ABS JEEP GRAND CHEROKEE 2013 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: JEEP, Model Year: 2013, Model line: GRAND CHEROKEE, Model: JEEP GRAND CHEROKEE 2013Pages: 450, PDF-Größe: 3.11 MB
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Fensterheber-Sperrschalter
Der Fensterheber-Sperrschalter an der Fahrer-
tür erlaubt Ihnen, die Fensterbedienelemente
an den Hintertüren zu deaktivieren. Um die
Fensterheberschalter an den hinteren Türen zu
deaktivieren, drücken Sie den Fensterheber-
Sperrschalter. Um die Fensterheberschalter zu
aktivieren, drücken Sie den Fensterheber-
Sperrschalter erneut.WindturbulenzenWindturbulenzen lassen sich als Druckempfin-
den auf den Ohren oder als ein hubschrauber-
ähnliches Geräusch in den Ohren beschreiben.
Bei vollständig geöffneten Fenstern oder wenn
sich das Schiebedach (je nach Ausstattung) in
bestimmten geöffneten oder teilweise geöffne-
ten Stellungen befindet, kann es in Ihrem Fahr-
zeug zu Windturbulenzen kommen. Dies ist
normal und kann verringert werden. Wenn die
Turbulenzen bei geöffneten hinteren Seiten-
scheiben auftreten, die vorderen und hinteren
Seitenscheiben gemeinsam öffnen, um die Tur-
bulenzen zu verringern. Wenn die Turbulenzen
bei geöffnetem Schiebedach auftreten, die Öff-
nung des Schiebedachs entsprechend verän-
dern, um die Turbulenzen zu verringern.HECKKLAPPE
Öffnen der Heckklappe
Die Passive Entry-Entriegelungsfunktion der
Heckklappe befindet sich im elektronischen
Heckklappengriff. Mit einer gültigen Passive
Entry-Fernbedienung in einem Abstand von
höchstens 1,0 m (3’) zur Heckklappe den elekt-
ronischen Heckklappengriff drücken und die
Heckklappe in einer durchgehenden Bewegung
öffnen.
Verriegeln der Heckklappe
Mit einer gültigen Passive Entry-Fernbedienung
in einem Abstand von höchstens 1,0 m (3’) zur
Heckklappe die Passive Entry-Verriegelungs-
taste rechts im Griff der elektronischen Heck-
klappe drücken.
HINWEIS:
Die Passive Entry-Verriegelungstaste der
Heckklappe verriegelt nur die Heckklappe.
Die Entriegelungsfunktion der Heckklappe
ist in den elektronischen Heckklappengriff
integriert.
Fensterheber-Sperrschalter
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WARNUNG!
•Beim Fahren mit offener Heckklappe kön-
nen giftige Auspuffabgase in den Fahr-
zeuginnenraum eindringen. Sie und Ihre
Mitfahrer können durch diese Abgase Ge-
sundheitsschäden erleiden. Fahren Sie
deshalb stets mit geschlossener Heck-
klappe.
• Wenn Sie dennoch einmal mit geöffneter
Heckklappe fahren müssen, schließen Sie
alle Fenster und stellen Sie den Gebläse-
schalter der Klimaregelung auf hohe Dreh-
zahl. Nicht auf Umluftbetrieb schalten.
RÜCKHALTESYSTEME
Zu den wichtigsten Sicherheitseinrichtungen Ih-
res Fahrzeugs gehören die Rückhaltesysteme.
• Dreipunkt-Sicherheitsgurte für den Fahrer
und alle Fahrgäste
• Erweiterte Front-Airbags für Fahrer und
Beifahrer •
Aktive Kopfstützen (AHR) oben auf den Vor-
dersitzen (in die Kopfstütze integriert)
• Zusätzlicher Knie-Airbag auf der Fahrerseite
• Zusätzliche Seiten-Airbags (SABIC) für den
Fahrer und Fahrgäste an Fensterplätzen
• Zusätzliche in den Sitzen eingebaute Seiten-
Airbags (SAB)
• Lenksäule und Lenkrad sind energie-
absorbierend
• Knieschutzpolster/Blockiereinrichtungen für
Vordersitze
• Vordersitzgurte mit integrierten Gurtstraffern
können den Insassenschutz verbessern
• Alle Gurtsysteme (ausgenommen Fahrer-
und Beifahrersitzsitz) verfügen über automa-
tisch sperrende Gurtaufroller (ALRs), die den
Gurt automatisch auf die erforderliche Länge
für die Befestigung eines Kindersitzes oder
die Sicherung von größeren Gegenständen
auf dem Sitz einstellen – je nach Ausstat-
tung. Bitte beachten Sie genau alle Informationen
und Hinweise in diesem Abschnitt. Sie erfahren,
wie Sie die Sicherheitsgurte korrekt anlegen
und sich und Ihre Passagiere auf bestmögliche
Weise schützen.
