ESP FIAT FREEMONT 2013 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: FIAT, Model Year: 2013, Model line: FREEMONT, Model: FIAT FREEMONT 2013Pages: 392, PDF-Größe: 5.41 MB
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führen die Wischer nach Loslassen des Hebels zwei
oder drei Wischbewegungen mit langsamer Geschwin-
digkeit aus und nehmen dann den zuvor eingestellten
Wischintervallbetrieb wieder auf.
Wird die Scheibenwaschanlage betätigt, wenn der Wi-
scherschalter ausgeschaltet ist, führen die Wischer
zwei oder drei Wischbewegungen aus und werden
dann ausgeschaltet.
WARNUNG!
Plötzlicher Sichtverlust durch die Wind-
s
chutzscheibe kann zu einer Kollision
führen. Sie übersehen eventuell andere Fahr-
zeuge oder Hindernisse. Damit die Windschutz-
scheibe bei Frost nicht plötzlich vereist und damit
undurchsichtig wird, betätigen Sie die Scheiben-
waschanlage erst dann, wenn die Windschutz-
scheibe durch den Entfroster erwärmt wurde. TIPP-WISCHKONTAKT
Drücken Sie den Waschanlagenknopf am Ende des
Kombischalterhebels nach innen in die erste Raststel-
lung, um eine einzige Wischbewegung zu aktivieren,
mit der die Windschutzscheibe von aufgewirbelten
Wassertröpfchen von der Straße oder von vorbeifah-
renden Fahrzeugen gereinigt wird. Die Scheibenwi-
scher funktionieren so lange, bis der Hebel losgelassen
wird.
HINWEIS:
Der Tipp-Wischkontakt aktiviert nicht
die Scheibenwaschpumpe. Daher wird keine Scheiben-
waschflüssigkeit auf die Windschutzscheibe gesprüht.
Um die Windschutzscheibe mit Scheibenwaschflüssig
keit zu besprühen, muss die Waschfunktion verwendet
werden.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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SCHEINWERFERWASCHDÜSEN (bei
Versionen/Märkten, wo verfügbar)
Die Scheinwerferwaschdüsen sind ins Oberteil der
Stoßfängerverkleidung eingelassen, die mittig unter je-
dem Scheinwerfer sitzt.
Der Steuerhebel der Windschutzscheiben-Wisch-/
Waschanlage betätigt die Scheinwerferwaschdüsen,
wenn der Zündschalter in der Stellung ON (Ein) ist und
die Scheinwerfer eingeschaltet sind. Der Hebel befin-
det sich auf der linken Seite der Lenksäule.
Um die Scheinwerferwaschdüsen zu verwenden, drü
cken Sie den Waschanlagenknopf am Ende des Kombi-
schalterhebels nach innen in die zweite Raststellung,
um die Scheibenwaschanlage zu aktivieren, und lassen
Sie ihn dann los. Die zwei feststehenden Waschanla-
gendüsen an jedem Scheinwerfer sprühen jetzt einmal
mit Hochdruck Scheibenwaschflüssigkeit auf jede
Scheinwerferstreuscheibe. Zusätzlich besprühen die
Scheibenwaschanlagen die Windschutzscheibe und die
Scheibenwischer werden betätigt.
HINWEIS:Nachdem der Zündschalter und die
Scheinwerfer eingeschaltet wurden, werden die
Scheinwerferwaschdüsen beim ersten Sprühen der
Scheibenwaschanlage betätigt und dann bei jedem elf-
ten Sprühvorgang. HECKSCHEIBE
HECKSCHEIBENWISCH-/-WASCHANLAGE
Der Betätigungshebel für die Heckscheibenwisch-/-
waschanlage befindet sich auf der rechten Seite der
Lenksäule.
(abb. 56)
Durch Drehen des Schalters bis zur ersten Rast-
stellung wird der Heckscheibenwischer
eingeschaltet.
