ABS Seat Arona 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Grundsätzliches
Zusatzverbraucher ●
Bedienung mit dem Scheibenwischerhe-
bel*: Drüc
ken Sie den Wippschalter
››› Abb. 44 2 bis das Hauptmenü erscheint.
Abs c
hnitt Fahrdaten aufrufen. Mit dem
Wippschalter bis zur Anzeige Komfortge-
räte blättern.
● Handhabung mit dem Multifunktionslenk-
rad*: Gehen
Sie mithilfe der Tasten 1 oder
2 bis zu
Fahrdaten und bes
tätigen Sie mit
OK. Das rechte Rädchen drehen, bis die An-
zeige Komfortgeräte erscheint.
Darüber hinaus informiert eine Skala über
die aktuelle Summe aller Zusatzgeräte.
Sparhinweise Bei Bedingungen, in denen sich der Kraft-
s
t
off
verbrauch erhöht, werden Sparhinweise
angezeigt. Werden diese befolgt, kann man
den Verbrauch senken. Die Anzeigen werden
automatisch und nur mit dem Sparprogramm
angezeigt. Nach einiger Zeit werden die Hin-
weise automatisch ausgeblendet.
Um einen Sparhinweis unmittelbar nach dem
Erscheinen auszublenden, drücken Sie eine
beliebige Taste am
Scheibenwischerhebel*/Multifunktionslenk-
rad*. Hinweis
● Wenn Sie einen
Sparhinweis ausgeblendet
haben, erscheint dieser erst wieder, wenn Sie
die Zündung erneut einschalten.
● Die Sparhinweise werden nicht in jedem
Fal
l, sondern gezielt in größeren zeitlichen
Abständen angezeigt. Geschwindigkeitswarnanlage
Die Geschwindigkeitswarnanlage weist den
F
ahr
er d
arauf hin, dass er die zuvor einge-
stellte Höchstgeschwindigkeit um 3 km/h (2
mph) überschreitet. Es ertönt ein akustisches
Warnsignal und auf dem Display des Kombi-
instruments erscheinen gleichzeitig die Kon-
trollleuchte und der Fahrerhinweis Warn-
schwelle überschritten! Die Kontroll-
leuchte erlischt, wenn die Geschwindigkeit
wieder unter die gespeicherte Höchstge-
schwindigkeit verringert wird.
Die Programmierung der Warnschwelle wird
empfohlen, wenn Sie an eine bestimmte
Höchstgeschwindigkeit beim Fahren in einem
Land mit unterschiedlichen Höchstgeschwin-
digkeiten oder Höchstgeschwindigkeit für
Winterreifen erinnert werden möchten.
Warnschwelle einstellen
Die Warnschwelle wird im Radio oder in Easy
Connect* gesetzt, verändert und gelöscht. ●
Fahrzeuge mit Radio : drüc
ken Sie die Taste
SETUP > Steuerungstaste Fahrerassis-
tent > Geschwindigkeitswarnung .
● Fahrzeuge mit Easy Connect : drück
en
Sie
die Steuerungstaste Systeme oder Fahr-
zeugsysteme > Fahrerassistent > Ge-
schwindigkeitswarnung .
Die Warnschwelle kann von 30 bis 240 km/h
(20 bis 149 mph) eingestellt werden. Die Ein-
stellung erfolgt in Schritten von 10 km/h (5
mph). Hinweis
● Unabhän gig
von der Geschwindigkeits-
warnanlage sollten Sie die Einhaltung der ge-
setzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwin-
digkeit mit Hilfe des Tachometers überwa-
chen.
● Die Geschwindigkeitswarnanlage ist für be-
stimmte Länder so ein
gestellt, dass bei einer
Geschwindigkeit von 120 km/h (75 mph) eine
Warnung erfolgt. Diese Warnschwelle ist
werksseitig eingestellt. 42
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GrundsätzlichesFunktionPosition des Blinkerhebels
››› Abb. 50
oder des dritten Hebels ››› Abb. 51Effekt
Geschwindigkeitsregelanlage ein-
schaltenBringen Sie den Schalter 1 in die Stellung des Blinkerhebels oder bewegen Sie
den dritten Hebel nach vorn.Das System wird eingeschaltet. Die letzte in der Ge-
schwindigkeitsregelanlage eingegebene Geschwindig-
keit ist gespeichert. Es erfolgt noch keine Regelung.
