ABS FIAT TALENTO 2017 Betriebsanleitung (in German)
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127)Nie einen Kindersitz auf dem mittleren
hinteren Sitz befestigen. GEFAHR
TÖDLICHER ODER SCHWERER
VERLETZUNGEN.
128)Keine Kindersitze verwenden, die den
Sicherheitsgurt, der das Kind hält, lösen
können: die Basis des Kindersitzes darf
nicht auf dem Bügel und/oder dem
Schloss des Sicherheitsgurtes aufliegen.
129)Der Sicherheitsgurt darf nie lose oder
verdreht sein. Den Gurt nie unter dem Arm
oder hinter dem Rücken führen. Sich
vergewissern, dass der Gurt nicht durch
scharfe Kanten beschädigt wird. Wenn der
Sicherheitsgurt nicht korrekt funktioniert, ist
der Schutz des Kindes nicht gewährleistet.
Wenden Sie sich bitte an das
Fiat-Servicenetz. Diesen Sitz nicht
benutzen, solange der Sicherheitsgurt nicht
ausgebessert ist.
130)Die Verwendung eines
Kindersicherheitssystems, das für dieses
Fahrzeug ungeeignet ist, bedeutet, dass
die Sicherheit des Kindes gefährdet ist.
Gefahr ernsthafter oder tödlicher
Verletzungen.AKTIVE
SICHERHEITS-
SYSTEME
Je nach Version bestehen sie aus:Antiblockiersystem der Räder (ABS)
Elektronischer Stabilitätskontrolle
(ESC) mit Untersteuerungskontrolle und
Antriebsschlupfregelung;
Anhänger-Assistent;
Notbremsassistent;
Antriebsschlupfregelung;
Berganfahrhilfe.
Antiblockiersystem ABS
(Anti-Lock Braking
System)
131) 132) 133) 134)
Das Antiblockiersystem verhindert bei
einer Vollbremsung das Blockieren der
Räder, regelt den Bremsweg und erhält
die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs.
Unter diesen Bedingungen können
Manöver bei voll getretenem
Bremspedal ausgeführt werden. Das
System optimiert außerdem den
Bremsweg, vor allem auf glatten
Fahrbahnen (nasse Fahrbahn...).
Der Fahrer spürt das Eingreifen des
Antiblockiersystems an einem leichten
Pulsieren des Bremspedals. ABS
verbessert in keiner Weise die
"physikalischen" Leistungen hinsichtlich
der Bodenhaftung zwischen Reifen und
Fahrbahn. Die Regeln der
Aufmerksamkeit müssen strikteingehalten werden (Sicherheitsabstand
zwischen den Fahrzeugen usw.).
ZUR BEACHTUNG Es wird empfohlen,
im Notfall einen festen kontinuierlichen
Druck auf das Pedal auszuüben. Es ist
nicht erforderlich, das Pedal wiederholt
zu treten (Pumpen). ABS moduliert die
auf die Bremsanlage ausgeübte Kraft.
Funktionsstörungen:
undleuchten auf der
Instrumententafel auf, gleichzeitig mit
den entsprechenden
Displaymeldungen, je nach
Fahrzeugversion: ABS, ESC und
Servobremse sind außer Betrieb. Die
Bremsfunktion ist jedoch immer
gewährleistet.
undSTOPleuchten auf
der Instrumententafel, gleichzeitig mit
der entsprechenden Meldung am
Display: das zeigt einen Defekt der
Bremsanlage an.
Wenden Sie sich in beiden Fällen an
das Fiat-Kundendienstnetz.
ESC-SYSTEM (Electronic
Stability Control)
135) 136)
Elektronische Stabilitätskontrolle
ESC
Das System erkennt kritische
Fahrsituationen (Ausweichmanöver,
Verlust der Bodenhaftung) und beugt
dem Ausbrechen des Fahrzeugs vor.
134
SICHERHEIT
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Funktionsweise
Ein Sensor im Lenkrad erkennt die vom
Fahrer eingegebene Soll-Lenkrichtung.
Weitere im Fahrzeug eingebaute
Sensoren messen die effektive
Lenkrichtung.