Die normalen Sicherheitsgurte oder die
ISOFIX-Funktion sind auch zum Befestigen von
Kinder-Rückhaltesystemen geeignet, wenn Sie
Kinder befördern, die zum Anlegen normaler
Sicherheitsgurte noch zu klein sind. Weitere
Informationen finden Sie unter „ISOFIX – Ver-
ankerungssystem für Kindersitze“.
HINWEIS:
Die erweiterten Front-Airbags sind mit ei-
nem mehrstufigen Gasgenerator ausgestat-
tet. So kann der Airbag in Abhängigkeit von
verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise
der Schwere und Art des Unfalls, mit unter-
schiedlicher Stärke aufgeblasen werden.
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Mithilfe einiger einfacher Maßnahmen können
Sie die Verletzungsgefahr durch einen ausge-
lösten Airbag auf ein Minimum reduzieren:
1.Kinder bis 12 Jahre müssen während der
Fahrt immer hinten sitzen und angeschnallt
sein.
WARNUNG!
• Bringen Sie niemals einen nach hinten
gerichteten Kindersitz vor einem Airbag
an. Ein erweiterter Beifahrer-Front-Airbag
kann einem Kind unter 12 Jahren und
einem Kind in einer Babyschale mit Blick-
richtung nach hinten beim Öffnen schwere
oder tödliche Verletzungen zufügen.
• Verwenden Sie Kinder-Rückhaltesysteme
mit Blickrichtung nach hinten nur auf dem
Rücksitz.
Kinder, die zum Anlegen des normalen Sicher-
heitsgurts im Fahrzeug noch zu klein sind (siehe
Abschnitt über Kinder-Rückhaltesysteme), sind
auf dem Rücksitz in den entsprechenden Kinder-
Rückhaltesystemen oder mithilfe von Sitzerhö-
hungskissen zu sichern. Ältere Kinder, die für
Kinder-Rückhaltesysteme oder Sitzerhöhungskis-
sen bereits zu groß sind, sind mit dem normalen
Dreipunkt-Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz anzu-
schnallen. Kindern niemals erlauben, den Schul-
tergurt hinter dem Rücken oder unter dem Arm zu
tragen.
Wenn ein Kind im Alter von 1 bis 12 Jahren (nicht
in einem Kindersitz mit Blickrichtung nach hinten)
im Beifahrersitz fahren muss, schieben Sie den
Sitz so weit wie möglich nach hinten, und verwen-
den Sie das passende Kinder-Rückhaltesystem.
(Siehe „Kinder-Rückhaltesysteme“)
Beachten Sie beim Einbau des Kinder-
Rückhaltesystems die Hinweise des Herstellers
genau, um die optimale Schutzwirkung sicher-
zustellen. 2.
Während der Fahrt müssen alle Insassen
immer altersgerecht gesichert bzw. ange-
schnallt sein.
3. Fahrer- und Beifahrersitz so weit wie je-
weils sinnvoll nach hinten schieben, um den
erweiterten Front-Airbags ausreichend Ent-
faltungsraum zu geben.
4. Nicht gegen die Tür oder das Fenster
lehnen. Wenn Ihr Fahrzeug mit Seiten-
Airbags ausgestattet ist und diese ausge-
löst werden, blasen sich die Airbags mit
Gewalt in den Spalt zwischen Ihnen und der
Tür.
5. Wenn das Airbag-System in Ihrem Fahr-
zeug für die Bedürfnisse einer körperbehin-
derten Person abgeändert werden muss,
wenden Sie sich bitte an das Kundencenter.
Telefonnummern finden Sie unter „Kunden-
dienst“.
