reifen Hyundai Tucson 2019 Betriebsanleitung (in German)

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Fahrhinweise
Falls das System dann noch immer
nicht ordnungsgemäß funktioniert,
sollten Sie Ihr Fahrzeug von
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
inspizieren lassen.
Informationen
Wenn Sie einen Anhänger ziehen
oder ein Träger montiert ist, schalten
Sie das System aus, indem Sie
den BCW-Schalter drücken und
die Auswahl von Querverkehr-
Heckkollisionswarnung (RCCW) im
Modus "Benutzereinstellungen" des
Kombiinstruments aufheben.
Toter Winkel Kollisionswarn-
system prüfen
Wenn ein Problem mit dem BCW-
System vorliegt, erscheint eine
Warnmeldung und die Schalter-
leuchte erlischt. Das System wird
automatisch abgeschaltet. Wir
empfehlen Ihnen, Ihr Fahrzeug von
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
Funktionsbeschränkungen
In den folgenden Situationen ist die
Aufmerksamkeit des Fahrers gefragt,
da das System unter bestimmten
Umständen möglicherweise keine
anderen Fahrzeuge oder Hinder -
nisse erkennt.
• Es ist ein Anhänger angehängt oder ein Träger montiert.
• Das Fahrzeug wird bei schlechtem Wetter wie z.B. Starkregen oder
dichtem Schneefall gefahren.
• Der Sensor ist durch Regen, Schnee, Schlamm etc. verschmutzt.
• Am Heckstoßfänger sind im Bereich des Sensors Aufkleber
angebracht oder eine Stoßfänger -
verkleidung, Fahrradträger usw.
montiert.
• Der Heckstoßfänger ist beschädigt oder der Sensor hat seine
ursprüngliche Lage verlassen.
• Die Höhe des Fahrzeugs hat sich verändert (schwer beladener
Gepäckraum, falscher Reifenluft -
druck etc.).
i
5
â–  Ausführung Aâ– Ausführung B
OOS057078L/OOS057079L
TLe GER 5a(-120).qxp 09.05.2018 13:30 Page 119

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Fahrhinweise
5
Der Spurhalteassistent (LKA)
erkennt die Fahrspurmarkierungen
auf der Straße und den Straßenrand
mithilfe der Kamera an der
Windschutzscheibe und hilft dem
Fahrer mittels Lenkunterstützung
dabei, das Fahrzeug in der Spur zu
halten.
Wenn das Fahrzeug droht, von der
Fahrspur (bzw. der Straße)
abzuweichen, warnt das System den
Fahrer durch optische und
akustische Signale. Außerdem wird
ein Gegensteuern eingeleitet, um zu
verhindern, dass das Fahrzeug aus
der Fahrspur (bzw. von der Straße)
gerät.
SPURHALTEASSISTENT (LKA) (FÜR EUROPA) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
OTLE058182
Der Spurhalteassistent (LKA)
stellt lediglich eine Komfort-
funktion dar und ist kein Ersatz
für sicheres Fahrverhalten. Es
liegt in der Verantwortung des
Fahrers, stets das Umfeld im
Auge zu behalten und das
Fahrzeug zu lenken.
VORSICHT
Beachten Sie bei Verwendung
des Spurhalteassistenten (LKA)
die folgenden Sicherheits-
hinweise:
•Führen Sie keine abrupten
Lenkbewegungen durch,
während das System in die
Lenkung eingreift.
(Fortsetzung)
VORSICHT
(Fortsetzung)
•Der LKA hilft durch Eingreifen
in die Lenkung dabei, zu
verhindern, dass der Fahrer
unbeabsichtigt die Fahrspur
(bzw. Straße) verlässt.
Dennoch darf sich der Fahrer
nicht allein auf das System
verlassen. Vielmehr muss er
sich stets selbst auf das
Lenkrad und das Halten der
Spur konzentrieren.
•Der Betrieb des LKA kann
abhängig von den Straßen-
und Umgebungsbedingungen
beendet werden oder es kann
vorkommen, dass das System
nicht korrekt funktioniert.
Fahren Sie stets vorsichtig.
•Vermeiden Sie ein vorüber -
gehendes Demontieren
der LKA-Kamera zwecks
Tönen der Scheiben oder
Anbringung von Folien und
Zubehör.
(Fortsetzung)
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Fahrhinweise
Wenn die Fahrspuren erkannt
werden und alle Bedingungen zum
Aktivieren des LKA-Systems erfüllt
sind, wechselt die Kontrollleuchte
des LKA-Systems von Weiß zu
Grün. Dies zeigt an, dass der LKA
AKTIVIERT ist und in die Lenkung
eingreifen kann.