Das System vergleicht die Absicht des
Fahrers mit der Ist-Bahn des Fahrzeugs
und korrigiert diese bei Bedarf durch
Abbremsen einiger Räder und/oder
durch Verringerung der Motorleistung;
beim Eingreifen des System blinkt die
Kontrollleuchte
auf der
Instrumententafel.
Untersteuerungskontrolle
Dieses System optimiert das Eingreifen
der ESC bei ausgeprägtem
Untersteuern (Haftungsverlust der
Vorderachse).
Antriebsschlupfregelung
Das System verhindert das
Durchdrehen der Antriebsräder und
unterstützt die Fahrzeugstabilität beim
Anfahren, Beschleunigen und
Abbremsen.
Funktionsweise
Das System misst mit den
Raddrehzahlsensoren ständig die
Umdrehungsgeschwindigkeit der
Antriebsräder und erkennt sofort den
Verlust der Bodenhaftung. Wenn ein
Rad durchzudrehen beginnt, greift das
System ein und betätigt die Bremsen,
bis der Radschlupf überwunden ist.Das System greift auch in die
Motorsteuerung ein und passt die
Motordrehzahl an die
Schlupfbedingungen an, unabhängig
davon, ob der Fahrer das Fahrpedal
tritt.
Funktionsstörungen
Wenn das System eine
Funktionsstörung erkennt, wird auf dem
Display eine entsprechende Meldung
eingeblendet und es leuchten die
Kontrollleuchtenundauf. In
diesem Fall werden ESC und die
Antriebsschlupfregelung deaktiviert.
Wenden Sie sich bitte an das
Fiat-Servicenetz.
PBA-SYSTEM (Panic
Brake Assist)
Es handelt sich um ein ergänzendes
ABS-System, das die Bremswege des
Fahrzeugs verkürzt.
Funktionsweise
Das System erkennt eine
Notbremssituation. In diesem Fall
entwickelt die Servobremse die
maximale Bremskraft und löst damit
das ABS-System aus.
Der Eingriff des ABS-Systems dauert
an, bis das Bremspedal gelöst wird.
Einschaltung der Warnblinkanlage
Je nach Fahrzeugversion kann die
Warnblinkanlage bei einer abrupten
Verlangsamung ausgelöst werden.Vorbeugende Bremsung
Wenn der Fahrer plötzlich den Fuß vom
Fahrpedal nimmt, kann das System bei
einigen Fahrzeugversionen die
Einleitung der Bremsung
vorwegnehmen, um den Bremsweg zu
verkürzen.
Bei aktivem Cruise Control:
Bei Verwendung des Fahrpedals wird
das System aktiviert, wenn der Fuß
vom Fahrpedal genommen wird.
Wird das Gaspedal nicht benutzt,
wird das System nicht aktiviert.
Funktionsstörungen
Wenn das System eine
Funktionsstörung erkennt, wird auf dem
Display eine entsprechende Meldung
eingeblendet und es leuchtet die
Kontrollleuchte
auf.
Bitte das Fiat-Servicenetz kontaktieren.
TSA (Trailer Stability
Assist) FAHRHILFE FÜR
DAS FAHREN MIT
ANHÄNGER
Das System hilft dem Fahrer, beim
Fahren mit einem Anhänger die
Kontrolle über das Fahrzeug aufrecht zu
erhalten. Es erkennt die Schwingungen,
die beim Ziehen eines Anhängers unter
besonderen Bedingungen erzeugt
werden.
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132)Das ABS-System kann keine Unfälle
verhindern, die auf eine zu schnelle
Kurvenfahrt, Fahren auf Straßen mit
schlechter Bodenhaftung oder auf
Aquaplaning zurückzuführen sind.
133)Die Möglichkeiten des ABS-Systems
dürfen nie auf unverantwortliche und
gefährliche Weise getestet werden: Die
Sicherheit des Fahrers, der
Fahrzeuginsassen und der anderen
Verkehrsteilnehmer darf nie gefährdet
werden.
134)Für die korrekte Betriebsweise des
ABS-Systems ist es unabdingbar, dass die
Reifen an allen Rädern von identischer
Marke und Typ sowie in perfektem Zustand
sind, vor allem müssen sie dem
vorgeschriebenen Typ und Größe
entsprechen.
