ABS TOYOTA PROACE CITY 2020 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: TOYOTA, Model Year: 2020, Model line: PROACE CITY, Model: TOYOTA PROACE CITY 2020Pages: 272, PDF-Größe: 61.23 MB
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Sicherheit
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WARNI NG
ASR / DSCDiese Systeme verbessern zwar die Sicherheit beim normalen Betrieb, sie sollten jedoch nicht den Fahrer zum Eingehen erhöhter Risiken oder zum Fahren mit hohen Geschwindigkeiten ermutigen.Bei einer Beeinträchtigung der Reifenhaftung auf der Fahrbahn (Regen, Schneee, Eis) besteht Gefahr von zunehmendem Traktionsverlust. Daher ist für Ihre Sicherheit unverzichtbar, diese System unter allen Umständen aktiviert zu lassen - insbesondere bei erschwerten Fahrbedingungen.Die korrekte Funktion dieser Systeme setzt voraus, dass die Herstellerempfehlungen für Räder (Reifen und Felgen), Brems- und Elektronikbauteile befolgt und dass dieselben Montage- und Reparaturverfahren wie bei TOYOTA-Händlern angewendet werden.Die Verwendung von Winterreifen wird generell empfohlen, da sie unter Winterbedingungen einen besseren Grip bieten. Alle vier Räder müssen mit für dieses Fahrzeug zugelassenen Reifen
ausgerüstet werden.
Anhängerstabilisierung (TSA)
Dieses System verringert bei Anhängerbetrieb das Schlingern von Fahrzeug und Anhänger.
Bedienung
Das System wird bei jedem Einschalten der Zündung
automatisch aktiviert.
Die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) muss störungsfrei sein.Bei Geschwindigkeiten zwischen 60 und 160 km/h erkennt das System Schlingerbewegungen des Anhängers und betätigt die Bremsen entsprechend, um den Anhänger zu stabilisieren. Gegebenenfalls begrenzt es auch die Motorleistung, um das Fahrzeug zu verlangsamen.Diese Warnleuchte blinkt auf dem Kombiinstrument, um auf den Systemeingriff aufmerksam zu machen und die Bremsleuchten leuchten auf.Informationen über Gewichte und Anhängelasten finden Sie im Abschnitt Technische Daten des Motors und Anhängelasten der Zulassungspapiere.Um einen sicheren Betrieb mit Anhängerkupplung zu gewährleisten, siehe den entsprechenden Abschnitt.
Störung
Bei Auftreten einer Störung leuchtet diese Warnleuchte im Kombiinstrument auf, begleitet von einer Bildschirmmeldung und einem akustischen Signal.
Falls Sie den Anhängerbetrieb fortsetzten möchten, die Geschwindigkeit reduzieren und mit erhöhter Vorsicht fahren!Lassen Sie das System von einem TOYOTA-Händler oder einer Fachwerkstatt überprüfen.
WARNI NG
Die Anhängerstabilisierung bietet bei Normalbetrieb erhöhte Sicherheit, vorausgesetzt
die Empfehlungen für Anhängerbetrieb werden befolgt. Sie sollte den Fahrer nicht dazu ermutigen, Risiken einzugehen, wie z. B. das Ziehen eines Anhängers unter widrigen Betriebsbedingungen (Überlastung, Nichtbeachtung der Anhänger-Stützlast, verschlissene Reifen oder ungenügender Reifendruck, Bremssystemdefekte usw.) oder mit überhöhter Geschwindigkeit zu fahren.Unter gewissen Umständen kann das System ein Schlingern des Anhängers nicht erkennen, insbesondere bei leichten Anhängern.Beim Fahrt auf rutschigen oder abschüssigen Fahrbahnen kann das System u. U. plötzliches Ausbrechen des Anhängers nicht verhindern.
Advanced Grip Control
Ein spezielles, patentiertes Traktionskontrollsystem, das das Fahrverhalten auf Schnee, in Schlamm und Sand verbessert.Dank dieses Systems, das für eine Reihe von Bedingungen optimiert ist, können Sie auch unter
rutschigen Fahrbahnbedingungen (wie sie beim normalen Pkw-Betrieb auftreten) manövrieren.In Verbindung mit Ganzjahresreifen (Gipfel- und Schneeflockensymbol) bietet das System einen guten Kompromiss zwischen Sicherheit, Traktion und Fahrstabilität.Das Gaspedal sollte ausreichend gedrückt werden, damit das System die Leistung des Motors nutzen kann. Hohe Motordrehzahlen beim Betrieb sind vollkommen normal.
