ABS Seat Arona 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Transportieren und praktische Ausstattungen
75 cm betragen und der Abstand der Quer-
s t
an
gen mit den Halterungen der Seitenstan-
gen des Dachs B muss 5 cm betragen.
ACHTUNG
Durch die fehlerhafte Befestigung und Ver-
wendu n
g der Querstangen und des Träger-
systems kann sich der gesamte Aufbau vom
Dach lösen und einen Unfall und Verletzun-
gen verursachen.
● Montageanleitung des Herstellers immer
beacht
en.
● Verwenden Sie die Querstangen und die
Träger
systeme nur dann, wenn sie sich in ein-
wandfreiem Zustand befinden und ordnungs-
gemäß befestigt wurden.
● Befestigen Sie die Querstangen und das
Träger
system immer ordnungsgemäß.
● Überprüfen Sie die Schraubverbindungen
und Bef
estigungsmittel stets vor Fahrtantritt
und ziehen Sie sie ggf. nach kurzer Fahrt
nach. Bei längeren Fahrten sollten Sie die
Schraubverbindungen und Befestigungsmit-
tel bei jedem Halt kurz überprüfen.
● Spezielle Gepäckträger für Räder, Skier,
Surfbr
etter usw. sind immer ordnungsgemäß
zu montieren.
● Nehmen Sie an den Querstangen oder am
Träger
system keinerlei Veränderungen oder
Reparaturen vor. Hinweis
Lesen Sie die Montageanweisungen der Quer-
st an
gen und jeweiligen Trägersysteme auf-
merksam und führen Sie diese immer im
Fahrzeug mit. Dachgepäckträgersystem beladen
Die Ladung kann nur dann sicher befestigt
wer
den, w
enn die Querstangen und das Trä-
gersystem vorschriftsmäßig montiert wurden
››› .
M ax
im
al zulässige Dachlast
Die maximal zulässige Dachlast beträgt
75 kg. Die Dachlast setzt sich zusammen aus
dem Gesamtgewicht des Dachgepäckträgers,
der Querstangen und des auf dem Dach
transportierten Ladegutes ››› .
Inf ormier
en
Sie sich stets über das Gewicht
des Dachgepäckträgers, der Querstangen
und der zu transportierenden Last und wie-
gen Sie bei Bedarf nach. Überschreiten Sie
nie die maximal zulässige Dachlast.
Bei Verwendung von Querstangen und Trä-
gersystemen mit geringer Belastbarkeit kann
die maximal zulässige Dachlast nicht voll-
ständig ausgenutzt werden. In diesem Fall
darf das Gepäckträgersystem nur bis zu der
Gewichtsgrenze belastet werden, die in der
Montageanleitung angegeben ist. Ladegut verteilen
Ladegut
gleichmäßig verteilen und ord-
nungsgemäß sichern ››› .
B ef
e
stigungsmittel kontrollieren
Nachdem die Querstangen und das Träger-
system montiert sind, sollten die Schraubver-
bindungen und Befestigungsmittel nach ei-
ner kurzen Fahrt und danach in regelmäßigen
Abständen kontrolliert werden. ACHTUNG
Wenn die maximal zulässige Dachlast über-
sc hritt
en wird, können Unfälle und erhebliche
Fahrzeugbeschädigungen die Folge sein.
● Überschreiten Sie niemals die angegebene
Dachl
ast, die zulässigen Achslasten oder das
zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs.
● Überschreiten Sie nie die Ladekapazität der
Querst
angen und des Trägersystems, auch
wenn die maximal zulässige Dachlast noch
nicht erreicht ist.
● Schwere Gegenstände so weit wie möglich
vorn befe
stigen und Ladegut insgesamt
gleichmäßig verteilen. ACHTUNG
Loses oder nicht ordnungsgemäß befestigtes
Lade gut
kann vom Dachgepäckträger fallen
und dadurch Unfälle und Verletzungen verur-
sachen. » 165
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 168 of 324

Bedienung
●
Es müs
sen immer geeignete Riemen oder
Spanngurte in einwandfreiem Zustand ver-
wendet werden.
● Ladegut ordnungsgemäß befestigen. Klima
Heiz en, Lüf
t
en, Kühlen
Allgemeine Hinweise Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 50
Schadstofffilter
Der Schadstofffilter (Partikel- und Aktivkohle-
filter) sorgt dafür, dass Verunreinigungen der
Außenluft (z.B. Staub oder Pollen) im Fahr-
zeuginneren beträchtlich reduziert bzw. zu-
rückgehalten werden.
