ABS Hyundai Sonata
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Wartung
G200400AUN
Reifen tauschen
Um den Reifenverschleiß der Räder
auszugleichen, ist es empfehlenswert,dass die Räder spätestens alle 12.000
km zwischen Vorder- und Hinterachse
ausgetauscht werden.
Prüfen Sie beim Rädertausch, ob die
Räder ordnungsgemäß ausgewuchtetsind.
Prüfen Sie die Reifen beim Tauschen
auf ungleichmäßigen Verschleiß und
Beschädigungen. Ungleichmäßiger
Verschleiß resultiert in der Regel aus
falschem Reifenluftdruck, falscher
Radeinstellung und ungewuchteten
Rädern. Weitere Ursachen sind
extremes Bremsen und schnelle
Kurvenfahrten. Prüfen Sie die
Laufflächen und Flanken der Reifen auf
Verformungen und ersetzen Sie sie bei
Bedarf. Ersetzen Sie Reifen, bei denen
sich das Gewebe oder der Stahlgürtel
zeigt. Korrigieren Sie nach dem
Reifentausch den Reifenluftdruck
(vorn/ hinten) und vergewissern Sie
sich, dass die Radmuttern fest
angezogen sind.
Siehe Kapitel 9, Abschnitt "Reifen und Räder".Beim Rädertausch sollten dieBremsklötze der Scheibenbremsenauf Verschleiß geprüft werden.
✽✽ ANMERKUNG
Tauschen Sie laufrichtungsge
-bundene Reifen nur zwischen
Vorder- und Hinterachse einer
Fahrzeugseite, aber nicht zwischen
der rechten und linkenFahrzeugseite.
VORSICHT
Beziehen Sie ein Notrad nicht in den Reifentausch ein.
Verwenden Sie auf keinen Fall gleichzeitig Reifen unter
-
schiedlicher Bauart (z. B.
Radial- und Gürtelreifen).
Andernfalls werden die
Fahreigenschaften beein
-
trächtigt. Es besteht Verlet-
zungs- und Lebensgefahr
sowie die Gefahr von Sach
-
schäden.
S2BLA790
S2BLA790A
CBGQ0707A
Ohne Ersatzrad
Mit vollwertigem Ersatzrad (ausstattungsabhängig)
Laufrichtungsgebundene Reifen (ausstattungsabhängig)
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Wartung
G200700AUN
Felgen ersetzen
Achten Sie beim Ersetzen von
Felgen darauf, dass die Ersatzfelgen
den Originalfelgen in Durchmesser,
Breite und Einpresstiefe entspre
-
chen.G200800AUN
Reifentraktion
Das Fahren mit abgefahrenen Reifen
oder falschem Reifendruck sowie
das Befahren glatter Fahrbahnenbeeinträchtigt die Haftung der
Reifen. Die Reifen müssen ersetzt
werden, sobald die Verschleiß-anzeige sichtbar wird. Passen Sie
Ihre Fahrweise an widrige Wetter-verhältnisse (Regen, Schnee, Eisglätte) an und reduzieren Sie Ihre
Geschwindigkeit, damit Sie nicht die
Kontrolle über das Fahrzeug
verlieren.VORSICHT
Eine falsche Felgengröße kann
folgende Punkte beeinträch
-
tigen: Lebensdauer des Reifens
und des Radlagers, Wirksamkeit
der Bremse, Fahrverhalten,
Bodenfreiheit, Abstand zwischen
Reifen und Karosserieteilen,
Verwendbarkeit von Schnee
-
ketten, Tachometergenauigkeit,
Scheinwerfereinstellung und
Höhe der Stoßfänger.
(Fortsetzung)
Bei Verwendung unter
-
schiedlicher Reifengrößen oder
Bauarten können Fahr
-
eigenschaften, Bodenfreiheit,
Bremsweg, Abstände zwischen
Reifen und Karosserie, die
Verwendbarkeit von Schnee
-
ketten sowie die Tachometer-
genauigkeit stark beeinträchtigt
werden.
Es empfiehlt sich, alle vier Reifen gleichzeitig zu ersetzen.
