Getriebe FIAT FULLBACK 2018 Betriebsanleitung (in German)
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Warnleuchten
Warnleuchten Bedeutung
Bremswarnleuchte
Diese Kontrollleuchte leuchtet, wenn Sie den Zündschlüssel oder den Betriebsmodus auf ON stellen,
und erlischt nach ein paar Sekunden. Vergewissern Sie sich, dass die Leuchte erlischt, bevor Sie
losfahren.
Wenn Sie den Zündschlüssel oder den Betriebsmodus auf ON stellen, leuchtet die Bremswarnleuchte in
folgenden Situationen auf:
Die Feststellbremse wird betätigt.
Die Bremsflüssigkeit im entsprechenden Behälter fällt auf einen niedrigen Füllstand.
Die Bremskraftregelung funktioniert nicht korrekt.
Wenn der Zündschlüssel oder der Betriebsmodus auf ON gestellt wird, die Feststellbremse angezogen
ist und die Fahrzeuggeschwindigkeit 8 km/h überschreitet, ertönt ein Summer.
119) 120)
Motorwarnleuchte
Diese Leuchte gehört zum Borddiagnosesystem, das die Emissionen, die Motorsteuerung bzw. die
Steuerung des Automatikgetriebes überwacht.
Wird an einem dieser Systeme ein Problem erkannt, leuchtet oder blinkt diese Leuchte. In der Regel
kann das Fahrzeug trotzdem noch weiter gefahren werden und Sie brauchen es nicht abschleppen zu
lassen. Dennoch empfiehlt es sich, das betreffende System umgehend prüfen zu lassen.
Diese Kontrollleuchte leuchtet auch, wenn Sie den Zündschlüssel oder den Betriebsmodus auf ON
stellen, und erlischt, sobald der Motor anspringt. Wenn sie nicht erlischt, sobald der Motor anspringt,
empfiehlt sich eine Fahrzeuginspektion.
Das Borddiagnosesystem befindet sich im elektronischen Motorsteuermodul. Darin werden
verschiedene Fehlerdaten (insbesondere über die Abgase) gespeichert.
Diese Daten werden beim Trennen eines Batteriekabels gelöscht, was eine schnelle Diagnose
erschwert. Trennen Sie daher keine Batteriekabel, wenn die Motorwarnleuchte leuchtet.
55) 56) 57)
Ladewarnleuchte
Diese Leuchte leuchtet, wenn Sie den Zündschlüssel oder den Betriebsmodus auf ON stellen, und
erlischt, sobald der Motor anspringt.
58)
110
DAS ARMATURENBRETT
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210)Lassen Sie Ihr Fahrzeug nicht mit
einem Sperrdifferenzial nachrüsten.
Andernfalls funktioniert das ABS unter
Umständen nicht mehr ordnungsgemäß.
211)Das ABS nutzt die vorhandene
Traktion optimal aus, kann sie aber nicht
verbessern. Gehen Sie daher beim Fahren
auf rutschigem Untergrund keine unnötigen
Risiken ein.
212)Wenn das ABS aktiv wird und Sie ein
Pulsieren des Bremspedals spüren,
erschrecken Sie nicht und halten Sie den
Fuß auf dem Bremspedal. Auf diese Weise
verkürzen Sie den Bremsweg auf ein
Minimum, allerdings in Abhängigkeit vom
Straßenzustand.
213)Wenn das ABS aktiv wird, ist die
Traktionsgrenze zwischen Reifen und
Straße fast erreicht. Fahren Sie langsamer,
um die Traktion zu verbessern.
214)Das ABS kann die physikalischen
Gesetze nicht außer Kraft setzen und die
vom Straßenzustand abhängige Traktion
erhöhen.
215)Das ABS kann Unfälle nicht
verhindern, insbesondere nicht solche
aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit
in Kurven, Fahren auf rutschigem
Untergrund oder Aquaplaning.
216)Gefährden Sie nie Ihre persönliche
Sicherheit und die Sicherheit anderer,
indem Sie die Leistung des ABS-Systems
auf unverantwortliche und gefährliche
Weise testen.217)Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf
die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC).