Der Schadstofffilter muss entsprechend den
im Service-Plan angegebenen Zeitabständen
gewechselt werden, damit die Leistung der
Klimaanlage nicht beeinträchtigt wird.
Lässt die Wirkung des Filters durch den Be-
trieb des Fahrzeugs in stark schadstoffbelas-
teter Außenluft vorzeitig nach, muss der
Schadstofffilter auch zwischen den angege-
benen Zeitabständen gewechselt werden. ACHTUNG
Schlechte Sichtverhältnisse durch alle Fens-
ter s
cheiben erhöhen das Risiko von Kollisio-
nen und Unfällen, die schwere Verletzungen
verursachen können. ●
Immer sic her s
tellen, dass alle Fenster-
scheiben frei von Eis, Schnee und Beschlag
sind, um gute Sichtverhältnisse nach außen
zu haben.
● Die größtmögliche Heizleistung und das
schnel
lstmögliche Abtauen der Scheiben
können nur erreicht werden, wenn der Motor
seine Betriebstemperatur erreicht hat. Erst
losfahren, wenn gute Sichtverhältnisse vor-
handen sind.
● Immer sicher stellen, dass das Heiz- und
Frisc
hluftsystem bzw. die Klimaanlage und
die beheizbare Heckscheibe richtig benutzt
werden, um gute Sichtverhältnisse nach au-
ßen zu haben.
● Niemals den Umluftbetrieb über einen län-
geren
Zeitraum benutzen. Bei ausgeschalte-
ter Kühlanlage können im Umluftbetrieb die
Fensterscheiben sehr schnell beschlagen und
die Sicht nach außen erheblich einschränken.
● Umluftbetrieb immer ausschalten, wenn er
nicht benötig
t wird. ACHTUNG
Verbrauchte Luft kann zu einer schnellen Er-
müdun g u
nd zur Unkonzentriertheit des Fah-
rers führen, was Kollisionen, Unfälle und
schwere Verletzungen verursachen kann.
● Niemals das Gebläse über einen längeren
Zeitraum au
sschalten und niemals den Um-
luftbetrieb über einen längeren Zeitraum be-
nutzen, da keine Frischluft in den Innenraum
gelangt. 166
Page 169 of 324

Klima
VORSICHT
● Wenn Sie d
as Gefühl haben, dass die Kli-
maanlage nicht korrekt funktioniert, können
Sie sie zur Vermeidung weiterer Schäden
über die Taste A/C ausschalten. Danach su-
chen Sie einen F
achbetrieb auf, der die Klima-
anlage überprüft.
● Reparaturarbeiten an der Klimaanlage er-
fordern be
sondere Fachkenntnisse und Spezi-
alwerkzeuge. Bei Störungen empfehlen wir
deshalb, einen Fachbetrieb aufzusuchen. Hinweis
● Bei hoher Außen luf
tfeuchtigkeit und hohen
Außentemperaturen kann Kondenswasser
vom Verdampfer der Kühlanlage abtropfen
und unter dem Fahrzeug eine kleine Wasser-
lache bilden. Das ist normal und kein Zeichen
von Undichtigkeit.
● Um die Heiz- bzw. Kühlleistung nicht zu be-
einträchtigen u
nd das Beschlagen der Schei-
ben zu verhindern, muss der Lufteinlass vor
der Windschutzscheibe frei von Eis, Schnee
oder Blättern sein.
● Die aus den Luftaustrittsdüsen austretende
und durc
h den ganzen Innenraum strömende Luft entweicht durch die zu diesem Zweck im
Gepäck
r
aum vorhandenen Entlüftungsschlit-
ze. Daher dürfen diese Entlüftungsschlitze
nicht durch irgendwelche Gegenstände abge-
deckt werden.
● Die Klimaanlage arbeitet am wirkungsvolls-
ten, wenn die
Seitenfenster geschlossen
sind. Ist jedoch der Innenraum durch Sonnen-
einstrahlung stark aufgeheizt, kann das kurz-
zeitige Öffnen der Fenster den Abkühlvorgang
beschleunigen.
● Wenn der Umluftbetrieb eingeschaltet ist,
sollt
e nicht geraucht werden, da sich der an-
gesaugte Rauch auf dem Verdampfer der Kli-
maanlage absetzt und zu Geruchsbelästigun-
gen führt.
● Bei niedrigen Außentemperaturen schaltet
sich der K
ompressor automatisch ab und die
Anlage kann auch durch Betätigen der Taste AUTO nicht eingeschaltet werden.
● Es wird empfohlen, die Klimaanlage min-
des t
ens einmal im Monat einzuschalten, da-
mit die Dichtungen und Verbindungsstellen
der Anlage geschmiert werden und somit dem
Auftreten von Undichtigkeiten vorgebeugt
wird. Sollten Sie eine Minderung der Kälte-
leistung feststellen, wenden Sie sich an einen
Fachbetrieb, um die Anlage überprüfen zu
lassen. ●
Für einen feh l
erfreien Betrieb der Anlage
dürfen die an beiden Seiten des Displays an-
gebrachten Gitter nicht abgedeckt oder ver-
stopft werden.
● Wird eine besonders hohe Motorleistung
gefor
dert, wird der Klimakompressor vorüber-
gehend abgeschaltet. Wirtschaftliche Nutzung der Klimaan-
lag
e Bei eingeschalteter Klimaanlage verbraucht
der Klim
ak
ompr
essor Motorleistung, was sich
auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt. Bitte
beachten Sie die folgenden Aspekte, damit
die Klimaanlage möglichst kurzzeitig im Ein-
satz ist.
● Hat sich der Fahrgastraum aufgrund starker
Sonneneinstr
ahlung stark erhitzt, öffnen Sie
die Fenster oder Türen, damit die warme Luft
entweichen kann.
● Sind während der Fahrt die Seitenfenster
geöffnet, so
llte die Klimaanlage nicht einge-
schaltet werden.
167
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 177 of 324

Fahren
Fahren
L enk
u
ng
Einleitung zum Thema Die Lenkunterstützung erfolgt nicht hydrau-
lis
c
h, sondern elektromechanisch. Der Vorteil
dieser Lenkung ist, das Hydraulikschläuche,
Hydrauliköl, eine Pumpe, Filter und andere
Teile nicht benötigt werden. Das elektrome-
chanische System ist kraftstoffsparender.
Während ein hydraulisches System einen
ständigen Öldruck im System benötigt, ist ei-
ne Energiezufuhr bei der elektromechani-
schen Lenkung nur beim Lenken notwendig.
Bei Fahrzeugen mit elektromechanischer Len-
kung wird die Lenkunterstützung in Abhän-
gigkeit von der Fahrgeschwindigkeit, vom
Lenkmoment und vom Lenkeinschlag der
Räder automatisch angepasst. Die elektrome-
chanische Lenkung funktioniert nur bei lau-
fendem Motor. ACHTUNG
Wenn die Lenkunterstützung nicht arbeitet,
läss t
sich das Lenkrad nur sehr schwer dre-
hen. Dies beeinträchtigt erheblich die Sicher-
heit des Fahrzeugs.
● Die Lenkunterstützung funktioniert nur bei
laufendem Mot
or. ●
Fahr z
eug niemals mit abgestelltem Motor
rollen lassen.
● Ziehen Sie niemals den Schlüssel aus dem
Zündsc
hloss, solange das Fahrzeug in Bewe-
gung ist. Die Lenkungssperre kann einrasten
und das Fahrzeug nicht mehr gelenkt werden. Hinweis
Beim Abschleppen des Fahrzeugs muss sie
Zündu ng ein
geschaltet sein, damit das Lenk-
rad nicht blockiert ist, und die Blinkleuchten,
die Hupe, die Scheibenwischer und die Schei-
benwaschanlage eingeschaltet werden kön-
nen. Kontrollleuchte
Die Kontrollleuchte leuchtet beim Einschalten
der
Zündu
n
g für einige Sekunden auf. Sie
muss nach Anspringen des Motors erlöschen.
Die Kontrollleuchte leuchtet
rot
Elektromechanische
Lenkung ausgefal-
len.Lenkung umgehend von einem
Fachbetrieb prüfen lassen.
Die Kontrollleuchte leuchtet
gelb
Betrieb der elektro-
mechanische Len-
kung vermindert.Suchen Sie umgehend eine
Fachwerkstatt auf und lassen Sie
die Lenkung überprüfen.
Leuchtet die gelbe Warnleuchte
nach Abstellen und wieder An-
lassen des Motors und nach ei-
ner kurzen Fahrstrecke nicht
mehr auf, müssen Sie keine
Fachwerkstatt aufsuchen.
12 V-Fahrzeugbatte-
rie war abgeklemmt
und wurde wieder
angeklemmt.Kurze Wegstrecke mit 15–20
km/h (9–12 mph) fahren.
Blinkt gelb
Lenksäule verrie-
gelt.Drehen Sie das Lenkrad etwas
hin- und her.
Die Lenksäule ver-
bzw. entriegelt
nicht.Fahrzeugschlüssel aus dem
Zündschloss ziehen und Zün-
dung erneut einschalten. Gege-
benenfalls Meldungen im Dis-
play des Kombiinstruments be-
achten.
Nicht weiterfahren
, wenn nach
dem Einschalten der Zündung
die Lenksäule verriegelt bleibt.
Fachmännische Hilfe in Anspruch
nehmen. ACHTUNG
Werden die Kontrollleuchten und entsprech-
enden W arnmel
dungen ignoriert, kann dies » 175
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 178 of 324

Bedienung
zum Stillstand des Fahrzeugs und unter Um-
ständen
z
u Unfällen und schweren Verletzun-
gen führen.
● Warnleuchten und -meldungen dürfen nicht
ignoriert w
erden.
● Stoppen Sie das Fahrzeug, sobald es mög-
lich und s
icher ist. Hinweis
Wenn sie die Kontrollleuchten und die ent-
s pr ec
henden Warnmeldungen ignorieren,
kann dies zu Fahrzeugbeschädigungen füh-
ren. Informationen zur Lenkung
Um einen Diebstahl des Fahrzeugs zu er-
s
c
h
weren, sollte die Lenkung vor jedem Ver-
lassen des Fahrzeugs gesperrt werden.
Mechanische Lenkungssperre
Die Lenkung wird nach Abziehen des Zünd-
schlüssel aus dem Zündschloss bei stehen-
dem Fahrzeug gesperrt.
Lenkungssperre aktivieren
● Stellen Sie das Fahrzeug ab ›››
Seite 183.
● Ziehen Sie den Zündschlüssel ab.
● Lenkrad etwas drehen, bis die Lenkungs-
sperre hörb
ar einrastet. Lenkungssperre deaktivieren
●
Lenkrad etwas drehen, um die Lenkungs-
sperre
zu entlasten.
● Stecken Sie den Zündschlüssel ins Zünd-
sch
loss.
● Lenkrad in der Position halten und Zün-
dung ein
schalten.
Elektromechanische Lenkung
Bei Fahrzeugen mit elektromechanischer Len-
kung wird die Lenkunterstützung in Abhän-
gigkeit von der Fahrgeschwindigkeit, vom
Lenkmoment und vom Lenkeinschlag der
Räder automatisch angepasst. Die elektrome-
chanische Lenkung funktioniert nur bei lau-
fendem Motor.
Bei verminderter oder ausgefallener Lenkun-
terstützung muss zum Lenken erheblich mehr
Kraft als gewöhnlich aufgewendet werden.
Gegenlenkunterstützung
Die Gegenlenkunterstützung gibt dem Fahrer
eine Lenkunterstützung in kritischen Fahrsi-
tuationen. Dabei unterstützen zusätzliche
Lenkkräfte den Fahrer beim Gegenlenken
››› .
ACHTUNG
Die Gegenlenkunterstützung unterstützt zu-
sammen mit der E
SC den Fahrer beim Lenken
des Fahrzeugs in kritischen Fahrsituationen. Es ist jedoch der Fahrer, der das Fahrzeug in
jedem F
a
ll lenken muss. Das Fahrzeug wird
nicht durch die Gegenlenkunterstützung ge-
lenkt. Motor anlassen und abstellen
Po s
itionen des Zündschlüssels Abb. 173
Positionen des Zündschlüssels Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 31
Zündung ausgeschaltet, Lenkungssperre 1 In dieser Position
››
›
Abb. 173 sind die Zün-
dung und der Motor ausgeschaltet und die
Lenkung kann gesperrt werden.
Zum Sperren der Lenkung ohne Schlüssel im
Zündschloss drehen Sie das Lenkrad ein we-
nig, bis es hörbar einrastet. Grundsätzlich
176
Page 181 of 324

Fahren
Tanken von Dieselkraftstoff länger als ge-
w ohnt
– b
is zu einer Minute – dauern. Ursa-
che hierfür ist, dass sich die Kraftstoffanlage
zuerst entlüften muss. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Ben z
inmotor anlassen auf Seite 178. VORSICHT
● Vermeiden Sie bei k
altem Motor hohe Mo-
tordrehzahlen, Vollgasbeschleunigungen und
starke Motorbelastung – Gefahr eines Motor-
schadens!
● Das Fahrzeug sollte nicht über eine längere
Streck
e als 50 Meter zum Starten des Motors
angeschoben oder angeschleppt werden. Un-
verbrannter Kraftstoff könnte in den Katalysa-
tor gelangen und diesen beschädigen.
● Bevor Sie versuchen das Fahrzeug durch
Ansc
hieben oder Anschleppen zu starten, ver-
suchen Sie es mit Hilfe der Batterie eines an-
deren Fahrzeuges zu starten. Beachten und
befolgen Sie die Hinweise auf ›››
Sei-
te 70, Starthilfe. Umwelthinweis
Lassen Sie den Motor nicht im Stand warm-
lauf en. F
ahren Sie sofort los. Dadurch hat der
Motor schneller seine Betriebstemperatur er-
reicht und der Schadstoffausstoß ist gerin-
ger. Motor abstellen
–
Halten Sie das Fahrzeug an.
– Drehen Sie den Zündschlüssel in die Positi-
on ›››
Abb. 173 1 .
Nach dem Ab s
tellen des Motors und der Zün-
dung kann der Kühlerlüfter noch bis zu 10
Minuten weiterlaufen. Er kann sich aber auch
nach einiger Zeit wieder einschalten, wenn
die Kühlmitteltemperatur durch Stauwärme
ansteigt oder wenn bei warmem Motor der
Motorraum zusätzlich durch starke Sonnen-
einstrahlung aufgeheizt wird. ACHTUNG
● Stel l
en Sie den Motor erst dann ab, wenn
das Fahrzeug komplett zum Stillstand ge-
kommen ist.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nur bei
laufendem Mot
or. Sie müssen bei abgestell-
tem Motor mehr Kraft zum Bremsen aufwen-
den. Da Sie dabei nicht wie gewohnt stoppen
können, kann es zu Unfällen und ernsthaften
Verletzungen kommen.
● Wenn der Zündschlüssel abgezogen wird,
kann die Lenk
ungssperre sofort einrasten.
Das Fahrzeug kann nicht mehr gelenkt wer-
den – Unfallgefahr!
● Die Lenkunterstützung arbeitet bei ausge-
sch
altetem Motor nicht und es muss mehr
Kraft zum Lenken des Fahrzeugs aufgewendet
werden. ●
Wenn Sie den F
ahrzeugschlüssel aus dem
Zündschloss ziehen könnte sich die Lenk-
ungssperre aktivieren und sich das Fahrzeug
nicht mehr lenken lassen. VORSICHT
● Nac h län g
erer hoher Motorbelastung ent-
steht nach dem Abstellen des Motors ein
Wärmestau im Motorraum – Gefahr eines Mo-
torschadens! Lassen Sie deshalb den Motor
noch etwa 2 Minuten im Leerlauf laufen, be-
vor Sie ihn abstellen.
● Wenn Sie anhalten und das Start-Stopp-
Sys
tem* den Motor abstellt, bleibt die Zün-
dung eingeschaltet. Vergewissern Sie sich vor
dem Verlassen des Fahrzeugs, dass die Zün-
dung ausgeschaltet ist, da sich sonst die Bat-
terie entleert! 179
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 182 of 324

Bedienung
Starterknopf* Abb. 174
Im unteren Bereich der Mittelkonso-
l e:
St
arterknopf. Abb. 175
Rechts an der Lenksäule: Notstart. Der Fahrzeugmotor kann mit einem Start-
knopf
an
g
elassen werden (Press & Drive).
Dazu muss sich ein gültiger Schlüssel im
Fahrzeuginnenraum im Bereich der Vorder-
oder Rücksitze befinden. Beim Verlassen des Fahrzeugs
wird bei au
s-
geschalteter Zündung durch das Öffnen der
Fahrertür die elektronische Lenksäulenverrie-
gelung aktiviert.
Zündung manuell ein- und ausschalten
Starterknopf einmal kurz drücken, ohne das
Brems- oder Kupplungspedal zu betäti-
gen ››› .
So w
oh
l für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe als
auch mit Automatikgetriebe blinkt der
Schriftzug der Startertaste START ENGINE STOP ,
so b
al
d das System zum Ein-und Ausschalten
bereit ist.
Automatische Ausschaltung der Zündung
Entfernt sich der Fahrer vom Fahrzeug bei
eingeschalteter Zündung und trägt dabei den
Fahrzeugschlüssel mit sich, schaltet sich die
Zündung automatisch ab. Die Zündung schal-
tet sich automatisch ab, indem die Entriege-
lungstaste an der Funkfernbedienung ge-
drückt wird oder aber manuell durch Drücken
des Sensors am Türgriff ››› Abb. 141
Notstartfunktion
Wenn kein gültiger Fahrzeugschlüssel im
Fahrzeuginnenraum erkannt wurde, muss die
Notstartfunktion durchgeführt werden. Im
Display des Kombiinstruments erscheint eine
entsprechende Anzeige. Das kann z. B. bei einer schwachen oder entladenen Knopfbat-
terie im Fahr
zeugschlüssel der Fall sein:
● Unmittelbar nach Drücken des Starterknop-
fes
halten Sie den Fahrzeugschlüssel an die
rechte Lenksäulenverkleidung ››› Abb. 175,
so nah wie möglich am Logo Kessy.
● Die Zündung schaltet sich automatisch ein
und ggf
. springt der Motor an.
Notabschaltung
Wenn sich der Motor nicht durch kurzes Drü-
cken des Starterknopfes abstellen lässt,
muss eine Notabschaltung durchgeführt wer-
den:
● Starterknopf zweimal innerhalb 3 Sekun-
den drücken oder einm
al länger als 1 Sekun-
den drücken ››› .
● Der Motor schaltet automatisch ab.
Mot orneu
s
tart-Funktion
Wenn nach dem Abstellen des Motors kein
gültiger Fahrzeugschlüssel im Fahrzeugin-
nenraum erkannt wird, ist ein erneutes Anlas-
sen des Motors nur innerhalb von etwa 5 Se-
kunden möglich Eine entsprechende Mel-
dung wird im Display des Kombi-Instruments
angezeigt.
Nach Ablauf der Zeit kann der Motor ohne ei-
nen gültigen Funkschlüssel im Fahrzeugin-
nenraum nicht mehr gestartet werden.
180
Page 184 of 324

Bedienung
Das Fahrzeug könnte sich plötzlich in Bewe-
gun
g setz
en, oder es könnten ein Schaden,
Brand oder schwere Verletzungen verursacht
werden. ACHTUNG
Ein Startbeschleuniger kann explodieren oder
ein p lötzlic
hes Hochdrehen des Motors verur-
sachen.
● Verwenden Sie niemals Startbeschleuniger
zum Ka
ltstart des Motors. VORSICHT
● Ein erneute s
Anlassen bei laufendem Motor
oder ein erneutes Anlassen unmittelbar nach
dem Abschalten könnte den Anlasser oder
den Motor beschädigen.
● Vermeiden Sie bei kaltem Motor hohe Mo-
tordr
ehzahlen, übermäßige Beanspruchun-
gen und starke Beschleunigungen.
● Starten Sie den Motor nicht durch Anschie-
ben oder Ansc
hleppen. Unverbrannter Kraft-
stoff könnte in den Katalysator gelangen und
diesen beschädigen. Hinweis
● War t
en Sie nicht bei stehendem Fahrzeug,
bis der Motor sich erwärmt, wenn die Wind-
schutzscheibe sauber ist, fahren Sie sofort
los. Dadurch erreicht der Motor schneller sei-
ne Betriebstemperatur und der Schadstoff-
ausstoß ist geringer. ●
Beim An l
assen des Motors werden größere
elektrische Verbraucher vorübergehend abge-
schaltet.
● Bei einem Start mit kaltem Motor kann das
Motorg
eräusch kurzzeitig lauter sein. Das ist
normal und unbedenklich.
● Bei Außentemperaturen unter +5°C (+41°F)
kann bei einem Fahr
zeug mit Dieselmotor un-
ter dem Fahrzeug etwas Rauch entstehen,
wenn die zusätzliche Kraftstoffheizung einge-
schaltet ist. Motor abstellen
3 Gilt
für Fahrzeuge mit Startertaste.
SchrittMotor mittels des Starterknopfes
ausschalten ››› Seite 180.
1.Fahrzeug vollständig anhalten ››› .
2.Bremspedal treten und halten, bis Schritt 4
ausgeführt ist.
3.Bei einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe
den Wählhebel in die Position P bringen.
4.Ziehen Sie die Handbremse an ››› Sei-
te 183.
5.
Starterknopf kurz drücken ››› Abb. 174. Der
Starterknopf START ENGINE STOP blinkt er-
neut. Wenn der Motor nicht ausgeht, führen
Sie eine Notabschaltung durch ››› Sei-
te 180.
SchrittMotor mittels des Starterknopfes
ausschalten ››› Seite 180.
6.Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe, 1. Gang
oder Rückwärtsgang einlegen. ACHTUNG
Schalten Sie den Motor niemals aus, wenn
sic h d
as Fahrzeug bewegt. Dies könnte den
Verlust über die Kontrolle des Fahrzeugs, Un-
fälle und schwere Verletzungen verursachen.
● Die Airbags und die Gurtstraffer funktionie-
ren bei ausg
eschalteter Zündung nicht.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht bei
ausge
schaltetem Motor. Daher muss bei aus-
geschaltetem Motor das Bremspedal stärker
betätigt werden, um das Fahrzeug zu brem-
sen.
● Die Servolenkung leistet bei ausgeschalte-
tem Motor k
eine Unterstützung. Bei ausge-
schaltetem Motor ist die Lenkung schwergän-
gig.
● Bei ausgeschalteter Zündung könnte sich
die Lenksäu
lenverriegelung einschalten, und
das Fahrzeug könnte nicht gesteuert werden. VORSICHT
Wird über einen längeren Zeitraum der Motor
stärk er be
ansprucht, kann dieser sich nach
dem Ausschalten überhitzen. Um Motorschä-
den zu vermeiden, lassen Sie den Motor ca. 2
Minuten im Leerlauf weiterlaufen, bevor Sie
ihn ausschalten. 182
Page 186 of 324

Bedienung
●
Las sen
Sie die Bremsen nicht durch leich-
ten Druck auf das Bremspedal „schleifen“. Ei-
ne Dauerbremsung führt zum Überhitzen der
Bremsen und damit zu einem längeren
Bremsweg. Bremsen Sie statt dessen in Inter-
vallen.
● Lassen Sie das Fahrzeug nie mit abgestell-
tem Motor r
ollen. Der Bremsweg verlängert
sich erheblich, wenn der Bremskraftverstär-
ker nicht wirkt.
● Bei zu alter Bremsflüssigkeit kann es bei
sehr stark
er Beanspruchung der Bremse zu
Dampfblasenbildung in der Bremsanlage
kommen. Dadurch wird die Bremswirkung be-
einträchtigt.
● Nicht serienmäßige oder beschädigte
Fronts
poiler können die Belüftung der Brem-
sen beeinträchtigen und zum Überhitzen der
Bremsen führen. Vor dem Kauf von Zubehör-
teilen sollten Sie die entsprechenden Hinwei-
se ››› Seite 270, Technische Änderungen be-
achten.
● Wenn ein Bremskreis ausgefallen ist, ver-
länger
t sich der Bremsweg erheblich! Suchen
Sie umgehend einen Fachbetrieb auf und ver-
meiden Sie unnötige Fahrten. Kontrollleuchte
Wann leuchtet die Kontrollleuchte auf?
*
● Bei zu niedrigem Bremsflüssigkeitsstand
›› ›
Seite 291.
● Bei einer Störung in der Bremsanlage. Diese Warnleuchte kann auch zusammen mit
der ABS-Kontr
o
llleuchte aufleuchten. ACHTUNG
● Wenn die K ontr
ollleuchte der Bremsanlage
nicht erlischt oder während der Fahrt auf-
leuchtet, bedeutet dies, dass der Bremsflüs-
sigkeitsstand zu niedrig ist - Unfallgefahr!
››› Seite 291, Bremsflüssigkeit. Halten Sie
an, fahren Sie nicht weiter. Nehmen Sie fach-
männische Hilfe in Anspruch.
● Leuchtet die Bremsanlagen-Warnleuchte
zus
ammen mit der ABS-Kontrollleuchte
auf, kann die Regelfunktion des ABS ausge-
fallen sein. Dadurch können die Hinterräder
beim Bremsen relativ schnell blockieren. Dies
kann unter Umständen zum Ausbrechen des
Fahrzeughecks führen – Schleudergefahr!
Halten Sie das Fahrzeug bitte an und wenden
Sie sich an einen Fachbetrieb. Handbremse
Abb. 176
Handbremse zwischen den Vorder-
s itz
en. Eine fest angezogene Handbremse verhin-
der
t
ein u
nbeabsichtigtes Wegrollen des
Fahrzeuges. Ziehen Sie immer die Handbrem-
se fest an, wenn Sie Ihr Fahrzeug verlassen
oder parken.
Handbremse anziehen
– Ziehen Sie den Hebel der Handbremse fest
nach o
ben ››› Abb. 176.
Handbremse lösen – Ziehen Sie den Hebel etwas nach oben,
drücken
Sie die Entriegelungstaste in Pfeil-
richtung ›››
Abb. 176 und führen Sie den
Handbremshebel ganz nach unten ››› .
Die Handbr emse so
l
lte stets fest angezogen
werden, damit nicht versehentlich mit leicht
184
Page 188 of 324

Bedienung
Brems- und Stabilisierungs-
S y
s
teme
Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC)* Das elektronisches Stabilisierungsprogramm
reduz
ier
t die Schleudergefahr und verbessert
die Fahrstabilität.
Die Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC) beinhaltet die Elektronische Differenzi-
alsperre (EDS) und die Antriebsschlupfrege-
lung (ASR). Das ESC arbeitet mit dem ABS zu-
sammen. Bei Ausfall der ESC oder des ABS
leuchten beide Kontrollleuchten auf.
Mit dem Anlassen des Motors wird das ESC
automatisch eingeschaltet.
Das ESC ist immer aktiviert. Eine Abschaltung
ist nicht möglich. Mit dem System Easy Con-
nect kann nur die ASR ausgeschaltet bzw. der
Sportmodus ausgewählt werden.
Die ASR kann ausgeschaltet werden, wenn
ein Schlupf der Reifen erwünscht ist ›››
Sei-
te 187.
Zum Beispiel:
● beim Fahren mit Schneeketten,
● beim Fahren in Tiefschnee oder auf locke-
rem Gru nd,
● beim Her
ausschaukeln des festgefahrenen
Fahrz
euges. Anschließend sollte die ASR durch Drücken
der Ta
ste wieder eingeschaltet werden.
Elektronische Stabilisierungskontrolle
(ESC)*
Das ESC verringert die Rutschgefahr, indem
es die Räder einzeln bremst.
Durch die Lenkbewegung und die Fahrge-
schwindigkeit wird die vom Fahrer gewünsch-
te Fahrtrichtung bestimmt und fortlaufend
mit dem tatsächlichen Fahrzeugverhalten ver-
glichen. Bei kritischen Fahrsituationen, wie z.
B. wenn das Fahrzeug beginnt auszubrechen,
bremst das ESC das entsprechende Rad auto-
matisch ab.
Durch die Bremswirkung auf das Rad gewinnt
das Fahrzeug seine Fahrstabilität zurück.
Wenn das Fahrzeug zum Übersteuern neigt
(Ausbrechen des Hecks), greift das System
am kurvenäußeren Vorderrad regelnd ein.
Kontrollleuchte
Für die Elektronische Stabilisierungskontrolle
gibt es zwei Informationsleuchten. Die Kon-
trollleuchte zeigt einen Regeleingriff an
und die , dass das System abgeschaltet ist.
Beide leuchten beim Einschalten der Zün-
dung gleichzeitig auf und müssen nach un-
gefähr 2 Sekunden wieder ausgehen. In die-
ser Zeit wird die Funktionsfähigkeit über-
prüft. ABS, EDS und ASR sind an dieses Programm
gekop
pelt. Es umfasst auch den Bremsassis-
tenten (BAS).
Die Kontrollleuchte hat folgende Funktio-
nen:
● Sie blinkt während der Fahrt, wenn das ESC
oder das
ASR regelnd eingreift.
● Sie leuchtet bei einer Störung des ESC.
● Die ESC-Kontrollleuchte leuchtet auch bei
einer Störun
g des ABS auf, da die ESC-Anlage
zusammen mit dem ABS arbeitet.
Falls die Kontrollleuchte nach dem Starten
des Motors dauerhaft aufleuchtet, kann eine
systembedingte Abschaltung der Funktion
vorliegen. In diesem Fall die Zündung aus-
schalten und wieder einschalten, um das ESC
erneut einzuschalten. Erlischt die Kontroll-
leuchte, ist das System wieder betriebsbe-
reit.
Die Kontrollleuchte informiert über den Ab-
schaltzustand des Systems:
● Leuchtet dauerhaft nach Abschaltung der
ASR oder Auswah
l des Modus ESC Sport, nur
über Easy Connect möglich. ACHTUNG
● Bitte v
ergessen Sie nicht, dass die Elektro-
nische Stabilisierungskontrolle (ESC) physi-
kalische Gesetze nicht außer Kraft setzen 186