Geschwindigkeitsregelanlage aktivie-
ren.Drücken Sie die Taste 3 des Blinkerhebels oder die Taste 1 des dritten Hebels.Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespeichert und die
Geschwindigkeitsregelanlage aktiviert.
Geschwindigkeitsregelanlage vorü-
bergehend abschaltenBringen Sie den Schalter 1 des Blinkerhebels in die Stellung oder drücken
Sie den dritten Hebel in die Stellung .Die Regelung wird vorübergehend deaktiviert. Die Ge-
schwindigkeit bleibt gespeichert.
Geschwindigkeitsregelanlage wieder
aktivierenDrücken Sie die Taste 3 des Blinkerhebels oder drücken Sie den dritten Hebel in die
Stellung .Die gespeicherte Geschwindigkeit wird wieder gere-
gelt.
Gespeicherte Geschwindigkeit erhö-
hen
Drücken Sie kurz die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich oder drücken Sie
am dritten Hebel 1 , um die Geschwindigkeit schrittweise um jeweils 1 km/h
(1 mph) zu erhöhen und zu speichern.
Die Fahrgeschwindigkeit wechselt in den eingestellten
Wert.Drücken Sie am dritten Hebel , um die Geschwindigkeit schrittweise um jeweils
10 km/h (5 mph) zu erhöhen und zu speichern.
Halten Sie die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich gedrückt oder halten Sie gedrückt, um die Geschwindigkeit kontinuierlich in Schritten von 10 km/h
(5 mph) zu erhöhen und zu speichern.
Gespeicherte Geschwindigkeit redu-
zieren
Drücken Sie kurz die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich oder bringen Sie
den dritten Hebel in die Stellung , um die Geschwindigkeit schrittweise um je-
weils 1 km/h (1 mph) zu verringern und speichern.
Die Fahrgeschwindigkeit wechselt in den eingestellten
Wert.Drücken Sie am dritten Hebel , um die Geschwindigkeit schrittweise um jeweils
10 km/h (5 mph) zu verringern und zu speichern.
Halten Sie die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich gedrückt oder halten Sie gedrückt, um die Geschwindigkeit kontinuierlich in Schritten von 10 km/h
(5 mph) zu verringern und zu speichern.
Geschwindigkeitsregelanlage aus-
schaltenStellen Sie den Schalter 1 des Blinkerhebels in die Stellung oder bringen Sie
den dritten Hebel in die Stellung .Das System wird ausgeschaltet. Die eingestellte Ge-
schwindigkeit bleibt gespeichert.» 45
Page 49 of 324

Grundsätzliches
Leuchtet oder blinkt: Nicht weiterfahren!
Lenkung gestört.››› Sei-
te 175
Nicht angelegter Sicherheitsgurt
des Fahrers bzw. Beifahrers.›››
Sei-
te 80
Treten Sie auf das Bremspedal!
Gelbe Warn- und Kontrollleuchten
Mittlere Warnleuchte: Zusatzinfor-
mationen im Display des Kombi-In-
struments–
Vordere Bremsbeläge verschlissen.
›››
Sei-
te 186
leuchtet auf:
ESC-Störung bzw. vom
System herbeigeführte Abschal-
tung.
blinkt: ESC bzw. ASR aktiv.
leuchtet auf:
ASR-Störung bzw.
vom System herbeigeführte Ab-
schaltung.
blinkt: ASR aktiv.
ASR manuell abgeschaltet.
Oder: ESC im Sportmodus.›››
Sei-
te 186
ABS gestört oder ausgefallen.
Nebelschlussleuchte eingeschal-
tet.›››
Sei-
te 32
leuchtet auf oder blinkt:
Störung
des Abgaskontrollsystems.››› Sei-
te 205
leuchtet auf:
Vorglühen Dieselmo-
tor.
››› Sei-
te 205
blinkt: Störung in der Dieselmotor-
steuerung.
Störung in der Ottomotorsteue-
rung.›››
Sei-
te 204
leuchtet auf oder blinkt:
Lenkung
gestört.››› Sei-
te 175
Geringer Reifenfülldruck oder Stö-
rung der Reifenfülldruckanzeige.›››
Sei-
te 299
Kraftstoffbehälter fast leer.›››
Sei-
te 121
Airbag- und Gurtstraffersystem ge-
stört.›››
Sei-
te 86 Weitere Kontrollleuchten
Blinklicht links oder rechts.›››
Sei-
te 32
Warnblinkanlage eingeschaltet.››› Sei-
te 149
Anhängerblinkanlage›››
Sei-
te 259
leuchtet grün:
Bremspedal betäti-
gen!
blinkt grün: Die Sperrtaste im Aus-
wahlhebel ist nicht eingerastet.››› Sei-
te 193
leuchtet grün:
Geschwindigkeitsre-
gelanlage regelt oder Geschwin-
digkeitsbegrenzer eingeschaltet
und aktiv.