HINWEIS: Der hintere Wischer arbeitet nur im
Intervallmodus.
(abb. 56) Heckscheibenwischer/-waschanlage
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KENNTNISDES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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HINWEIS:Der Tempomat ist so ausgelegt, dass er
sich zur Gewährleistung einer einwandfreien Funktion
abschaltet, wenn mehrere Tempomat-Funktionen
gleichzeitig betätigt werden. In diesem Fall kann der
Tempomat wieder aktiviert werden, indem Sie die
Taste ON/OFF (Ein/Aus) des Tempomaten drücken
und die gewünschte Geschwindigkeit wieder einstellen.
AKTIVIERUNG
Die Taste ON/OFF (Ein/Aus) drücken. Die Tempomat-
Kontrollleuchte im Kombiinstrument leuchtet auf.
Zum Ausschalten die Taste ON/OFF (Ein/Aus) erneut
drücken. Die Tempomat-Kontrollleuchte erlischt.
Wenn das System nicht benötigt wird, ist es auszuschal-
ten.
WARNUNG!
Es ist gefährlich, den Tempomaten einge-
s
chaltet zu lassen, wenn er nicht benutzt
wird. Das System kann versehentlich aktiviert
und die Geschwindigkeit stärker als gewünscht
erhöht werden. Sie können dabei die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall
verursachen. Daher das System immer ausge-
schaltet lassen, wenn keine Geschwindigkeitsre-
gelung gewünscht wird. EINSTELLEN EINER GEWÜNSCHTEN
GESCHWINDIGKEIT
Schalten Sie den Tempomaten EIN. Wenn das Fahrzeug
die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat, die Taste
SET (-) (Einstellen/Geschwindigkeit verringern) drü
cken und loslassen. Das Gaspedal und das Fahrzeug
arbeiten dann mit der gewählten Geschwindigkeit.
HINWEIS:
Vor dem Drücken der Taste SET
(Einstellen/Geschwindigkeit verringern) muss das Fahr-
zeug mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und auf ebe-
ner Strecke fahren.
DEAKTIVIERUNG
Bei einer leichten Betätigung des Bremspedals oder
wenn die Taste CANCEL (Abbrechen) gedrückt wird
bzw. bei normaler Betätigung des Bremspedals zum
Abbremsen des Fahrzeugs wird der Tempomat deakti-
viert, ohne die gespeicherte eingestellte Geschwindig-
keit zu löschen. Durch Drücken der Taste ON/OFF
(Ein/Aus) oder durch Ausschalten der Zündung wird
die gespeicherte eingestellte Geschwindigkeit gelöscht.
WIEDERAUFNAHME DER
GESCHWINDIGKEIT
Zur Wiederaufnahme einer zuvor eingestellten Ge-
schwindigkeit die Taste RES (+) drücken und loslassen.
Die Wiederaufnahme ist bei jeder Geschwindigkeit
über 32 km/ möglich.
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KENNTNIS
DES
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SICHERHEIT
S
TART UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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ON/RUN (Ein), ACC (Zusatzverbraucher) oder
LOCK (Lenkradsperre) steht. (abb. 73)
Eine dritte abgesicherte 12-V-Steckdose befindet sich
an der Rückseite der Mittelkonsole. An dieser Steck-
dose liegt Spannung an, wenn der Zündschalter in den
Stellungen LOCK (Zündschloss gesperrt), ON (Ein)
oder ACC (Zusatzverbraucher) steht. (abb. 74)
Eine vierte abgesicherte 12-V-Steckdose befindet sich
an der linken hinteren Seitenverkleidung im Laderaum.
An dieser Steckdose liegt Spannung an, wenn der
Zündschalter in den Stellungen ON (Ein) oder ACC
(Zusatzverbraucher) steht. (abb. 75)(abb. 73)12-V-Steckdose der Mittelkonsole
(abb. 74) 12-V-Steckdose am Rücksitz(abb. 75)
Steckdose in der Heckladefläche
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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„Kenntnis des Fahrzeugs/Elektronische Bremsrege-
lung“.