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Sicherheit
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Fahrassistent bei Gefälle
Das System bietet eine Hilfestellung bei Bergabfahrten auf losem oder weichem Untergrund (Schotter, Schlamm usw.) oder bei starkem Gefälle.Dieses System reduziert bei Bergabfahrten im Vorwärts- und im Rückwärtsgang das Risiko von Schlupf oder des Verlustes der Kontrolle über das Fahrzeug.Während einer Bergabfahrt unterstützt es den Fahrer dabei, je nach eingelegtem Gang eine konstante Geschwindigkeit beizubehalten und dabei die Bremsen allmählich freizugeben.
NOTIC E
Zur Aktivierung des Systems muss das Gefälle mehr als 5% betragen.Das System arbeitet auch in Neutralstellung des Getriebes.Ansonsten einen der Geschwindigkeit entsprechenden Gang einlegen, damit der Motor nicht abstirbt.Bei einem Automatikgetriebe arbeitet das System in den Positionen N, D oder R des Getriebemodus-Wahlschalters.
WARNI NG
Wenn das System anspricht, wird automatisch das Active Safety Brake-System deaktiviert.
NOTIC E
Das System spricht nicht an:– falls die Geschwindigkeit des Fahrzeugs über 70 km/h beträgt,– falls die Geschwindigkeit des Fahrzeugs von der Adaptiver Geschwindigkeitsregler geregelt wird (je nach Getriebetyp).
Einschalten
Bei Standardeinstellung ist das System nicht aktiviert.Der Status der Funktion wird beim Ausschalten der Zündung nicht gespeichert.Der Fahrer kann das System bei laufendem Motor, bei stehendem Fahrzeug oder bei Fahrbetrieb mit Geschwindigkeiten bis 50 km/h aktivieren.
► Zum Aktivieren des Systems bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h diese Taste drücken, bis deren Kontrollleuchte aufleuchtet. Die Kontrollleuchte leuchtet auf dem Kombiinstrument grün auf.Das System ist bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h ansprechbereit.
► Sobald das Fahrzeug ein Gefälle hinabfährt, können Sie das Gaspedal und das Bremspedal freigeben. Das System regelt die Geschwindigkeit selbsttätig:– Falls der erste oder zweite Gang eingelegt ist, verringert sich die Geschwindigkeit und die Kontrollleuchte blinkt in schneller Folge.– Bei Leerlauf des Getriebs oder gedrücktem Kupplungspedal wird die Geschwindigkeit reduziert und die Kontrollleuchte blinkt langsam. In diesem Fall ist die aufrechterhaltene Geschwindigkeit geringer.Wenn das Fahrzeug auf einer Gefällestrecke steht und Sie das Gas- und Bremspedal freigeben, löst das System die Bremsen allmählich, um das Fahrzeug in Bewegung zu versetzen.Die Bremsleuchten werden von der Systemsteuerung automatisch betätigt.Falls die Geschwindigkeit 30 km/h überschreitet, pausiert die Steuerung automatisch und die Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument wird wieder grau, doch die grüne Kontrollleuchte in der Taste leuchtet weiterhin.Die Steuerung wird automatisch fortgesetzt, sobald
die Geschwindigkeit wieder unter 30 km/h sinkt, wenn Gefälle und Pedalstatus die Ansprechbedingungen entsprechen.Sie können jederzeit das Gas- oder Bremspedal betätigen.
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Sicherheit
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Jeder Rücksitz ist mit einem eigenen Sicherheitsgurt ausgerüstet. Diese Gurte weisen jedoch keinen Gurtstraffer oder Zugbegrenzer auf.Achten Sie darauf, dass jeder Sicherheitsgurt in sein zugeordnetes Gurtschloss eingeführt wird.Keinesfalls die Sicherheitsgurte und Gurtschlösser der äußeren Sitze mit denen des mittleren Sitzes verwechseln.
