Unfallgefahr!
● Bei zu niedrigem Kraftstoffstand kann der
Motor unr
egelmäßig funktionieren oder aus-
gehen. Dadurch kann die Wirksamkeit der
bremsunterstützenden Systeme beeinträch-
tigt werden – Unfallgefahr!
● Passen Sie die Fahrweise immer den Sicht-,
Wetter
-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnis-
sen an. Die erhöhte Fahrsicherheit, die die
bremsunterstützenden Systeme bieten, sollte
Sie niemals dazu verleiten, ein erhöhtes Si-
cherheitsrisiko einzugehen – Unfallgefahr! VORSICHT
● Be ac
hten Sie die Hinweise zu neuen Brems-
belägen ››› Seite 174.
● Ein leichter Druck auf das Bremspedal ohne
die Notwendigkeit
einer Bremsung führt zu
einem vorzeitigem Verschleiß. Dies führt zum
Überhitzen der Bremsen und damit zu einem
längeren Bremsweg und zu größerem Ver-
schleiß.
● Um die einwandfreie Funktion des Brems-
ass
istenten sicherzustellen, müssen alle
Räder mit vom Hersteller zugelassenen Rei-
fen ausgestattet sein. Hinweis
● Bei einer Not br
emsung, die vom Bremssys-
tem als gefährlich für die nachfolgenden
Fahrzeuge bewertet wird, blinkt automatisch
das Bremslicht. Nachdem die Geschwindig-
keit auf unter 10 km/h (6 mph) reduziert oder
das Fahrzeug angehalten wurde, wird das
Blinken des Bremslichts beendet und es
schaltet sich die Warnblinkanlage ein. Nach
dem Beschleunigen oder beim Wiederanfah-
ren wird die Warnblinkanlage automatisch
ausgeschaltet.
● Bevor Sie eine längere Strecke mit starkem
Gefälle bef
ahren, verringern Sie bitte die Ge-
schwindigkeit, schalten Sie in den nächst
niedrigeren Gang (Schaltgetriebe) bzw. wäh-
len Sie eine niedrigere Fahrstufe (automati-
sches Getriebe). Dadurch nutzen Sie die
Bremswirkung des Motors aus und entlasten
die Bremsen. Müssen Sie zusätzlich brem- sen, so tun Sie dies nicht anhaltend, sondern
in Inter
v
allen.
● Änderungen am Fahrzeug (z. B. am Motor,
an den Bremsen, am Fahr
gestell oder eine an-
dere Kombination von Reifen und Felgen)
können die Funktion des bremsunterstützen-
den Systemen beeinflussen ››› Seite 205, Zu-
behör und technische Änderungen.
● Bei einer Störung des ABS-Systems schal-
ten sic
h automatisch auch das ESP, die ASR
und die EDS aus. Falls im ABS eine Störung
auftritt, wird dies durch die Kontrollleuchte
angezeigt ››› Seite 168. Kontrollleuchte
Die Warnleuchte
leuc
ht
et bei zu niedrigem
Bremsflüssigkeitsstand oder bei einer Stö-
rung der ABS-Anlage auf.
Im Informations-Display wird angezeigt:
Bremsflüssigkeit. Bedienungsan-
leitung!
Halten Sie an, schalten Sie den Motor aus
und überprüfen Sie den Bremsflüssigkeits-
stand ››› Seite 224. ACHTUNG
● Beim Öff nen de
s Motorraums zur Überprü-
fung der Bremsflüssigkeit beachten Sie bitte
folgende Anweisungen ››› Seite 216, Motor-
raum. » 165
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 169 of 260

Fahren
Im Informations-Display wird angezeigt: Lösen Sie die Handbremse!
Brems- und Stabilisierungs-
S y
s
teme
elektronisches Stabilisierungspro-
gramm (ESC) Das ESP verbessert die Kontrolle über das
Fahr
z
eug in Grenzsituationen, wie z. B. bei
plötzlicher Richtungsänderung. In bestimm-
ten Fahrsituationen reduziert das ESP die
Schleudergefahr und verbessert die Fahrsta-
bilität.
Durch die Lenkbewegung und die Fahrge-
schwindigkeit wird die vom Fahrer gewünsch-
te Fahrtrichtung bestimmt und fortlaufend
mit dem tatsächlichen Fahrzeugverhalten ver-
glichen. Bei Abweichungen, wie z. B. begin-
nendes Schleudern des Fahrzeugs, bremst
die ESC das entsprechende Rad automatisch
ab.
Während eines Eingriffs des Systems blinkt
die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument.