Wenn dies nicht möglich oder
notwendig ist, ersetzen Sie die
Reifen paarweise auf der
Vorder- oder Hinterachse. Das
Ersetzen einzelner Reifen kann
die Fahreigenschaften Ihres
Fahrzeugs erheblich beein
-
trächtigen.
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Wartung
205 - Reifenbreite in Millimeter
55 - Querschnittsverhältnis.Verhältnis von Reifenhöhe zuReifenbreite in Prozent.
R - Codierte Reifenbauart (Radial
-reifen).
16 - Felgendurchmesser in Zoll.
91 - Tragfähigkeitsindex, ein numeri
-scher Code, der die maximale
Tragfähigkeit des Reifensangibt.
H - Kennbuchstabe für die zulässige Höchstgeschwindigkeit (siehe
entsprechende Tabelle in diesem
Abschnitt für weitere Informa
-tionen). Bezeichnung der Felgengröße
Auch die Felgen sind mit
Größenangaben gekennzeichnet,
die Sie benötigen, wenn eine Felge
ersetzt werden muss. Die einzelnenBuchstaben und Zahlen der Angabe
zur Felgengröße werden nachste
-hend erläutert. Beispiel für die Größenangabe einer
Felge: 6.0 J x 16
6.0 - Felgenbreite in Zoll
J - Ausführung des Felgenhorns
16 - Felgendurchmesser in Zoll Reifenkennbuchstaben für die zulässige Höchstgeschwindigkeit
In der nachstehenden Tabelle sind
viele der zur Zeit verwendeten
Kennbuchstaben und Höchstge
-schwindigkeiten für PKW aufgeführt.
Der Kennbuchstabe ist Teil der
Beschriftung auf der Reifenflanke.
Der Kennbuchstabe gibt die
zulässige Höchstgeschwindigkeit der
Reifen an.
S 180 km/h (112 mph)
T 190 km/h (118 mph)
H 210 km/h (130 mph)
V 240 km/h (149 mph) Z über 240 km/h (149 mph)
Zulässige
Geschwindigkeit
Kennbuch-stabe
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Wartung
G201005AUN
5. Maximal zulässiger Reifenluftdruck
Diese Zahl bezeichnet den maximal
zulässigen Druck, mit dem der
Reifen aufgepumpt werden darf.Überschreiten Sie den maximal
zulässigen Reifenluftdruck nicht.
Angaben zum empfohlenen
Reifenluftdruck und zu denLadebedingungen finden Sie auf
einem Aufkleber am Fahrzeug.
G201006AUN
6. Maximale Tragfähigkeit
Die Zahl bezeichnet die maximale
Last in Kilogramm (und Pounds), die
der Reifen tragen kann. Wenn Sie die
Reifen Ihres Fahrzeugs ersetzen,
verwenden Sie immer Reifen, deren
Tragfähigkeit mit der Tragfähigkeit
der werkseitig montierten Reifenidentisch ist.G201007AUN
7. Reifenverschleißkoeffizient
Der Reifenverschleißkoeffizient
bezeichnet den durchschnittlichen
Reifenverschleiß unter kontrolliertenBedingungen, die gesetzlich
vorgeschrieben sind. Beispielsweise
verschleißt ein Reifen mit der
Verschleißkennzahl 150 bei dem
festgelegten Test 1,5 Mal so schnell
wie ein Reifen mit der Kennzahl 100.
Die relative Lebensdauer eines
Reifens hängt von den jeweiligen
Einsatzbedingungen ab. Jedoch
kann der Verschleiß aufgrund
unterschiedlicher Fahrstile, War
-tungsgewohnheiten, Straßenverhält-nisse und Klimaeinflüsse von dem
Norm-Verschleiß abweichen.
Die Kennzahlen sind bei PKW-
Reifen auf der Reifenflanke angege
-ben. Die Reifen (Standardbereifung oder optionale Bereifung) Ihres
Fahrzeugs können im Hinblick auf
den Verschleißkoeffizienten variie
-ren.Traktionskennzeichnung - AA, A, B & C
Die Traktionskennzeichnungen
lauten in absteigender Reihenfolge
AA, A, B und C. Die Kennbuchstaben
bezeichnen die Bremsfähigkeit des
Reifens auf nassem Untergrund,
kontrolliert gemessen auf Asphaltund Beton nach gesetzlichen
Vorgaben. Ein Reifen mit dem
Kennbuchstaben "C" bietet relativ
schwache Traktionseigenschaften.