Sicherheitsgurt-Warnleuchten
Bei Einzelsitzen vorn
Bei eingeschalteter Zündung leuchtet diese Warnleuchte, wenn ein Sicherheitsgurt nicht angelegt ist oder gelöst wird.Bei Geschwindigkeiten über 20 km/h blinkt die Warnleuchte für 2 Minuten begleitet von einem Warnton.Nachdem die 2 Minuten verstrichen sind, leuchtet die Warnleuchte stetig, bis alle Insassen ihren Sicherheitsgurt angelegt haben.
Mit Doppelsitzbank vorn (und separatem Fahrersitz)
Bei eingeschalteter Zündung leuchtet diese Warnleuchte, wenn ein Sicherheitsgurt nicht angelegt ist oder gelöst wird.
Bei eingeschalteter Zündung leuchtet diese Warnleuchte, wenn ein Insasse den Sicherheitsgurt löst.Bei Geschwindigkeiten über 20 km/h blinkt die Warnleuchte für 2 Minuten begleitet von einem Warnton.Nachdem die 2 Minuten verstrichen sind, leuchtet die Warnleuchte stetig, bis der Fahrer den Sicherheitsgurt anlegt.
Wichtige Hinweise
WARNI NG
Der Fahrer ist dafür verantwortlich, dass alle Fahrzeuginsassen ihre Sicherheitsgurte ordnungsgemäß anlegen und bei der Fahrt angeschnallt sind.An welchem Sitzplatz auch immer - stets den Sicherheitsgurt anlegen, selbst für Kurzstrecken.Keinesfalls die Gurtschlösser verwechseln, da sonst die Schutzwirkung beeinträchtigt ist.Vor und nach Gebrauch sicherstellen, dass die Sicherheitsgurte korrekt aufgewickelt sind.Nach Umklappen oder Verstellen eines Sitzes oder einer Rücksitzbank sicherstellen, dass der Sicherheitsgurt korrekt positioniert ist und ordnungsgemäß aufgerollt ist.
WARNI NG
AnlegenDer Beckengurtteil muss so niedrig wie möglich auf dem Becken positioniert werden.Der Schultergurtteil muss über Schulter und Schlüsselbein verlaufen.Um die maximale Schutzwirkung zu bieten, muss der Gurt:– so straff wie möglich am Körper anliegen,– beim Anlegen mit einer gleichmäßigen Bewegung nach vorn gezogen werden, um sicherzustellen, dass er sich nicht verdreht,– nur zur Sicherung einer Person verwendet werden,– frei von Schnitten, Ausfransung usw. sein,– darf der Gurt keinesfalls modifiziert sein, da anderenfalls seine Wirkung beeinträchtigt ist.
WARNI NG
Empfehlungen für das Befördern von KindernFür die Beförderung von Kindern von weniger als 12 Jahren oder einer Körpergröße unter 1,5 m stets einen passenden Kindersitz verwenden.Niemals denselben Sicherheitsgurt zum Befestigen von mehr als einem Kind verwenden.Niemals ein Kind während der Fahrt auf den Schoß nehmen.Weitere Informationen zu Kindersitzen finden Sie im betreffenden Abschnitt.
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Wichtige Hinweise
WARNI NG
Ein unsachgemäß eingebauter Kindersitz kann die Sicherheit des Kindes bei einem Unfall beeinträchtigen.Stellen Sie sicher, dass der Sicherheitsgurt oder das Gurtschloss nicht unter dem Kindersitz eingeklemmt ist, da dessen Befestigung
anderenfalls nicht stabil ist.Befestigen Sie die Sicherheitsgurte und/oder die Haltegurte der Kindersitze selbst für nur kurze Strecken ordnungsgemäß und achten Sie darauf, dass der Gurt stets dicht am Körper des Kindes anliegt.Beim Befestigen eines Kindersitzes mit dem Sicherheitsgurt sicherstellen, dass der Gurt korrekt am Kindersitz angebracht ist und den Kindersitz sicher auf dem Fahrzeugsitz hält. Falls der Beifahrersitz verstellbar ist, ihn nach Bedarf nach vorn verschieben.Die Kopfstütze entfernen und verstauen, bevor ein Kindersitz mit Lehne auf einem Passagiersitz eingebaut wird.Achten Sie darauf, die Kopfstütze gut zu verstauen oder zu befestigen, damit sie bei scharfem Bremsen nicht weggeschleudert werden kann. Nach Entfernen des Kindersitzes die Kopfstütze wieder einbauen.