In das elektronische Stabilisierungspro-
gramm (ESP) sind folgende Systeme integ-
riert:
● Antiblockiersystem (ABS), ●
Antrieb s
schlupfregelung (ASR),
● Elektronische Differenzialsperre (EDS),
● Hydraulischer Bremsassistent (HBA),
● Berganfahrassistent (HHC)
Die ASR sollt
e normalerweise immer einge-
schaltet sein. Nur in bestimmten Ausnahme-
situationen, wenn Schlupf erwünscht ist,
kann es sinnvoll sein, das System auszu-
schalten. Beispiele:
● beim Fahren mit Schneeketten,
● beim Fahren in Tiefschnee oder auf locke-
rem Grund,
● beim „Fr
eischaukeln“ des festgefahrenen
Fahrz
eugs.
Sobald es die Situation zulässt, schalten Sie
die ASR wieder ein.
Hydraulischer Bremsassistent (HBA)*
Der Bremsassistent wird durch die sehr
schnelle Betätigung des Bremspedals ausge-
löst. Er erhöht den Bremsdruck und trägt so
zu einer Verkürzung des Bremswegs bei. Zur
maximalen Reduzierung des Anhaltewegs
halten Sie bis zum Fahrzeugstillstand das
Bremspedal durchgetreten.
Dank der Unterstützung dieses Systems akti-
viert sich das ABS schneller und wirksamer.
Wenn Sie das Bremspedal loslassen, wird der
Bremsassistent automatisch deaktiviert. Berganfahrassistent (HHC)*
Der Ber
ganfahrassistent erleichtert das An-
fahren an Steigungen. Das System hält den
durch die Bremspedalbetätigung erzeugten
Bremsdruck noch ca. 2 Sekunden nach Lösen
des Bremspedals. Der Fahrer kann also den
Fuß vom Bremspedal auf das Gaspedal wech-
seln und an der Steigung anfahren, ohne die
Handbremse betätigen zu müssen. Der
Bremsdruck sinkt allmählich ab, je mehr Gas
gegeben wird. Wenn das Fahrzeug nicht in-
nerhalb von 2 Sekunden anfährt, beginnt es
zurückzurollen.
Der Berganfahrassistent aktiviert sich ab ei-
ner Steigung von 5%, wenn die Fahrertür ge-
schlossen ist. Er wird nur beim Vorwärts- oder
Rückwärts-Anfahren an Steigungen aktiviert.
aktiv. Bei Bergabfahrten ist er inaktiv.
Kontrollleuchte
Blinkt die Kontrollleuchte , greift das ESP
regelnd ein.
Leuchtet die Kontrollleuchte beim Ein-
schalten der Zündung auf, kann es sein, dass
sich das ESP aus technischen Gründen aus-
geschaltet hat. Zündung aus- und wieder ein-
schalten. Wenn die Kontrollleuchte nach er-
neutem Einschalten der Zündung ausge-
schaltet ist, funktioniert das ESP wieder nor-
mal.
Leuchtet die Kontrollleuchte weiterhin auf,
liegt eine Störung am ESP vor. »
167
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 170 of 260

Bedienung
Im Informations-Display wird angezeigt: Störung: Elektronisches Stabili-
sierungsprogramm (ESP)
oder Störung: Antriebsschlupfregelung
(ASR)
W enden
Sie s
ich bitte an eine Vertragswerk-
statt. Hinweis
Wird die Batterie ein- und wieder ausgeschal-
tet, l euc
htet beim Einschalten die gelbe Kon-
trollleuchte auf . Diese Kontrollleuchte soll-
te nach einer kurzen Fahrtstrecke erlöschen. Antiblockiersystem (ABS)
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder
beim Br
emsen. Auf
die
se Weise behält der
Fahrer eine bessere Kontrolle über das Fahr-
zeug.
Die Funktion des ABS macht sich durch eine
pulsierende Bewegung des Bremspedals be-
merkbar, die mit Geräuschen verbunden ist.
Lassen Sie während des ABS-Eingriffs das
Bremspedal getreten. Bei Loslassen des
Bremspedals schaltet sich das ABS ab. Brem-
sen Sie während des ABS-Eingriffs niemals
unterbrochen! Kontrollleuchte
Leucht
et die Kontrollleuchte auf, liegt eine
Störung am ABS vor.
Im Informations-Display wird angezeigt:
Fehler ABS
Im Fahrzeug funktioniert nur das Bremssys-
tem ohne Unterstützung des ABS-Systems.
Wenden Sie sich bitte an eine Vertragswerk-
statt. ACHTUNG
● Leuc ht
et die Kontrollleuchte ››› Seite 165
zusammen mit der Kontrollleuchte , ,
das Fahrzeug anhalten! Wenden Sie sich bitte
an eine Vertragswerkstatt.