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Fahrgast-SicherheitsgurteDie Beifahrer-Sicherheitsgurte besitzen auto-
matisch sperrende Gurtaufroller (ALR), die zur
Befestigung eines Kinder-Rückhaltesystems
verwendet werden. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Einbau von Kinder-
Rückhaltesystemen mithilfe der Sicherheits-
gurte des Fahrzeugs“ im Abschnitt „Kinder-
Rückhaltesystem“. In der Tabelle unten ist der
Funktionstyp für jede Sitzposition definiert.
Fahrer Mitte Fahrgast
Erste
Sitzreihe N/A N/A N/A
Zweite
Sitzreihe ALR ALR ALR
• N/A - nicht zutreffend
• ALR – automatisch sperrender Gurtaufroller
Wenn der Beifahrersitz mit einem automatisch
sperrenden Gurtaufroller (ALR) ausgestattet ist
und normal verwendet wird:
Das Gurtband nur so weit herausziehen, dass
es am Körper bequem anliegt, damit der auto- matisch sperrende Gurtaufroller (ALR) nicht ak-
tiviert wird. Wenn der automatisch sperrende
Gurtaufroller (ALR) aktiviert wird, hören Sie
beim Aufrollen des Gurts ein ratschendes Ge-
räusch. In diesem Fall lassen Sie das Gurtband
vollständig in den Aufroller gleiten und ziehen
es anschließend nur so weit heraus, dass es
bequem am Körper anliegt. Schieben Sie die
Schlosszunge ins Gurtschloss, bis Sie ein „Kli-
cken“ hören.Automatisch sperrender
Gurtaufrollmodus – je nach
Ausstattung
In dieser Betriebsart wird der Schultergurt au-
tomatisch vorgesperrt. Der Gurt wird anschlie-
ßend noch so weit in den Aufroller gezogen,
dass er straff anliegt. Die automatische Gurt-
sperre ist für alle Rücksitze mit Dreipunkt-
Automatikgurt verfügbar. Verwenden Sie die
automatische Gurtsperre immer dann, wenn ein
Kindersitz auf einer Sitzposition angebracht ist,
die über diese Funktion verfügt. Kinder bis 12
Jahre sollten während der Fahrt immer hinten
sitzen und vorschriftsmäßig angeschnallt sein.
So aktivieren Sie die automatische
Gurtsperre
1. Den Dreipunktgurt anschnallen.
2. Den Schulterabschnitt fassen und nach un-
ten ziehen, bis der gesamte Gurt herausgezo-
gen ist.
3. Lassen Sie den Gurt zurück in den Aufroller
gleiten. Beim Aufrollen des Gurtes ist ein Klick-
geräusch hörbar. Dies zeigt an, dass die auto-
matische Gurtsperre aktiviert ist.
So deaktivieren Sie die automatische
Gurtsperre
Öffnen Sie das Gurtschloss des Dreipunktgurts
und lassen Sie ihn vollständig in den Aufroller
gleiten. Dadurch wird die automatische Gurt-
sperre deaktiviert und die normale Sperrfunk-
tion ist wieder verfügbar.
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Wenn eine aktive Kopfstütze (AHR) bei einem
Heckaufprall ausgelöst wird, bewegt sich die
vordere Hälfte der Kopfstütze nach vorn, um
den Abstand zwischen Hinterkopf und aktiver
Kopfstütze zu minimieren. Dieses System trägt
dazu bei, mögliche Verletzungen des Fahrers
und des Beifahrers bei bestimmten Unfällen mit
Heckaufprall zu verhindern oder zumindest de-
ren Schwere zu vermindern.
HINWEIS:
Die aktiven Kopfstützen (AHR) werden im
Fall eines vorderen oder seitlichen Aufpralls
möglicherweise nach vorn geschwenkt.
Wenn jedoch während eines Frontaufpralls
ein sekundärer Heckaufprall erfolgt, können
die aktiven Kopfstützen möglicherweise je
nach Schwere und Art des Aufpralls ausge-
löst werden.
ACHTUNG!
Zur Reduzierung der Gefahr von Nackenver-
letzungen bei Unfällen dürfen alle Insassen
einschließlich Fahrer nur dann ein Fahrzeug
(Fortsetzung)
ACHTUNG!(Fortsetzung)
führen bzw. auf einem Sitz im Fahrzeug
sitzen, wenn sich die Kopfstützen in der
richtigen Stellung befinden.