135)Das ESC-System ist nicht imstande,
die physikalischen Gesetze oder die durch
den Zustand des Straßenbelags erreichte
Haftung zu verändern.
136)Diese Funktionen sind ein zusätzliches
Hilfsmittel für die Sicherheit in kritischen
Fahrsituationen und ermöglichen, das
Fahrzeugverhalten an die vom Fahrer
vorgegebene Bahn anzupassen. Diese
Funktionen können jedoch in keiner Weise
den Fahrer ersetzen. Ebenso wenig ist es
eine Einladung, die Fahrbeschränkungen
des Fahrzeugs zu missachten und
schneller zu fahren. Folglich entheben sie
den Fahrer in keiner Weise von der Pflicht
zur Aufmerksamkeit beim Fahren und von
der Verantwortung im Falle eines Unfalls
(Der Fahrer muss immer auf
unvorhergesehene Situationen vorbereitet
sein, die sich im Straßenverkehr einstellen
können).137)Das System der Berganfahrhilfe kann
nicht in allen Fällen verhindern, dass das
Fahrzeug beim Anfahren zurückrollt (starke
Steigung...). Der Fahrer kann in jedem Fall
das Bremspedal treten und verhindern,
dass das Fahrzeug zurückrollt. Der
Berganfahrassistent darf nicht für einen
längeren Halt benutzt werden, dafür das
Bremspedal treten. Diese Funktion ist nicht
für einen permanenten Fahrzeughalt
gedacht. Bei Bedarf das Bremspedal des
Fahrzeugs treten. Der Fahrer muss
besonders aufmerksam auf rutschigem
Boden oder auf Boden mit geringer
Haftung und/oder auf Steigungen fahren.
Gefahr ernsthafter Verletzungen.
ZUR BEACHTUNG
22)Bei einem Reifenaustausch dürfen auf
dem Fahrzeug nur Reifen derselben Marke,
Größe, desselben Typs und derselben
Struktur aufgezogen werden. Sie müssen
identisch mit den Reifen der Erstausrüstung
sein, d.h. sie müssen den Empfehlungen
des Fiat-Kundendienstnetzes entsprechen.
TPMS – TYRE
PRESSURE
MONITORING
SYSTEM
(Für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Anzeige Reifendruckverlust
Dieses System informiert den Fahrer
über eventuelle Druckverluste eines
oder mehrerer Reifen.
Funktionsweise
Jedes Rad (mit Ausnahme des
Ersatzrads) ist mit einem Sensor im
Reifenventil ausgestattet, der in
regelmäßigen Abständen während der
Fahrt den Reifendruck misst. Die
Kontrollleuchte 1 Abb. 202 leuchtet mit
Dauerlicht, um dem Fahrer
unzureichenden Reifendruck zu melden
(platter Reifen, Plattfuß usw.).
202T36504-4
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Nie die Luft aus einem warmen
Reifen ablassen.
Ersatzrad
Das eventuelle Reserverad des
Fahrzeugs ist nicht mit Sensoren
ausgestattet. Wenn das Ersatzrad auf
das Fahrzeug montiert ist, blinkt die
Kontrollleuchte 1 Abb. 202 für einige
Sekunden und leuchtet dann in
Dauerlicht zusammen mit der
Kontrollleuchte
, während auf der
Instrumententafel die entsprechende
Meldung angezeigt wird.
Spraydosen für die Reifenreparatur
und Reifenreparaturset
Aufgrund der besonderen Reifenventile
nur vom Fiat-Servicenetz zugelassenes
Zubehör verwenden. Siehe Abschnitt
"Reifenreparaturset" des Kapitels "Im
Notfall".
ZUR BEACHTUNG Diese Funktion
ersetzt nicht den Fahrer – sie dient
lediglich als Fahrhilfe. Sie enthebt den
Fahrer in keiner Weise von der Pflicht
zur normalen Aufmerksamkeit und von
der Verantwortung im Falle eines
Unfalls. Den Druck der Reifen
einschließlich des Reserverads einmal
monatlich prüfen.
ZUR BEACHTUNG Die Warnleuchte
STOPgebietet aus Sicherheitsgründen
für den Fahrer und die Insassen den
verbindlichen und sofortigen Halt,
soweit es die Verkehrsbedingungen
zulassen.