WARNI NG
Anbringen eines JuniorensitzesDer Schulterteil des Sicherheitsgurts muss über die Schulter des Kindes verlaufen, ohne den Nacken zu berühren.Vergewissern Sie sich, dass der Beckenteil des Gurts korrekt über die Oberschenkel des Kindes verläuft.Verwenden Sie einen Juniorensitz mit Rückenlehne und einer Gurtführung auf Schulterhöhe
WARNI NG
Zusätzliche SchutzausrüstungenVerwenden Sie die "Kindersicherung", um unbeabsichtigtes Öffnen von Türen und Fenstern zu verhindern.Öffnen Sie die Fenster hinten um nicht mehr als ein Drittel.Um kleine Kinder vor Sonneneinstrahlung zu schützen, Sonnenblenden an den hinteren Fenstern anbringen.Aus Sicherheitsgründen niemals:– Kinder alleine und unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen;– Kinder oder Tiere niemals bei Sonneneinstrahlung im Fahrzeug zurücklassen, wenn die Fenster geschlossen sind;– die Schlüssel in Reichweite von Kindern lassen.
Kindersitz auf Rücksitz
2. Sitzreihe
Nach vorn oder hinten gerichtet
► Verstellen Sie den Vordersitz nach vorn und stellen Sie die Rückenlehne senkrecht, damit die Beine des Kindes im nach vorn gerichteten Kindersitz bzw. der nach hinten gerichtete Kindersitz nicht den Vordersitz berührt.► Stellen Sie sicher, dass die Rückenlehne des nach vorn gerichteten Kindersitzes so dicht wie möglich an der Rückenlehne des Rücksitzes im Fahrzeug anliegt und idealerweise diese berührt.► Bringen Sie den Rücksitz (in Reihe 2) in die hinterste Position und stellen Sie dessen Rückenlehne senkrecht.
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Fahrempfehlungen
► Beachten Sie die Verkehrsregeln und bleiben Sie in allen Verkehrssituationen wachsam.► Überwachen Sie Ihre Umgebung und halten Sie Ihre Hände am Steuer, um auf alle Situationen reagieren zu können.► Fahren Sie ruhig, bleiben Sie bremsbereit und halten Sie einen größeren Sicherheitsabstand ein, speziell bei schlechter Witterung.► Halten Sie das Fahrzeug an, um Vorgänge auszuführen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern (z.B. Einstellungen).► Legen Sie bei langen Fahrten alle zwei Stunden eine Pause ein.
Wichtig!
WARNI NG
Lassen Sie den Motor niemals in einem geschlossenen Raum ohne ausreichende Belüftung laufen. Verbrennungsmotoren stoßen giftige Auspuffgase wie Kohlenmonoxid aus. Vergiftungs- und Lebensgefahr!
WARNI NG
Bei extrem niedrigen Außentemperaturen (unter
-23°C) den Motor vor dem Losfahren für 4 Minuten laufen lassen, um eine korrekte Funktion und Langlebigkeit der mechanischen Komponenten
von Fahrzeug, Motor und Getriebe zu gewährleisten.
WARNI NG
Niemals mit angezogener Feststellbremse fahren. Gefahr von Überhitzung und Beschädigung des Bremssystems!
WARNI NG
Parken Sie das Fahrzeug nicht auf brennbarem Untergrund (trockenes Gras, abgestorbene Blätter usw.) bzw. schalten Sie den Motor aus. Die Auspuffanlage Ihres Fahrzeugs ist sehr heiß, selbst einige Minuten nach dem Abstellen des Motors. Feuergefahr!
WARNI NG
Lassen Sie ein Fahrzeug niemals unbeaufsichtigt, während der Motor läuft. Falls Sie Ihr Fahrzeug bei laufendem Motor verlassen müssen, ziehen Sie die Feststellbremse an und schalten Sie das Getriebe in den Leerlauf bzw. auf Position N oder P (je nach Getriebetyp).
WARNI NG
Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück.
Auf überfluteten Straßen
Wir raten dringend von Fahrten auf überfluteten Straßen ab, da dies Motor, Getriebe und elektrische Systeme des Fahrzeugs schwer beschädigen könnte.