Keep hands on steering wheel
[Lenkrad nicht loslassen]
Wenn der Fahrer bei aktiviertem LKA
die Hände einige Sekunden lang
vom Lenkrad nimmt, gibt das System
eine Warnung an den Fahrer aus.
Informationen
Wenn das Lenkrad nur sehr leicht
gehalten wird, kann die Meldung
dennoch erfolgen, da der LKA
möglicherweise nicht erkennt, dass
der Fahrer die Hände am Lenkrad
hält.
i
OTLE058194
In Abhängigkeit der Straßen -
verhältnisse wird die Warn-
meldung möglicherweise ver -
spätet angezeigt. Lassen Sie
Ihre Hände daher während der
Fahrt stets am Lenkrad.
VORSICHT
TLe GER 5b(121-).qxp 09.05.2018 13:36 Page 126

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Fahrhinweise
5
Funktionsbeschränkungen
Unter den folgenden Umständen
kann es vorkommen, dass der LKA
verfrüht reagiert, obwohl das
Fahrzeug nicht von der vorge-
sehenen Fahrspur abweicht, ODER
dass der LKA keine Lenk-
unterstützung bietet bzw. Sie nicht
warnt, obwohl das Fahrzeug die
Fahrspur verlässt:
Fahrspur und Straße sind in
einem schlechten Zustand.
• Die Fahrspurmarkierung lässt sich kaum von der Fahrbahnoberfläche
unterscheiden oder die Fahrspur -
markierung ist verblasst bzw. es
gibt keine eindeutige Markierung.
• Die Fahrspurmarkierung lässt sich farblich kaum von der Fahr-
bahnoberfläche unterscheiden.
• Es gibt Markierungen auf der Fahrbahn, die von der Kamera
als Fahrspurmarkierungen
fehlinterpretiert werden.
• Die Fahrspurmarkierung hebt sich unzureichend ab oder ist
beschädigt. • Fahrspurmarkierungen teilen sich
oder laufen zusammen (z. B. im
Bereich von Mautstationen).
• Die Anzahl der Fahrspuren nimmt zu oder ab oder die Fahrspur-
markierungen kreuzen einander
kompliziert.
• Voraus gibt es mehr als zwei Fahrspurmarkierungen.
• Die Fahrspurmarkierung ist sehr breit oder sehr schmal.
• Die Fahrspur (bzw. die Straße) ist sehr breit oder sehr schmal.
• Die vorausliegenden Fahrspur -
markierungen sind aufgrund von
Regen, Schnee, nasser Fahrbahn,
beschädigter oder verschmutzter
Fahrbahnoberfläche oder anderen
Faktoren nicht sichtbar.
• Auf der Fahrspurmarkierung liegt der Schatten eines Mittelstreifens,
von Bäumen usw.
• Die Fahrspurmarkierungen sind unvollständig oder das Fahrzeug
passiert einen Baustellenbereich.
• Auf der Fahrbahn gibt es zusätzliche Markierungen
(Zebrastreifen etc.). • Die Fahrspurmarkierung in einem
Tunnel ist durch Öl usw.
verschmutzt.
• Die Fahrspurmarkierung hört plötzlich auf (z. B. an Kreuzungen).
Beeinträchtigung durch
Umgebungseinflüsse
• Die Umgebungshelligkeit ändert sich schlagartig (z. B. an Anfang
und Ende von Tunneln oder unter
Brücken).
• Die Umgebungshelligkeit ist zu gering, weil beispielsweise bei
Nacht oder beim Durchfahren
eines Tunnels die Scheinwerfer
nicht eingeschaltet sind.
• Es gibt eine Begrenzungs -
konstruktion (Betonbarriere,
Leitplanke, Begrenzungspfeiler
etc.), die versehentlich von der
Kamera erkannt wird.
• Wenn sich das Licht einer Straßenlaterne oder eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
auf der nassen Fahrbahn oder in
einer Pfütze spiegelt.
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Das Ermüdungswarnsystem
(DAW) nutzt den Kamerasensor an
der Windschutzscheibe. Beachten
Sie folgende Hinweise, damit der
Kamerasensor im bestmöglichen
Zustand bleibt:
• Bringen Sie grundsätzlich keineZubehörteile, Aufkleber oder
Tönungsfolien an der
Windschutzscheibe an.