HINWEIS:
Weitere Informationen zur richtigen Einstel-
lung und Positionierung der Kopfstützen
siehe „Aktive Kopfstützen einstellen“ in „Er-
läuterung der Funktionen Ihres Fahrzeugs“.
Zurückstellen der aktiven Kopfstützen
(AHR)
Falls die aktiven Kopfstützen bei einem Unfall
ausgelöst wurden, müssen Sie die Kopfstütze
des Fahrer- und des Beifahrersitzes wieder
zurückstellen. Ob eine aktive Kopfstütze ausge-
löst wurde, können Sie daran erkennen, dass
sie nach vorn geschwenkt ist (wie in Schritt drei
der Vorgehensweise zum Zurückstellen darge-
stellt ist).
Bauteile der aktiven Kopfstütze (AHR)
1 – Kopfstütze, vordere
Hälfte (weicher
Schaumstoff und
Verkleidung) 3 – Kopfstütze, hintere
Hälfte (hintere Abde-
ckung aus dekorativem
Kunststoff)
2 – Sitzrückenlehne 4 – Kopfstützen- Führungsrohre
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HINWEIS:
•Die Airbag-Abdeckungen fallen in den In-
nenverkleidungen möglicherweise nicht
auf, doch sie öffnen sich beim Auslösen
des Airbags.
• Wenn Ihr Abstand zu den SAB- und
SABIC-Airbags während der Auslösung
zu klein ist, können Sie schwer verletzt
oder getötet werden. •
Falls sich das Fahrzeug überschlägt, wer-
den möglicherweise die Gurtstraffer und/
oder die Seiten-Airbags (SAB und SABIC)
auf beiden Seiten des Fahrzeugs ausge-
löst.
Das System beinhaltet Seitenaufprallsensoren,
die so kalibriert sind, dass die Seiten-Airbags
und die zusätzlichen am Sitz befestigten
Seiten-Airbags bei einem Aufprall zünden, der
den Schutz der Insassen durch den Airbag
erfordert.WARNUNG!
• Wenn Ihr Fahrzeug mit zusätzlichen
Seiten-Airbags (SABIC) ausgerüstet ist,
dürfen Gepäck oder Ladung nicht so hoch
gestapelt werden, dass sie die Entfaltung
der Seiten-Airbags behindern. Der Bereich
der Seiten-Airbags muss frei von allen
Hindernissen bleiben.
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
•Verwenden Sie keine zusätzlichen Sitzbe-
züge und legen Sie keine Gegenstände
zwischen sich und die Seiten-Airbags
(SAB). Die Entfaltung der Airbags kann
dadurch behindert werden bzw. die Ge-
genstände können gegen Sie gedrückt
werden und schwere Verletzungen verur-
sachen.
• Da Ihr Fahrzeug mit zusätzlichen Seiten-
Airbags (SABIC) ausgestattet ist, dürfen
Sie auf keinen Fall irgendwelches Zubehör
einbauen lassen, durch das das Dach ver-
ändert wird. Dazu zählt auch der Einbau
eines Schiebedachs in Ihr Fahrzeug.
Keine Dachgepäckträger anbringen, die
dauerhafte Befestigungen (Schrauben)
zum Einbau in ein Fahrzeugdach erfor-
dern. Bringen Sie im Fahrzeugdach keine
Bohrungen an.
Position der Aufkleber für zusätzliche
Seiten-Airbags (SABIC)
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ten Front-Airbags und der zusätzliche Knie-
Airbag für die Fahrerseite bei Kollisionen, die
zwar wenig Schaden hervorrufen, jedoch zu
hohen Anfangsbeschleunigungen führen, aus-
gelöst werden. Dies hängt von der Art und Lage
der Kollision ab.
Die Seiten-Airbags werden nicht bei jedem Sei-
tenaufprall ausgelöst. Das Auslösen der Seiten-
Airbags hängt von der Schwere und Art des
Aufpralls ab.
Da die Airbag-Sensoren die Verzögerung des
Fahrzeugs in Bezug auf die Zeit messen, sind
die Fahrgeschwindigkeit und der Schaden an
sich keine guten Indikatoren dafür, ob ein Air-
bag ausgelöst werden sollte oder nicht.