Wenn Sie gezwungen sind, auf einer überfluteten Straße zu fahren:► Stellen Sie sicher, dass die Wassertiefe 15 cm nicht überschreitet. Berücksichtigen Sie dabei Wellen, die von anderen Verkehrsteilnehmern erzeugt werden können,► deaktivieren Sie die Stop & Start-Funktion,► fahren Sie so langsam wie möglich, ohne den Motor abzuwürgen. Fahren Sie keinesfalls schneller als 10 km/h,► stoppen Sie nicht und schalten Sie den Motor nicht aus.Bremsen Sie nach dem Verlassen der überfluteten Straße mehrmals leicht, sobald die Sicherheitsbedingungen dies zulassen, um die Bremsscheiben und -beläge zu trocknen.Kontaktieren Sie bei Zweifeln über den Zustand Ihres Fahrzeugs einen TOYOTA-Händler oder eine Fachwerkstatt.
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Fahren
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Anhängerbetrieb/Abschleppen
WARNI NG
Das Fahren mit einem Anhänger stellt höhere Anforderungen an das Zugfahrzeug und erfordert besondere Sorgfalt vom Fahrer.
NOTIC E
Beachten Sie die maximalen Anhängelasten.In Hochlagen: Reduzieren Sie die maximale Last um 10% pro 1.000 Meter Höhe; die Dichte der Luft nimmt mit der Höhe ab und die Leistung des Motors sinkt.
WARNI NG
Neufahrzeug: Ziehen sie keinen Anhänger, bevor sie mindestens 1.000 Kilometer gefahren sind.
NOTIC E
Lassen Sie den Motor bei hohen Außentemperaturen nach dem Stillstand 1 bis 2 Minuten lang im Leerlauf laufen, damit er abkühlen kann.
Vor dem Anfahren
Stützlast
► Die Last im Anhänger so verteilen, dass die schwersten Gegenstände möglichst nahe an der Achse positioniert sind und die maximal zulässige Stützlast (an der Anhängerkupplung) nicht überschritten wird.
Reifen
► Überprüfen Sie den Reifendruck des Zugfahrzeugs und des Anhängers unter Beachtung der empfohlenen Druckvorgaben.
Beleuchtung
► Überprüfen Sie die elektrische Signalanlage des Anhängers und die Scheinwerferausrichtung Ihres Fahrzeugs.
NOTIC E
Bei Verwendung einer Original TOYOTA-Anhängerkupplung werden die hinteren Parksensoren automatisch deaktiviert, um das akustische Signal zu vermeiden.
Während der Fahrt
Kühlung
Das Ziehen eines Anhängers bergauf erhöht die Temperatur des Kühlmittels. Die maximale Anhängelast ist abhängig von der Steigung und der Außentemperatur. Die Kühlleistung des Lüfters erhöht sich nicht mit der Motordrehzahl.
► Reduzieren Sie die Geschwindigkeit und senken Sie die Motordrehzahl, um die Erhitzung zu begrenzen.Achten Sie in jedem Fall auf die Kühlmitteltemperatur.Falls diese Warnleuchte und die STOP-Warnleuchte aufleuchten, das Fahrzeug anhalten und schnellstmöglich den Motor abstellen.
Bremsen
Bei Anhängerbetrieb verlängert sich der Bremsweg. Um ein Überhitzen der Bremsen zu vermeiden, wird die Nutzung der Motorbremswirkung empfohlen.
Seitenwind
Berücksichtigen Sie die erhöhte Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeugs.
Diebstahlschutz
Elektronische Wegfahrsperre
Die Fernbedienung beinhaltet einen elektronischen Chip mit einem speziellen Code. Beim Einschalten der Zündung muss dieser Code vom System erkannt
werden, um einen Start zu ermöglichen.Einige Sekunden nach Ausschalten der Zündung sperrt das System die Motorsteuerung, um einen Start bei Diebstahl oder Einbruch zu unterbinden.Bei Auftritt einer Störung leuchtet diese Warnleuchte auf, begleitet von einem Signalton und einer Meldung auf dem Display.Das Fahrzeug kann nicht gestartet werden. Wenden Sie sich umgehend an einen TOYOTA-Händler.
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Anlassen/Abschalten des
Motors
Anlassen
Die Feststellbremse muss angezogen sein.