VORSICHT
Die dem Reifen zugewiesene
Traktionskennzeichnung basiert
auf geradeaus durchgeführten
Bremsprüfungen und sie umfasst
nicht die Werte für
Beschleunigung, Kurvenfahrver
-
halten, Aquaplaning oder
Maximalwerte der Bodenhaftung
-
scharakteristik.
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Wartung
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Temperaturklassen - A, B und C
Die Temperaturklassen lauten in
absteigender Reihenfolge A, B und
C. Die Kennbuchstaben bezeichnen
die Eigenschaften der Reifen im
Hinblick auf Temperaturbeständigkeit
und Temperaturableitung unter
kontrollierten Bedingungen aufeinem Prüfstand.
Anhaltend hohe Temperaturen
können das Reifenmaterialbeeinträchtigen und die
Lebensdauer des Reifens verkürzen,
während übermäßig hohe
Temperaturen plötzliche Reifen
-
schäden verursachen können. Die
Kennbuchstaben A und B
bezeichnen Reifen, deren
Eigenschaften aufgrund der Testsüber den gesetzlichen
Mindestanforderungen liegen.
VORSICHT
- Reifentemperatur
Die Temperaturkennzeichnung
eines Reifens setzt voraus,
dass der Reifenluftdruck
korrekt und der Reifen nicht
überladen ist. Zu hohe
Geschwindigkeit, zu geringer
Reifenluftdruck und zu hohe
Belastung können, einzeln oder
kombiniert, zu Überhitzung und
plötzlichen Reifenschäden
führen. Dabei kann die Kontrolle
über das Fahrzeug verloren
gehen. Dies kann zu schweren
oder tödlichen Verletzungenführen.
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Wartung
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7
Sicherungskasten im Motorraum
Sicherung Ampere Abgesichertes Bauteil
ABS.1 40A ABS/ESP-Steuermodul, Mehrzweck-Prüfstecker
ABS.2 20A ABS/ESP-Steuermodul, Mehrzweck-Prüfstecker
I/P B+1 40A Sicherung 23, 24, 30, 31, 32, 33, 34, 35
RR HTD 40A Heckscheibenheizungsrelais
BLOWER 40A Gebläserelais
Schmelz P/WDW 40A Fensterheberrelais, Sicherung 16
-glied IGN.2 40A Anlasserrelais, Zündschalter (IG2, START) ECU RLY 30A Motorsteuergerätrelais
I/P B+2 30A Stromstecker 1/2, Sicherung 21,22
IGN.1 30A Zündschalter (ACC, IG1)
ALT 150A Schmelzeinsatz (ABS 1, ABS 2, RR HTD, GEBLASE
1 HORN 15A Hupenrelais
2 TAIL 20A Schlußleuchtenrelais
3 ECU 10A PCM
4 IG1 10A DSL TCU
5 DRL 15A Sirenenrelais, DRL-Steuermodule
6 FR FOG 15A Nebelscheinwerferrelais
Sicherungs 7 A/CON 10A Klimaanlagenrelais 8 F/PUMP 20A Kraftstoffpumpenrelais
9 DIODE - (Ersatz)
10 ATM 20A ATM-Steuerrelais, TCU
11 STOP 15A Bremslichtschalter
12 H/LP LO RH 15A (Ersatz)
13 S/ROOF 15A Schiebedach-Steuermodul
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Wartung
Sicherung Ampere Abgesichertes Bauteil
GLOW PLUG FUSIBLE LINK 80A Glühkerze, Luftheizer
PTC HEATER #1 FUSIBLE LINK 50A PTC-Zuheizer 1
PTC HEATER #2 FUSIBLE LINK 50A PTC-Zuheizer 2
PTC HEATER #3 FUSIBLE LINK 50A PTC-Zuheizer 3
FUEL FILTER HEATER FUSIBLE LINK 40A Kraftstofffilterheizung
GLOW PLUG RELAY - Glühkerzenrelais
PTC HEATER RELAY #1 - PTC-Zuheizerrelais 1
PTC HEATER RELAY #2 - PTC-Zuheizerrelais 2