• Legen Sie grundsätzlich keine reflektierenden Gegenstände
(Papiere, Spiegel etc.) auf
dem Armaturenbrett ab.
Reflektierendes Licht kann eine
Störung des Ermüdungswarn-
systems (DAW) verursachen.
• Achten Sie penibel darauf, dass der Kamerasensor nicht mit
Wasser in Berührung kommt.
• Zerlegen Sie die Kamerabau- gruppe nicht und stoßen Sie
nicht dagegen.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
• Vermeiden Sie ein vorüber
-
gehendes Demontieren der
Kamera zwecks Tönen der
Scheiben oder Anbringung von
Folien und Zubehör. Falls Sie die
Kamera demontieren und dann
wieder anbringen, empfehlen wir
Ihnen, Ihr Fahrzeug zwecks
Überprüfung der Kalibrierung
in eine HYUNDAI-Vertrags-
werkstatt zu bringen.
ANMERKUNG
Fahrhinweise
In den folgenden Situationen
funktioniert das Ermüdungs-
warnsystem (DAW) nur
eingeschränkt:
•Die Spurerkennung ist
eingeschränkt. (Weitere
Einzelheiten finden Sie unter
"Spurhalteassistent (LKA)" in
diesem Kapitel.)
• Aggressive Fahrweise oder
abrupte Ausweichmanöver
(verursacht durch Baustellen,
andere Fahrzeuge, Hinder -
nisse, Schlaglöcher etc.).
• Der Geradeauslauf des Fahr -
zeugs ist stark beeinträchtigt
(durch sehr unterschiedliche
Reifendrücke, ungleichmäßi-
gen Reifenverschleiß, falsch
eingestellte Spur etc.).
• Das Fahrzeug befährt eine
kurvenreiche Straße.
(Fortsetzung)
ACHTUNG
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Fahrhinweise
Automatische Aufhebung
• Die Fahrertür wird geöffnet.
• Es wird in die Getriebestufe N(Neutral), R (Rückwärts) oder P
(Parken) geschaltet.
• Die Feststellbremse wird aktiviert.
• Die Fahrgeschwindigkeit liegt über 180 km/h).
• ESC (Elektronische Stabilitäts -
kontrolle), TCS (Traktionskontrolle)
oder ABS greifen ein.
• Die ESC wird abgeschaltet.
• Der Sensor oder die Abdeckung ist verschmutzt oder durch
Fremdkörper blockiert.
• Das Fahrzeug steht für einen bestimmten Zeitraum still.
• Es wird über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt
gestoppt und angefahren.
• Das Gaspedal wird über einen längeren Zeitraum betätigt.
• Die Motorleistung ist anormal.
• Die Motordrehzahl liegt im roten Bereich. • Der Fahrer fährt, nachdem das
Fahrzeug durch die intelligente
Geschwindigkeitsregelung ange-
halten wurde, durch Drücken des
Kippschalters nach oben (RES+)/
nach unten (SET-) oder durch
Treten des Gaspedals an, während
kein vorausfahrendes Fahrzeug
erfasst wird.
• Der Fahrer fährt durch Drücken des Kippschalters nach oben
(RES+)/nach unten (SET-) oder
durch Treten des Gaspedals an,
nachdem das Fahrzeug angehal-
ten wurde und ein großer Abstand
zum nächsten, in Fahrtrichtung
stehenden Fahrzeug besteht.
• Frontalkollisions-Vermeidungs -
assistent (FCA) aktiviert.
Alle genannten Bedingungen führen
zur Abschaltung der SCC-Funktion.
Sollgeschwindigkeit und Fahrzeug-
abstand werden nicht mehr auf dem
LCD-Display angezeigt. Wird die SCC-Funktion automatisch
beendet, wird sie auch dann nicht
wieder fortgesetzt, wenn der
Kippschalter RES+ oder SET-
gedrückt wird.
Informationen
Wenn die intelligente Geschwindig-
keitsregelung aus Gründen
aufgehoben wird, die oben nicht
aufgeführt sind, empfehlen wir, das
System von einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
i
5
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Fahrhinweise
- Drücken Sie die Taste beieingeschalteter intelligenter Ge-
schwindigkeitsregelung einmal,
um die intelligente Gesch -
windigkeitsregelung auszuschal-
ten und das Höchstgeschwindig-
keit-Regelsystem einzuschalten.
- Drücken Sie die Taste bei ausgeschalteter intelligenter Ge-
schwindigkeitsregelung einmal,
um beide Systeme auszuschal-
ten.