► Bei Schaltgetriebe den Schalthebel in die Leerlaufstellung bringen, das Kupplungspedal bis zum Anschlag gedrückt halten, bis der Motor läuft.► Bei einem Automatikgetriebe den Getriebemodus-Wahlschalter auf Position P stellen und dann das Bremspedal drücken.
Mit herkömmlichem Schlüssel / Mit
Fernbedienungsschlüssel
1.Position Stopp
2.Position Zündung ein
3.Position Starten
► Den Schlüssel in den Zündschalter einführen. Das System erkennt den Startcode.
► Entriegeln Sie die Lenksäule, indem Sie das Lenkrad gleichzeitig mit dem Schlüssel drehen.
NOTIC E
Unter gewissen Umständen müssen Sie das Lenkrad mit Kraft drehen, um die Vorderräder einzuschlagen (z. B. wenn die Räder durch einen Bordstein behindert werden).
► Drehen Sie den Schlüssel auf Position "Zündung
Ein" 2, um den Motor vorzuglühen.► Warten Sie, bis diese Leuchte auf dem Kombiinstrument erlischt. Drehen Sie dann ohne das Gaspedal zu drücken den Schlüssel auf 3, um den Anlasser zu betätigen und den Motor zu starten. Sobald der Motor anspringt, den Schlüssel loslassen.
NOTIC E
Falls der Motor bereits warm ist, leuchtet die Warnleuchte nicht auf. Bei gewissen Wetterbedingungen sollten die nachfolgenden Empfehlungen befolgt werden.– Bei mildem Wetter den Motor nicht zum Warmlaufen im Leerlauf drehen lassen, sondern sofort mit moderater Geschwindigkeit losfahren.– Je nach Ausführung kann die Leerlaufdrehzahl bei eingeschalteter Klimaanlage und einer
Außentemperatur von über 35°C aufgrund der angeforderten Kühlleistung auf bis zu 1300 U/min ansteigen.
– Bei niedrigen Außentemperaturen leuchtet die Vorglüh-Kontrollleuchte länger, wenn Sie die Zündung einschalten. Warten Sie mit dem Anlassen bis zum Erlöschen der Leuchte.– Bei extrem niedrigen Außentemperaturen (unter -23°C) den Motor vor dem Losfahren für 4 Minuten laufen lassen, um eine korrekte Funktion und Langlebigkeit der mechanischen Komponenten von Fahrzeug, Motor und Getriebe zu gewährleisten.Den Motor keinesfalls in einem geschlossenen Raum ohne ausreichende Belüftung laufen lassen: Verbrennungsmotoren stoßen giftige Auspuffgase wie Kohlenmonoxid aus. Vergiftungs- und Lebensgefahr!
NOTIC E
Bei Benzinmotoren können nach einem Kaltstart durch das Vorwärmen des Katalysators im Stillstand spürbare Motorvibrationen von bis zu 2 Minuten Dauer auftreten (Schnellleerlaufdrehzahl).
WARNI NG
Sollte der Motor nicht sofort starten, die Zündung ausschalten.Warten Sie einige Sekunden, bevor Sie den
Anlasser erneut betätigen. Falls der Motor auch nach mehreren Versuchen nicht anspringt, von weiteren Versuchen Abstand nehmen. Anderenfalls
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Fahren
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Einschalten der Zündung mit
Keyless-System
Sie können die Zündung einschalten, indem Sie den "START/STOP"-Knopf bei freigegebenen Pedalen drücken - vorausgesetzt der elektronische Schlüssel (Keyless-System) befindet sich im Fahrzeug.► Drücken Sie diesen Knopf erneut, um die Zündung auszuschalten und das Fahrzeug verriegeln zu können.
Notstartfunktion für
schlüsselloses Zugangs- und
Startsystem
Für den Fall, dass das Fahrzeug den elektronischen Schlüssel in der Erfassungszone nicht erkennen kann, da dessen Batterie zu schwach ist, erlaubt ein Lesekontakt links hinter dem Lenkrad einen Notstart.
► Halten Sie die Fernbedienung an den Lesekontakt und dann:► Bei Schaltgetriebe den Schalthebel in die Leerlaufstellung bringen, das Kupplungspedal bis zum Anschlag gedrückt halten, bis der Motor läuft.
► Bei einem Automatikgetriebe den Getriebemodus-Wahlschalter auf Position P stellen und dann das Bremspedal drücken.► Dann die Taste "START/STOP" drücken.Der Motor startet.