Sie kann nicht verhindern, dass die
physikalischen Gesetze auf das Fahrzeug
wirken. ASTC hat wie jedes andere
Sicherheitssystem Grenzen und kann nicht
garantieren, dass Sie das Fahrzeug unter
allen Umständen unter Kontrolle behalten
und die Traktion immer gegeben ist.
Rücksichtsloses Fahren kann zu Unfällen
führen. Es liegt in der Verantwortung des
Fahrers, sicherheitsbewusst, also
angepasst an die Verkehrs-, Straßen- und
Wetterverhältnisse, zu fahren.
218)Das ESC-System kann keine Unfälle
verhindern, die durch hohe
Geschwindigkeit in Kurven, durch Fahren
auf Straßen mit geringer Haftung oder
Aquaplaning bedingt sind.
219)Achten Sie darauf, dass alle 4 Felgen
und Reifen von gleicher Größe und
gleichem Typ sind. Andernfalls funktioniert
die elektronische Stabilitätskontrolle
(Electronic Stability Control) unter
Umständen nicht ordnungsgemäß.
220)Lassen Sie Ihr Fahrzeug nicht mit
einem Sperrdifferenzial nachrüsten.
Andernfalls funktioniert die elektronische
Stabilitätskontrolle (Electronic Stability
Control) möglicherweise nicht mehr
einwandfrei.
221)Betätigen Sie den Schalter „ESC
OFF“ aus Sicherheitsgründen nur bei
stehendem Fahrzeug.
222)Fahren Sie unter normalen
Umständen immer mit eingeschalteter
elektronischer Stabilitätskontrolle
(Electronic Stability Control).
223)Fahren Sie bei verschneiten oder
vereisten Straßen mit Winterreifen und
moderater Geschwindigkeit.ASSISTENZSYSTEME
Berganfahrhilfe (bei entsprechender
Ausstattung)
Der Berganfahrassistent erleichtert das
Anfahren an starken Steigungen, indem
er das Rückwärtsrollen des Fahrzeugs
verhindert. Wenn Sie vom Bremspedal
zum Gaspedal wechseln, erhält er die
Bremskraft noch etwa 2 Sekunden lang
aufrecht.
81) 82)
224) 225)
Funktionsweise
1. Bringen Sie das Fahrzeug durch
Betätigen des Bremspedals zum
Stehen.
2. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
legen Sie den 1. Gang ein. Bei
Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
stellen Sie den Wählhebel auf „D“.
ANMERKUNG Zum Rückwärtsfahren
an einer Steigung stellen Sie den
Wählhebel auf „R“ bzw. legen Sie den
Rückwärtsgang ein.
3. Wenn Sie den Fuß vom Bremspedal
nehmen, erhält der Berganfahrassistent
die ausgeübte Bremskraft etwa
2 Sekunden lang aufrecht.
4. Geben Sie Gas. Der
Berganfahrassistent reduziert die
Bremskraft nach und nach, während
sich das Fahrzeug in Bewegung setzt.
150
SICHERHEIT
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ANMERKUNG Der Berganfahrassistent
wird aktiviert, wenn alle folgenden
Voraussetzungen gegeben sind.
Der Motor läuft. (Beim Anlassen des
Motors oder unmittelbar danach wird
der Berganfahrassistent nicht aktiviert.)
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe ist
der folgende Gang eingelegt: Beim
Vorwärtsanfahren an einer Steigung
steht der Schalthebel in einer anderen
Position als „R“. Der
Berganfahrassistent funktioniert auch,
wenn der Leerlauf („N“) eingelegt ist.
Beim Rückwärtsanfahren an einer
Steigung steht der Schalthebel auf „R“.
Der Berganfahrassistent funktioniert
nicht, wenn der Leerlauf („N“) eingelegt
ist.
Bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe steht der Wählhebel
in einer anderen Position als „P“ oder
„N“.
Das Fahrzeug steht und Sie halten
das Bremspedal getreten.
Die Feststellbremse ist nicht
angezogen.
ANMERKUNG Der Berganfahrassistent
funktioniert nicht, wenn Sie das
Gaspedal betätigen, bevor Sie den Fuß
vom Bremspedal nehmen.
ANMERKUNG Der Berganfahrassistent
funktioniert auch beim Rückwärtsfahren
an Steigungen.ANMERKUNG Wenn der
Berganfahrassistent in Aktion tritt, hören
Sie unter Umständen ein
Betriebsgeräusch. Das ist normal und
kein Zeichen für eine Fehlfunktion.