Informationen
Durch Drücken der -Taste
ändert sich der Modus wie folgt.
i5
System aus SCC
Geschwindigkeitsregelung
Höchstgeschwindigkeit- regelsystem
Beachten Sie die folgenden
Sicherheitshinweise:
•Stellen Sie die Fahrzeug-
geschwindigkeit stets so ein,
dass die jeweils geltende
Geschwindigkeitsbegrenzung
eingehalten wird.
•Wenn die intelligente Ge-
schwindigkeitsregelung
eingeschaltet bleibt ( Kontroll-
leuchte ( ) am
Kombiinstrument leuchtet),
kann die Geschwindigkeits -
regelung unerwartet ein-
greifen. Schalten Sie die intel -
ligente Geschwindigkeits -
regelung bei Nichtverwen-
dung ab (Kontrollleuchte
( ) AUS), damit Sie
nicht versehentlich eine
Geschwindigkeit festlegen.
(Fortsetzung)
VORSICHT (Fortsetzung)
•Benutzen Sie die intelligente
Geschwindigkeitsregelung
nur auf Autobahnen mit
geringem Verkehrsauf-
kommen und bei gutem
Wetter.
•Benutzen Sie die intelligente
Geschwindigkeitsregelung
nicht, wenn eine gleich -
bleibende Dauergeschwindig -
keit möglicherweise nicht
sicher ist:
- Beim Fahren in dichtem Verkehr oder wenn die
Verkehrsbedingungen das
Fahren mit gleichbleibender
Geschwindigkeit ersch-
weren
- Auf nassen, vereisten oder schneebedeckten Straßen
- Während der Fahrt an einem Abhang oder an einer steilen
Steigung
- In windigen Gegenden (Fortsetzung)
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Fahrhinweise
Unter den folgenden Umständen
setzt der Betrieb des SCC-
Systems möglicherweise vorüber-
gehend aus:
• Elektrische Störeinflüsse
• Modifikation der Aufhängung
• Ungleichmäßiger Reifenver -
schleiß oder Reifendruck
• Montage eines anderen Reifentyps
ANMERKUNG
5
Beachten Sie die folgende
Sicherheitshinweise bei der
Nutzung der SCC-Funktion:
•Wenn ein Nothalt erforderlich
ist, müssen Sie die Bremsen
betätigen. Das Fahrzeug kann
nicht in jeder Notsituation mit
der SCC-Funktion angehalten
werden.
•Halten Sie ausreichend
Sicherheitsabstand unter
Berücksichtigung der
Straßenverhältnisse und der
Fahrgeschwindigkeit. Wenn
der Fahrzeugabstand bei
hoher Geschwindigkeit zu
klein ist, kann sich ein
schwerer Unfall ereignen.
•Halten Sie stets ausreichend
Abstand zum Bremsen und
verzögern Sie Ihr Fahrzeug
bei Bedarf, indem Sie die
Bremsen betätigen.
(Fortsetzung)
VORSICHT (Fortsetzung)
•Die SCC-Funktion erkennt
keine haltenden oder ent-
gegenkommenden Fahrzeuge
und keine Fußgänger. Fahren
Sie stets vorsichtig und vor -
ausschauend, damit Sie nicht
von der Situation überrascht
werden.
•Vorausfahrende Fahrzeuge,
die häufig die Fahrspur
wechseln, können die
Reaktionszeit des Systems
verlängern oder dazu führen,
dass das System auf ein
Fahrzeug reagiert, das sich in
Wirklichkeit auf der
Nebenspur befindet. Fahren
Sie stets vorsichtig und
vorausschauend, damit Sie
nicht von der Situation
überrascht werden.
•Seien Sie sich der gewählten
Geschwindigkeit und des
gewählten Fahrzeugabstands
stets bewusst.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)Der Fahrer darf sich nicht
nur ausschließlich auf das
System verlassen, sondern
muss immer die Verkehrs-
situation im Blick haben, um
die Fahrgeschwindigkeit ggf.
anzupassen.
•Komplexe Fahrsituationen
werden möglicherweise nicht
vom SCC-System erkannt.
Achten Sie deshalb stets
auf die Fahrumstände und
kontrollieren Sie die Ge-
schwindigkeit Ihres Fahr -
zeugs.
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Fahrhinweise
5
Informationen
Vor dem Freischaukeln des Fahrzeugs
muss das ESC (ausstattungsabhängig)
abgeschaltet werden.