WARNUNG!
Das Antiblockiersystem (ABS) kann we-
der
die auf das Fahrzeug wirkenden phy-
sikalischen Gesetze außer Kraft setzen noch die
durch die vorherrschenden Straßenverhältnisse
gegebene Traktion verbessern. ABS kann Unfälle
nicht verhindern, auch die nicht , die aus zu
schnellem Fahren in Kurven, auf rutschigem Un-
tergrund oder bei Aquaplaning resultieren. Die
Möglichkeiten eines mit ABS ausgestatteten
Fahrzeugs dürfen niemals auf leichtsinnige oder
gefährliche Weise so ausgenutzt werden, dass die
Sicherheit des Fahrers oder anderer Personen
gefährdet wird! ELEKTRONISCHE BREMSREGELUNG
Ihr Fahrzeug ist mit einem modernen elektronischen
Bremsregelungssystem ausgestattet, das allgemein als
ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) bezeichnet
wird. Dieses System umfasst: Antiblockiersystem
(ABS), Bremsassistent (BAS), Antriebsschlupfregelung
(ASR), elektronischer Wank- und Überrollschutz
(ERM), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) und
Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC). Diese Systeme
arbeiten zusammen, um die Stabilität und Beherrsch-
barkeit des Fahrzeugs unter den verschiedensten Fahr-
bedingungen zu verbessern.
ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS)
Das Antiblockiersystem (ABS) verleiht Ihrem Fahrzeug
bei den meisten Bremssituationen erhöhte Stabilität
und Bremsleistung. Das System verfügt über ein Steu-
ergerät zum automatischen Regeln des Bremsdrucks.
Dadurch wird ein Blockieren der Räder und damit ein
Rutschen auf glatten Fahrbahnoberflächen verhindert.
Sobald das Fahrzeug nach Antritt einer Fahrt eine
Geschwindigkeit von 11 km/h überschreitet, hören Sie
möglicherweise ein Klicken, verbunden mit dem Lauf-
geräusch eines Elektromotors. Diese Geräusche ent-
stehen beim Selbsttest des Antiblockiersystems, um
eine einwandfreie Funktion des Systems sicherzustel-
len. Dieser Selbsttest findet jedes Mal beim Starten des
Fahrzeugs und Beschleunigen über 11 km/h statt.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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WARNUNG!
Der Bremsassistent kann die auf das
F
ahrzeug wirkenden Naturgesetze der
Physik nicht außer Kraft setzen oder die durch
die vorherrschenden Straßenverhältnisse gege-
bene Traktion verbessern. BAS kann Unfälle nicht
verhindern, auch die nicht , die aus zu schnellem
Fahren in Kurven, auf rutschigem Untergrund
oder bei Aquaplaning resultieren. Die Möglich-
keiten eines Fahrzeugs mit Bremsassistent dürfen
niemals auf leichtsinnige oder gefährliche Weise
so ausgenutzt werden, dass die Sicherheit des
Fahrers oder anderer Personen gefährdet wird!
ANTRIEBSSCHLUPFREGELUNG (ASR)
Die Antriebsschlupfregelung überwacht die Stärke des
Radschlupfs der angetriebenen Räder. Wird das Durch-
drehen eines Rades registriert, wird das durchdre-
hende Rad bzw. werden die durchdrehenden Räder
abgebremst und die Motorleistung wird verringert, um
für verbesserte Beschleunigung und Stabilität zu sor-
gen. Eine ASR-Funktion arbeitet ähnlich wie ein Sperr-
differenzial und begrenzt das Durchdrehen eines Rades
auf einer angetriebenen Achse. Wenn sich ein Rad
einer angetriebenen Achse schneller dreht als das an-
dere, bremst das System das durchdrehende Rad ab.