Warnleuchte
Wenn es während der Fahrt zu einer
Störung im System kommt, leuchtet die
Kontrollleuchte
auf.
83) 84)
Servolenkung
Die Servolenkung funktioniert nur bei
laufendem Motor. Sie reduziert den
Kraftaufwand bei der Betätigung des
Lenkrads.
Sollte die Servolenkung aus
irgendeinem Grund ausfallen, kann das
Fahrzeug auch über die Lenkmechanik
gelenkt werden. Das Fahrzeug ist also
weiterhin lenkbar. Allerdings erfordern
die Lenkbewegungen einen weit
höheren Kraftaufwand. Lassen Sie das
Fahrzeug in einem solchen Fall von
einer Fiat-Werkstatt überprüfen.
85) 86)
Anhängerstabilitätsprogramm (TSA)
(bei entsprechender Ausstattung)
Das Anhängerstabilitätsprogramm (TSA)
erhöht bei Fahrten mit Anhänger die
Fahrsicherheit. Es erkennt, wenn der
Anhänger ins Pendeln zu geraten droht,
und stabilisiert das Gespann, indem es
die auf die einzelnen Räder einwirkende
Bremskraft und die Motorleistung
reguliert.
Wenn das
Anhängerstabilitätsprogramm auf die
Bremsen einwirkt, leuchten die
Bremsleuchten auf. Erläuterungen zu
Gespannfahrten finden Sie unter
„Fahren mit Anhänger“.
87) 88)
ANMERKUNG Wenn das TSA in Aktion
tritt, ist unter Umständen ein Vibrieren
der Karosserie zu spüren oder ein
Betriebsgeräusch aus dem Motorraum
zu hören. Dies ist normal und weist
nicht auf eine Fehlfunktion hin.
ANMERKUNG Das TSA funktioniert bei
Geschwindigkeiten ab etwa 55 km/h.
ANMERKUNG Wenn das TSA in Aktion
tritt, blinkt die ESC-Kontrollleuchte.
ANMERKUNG Wenn die elektronische
Stabilitätskontrolle (ESC) nicht
funktioniert, arbeitet auch das TSA
nicht.
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START UND BETRIEB
Im Folgenden finden Sie wichtige
Erläuterungen und Hinweise zum
Fahren.
Sie erfahren, wie Sie das Fahrzeug in
den verschiedensten Situationen sicher
beherrschen können, damit es Ihnen
lange Zeit ein verlässlicher, komfortabler
und sparsamer Begleiter ist.WIRTSCHAFTLICHES FAHREN . . .154
FAHREN UNTER ALKOHOL- UND
MEDIKAMENTENEINFLUSS.....155
FAHRSICHERHEIT...........155
EINFAHREMPFEHLUNGEN......157
FESTSTELLBREMSE..........159
PARKEN..................160
ANLASSEN UND AUSSCHALTEN
DES MOTORS..............161
FUNKTIONSWEISE DES
TURBOLADERS.............165
START&STOP SYSTEM........165
SCHALTGETRIEBE...........169
AUTOMATIC TRANSMISSION
SPORTS MODE 5A/T.........171
EASY SELECT 4WD..........177
SUPER SELECT 4WD II........181
HINTERE DIFFERENZIALSPERRE .188
FAHREN MIT ALLRADANTRIEB . . .192
SICHERHEITSHINWEISE BEI
EINSATZ DES ALLRADANTRIEBS .195
BREMSSYSTEM............197
TEMPOMAT (cruise control)......198
GESCHWINDIGKEITS-
BEGRENZER...............204
SPURHALTEASSISTENT.......211
RÜCKFAHRKAMERA..........215
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EINFAHREMPFEHLUNGEN
Während der Einfahrzeit empfiehlt es sich, auf den ersten 1.000 km die folgenden Richtlinien zu beachten. Diese Hinweise
tragen zu einer langen Lebensdauer und zur zukünftigen Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit Ihres neuen Fahrzeugs bei.
Lassen Sie den Motor nicht mit hohen Drehzahlen laufen.