Die Sicherheitsgurte bieten bei jedem Unfall
wichtigen Schutz und halten Sie auch in Posi-
tion, also in ausreichendem Abstand von einem
Airbag, der gerade aufgeblasen wird.
Das Rückhaltesystem-Steuergerät überprüft
außerdem bei jedem Einschalten des Zünd-
schalters (Stellung START oder ON/RUN) die
Funktionsbereitschaft der Elektronikbauteile
des Airbag-Systems. Wenn sich der Schlüssel
in Stellung LOCK (Verriegeln) bzw. ACC (Zu-satzverbraucher) befindet oder nicht im Zünd-
schloss eingesteckt ist, ist das Airbag-System
nicht eingeschaltet, und die Airbags werden
nicht aufgeblasen.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät verfügt
über eine Reservespannungsversorgung, die
sicherstellt, dass die Airbags auch dann auslö-
sen, wenn die Batterie schwach ist oder der
Batterieanschluss getrennt wurde.
Beim ersten Einschalten der Zün-
dung in die Stellung ON/RUN
(Ein/Betrieb) schaltet das Rück-
haltesystem-Steuergerät außer-
dem die Airbag-Warnleuchte an
der Instrumententafel ca. vier bis acht Sekun-
den lang zum Selbsttest ein. Nach dem Selbst-
test erlischt die Airbag-Warnleuchte. Wenn das
Rückhaltesystem-Steuergerät in einem der
Bauteile eine Fehlfunktion registriert, wird dies
durch kurzes oder ständiges Aufleuchten der
Airbag-Warnleuchte angezeigt. Ein einfaches
akustisches Warnsignal ertönt, wenn die
Leuchte nach dem ersten Anlassen des Motors
erneut aufleuchtet. Das Rückhaltesysteme-Steuergerät führt au-
ßerdem eine Diagnose durch und meldet durch
die Airbag-Warnleuchte, wenn eine Funktions-
störung festgestellt wurde, die das Airbag-
System beeinträchtigen könnte. Bei der Diag-
nose wird darüber hinaus auch die Art der
Funktionsstörung ermittelt.
WARNUNG!
Achten Sie auf die Airbag-Warnleuchte in der
Instrumententafel, sonst sind Sie unter Um-
ständen bei einem Unfall nicht durch den
Airbag geschützt. Wenn die Warnleuchte
nach dem ersten Einschalten der Zündung
nicht zur Glühlampenprüfung aufleuchtet,
ständig leuchtet oder während der Fahrt
plötzlich aufleuchtet, lassen Sie das Airbag-
System sofort von einem Vertragshändler
überprüfen.
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Schwere und Art des Aufpralls die SABIC-
Airbags auslösen. Dabei löst das ORC nur die
zusätzlichen Seiten-Airbags auf der Seite aus,
die vom Aufprall betroffen ist.
Daraufhin wird eine große Menge an ungiftigem
Gas erzeugt, und der seitliche Kopf-Airbag wird
aufgeblasen. Der seitliche Kopf-Airbag drückt
beim Aufblasen die Außenkante des Dachhim-
mels beiseite und deckt das Fenster ab. Der
Airbag wird in ca. 30 Millisekunden (etwa einem
viertel Lidschlag) mit so hoher Kraft aufgebla-
sen, dass Sie verletzt werden können, wenn Sie
nicht richtig angeschnallt sind und nicht die
richtige Sitzhaltung eingenommen haben oder
wenn sich Gegenstände in dem Bereich befin-
den, in dem sich der seitliche Kopf-Airbag ent-
faltet. Dies gilt besonders für Kinder. Der
Seiten-Airbag ist nur ungefähr 9 cm (3,5 Zoll)
dick, wenn er aufgeblasen ist.
Da die Airbag-Sensoren die Abbremsung des
Fahrzeugs bezogen auf die Zeit abschätzen,
sind die Fahrgeschwindigkeit und der Schaden
keine guten Indikatoren dafür, ob ein Airbag
ausgelöst werden sollte oder nicht.HINWEIS:
Bei einem Überschlag des Fahrzeugs wer-
den möglicherweise die Gurtstraffer und/
oder zusätzlichen Seiten-Airbags auf beiden
Seiten des Fahrzeugs ausgelöst.