Zwangsabschaltung bei
Keyless-System
In Notfällen kann der Motor bedingungslos (selbst während der Fahrt) ausgeschaltet werden.► Drücken Sie hierzu den “START/STOP”-Knopf für ca. 3 Sekunden.In diesem Fall rastet die Lenkradsperre unmittelbar nach dem Fahrzeugstopp ein.
Fernbedienung vom
schlüssellosem Zugangs- und
Startsystem nicht erkannt
Wenn sich die Fernbedienung nicht mehr in der Erfassungszone befindet und Sie eine Tür schließen oder versuchen, den Motor auszuschalten, erscheint
eine Meldung auf dem Kombiinstrument.► Um das Ausschalten des Motors zu bestätigen, die Taste "START/STOP" etwa 3 Sekunden lang drücken, dann einen TOYOTA-Händler oder eine qualifizierte Fachwerkstatt kontaktieren.
Manuelle Feststellbremse
Einlegen
► Das Bremspedal drücken und dabei den Feststellbremshebel hochziehen, um das Fahrzeug an Ort und Stelle zu fixieren.
Freigabe auf ebenem Grund
► Das Bremspedal drücken und dabei den Feststellbremshebel leicht hochziehen, dann den Freigabeknopf drücken und den Hebel bis zum Anschlag absenken.Wenn diese Warnleuchte zusammen mit einem Warnton anspricht und eine entsprechende Meldung erscheint, ist die Feststellbremse noch angezogen oder nicht vollständig gelöst.
WARNI NG
Beim Abstellen des beladenen Fahrzeugs im Gefälle oder an einem steilen Hang die Vorderräder zum Bordstein hin einschlagen und dann die Feststellbremse anziehen.
NOTIC E
Das Drücken des Bremspedals erleichtert das
Anziehen und Lösen der Feststellbremse.
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Fahren
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drehen und bei einem Schaltgetriebe einen Gang einlegen.Beim Parken des Fahrzeugs im Anhängerbetrieb oder mit schwerer Zuladung auf einem starken Gefälle die Vorderräder in Richtung Bordstein drehen und bei einem Automatikgetriebe den Getriebemodus-Wahlschalter auf P stellen.Beim Anhängerbetrieb ist das Fahrzeug für das Parken auf Steigungen/Gefällen von bis zu 12% zugelassen.
Manueller Betrieb
Manuelles Lösen
Bei eingeschalteter Zündung oder laufendem Motor:► Das Bremspedal drücken.► Das Bremspedal gedrückt halten und kurz gegen den Feststellbremshebel drücken.Das vollständige Lösen der Feststellbremse wird durch Erlöschen der Bremssystem-Kontrollleuchte und der Kontrollleuchte P im Feststellbremshebel angezeigt. Zudem erscheint die Meldung
"Feststellbremse gelöst".
NOTIC E
Falls der Feststellbremshebel ohne Bremspedalbetätigung gedrückt wird, wird die Feststellbremse nicht gelöst und es wird eine Meldung angezeigt.
Manuelle Betätigung
Bei stehendem Fahrzeug:► Kurz am Feststellbremshebel ziehen.Die Betätigung wird durch das Blinken der Kontrollleuchte im Feststellbremshebel bestätigt.Die Betätigung der Feststellbremse wird durch Aufleuchten der Bremssystem-Kontrollleuchte und der Kontrollleuchte P im Feststellbremshebel angezeigt. Zudem erscheint die Meldung "Feststellbremse angezogen".
Automatischer Betrieb
Automatisches Lösen
Zuerst sicherstellen, dass der Motor läuft und die Fahrertür ordnungsgemäß geschlossen ist.Die elektrische Feststellbremse wird beim Anfahren automatisch und stufenlos gelöst.Mit Schaltgetriebe► Das Kupplungspedal bis zum Anschlag drücken und den ersten oder Rückwärtsgang einlegen.► Das Gaspedal drücken und das Kupplungspedal freigeben.
Mit Automatikgetriebe► Das Bremspedal drücken.► Getriebemodus-Wahlschalter auf Position D, M oder R drehen.► Das Bremspedal freigeben und das Gaspedal drücken.