››› Sei-
te 44
››› Sei-
te 211
blinkt grün: Eingestellte Geschwin-
digkeit im Geschwindigkeitsbe-
grenzer wurde überschritten.
Fernlicht eingeschaltet oder Licht-
hupe betätigt.›››
Sei-
te 32 Im Display des Kombiinstruments
Abb. 54
Im Display des Kombiinstruments » 47
Page 50 of 324

Grundsätzliches
Nicht weiterfahren!
Mit der entsprechenden An-
zeige: Tür(en), Gepäckraum-
klappe oder Motorraumklap-
pe geöffnet oder nicht richtig
geschlossen.
››› Seite 132
››› Seite 16
››› Seite 283
Leuchtet: Nicht weiterfah-
ren! Motor-Kühlmittelstand
zu niedrig, Kühlmitteltempe-
ratur zu hoch
››› Seite 289
Blinkt: Störung im Motor-
kühlmittelsystem.
Nicht weiterfahren!
Der Motoröldruck ist zu nied-
rig.››› Seite 286
Störung der Batterie.›››
Seite 293
Fahrbeleuchtung ganz oder
teilweise ausgefallen.›››
Seite 107
Kurvenfahrlicht (Cornering)
gestört.››› Seite 144
Dieselpartikelfilter mit Ruß
zugesetzt.›››
Seite 204
Blinkt: Ölstandsmessung ge-
stört. Manuell überprüfen.
›››
Seite 286Leuchtet: Motorölstand zu
niedrig.
Getriebestörung.›››
Seite 199
Gangverriegelung aktiviert.›››
Seite 177
Service-Intervall-Anzeige.›››
Seite 43
Ein Mobiltelefon ist über
Bluetooth mit dem Original
Telefongerät verbunden.
›››
Buch Ra-
dio oder
››› Buch Navi-
gationssys-
tem
Lademesser der Mobiltele-
fonbatterie. Nur für werkssei-
tig vorinstallierte Apparate
verfügbar.
Glatteiswarnung. Außentem-
peratur unter +4°C (+39°F).›››
Seite 41
Start-Stopp-System einge-
schaltet
›››
Seite 206 Start-Stopp-System nicht ver-
fügbar.
Kraftstoffspargang-Status
In der Instrumententafel
Abb. 55
Kontrolllämpchen für Abschaltung
de s u
nd Beifahrerairbags.
Der Beifahrer-Frontairbag ist ab-
geschaltet (
).
››› Sei-
te 91
Der Beifahrer-Frontairbag ist
eingeschaltet (
).
››› Sei-
te 91
››› in Warnsymbole auf Seite 122
›››
Seite 121 Schalthebel
Sc h
a
ltgetriebe Abb. 56
Schaltschema bei einem 5-Gang
b zw
. 6-G
ang Schaltgetriebe Auf dem Schalthebel sind die Positionen der
ein
z
elnen F
ahrgänge dargestellt ››› Abb. 56.48
Page 64 of 324

Grundsätzliches
Vorgehensweise bei Reifenpan-
ne Im Z
u
sammenhang stehendes Video Abb. 72
Räder Vorarbeiten
●
Stellen Sie das Fahrzeug auf einer horizon-
t al
en Fläc
he und an einem sichern Ort ab,
möglichst weit weg vom fließenden Verkehr.
● Ziehen Sie die Handbremse an.
● Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
● Schaltgetriebe: Leg
en Sie den 1. Gang ein.
● Automatikgetriebe: Stell
en Sie den Wählhe-
bel auf P.
● Bei Anhängerbetrieb, kuppeln Sie den An-
hänger
von Ihrem Fahrzeug ab.
● Legen Sie das Bordwerkzeug* ›››
Seite 63
und das Reserverad ›››
Seite 300 bereit.
● Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmun-
gen einz
elner Länder (Warnweste, Warndrei-
eck, usw.). ●
Lassen
Sie alle Insassen des Fahrzeugs
aussteigen, diese sollten sich außerhalb des
Gefahrenbereiches aufhalten (z.B. hinter ei-
ner Leitplanke). ACHTUNG
● Be ac
hten Sie die genannten Schritte und
schützen Sie damit sich selbst und andere
Verkehrsteilnehmer.
● Wenn Sie ein Rad auf einer abschüssigen
Fahrbahn w
echseln, blockieren Sie das ge-
genüberliegende Rad mit einem Stein oder
dergleichen, um das Fahrzeug gegen Wegrol-
len zu sichern. Reifen mit Pannenset reparieren
Abb. 73
Prinzipdarstellung: Bestandteile des
P annen
sets Das Pannenset befindet sich im Gepäckraum
u
nt
er der Gepäc
kraumboden.
Reifen abdichten
● Ventilkappe und Ventileinsatz vom Reifen-
ventil
abschrauben. Verwenden Sie den Ven-
tileinsatzdreher ››› Abb. 73 1 zum Heraus-
s c
hr
auben des Ventileinsatzes. Legen Sie
den Ventileinsatz auf einem sauberen Unter-
grund ab.
● Reifendichtmittelflasche kräftig schütteln
›››
Abb. 73 10 .
● Schrauben Sie den Einfüllschlauch
› ›
›
Abb. 73 3 auf die Dichtmittelflasche. Die
F o
lie am
Verschluss wird automatisch durch-
stoßen.
● Verschlussstopfen vom Einfüllschlauch
›››
Abb. 73 3 entfernen und das offene Ende
g an
z
auf das Reifenventil stecken.
● Flasche mit dem Boden nach oben halten
und den ge
samten Inhalt der Dichtmittelfla-
sche in den Reifen füllen.
● Dichtmittelflasche vom Reifenventil abneh-
men.
● Ventileinsatz mit dem Ventileinsatzdreher
›››
Abb. 73 1 wieder in das Reifenventil
s c
hr
auben.
Reifen aufpumpen
● Reifenfüllschlauch ›››
Abb. 73 8 des Luft-
k ompr
e
ssors fest auf das Reifenventil schrau-
ben. 62
Page 65 of 324

Grundsätzliches
● Prüf en, o
b die L
uftablassschraube
››› Abb. 73 6 zugedreht ist.
● Fahrzeugmotor starten und laufen lassen.
● Stecker ›››
Abb
. 73
9 in die 12 Volt-Steck-
do se de
s
Fahrzeugs stecken ›››
Sei-
te 159.
● Luftkompressor mit dem EIN- und AUS-
Schalt
er ››› Abb. 73 5 einschalten.
● Luftkompressor so lange laufen lassen, bis
2,0 -2,5 b ar (29-36 p
s
i / 200-250 kPa) er-
reicht sind. Maximale Laufzeit 8 Minuten .
● Luftkompressor ausschalten.
● Wenn der genannte Luftdruck nicht erreicht
wird, den R
eifenfüllschlauch vom Reifenventil
abschrauben.
● Das Fahrzeug 10 Meter bewegen, damit
sich d
as Dichtungsmittel im Reifen verteilen
kann.
● Reifenfüllschlauch des Luftkompressors er-
neut auf d
as Reifenventil schrauben.
● Aufpumpvorgang wiederholen.
● Wenn auch jetzt nicht der erforderliche Rei-
fenfüll
druck erreicht wird, ist der Reifen zu
stark beschädigt. Nicht weiterfahren und
fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen .
● Luftkompressor ausschalten. Reifenfüll-
sch
lauch vom Reifenventil abschrauben.
● Wenn ein Reifenfülldruck von 2,0-2,5 bar
erreicht
ist, fahren Sie mit maximal 80 km/h
(50 mph) weiter. ●
Reifenfül
ldruck nach 10 Minuten Fahrt er-
neut prüfen ›››
Seite 100.
››› in Pannenset TMS (Tyre Mobility
System)* auf Seite 99
››› Seite 99 Rad wechseln
Im Z
u
sammenhang stehendes Video Abb. 74
Räder Bordwerkzeug
Abb. 75
Im Gepäckraum unter dem Gepäck-
r aumboden: Bor
dw
erkzeug. Adapter für Radschraubensicherung*
Ab
s
c
hleppöse.
Radschlüssel*
Wagenheberkurbel
Wagenheber*
Haken zum Herausziehen der Radvoll-
blenden*
Klammer für Radschraubenkappen.