Frontal- und Seitenaufprallsensoren
Bei Frontal- und Seitenaufprallsituationen kön-
nen die Aufprallsensoren dem ORC dabei hel-
fen, die richtige Reaktion auf den Aufprall zu
bestimmen.
Erweitertes Unfallschutzsystem
Bei einem Aufprall, der zu einem Auslösen des
Airbags führt und bei dem das Kommunikati-
onsnetzwerk sowie die Stromversorgung intakt
bleiben, bestimmt das Rückhaltesysteme-
Steuergerät (ORC) je nach Art des Ereignisses,
ob das erweiterte Unfallschutzsystem die fol-
genden Funktionen auslösen soll:
•
Kraftstoffversorgung des Motors abschneiden.
•
Die Warnblinkanlage aktivieren, solange die
Batterie geladen ist oder bis die Zündung
ausgeschaltet wird. •
Die Innenraumleuchten einschalten, die so
lange eingeschaltet bleiben, wie die Batterie
über ausreichend Spannung verfügt oder bis
der Zündschlüssel abgezogen wird.
• Die Türen automatisch entriegeln.
Um nach einem Ereignis die Funktionen des
erweiterten Unfallschutzsystems wiederherzu-
stellen, muss der Zündschalter aus der Stellung
IGN ON (Zündung Ein) in die Stellung IGN OFF
(Zündung Aus) gebracht werden.
Auslösung des Airbag-Systems
Die erweiterten Front-Airbags sind so konstru-
iert, dass sie sich unmittelbar nach dem Auslö-
sen wieder entleeren.
HINWEIS:
Die Front- bzw. Seiten-Airbags werden nicht
bei jedem Aufprall ausgelöst. Dies stellt
keine Fehlfunktion des Airbag-Systems dar.
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Im Fall eines Frontalaufpralls mit Auslösung des
Airbag-Systems kann Folgendes geschehen:
•Wenn der Airbag ausgelöst wird und sich
entfaltet, kann das Nylonmaterial des Air-
bags unter Umständen Abschürfungen und/
oder eine Rötung der Haut bei Fahrer und
Beifahrer hervorrufen. Die Scheuerstellen
ähneln leichten Abschürfungen, wie sie z. B.
beim Ausrutschen auf einem Teppich oder
auf dem Bodenbelag einer Sporthalle auftre-
ten können. Die Hautreizungen werden nicht
durch Kontakt mit Chemikalien hervorgeru-
fen. Es handelt sich nicht um bleibende Ver-
letzungen und normalerweise verschwinden
sie nach kurzer Zeit wieder. Falls die Haut
wider Erwarten nach einigen Tagen noch
nicht abgeheilt ist oder sich Brandblasen
bilden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
• Nach Auslösung der Airbags kann es zu
einer Art Rauchentwicklung kommen. Dies
ist das Ergebnis der chemischen Reaktion,
durch die das ungiftige Gas zum Aufblasen
der Airbags erzeugt wird. Diese Rauchparti-
kel können zu einer Reizung der Haut, Augen
oder der Nasen- und Rachenschleimhäute führen. Bei Reizung der Haut oder Augen mit
kaltem Wasser spülen. Bei Reizung der Nase
oder des Rachens hilft das Einatmen frischer
Luft. Bei anhaltender Reizung einen Arzt
aufsuchen. Sollte Ihre Bekleidung durch Ab-
lagerung von Rauchpartikeln verschmutzt
werden, die betroffenen Kleidungsstücke
nach den Anweisungen des Bekleidungsher-
stellers reinigen.
Nachdem die Airbags ausgelöst wurden, darf
das Fahrzeug nicht mehr gefahren werden.
Sollten Sie in eine weitere Kollision verwickelt
werden, können die Airbags Sie nicht mehr
schützen.
WARNUNG!
Ausgelöste Airbags und Gurtstraffer haben
keine Schutzwirkung mehr. Lassen Sie die
Airbags, die Gurtstraffer und die Vordersitz-
Gurtaufroller sofort durch einen Vertragshänd-
ler austauschen. Lassen Sie außerdem das
Rückhaltesysteme-Steuergerät überprüfen.
Wartung des Airbag-Systems
WARNUNG!