NOTIC E
Falls sich die Bremse bei Modellen mit Automatikgetriebe nicht löst, sicherstellen, dass die Vordertüren korrekt geschlossen sind.
WARNI NG
Im Stand bei laufendem Motor keinesfalls unnötig
das Gaspedal drücken - es besteht die Gefahr, dass die Feststellbremse dadurch gelöst wird.
Automatische Betätigung
Bei stehendem Fahrzeug wird die Feststellbremse automatisch angezogen, sobald der Motor ausgeschaltet wird.Während die Feststellbremse angezogen ist, leuchten die Bremssystem-Kontrollleuchte und die Kontrollleuchte P im Feststellbremshebel auf. Gleichzeitig erscheint die Bildschirmmeldung "Feststellbremse angezogen".
WARNI NG
Sie wird nicht automatisch angezogen, wenn der Motor abstirbt oder über die Stop & Start-Funktion in den STOP-Modus (Stoppautomatik) geht.
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NOTIC E
Im Automatikbetrieb kann die Feststellbremse aber auch über den Feststellbremshebel manuell angezogen und gelöst werden.
Sonderfälle
Betätigung der Feststellbremse bei
laufendem Motor
Zur Betätigung der Feststellbremse bei laufendem Motor kurz den Feststellbremshebel ziehen.Die Betätigung der Feststellbremse wird durch Aufleuchten der Bremssystem-Kontrollleuchte und der Kontrollleuchte P im Feststellbremshebel bestätigt. Zudem erscheint die Meldung "Feststellbremse angezogen".
Parken des Fahrzeugs mit gelöster
Feststellbremse
WARNI NG
Bei sehr kaltem Wetter (Eis) wird das Anziehen der Feststellbremse nicht empfohlen.Zur Sicherung des Fahrzeugs im Stillstand einen Gang einlegen oder eines der Räder mit Unterlegkeilen blockieren.
NOTIC E
Bei Modellen mit Automatikgetriebe wird der Modus P (Parksperre) beim Ausschalten der Zündung automatisch gewählt. Die Räder werden blockiert.Weitere Informationen zum Freilauf finden Sie im betreffenden Abschnitt.
NOTIC E
Bei einem Automatikgetriebe löst das Öffnen der Fahrertür in Position N des Getriebemodus-Wahlschalters ein akustisches Signal aus. Es stoppt, sobald die Fahrertür wieder geschlossen wird.
Deaktivierung der
Automatikfunktion
In einigen Situationen, z.B. bei extremer Kälte oder beim Anhängerbetrieb/Abschleppen (z.B. Caravan, Panne), kann es notwendig sein, den automatischen Betrieb des Systems zu deaktivieren.► Den Motor starten.► Die Feststellbremse mit dem Feststellbremshebel anziehen, falls diese gelöst ist.► Den Fuß vollständig vom Gaspedal nehmen.► Den Feststellbremshebel mindestens 10 und höchstens 15 Sekunden lang in Freigaberichtung drücken.► Den Feststellbremshebel freigeben.
► Das Bremspedal drücken und halten.► Den Feststellbremshebel für 2 Sekunden in Bremsbetätigungsrichtung ziehen.Die Deaktivierung der Automatikfunktioen wird durch Aufleuchten der Kontrollleuchte im Kombiinstrument bestätigt.► Den Feststellbremshebel und das Bremspedal freigeben.Von nun an kann die Feststellbremse nur noch manuell über den Feststellbremshebel angezogen und gelöst werden.Um die Automatikfunktion wieder zu aktivieren, diesen Vorgang wiederholen (wird durch das Erlöschen der Kontrollleuchte im Kombiinstrument bestätigt).
Notbremsung
Im Fall eines Defekts des Bremspedals oder in einer Ausnahmesituation (z.B. plötzliche Erkrankung des Fahrers, Fahrer unter Anleitung) kann das Fahrzeug durch kontinuierliches Ziehen am elektrischen Feststellbremshebel abgebremst werden. Das Bremsen erfolgt beim Ziehen des Feststellbremshebels und es wird unterbrochen, wenn
Sie den Feststellbremshebel freigeben.Während der Notbremsung sorgen die ABS- und DSC-Systeme für die Stabilität des Fahrzeugs.Wenn die Notbremsung nicht funktioniert, wird im Kombiinstrument die Meldung "Feststellbremssteuerung defekt" angezeigt.