PTC HEATER RELAY #3 - PTC-Zuheizerrelais 3
FUEL FILTER HEATER RELAY - Relais für Kraftstofffilterheizung
Sicherungskasten im Motorraum (nur Dieselmotor)
Sicherung Ampere Abgesichertes Bauteil
14 H/LP WASHER 20A Motor der Scheinwerferwaschanlage
15 H/LP HI 20A Scheinwerferrelais (Fernlicht)
16 ECU 10A DSL TCU, ALT
17 SNSR.3 10A Lambda-Sonde, Kraftstoffpumpenrelais
18 SNSR.1 15A Luftmengenmesser, Kurbel-/Nockenwellenpositionssensor, Ölsteuerventil, SMATRA
Sicherungs 19 SNSR.2 15A Klimaanlagenrelais, Kühlerlüfterrelais, Einspritzventile 20 B/UP 10A Rückfahrscheinwerferschalter, Impulsgeber, Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
21 IGN COIL 20A Zündspulen, Kondensator
22 ECU (IG1) 10A PCM, Impulsgenerator
23 H/LP LO 20A Scheinwerferrelais (Abblendlicht)
24 ABS 10A ABS/ESP-Steuermodul, Mehrzweck-Prüfstecker
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Wartung
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7
G221000ANF
Einstellen der scheinwerfer
Bevor die Scheinwerfer eingestellt
werden, müssen die folgenden Punkte
erfüllt werden.
1. Alle Reifen müssen den korrekten
Luftdruck haben.
2. Das Fahrzeug auf ebenem Untergrund abstellen und mehrmals auf vorderen
und hinteren Stoßfänger drücken.
Stellen Sie das Fahrzeug in einem
Abstand von 3000 mm von der
Testwand entfernt ab. 3. Sicherstellen, daß das Fahrzeug nicht
beladen ist (außer maximaler
Füllstand von Kühlmittel, Motoröl und
Kraftstoff sowie Reserverad,
Wagenheber und Werkzeuge). Der
Fahrer bzw. ein Gegenstand mit dem
gleichen Gewicht muß auf dem
Fahrersitz sitzen.
4. Die Scheinwerfer-Streuscheibe reinigen und die Scheinwerfer
einschalten (Abblendlicht).
5. Die Motorhaube öffnen.
6. Eine vertikale Linie (durch den Mittelpunkt der einzelnen
Scheinwerfer) und eine horizontaleLinie (durch den Mittelpunkt der
einzelnen Scheinwerfer) auf dem
Bildschirm für die Scheinwerfere-
instellung ziehen. Anschließend eine
parallele Linie 30 mm unter der
horizontalen Linie ziehen.
7. Jede abgeschnittene Linie des Abblendlichts mit einem
Kreuzschlitzschraubendreher auf die
parallele Linie einstellen - VERTIKALEEINSTELLUNG.
8. Jede abgeschnittene Linie des Abblendlichts mit einem
Kreuzschlitzschraubendreher auf die
einzelnen vertikalen Linien einstellen -
HORIZONTALE EINSTELLUNG.Einstellen nach Auswechseln der
Scheinwerferbaugruppe
Wenn die Scheinwerferbaugruppe
ausgewechselt wurde, muß die
Scheinwerfereinstellung wie in der
Abbildung dargestellt mit dem
Einstellbildschirm überprüft werden.Dazu den Lichtschalter einschalten.
G290A01NF
Vertikale Einstellung
Horizontale Einstellung
G290B01B
Horizontale Linie
Vertikale Linie
“P”
H
H L
Abgeschnittene Linie
Grundlinie
30 mm
W
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Wartung
1. Die Scheinwerfer so einstellen, daßdie Hauptachse des Lichts parallel zur
Mittellinie der Karosserie und auf
Punkt "P" in der Abbildung
ausgerichtet ist.
2. Die gepunkteten Linien in der Abbildung geben den Mittelpunkt der
Scheinwerfer an.