● Eine Störung am Antiblockiersystem (ABS)
kann läng
ere Bremswege verursachen - Un-
fallgefahr! Antriebsschlupfregelung (ASR)*
Bei durchdrehenden Rädern passt die ASR
die Antrie
b
sk
raft des Motors an die Fahrbe-
dingungen an. Die ASR erleichtert selbst bei
ungünstigen Fahrbedingungen das Anfahren,
Beschleunigen und Bergauffahren.
Blinkt die Kontrollleuchte auf, greift das
ASR regelnd ein.
Leuchtet die Kontrollleuchte beim Ein-
schalten der Zündung auf, kann es sein, dass sich das ASR-System aus technischen Grün-
den ausge
schaltet hat. Zündung aus- und
wieder einschalten. Wenn die Kontrollleuchte
nach erneutem Einschalten der Zündung aus-
geschaltet ist, funktioniert das ASR wieder
normal.
Leuchtet die Kontrollleuchte weiterhin auf,
liegt eine Störung am ASR vor.
Im Informations-Display wird angezeigt:
Störung: Antriebsschlupfregelung
(ASR)
Wenden Sie sich bitte an eine Vertragswerk-
statt.
Elektronische Differenzialsperre Wenn eines der Räder durchdreht, bremst die
ED
S
die
ses Rad ab und überträgt die An-
triebskraft auf die übrigen Räder. Dies erhöht
die Stabilität des Fahrzeugs und verbessert
den Fahrbetrieb.
Damit die Scheibenbremse des abgebrems-
ten Rades nicht zu sehr erhitzt, schaltet sich
die EDS bei ungewöhnlich starker Beanspru-
chung automatisch aus. Das Fahrzeug bleibt
betriebsfähig und hat die gleichen Eigen-
schaften wie ein Fahrzeug ohne EDS. Sobald
die Bremse abgekühlt ist, schaltet sich die
EDS automatisch wieder ein.
168
Page 173 of 260

Fahren
Anzeigefeld für Wählhebelstellungen Abb. 178
Wählhebel Abb. 179
Info-Display: Wählhebelstellungen. Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 37.
Die aktuelle Wählhebelstellung wird im Infor-
mations-Display des Kombi-Instruments an-
gezeigt 1
› ›
› Abb
. 179. P – Parksperre
In die ser
St
ellung sind die Antriebsräder me-
chanisch gesperrt.
Die Parksperre darf nur bei stehendem Fahr-
zeug eingelegt werden.
Möchten Sie den Wählhebel in bzw. aus die-
ser Stellung bringen, müssen Sie die Sperr-
taste im Wählhebelgriff und gleichzeitig das
Bremspedal betätigen.
Bei entladener Batterie lässt sich der Wählhe-
bel nicht aus der Stellung P herausnehmen.
R – Rückwärtsgang
D er Rüc
k
wärtsgang darf nur bei stehendem
Fahrzeug und im Leerlauf des Motors einge-
legt werden.
Vor dem Einlegen der Stellung R aus den
Stellungen P oder N muss das Bremspedal
getreten und gleichzeitig die Sperrtaste ge-
drückt werden.
Wenn die Zündung eingeschaltet ist und der
Wählhebel in Stellung R steht, leuchten die
Rückfahrscheinwerfer.
N – Neutral (Leerlaufstellung)
In die ser
St
ellung ist das Getriebe im Leer-
lauf.
Wenn Sie den Wählhebel aus der Stellung N
(wenn sich der Hebel länger als 2 Sekunden
in dieser Position befindet) in die Stellung Doder R verstellen möchten, müssen Sie bei
Ges
chwindigkeiten unter 5 km/h (3 mph), so-
wie beim stehenden Fahrzeug und bei einge-
schalteter Zündung, das Bremspedal treten.
D – Dauerstellung für Vorwärtsfahrt
In die ser
St
ellung werden die Vorwärts-Gän-
ge, abhängig von Motorbelastung, Fahrge-
schwindigkeit und dynamischem Schaltpro-
gramm, automatisch hoch- und herunterge-
schaltet.
Zum Einlegen der Stellung D aus Stellung N
müssen Sie bei einer Geschwindigkeit unter
5 km/h (3 mph) bzw. bei stehendem Fahr-
zeug das Bremspedal treten.
Unter bestimmten Gegebenheiten (z. B. Fah-
ren im Gebirge oder bei Anhängerbetrieb)
kann es vorteilhaft sein, vorübergehend in
das manuelle Schaltprogramm ››› Seite 172
zu schalten, um das Übersetzungsverhältnis
von Hand den Fahrbedingungen anzupassen.
S – Sportstellung
D ur
c
h spätes Hochschalten wird das Leis-
tungspotenzial des Motors voll ausgenutzt.
Das Herunterschalten erfolgt bei höheren
Motordrehzahlen als in der Stellung D.
Beim Einlegen des Wählhebels in die Stel-
lung S aus Stellung D müssen Sie die Sperr-
taste im Wählhebelgriff drücken.
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