Vermeiden Sie abruptes Anfahren, Beschleunigen und Bremsen sowie lange Fahrten mit hoher Geschwindigkeit.
Halten Sie beim Einfahren die unten angegebenen Höchstgeschwindigkeiten ein. Beachten Sie bitte, dass gesetzliche
Geschwindigkeitsbegrenzungen auf jeden Fall befolgt werden müssen.
Überladen Sie das Fahrzeug nicht.
Verzichten Sie darauf, einen Anhänger anzuhängen.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
Schaltpunkt Höchstgeschwindigkeit
Fahrzeuge mit
ZweiradantriebFahrzeuge mit Easy Select 4WD Fahrzeuge mit Super Select 4WD II
2H, 4H 4L 2H, 4H, 4HLc 4LLc
1. Gang 20 km/h 20 km/h 5 km/h 20 km/h 5 km/h
2. Gang 40 km/h 40 km/h 15 km/h 40 km/h 15 km/h
3. Gang 65 km/h 65 km/h 25 km/h 65 km/h 25 km/h
4. Gang 95 km/h 95 km/h 35 km/h 95 km/h 35 km/h
5. Gang 110 km/h 110 km/h 45 km/h 115 km/h 45 km/h
6. Gang 110 km/h 110 km/h 55 km/h 115 km/h 55 km/h
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Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
Schaltpunkt Höchstgeschwindigkeit
Fahrzeuge mit
ZweiradantriebFahrzeuge mit Easy Select 4WD Fahrzeuge mit Super Select 4WD II
2H, 4H 4L 2H, 4H, 4HLc 4LLc
1. Gang 15 km/h 15 km/h 5 km/h 20 km/h 5 km/h
2. Gang 35 km/h 35 km/h 15 km/h 40 km/h 15 km/h
3. Gang 55 km/h 55 km/h 20 km/h 60 km/h 20 km/h
4. Gang 85 km/h 85 km/h 30 km/h 85 km/h 30 km/h
5. Gang 110 km/h 110 km/h 45 km/h 115 km/h 45 km/h
89)
ZUR BEACHTUNG
89)Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb liefert der Bereich „4L“ (Easy Select 4WD) bzw. „4LLc“ (Super Select 4WD II) das maximale Drehmoment
für das langsame Fahren an steilen Hängen sowie auf sandigem, schlammigem oder anderweitig schwierigem Untergrund. Fahren Sie bei
Fahrzeugen mit Automatikgetriebe im Bereich „4L“ (Easy Select 4WD) bzw. „4LLc“ (Super Select 4WD II) nicht schneller als etwa 70 km/h.
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START UND BETRIEB
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PARKEN
Zum Parken des Fahrzeugs schalten
Sie den Motor aus und ziehen die
Feststellbremse gut an. Legen Sie bei
Fahrzeugen mit Schaltgetriebe dann
den 1. Gang oder den Rückwärtsgang
(„R“) ein bzw. stellen Sie bei Fahrzeugen
mit Automatikgetriebe den Wählhebel
auf „P“ (PARKEN).
Parken am Hang
Gehen Sie wie folgt vor, damit das
Fahrzeug nicht wegrollt.
Parken hangabwärts
Schlagen Sie die Vorderräder zur
Bordsteinkante hin ein und lassen Sie
das Fahrzeug nach vorne rollen, bis das
bordsteinseitige Vorderrad leicht die
Bordsteinkante berührt.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe:
Ziehen Sie die Feststellbremse an und
legen Sie den Rückwärtsgang („R“) ein.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe:
Ziehen Sie die Feststellbremse an und
stellen Sie den Wählhebel auf „P“
(PARKEN). Sichern Sie die Räder bei
Bedarf mit Unterlegkeilen.
Parken hangaufwärts
Schlagen Sie die Vorderräder von der
Bordsteinkante weg ein und lassen Sie
das Fahrzeug nach hinten rollen, bis
das bordsteinseitige Vorderrad leicht die
Bordsteinkante berührt.Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe:
Ziehen Sie die Feststellbremse an und
legen Sie den 1. Gang ein.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe:
Ziehen Sie die Feststellbremse an und
stellen Sie den Wählhebel auf „P“
(PARKEN). Sichern Sie die Räder bei
Bedarf mit Unterlegkeilen.