• Veränderungen jeder Art am Airbag-
System können dazu führen, dass es bei
Bedarf nicht einwandfrei funktioniert. Sie
können in diesem Fall verletzt werden,
weil die Schutzwirkung des Airbag-
Systems nicht zur Verfügung steht. Neh-
men Sie keine Veränderungen an den
Bauteilen oder an der Verkabelung vor.
Dazu zählen auch Aufkleber, die auf der
Lenkradabdeckung oder auf der rechten
Oberseite der Instrumententafel ange-
bracht werden. Nehmen Sie keine Verän-
derungen am vorderen Stoßfänger oder
an der Karosseriestruktur des Fahrzeugs
vor und montieren Sie keine Trittleisten
oder Trittbretter aus dem Zubehörhandel.
(Fortsetzung)
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schreiten. Kinder sollten so lange wie möglich in
einem Kindersitz mit Blickrichtung nach vorn
und mit einem Kindergurt gesichert befördert
werden, bis sie die maximal zulässige Größe
oder das maximal zulässige Gewicht des
Kindersitzes erreichen. Diese Kindersitze
werden ebenfalls im Fahrzeug durch den
Dreipunkt-Sicherheitsgurt oder durch das
ISOFIX-Verankerungssystem für Kinder-Rück-
haltesysteme befestigt. Siehe „ISOFIX – Veran-
kerungssystem für Kinder-Rückhaltesysteme“.
Alle Kinder, deren Gewicht oder Größe über der
Grenze für den Kindersitz mit Blick nach vorn
liegt, sollten so lange ein Sitzerhöhungskissen
verwenden, bis sie mit den Sicherheitsgurten
des Fahrzeugs korrekt gesichert werden kön-
nen. Wenn das Kind nicht mit über dem Sitz-
polster des Fahrzeugsitzes angewinkelten
Beinen sitzen kann, während es mit dem
Rücken an der Rückenlehne anliegt, ist ein
Sitzerhöhungskissen zu verwenden. Kinder-
sitze und Sitzerhöhungskissen werden mit dem
Dreipunkt-Automatikgurt im Fahrzeug befestigt.Größere Kinder
Kinder, die bereits groß genug zum Anlegen
des normalen Sicherheitsgurts sind, sind auf
dem Rücksitz unterzubringen und mit dem
Dreipunkt-Automatikgurt anzuschnallen. Hier-
bei gilt, dass die Beine des Kindes lang genug
sein müssen, um über die Sitzvorderkante ge-
beugt werden zu können. Außerdem muss das
Kind in der Lage sein, eine normale Sitzhaltung
mit Rückenkontakt zur Sitzlehne einzunehmen.
•
Vergewissern Sie sich, dass das Kind auf-
recht sitzt.
• Der Beckengurtabschnitt muss so tief und
eng wie möglich über den Hüften anliegen.
• Den Sitz des Sicherheitsgurts von Zeit zu
Zeit prüfen. Kinder sitzen ungern still und der
Gurt kann deshalb leicht verrutschen.
• Falls der Schultergurt am Gesicht oder Hals
des Kindes anliegt, das Kind weiter zur Fahr-
zeugmitte setzen. Achten Sie darauf, dass
Kinder keinesfalls den Schultergurt unter
einem Arm oder hinter dem Rücken durch-
führen. ISOFIX – Verankerungssystem für
Kinder-Rückhaltesysteme
Der Rücksitz Ihres Fahrzeugs ist mit dem Veran-
kerungssystem für Kinder-Rückhaltesysteme,
dem so genannten ISOFIX, ausgestattet. Das
ISOFIX-System gestattet den Einbau von Kinder-
Rückhaltesystemen ohne die Verwendung der
Sicherheitsgurte des Fahrzeugs. Stattdessen
wird das Kinder-Rückhaltesystem mithilfe der tie-
fer liegenden Befestigungspunkte und der oberen
Haltebänder des Kinder-Rückhaltesystems am
Fahrzeug befestigt.
Mittlerweile sind ISOFIX-kompatible Kinder-
Rückhaltesysteme erhältlich. Kinder-Rück-
haltesysteme mit Haltebändern und Haken zur
Befestigung an der Haltebandverankerung
der Rückenlehne sind bereits seit einiger Zeit
erhältlich. Nutzen Sie unbedingt alle verfügba-
ren Befestigungsmöglichkeiten Ihres Kinder-
Rückhaltesystems in jedem Fahrzeug.
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