››› in Bordwerkzeug auf Seite 98
››› Seite 98 1
2
3
4
5
6
7
63
Page 71 of 324

Grundsätzliches
ACHTUNG
Die Schneeketten müssen gemäß den Her-
st el
lerangaben korrekt gespannt werden. So-
mit wird ein Kontakt der Schneeketten mit
dem Radhaus vermieden. Fahrzeug im Notfall abschlep-
pen
Abs c
hleppen Abb. 84
Vorderer Stoßfänger, rechte Seite:
Ab s
c
hleppöse. Abb. 85
Hinterer Stoßfänger, rechte Seite:
Abs c
hleppöse. Abschleppöse
B
ef
e
stigen Sie die Stange oder das Seil an
den Abschleppösen.
Die Abschleppösen befinden sich im Gepäck-
raum, unter der Ladebodenabdeckung und
neben dem Bordwerkzeug ››› Seite 63.
Schrauben Sie die Abschleppöse in das Ge-
winde ››› Abb. 84 oder ››› Abb. 85 ein und zie-
hen Sie sie fest mit dem Radschlüssel an.
Abschleppseil bzw. Abschleppstange
Am schonendsten und sichersten fahren Sie
mit einer Abschleppstange. Nur wenn eine
solche nicht zur Verfügung steht, sollten Sie
ein Abschleppseil benutzen.
Das Abschleppseil sollte elastisch sein, da-
mit beide Fahrzeuge geschont werden. Ein
Kunstfaserseil oder ein Seil aus ähnlich elas-
tischem Material verwenden. Befestigen Sie das Abschleppseil bzw. die
Absc
hleppstange nur an den dafür vorgese-
hen Ösen bzw. an der Anhängevorrichtung.
Fahrer des ziehenden Fahrzeugs
● Fahren Sie erst richtig an, wenn das Seil
straff
ist.
● Kuppeln Sie beim Anfahren besonders
weich ein (Sc
haltgetriebe) bzw. geben Sie be-
sonders vorsichtig Gas (Automatikgetriebe).
Fahrweise
Das Abschleppen erfordert eine gewisse
Übung, insbesondere bei der Verwendung ei-
nes Abschleppseils. Beide Fahrer sollten mit
den Schwierigkeiten des Abschleppvorgangs
vertraut sein. Ungeübte sollten weder an-
noch abschleppen.
Achten Sie bei Ihrer Fahrweise stets darauf,
dass keine unzulässigen Zugkräfte und keine
stoßartigen Belastungen auftreten. Bei
Schleppmanövern abseits der befestigten
Straße besteht die Gefahr, dass die Befesti-
gungsteile überlastet werden.
Die Zündung des gezogenen Fahrzeuges
muss eingeschaltet sein, damit das Lenkrad
nicht blockiert ist, und die Blinkleuchten, die
Hupe, die Scheibenwischer und die Schei-
benwaschanlage eingeschaltet werden kön-
nen.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe, den
Schalthebel in Neutralstellung bringen. Bei » 69
Page 77 of 324

Fahrsicherheit
– Mac
hen
Sie auf langen Reisen regelmäßige
Pausen – spätestens jedoch alle zwei Stun- den.
– Fahren Sie nach Möglichkeit nicht, wenn
Sie müde sind oder unt
er Zeitdruck stehen.ACHTUNG
Wird die Fahrsicherheit während der Fahrt be-
einträchtig t, so erhöht
sich das Unfall- und
Verletzungsrisiko. Sicherheitsausstattungen
Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Mit-
f
ahr
er so
llten Sie nicht aufs Spiel setzen. Im
Falle eines Unfalls können Sicherheitsauss-
tattungen die Verletzungsgefahr reduzieren.
Die folgende Aufzählung enthält einen Teil
der Sicherheitsausstattung in Ihrem SEAT-
Fahrzeug:
● optimierte Dreipunkt-Sicherheitsgurte
● Gurtkraftbegrenzer an den Vorder- und den
äußeren Rück
sitzen
● Gurtstraffer für die Vordersitze
● Frontairbags
● Seitenairbags in den Vordersitzlehnen mit
Kopf- u
nd Oberkörperschutz.