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EINFAHREN DES
MOTORS
Bis 1.500 km nicht die Geschwindigkeit
von 130 km/h in der höchsten
Gangstufe oder 2.500 U/min
überschreiten. Danach kann der Motor
stärker belastet werden. Optimale
Leistungen erbringt das Fahrzeug
jedoch erst nach 6.000 Fahrkilometern.
Während der Einfahrzeit bei kaltem
Motor nicht stark beschleunigen und
den Motor nicht mit hohen Drehzahlen
laufen lassen.
Häufigkeit der Inspektionen:siehe
"Plan für die programmierte Wartung".
ANLASSEN DES
MOTORS
138) 139) 140) 141) 142)
Fahrzeuge mit Schlüssel mit
Fernbedienung
Den Zündschlüssel Abb. 204 auf die
Stellung M "Fahrt" drehen und in dieser
Position halten, bis die Kontrollleuchte
zum Vorwärmen des Motors
erlischt.
Den Schlüssel über die Stellung D
"Anlassen" hinaus drehen, ohne das
Gaspedal zu treten.
Den Schlüssel loslassen, sobald der
Motor angesprungen ist.
ABSTELLEN DES
MOTORS
142) 143)
23) 24)
Fahrzeuge mit Schlüssel mit
Fernbedienung
Den Zündschlüssel bei Motor im
Leerlauf auf "STOP" (S)
Abb. 204 drehen.
ANLASSEN DES MOTORS
138) 139) 140) 141) 142)
Fahrzeuge mit elektronischem
Schlüssel
Der elektronische Schlüssel muss in
den Leser 2 Abb. 205 gesteckt oder in
den Erkennungsbereich 3
Abb. 206 gebracht werden.
Zum Anlassen das Brems- oder
Kupplungspedal treten und dann die
Taste 1 Abb. 205 drücken. Wenn ein
Gang eingelegt ist, kann der Motor nur
durch Treten des Kupplungspedals
gestartet werden.
204T36545
141
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HinweisWenn das Fahrzeug nicht gestartet
wird, wird eine entsprechende Meldung
an der Instrumententafel angezeigt.
In einigen Fällen kann es notwendig
sein, das Lenkrad zu bewegen und
gleichzeitig die Starttaste 1 zu drücken,
um die Lenksperre aufzuheben. Eine
entsprechende Meldung weist darauf
hin.
Anlassen des Motors bei sehr
niedrigen Außentemperaturen (unter
-10 °C): das Kupplungspedal treten, bis
der Motor anspringt.
Funktion Zubehör
Nach dem Einschalten der Zündung
stehen einige Funktionen zur Verfügung
(Autoradio, Navigation,
Scheibenwischer...).
Um weitere Funktionen verfügbar zu
machen, wenn sich der Schlüssel im
Fahrzeug befindet oder in den Leser 2
Abb. 205 gesteckt ist, die Taste
1 drücken, ohne die Pedale zu
betätigen.
Funktionsstörungen
Die Funktion "erleichterte
Zugänglichkeit" des elektronischen
Schlüssels kann in folgenden Fällen
nicht funktionieren:
Batterie des elektronischen
Schlüssels entladen.
In der Nähe funktioniert ein Gerät mit
derselben Frequenz (Mobiltelefon,
Videospielkonsole...).
Das Fahrzeug befindet sich in einem
Gebiet mit hohem Aufkommen
elektromagnetischer Wellen.
Auf der Instrumententafel erscheint die
entsprechende Meldung.
Den elektronischen Schlüssel bis zum
Anschlag in den Leser 2
Abb. 205 schieben.
ABSTELLEN DES
MOTORS
142) 143)
23) 24)
Fahrzeuge mit elektronischem
Schlüssel
Das Fahrzeug muss stehen.
Mit dem elektronischen Schlüssel im
Lesegerät 2 Abb. 205 oder im
Erkennungsbereich 3 Abb. 206 die
Taste 1 drücken Abb. 205: der Motor
schaltet sich ab. Die Lenksperre wird
beim Öffnen der Fahrertür oder beim
Verriegeln des Fahrzeugs aktiv.
Befindet sich der Schlüssel nicht mehr
im Fahrzeug, wenn versucht wird, den
Motor abzuschalten, erscheint auf der
Instrumententafel eine entsprechende
Meldung. Die Taste 1 Abb. 205 für
2 Sekunden drücken.
Nach Abschaltung des Motors bleiben
einige eingeschaltete Verbraucher
(Autoradio...) für etwa 10 Minuten weiter
in Betrieb.
Wenn die Fahrertür geöffnet wird,
werden die Verbraucher ausgeschaltet.
ZUR BEACHTUNG
138)Nie das Fahrzeug im Leerlauf auf
einem Gefälle anlassen. Gefahr, dass die
Servolenkung nicht aktiviert wird.
Unfallgefahr.
205T36514-1
206T36626-1
142
ANLASSEN UND FAHRT
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139)Es ist gefährlich, den Motor in
geschlossenen Räumen zu betreiben. Der
Motor verbraucht Sauerstoff und gibt
Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und andere
giftige Gase ab.
140)Solange der Motor nicht angelassen
wird, funktioniert die Servobremse nicht.
Daher ist ein viel stärkerer Kraftaufwand als
üblich auf das Bremspedal erforderlich.
141)Unbedingt das Anlassen durch
Anschieben, Anschleppen oder Nutzung
von Bergabfahrten vermeiden. Diese
Manöver können den Katalysator
beschädigen.
142)Den Schlüssel nie aus der
Zündvorrichtung abziehen oder den
elektronischen Schlüssel aus dem
Lesegerät entnehmen, bevor das Fahrzeug
vollständig zum Stillstand gekommen ist.
Mit dem Abstellen des Motors werden
verschiedene Fahrhilfen deaktiviert: Bei
abgeschaltetem Motor sind Servobremse,
Servolenkung und passive
Sicherheitseinrichtungen wie Airbags und
Gurtstraffer nicht mehr funktionstüchtig.
143)Sich vor dem Verlassen des
Fahrzeugs mit dem elektronischen
Schlüssel in der Tasche vergewissern, dass
der Motor effektiv abgeschaltet ist.
ZUR BEACHTUNG
23)Bei abgestelltem Motor die
Zündvorrichtung nicht in Stellung "M"
stehen lassen, um zu vermeiden, dass
unnötige Stromaufnahme die Batterie
entlädt.24)Das „Gasgeben” vor dem Abstellen des
Motors ist sinnlos, verbraucht Kraftstoff und
ist besonders für Motoren mit Turbolader
schädlich.
BEDIENUNG DES
GETRIEBES
144)
25)
Einlegen des Rückwärtsgangs
(stehendes Fahrzeug)
Den Ring 1 Abb. 207 aus der
Leerlaufposition (Neutral) in Richtung
Schalthebelknauf ziehen, um den
Rückwärtsgang einzulegen.
Die Rückfahrscheinwerfer leuchten,
sobald der Gang eingelegt ist
(Zündvorrichtung in Stellung M).
207T36534-1
143
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ZUR BEACHTUNG
144)Um die Gänge richtig zu wechseln,
muss das Kupplungspedal ganz
durchgetreten werden. Aus diesem Grunde
darf sich auf dem Boden vor der
Pedalgruppe kein Hindernis befinden:
eventuelle Fußmatten müssen glatt liegen,
damit sie den Pedalweg nicht
beeinträchtigen.
ZUR BEACHTUNG
25)Während der Fahrt nicht die Hand auf
dem Schalthebel lassen, die dadurch
ausgeübte Kraft kann, obwohl sie gering
ist, die inneren Gangschaltungselemente
auf Dauer abnutzen.
BEIM PARKEN
145) 146)
26) 27) 28)
Nach dem Parken und beim Verlassen
des Fahrzeugs, folgendermaßen
vorgehen:
Den Gang einlegen (den 1. Gang bei
ansteigender und den Rückwärtsgang
bei abschüssiger Straße) und die Räder
eingeschlagen lassen;
Den Motor abstellen und die
Handbremse anziehen.
Immer den Zündschlüssel abziehen.
Wurde das Fahrzeug an einer steilen
Neigung abgestellt, wird empfohlen, die
Räder zudem mit einem Keil oder Stein
zu blockieren.
ZUR BEACHTUNG Das FahrzeugNIE
verlassen, wenn das Getriebe im
Leerlauf steht.
HANDBREMSE
Um die Handbremse einzulegen, den
Hebel nach oben ziehen und
kontrollieren, dass sich das Fahrzeug
nicht bewegt. Auf der Instrumententafel
leuchtet die Kontrollleuchte
auf.
Um die Handbremse zu lösen, den
Hebel leicht nach oben ziehen, die
Taste 2 Abb. 208drücken und den
Hebel nach unten führen, bis in
Ruhestellung. Die Kontrollleuchte
erlischt.
ZUR BEACHTUNG
145)Kinder nie alleine und unbeaufsichtigt
im Fahrzeug lassen. Bei Verlassen des
Fahrzeugs außerdem den Schlüssel aus
der Anlassvorrichtung herausziehen und
mitnehmen.
146)Heben Sie bei den Fahrzeugen mit
vorderer Armlehne diese so an, dass sie
kein Hindernis bei der Betätigung der
Handbremse darstellen kann.
ZUR BEACHTUNG
26)Je nach Gefälle und/oder
Fahrzeugbeladung kann es erforderlich
sein, die Verrieglung um zwei weitere
Rasten zu erhöhen.
27)Während der Fahrt kontrollieren, dass
die Handbremse vollständig abgesenkt und
gelöst ist (rote Warnleuchte aus):
Überhitzungs- und Verschleißgefahr.
208T36534
144
ANLASSEN UND FAHRT
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28)Um die Gefahr eines Unfalls zu
vermeiden, ist nach einem Stoß gegen die
Bordsteinkante, eine hohe Stufe, einen
Radabweiser oder andere Arten von
Stadteinrichtungen das Fahrzeug beim
Fiat-Kundendienstnetz kontrollieren zu
lassen: es könnten eine Achswelle, das
Lenkgehäuse oder sonstiges beschädigt
sein.EINBAU DER
ANHÄNGER-
KUPPLUNG
A: 1.090 mm
Die Kugel in Bezug auf die Schraube
1 oder 2 Abb. 211 so positionieren,
dass die Höhe B Abb. 210 eingehalten
wird, die zwischen 350 und 420 mm
liegen muss (siehe die Abbildung oben).Für die Montage der Anhängerkupplung
siehe die Montageanleitungen des
Herstellers der Vorrichtung.
147) 148)
ZUR BEACHTUNG Im Falle des
Nichtgebrauchs die Anhängerkupplung
immer abnehmen. Die geltenden
Landesgesetze berücksichtigen.
ZUR BEACHTUNG Um die maximal
zulässige Last auf dem Kugelkopf zu
erfahren, siehe Abschnitt „Gewichte“
des Kapitels „Technische Daten“. Es
empfiehlt sich, die Anleitung des
Herstellers der Vorrichtung mit den
anderen Unterlagen des Fahrzeugs
aufzubewahren.
209T19029
210T19030
211T36593
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ZUR BEACHTUNG
147)Das ABS, mit dem das Fahrzeug
ausgerüstet ist, steuert nicht die
Bremsanlage des Anhängers. Auf
rutschigem Straßenbelag ist daher
äußerste Vorsicht geboten.
148)Auf keinen Fall die Bremsanlage des
Fahrzeugs für die Steuerung der
Anhängerbremse ändern. Die Bremsanlage
des Anhängers muss von der
Hydraulikanlage des Fahrzeugs
vollkommen unabhängig sein.
RATSCHLÄGE FÜR
DAS BELADEN
Transport von Gegenständen im
hinteren Laderaum
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs
verhindern die Transportösen 1 und 2
Abb. 212 und 1 Abb. 213, dass sich
die transportierten Güter verschieben.
Die Anzahl der Transportösen und ihre
Anordnung können je nach Fahrzeug
variieren.
ZUR BEACHTUNG Die Transportösen 1
Abb. 212 Abb. 213 dienen
ausschließlich zum Verhindern, dass
sich die Last verschiebt. Die Last muss
zuvor an den Befestigungsösen 2
Abb. 212 auf der Ladefläche des
Fahrzeugs befestigt werden.
149) 150)
In Abb. 214 wir die Besonderheit der
Transporterversion beschrieben: F max
500 daN (ISO 27956).
212T36630
213T36590
214T31412
146
ANLASSEN UND FAHRT