"H": 687 mm
Horizontale Mittellinie der Scheinwerfer
vom Boden
"W": 1.308 mm
Abstand zwischen den einzelnen
Scheinwerfer-Mittelpunkten
"L": 3.000 mm
Abstand zwischen den Scheinwerfern
und der Wand, an der die Scheinwerfer
geprüft werden Außenpflege
G230101AUN
Allgemeine Hinweise zur Beachtung
bei der Außenpflege
Beachten Sie bei der Verwendung chemischer Reinigungsmittel und
Polituren unbedingt die Hersteller
-hinweise auf dem Gebinde. Lesen Sie
alle Warnungen und Vorsichtshinweise,
die auf dem Gebinde angebracht sind. G230102BUN
Lackpflege
Fahrzeugwäsche
Waschen Sie Ihr Fahrzeug mindestens
einmal monatlich gründlich mit lauwarmem
oder kaltem Wasser, um es vor Korrosion
und Umwelteinflüssen zu schützen.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug auch abseits
befestigter Straßen einsetzen, sollten Sie
es nach jeder Geländefahrt waschen.Achten Sie besonders auf die
Beseitigung von Streusalz, Schmutz,Schlamm und anderen Anhaftungen.
Vergewissern Sie sich, dass die
Ablaufbohrungen in den unteren
Türblechen und in den Schwellerblechenfrei und sauber sind.
Insekten, Teer, Blütennektar, Vogelkot,
industrielle Verunreinigungen und
ähnliche Rückstände können den
Fahrzeuglack angreifen, wenn sie nicht
umgehend beseitigt werden.
Auch bei einer sofortigen Fahrzeugwäsche
mit klarem Wasser können derartige
Rückstände unter Umständen nicht
vollständig entfernt werden. Verwenden
Sie ein mildes Fahrzeugshampoo, das
sich für lackierte Flächen eignet.
Spülen Sie das Fahrzeug nach der
Wäsche gründlich mit lauwarmem oder
kaltem Wasser ab, damit das
Reinigungsmittel nicht auf dem Lack
antrocknen kann.
FAHRZEUGPFLEGE
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Wartung
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7
G230106AUN
Leichtmetallfelgen pflegen
Leichtmetallfelgen sind mit einem
schützenden Klarlack versiegelt.
Verwenden Sie zum Reinigen von
Leichtmetallfelgen keine Scheuermittel,
Lackreiniger, Lösungsmittel oder
Drahtbürsten, damit die Klarlackober
-fläche nicht beschädigt wird.
Verwenden Sie ausschließlich milde Reinigungsmittel und spülen Sie
gründlich mit klarem Wasser nach.
Achten Sie auch darauf, dass Sie die
Felgen nach Fahrten nach
Streusalzeinfluss reinigen, damit sie
nicht korrodieren.
Vermeiden Sie das Reinigen der Felgen mit Hochgeschwindigkeitsbürsten in
Waschanlagen.
Verwenden Sie keine ätzenden Reinigungsmittel. Sie können die
Leichtmetallfelgen und die Schutz
-schicht angreifen und Korrosion
verursachen.
Waschen Sie den auf Leichtmetallfelgen befindlichen Bremsstaub alle 2 Wochen
ab, damit sich der Bremsstaub nicht
festsetzen kann. G230107AUN
Korrosionsschutz
So schützen Sie Ihr Fahrzeug vor
Korrosion
Umfassende Korrosionsschutzmaßnah
-men sind Bestandteil unserer Bemü-hungen um höchste Fahrzeugqualität. Allerdings sind sie allein nicht ausreichend.
Damit Ihr Fahrzeug möglichst lang gegen
Korrosion geschützt bleibt, müssen auch
Sie als Halter mitwirken.
Häufige Ursachen für Korrosion Dies sind die häufigsten Ursachen für
Fahrzeugkorrosion:
Schmutz und Feuchtigkeit unter dem
Fahrzeug
Schutzschichten durch Steinschlag,
Abschürfungen oder kleinere Kratzerund Beulen, durch die das
ungeschützte Metall Korrosionausgesetzt ist
VORSICHT
Prüfen Sie nach einer
Fahrzeugwäsche bei langsamer
Fahrt, ob die Bremsen nass
geworden sind. Wenn die
Bremswirkung beeinträchtigt ist,
trocknen Sie die Bremsen, indem
Sie sie bei langsamer Vorwärtsfahrt
leicht betätigen.