Wenn das Fahrzeug nach
mehreren Versuchen immer noch
feststeckt, lassen Sie es von
einem Abschleppfahrzeug heraus-
ziehen, damit der Motor nicht zu
heiß wird und das Getriebe und
die Reifen nicht beschädigt
werden. Siehe „Abschleppen“ in
Kapitel 6.
Gleichmäßiges Durchfahren
von Kurven
Vermeiden Sie es in Kurven zu
bremsen oder den Gang zu
wechseln, insbesondere auf nassen
Straßen. Idealerweise sollte bei
Kurvenfahrten immer behutsam Gas
gegeben werden.
Fahren im Dunkeln
Das Fahren bei Dunkelheit birgt
mehr Risiken als das Fahren bei
Tageslicht. Beachten Sie die
folgenden Tipps:
• Fahren Sie mit mäßiger Geschwindigkeit und halten Sie
größere Abstände zu anderen
Verkehrsteilnehmern, um den
schlechteren Sichtverhältnissen
gerecht zu werden. Dies gilt
insbesondere in Bereichen, die
nicht beleuchtet sind.
• Stellen Sie die Spiegel so ein, dass Sie möglichst wenig von den
Scheinwerfern anderer Fahrzeuge
geblendet werden.
ANMERKUNG
i
Wenn die Räder mit hoher
Drehzahl durchdrehen, können
die Reifen platzen und Sie und
andere verletzen. Wenden Sie
das beschriebene Verfahren
nicht an, wenn sich Personen
oder Objekte in der Nähe des
Fahrzeugs befinden.
Das Fahrzeug wird möglicher -
weise zu heiß und verursacht
einen Brand im Motorraum oder
andere Schäden. Lassen Sie die
Räder möglichst wenig und
nicht schneller als mit 56 km/h
durchdrehen (laut Tachometer -
anzeige).
VORSICHT
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Fahrhinweise
• Halten Sie Ihre Scheinwerfer sauber und achten Sie darauf,
dass sie richtig eingestellt sind.
Verschmutzte oder falsch
eingestellte Scheinwerfer ver -
schlechtern die Sicht im Dunkeln
erheblich.
• Vermeiden Sie es, direkt in das Scheinwerferlicht der entgegen-
kommenden Fahrzeuge zu
schauen, da es mehrere Sekunden
dauert, bis Ihre Augen sich wieder
an die Dunkelheit gewöhnt haben.
In diesem Zeitraum ist Ihr
Sehvermögen vollständig oder
teilweise eingeschränkt.
Fahren bei Regen
Regen und nasse Fahrbahnen
können das Fahren gefährlich
machen. Beachten Sie folgenden
Hinweise für das Fahren bei Regen
und Fahrbahnglätte:
• Fahren Sie langsam und halten Sie mehr Abstand. Starkregen
beeinträchtigt die Sicht und
verlängert beim Bremsen den
Anhalteweg.
• Schalten Sie die Geschwindig -
keitsregelanlage ab (ausstattungs-
abhängig.)
• Ersetzen Sie die Wischerblätter, sobald sie die Windschutzscheibe
nicht mehr schlierenfrei wischen
oder Bereiche auslassen.
• Achten Sie darauf, dass Ihre Reifen genug Profil haben. Wenn
Ihre Reifen nicht genug Profil
haben, gerät das Fahrzeug beim
abrupten Bremsen auf nasser
Fahrbahn möglicherweise ins
Schleudern und verursacht einen
Unfall. Siehe „Reifenprofil“ in
Kapitel 7. • Schalten Sie das Licht ein, damit
Sie von anderen Verkehrsteil-
nehmern besser erkannt werden.
• Schnelles Fahren durch größere Wasserlachen und Pfützen kann
die Wirksamkeit der Bremsen
beeinträchtigen. Wenn Sie durch
Wasserpfützen fahren müssen,
versuchen Sie, langsam hindurch
zu fahren.
• Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Bremsen nass sind,
betätigen Sie sie solange
behutsam beim Fahren, bis sich
die Bremswirkung wieder
normalisiert.
Aquaplaning
Wenn die Fahrbahn nass genug und
Ihre Geschwindigkeit hoch genug ist,
hat ihr Fahrzeug keinen oder nur
noch wenig Bodenkontakt, weil es
auf dem Wasser „aufschwimmt“. Das
Beste, was Sie bei nasser Fahrbahn
tun können, ist langsamer fahren.
Je weniger Reifenprofil, desto
größer die Aquaplaning-Gefahr
(siehe „Reifenprofil“ in Kapitel 7).
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