● „ISOFIX“-Verankerungspunkte an den Rück-
sitz en für Kinder
sitze mit dem „ISOFIX“-Sys-
tem, ●
höhenv er
stellbare Kopfstützen vorne
● hintere mittlere Kopfstütze mit Gebrauchs-
und Außerg
ebrauchsstellung
● einstellbare Lenksäule.
Die genannt
en Sicherheitsausstattungen die-
nen dazu, Sie und Ihre Mitfahrer in Unfallsitu-
ationen bestmöglich zu schützen. Diese Si-
cherheitsausstattungen nützen Ihnen oder
Ihren Mitfahrern nichts, wenn Sie oder Ihre
Mitfahrer eine falsche Sitzposition einneh-
men oder diese Ausstattungen nicht richtig
einstellen oder anwenden.
Sicherheit geht jeden etwas an! Richtige Sitzposition der Fahr-
zeugins
assen
Richtige Sitzposition des Fahrers Abb. 91
Der richtige Abstand des Fahrers
z um L
enk
rad. Abb. 92
Die richtige Kopfstützeneinstellung
de s
F
ahrers. » 75
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 78 of 324

Sicherheit
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Ver-
l etz
u
ngsgefahr im Falle eines Unfalles zu ver-
ringern, empfehlen wir für den Fahrer die fol-
gende Einstellung:
– Stellen Sie das Lenkrad so ein, dass der
Abst
and zwischen Lenkrad und Brustkorb
mindestens 25 cm beträgt ››› Abb. 91.
– Stellen Sie den Fahrersitz in Längsrichtung
so ein, das
s Sie das Gas-, Brems- und
Kupplungspedal mit leicht angewinkelten
Beinen ganz durchtreten können ››› .
– Stellen Sie sicher, dass Sie den obersten
Pu
nkt
des Lenkrades erreichen können.
– Stellen Sie die Kopfstützen so ein, dass die
Oberkant
e der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Linie mit dem oberen Teil Ihres
Kopfes befindet ››› Abb. 92.
– Stellen Sie die Rückenlehne in eine auf-
recht
e Position, so dass Ihr Rücken voll-
ständig an der Rückenlehne anliegt.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt
antritt richtig an ››› Seite 80.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum, damit
Sie jederz
eit das Fahrzeug unter Kontrolle
haben.
Einstellung des Fahrersitzes ››› Seite 153. ACHTUNG
● Eine fa l
sche Sitzhaltung des Fahrers kann
zu schweren Verletzungen führen.
● Stellen Sie den Fahrersitz so ein, dass zwi-
schen Ihr
em Brustkorb und der Lenkradmitte
ein Abstand von mindestens 25 cm vorhan-
den ist ››› Abb. 91. Sitzen Sie näher als
25 cm, kann Sie das Airbag-System nicht
richtig schützen.
● Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenhei-
ten einen Mindes
tabstand von 25 cm nicht
einhalten können, setzen Sie sich mit einem
Fachbetrieb in Verbindung. Dort berät man
Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.
● Halten Sie während der Fahrt das Lenkrad
immer so, da
ss Sie es mit beiden Händen
seitlich am äußeren Rand festhalten (9-Uhr-
und 3-Uhr-Position). Dadurch wird die Verlet-
zungsgefahr bei Auslösung des Fahrerairbags
reduziert.
● Halten Sie niemals das Lenkrad in der 12-
Uhr-Po
sition oder in einer anderen Art und
Weise fest (z.B. in der Lenkradmitte). In sol-
chen Fällen können Sie sich bei Auslösung
des Fahrerairbags Verletzungen an Armen,
Händen und Kopf zuziehen.
● Um die Verletzungsgefahr für den Fahrer
beim plötzlic
hen Bremsmanöver oder Unfall
zu reduzieren, fahren Sie niemals mit stark
nach hinten geneigter Rückenlehne! Die opti-
male Schutzwirkung des Airbag-Systems und
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
sich die Rückenlehne in einer aufrechten Po- sition befindet und der Fahrer den Sicher-
heitsgur
t
richtig angelegt hat.
● Stellen Sie die Kopfstütze richtig ein, um
die optimal
e Schutzwirkung zu erzielen. Einstellung der Lenkradposition
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 20 ACHTUNG
● St ell
en Sie das Lenkrad nur bei stehendem
Fahrzeug ein – Unfallgefahr!
● Drücken Sie den Hebel fest nach oben, da-
mit sic
h die Lenkradposition nicht während
der Fahrt unbeabsichtigt verändert: Unfallge-
fahr!