Dadurch wird ein höheres Motordrehmoment an das
nicht durchdrehende Rad übertragen. Diese Funktion bleibt auch dann aktiviert, wenn ASR und ESP in die
Betriebsart „Teilabschaltung“ geschaltet sind. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter „Elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP)“.
ELEKTRONISCHER WANK- UND
ÜBERROLLSCHUTZ (ERM)
Durch Überwachung der Lenkradbewegungen und der
Fahrgeschwindigkeit erkennt dieses System im Voraus,
ob die Gefahr besteht, dass Räder vom Boden abheben
und das Fahrzeug sich überschlägt. Erkennt das ERM-
System, dass die Rate der Lenkwinkeländerungen und
die Fahrzeuggeschwindigkeit für ein wahrscheinliches
Abheben der Räder ausreichen, bremst es das betref-
fende Rad ab und verringert gegebenenfalls die Motor-
leistung, um diese Wahrscheinlichkeit zu verringern.
Das ERM greift nur bei sehr heftigen Fahr- oder Aus-
weichmanövern ein. Das ERM kann die Gefahr eines
Abhebens der Räder nur bei sehr heftigen Fahr- und
Ausweichmanövern verringern. Kein Eingriff erfolgt,
wenn die Räder aufgrund anderer Faktoren abheben,
z. B. bei Fahrbahnunebenheiten, Überfahren des Fahr-
bahnrands oder Aufprall auf Objekte oder andere Fahr-
zeuge.
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KENNTNIS
DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
START UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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WARNUNG!
DieWahrscheinlichkeit , dass ein Rad den
Bodenk
ontakt verliert oder ein Fahrzeug
sich überschlägt hängt von vielen Faktoren ab,
etwa der Fahrzeugbeladung, dem Fahrbahnzu-
stand und den Fahrbedingungen. Das ERM-
System kann das Abheben von Rädern oder das
Überrollen des Fahrzeugs nicht in allen Fällen
verhindern, insbesondere nicht bei Verlassen der
Straße oder bei einem Aufprall auf Gegenstände
oder andere Fahrzeuge. Die Möglichkeiten eines
Fahrzeugs mit ERM dürfen niemals auf leichtsin-
nige oder gefährliche Weise so ausgenutzt wer-
den, dass die Sicherheit des Fahrers oder anderer
Personen gefährdet wird!
ELEKTRONISCHES
STABILITÄTSPROGRAMM (ESP)
Das ESP verbessert die Richtungsstabilität des Fahr-
zeugs in unterschiedlichen Fahrzuständen. Das ESP
greift beim Über- oder Untersteuern des Fahrzeugs
durch Abbremsen des entsprechenden Rades ein, um
dem Über- oder Untersteuern entgegenzuwirken.
Auch das Motordrehmoment wird begrenzt, um die
Richtungsstabilität des Fahrzeugs aufrecht zu halten.
Das ESP ermittelt anhand der Sensoren im Fahrzeug
den vom Fahrer vorgesehenen Fahrtweg und vergleicht ihn mit dem tatsächlichen Fahrtweg. Wenn der tatsäch-
liche Fahrtweg nicht mit dem vorgesehenen Fahrtweg
übereinstimmt, wird das entsprechende Rad mithilfe
des ESP abgebremst, um dem Über- oder Untersteuern
entgegenzuwirken.
Übersteuern – wenn das Fahrzeug stärker einlenkt,
als durch die Lenkradposition vorgegeben.
Untersteuern – Der Schräglaufwinkel der Vorderrä der ist unverhältnismäßig größer als der Schräglauf
winkel der Hinterräder, d. h. das Fahrzeug schiebt
über die Vorderräder in Richtung des äußeren Kur-
venrandes.
WARNUNG!
Das
elektronische Stabilitätspro-
gramm (ESP) kann die auf das Fahrzeug
wirkenden Naturgesetze der Physik nicht außer
Kraft setzen oder die durch die vorherrschenden
Straßenverhältnisse gegebene Traktion verbes-
sern.
(Fortsetzung)
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICEUND
PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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(Fortsetzung)
Das ESP kann Kollisionen nicht verhindern,
auch die nicht , die aus zu schnellem Fahren in
Kurven, auf rutschigem Untergrund oder bei
Aquaplaning resultieren. Das ESP kann auch
keine Kollisionen verhindern, die durch den vom
Fahrer verursachten Verlust der Fahrzeugkont-
rolle bei diesen Bedingungen hervorgerufen wer-
den. Nur ein sicherer, aufmerksamer und erfah-
rener Autofahrer kann Kollisionen verhindern.
Die Möglichkeiten eines mit ESP ausgestatte-
ten Fahrzeugs dürfen niemals auf leichtsinnige
oder gefährliche Weise so ausgenutzt werden,
dass die Sicherheit des Fahrers oder anderer Per-
sonen gefährdet wird.
ESP-Betriebsarten
Das ESP-System hat zwei verfügbare Betriebsarten.
Vollständig Ein
Dies ist die normale Betriebsart für ESP. Bei jedem
Anlassen des Motors ist das ESP-System in dieser
Betriebsart. Diese Betriebsart ist für die meisten Fahr-
situationen zu verwenden. Das ESP darf nur aus beson-
deren Gründen wie beschrieben auf „Teilabschaltung“
umgeschaltet werden. Weitere Informationen hierzu
siehe „Teilabschaltung“. Teilabschaltung
Die Taste „ESC OFF“ (ESP aus) befindet sich in der
Schaltergruppe über der Klimaregelung. Durch kurzes
Drücken der Taste „ESC OFF“ (ESP aus) erfolgt die
Teilabschaltung des ESP und die „ESP-Warnleuchte“
leuchtet auf. Zum Wiedereinschalten des ESP die Taste
„ESP Aus“ erneut kurz drücken, die „ESP-
Systemkontrollleuchte“ erlischt dann. Dadurch wird
die normale ESP-Betriebsart „ESC On“ (ESP ein) wie-
derhergestellt. (abb. 100)
(abb. 100)
Taste „ESC OFF“ (ESP AUS)
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DES
FAHRZEUGS
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S
TART UND
BETRIEBWARNLEUCHTEN
UND
MELDUNGENIM NOTFALL
SERVICE
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TECHNISCHE
DATEN
INHALT
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HINWEIS:Zur Verbesserung der Traktion des Fahr-
zeugs beim Fahren mit Schneeketten oder beim Anfah-
ren in tiefem Schnee, Sand oder Geröll kann es erfor-
derlich sein, durch kurzes Drücken der Taste „ESC
OFF“ (ESP Aus) das ESP in den „Teilabschaltungs-
Modus“ zu versetzen. Sobald die Fahrsituation, die die
Teilabschaltung des ESP erforderlich machte, überwun-
den ist, ist das ESP durch kurze Betätigung der Taste
„ESC OFF“ (ESP Aus) wieder einzuschalten. Dies kann
bei fahrendem Fahrzeug erfolgen.
WARNUNG!
In der teilabgeschalteten Betriebsart ist
di
e ASR-Funktion des ESP mit Ausnahme
der im Abschnitt ASR beschriebenen Sperrdiffe-
rentialfunktion deaktiviert und die „Kontroll-
leuchte ESP Aus“ leuchtet auf. Alle anderen Sta-
bilisierungsfunktionen des ESP arbeiten normal.
In der teilabgeschalteten Betriebsart wird die
Funktion zur Verringerung der Motorleistung von
der Antriebsschlupfregelung deaktiviert und die
erhöhte Fahrzeugstabilität durch das ESP-
System nicht mehr im vollen Umfang gewährleis-
tet . ESP-SYSTEMKONTROLLLEUCHTE UND
KONTROLLLEUCHTE ESP Aus
Die ESP-Systemkontrollleuchte im Kombiin-
strument leuchtet beim Einschalten der Zün
dung auf. Die Leuchte erlischt, wenn der
Motor läuft. Leuchtet die ESP-
Systemkontrollleuchte bei laufendem Motor ständig,
liegt eine Störung im ESP-System vor. Wenn diese
Leuchte nach mehreren Fahrzyklen eingeschaltet bleibt
und das Fahrzeug mehrere Kilometer mit Geschwin-
digkeiten über 48 km/h gefahren wurde, suchen Sie so
bald wie möglich eine Vertragswerkstatt auf, um die
Ursache der Störung feststellen und diese beheben zu
lassen.
Die Kontrollleuchte „Elektronisches Stabilitätssystem
aus“ (im Kombiinstrument) beginnt zu blinken, sobald
die Reifen Traktion verlieren und das ESP-System akti-
viert wird. Wenn die Antriebsschlupfregelung (ASR)
aktiv ist, blinkt die ESP-Systemkontrollleuchte eben-
falls. Beginnt die ESP-Systemkontrollleuchte beim Be-
schleunigen zu blinken, nehmen Sie das Gas weg und
beschleunigen Sie so wenig wie möglich. Passen Sie
Geschwindigkeit und Fahrverhalten an die Straßenbe-
dingungen an.
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FAHRZEUGS
SICHERHEIT
S TART UND BETRIEBWARNLEUCHTEN UND
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PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
INHALT
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HINWEIS:
Die ESP-Systemkontrollleuchte und die Kontroll-leuchte „Elektronisches Stabilitätssystem aus“ leuch-
ten bei jedem Einschalten der Zündung kurzzeitig
auf.
Bei jedem Einschalten der Zündung wird das ESP- System eingeschaltet, selbst wenn es zuvor abge-
schaltet wurde.
Das ESP-System erzeugt Summ- oder Klickgeräu sche, wenn es aktiv ist. Dies ist normal, die Geräu
sche hören auf, sobald das ESP nach dem Manöver,
das die ESP-Aktivierung auslöste, inaktiv wird.
Die Kontrollleuchte „Elektronisches Stabili-
tätssystem aus“ zeigt an, dass das elektroni-
sche Stabilitätsprogramm (ESP) aus ist.
ANHÄNGERSCHLINGERSTABILISIERUNG
(TSC)
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC) verwendet
Sensoren im Fahrzeug, die ein übermäßiges Schlingern
des Anhängers registrieren. Die Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) wird automatisch akti-
viert, sobald ein übermäßiges Schlingern des Anhän
gers registriert wird. Bei aktivierter Anhänger-
Schlingerstabilisierung (TSC) blinkt die Warnleuchte
für das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), die
Motorleistung wird verringert und Sie spüren eine Betätigung der Bremsen an einzelnen Rädern bei dem
Versuch, den Anhänger zu stabilisieren.
HINWEIS:
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) wird deaktiviert, wenn sich das ESP-System in
der Betriebsart „Teilabschaltung“ befindet.
WARNUNG!
Di
e Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) kann nicht in allen Fällen Anhän
ger stabilisieren. Bei Anhängerbetrieb ist stets
vorsichtig zu fahren und die Stützlast-
Empfehlungen sind unbedingt zu beachten! Wei-
tere Informationen hierzu finden Sie unter „ An-
hängerkupplung“ in „Start und Betrieb“.
Wenn die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) bei Anhängerbetrieb aktiviert wird, das
Fahrzeug bei der nächsten sicheren Möglichkeit
anhalten und die Last auf dem Anhänger umver-
teilen, um ein weiteres Schlingern des Anhängers
zu beseitigen!
Wenn Sie diese Warn- und Sicherheitshinweise
nicht beachten, kann dies einen Unfall und/oder
schwere Verletzungen zur Folge haben.
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