ANMERKUNG Bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe: Ziehen Sie
unbedingt zuerst die Feststellbremse an
und stellen Sie dann den Wählhebel auf
„P“ (PARKEN). Wenn Sie den
Wählhebel auf „P“ (PARKEN) stellen,
bevor Sie die Feststellbremse
angezogen haben, lässt sich der
Wählhebel unter Umständen nur
schwer wieder aus der Position „P“
(PARKEN) lösen. Unter Umständen ist
ein erheblicher Kraftaufwand nötig, um
den Wählhebel aus der Position „P“
(PARKEN) zu lösen.
ANMERKUNG WICHTIG: Verlassen Sie
das Fahrzeug NIEMALS, wenn Sie den
Gangwähler auf Neutral oder bei
Fahrzeugen mit Automatikgetriebe den
Wählhebel noch nicht auf „P“ (PARKEN)
gestellt haben.
Parken mit laufendem Motor
Lassen Sie auf keinen Fall den Motor
laufen, wenn Sie eine kurze Rast oder
Schlafpause einlegen. Lassen Sie den
Motor nie in einem geschlossenen oder
schlecht belüfteten Raum laufen.Beim Verlassen des Fahrzeugs
Nehmen Sie immer den Schlüssel mit
und verriegeln Sie alle Türen, wenn das
Fahrzeug unbeaufsichtigt bleibt.
Versuchen Sie möglichst, an einem gut
beleuchteten Ort zu parken.
228) 229) 230)
ZUR BEACHTUNG
228)Bei laufendem Motor besteht
Verletzungs- und Lebensgefahr, wenn der
Schalthebel (Schaltgetriebe) oder der
Wählhebel (Automatikgetriebe)
versehentlich bewegt wird oder sich giftige
Abgase in der Fahrgastzelle sammeln.
229)Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt
im Fahrzeug zurück. Ziehen Sie beim
Verlassen des Fahrzeugs stets den
Zündschlüssel ab und tragen Sie ihn bei
sich.
230)Parken Sie dieses Fahrzeug nicht in
Gegenden, wo brennbares Material wie
trockenes Gras oder trockene Blätter in
Berührung mit einem heißen Auspuff
kommen kann. Andernfalls besteht
Feuergefahr.
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START UND BETRIEB
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ANLASSEN UND
AUSSCHALTEN DES
MOTORS
231)
93) 94) 95) 96) 97) 98) 99) 100) 101) 102) 103)
Tipps zum Anlassen des Motors
Fahrzeuge ohne schlüsselloses
Startsystem
Betätigen Sie den Anlassermotor nicht
länger als 10 Sekunden am Stück.
Andernfalls könnte sich die Batterie
entladen. Wenn der Motor nicht sofort
anspringt, drehen Sie den
Zündschlüssel zurück auf „LOCK“.
Warten Sie einige Sekunden und
versuchen Sie es dann erneut.
Wiederholte Anlassversuche bei noch
laufendem Anlassermotor können zu
Schäden am Anlassermechanismus
führen.
Fahrzeuge mit schlüssellosem
Startsystem
Der Motor kann in jedem beliebigen
Betriebsmodus angelassen werden.
Der Anlassermotor läuft bis zu
15 Sekunden lang, wenn der Startknopf
sofort losgelassen wird. Wenn Sie den
Startknopf erneut drücken, solange sich
der Anlasser dreht, schaltet sich der
Anlasser aus. Der Anlassermotor läuft
bis zu 30 Sekunden lang, wenn der
Startknopf gedrückt gehalten wird.Wenn der Motor nicht sofort anspringt,
warten Sie eine Weile und versuchen
Sie dann erneut, den Motor anzulassen.
Wiederholte Anlassversuche bei noch
laufendem Anlassermotor können zu
Schäden am Anlassermechanismus
führen.
Starten des Motors
Fahrzeuge ohne schlüsselloses
Startsystem
1. Stecken Sie den Zündschlüssel ein
und legen Sie den Sicherheitsgurt an.
2. Vergewissern Sie sich, dass die
Feststellbremse angezogen wurde.
3. Treten Sie das Bremspedal mit dem
rechten Fuß fest durch und halten Sie
es in dieser Stellung.
4. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe:
Treten Sie das Kupplungspedal
vollständig durch und schalten Sie in
den Leerlauf („N“). Bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe: Vergewissern Sie
sich, dass der Wählhebel auf „P“
(PARKEN) gestellt ist.5. Drehen Sie den Zündschlüssel auf
„ON“. Zunächst leuchtet die
Diesel-Vorglühlampe auf und erlischt
nach kurzer Zeit, wenn das Vorheizen
abgeschlossen ist.
ANMERKUNG Bei kaltem Motor
leuchtet die Diesel-Vorglühlampe länger.
ANMERKUNG Wenn der Motor nicht
innerhalb von 5 Sekunden nach
Erlöschen der Diesel-Vorglühlampe
angelassen wird, drehen Sie den
Zündschlüssel wieder auf „LOCK“.
Drehen Sie den Schlüssel danach
erneut auf „ON“, um den Motor erneut
vorzuheizen.
ANMERKUNG Bei warmem Motor
leuchtet die Diesel-Vorglühlampe nicht
auf, wenn Sie den Zündschlüssel auf
„ON“ stellen. Lassen Sie den Motor an,
indem Sie den Zündschlüssel nach
rechts direkt auf „START“ drehen.
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6. Drehen Sie den Zündschlüssel auf
„START“, ohne das Gaspedal zu
betätigen, und lassen Sie den Schlüssel
los, sobald der Motor anspringt.
ANMERKUNG Beim Anlassen des
Motors sind eventuell leise Geräusche
zu hören. Diese verschwinden, wenn
der Motor warm wird.
ANMERKUNG Fahrzeuge für
bestimmte Länder, wenn die
Umgebungstemperatur auch nachdem
sich der Motor erwärmt hat, niedrig ist,
und wenn der Getriebewählhebel auf
“N” (Neutral) (Gangschaltgetriebe) steht
oder der Wählhebel auf die Position “P”
(PARKEN) oder “N” (NEUTRAL)
(Automatikgetriebe) gestellt wird, kann
sich die Leerlaufdrehzahl erhöhen. Es
liegt keine Fehlfunktion vor.
Fahrzeuge mit schlüssellosem
Startsystem
1. Legen Sie den Sicherheitsgurt an.
2. Vergewissern Sie sich, dass die
Feststellbremse angezogen wurde.
3. Treten Sie das Bremspedal mit dem
rechten Fuß fest durch und halten Sie
es in dieser Stellung.
ANMERKUNG Wenn der Motor nicht
läuft, ist das Bremspedal unter
Umständen schwergängig und das
Fahrzeug erkennt möglicherweise nicht,
dass das Pedal betätigt wird. Der Motor
springt dann nicht an. Treten Sie in
diesem Fall das Bremspedal fester als
üblich.4. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe:
Treten Sie das Kupplungspedal
vollständig durch und schalten Sie in
den Leerlauf („N“). Bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe: Vergewissern Sie
sich, dass der Wählhebel auf „P“
(PARKEN) gestellt ist.
N– Fahrzeuge mit 6-Gang-
Schaltgetriebe;P– Fahrzeuge mit
Automatikgetriebe
5. Drücken Sie den Startknopf.
Zunächst leuchtet die Diesel-
Vorglühlampe auf und erlischt nach
kurzer Zeit, wenn das Vorheizen
abgeschlossen ist. Der Motor springt
an.
ANMERKUNG Bei kaltem Motor
leuchtet die Diesel-Vorglühlampe länger.
ANMERKUNG Das Vorheizen des
Motors beginnt auch, wenn Sie den
Betriebsmodus ON aktivieren. Wenn
der Motor nicht innerhalb von
5 Sekunden nach Erlöschen derDiesel-Vorglühlampe angelassen wird,
stellen Sie den Betriebsmodus auf OFF.
Führen Sie dann die Schritte zum
Anlassen des Motors aus, um den
Motor vorzuheizen.
ANMERKUNG Beim Anlassen des
Motors sind eventuell leise Geräusche
zu hören. Diese verschwinden, wenn
der Motor warm wird.
ANMERKUNG Fahrzeuge für
bestimmte Länder, wenn die
Umgebungstemperatur auch nachdem
sich der Motor erwärmt hat, niedrig ist,
und wenn der Getriebewählhebel auf
“N” (Neutral) (Gangschaltgetriebe) steht
oder der Wählhebel auf die Position “P”
(PARKEN) oder “N” (NEUTRAL)
(Automatikgetriebe) gestellt wird, kann
sich die Leerlaufdrehzahl erhöhen. Es
liegt keine Fehlfunktion vor.
Ausschalten des Motors
Fahrzeuge ohne schlüsselloses
Startsystem
1. Bringen Sie das Fahrzeug zum
Stillstand.
2. Halten Sie das Bremspedal getreten
und ziehen Sie die Feststellbremse gut
an.
3. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe:
Drehen Sie den Zündschlüssel auf
„LOCK“, um den Motor auszuschalten.
Legen Sie dann den 1. Gang
(hangaufwärts) oder den
Rückwärtsgang („R“) ein (hangabwärts).
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START UND BETRIEB
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Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe:
Stellen Sie den Wählhebel auf „P“
(PARKEN) und schalten Sie den Motor
aus.
Fahrzeuge mit schlüssellosem
Startsystem
232)
ANMERKUNG Wenn Sie den Motor
während der Fahrt notfallmäßig
ausschalten müssen, halten Sie den
Startknopf mindestens 3 Sekunden
gedrückt oder drücken Sie ihn schnell
mindestens 3-mal. Der Motor schaltet
sich aus und der Betriebsmodus
wechselt zu ACC.
ANMERKUNG Schalten Sie den Motor
nicht aus, wenn der Wählhebel auf eine
andere Position als „P“ (PARKEN)
gestellt ist (Automatikgetriebe). Wenn
der Motor ausgeschaltet wird, obwohl
der Wählhebel auf eine andere Position
als „P“ (PARKEN) gestellt ist, wechselt
der Betriebsmodus zu ACC und nicht
zu OFF. Stellen Sie den Betriebsmodus
auf OFF, sobald Sie den Wählhebel auf
„P“ (PARKEN) gestellt haben.
1. Halten Sie das Fahrzeug an.
2. Halten Sie das Bremspedal getreten
und ziehen Sie die Feststellbremse gut
an.
3. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe:
Drücken Sie den Startknopf, um den
Motor auszuschalten. Legen Sie dann
den 1. Gang (hangaufwärts) oder den
Rückwärtsgang („R“) ein (hangabwärts).Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe:
Stellen Sie den Wählhebel auf „P“
(PARKEN) und drücken Sie den
Startknopf, um den Motor
auszuschalten.
Optimierung der eingespritzten
Kraftstoffmenge
Um den Schadstoffausstoß und die
Motorengeräusche niedrig zu halten,
wird die Menge des in den Motor
eingespritzten Kraftstoffs hin und
wieder optimiert.
Bei diesem Optimierungsvorgang klingt
der Motor anders als üblich. Das
geänderte Motorengeräusch stellt keine
Störung dar.
Wenn der Schlüssel für das
schlüssellose Startsystem nicht
richtig funktioniert
Stecken Sie den Schlüssel für das
schlüssellose Startsystem in den
Schlüsselschacht. Sie sollten jetzt den
Motor anlassen und den
Betriebsmodus ändern können.
Nehmen Sie den Schlüssel nach dem
Anlassen des Motors oder dem Ändern
des Betriebsmodus aus dem Schacht
heraus.ANMERKUNG Setzen Sie in den
Schlüsselschacht ausschließlich den
Schlüssel für das schlüssellose
Startsystem ein. Andernfalls kann es zu
Schäden oder Fehlfunktionen kommen.
ANMERKUNG Lösen Sie Gegenstände
oder zusätzliche Schlüssel vom
Schlüssel für das schlüssellose
Startsystem, bevor Sie den Schlüssel in
den Schacht stecken. Unter
Umständen kann das Fahrzeug den
registrierten ID-Code vom registrierten
Schlüssel nicht empfangen. In diesem
Fall können Sie den Motor nicht
anlassen und den Betriebsmodus nicht
ändern.
ANMERKUNG Der Schlüssel für das
schlüssellose Startsystem ist fixiert,
wenn er wie in der Abbildung gezeigt in
den Schlüsselschacht eingesetzt wird.
Ziehen Sie den Schlüssel in diesem
Zustand heraus.
250AHA103547
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