● Versichern Sie sich, dass Sie den oberen
Teil
des Lenkrads erreichen und fest greifen
können: Unfallgefahr!
● Wenn Sie das Lenkrad mehr in Richtung Ih-
res
Gesichtes einstellen, schränken Sie damit
die Schutzwirkung des Fahrerairbags im Falle
eines Unfalles ein. Stellen Sie sicher, dass
das Lenkrad in Richtung des Brustkorbes
zeigt. 76
Page 79 of 324

Fahrsicherheit
Richtige Sitzposition des Beifahrers Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Ver-
letz
u
ngsgefahr im Falle eines Unfalles zu ver-
ringern, empfehlen wir für den Beifahrer die
folgende Einstellung:
– Schieben Sie den Beifahrersitz soweit wie
möglich nac
h hinten ››› .
– Stellen Sie die Rückenlehne in eine auf-
rec ht
e Position, so dass Ihr Rücken voll-
ständig an der Rückenlehne anliegt.
– Stellen Sie die Kopfstützen so ein, dass die
Oberk ant
e der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Linie mit dem oberen Teil Ihres
Kopfes befindet ››› Seite 78.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Beifahr
ersitz.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt
antritt richtig an ›››
Seite 80.
Der Beifahrerairbag kann im Ausnahmefall
››› Seite 91 abgeschaltet werden.
Einstellung des Beifahrersitzes ›››
Sei-
te 18. ACHTUNG
● Eine fa l
sche Sitzposition des Beifahrers
kann zu schweren Verletzungen führen.
● Stellen Sie den Beifahrersitz so ein, dass
mindest
ens 25 cm Platz zwischen Ihrem
Brustkorb und der Instrumententafel ist. Sit- zen Sie näher als 25 cm, kann Sie das Airbag-
Sy
s
tem nicht richtig schützen.
● Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenhei-
ten einen Mindes
tabstand von 25 cm nicht
einhalten können, setzen Sie sich mit einem
Fachbetrieb in Verbindung. Dort berät man
Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.
● Halten Sie die Füße während der Fahrt im-
mer im Fußraum – l
egen Sie die Füße niemals
auf die Instrumententafel, aus dem Fenster
heraus oder auf die Sitzflächen! Durch eine
falsche Sitzposition setzen Sie sich im Falle
eines Bremsmanövers oder Unfalles einem
erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Air-
bagauslösung können Sie sich durch eine fal-
sche Sitzposition lebensgefährliche Verlet-
zungen zuziehen.
● Um die Verletzungsgefahr für den Beifahrer
beim plötzlic
hen Bremsmanöver oder Unfall
zu reduzieren, fahren Sie niemals mit stark
nach hinten geneigter Rückenlehne! Die opti-
male Schutzwirkung des Airbag-Systems und
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
sich die Rückenlehne in einer aufrechten Po-
sition befindet und der Beifahrer den Sicher-
heitsgurt richtig angelegt hat. Je weiter die
Sitzlehne nach hinten geneigt ist, desto grö-
ßer ist das Verletzungsrisiko durch einen fal-
schen Gurtbandverlauf und eine falsche Sitz-
position.
● Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt
sein, damit die optim
ale Schutzwirkung er-
zielt wird. Richtige Sitzposition der Insassen auf
den Rüc
k
s
itzen Um die Verletzungsgefahr im Falle eines
plötz
lic
hen Bremsmanövers oder eines Unfal-
les zu verringern, müssen die Mitfahrer auf
der Rücksitzbank Folgendes beachten:
– Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition
ein.
– Stellen Sie die Kopfstütze auf die richtige
Pos
ition ein ››› Seite 78.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Rück s
itz.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrt
antritt richtig an ››› Seite 80.
– Benutzen Sie ein geeignetes Kinderrückhal-
tesy
stem, wenn Sie Kinder im Fahrzeug mit-
nehmen ›››
Seite 92. ACHTUNG
● Eine fa l
sche Sitzposition der Mitfahrer auf
der Rücksitzbank kann zu schweren Verlet-
zungen führen.
● Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt
sein, damit die optim
ale Schutzwirkung er-
zielt wird.
● Die optimale Schutzwirkung der Sicher-
heitsgurt
e wird nur erreicht, wenn die Rü-
ckenlehne in einer aufrechten Position steht
und die Mitfahrer die Sicherheitsgurte richtig
angelegt haben. Sitzen die Mitfahrer auf der » 77
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit